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DE3920114C1 - - Google Patents

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Publication number
DE3920114C1
DE3920114C1 DE19893920114 DE3920114A DE3920114C1 DE 3920114 C1 DE3920114 C1 DE 3920114C1 DE 19893920114 DE19893920114 DE 19893920114 DE 3920114 A DE3920114 A DE 3920114A DE 3920114 C1 DE3920114 C1 DE 3920114C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
conveyor
onions
bulbs
belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19893920114
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter 6053 Obertshausen De Iwanek
Frans 6000 Frankfurt De Popma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19893903130 external-priority patent/DE3903130A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19893920114 priority Critical patent/DE3920114C1/de
Priority to NL9000249A priority patent/NL192661C/nl
Application granted granted Critical
Publication of DE3920114C1 publication Critical patent/DE3920114C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N15/00Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs
    • A23N15/08Devices for topping or skinning onions or flower bulbs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbereiten von ge­ ernteten, ungereinigten Blumenzwiebeln für den Vertrieb, bestehend aus einer Vorstation mit einem Förderband für die noch ungesäuberten und un­ sortierten Zwiebeln, dem wenigstens eine Reinigungsbürste sowie eine Vor­ richtung zum Trennen der Großzwiebeln mit Wurzelballen von den Klein­ zwiebeln ohne Wurzelballen gegenüberliegen, und aus einer anschließenden zweiten Station mit einer Klemm- und Transporteinrichtung für die Groß­ zwiebeln zum Entfernen der Wurzelballen und einer zwischen der Vorstation und der Klemm- und Transporteinrichtung angeordneten pneumatischen Ein­ richtung zum Ausrichten und Lagestabilisieren der Großzwiebeln vor Über­ nahme durch die Klemm- und Transporteinrichtung, sowie einer Förderein­ richtung für die aussortierten Kleinzwiebeln (nach Patent 39 03 130).
Durch die Vorrichtung nach dem Hauptpatent ist es möglich, die notwendigen Aufbereitungsarbeiten an Blumenzwiebeln maschinell zu erledigen.
Wesentlich dabei ist, daß die geernteten Zwiebeln schonend zunächst von Erdresten und Kleinzwiebeln (Tochterzwiebeln) - die in der Regel noch keine Wurzelballen gebildet haben - befreit werden und daß die Erdreste und die Kleinzwiebeln während des Transportes in einer Vorstation abgesondert wer­ den. Die Kleinzwiebeln werden meist innerhalb des Betriebes oder der Gärtne­ rei einer weiteren Verwendung zugeführt.
Die Großzwiebeln, die durch die Vorstation im wesentlichen ungeordnet hin­ durchtransportiert werden, werden hinter dieser durch einen Luftstrom aus­ gerichtet und lagestabilisiert. Dabei erfaßt der Luftstrom im wesentlichen die Wurzelballen, die im Luftstrom praktisch als Fallschirm wirken. Am Ende dieser pneumatischen Ausrichtung sind die großen Zwiebeln einzeln so ausgerichtet, daß die Wurzelballen stets nach oben zeigen.
Danach werden die großen Zwiebeln einschließlich der Wurzelballen einzeln in eine Klemm-und Transporteinrichtung übergeführt, in welcher die großen Zwiebeln ergriffen und von den Wurzelballen getrennt werden. Nach einer Aus­ gestaltung der Vorrichtung nach dem Hauptpatent werden dabei die Zwiebeln gegenüber den festgeklemmten Wurzelballen gedreht (meist um 360°). Das Abdrehen der Wurzelballen von den großen Zwiebeln ahmt die entsprechende manuelle Tätigkeit nach. Die Wurzelballen gelangen danach zweckmäßiger­ weise in eine Sammeleinrichtung, wohingegen die Zwiebeln auf ein weiteres Transportband gelangen. Hier können die von ihren Wurzelballen befreiten Zwiebeln verlesen werden und durch das Transportband in einen Sammelbehäl­ ter gefördert werden.
Im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, daß diese Vorrichtung nach dem Hauptpatent verbesserungsbedürftig ist. Insbesondere hat sich herausge­ stellt, daß es Blumenzwiebelsorten gibt, die von einer relativ harten Haut umgeben sind, die sowohl große als auch kleine Blumenzwiebeln umfaßt. Wenn derartige Zwiebeln aufbereitet werden sollen, ist es möglich, daß die in der Vorstation dafür vorgesehenen Einrichtungen nicht so verwendbar sind, daß ein hinreichender Prozentsatz der aufgegebenen ungereinigten und un­ sortierten Zwiebeln von Kleinzwiebeln getrennt wird. Hierdurch wird die Ausrichtung der Zwiebeln im Luftstrom erschwert.
Außerdem hat sich beim Betrieb der Vorrichtung nach dem Hauptpatent ergeben, daß der Schieber, der zweckmäßigerweise die großen Zwiebeln in den Luftstrom befördert, zu langsam arbeitet. Die Fördergeschwindigkeit der Vorstation muß so einre­ guliert werden, daß der Schieber genügend Zeit hat, aus einer Förderpo­ sition in seine Ausgangsposition zurückzugelangen. Durch dieses Hin- und Herbewegen des Transportschiebers wird praktisch die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung nach Hauptpatent bestimmt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Funktionsfähig­ keit der Vorrichtung hinsichtlich der Arbeitsgeschwindigkeit und des Pro­ zentsatzes der zerstörungsfrei aufbereiteten Zwiebeln zu verbessern.
Es wurde gefunden, daß sich diese Aufgabe in einfacher Weise dadurch lösen läßt, daß zwischen dem Ende des Förderbandes der Vorstation und der pneu­ matischen Einrichtung zum Ausrichten und Lagestabilisieren der Großzwiebeln ein Kontroll- und Leseförderband sowie ein Schwingförderer mit Siebfunktion vorgesehen werden.
Durch das Kontroll- und Leseförderband wird die Möglichkeit geschaffen, maschinell oder manuell diejenigen Zwiebeln auszusortieren, die in der Vor­ station noch nicht voneinander getrennt sind. Entweder geschieht das der­ art, daß lediglich die Kleinzwiebeln von den Großzwiebeln abgenommen und diese wieder auf das Kontroll- und Leseförderband gelegt werden, oder ihren die Großzwiebeln und die an diesen noch haftenden Kleinzwiebeln gänzlich aussortiert werden.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß sich gemäß einer Ausgestaltung der Vorrich­ tung an das Kontroll- und Leseförderband ein Schwingförderer anschließt, dessen Förder­ ebene aus in Förderrichtung parallelliegenden austauschbaren Rundstäben be­ steht. Man kann Rundstäbe mit kleineren bzw. größeren Durchmessern ein­ setzen. Durch den Abstand zwischen den Rundstäben wird die Größe der Klein­ zwiebeln vorgegeben, die durch die Siebfunktion des Schwingförderers aus­ sortiert werden.
Ohne Schwierigkeiten können die Rundstäbe auch so mit dem Schwingförderer verbunden sein, daß ihr Abstand voneinander verstellbar ist.
Je nach Bedarf können die Rundstäbe aus Holz, Kunststoff, Aluminium o. dgl. bestehen.
Der Schwingförderer ist gemäß Anspruch 4 auch mit einer Anordnung kombinierbar, die die ausgesonderten kleinen Zwiebeln auffängt und zu einem Sammelbehälter transportiert. Dieser Sammelbehälter kann je nach Einsatzort der Vorrichtung eine große Kiste oder auch ein Sammelbehälter zur Beschichtung eines wei­ teren Transportbandes sein.
Die Zuführung der Großzwiebeln in den Luftstrom zwischen Blasluftrohr und Saug­ luftrohr wird gemäß einer weiteren Umgestaltung durch ein auf Rollen be­ wegliches endloses Förderband mit Mitnahmefinger bewerkstelligt. Diese Einrichtung garantiert ein kontinuierliches Zuführen der Großzwiebeln in den Luftstrom. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Rollen für das endlose Förderband so angeordnet, daß das als Zahnrie­ menförderband ausgebildete Förderband um das Blasrohr herumläuft. Dabei läßt sich das Blasluftrohr so gestalten, daß seine Mündung ohne Schwierig­ keiten unterhalb des Transportbandes angeordnet ist.
Um ein sicheres Ergreifen und Fördern der großen Zwiebeln zu ermöglichen, sind der Schwingförderer und das Zahnriemen-Mitnahme-Förderband gemäß Anspruch 7 miteinander kombinierbar. Hierdurch ist ein sicheres, die Blu­ menzwiebel schonendes Ergreifen sichergestellt.
Von Vorteil ist, wenn der Antrieb für das Zahnriemen-Mitnahme-Förderband gemäß Anspruch 8 ausgelegt wird. Dadurch ist es möglich, den sich im Luft­ strom befindlichen Blumenzwiebeln Zeit genug zu geben, sich so auszurich­ ten, daß mit Sicherheit die Zwiebeln unten und der Wurzelballen oben ange­ ordnet sind.
Weitere Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 9 und 10.
Wie bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent ist auch beim Anmeldungsgegen­ stand die Möglichkeit gegeben, je nach Breite der Vorstation mehrere parallel­ laufende Klemm- und Transportvorrichtungen anzuschließen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung nach der Er­ findung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf den Endbereich des Schwing­ förderers und seine Kombination mit einem Zahnriemen-Mitnahme- Förderband und
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht der Kombination nach Fig. 3.
In der schematisch in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung gelangen die geernteten Zwiebeln 19 über einen Vorlagetrichter 1 auf ein langsam laufendes Gummifingerförderband 2 und werden zunächst unter schnelldrehen­ den Walzenbürsten 3.1, 3.2, 3.3 hindurchgeführt und dabei von Erdresten gereinigt. Unter Umständen ist auch nur eine Walzenbürste erforderlich.
Unterhalb des endlosen Gummifingerförderbandes 2 ist ein Sandaustragsband 14.1 angeordnet, durch welches der von den geernteten Zwiebeln 19 entfernte Sand in einem Sammelbehälter 5 für Sand transportiert wird. Das Sandaus­ tragsband 14.1 wird so angetrieben, daß es einfach auf zwei Förderrich­ tungen umstellbar ist. Das Sandaustragsband 14.1 kann nach Kundenwunsch auch zwischen dem Fördertrum und dem Rücklauftrum des endlosen Gummifinger­ förderbandes 2 angeordnet werden.
Im Anschluß an die Walzenbürsten 3.1, 3.2 und 3.3 ist oberhalb des Gummi­ fingerförderbandes 2 ein schneller laufendes Gummifingerwalkband 4 ange­ ordnet. Die geernteten Zwiebeln 19 werden ungeordnet zwischen den drücken­ den, walkenden Gummifingern beider Förderbänder 2 und 4 hindurchgemangelt. Hierbei erfolgt die Trennung der zusammengewachsenen Zwiebeln. Die vonein­ ander getrennten Zwiebeln fallen auf ein Kontroll- und Leseförderband 14.2. Hier kann kontrolliert werden, ob sich die kleinen Zwiebeln wunschgemäß von den großen Zwiebeln getrennt haben. Bekannt ist, daß bei bestimmten Zwiebelsorten die Großzwiebeln mit ihren Kleinzwiebeln von einer harten Haut umgeben werden. Diese erschwert oder verhindert eine Trennung von Mutterzwiebeln und Tochterzwiebeln. Kontrollpersonen können die Trennung am Kontroll- und Leseförderband 14.2 nachholen oder die noch durch die harte Haut zusasmmengehaltenen Mutter- und Tochterzwiebeln aussortieren.
Im Anschluß an das Kontroll- und Leseförderband 14.2 ist ein Schwingförderer 7 vorgesehen. Grundsätzlich können Schwingförderer beliebiger Fabrikate ein­ gesetzt werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß mit Vorteil Zwei­ massen-Schwingsysteme mit formschlüssigem Schubkurbelantrieb, beispiels­ weise der Fa. ROSTA-Doppel-Schwingen vom Typ AD in Verbindung mit einem ROSTA-Schubstangenkopftyp ST zum Einsatz kommen.
Das Besondere an dem erfindungsgemäß eingesetzten Schwingförderer 7 ist die Schwingförderrinne 7a für die Kleinzwiebeln 21. Der Boden 7b der Schwing­ förderrinne besteht aus im Abstand a angeordneten Rundstäben 7d, welche die Förderebene 7c bilden. Die Rundstäbe sind auswechselbar. Das bedeutet, daß je nach Bedarf und Zwiebelsorte Rundstäbe mit größerem oder mit kleinerem Durchmesser eingesetzt werden können. Rundstäbe mit kleinerem Durchmesser haben einen größeren Abstand a zur Folge als Rundstäbe mit größerem Durch­ messer. Die Rundstäbe können aus beliebigen Materialien hergestellt sein. Je nach Einsatz werden Holzstäbe, Rundstäbe aus Aluminium der aus Kunst­ stoff zum Einsatz kommen.
Unterhalb des Schwingförderers 7 ist eine Gummimatte 7e vorgesehen, mittels der die Kleinzwiebeln 21 zu einem Sammelbehälter 6 für Klein­ zwiebeln transportiert werden. Die Gummimatte 7e steht mit dem Schwingförde­ rer 7 in Antriebsverbindung.
Das Gummifingerförderband 2, der Vorlagetrichter 1, die Walzenbürsten 3.1, 3.2 und 3.3 sowie das Gummifingerwalkband 4 und das Kontroll- und Lese­ förderband 14.2 sind Bestandteile einer sog. Vorstation 22, die in einem ersten Maschinenraum 18.1 untergebracht ist, der auch ein Hydraulik­ aggregat 16 mit Motor aufnimmt. Die Walzenbürsten 3.1, 3.2 und 3.3, das Gummifingerförderband 2, das Gummifingerwalkband 4 und das Kontroll- und Leseförderband 14.2 werden von einzelnen drehzahlregelbaren, in Fig. 2 nur angedeuteten, Hydraulikmotoren angetrieben. Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, können zum Antrieb aber auch drehzahlregelbare Elektro­ motoren zum Einsatz kommen.
Die Großzwiebeln 20 fallen hinter der Förderebene 7c des Schwingförderers 7 auf einen Boden 7b des Schwingförderers, der schematisch in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Von diesem Boden 7b gelangen die Großzwiebeln zu einer pneumatischen Einrichtung 8, 9 zum Ausrichten und Lagestabilisieren. In dieser Vorrichtung wird aus einem Blasluftrohr 8 mit Leitrohr Luft aus­ geblasen. Gegenüber der Auslaßöffnung des Blasluftrohres 8 ist ein Saug­ luftrohr 9 angeordnet. Blasluftrohr 8 und Saugluftrohr 9 können an ein nur schematisch angedeutetes Saugluftgebläse 17 angeschlossen sein. Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann jedoch auch das Blasluftrohr 8 an ein eigenständiges, nicht dargestelltes Gebläse und das Saugluft­ rohr 9 ebenfalls an ein eigenständig arbeitendes Saugluftaggregat ange­ schlossen sein.
Zwischen dem Endbereich der Förderebene 7c des Schwingförderers 7 und dem Luftstrom zwischen dem Blasluftrohr 8 und dem Saugluftrohr 9 ist ein auf Rollen 11a bewegliches, mit Mitnahmefingern 11b versehens Förderband 11 vorgesehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Rollen 11a so angeordnet, daß ein Zahnriemen-Mitnahme-Förderband 11 um das Blasrohr 6 herum bewegt wird. Hierbei fördern die Mitnahmefinger 11b die einzelnen Großzwiebeln 20 wie ein Elevator vom Schwingförderer 7 in den Luftstrom zwischen dem Blasluftrohr 8 und dem Saugluftrohr 9. In Verbindung mit dieser pneumatischen Anordnung ist ein Begrenzungskäfig 10 vorgesehen der verhindert, daß sich die Großzwiebeln von den Mitnahmefingern 11 ent­ fernen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen im Detail, daß der Boden 7b des Schwingförderers 7 mit Schlitzen 7f versehen ist, durch welche die Mitnahmefinger 11b hin­ durchgleiten, um die großen Zwiebeln aufzunehmen.
Erfindungsgemäß ist der Antrieb für das Zahnriemen-Mitnahme-Förderband 11 diskontinuierlich ausgelegt derart, daß die jeweiligen Mitnahmefinger 11b - nach Übergabe jeder Zwiebel 20 an den Luftstrom - kurzzeitig ver­ harren. Hierdurch wird genügend Zeit zur Verfügung stehen, in der sich die Großzwiebeln 20 im Luftstrom so ausrichten können, daß ihre Wurzel­ ballen nach oben zeigen. Dieses ist die Voraussetzung dafür, daß sie ordnungsgemäß von der Klemm- und Transportvorrichtung 23 aufgenommen werden.
Die Klemm- und Transporteinrichtung 23 ist im wesentlichen so aufgebaut wie im ersten Ausführungsbeispiel nach dem Hauptpatent. Gemäß Fig. 1 ist ein Klemmzahnriemenpaar 12 mit einem in Fig. 2 dargestellten Arbeitstrum 12.1 und einem weiteren Arbeitstrum 12.2 vorgesehen, welches mit einem Verdrehzahnriemenpaar 13 ebenfalls mit einem Arbeitstrum 13.1 und einem weiteren Arbeitstrum 13.2 zusammenwirkt. Das Abdrehen der Wurzelballen von den großen Zwiebeln 20 erfolgt wie in der Vorrichtung nach dem Haupt­ patent.
Unterhalb der Riemenpaare 12 und 13 ist beim vorliegenden Anmeldungsgegen­ stand ein weiteres Kontroll- und Leseförderband 14.3 vorgesehen, welches über die Enden der Riemenpaare 12 und 13 hinausragt und die Möglichkeit einer Kontrolle und einer Handverlesung gibt. Wie bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent fallen die versandfertigen Großzwiebeln 20 in einen Sammel­ behälter 24, wohingegen die abgetrennten Wurzelballen in einen Wurzelballen­ sammler 15 fallen.
Die pneumatische Einrichtung mit den Rohren 8 und 9, die Riemenpaare 12 und 13, das Kontroll- und Leseförderband 14.3 sowie das Sauggebläse 17 bzw. getrennte Saug- und Druckgebläse sind in einem zweiten Maschinen­ rahmen 18.2 angeordnet. Die Maschinenrahmen 18.1 für die Vorstation 22 und 18.2 für die Klemm- und Transporteinrichtung 23 sind lösbar mitein­ ander verbunden, um beispielsweise die Vorstation 22 auch alleine zum Reinigen und Trennen besonderer Blumenzwiebeln, beispielsweise Krokus-Zwiebeln einsetzen zu können.
Liste der verwendeten Bezugszeichen
1 Vorlagetrichter
2 Gummifingerförderband
3.1 Walzenbürste
3.2 Walzenbürste
3.3 Walzenbürste
4 Gummifingerwalkband
5 Sammelbehälter für Sand
6 Sammelbehälter für Kleinzwiebeln
7 Schwingförderer mit Siebfunktion
7a Schwingförderer für Kleinzwiebeln
7b Boden
7c Förderebene
7d Rundstab
7e Gummimatte
7f Schlitz
8 Blasluftrohr mit Leitrohr
9 Saugluftrohr
10 Begrenzungskäfig
11 Förderband
11a Rolle
11b Mitnahmefinger
12 Klemmzahnriemenpaar
12.1 Arbeitstrum
12.2 Arbeitstrum
13 Verdrehzahnriemenpaar
13.1 Arbeitstrum
13.2 Arbeitstrum
14.1 Sandaustragsband
14.2 Kontroll- und Leseförderband
14.3 Kontroll- und Leseförderband
15 Wurzelballensammler
16 Hydraulikaggregat mit Motor
17 Sauggebläse
18.1 erster Maschinenrahmen
18.2 zweiter Maschinenrahmen
19 geerntete Blumenzwiebel
20 Großzwiebel
21 Kleinzwiebel
22 Vorstation
23 Klemm- und Transporteinrichtung mit Riemenpaaren
24 Sammelbehälter

Claims (10)

1. Vorrichtung zum Aufbereiten von geernteten, ungereinigten Blumenzwiebeln für den Vertrieb, bestehend aus einer Vorstation mit einem Förderband für die noch ungesäuberten und unsortierten Zwiebeln, dem wenigstens eine Reinigungsbürste sowie eine Vorrichtung zum Trennen der Groß­ zwiebeln mit Wurzelballen von den Kleinzwiebeln ohne Wurzelballen gegenüberliegen, und aus einer anschließenden zweiten Station mit einer Klemm- und Transporteinrichtung für die Großzwiebeln zum Ent­ fernen der Wurzelballen und einer zwischen der Vorstation und der Klemm- und Transporteinrichtung angeordneten pneumatischen Einrichtung zum Ausrichten und Lagestabilisieren der Großzwiebeln vor Übernahme durch die Klemm- und Transporteinrichtung, sowie einer Fördereinrich­ tung für die aussortierten Kleinzwiebeln (nach Patent 39 03 130), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ende des Förderbandes (2) der Vorstation (22) und der pneumatischen Einrichtung (8, 9) zum Ausrichten und Lagestabili­ sieren der Großzwiebeln (20) ein Kontroll- und Leseförderband (14.2) sowie ein Schwingförderer (7) mit Siebfunktion vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (7b) der Förderebene (7c) des Schwingförderers (7) aus in Förderrichtung parallelliegenden, austauschbaren Rundstäben (7d) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) zwischen den Rundstäben (7d) verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der aus den Rundstäben (7d) gebildeten Förderebene (7c) eine ebenfalls vom Schwingförderer (7) angetriebene Gummimatte (7e) zum Auf­ fangen und Transportieren der kleinen Zwiebeln (21) zu einem Sammelbe­ hälter (6) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatische Einrichtung (8, 9) zum Ausrichten und Lagestabilisieren der Großzwiebeln (20) aus einem Blasluftrohr (8) mit Leitrohr und einem gegenüberliegenden Saugluftrohr (9) besteht, und daß zwischen dem Endbereich der Förderebene (7c) des Schwingförderers (7) und dem Luftstrom zwischen dem Blasluftrohr (8) und dem Saugluftrohr (9) ein auf Rollen (11a) bewegliches endloses Förderband (11) mit Mitnahme­ fingern (11b) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (11a) so angeordnet sind, daß das als Zahnriemen-Förderband ausgebildete Förderband (11) um das Blasluftrohr (8) herumgeführt ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Endbereich der Förderebene (7c) des Schwingförderers (7) Schlitze (7f) für die Mitnahmefinger (11b) des Zahnriemen-Mitnahme-Förderbandes (11) vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für das Zahnriemen-Mitnahme-Förderband (11) diskontinuier­ lich ausgelegt ist, derart, daß die jeweiligen Mitnahmefinger (11b) nach Übergabe jeder Zwiebel (20) an den Luftstrom kurzzeitig verharren.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Klemm- und Transporteinrichtung (23, 23.1) ein über deren Ende hinausragendes Kontroll- und Leseband (14.3) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Förderbandes (2) der Vorstation (22) ein in zwei Förder­ richtungen antreibbares Sandaustragsband (14.1) vorgesehen ist.
DE19893920114 1989-02-02 1989-06-20 Expired - Lifetime DE3920114C1 (de)

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DE19893920114 DE3920114C1 (de) 1989-02-02 1989-06-20
NL9000249A NL192661C (nl) 1989-02-02 1990-02-01 Systeem voor het verwerken van geoogste en te reinigen bloembollen, alsmede een inrichting voor het scheiden van met elkaar vergroeide bloembollen.

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DE19893903130 DE3903130A1 (de) 1989-02-02 1989-02-02 Verfahren und vorrichtungen zum aufbereiten von blumenzwiebeln
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NL (1) NL192661C (de)

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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EP0153244A1 (de) * 1984-02-14 1985-08-28 Gel'ail Vorrichtung zum Auslösen der Knoblauchzehen aus den Knoblauchzwiebeln

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NL192661C (nl) 1997-12-02
NL9000249A (nl) 1990-09-03
NL192661B (nl) 1997-08-01

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