DE392026C - Riemenscheibe oder Rad mit drahtverspanntem Holzkranz - Google Patents
Riemenscheibe oder Rad mit drahtverspanntem HolzkranzInfo
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- DE392026C DE392026C DEB105179D DEB0105179D DE392026C DE 392026 C DE392026 C DE 392026C DE B105179 D DEB105179 D DE B105179D DE B0105179 D DEB0105179 D DE B0105179D DE 392026 C DE392026 C DE 392026C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/32—Friction members
- F16H55/36—Pulleys
- F16H55/40—Pulleys with spokes
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Riemenscheibe oder Rad mit drahtverspanntem Holzkranz. Bei Riemenscheiben mit einem, durch Draht in der Umfangsrichtung verspannten Holzkranz sind die Speichen nur schwer genügend sicher zu befestigen. Einerseits, nämlich ermöglicht die Drahtverspannung die Verwendung eines relativ dünnen Holzkranzes, andererseits aber erschwert die geringe Stärke des Kranzes die Befestigung der Speichen, besonders wenn es sich um die sonst sehr vorteilhaften rohrförmigen Speichen handelt.
- Bei dieser ganzen Befestigungsfrage muß man stets in Rechnung ziehen, dag .die Scheiben nicht bloß den normalen Betriebsbeanspruchungen Stand zu halten haben, sondern daß beim Spannen des Riemens die ;Speichen auch häufig unter roher Gewaltanwendung als Stützpunkte benutzt werden, wobei sie bei nilcht ganz sicherer Befestigung herausgewürgt werden.
- Nach der Erfindung wird dadurch Abhilfe geschaffen, da3 der Spanndraht durch die Speichen hindurchgeführt ist, die also gewissermaßen auf ihn aufgereiht sind. Jede auf die Speichen ausgeübte, auf Herausziehen der Speichen aus dem Kranz wirkende Beanspruchung wird hierbei vom Spanndraht aufgenommen und großflächig verteilt, so daß die denkbar sicherste Befestigung entsteht.
- Die Erfindung richtet sich auch auf eine besondere Verspannung und Einstellung der Speichen gegen den Draht. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
- Abb. i ist eine Seitenansicht einer Scheibe, Abb. 2 ein Schnitt in der Umfangsrichtung in größerem Maßstabe, Abb.3 ein entsprechender Schnitt durch eine zweite Ausführung, Abb. q. eine Seitenansicht der Scheibe nach Abb,. 3 nach Verbindung der beiden Speichenstümpfe: Der Holzkranz a wird durch die Speichen b mit der Nabe c verbunden. Er wird in der bekannten Art durch den Draht d in der Umfangsrichtung verspannt. -Erfindungsgemäß ist der Draht d in der aus Ab@b. 2 ersichtlichen Art durch eine Querbob rung der vorteilhaft rohrförmigen Speiche b hindurchgeführt, so daß die Speichen auf dem Draht ähnlich wie Perlen auf einer Schnur sitzen.
- Um die Verbindung weiterhin zu sichern und. gleichzeitig gegen Abnutzung hervor= rufende Zitterungen zwischen der Speiche einerseits und Draht unrd Kranz andererseits zu schützen, ist das Ende der Speiche mit einem Gewinde e versehen, auf dem die Mutter f verstellbar ist. Diese ist teilweise in den Kranz a eingelassen. Wird sie angezogen; so verspannt sie die Speiche fest gegen den Draht d sowie gleichzeitig gegen den Kranz a und verspannt andererseits den Draht d auch radial gegen den Kranz a.
- Die beschriebene Verbindung erfordert, daß die Speichen von vornherein also ;schon vor dem Einbau in den Holzkranz genau auf Länge gestellt sind.
- Die Ausführung nach Abb. 3 und q. vermeidet dieses Erfordernis und gewährleistet einen sehr bequernen Zusammenbau.
- Bei dieser Ausführung besteht die ,Speiche aus einem mit der Nabe verbundenen langen Hauptteil b1 und einem auf den Draht d aufgefädelten kurzer. Stumpf b'. Beide Speichenteile sind mit gleichem Außengewinde e versehen, auf welchem eine Gewindemuffe g verschraubbar ist. Diese Muffe wird, nachdem die Teile in der aus Abb. 3 ersichtlichen Art zusammengestellt sind, radial auswärts geschraubt, so daß sie auch den Speichenteil b2 umfaßt und sich gegen den Kranz a legt, so daß sie gleichzeitig die Teile b1 undt b' verbindet und die vorerwähnte Verspannung bewirkt.
- Durch Anziehen der auch für die Ausführung nach Abb. i und 2 zweckmäßigen Gegenmutter h kann die Verbindung weiterhin gesichert werden.
- Die Erfindung ist besonders für Riemenscheiben nach dem Patent 336378 zweckmäßig, ist aber auch für andere drahtverspannte Riemenscheiben oder Räder mit Holzkranz vorteilhaft verwendbar.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜcii$: i. Riemenscheibe oder Rad mit drahtverspanntem Holzkranz, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanndraht durch die vorzugsweise rohrförmigen Speichen hindurchgeht.
- 2. Riemenscheibe oder Rad nach, Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Speiche durch eine Spannmutter o. dgl. gegen den Spanndraht festgezogen wird.
- 3. Riemenscheibe oder Rad nach :Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen zweiteilig und die Teile durch eine gleichzeitig als Spannmutter für das Verspannen gegen den Draht dienende Gewindemuffe verbindbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB105179D DE392026C (de) | 1922-06-08 | 1922-06-08 | Riemenscheibe oder Rad mit drahtverspanntem Holzkranz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB105179D DE392026C (de) | 1922-06-08 | 1922-06-08 | Riemenscheibe oder Rad mit drahtverspanntem Holzkranz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE392026C true DE392026C (de) | 1924-03-19 |
Family
ID=6991264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB105179D Expired DE392026C (de) | 1922-06-08 | 1922-06-08 | Riemenscheibe oder Rad mit drahtverspanntem Holzkranz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE392026C (de) |
-
1922
- 1922-06-08 DE DEB105179D patent/DE392026C/de not_active Expired
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