DE3922260A1 - Selbstfahrender maehdrescher - Google Patents
Selbstfahrender maehdrescherInfo
- Publication number
- DE3922260A1 DE3922260A1 DE19893922260 DE3922260A DE3922260A1 DE 3922260 A1 DE3922260 A1 DE 3922260A1 DE 19893922260 DE19893922260 DE 19893922260 DE 3922260 A DE3922260 A DE 3922260A DE 3922260 A1 DE3922260 A1 DE 3922260A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- combine
- frame
- adjusting device
- drive axle
- combine harvester
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000003306 harvesting Methods 0.000 title abstract description 3
- ZLNQQNXFFQJAID-UHFFFAOYSA-L magnesium carbonate Chemical compound [Mg+2].[O-]C([O-])=O ZLNQQNXFFQJAID-UHFFFAOYSA-L 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 abstract description 3
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 2
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 239000010902 straw Substances 0.000 description 2
- 241000251169 Alopias vulpinus Species 0.000 description 1
- 241001124569 Lycaenidae Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 238000012216 screening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D41/00—Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
- A01D41/12—Details of combines
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D41/00—Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
- A01D41/02—Self-propelled combines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
- Combines (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen selbstfahrenden
Mähdrescher mit einer Schneid- und Zufuhranordnung für das
Erntegut, die an einem Rahmen befestigt ist, in dem eine
Dreschanordnung, eine Siebanordnung und ein Korntank vorge
sehen sind und der auf einer Antriebsachse und auf einer
Nachlaufachse angeordnet ist.
Bei einem derartigen Mähdrescher wird das geerntete Gut
über die Zufuhranordnung der im Inneren des Rahmens ange
ordneten Dreschanordnung zugeführt, in der die Körner abge
schieden werden. Das ausgedroschene Stroh wird anschlie
ßend über einen ebenfalls im Inneren des Rahmens angeordne
ten Hordenschüttler und mehrere Steilstufen dem rückwärti
gen Ende des Mähdrescherrahmens zugeführt. Die ausgedro
schenen Körner sowie Spreu und nicht ausgedroschene Ähren
gelangen auf einen Vorbereitungsboden, von dem aus sie der
Siebanordnung zugeführt werden. Vor der üblicherweise aus
einem Obersieb und einem Untersieb bestehenden Siebanord
nung, die durch geeignete Schütteleinrichtungen in Schwin
gungen versetzt werden können, ist meistens ein Gebläse an
geordnet, um die Körner von der Spreu und sonstigen Verun
reinigungen zu trennen. Die kleinen verhältnismäßig schwe
ren Körner fallen dabei durch die Siebanordnung und werden
dann über einen Körnerelevator dem Korntank zugeführt, wäh
rend die leichtere Spreu und der Kurzstrohanteil über das
rückwärtige Ende der Siebanordnung hinaus weggeblasen wer
den.
Der Wirkungsgrad des Trennens von Spreu und Körnern ist um
so höher, je regelmäßiger das Erntegut der Anordnung zuge
führt wird und je gleichmäßiger die vom Gebläse stammende
Reinigungsluft die Siebanordnung durchströmt. Die besten
Ergebnisse werden dann erzielt, wenn sich der Mähdrescher
in waagrechter Stellung befindet, da bei Bodenunebenheiten,
insbesondere in Hanglagen, sich das Erntegut entweder be
reits auf dem Vorbereitungsboden oder auch auf der Sieban
ordnung der Schwerkraft folgend auf einer Seite ansammelt,
so daß keine optimale Trennung der Spreu von den Körnern
ermöglicht wird.
Es wurde daher bereits vorgeschlagen in Längsrichtung des
Vorbereitungsbodens und der Siebanordnung, d.h. in Fahrt
richtung des Mähdreschers, im Abstand voneinander angeord
nete parallele Leitbleche vorzusehen, die verhindern sol
len, daß sich das ausgedroschene Erntegut auf der unteren
Seite des am Hang geneigt fahrenden Mähdreschers ansam
melt. Hierdurch kann jedoch nur eine teilweise Verbesse
rung des Wirkungsgrades erfolgen, da innerhalb eines jeden
vom Erntegut zurückgelegten Transportstreifens immer noch
eine Verschiebung in Richtung des niedriger liegenden Ran
des erfolgt. Ferner ist noch bei ungleichmäßiger Beauf
schlagung der Siebanordnung der vom Gebläse stammende Luft
strom ungleichmäßig wirksam, so daß keine optimale Tren
nung von Spreu und Körnern gewährleistet ist. Die Reini
gungsluft hat nämlich die Neigung durch die weniger beauf
schlagten Siebanordnungsabschnitte zu entweichen, wodurch
die überbelegten Siebanordnungsabschnitte nur verminderten
Reinigungsluftströmen ausgesetzt sind.
Aus der DE-OS 19 36 095 ist eine Siebeinrichtung für Mäh
drescher bekannt, die unterhalb der Dreschanordnung vorge
sehen ist und etwa waagrecht liegenden Flachsieben zur Rei
nigung des gedroschenen Gutes versehen ist. Die Siebein
richtung ist dabei um eine annähernd horizontale in Fahrt
richtung liegende Mittelachse pendelbar angeordnet, so daß
auch beim Arbeiten am Hang die Siebanordnung gleichmäßig
mit Erntegut beaufschlagt wird.
Aus der DE-OS 35 30 566 ist ein Mähdrescher mit einer
Schneid- und Zufuhranordnung für das Erntegut einer Dresch
anordnung, einem Vorbereitungsboden, einer Gebläseanord
nung und einer aus einem Obersieb und einem Untersieb be
stehenden Siebanordnung bekannt, wobei der Vorbereitungsbo
den und das Obersieb in Fahrtrichtung gesehen unabhängig
voneinander in Querrichtung verschwenkbar angeordnet sind
und das Untersieb feststehend angebracht ist.
Ein derartig ausgestalteter Mähdrescher weist einen optima
len Wirkungsgrad bezüglich der Trennung von Körnern und
Spreu auf, bedarf jedoch noch eines erheblichen baulichen
Aufwandes, insbesondere hinsichtlich der Bauhöhe, um so ei
nen ausreichend großen Verschwenkwinkel für den Vorberei
tungsboden und das Obersieb zu ermöglichen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Mähdre
scher zu schaffen, der mit geringem Kostenaufwand auch für
Erntearbeiten am Hang einsetzbar ist und dabei mit gleich
hohem Wirkungsgrad die Körner von der Spreu trennen.
Ausgehend von einem selbstfahrenden Mähdrescher der ein
gangs näher genannten Art wird zur Lösung dieser Aufgabe
vorgeschlagen, daß der Rahmen mit der Antriebsachse sowohl
über ein in der Nähe des einen Endes der Antriebsachse an
geordnetes Drehgelenk verbunden ist als auch über eine in
der Nähe des anderen Endes der Antriebsachse angeordneten
den Abstand des Rahmens zur Antriebsachse variierenden Ver
stellvorrichtung verbunden ist.
Das Drehgelenk kann dabei eine sich im wesentlichen paral
lel zur Längsachse erstreckende Drehachse oder aber ein
Kugelgelenk sein.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Ver
stellvorrichtung einen sich im wesentlichen in vertikaler
Richtung erstreckenden Führungszapfen auf, der mit der An
triebsachse starr verbunden ist und in ein starr mit dem
Rahmen des Mähdreschers verbundenes Führungsteil eingreift.
Die Verstellvorrichtung kann vorzugsweise aus einem sich im
wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckenden
Hydraulikzylinder bestehen, dessen Gehäuse mit der
Antriebsachse verbunden sein kann, wobei dann dessen Kol
benstange mit dem am Rahmen des Mähdreschers verbundenen
Führungsteil verbunden ist; besonders vorteilhaft ist es,
wenn der Hydraulikzylinder mit einer Hydraulikpumpe verbun
den ist, die durch einen von einem Inklinometer gesteuer
ten Regel betätigbar ist. In Kombination mit einem
Schwenkrahmen am Förderkanal/Mähwerkanschluß, der ebenfalls
über diesen Inklinometer gesteuert wird, ist der Mähdre
scher somit voll funktionsfähig.
Die Verstellvorrichtung kann auch einen durch einen Stell
motor in Drehungen versetzbaren Gewindestab aufweisen, der
mit einem im Führungsteil des Rahmens des Mähdreschers an
geordneten Gewinde zusammenwirkt. Bei einem anderen vor
teilhaften Ausführungsbeispiel weist die Verstellvorrich
tung einen Exzenter oder eine Kurvenscheibe auf, die eben
falls mit einem entsprechenden Führungsteil am Rahmen des
Mähdreschers zusammenwirken.
Bei dem erfindungsgemäßen Mähdrescher ist keine schwenkbare
Anordnung der einzelnen Siebteile mehr erforderlich; die
Anpassung an unebene Bodenverhältnisse erfolgt hierbei
durch die Relativverschwenkung des Rahmens zur Antriebs
achse, wozu nur ein geringer baulicher Aufwand erforder
lich ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert, in der ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch einen Schnitt senkrecht durch die An
triebsachse eines erfindungsgemäßen Mähdreschers;
Fig. 2 und 3 Querschnitt bevorzugter Ausführungsbeispiele
für eine Verstellvorrichtung;
Fig. 4 ein Schaltbild für ein Ausführungsbeispiel einer
elektrisch-hydraulischen Ansteuerung und
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Rollenführung
für die Antriebsachse.
In Fig. 1 ist schematisch mit 1 der Rahmen eines selbstfah
renden Mähdrescher bezeichnet, von dem ein Schnitt durch
die Antriebsachse 4 dargestellt ist. Der Mähdrescher weist
eine nicht näher dargestellte Schneid- und Zufuhranordnung
mit einer Haspel 2 auf für das Erntegut, die am Rahmen 1
befestigt ist, in dem in herkömmlicher Weise eine nicht
dargestellte Dreschanordnung, eine Siebanordnung und ein
Korntank vorgesehen ist.
Erfindungsgemäß ist nun der Rahmen 1 des Mähdreschers mit
der Antriebsachse 4, welche die Laufräder 3 trägt, zum
einen über ein in der Nähe des einen Endes der Antriebsachse
4 angeordnetes Drehgelenk 5 verbunden und andererseits
über eine in der Nähe des anderen Endes der Antriebsachse 4
angeordnete, den Abstand des Rahmens 1 zur Antriebsachse 4
variierenden Verstellvorrichtung 8 verbunden.
Das Drehgelenk 5, das z. B. ein Befestigungsteil 7, das
starr mit dem Rahmen 1 verbunden ist, mit einem Befesti
gungsteil 6, das starr mit der Antriebsachse 4 verbunden
ist, verbindet, kann entweder aus einer sich im wesentlichen
parallel zur Längsachse erstreckenden Drehachse bestehen
oder aber auch aus einem Kugelgelenk.
Die am anderen Ende der Antriebsachse 4 angeordnete Ver
stellvorrichtung 8 kann vorzugsweise einen sich im wesent
lichen in vertikaler Richtung erstreckenden Führungszapfen
9 aufweisen der mit der Antriebsachse 4 starr verbunden
ist und in ein starr mit dem Rahmen 1 des Mähdreschers
verbundenes Führungsteil 10 eingreift. Dieser Führungszap
fen 2 sorgt für die Übernahme der Kräfte vom Rahmen des
Mähdreschers auf die Antriebsachse. Dabei ist die Lenkachse
um ein bestimmtes Maß höher zu setzen, um den erforder
lichen Pendelwinkel einhalten zu können.
Die Verstellvorrichtung 8 kann ferner einen in vertikaler
Richtung angeordneten Hydraulikzylinder 11 aufweisen, des
sen Gehäuse entweder mit der Antriebsachse 4 oder mit dem
Rahmen 1 verbunden ist und dessen Kolbenstange entspre
chend mit dem Rahmen 1 bzw. mit der Antriebsachse 4 verbun
den ist. Um den Drehpunkt des Drehgelenks 5 läßt sich also
die Antriebsachse 4 bezüglich des Rahmens 1 um einen Win
kel verschwenken, der dem Verstellweg der Verstellvorrich
tung 8 entspricht. Damit ist eine problemlose Anpassung an
Bodenunebenheiten gewährleistet.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Hydraulikzylinder 11
mit einer nicht dargestellten Hydraulikpumpe verbunden ist,
die durch einen von einem Inklinometer gesteuerten Regler
betätigbar ist. Zwar kann die Steuerung, d.h. das Ver
schwenken der Antriebsachse 4 bezüglich des Rahmens des
Mähdreschers mechanisch erfolgen jedoch wird eine größere
Flächenleistung erzielt, wenn an und für sich bekannte
Steuereinheiten, wie ein Inklinometer, den Schwenkvorgang
automatisch steuern; das Inklinometer kann auch zur
Steuerung des Schwenkrahmens verwendet werden, mit dem das
Mähwerk am Förderkanal angelenkt ist.
Anstelle eines Hydraulikzylinders 11 kann auch gemäß Fig. 2
in der Verstellvorrichtung 8 ein elektrischer Stellmotor 12
vorgesehen sein, der einen Gewindestab 13 in Drehungen
versetzt, dessen Außengewinde 13 mit einem Innengewinde im
Führungsteil 10 dahingehend zusammenwirkt, daß je nach der
Drehrichtung des Stellmotors 12 eine Vergrößerung bzw. Ver
kleinerung des Abstandes zwischen der Antriebsachse 4 und
dem Rahmen 11 auf Höhe der Verstellvorrichtung erfolgt. Ge
mäß Fig. 3 kann der Stellmotor mit einem Kegelgetriebe 14,
15 zusammenwirken, um ebenfalls eine Variation des Abstan
des zwischen Antriebsachse 4 und Rahmen 1 zu gewährleisten.
Durch die Anordnung des Drehpunktes des Drehgelenkes 5
senkrecht unterhalb der Variatorscheibe 16 des mechani
schen Fahrantriebs ist es darüberhinaus möglich, dieses
einfache System auch bei selbstfahrenden Mähdreschern mit
mechanischem Fahrantrieb kostengünstig einzusetzen, da der
minimale Schwenkweg des Variators 16 durch den in umschlin
genden Riemen 17 ausgeglichen wird.
Die Verschwenkung der Antriebsachse 4 gegenüber dem Rahmen
1 kann bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel
auch durch einen Exzenter bzw. eine Kurvenscheibe erfol
gen, die anstelle des Hydraulikzylinders 11 bzw. des Stell
motors 12 in der Verstellvorrichtung 8 vorgesehen sind.
Die Schneid- und Zufuhranordnung mit der Haspel 2 wird bei
dem erfindungsgemäßen selbstfahrenden Mähdrescher vorzugs
weise über einen an und für sich bekannten Schwenkrahmen
mit dem Förderkanal verbunden, so daß auch das Mähwerk der
Bodenkontur folgen kann.
Durch die Ausrüstung mit einer vom Hangmähdrescher her
bekannten Schwenk-Lenkachse kann zusätzlich auch ein
vertikaler Hangausgleich dargestellt werden. Die elek
trisch-hydaulische Steuerung dafür kann ebenfalls über das
vorgenannte Inklinometer erfolgen.
Fig. 4 zeigt schematisch einen Schaltplan für ein vorteil
haftes Ausführungsbeispiel einer elektrisch-hydraulischen
Steuerung der verschiedenen Schwenkbewegungen. Mit 18 ist
dabei ein Inklinometer, d.h. ein Neigungsmesser bezeichnet,
der die Schwankungen der senkrechten Achse des Mähdreschers
bezüglich der Vertikalen feststellt. Die Meßsignale werden
einem elektrischen Steuergerät 19 zugeführt, das im
Vergleich mit einem Sollwertgeber 20, z.B. einem Potentio
meter, den Hydraulikzylinder 11 ansteuert. Die Steuersigna
le werden dabei über ein erstes Relais 22, z.B. in Richtung
Absenken des Hydraulikzylinders 11 und ein Mehrwegeventil
21 dem Hydraulikzylinder 11 sowie über ein zweites Relais
23, z.B. zum Anheben ebenfalls über das Mehrwegeventil 21
dem Hydraulikzylinder 11 zugeführt.
Wie dem Schaltplan zu entnehmen ist, kann auch das Absenken
bzw. das Anheben des Mähwerks mittels eines diesem
zugeordneten Hydraulikzylinders 27 durch entsprechende, vom
Steuergerät 19 stammende Signale gesteuert werden, die
ebenfalls das Absenk-Relais 22 bzw. das Anheb-Relais 23
durchlaufen. Mit 24 und 25 sind geeignete Dioden bezeich
net.
Um nun unabhängig von der automatischen Hangsteuerung ein
manuelles Anheben bzw. Absenken des Mähwerks über den
Hydraulikzylinder 27 zu bewirken, sind zwei von Hand zu
betätigende Schalter 30, 31 vorgesehen. Der Druckaufbau im
hydraulischen Kreislauf erfolgt dabei z.B. über ein Ventil
29 und ein ihm zugeordnetes Relais 28, die mit einer nicht
dargestellten Druckfluidquelle bzw. einer Druckfluidpumpe
verbunden sind.
Fig. 5 zeigt schematisch eine Rollenführung für die
Antriebsachse 4 zur Aufnahme der in der waagrechten Ebene
auftretenden Kräfte, z.B. beim Vorwärts- und Rückwärtsfah
ren. Die Antriebsachse, die z.B. aus einem Vierkantrohr
besteht, wird von einem im wesentlichen U-förmigen Bügel 32
umgeben, der fest mit dem Rahmen 1 des Mähdreschers
verbunden ist. Der Bügel 32 weist einen größeren Durchmes
ser auf als dem Durchmesser der Antriebsachse entspricht,
so daß beidseitig der Antriebsachse 4 zwischen dieser und
der Innenwand des U-förmigen Bügels 32 jeweils eine Rolle
33 angeordnet werden kann, die an einer Rollenhalterung 34
befestigt ist, die fest mit der Antriebsachse 4, z.B.
mittels einer Schweißverbindung, verbunden ist. Mit 35 ist
eine Exzenterschraube bezeichnet, mit der der Abstand der
Rolle 33 von der Innenwand des Bügels 32 derart eingestellt
werden kann, daß die Rolle 33 spielfrei an dieser Innenwand
anliegt.
Die auf beiden Seiten der Antriebsachse 4 in der waagrech
ten Ebene angeordneten Rollen 33 übertragen nun die Kräfte
in waagrechter Richtung von den Antriebsrädern auf den
Rahmen, wobei in Fig. 5 drei mögliche Stellungen I, II, III
der Antriebsachse 4 bezüglich des Rahmens 1 dargestellt
sind.
Claims (13)
1. Selbstfahrender Mähdrescher mit einer Schneid- und Zu
fuhranordnung für das Erntegut, die an einem Rahmen be
festigt ist, in dem eine Dreschanordnung, eine Sieban
ordnung und ein Korntank vorgesehen ist und der auf
einer Antriebsachse und einer Nachlaufachse angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen mit der An
triebsachse sowohl über ein in der Nähe des einen Endes
der Antriebsachse angeordnetes Drehgelenk verbunden
ist als auch über eine in der Nähe des anderen Endes
der Antriebsachse angeordnete, den Abstand des Rahmens
zur Antriebsachse variierenden Verstellvorrichtung ver
bunden ist.
2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drehgelenk eine sich im wesentlichen parallel
zur Längsachse erstreckende Drehachse ist.
3. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drehgelenk ein Kugelgelenk ist.
4. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen
sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstrecken
den Führungszapfen aufweist, der mit der Antriebsachse
starr verbunden ist und in ein starr mit dem Rahmen des
Mähdreschers verbundenes Führungsteil eingreift.
5. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen
sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstrecken
den Hydraulikzylinder aufweist, dessen Gehäuse mit der
Antriebsachse verbunden ist und dessen Kolbenstange mit
einem am Rahmen des Mähdreschers befestigten Führungs
teil verbunden ist.
6. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen
sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstrecken
den Hydraulikzylinder aufweist, dessen Gehäuse mit
einem am Rahmen des Mähdreschers befestigten Führungsteil
verbunden ist und dessen Kolbenstange mit der An
triebsachse verbunden ist.
7. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder mit einer
Hydraulikpumpe verbunden ist, die durch einen von einem
Inklinometer gesteuerten Regler betätigbar ist.
8. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen
durch einen Stellmotor in Drehungen versetzbaren Gewin
destab aufweist, der mit einem im Führungsteil des Rah
mens des Mähdreschers angeordneten Gewinde zusammen
wirkt.
9. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen
Exzenter aufweist, der mit einem entsprechenden
Führungsteil am Rahmen des Mähdreschers verbunden ist.
10. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung eine
Kurvenscheibe aufweist, die mit einem entsprechenden
Führungsteil am Rahmen des Mähdreschers zusammenwirkt.
11. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die auftretenden Kräfte an
den Antriebsrädern über eine beidseitige Rollenführung
am Rahmen abgestützt werden.
12. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder der Verstell
vorrichtung über ein Mehrwegeventil sowie zwei parallel
zueinander geschaltete, das Anheben bzw. Absenken
regelnde Relais mit einem elektrischen Steuergerät
verbunden sind, das andererseits mit dem Inklinometer
verbunden ist.
13. Mähdrescher nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Relais mit einem zweiten Mehrwegeventil
verbunden sind, das mit einem zweiten Hydraulikzylinder
für das Anheben bzw. Absenken des Mähwerks verbunden
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893922260 DE3922260C2 (de) | 1989-07-06 | 1989-07-06 | Selbstfahrender Mähdrescher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893922260 DE3922260C2 (de) | 1989-07-06 | 1989-07-06 | Selbstfahrender Mähdrescher |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3922260A1 true DE3922260A1 (de) | 1991-01-17 |
| DE3922260C2 DE3922260C2 (de) | 1994-11-03 |
Family
ID=6384445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893922260 Expired - Fee Related DE3922260C2 (de) | 1989-07-06 | 1989-07-06 | Selbstfahrender Mähdrescher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3922260C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5178402A (en) * | 1991-08-07 | 1993-01-12 | Deere & Company | Leveling assembly for a vehicle |
| EP1738928A1 (de) * | 2005-06-29 | 2007-01-03 | Swiss Prototech AG | Radachse für einen Mähdrescher |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2753675A (en) * | 1952-03-24 | 1956-07-10 | Massey Harris Ferguson Inc | Combine having side hill platform mounting and adjusting means |
| US2780903A (en) * | 1952-12-22 | 1957-02-12 | Deere & Co | Platform adjusting means for sidehill harvesters |
| US2790648A (en) * | 1955-01-05 | 1957-04-30 | Arthur M Sweetland | Tilting axle assembly for levelling farm combines |
| US3160423A (en) * | 1961-10-03 | 1964-12-08 | Allis Chalmers Mfg Co | Ladder mounting for hillside combines |
| DE1936095A1 (de) * | 1969-07-16 | 1971-01-28 | Fahr Ag Maschf | Siebeinrichtung fuer Maehdrescher |
| DE2540563A1 (de) * | 1975-09-11 | 1977-03-24 | Inst Cercetare Si Proiectare T | Vorrichtung, um das geruest eines maehdreschers senkrecht zu halten |
| DE3530566A1 (de) * | 1985-08-27 | 1987-03-12 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Maehdrescher |
-
1989
- 1989-07-06 DE DE19893922260 patent/DE3922260C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2753675A (en) * | 1952-03-24 | 1956-07-10 | Massey Harris Ferguson Inc | Combine having side hill platform mounting and adjusting means |
| US2780903A (en) * | 1952-12-22 | 1957-02-12 | Deere & Co | Platform adjusting means for sidehill harvesters |
| US2790648A (en) * | 1955-01-05 | 1957-04-30 | Arthur M Sweetland | Tilting axle assembly for levelling farm combines |
| US3160423A (en) * | 1961-10-03 | 1964-12-08 | Allis Chalmers Mfg Co | Ladder mounting for hillside combines |
| DE1936095A1 (de) * | 1969-07-16 | 1971-01-28 | Fahr Ag Maschf | Siebeinrichtung fuer Maehdrescher |
| DE2540563A1 (de) * | 1975-09-11 | 1977-03-24 | Inst Cercetare Si Proiectare T | Vorrichtung, um das geruest eines maehdreschers senkrecht zu halten |
| DE3530566A1 (de) * | 1985-08-27 | 1987-03-12 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Maehdrescher |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5178402A (en) * | 1991-08-07 | 1993-01-12 | Deere & Company | Leveling assembly for a vehicle |
| EP0531688A3 (de) * | 1991-08-07 | 1994-02-16 | Deere & Co | |
| EP1738928A1 (de) * | 2005-06-29 | 2007-01-03 | Swiss Prototech AG | Radachse für einen Mähdrescher |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3922260C2 (de) | 1994-11-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1145619A1 (de) | Landwirtschaftliche Erntemaschine mit Seitengang | |
| EP0212185B1 (de) | Mähdrescher | |
| DE3006871A1 (de) | Selbstfahrender maehdrescher | |
| DE2623209A1 (de) | Erbsen-erntemaschine | |
| EP0323833B1 (de) | Sieb- und Fördereinrichtung | |
| DE1507384A1 (de) | Dreschmaschine | |
| DD246694A5 (de) | Selbstfahrender maehdrescher | |
| EP0212183B1 (de) | Mähdrescher | |
| EP1044595A1 (de) | Förderzusammenbau | |
| EP3794932B1 (de) | Verschwenkvorrichtung zur gleichmässigen verteilung eines gutes auf einem förder- und reinigungsorgan | |
| DE3922260C2 (de) | Selbstfahrender Mähdrescher | |
| EP1595434B1 (de) | Haspelzusammenbau | |
| EP0685148A1 (de) | Mäh- und/oder Vertikutiermaschine | |
| AT403753B (de) | Tragrahmen mit landwirtschaftlicher erntemaschine, insbesondere rotationsmähwerk | |
| DE29919023U1 (de) | Schwadeinrichtung mit Zusatzband | |
| DE2234480A1 (de) | Landwirtschaftsmaschine | |
| EP1036495A1 (de) | Halmteiler | |
| DE102006030508B4 (de) | Anordnung zur pendelnden Aufhängung eines Erntevorsatzes an einer Erntemaschine | |
| DE4228584C1 (de) | Selbstfahrende zweiachsige, mehrreihige Rübenerntemaschine | |
| DE3935386C2 (de) | ||
| DE3935768C2 (de) | ||
| DE2819101C2 (de) | Aufgesattelte Rübenerntemaschine | |
| DE2913559C2 (de) | Mähwerk | |
| DE3752159T2 (de) | Reinigungsvorrichtung für Mähdrescher einschliesslich des Zufuhrbodens | |
| EP0891697A1 (de) | Gerät zum Ernten von Getreide |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |