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DE3922260A1 - Selbstfahrender maehdrescher - Google Patents

Selbstfahrender maehdrescher

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DE3922260A1
DE3922260A1 DE19893922260 DE3922260A DE3922260A1 DE 3922260 A1 DE3922260 A1 DE 3922260A1 DE 19893922260 DE19893922260 DE 19893922260 DE 3922260 A DE3922260 A DE 3922260A DE 3922260 A1 DE3922260 A1 DE 3922260A1
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DE
Germany
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combine
frame
adjusting device
drive axle
combine harvester
Prior art date
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DE19893922260
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Klaus Schmittbetz
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication of DE3922260A1 publication Critical patent/DE3922260A1/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/02Self-propelled combines

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Combines (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen selbstfahrenden Mähdrescher mit einer Schneid- und Zufuhranordnung für das Erntegut, die an einem Rahmen befestigt ist, in dem eine Dreschanordnung, eine Siebanordnung und ein Korntank vorge­ sehen sind und der auf einer Antriebsachse und auf einer Nachlaufachse angeordnet ist.
Bei einem derartigen Mähdrescher wird das geerntete Gut über die Zufuhranordnung der im Inneren des Rahmens ange­ ordneten Dreschanordnung zugeführt, in der die Körner abge­ schieden werden. Das ausgedroschene Stroh wird anschlie­ ßend über einen ebenfalls im Inneren des Rahmens angeordne­ ten Hordenschüttler und mehrere Steilstufen dem rückwärti­ gen Ende des Mähdrescherrahmens zugeführt. Die ausgedro­ schenen Körner sowie Spreu und nicht ausgedroschene Ähren gelangen auf einen Vorbereitungsboden, von dem aus sie der Siebanordnung zugeführt werden. Vor der üblicherweise aus einem Obersieb und einem Untersieb bestehenden Siebanord­ nung, die durch geeignete Schütteleinrichtungen in Schwin­ gungen versetzt werden können, ist meistens ein Gebläse an­ geordnet, um die Körner von der Spreu und sonstigen Verun­ reinigungen zu trennen. Die kleinen verhältnismäßig schwe­ ren Körner fallen dabei durch die Siebanordnung und werden dann über einen Körnerelevator dem Korntank zugeführt, wäh­ rend die leichtere Spreu und der Kurzstrohanteil über das rückwärtige Ende der Siebanordnung hinaus weggeblasen wer­ den.
Der Wirkungsgrad des Trennens von Spreu und Körnern ist um so höher, je regelmäßiger das Erntegut der Anordnung zuge­ führt wird und je gleichmäßiger die vom Gebläse stammende Reinigungsluft die Siebanordnung durchströmt. Die besten Ergebnisse werden dann erzielt, wenn sich der Mähdrescher in waagrechter Stellung befindet, da bei Bodenunebenheiten, insbesondere in Hanglagen, sich das Erntegut entweder be­ reits auf dem Vorbereitungsboden oder auch auf der Sieban­ ordnung der Schwerkraft folgend auf einer Seite ansammelt, so daß keine optimale Trennung der Spreu von den Körnern ermöglicht wird.
Es wurde daher bereits vorgeschlagen in Längsrichtung des Vorbereitungsbodens und der Siebanordnung, d.h. in Fahrt­ richtung des Mähdreschers, im Abstand voneinander angeord­ nete parallele Leitbleche vorzusehen, die verhindern sol­ len, daß sich das ausgedroschene Erntegut auf der unteren Seite des am Hang geneigt fahrenden Mähdreschers ansam­ melt. Hierdurch kann jedoch nur eine teilweise Verbesse­ rung des Wirkungsgrades erfolgen, da innerhalb eines jeden vom Erntegut zurückgelegten Transportstreifens immer noch eine Verschiebung in Richtung des niedriger liegenden Ran­ des erfolgt. Ferner ist noch bei ungleichmäßiger Beauf­ schlagung der Siebanordnung der vom Gebläse stammende Luft­ strom ungleichmäßig wirksam, so daß keine optimale Tren­ nung von Spreu und Körnern gewährleistet ist. Die Reini­ gungsluft hat nämlich die Neigung durch die weniger beauf­ schlagten Siebanordnungsabschnitte zu entweichen, wodurch die überbelegten Siebanordnungsabschnitte nur verminderten Reinigungsluftströmen ausgesetzt sind.
Aus der DE-OS 19 36 095 ist eine Siebeinrichtung für Mäh­ drescher bekannt, die unterhalb der Dreschanordnung vorge­ sehen ist und etwa waagrecht liegenden Flachsieben zur Rei­ nigung des gedroschenen Gutes versehen ist. Die Siebein­ richtung ist dabei um eine annähernd horizontale in Fahrt­ richtung liegende Mittelachse pendelbar angeordnet, so daß auch beim Arbeiten am Hang die Siebanordnung gleichmäßig mit Erntegut beaufschlagt wird.
Aus der DE-OS 35 30 566 ist ein Mähdrescher mit einer Schneid- und Zufuhranordnung für das Erntegut einer Dresch­ anordnung, einem Vorbereitungsboden, einer Gebläseanord­ nung und einer aus einem Obersieb und einem Untersieb be­ stehenden Siebanordnung bekannt, wobei der Vorbereitungsbo­ den und das Obersieb in Fahrtrichtung gesehen unabhängig voneinander in Querrichtung verschwenkbar angeordnet sind und das Untersieb feststehend angebracht ist.
Ein derartig ausgestalteter Mähdrescher weist einen optima­ len Wirkungsgrad bezüglich der Trennung von Körnern und Spreu auf, bedarf jedoch noch eines erheblichen baulichen Aufwandes, insbesondere hinsichtlich der Bauhöhe, um so ei­ nen ausreichend großen Verschwenkwinkel für den Vorberei­ tungsboden und das Obersieb zu ermöglichen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Mähdre­ scher zu schaffen, der mit geringem Kostenaufwand auch für Erntearbeiten am Hang einsetzbar ist und dabei mit gleich hohem Wirkungsgrad die Körner von der Spreu trennen.
Ausgehend von einem selbstfahrenden Mähdrescher der ein­ gangs näher genannten Art wird zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen, daß der Rahmen mit der Antriebsachse sowohl über ein in der Nähe des einen Endes der Antriebsachse an­ geordnetes Drehgelenk verbunden ist als auch über eine in der Nähe des anderen Endes der Antriebsachse angeordneten den Abstand des Rahmens zur Antriebsachse variierenden Ver­ stellvorrichtung verbunden ist.
Das Drehgelenk kann dabei eine sich im wesentlichen paral­ lel zur Längsachse erstreckende Drehachse oder aber ein Kugelgelenk sein.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Ver­ stellvorrichtung einen sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckenden Führungszapfen auf, der mit der An­ triebsachse starr verbunden ist und in ein starr mit dem Rahmen des Mähdreschers verbundenes Führungsteil eingreift.
Die Verstellvorrichtung kann vorzugsweise aus einem sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckenden Hydraulikzylinder bestehen, dessen Gehäuse mit der Antriebsachse verbunden sein kann, wobei dann dessen Kol­ benstange mit dem am Rahmen des Mähdreschers verbundenen Führungsteil verbunden ist; besonders vorteilhaft ist es, wenn der Hydraulikzylinder mit einer Hydraulikpumpe verbun­ den ist, die durch einen von einem Inklinometer gesteuer­ ten Regel betätigbar ist. In Kombination mit einem Schwenkrahmen am Förderkanal/Mähwerkanschluß, der ebenfalls über diesen Inklinometer gesteuert wird, ist der Mähdre­ scher somit voll funktionsfähig.
Die Verstellvorrichtung kann auch einen durch einen Stell­ motor in Drehungen versetzbaren Gewindestab aufweisen, der mit einem im Führungsteil des Rahmens des Mähdreschers an­ geordneten Gewinde zusammenwirkt. Bei einem anderen vor­ teilhaften Ausführungsbeispiel weist die Verstellvorrich­ tung einen Exzenter oder eine Kurvenscheibe auf, die eben­ falls mit einem entsprechenden Führungsteil am Rahmen des Mähdreschers zusammenwirken.
Bei dem erfindungsgemäßen Mähdrescher ist keine schwenkbare Anordnung der einzelnen Siebteile mehr erforderlich; die Anpassung an unebene Bodenverhältnisse erfolgt hierbei durch die Relativverschwenkung des Rahmens zur Antriebs­ achse, wozu nur ein geringer baulicher Aufwand erforder­ lich ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert, in der ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch einen Schnitt senkrecht durch die An­ triebsachse eines erfindungsgemäßen Mähdreschers;
Fig. 2 und 3 Querschnitt bevorzugter Ausführungsbeispiele für eine Verstellvorrichtung;
Fig. 4 ein Schaltbild für ein Ausführungsbeispiel einer elektrisch-hydraulischen Ansteuerung und
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Rollenführung für die Antriebsachse.
In Fig. 1 ist schematisch mit 1 der Rahmen eines selbstfah­ renden Mähdrescher bezeichnet, von dem ein Schnitt durch die Antriebsachse 4 dargestellt ist. Der Mähdrescher weist eine nicht näher dargestellte Schneid- und Zufuhranordnung mit einer Haspel 2 auf für das Erntegut, die am Rahmen 1 befestigt ist, in dem in herkömmlicher Weise eine nicht dargestellte Dreschanordnung, eine Siebanordnung und ein Korntank vorgesehen ist.
Erfindungsgemäß ist nun der Rahmen 1 des Mähdreschers mit der Antriebsachse 4, welche die Laufräder 3 trägt, zum einen über ein in der Nähe des einen Endes der Antriebsachse 4 angeordnetes Drehgelenk 5 verbunden und andererseits über eine in der Nähe des anderen Endes der Antriebsachse 4 angeordnete, den Abstand des Rahmens 1 zur Antriebsachse 4 variierenden Verstellvorrichtung 8 verbunden.
Das Drehgelenk 5, das z. B. ein Befestigungsteil 7, das starr mit dem Rahmen 1 verbunden ist, mit einem Befesti­ gungsteil 6, das starr mit der Antriebsachse 4 verbunden ist, verbindet, kann entweder aus einer sich im wesentlichen parallel zur Längsachse erstreckenden Drehachse bestehen oder aber auch aus einem Kugelgelenk.
Die am anderen Ende der Antriebsachse 4 angeordnete Ver­ stellvorrichtung 8 kann vorzugsweise einen sich im wesent­ lichen in vertikaler Richtung erstreckenden Führungszapfen 9 aufweisen der mit der Antriebsachse 4 starr verbunden ist und in ein starr mit dem Rahmen 1 des Mähdreschers verbundenes Führungsteil 10 eingreift. Dieser Führungszap­ fen 2 sorgt für die Übernahme der Kräfte vom Rahmen des Mähdreschers auf die Antriebsachse. Dabei ist die Lenkachse um ein bestimmtes Maß höher zu setzen, um den erforder­ lichen Pendelwinkel einhalten zu können.
Die Verstellvorrichtung 8 kann ferner einen in vertikaler Richtung angeordneten Hydraulikzylinder 11 aufweisen, des­ sen Gehäuse entweder mit der Antriebsachse 4 oder mit dem Rahmen 1 verbunden ist und dessen Kolbenstange entspre­ chend mit dem Rahmen 1 bzw. mit der Antriebsachse 4 verbun­ den ist. Um den Drehpunkt des Drehgelenks 5 läßt sich also die Antriebsachse 4 bezüglich des Rahmens 1 um einen Win­ kel verschwenken, der dem Verstellweg der Verstellvorrich­ tung 8 entspricht. Damit ist eine problemlose Anpassung an Bodenunebenheiten gewährleistet.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Hydraulikzylinder 11 mit einer nicht dargestellten Hydraulikpumpe verbunden ist, die durch einen von einem Inklinometer gesteuerten Regler betätigbar ist. Zwar kann die Steuerung, d.h. das Ver­ schwenken der Antriebsachse 4 bezüglich des Rahmens des Mähdreschers mechanisch erfolgen jedoch wird eine größere Flächenleistung erzielt, wenn an und für sich bekannte Steuereinheiten, wie ein Inklinometer, den Schwenkvorgang automatisch steuern; das Inklinometer kann auch zur Steuerung des Schwenkrahmens verwendet werden, mit dem das Mähwerk am Förderkanal angelenkt ist.
Anstelle eines Hydraulikzylinders 11 kann auch gemäß Fig. 2 in der Verstellvorrichtung 8 ein elektrischer Stellmotor 12 vorgesehen sein, der einen Gewindestab 13 in Drehungen versetzt, dessen Außengewinde 13 mit einem Innengewinde im Führungsteil 10 dahingehend zusammenwirkt, daß je nach der Drehrichtung des Stellmotors 12 eine Vergrößerung bzw. Ver­ kleinerung des Abstandes zwischen der Antriebsachse 4 und dem Rahmen 11 auf Höhe der Verstellvorrichtung erfolgt. Ge­ mäß Fig. 3 kann der Stellmotor mit einem Kegelgetriebe 14, 15 zusammenwirken, um ebenfalls eine Variation des Abstan­ des zwischen Antriebsachse 4 und Rahmen 1 zu gewährleisten.
Durch die Anordnung des Drehpunktes des Drehgelenkes 5 senkrecht unterhalb der Variatorscheibe 16 des mechani­ schen Fahrantriebs ist es darüberhinaus möglich, dieses einfache System auch bei selbstfahrenden Mähdreschern mit mechanischem Fahrantrieb kostengünstig einzusetzen, da der minimale Schwenkweg des Variators 16 durch den in umschlin­ genden Riemen 17 ausgeglichen wird.
Die Verschwenkung der Antriebsachse 4 gegenüber dem Rahmen 1 kann bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel auch durch einen Exzenter bzw. eine Kurvenscheibe erfol­ gen, die anstelle des Hydraulikzylinders 11 bzw. des Stell­ motors 12 in der Verstellvorrichtung 8 vorgesehen sind.
Die Schneid- und Zufuhranordnung mit der Haspel 2 wird bei dem erfindungsgemäßen selbstfahrenden Mähdrescher vorzugs­ weise über einen an und für sich bekannten Schwenkrahmen mit dem Förderkanal verbunden, so daß auch das Mähwerk der Bodenkontur folgen kann.
Durch die Ausrüstung mit einer vom Hangmähdrescher her bekannten Schwenk-Lenkachse kann zusätzlich auch ein vertikaler Hangausgleich dargestellt werden. Die elek­ trisch-hydaulische Steuerung dafür kann ebenfalls über das vorgenannte Inklinometer erfolgen.
Fig. 4 zeigt schematisch einen Schaltplan für ein vorteil­ haftes Ausführungsbeispiel einer elektrisch-hydraulischen Steuerung der verschiedenen Schwenkbewegungen. Mit 18 ist dabei ein Inklinometer, d.h. ein Neigungsmesser bezeichnet, der die Schwankungen der senkrechten Achse des Mähdreschers bezüglich der Vertikalen feststellt. Die Meßsignale werden einem elektrischen Steuergerät 19 zugeführt, das im Vergleich mit einem Sollwertgeber 20, z.B. einem Potentio­ meter, den Hydraulikzylinder 11 ansteuert. Die Steuersigna­ le werden dabei über ein erstes Relais 22, z.B. in Richtung Absenken des Hydraulikzylinders 11 und ein Mehrwegeventil 21 dem Hydraulikzylinder 11 sowie über ein zweites Relais 23, z.B. zum Anheben ebenfalls über das Mehrwegeventil 21 dem Hydraulikzylinder 11 zugeführt.
Wie dem Schaltplan zu entnehmen ist, kann auch das Absenken bzw. das Anheben des Mähwerks mittels eines diesem zugeordneten Hydraulikzylinders 27 durch entsprechende, vom Steuergerät 19 stammende Signale gesteuert werden, die ebenfalls das Absenk-Relais 22 bzw. das Anheb-Relais 23 durchlaufen. Mit 24 und 25 sind geeignete Dioden bezeich­ net.
Um nun unabhängig von der automatischen Hangsteuerung ein manuelles Anheben bzw. Absenken des Mähwerks über den Hydraulikzylinder 27 zu bewirken, sind zwei von Hand zu betätigende Schalter 30, 31 vorgesehen. Der Druckaufbau im hydraulischen Kreislauf erfolgt dabei z.B. über ein Ventil 29 und ein ihm zugeordnetes Relais 28, die mit einer nicht dargestellten Druckfluidquelle bzw. einer Druckfluidpumpe verbunden sind.
Fig. 5 zeigt schematisch eine Rollenführung für die Antriebsachse 4 zur Aufnahme der in der waagrechten Ebene auftretenden Kräfte, z.B. beim Vorwärts- und Rückwärtsfah­ ren. Die Antriebsachse, die z.B. aus einem Vierkantrohr besteht, wird von einem im wesentlichen U-förmigen Bügel 32 umgeben, der fest mit dem Rahmen 1 des Mähdreschers verbunden ist. Der Bügel 32 weist einen größeren Durchmes­ ser auf als dem Durchmesser der Antriebsachse entspricht, so daß beidseitig der Antriebsachse 4 zwischen dieser und der Innenwand des U-förmigen Bügels 32 jeweils eine Rolle 33 angeordnet werden kann, die an einer Rollenhalterung 34 befestigt ist, die fest mit der Antriebsachse 4, z.B. mittels einer Schweißverbindung, verbunden ist. Mit 35 ist eine Exzenterschraube bezeichnet, mit der der Abstand der Rolle 33 von der Innenwand des Bügels 32 derart eingestellt werden kann, daß die Rolle 33 spielfrei an dieser Innenwand anliegt.
Die auf beiden Seiten der Antriebsachse 4 in der waagrech­ ten Ebene angeordneten Rollen 33 übertragen nun die Kräfte in waagrechter Richtung von den Antriebsrädern auf den Rahmen, wobei in Fig. 5 drei mögliche Stellungen I, II, III der Antriebsachse 4 bezüglich des Rahmens 1 dargestellt sind.

Claims (13)

1. Selbstfahrender Mähdrescher mit einer Schneid- und Zu­ fuhranordnung für das Erntegut, die an einem Rahmen be­ festigt ist, in dem eine Dreschanordnung, eine Sieban­ ordnung und ein Korntank vorgesehen ist und der auf einer Antriebsachse und einer Nachlaufachse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen mit der An­ triebsachse sowohl über ein in der Nähe des einen Endes der Antriebsachse angeordnetes Drehgelenk verbunden ist als auch über eine in der Nähe des anderen Endes der Antriebsachse angeordnete, den Abstand des Rahmens zur Antriebsachse variierenden Verstellvorrichtung ver­ bunden ist.
2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehgelenk eine sich im wesentlichen parallel zur Längsachse erstreckende Drehachse ist.
3. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehgelenk ein Kugelgelenk ist.
4. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstrecken­ den Führungszapfen aufweist, der mit der Antriebsachse starr verbunden ist und in ein starr mit dem Rahmen des Mähdreschers verbundenes Führungsteil eingreift.
5. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstrecken­ den Hydraulikzylinder aufweist, dessen Gehäuse mit der Antriebsachse verbunden ist und dessen Kolbenstange mit einem am Rahmen des Mähdreschers befestigten Führungs­ teil verbunden ist.
6. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstrecken­ den Hydraulikzylinder aufweist, dessen Gehäuse mit einem am Rahmen des Mähdreschers befestigten Führungsteil verbunden ist und dessen Kolbenstange mit der An­ triebsachse verbunden ist.
7. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder mit einer Hydraulikpumpe verbunden ist, die durch einen von einem Inklinometer gesteuerten Regler betätigbar ist.
8. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen durch einen Stellmotor in Drehungen versetzbaren Gewin­ destab aufweist, der mit einem im Führungsteil des Rah­ mens des Mähdreschers angeordneten Gewinde zusammen­ wirkt.
9. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen Exzenter aufweist, der mit einem entsprechenden Führungsteil am Rahmen des Mähdreschers verbunden ist.
10. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung eine Kurvenscheibe aufweist, die mit einem entsprechenden Führungsteil am Rahmen des Mähdreschers zusammenwirkt.
11. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auftretenden Kräfte an den Antriebsrädern über eine beidseitige Rollenführung am Rahmen abgestützt werden.
12. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder der Verstell­ vorrichtung über ein Mehrwegeventil sowie zwei parallel zueinander geschaltete, das Anheben bzw. Absenken regelnde Relais mit einem elektrischen Steuergerät verbunden sind, das andererseits mit dem Inklinometer verbunden ist.
13. Mähdrescher nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Relais mit einem zweiten Mehrwegeventil verbunden sind, das mit einem zweiten Hydraulikzylinder für das Anheben bzw. Absenken des Mähwerks verbunden ist.
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