DE3922677A1 - Geraet und verfahren zum vermitteln von informationen - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät und ein Verfahren
zum Vermitteln von Informationen gemäß Oberbegriff der An
sprüche 1 bzw. 22.
Es ist bereits ein solches Gerät bekannt. In einen Rechner,
werden z.B. Angaben von kontaktsuchenden Personen eingegeben
und bei Auffinden von Personen, die nach bestimmten vor
gegebenen Kriterien als in Frage kommend angesehen werden,
werden Angaben und Kontaktdaten wie z.B. die Adressen aus
gedruckt. Die Nutzungsmöglichkeiten eines solchen Geräts
durch kontaktsuchende Personen sind insoweit eingeschränkt,
als relativ hohe Gebühren verlangt werden, um einen Daten
satz in die im Rechner gespeicherten Dateien aufnehmen zu
lassen bzw. zu diesen Zugriff zu erhalten.
Eine weitere Möglichkeit, gewünschte Informationen zu er
halten, ist durch Anzeigen in Zeitschriften etc. gegeben.
Auf diesem Weg können Gegenstände wie Kraftfahrzeuge, Woh
nungen, Kochrezepte gesucht und gefunden werden. Indessen
ist der Zeitfaktor nachteilig, denn zwischen der Aufgabe
einer Anzeige, deren Veröffentlichung und einer möglichen
Reaktion eines Lesers vergeht häufig ein beträchtlicher
Zeitraum. Kurzfristig freiwerdende Theaterkarten können auf
diesem Weg nicht vermittelt werden, d.h. ein kurzfristiges
situationsbedingtes Suchen eines Abnehmers ist auf diesem
Wege nicht möglich. Außerdem sind auch hier bei mehrfachen
Anzeigen die Kosten nicht unerheblich.
Weitere Möglichkeiten der Informationsvermittlung bieten
Anschlagtafeln, sog. Schwarze Bretter. Über diese werden
Fahrgemeinschaften gesucht, z.B. in großen Firmen oder an
der Universität. Jedoch muß häufig an verschiedenen An
schlagtafeln ein Aushang angebracht werden, da nicht sämt
liche Anschlagtafeln von Suchenden gleichzeitig überprüft
werden. Auch hier ist der Zeitraum bis zur Kontaktaufnahme
relativ lang, so daß eine rasche spontane Informations
vermittlung nicht möglich ist.
Es gibt auch Telefonvermittlungsdienste, über die Tennis-,
Schach-, Gesprächspartner etc. vermittelt werden. Nachteilig
ist hierbei, wie bei anderen Vermittlungsdiensten, daß Name,
Adresse und weitere Angaben gespeichert werden. Diese
Vermittlungsdienste haben im übrigen sämtlich den Nachteil,
daß sie während festen Dienstzeiten, aber nicht z.B. abends,
zur Verfügung stehen.
Private Informationsbeschaffung an fremdem Ort ist so gut
wie unmöglich. Über die Rezeption von Hotels können aufgrund
der Verpflichtung zur Diskretion keine Angaben über Mitgäste
erhalten werden, selbst wenn lediglich ein Gesprächspartner
für einen Abend gesucht wird.
Allein der Zufall ermöglicht es einem Teilnehmer auf einem
großen Fachkongreß, einen Kollegen zur Erörterung bestimmter
fachlicher Probleme, einen Begleiter für eine Reise auf
einem Segelboot, einen Mieter für eine Ferienwohnung zu fin
den, wenn Wert darauf gelegt wird, daß ein Kollege die
Vakanz füllen soll. Dies gilt auch für weitere Großveran
staltungen, wie z.B. Fußballstadien, Schlesiertreffen, Kir
chentag, etc., auf denen ein Abnehmer für eine Bundesliga
spielkarte, ein Verwandter, ein Helfer, etc. gesucht wird.
Es kommt auch häufig vor, daß Personen, die derartige Infor
mationen etc. suchen oder abzugeben haben, sich nicht weit
voneinander befinden oder aneinander vorbeigehen, ohne dies
zu wissen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät und ein
Verfahren vorzusehen, die eine einfache, kostengünstige und
aktuelle Beschaffung oder Vermittlung von Informationen er
möglichen.
Diese Aufgabe ist bei einem Gerät und einem Verfahren mit
den Merkmalen der Ansprüche 1 bzw. 22 gelöst. Vorteilhafte
weitere Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Geräts und
Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ein erfindungsgemäßes Gerät zum Vermitteln von Informationen
umfaßt somit
- - eine Eingabeeinrichtung,
- - eine Speichereinrichtung für Solldaten,
- - eine Vergleichseinrichtung für Eingabe- und Solldaten,
- - eine Ausgabeeinrichtung für den Eingabe- und Solldaten jeweils zugeordnete Adreßdaten,
- - einen Sender zum Senden von gespeicherten Solldaten,
- - einen Empfänger zum Empfangen von Eingabedaten,
- - wobei die Sende/Empfangsfrequenz nicht im Bereich sicht baren Lichts oder im Hörbereich liegt,
- - einen Signalgeber, der bei positivem Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung ein entsprechendes Signal ausgibt,
- - eine Einrichtung zum Senden von Adreßdaten und
- - eine Einrichtung zum Empfangen von Adreßdaten.
Ein erfindungsgemäßes Gerät kann vorteilhaft so klein, flach
und leicht gebaut werden, daß es tragbar, d.h. mobil ist,
denn die Bauteile können sehr klein gewählt werden. Vorteil
haft wird das erfindungsgemäße Gerät mit den Abmessungen
herkömmlicher Taschenrechner realisiert, die in eine Hosen-,
Jacken-, Manteltasche etc. gesteckt und einfach in einer
Hand gehalten werden können. In dieser tragbaren Ausführung
kommt das erfindungsgemäße Gerät optimal zum Einsatz. Für
diesen Zweck ist es vorteilhaft mit einem Akkumulator aus
gestattet.
Bei den gespeicherten Solldaten handelt es sich z.B. um die
Angaben zu einem Kraftfahrzeug, das verkauft werden soll,
etwa Herstellerfirma, Baujahr, PS, Farbe, Preis, etc. Die
Solldaten sind frei wählbar vom Benutzer des erfindungs
gemäßen Geräts eingegeben worden, entweder nach einem be
stimmten Code, in einer bestimmten Reihenfolge u.dgl. Es
können z.B. 20 Einzeldaten für einen Solldatensatz vorge
sehen sein. Die gespeicherten Solldaten werden beispiels
weise nach Drücken einer Sendetaste oder eines Sendecodes
vom Gerät gesendet.
Der Empfänger für Eingabedaten ist vorgesehen, um die Soll
daten eines anderen entsprechenden Geräts zu empfangen.
Selbstverständlich sind die gesendeten und die empfangenen
Solldaten meistens verschieden, häufig allein schon in der
Art der gesuchten Informationen.
Damit die Umgebung durch den vom Gerät ausgeführten Such
vorgang nicht gestört wird, liegt die Sende- und Empfangs
frequenz nicht im Bereich sichtbaren Lichts und auch nicht
im Hörbereich, sondern z.B. im Bereich der Funkfrequenzen,
Ultralschallbereich, etc.
Die Vergleichseinrichtung vergleicht die von dem anderen
Gerät empfangenen Eingabedaten mit den gespeicherten Soll
daten entweder direkt oder nach bestimmten vorgegebenen
Kriterien. Beispielsweise kann die Vergleichseinrichtung in
einen Rechner integriert sein, in dem bestimmte Vergleichs-
und Datenauswerteroutinen abgearbeitet werden und der sonst
zur Steuerung des Gerätes etc. vorgesehen ist. Ermittelt die
Vergleichseinrichtung eine Übereinstimmung der Solldaten mit
empfangenen Eingabedaten, gibt sie ein positives Ausgangs
signal aus, wobei sich die Bezeichnung "positiv" in diesem
Zusammenhang nicht auf den Signalpegel, sondern allein auf
den Signalinhalt bezieht.
Erst im Fall einer Übereinstimmung wird ggf. der Benutzer
des Gerätes in den Informationsvermittlungsvorgang einge
schaltet. Das Ausgangssignal des Signalgebers, das zweck
mäßig optisch und/oder akustisch ist, benachrichtigt den
Benutzer, daß sich jemand mit einem kompatiblen Gerät und
mit Informationen entsprechend den Solldaten im Sende/Emp
fangsbereich des Geräts befindet. Der Benutzer kann dann
z.B. die Einrichtung zum Senden von Adreßdaten aktivieren.
Handelt es sich bei der Einrichtung zum Senden von Adreß
daten z.B. um eine Wechselsprecheinrichtung, etwa um eine
dialogfähige Funkeinheit oder um eine Walkie-talkie-Einheit,
so kann der Benutzer dann direkt mit der anderen Person in
Kontakt treten, indem er in das Mikrophon spricht. Die Ein
richtung des anderen Gerätes zum Empfangen von Adreßdaten
wird hierdurch aktiviert. Auf diese Weise kann die Über
einstimmung der Daten mündlich bestätigt werden und ein
Treffen etc. vereinbart werden (Austausch von Adreßdaten).
Vorteilhaft ist bei dem erfindungsgemäßen Gerät eine Ein
gabeeinrichtung für Solldaten vorgesehen und die Spei
chereinrichtung für Solldaten ist ein Speicher mit ver
änderlichem Speicherinhalt, z.B. vorteilhaft ein RAM oder
EPROM. Wenn andere Informationen mittels des Gerätes be
schafft werden sollen oder eine Änderung der Solldaten oder
Suchparameter erwünscht ist, werden einfach andere Solldaten
festgelegt und gespeichert. Dies kann z.B. durch Eingabe der
Solldaten direkt, z.B. über einen dafür vorgesehenen Daten
eingangsanschluß, oder mittels eines Rechners erfolgen. Vor
teilhaft ist die Eingabeeinrichtung zu diesem Zweck eine
Tastatur, über die die Solldaten mit oder ohne Code etc.
eingegeben werden.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Tastatur
abnehmbar. Dies ermöglicht es, die Eingabe der Solldaten
z.B. zu Hause durchführen zu können. Anschließend wird die
Tastatur abgenommen und das Gerät kann in der leichtesten,
kleinsten Konfiguration transportiert werden. Entsprechend
kann auch eine abnehmbare Programmiereinheit vorgesehen
sein.
Vorteilhaft befindet sich die Einrichtung zum Senden von
Solldaten und/oder Adreßdaten während des Empfangs von
Eingabe- und/oder Adreßdaten nicht im Sendebetrieb. Dies
ermöglicht einerseits eine Energieersparnis und verhindert
andererseits eine unnötige Störung anderer Geräte. Zur
Vermeidung von Störungen anderer oder durch andere Geräte
kann auch vorgesehen sein, daß die Einrichtung zum Senden
von Solldaten zyklisch, vorzugsweise zyklisch mit einer
Folge fester Frequenzen sendet. Dies kann auch für die Ein
richtung zum Senden von Adreßdaten vorgesehen sein. Durch
den zyklischen Betrieb werden Sendepausen vorgesehen, so daß
die eigentliche Sendezeit im Verhältnis zur Zeitdauer der
Betriebsbereitschaft relativ klein gehalten werden kann. Die
Variation der Frequenz hat den Vorteil, daß eine größere
Kompatibilität mit Geräten anderer Hersteller oder anderer
Bauart erzielt werden kann.
Selbstverständlich sind bei dem erfindungsgemäßen Gerät
weitere Maßnahmen zur Verhinderung von Störungen getroffen
und Entstöreinrichtungen und elektronische Einheiten gemäß
derzeitigem Stand der Technik eingebaut. Z.B. können Fil
terschaltungen zur Unterdrückung von Störsignalen vorgesehen
sein.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Geräts unmfaßt eine Auswerteeinrichtung für die Eingabe
daten. Diese kann die Vergleichseinrichtung für die Soll-
und Eingabedaten umfassen oder einem Rechner zugeordnet bzw.
ein Teil desselben sein. Die Auswerteeinrichtung kann dabei
so ausgebildet sein, daß sie eine Wichtung von Einzeldaten
eines Datensatzes von Soll- bzw. Eingabedaten vornimmt
und/oder eine Übereinstimmung feststellt, wenn ein bestimm
ter Prozentsatz (z.B. 75%) der Daten der miteinander zu
vergleichenden Datensätze jeweils übereinstimmt. Die Aus
werteeinrichtung kann auch bei entsprechender Programmierung
Ähnlichkeiten von Merkmalen (z.B. schwarz/dunkel) erkennen
und dann entsprechend eine Übereinstimmung je nach Krite
rienvorgabe bejahen.
Vorteilhaft ist eine Speichereinrichtung für die Eingabe
daten vorgesehen. Es kann nämlich der Fall eintreten, daß
sich die Person mit dem Gerät an einem Ort oder in einer
Situation befindet, in der sie keinen Kontakt aufnehmen
möchte bzw. das Gerät überhaupt nicht aus der Jackentasche
o.dgl. herausnehmen möchte. Durch Vornehmen einer dafür
vorgesehenen Einstellung, z.B. Betätigung eines Schalters
für Speicherbetrieb, kann das Gerät nun in eine Betriebsart
versetzt werden, in der eine Wechselsprecheinrichtung o.dgl.
nicht aktiviert ist. Zu diesem Zweck ist zumindest die aku
stische Einheit abschaltbar. Empfangene Eingabedaten können
jedoch weiterhin auf Übereinstimmung geprüft werden. Im Fall
einer Übereinstimmung werden die Eingabedaten gespeichert
und es erfolgt zweckmäßig eine Aktivierung der Einrichtung
zum Senden und zum Empfangen von Adreßdaten, die nun einen
festen Adreßcode aussenden und auch empfangen und speichern
kann. Bei diesem Adreßcode kann es sich z.B. um einen
Adreßdatensatz mit Name, Telefonnummer o.dgl. handeln.
Für diese automatische Betriebsweise ist bei dem erfindungs
gemäßen Gerät vorzugsweise eine Speichereinrichtung (z.B.
ein Magnetband wie eine Kassette, Karte) für einen festen
Datensatz von und für empfangene Adreßdaten vorgesehen,
wobei die Frequenz der Einrichtung zum Senden von Adreßdaten
nicht im Bereich sichtbaren Lichts oder im Hörbereich liegt
und die Einrichtung bei positivem Ausgangssignal der Ver
gleichseinrichtung automatisch zum Senden ausgelöst wird.
Die Speichereinrichtung kann dann auf Wunsch ggf. unter
Steuerung des Rechners, gelesen werden, ähnlich wie dies bei
einem Anrufbeantworter der Fall ist.
Zur Verhinderung eines Diebstahls des erfindungsgemäßen
Geräts, insbesonderen mit den in diesem enthaltenen Daten,
ist vorteilhaft ein Diebstahlschutz vorgesehen, der eine
Eingabeeinrichtung für die Eingabe eines Benutzercodes, eine
Vergleichseinrichtung zum Vergleichen eines eingegebenen mit
einem vorgegebenen Benutzercode und einen Alarmgeber zur
Ausgabe eines Alarmsignals umfaßt, wenn der eingegebene
nicht mit dem vorgegebenen Benutzercode übereinstimmt.
Außerdem ist zweckmäßig vorgesehen, daß der Sender für
Solldaten und die Einrichtung zum Senden von Adreßdaten
deaktiviert sind, wenn der eingegebene nicht mit dem
vorgegebenen Benutzercode übereinstimmt. Eine unbefugte
Person kann auf diese Weise das Gerät nicht benutzen.
Das erfindungsgemäße Gerät eignet sich zum Einsatz auf der
Straße, im Cafe, im Konzert, etc., d.h. überall, wo es
Menschen gibt. Selbstverständlich ist stets mindestens ein
weiterer Teilnehmer, d.h. ein zweites Gerät, erforderlich.
Dies ist aber auch bei Walkie-talkies, Fernsprechgeräten
etc. der Fall.
Z.B. kann ein erfindungsgemäßes Gerät dazu verwendet werden,
um auf einer großen Ausstellung mit Warenangebot bestimmte
Geschäftspartner für bestimmte Waren rasch, ohne unter Um
ständen stundenlanges Suchen auf den Messeständen, zu fin
den. Es können Kraftfahrzeuge verkauft werden oder Artikel
von Sammlern wie z.B. alte Spielzeuge aufgetrieben werden.
Der Dialogpartner muß auch nicht zwangsläufig diejenige
Person sein, die über die gesuchten Informationen verfügt,
sondern braucht lediglich diese Person zu kennen. Ferner
bietet sich die Möglichkeit, auch einfach Gesprächspartner
oder sonstige gesellige Kontakte auf diese Weise zu ver
schaffen.
Die Informationsbeschaffung mittels des erfindungsgemäßen
Geräts erfolgt weitaus schneller, als dies mit den eingangs
erwähnten Einrichtungen der Fall ist. Es kann spontan auf
kurzfristige Situationsänderungen reagiert werden.
Das erfindungsgemäße Gerät eignet sich insbesondere für den
Einsatz bei Ansammlungen Gleichgesinnter, die sonst
verstreut sind, z.B. Kirchentag etc.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Geräts be
steht darin, daß keine Daten an anderer Stelle gespeichert
werden und somit eine Datenweitergabe unmöglich ist.
Zur Vermeidung von Schwierigkeiten bei der Verwendung un
terschiedlicher Sprachen, wie es z.B. in der Schweiz mit
mehreren offiziellen Sprachen der Fall sein kann, kann das
erfindungsgemäße Gerät auch vorteilhaft mit einem ggf. aus
tauschbaren Modul versehen sein. Ein derartiges Modul kann
mit einem festen Code für Daten versehen sein oder auch von
bestimmten Stammdaten nach Eingabe eines bestimmten Spra
chencodes vorgegebene Übersetzungen liefern. Es kann auch
eine mit jeweils einer bestimmten Sprache beschriftete Scha
blone vorgesehen sein, die die Verwendung einheitlicher Da
tencodierungen ermöglicht.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Vermitteln von lnforma
tionen umfaßt somit, daß
- - Solldaten gespeichert werden und
- - Eingabedaten mit den gespeicherten Solldaten verglichen werden, wobei
- - in einem ersten mobilen Gerät gespeicherte Solldaten von dem ersten Gerät gesendet werden,
- - von dem ersten Gerät Eingabedaten von einem zweiten mobi len Gerät empfangen werden und
- - Adreßdaten von dem zweiten zum ersten Gerät und/oder von dem ersten zum zweiten Gerät gesendet werden.
Zweckmäßig werden jeweils Sätze von Eingabe- und Solldaten
verwendet, wobei die Solldaten vorteilhaft geändert werden
können.
Vorzugsweise werden die Eingabedaten ausgewertet und dann
mit den Solldaten verglichen.
Nach Feststellung einer Übereinstimmung von Eingabe- und
Solldaten wird bei einer bevorzugten Ausführungsvariante des
erfindungsgemäßen Verfahrens ein Signal von dem ersten Gerät
ausgegeben und/oder die Adreßdaten werden von dem zweiten
Gerät abgerufen.
Eine Übereinstimmung von Eingabe- und Solldaten wird zweck
mäßig festgestellt, wenn die Datensätze jeweils in einer
vorgegebenen Anzahl von Einzeldaten übereinstimmen. Die
Einzeldaten eines Datensatzes können jeweils gewichtet wer
den.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungs
beispiels und der Zeichnung weiter erläutert. In der Zeich
nung zeigt die einzige Figur eine schematische Draufsicht
des erfindungsgemäßen Geräts.
Das dargestellte Gerät hat etwa die Größe eines flachen Dik
tiergeräts und ist ziemlich einfach ausgestattet. Ein
Ein/Ausschalter 2 ist zur Inbetriebnahme des Geräts vorgese
hen. Eine Lese/Schreibeinheit 4 ist für einen Magnetstreifen
vorgesehen, mittels dessen gespeicherte Solldaten abgeändert
werden können oder Adreßdaten abgerufen oder gespeichert
werden können.
Ein Signalgeber 6 dient zur optischen Anzeige, daß eine
Übereinstimmung von Soll- und Eingabedaten festgestellt
worden ist.
Eine Taste 8 dient zur Aktivierung einer Einrichtung zum
Senden von Adreßdaten 12, bei der es sich um den minia
turisierten Sendeteil, d.h. Mikrophon, eines Walkie-takies
handelt. Benachbart dem Mikrophon befindet sich ein Laut
sprecher 14, der durch eine Taste 10 benachbart der Taste 8
ausschaltbar ist.
Eine Tastatur 16 ist zur Eingabe von Solldaten, zur Änderung
von Solldaten, Steuerdaten etc. vorgesehen.
Ein Zeilendisplay 22 dient zur Anzeige von Eingabedaten,
-befehlen und des Speicherinhalts.
Eine Sender/Empfängereinrichtung 18 dient zum Senden und
Empfangen von Soll/Eingabedaten und von Adreßdaten. Der
Frequenzbereich liegt im Funkfrequenzbereich. Bei 20 ist ein
Anschluß für eine Antenne angedeutet.
Obenstehend ist die erfindungsgemäße Vorrichtung anhand
eines Ausführungsbeispiels und ausgewählter Merkmale be
schrieben und dargestellt worden. Selbstverständlich ist die
Erfindung nicht auf diese Darstellung beschränkt, sondern
vielmehr können sämtliche Merkmale allein oder in beliebiger
Kombination, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in
den Ansprüchen verwendet werden.
Claims (29)
1. Gerät zum Vermitteln von Informationen, mit
- - einer Eingabeeinrichtung,
- - einer Speichereinrichtung für Solldaten,
- - einer Vergleichseinrichtung für Eingabe- und Solldaten und
- - einer Ausgabeeinrichtung für die den Eingabe- und Solldaten jeweils zugeordneten Adreßdaten, gekennzeichnet durch
- - einen Sender (18) zum Senden von gespeicherten Solldaten,
- - einen Empfänger (18) zum Empfangen von Eingabedaten,
- - wobei die Sende/Empfangsfrequenz nicht im Bereich sicht baren Lichts oder im Hörbereich liegt,
- - einen Signalgeber (6), der bei positivem Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung ein entsprechendes Signal aus gibt,
- - eine Einrichtung (12, 18) zum Senden von Adreßdaten und
- - eine Einrichtung (14, 18) zum Empfangen von Adreßdaten.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß eine Eingabeeinrichtung (4, 16) für Solldaten
vorgesehen ist und die Speichereinrichtung für Solldaten ein
Speicher mit veränderlichem Speicherinhalt ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Eingabeeinrichtung eine Tastatur (16) ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Tastatur abnehmbar ist.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Speichereinrichtung ein
RAM oder EPROM ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich die Einrichtung zum
Senden von Solldaten und/oder Adreßdaten während des Emp
fangs von Eingabe- und/oder Adreßdaten nicht im Sendebetrieb
befindet.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekenn
zeichnet durch eine Auswerteeinrichtung für die Ein
gabedaten.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekenn
zeichnet durch eine Speichereinrichtung für die Ein
gabedaten.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Signalgeber (6) optisch
und/oder akustisch ist.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß der Signalgeber abschaltbar ist.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Signalgeber bei positivem
Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung die Einrichtung zum
Senden und zum Empfangen von Adreßdaten aktiviert.
12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Speichereinrichtung für einen
festen Datensatz von und für empfangene Adreßdaten vorge
sehen ist, die Frequenz der Einrichtung zum Senden von
Adreßdaten nicht im Bereich sichtbaren Lichts oder im
Hörbereich liegt und die Einrichtung bei positivem Ausgangs
signal der Vergleichseinrichtung automatisch zum Senden aus
gelöst wird.
13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß die Speichereinrichtung ein Magnetband ist.
14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Sende/Empfangseinrichtung
für Adreßdaten eine dialogfähige Funkeinheit (12, 14, 18)
ist.
15. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einrichtung zum Senden
von Solldaten zyklisch sendet.
16. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einrichtung zum Senden
von Soll- und/oder Adreßdaten zyklisch mit einer Folge fe
ster Frequenzen sendet.
17. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Diebstahlschutz vorgese
hen ist, der eine Eingabeeinrichtung für die Eingabe eines
Benutzercodes, eine Vergleichseinrichtung zum Vergleichen
eines eingegebenen mit einem vorgegebenen Benutzercode und
einen Alarmgeber zur Ausgabe eines Alarmsignals umfaßt, wenn
der eingegebene nicht mit dem vorgegebenen Benutzercode
übereinstimmt.
18. Gerät nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Sender für Solldaten und die Ein
richtung zum Senden von Adreßdaten deaktiviert sind, wenn
der eingegebenene nicht mit dem vorgegebenen Benutzercode
übereinstimmt.
19. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 18, gekenn
zeichnet durch einen Akkumulator.
20. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß ein austauschbares Modul
mit festem Code für Daten vorgesehen ist.
21. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 20, gekenn
zeichnet durch einen Rechner.
22. Verfahren zum Vermitteln von Informationen, bei dem
- - Solldaten gespeichert werden und
- - Eingabedaten mit den gespeicherten Solldaten verglichen werden, insbesondere zur Anwendung bei einem Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
- - in einem ersten mobilen Gerät gespeicherte Solldaten von dem ersten Gerät gesendet werden,
- - von dem ersten Gerät Eingabedaten von einem zweiten mobi len Gerät empfangen werden und
- - Adreßdaten von dem zweiten zum ersten Gerät und/oder von dem ersten zum zweiten Gerät gesendet werden.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeweils Sätze von Eingabe- und Soll
daten verwendet werden.
24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Solldaten geändert wer
den.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eingabedaten ausge
wertet und dann mit den Solldaten verglichen werden.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch
gekennzeichnet, daß nach Feststellung einer
Übereinstimmung von Eingabe- und Solldaten ein Signal von
dem ersten Gerät ausgegeben wird und/oder die Adreßdaten von
dem zweiten Gerät abgerufen werden.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Übereinstimmung von
Eingabe- und Solldaten festgestellt wird, wenn die Daten
sätze jeweils in einer vorgegebenen Anzahl von Einzeldaten
übereinstimmen.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 27, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einzeldaten eines
Datensatzes jeweils gewichtet werden.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 28, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eingabedaten ge
speichert werden.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893922677 DE3922677A1 (de) | 1989-07-10 | 1989-07-10 | Geraet und verfahren zum vermitteln von informationen |
| AU58554/90A AU5855490A (en) | 1989-07-10 | 1990-07-09 | Device and process for transmitting information |
| PCT/DE1990/000514 WO1991001031A1 (de) | 1989-07-10 | 1990-07-09 | Gerät und verfahren zum vermitteln von informationen |
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|---|---|---|---|
| DE19893922677 DE3922677A1 (de) | 1989-07-10 | 1989-07-10 | Geraet und verfahren zum vermitteln von informationen |
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| DE3922677A1 true DE3922677A1 (de) | 1991-01-24 |
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|---|---|---|---|
| DE19893922677 Withdrawn DE3922677A1 (de) | 1989-07-10 | 1989-07-10 | Geraet und verfahren zum vermitteln von informationen |
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