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DE3919740A1 - Geraet zum einsetzen einer suprapubischen blasenfistel - Google Patents

Geraet zum einsetzen einer suprapubischen blasenfistel

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DE3919740A1
DE3919740A1 DE19893919740 DE3919740A DE3919740A1 DE 3919740 A1 DE3919740 A1 DE 3919740A1 DE 19893919740 DE19893919740 DE 19893919740 DE 3919740 A DE3919740 A DE 3919740A DE 3919740 A1 DE3919740 A1 DE 3919740A1
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DE
Germany
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bladder
wire
catheter
fistula
tip
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DE19893919740
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English (en)
Inventor
Pentcho Dr Dimitrov
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Individual
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/01Introducing, guiding, advancing, emplacing or holding catheters
    • A61M25/06Body-piercing guide needles or the like

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)

Description

Es ist bekannt, eine künstliche suprapubische Blasenfistel mit Hilfe einer relativ dicken Hohlnadel, welche den Ka­ theterschlauch in sich aufnimmt, in die Harnblase einzu­ stechen und danach die Kanüle aus dem Stichkanal zurückzu­ ziehen und vom Katheterschlauch zu entfernen. Damit die künstliche Blasenfistel bzw. der Katheterschlauch bereits vor dem Einstechen mit einem Urinbeutel oder einem Dauer­ ableitungssystem verbunden werden kann, ist die Hohlnadel mittels zweier flügelartiger Handgriffe und zweier längs­ verlaufender einander gegenüberliegender Schwächungslinien in der Kanülenwand der Länge nach aufreißbar, so daß nach Aufreißen der hohlzylindrischen Kanüle diese vom einge­ setzten Katheterschlauch abgenommen werden kann.
Bei dieser Art des Einsetzens einer suprapubischen Blasen­ fistel ist es notwendig, daß die Harnblase prall gefüllt ist, damit sie oberhalb des Schambeins gelangt und von der Kanüle getroffen werden kann. Trotzdem ist es bei dieser Methode,insbesondere bei dicken Menschen, schwierig, beim ersten Einstich die Harnblase so zu treffen, daß das vorde­ re Ende der künstlichen Blasenfistel in die Harnblase ge­ langt. Diese bekannte Methode hat die weitere, unter der Bezeichnung Seldingereffekt bekannte Schwierigkeit, daß eine zuverlässige Dichtung zwischen der Harnblase und der eingesetzten künstlichen Blasenfistel nicht zustande kommt, weil die Kanüle aus der Bauchdecke und der Harnblase ein Loch ausgestanzt hat, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser der künstlichen Blasenfistel. Nach Zurückziehen der Kanüle bewirkt der dadurch entstehende Freiraum eine Undichtigkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum Ein­ setzen einer suprapubischen Blasenfistel zu schaffen, bei dem der beschriebenen Seldingereffekt nicht auftritt und bei dem beim Einstechen des Blasenkatheters durch die Bauch­ decke ein Verfehlen der Harnblase nicht möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Gerät gelöst, das sich aus den folgenden Teilen zusammensetzt:
  • a) einem durch den Harnleiter einführbaren Führungska­ theter, an dessen Spitze ein im entspannten Zustand am Führungskatheter anliegender und nicht über dessen Umfang vortretender, aufblähbarer Ballon befestigt ist,
  • b) einem durch den Führungskatheter führbaren Draht, dessen vorderes Ende zum Durchstoßen des Ballons, der Harn­ blase und der Bauchdecke zugespitzt ist, und hinter seiner Spitze eine Kupplungseinrichtung, z.B. ein Außengewinde, aufweist,
  • c) einen mit seinem Schaft in den vorderen Bereich der Blasenfistel einsetzbaren Führungsstab, dessen vorderes En­ de als nach vorne sich verjüngender Kopf ausgebildet ist, dessen hinteres Ende als Anschlag für das vordere Ende der Blasenfistel dient und dessen Durchmesser im Bereich des Anschlages dem Außendurchmesser der Blasenfistel entspricht und der eine zentrale Ausnehmung zur Aufnahme der Spitze des Drahtes aufweist, die in ihrem vorderen Bereich mit ei­ ner Kupplungseinrichtung, z.B. einem Innengewinde, verse­ hen ist, welche mit der Kupplungseinrichtung des Drahtes korrespondiert.
Mit Hilfe dieses Gerätes kann der Führungskatheter, an des­ sen Spitze sich der aufblähbare Ballon befindet, mit der Spitze durch den Harnleiter in die Harnblase eingeführt werden. Dann kann der Ballon des Führungskatheters durch Zuführen von Luft oder einer Flüssigkeit durch den Füh­ rungskatheter in den Ballon aufgebläht werden und die Spitze des Führungskatheters in eine zum Durchstechen der Harnblase und der Bauchdecke von innen in eine optimale Position gebracht werden. Durch die von dem aufgeblähten Ballon bewirkte relativ große Fläche, mit welcher die Spit­ ze des Führungskatheters gegen die Harnblase stößt, ist die Druckbelastung der Harnblase gering und Verletzungen sind ausgeschlossen. Es ist mit diesem Gerät möglich, auch bei einer leeren Harnblase die Spitze des Führungskatheters in eine optimale Position zu bringen. Ist diese Position erreicht, dann kann der an seinem vorderen Ende zugespitzte Draht in den Führungskatheter eingesetzt und durch den auf­ geblähten Ballon, durch die Harnblase und durch die Bauch­ decke hindurchgestoßen werden. Danach wird der Führungsstab, auf dem die künstliche Blasenfistel klemmend aufgeschoben ist, mit seiner Kupplungseinrichtung an die KuppIungsein­ richtung des Drahtes angeschlossen. Nun kann der Draht zurückgezogen werden und dabei gleichzeitig der Kopf des Führungsstabes durch die Bauchdecke hindurch in die Harnbla­ se vorgestoßen werden. Hat das vordere Ende der künstlichen Fistel die richtige Position innerhalb der Harnblase er­ reicht, dann kann durch weiteres Zurückziehen des Drahtes und des Führungskatheters der Führungsstab von der Blasen­ fistel gelöst werden und der Führungsstab zusammen mit dem Führungskatheter durch den Harnleiter entfernt werden.
Vorteilhafterweise ist am hinteren Ende des Führungskathe­ ters ein abzweigender Anschlußstutzen angebracht, so daß der Führungskatheter zusammen mit dem darin eingeschobenen Draht durch den Harnleiter in die Blase eingeführt werden kann.
Hat die Spitze des Führungskatheters die Harnblase erreicht, dann kann mit Hilfe einer üblichen Spritze Luft oder Flüs­ sigkeit durch den Führungskatheter hindurch in den Ballon eingefüllt werden, so daß dieser sich aufbläht und die Spitze des Führungskatheters in die zum Durchstechen der Harnblase und der Bauchdecke richtigen Position gebracht werden kann. Um den vorderen Bereich des Drahtes mit dem Kopf des Führungsstabes verbinden zu können, ist am Draht ein Außengewinde und im Kopf des Führungsstabes ein Innen­ gewinde angebracht, so daß der Führungsstab mit seinem Kopf auf das Außengewinde des Drahtes aufgeschraubt werden kann. Anstelle des Schraubgewindes kann aber auch ein Bajonettverschluß oder eine schnellwirkende Rastenkupplung vorgesehen sein.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Patent­ ansprüchen.
In der folgenden Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine Seitenansicht des Gerätes nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Führungskatheter mit einge­ schobenem Draht,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung der aus den Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlichen Teile I, II, III und IV des Führungskatheters mit eingeschobenem Draht,
Fig. 4 eine Längsschnittansicht des Führungsstabes mit auf­ geschobener künstlicher Blasenfistel.
Fig. 5 bis Fig. 10 sechs verschiedene Stationen beim Ein­ setzen einer suprapubischen Blasenfistel mit Hilfe des erfindungsgemäßen Gerätes.
Wie die Fig. 1 zeigt, setzt sich das Gerät zum Einsetzen einer suprapubischen Blasenfistel 20 zusammen aus einem Führungskatheter 1, an dessen Spitze 2 ein aufblähbarer Ballon 3 befestigt ist und dessen Spitze durch den Harnlei­ ter in die Harnblase eingeführt werden kann, und einem durch den Führungskatheter 1 führbaren Draht 6, dessen vorderes Ende zugespitzt ist und hinter seiner Spitze 7 eine Kupplungseinrichtung 11 aufweist und aus einem Führungsstab 16, auf dessen Schaft leicht klemmend die Blasenfistel 20 aufschiebbar ist. Die Spitze 7 des Drahtes 6 wird durch die Harnblase und die Bauchdecke gestoßen und kann mit dem Kopf 17 des Führungsstabes verbunden werden. Unter Zurückziehen des Drahtes 16 kann der Führungsstab durch die Bauchdecke in die Harnblase eingestoßen werden, so daß das vordere En­ de der Blasenfistel 20 in die Harnblase gelangt.
Wie die Fig. 2 zeigt, ist im hinteren Bereich des Führungs­ katheters 1 ein abzweigender Anschlußstutzen 12 angebracht, so daß der Führungskatheter 1 zusammen mit dem darin ein­ geschobenen Draht 6 in den Harnleiter eingeschoben werden kann und,nachdem die Spitze 2 in die Harnblase gelangt, der Ballon 3 mit Hilfe einer an den Anschlußstutzen 12 an­ setzbaren Spritze 25 mit Luft, einer Flüssigkeit, bei­ spielsweise einem Gleitmittel, aufgebläht werden kann. Am hinteren Ende des Führungskatheters ist ein flügelartiger Handgriff 13 angeordnet, mit dessen Hilfe der Führungs­ katheter 1 dirigiert werden kann. Auch am hinteren Ende des Drahtes 6 ist ein flügelartiger Handgriff 14 angeordnet, um den Draht 6 vorstoßen zu können und zurückziehen zu kön­ nen.
In Fig. 3 sind die in den Fig. 1 und 2 mit I, II, III und IV gekennzeichneten Bereiche vergrößert dargestellt. Wie der Teil IV der Fig. 3 zeigt, ist der Ballon 3 kappenartig auf die Spitze 2 des Führungskatheters 1 aufgesetzt. An seinem offenen Rand ist der Ballon 2 mit einem nach innen vorspringenden Ringwulst 5 versehen, der in eine entspre­ chend gestaltete Ringnut 4 des Führungskatheters 1 ein­ greift. Auf diese Weise kann der Führungskatheter 1 durch Aufziehen eines neuen kappenartigen Ballons 3 wiederverwen­ det werden. Wird auf eine Wiederverwendbarkeit verzichtet, dann kann der Ballon 3 auch an die Spitze 2 des Führungs­ katheters 1 anvulkanisiert oder angeklebt werden.
Der Draht 6 ist in der verdickten Spitze 2 des Führungs­ katheters 1 in einem Kanal 10 so geführt, daß Spalte ver­ bleiben, durch welche Luft oder eine Flüssigkeit in den aufblähbaren Ballon 3 gelangt. Hinter der Spitze 7 des Drahtes 6 ist die Kupplungseinrichtung 11 angebracht, die bei diesem Ausführungsbeispiel als Außengewinde ausgebildet ist, das mit einem Innengewinde 19 im Kopf 17 des Füh­ rungsstabes 16 korrespondiert. Anstelle der Gewinde 11 und 19 kann auch ein Bajonettverschluß vorgesehen sein, der den Vorteil hat, daß der Kupplungsvorgang schneller durch­ geführt werden kann. Da der Führungsstab 16 aus Kunst­ stoff hergestellt ist, ist es auch möglich, die Kupplung als einschnappende Rastkupplung vorzusehen, bei welcher also nach innen vorspringende Rasten in der Ausnehmung 18 des Führungsstabes 16 in entsprechende Rillen oder Ausneh­ mungen des Drahtes 6 elastisch einrasten.
Wie der Bereich I der Fig. 3 zeigt, ist am hinteren Ende des Führungskatheters 1 eine Dichtung 9 angeordnet, die den Spalt zwischen dem Draht 6 und dem Führungskatheter 1 ab­ dichtet. Der Griff 13 ist als Überwurfmutter ausgebildet und das auf ein Gewindeteil 15 aufgeschraubt ist, der am hinteren Ende des Führungskatheters 1 anvulkanisiert oder angeklebt ist.
Wie der Bereich III der Fig. 3 zeigt, ist der Querschnitt des Drahtes 6 im Abstand von der Dichtung 9 reduziert, so daß der Draht 6 leichtgängig im Führungskatheter 1 geführt ist. Der Draht 6 besteht aus nichtrostendem Material, bei­ spielsweise V2A-Stahl und ist wiederverwendbar.
In Fig. 4 ist der Führungsstab 16 vergrößert dargestellt. Der Führungsstab 16 besteht aus einem elastischen Kunst­ stoff, so daß der Schaft 27 biegsam ist. Der Schaft 27 ist im Durchmesser deutlich kleiner als der Innendurchmesser der künstlichen Blasenfistel 20, so daß nach Einsetzen des vorderen Endes 21 der Blasenfistel in die Harnblase der Führungsstab 16 leicht von der Blasenfistel 20 getrennt werden kann. Der Kopf 17 des Führungsstabes 16 verjüngt sich nach vorne und bildet an seinem hinteren Ende einen Anschlag 23 für das vordere Ende 21 der Blasenfistel 20. In Nähe des Kopfes 17 ist der Schaft 27 des Führungsstabes 16 auf mindestens den Innendurchmesser der Blasenfistel 20 erweitert, so daß die Blasenfistel leicht klemmend auf diesen erweiterten Teil 28 aufschiebbar ist. Zur Erhöhung der Klemmwirkung können auf der Mantelfläche des erweiter­ ten Teiles 28 vorspringende Noppen 22 angeordnet sein.
Durch einen kleinen Ruck läßt sich der Führungsstab 16 von der Blasenfistel 20 lösen.
Anstelle des erweiterten Teiles 28,auf das vordere Ende 21 der Blasenfistel 20 klemmend aufschiebbar ist, kann auch eine Hülse vorgesehen sein, die,vom Kopf 17 ausgehend, sich koaxial zum Schaft 27 erstreckt und deren Umfangsfläche bündig ist mit der Umfangsfläche des Kopfes 17. In diese Hülse, zwischen Hülseninnenwand und Schaft 27 kann das vor­ dere Ende 21 der Blasenfistel 20 leicht klemmend eingescho­ ben werden. Damit der Kopf 17 und die sich daran an­ schließende Hülse im Durchmesser relativ klein bleiben können, kann es zweckmäßig sein, den Bereich des vorderen, in die Hülse einsteckbaren Endes der Blasenfistel deren Wandstärke um die Wandstärke der Hülse zu reduzieren, so daß der Außendurchmesser des einsteckbaren Endes der Blasen­ fistel 20 um die doppelte Wandstärke der Hülse kleiner ist als der Außendurchmesser der Hülse und der Fistel 20.
Die Fig. 5 bis 10 zeigen sechs Stationen beim Einsetzen einer suprapubischen Blasenfistel mit Hilfe des erfindungs­ gemäßen Gerätes. In Fig. 5 wird bei einem männlichen Patienten der Führungskatheter 1 in den Harnleiter 30 eingeführt und gemäß Fig 6 bis zur Harnblase 31 vorge­ schoben. In Fig. 7 wird der Ballon 3 durch Eindrücken von Luft oder einer Flüssigkeit aufgebläht und in eine Po­ sition gebracht, die für das Durchstechen der Harnblase 31 und der Bauchdecke 32 günstig ist.
In Fig. 8 wird der aufgeblähte Ballon 3, die Harnblase 31 und die Bauchdecke 32 von der Spitze 7 des Drahtes 6 durch­ stochen.
In Fig. 9 wird die Spitze des Drahtes 6 mit dem Führungs­ teil 16 verbunden und das Führungsteil 16 mit der daran be­ festigten Blasenfistel 20 durch die Bauchdecke 32 in die Harnblase 31 vorgestoßen.
In Fig. 10 ist der Führungskatheter 1 zusammen mit dem da­ rin geführten Draht 6 und dem damit verbundenen Führungs­ stab 16 durch den Harnleiter 30 entfernt und die Blasen­ fistel 20 ist so durch die Bauchdecke 32 in die Harnblase 31 eingeführt, daß Bauchdecke und Harnblase dicht an der künstlichen Blasenfistel 20 anliegen.
Bezugszeichenliste
 1 Führungskatheter
 2 Spitze des Führungskatheters
 3 Ballon
 4 Ringnut
 5 Ringwulst
 6 Draht
 7 Spitze des Drahtes
 9 Dichtung
10 Kanal
11 Kupplungseinrichtung, Außengewinde
12 Anschlußstutzen
13 Handgriff des Führungskatheters, Überwurfmutter
14 Handgriff des Drahtes
15 Gewindeteil
16 Führungsstab
17 Kopf
18 Ausnehmung
19 Kupplungseinrichtung, Innengewinde
20 künstliche Blasenfistel, Katheter
21 Spitze der Blasenfistel
22 Noppen
23 Anschlag
25 Spritze
26 Konus
27 Schaft
28 erweiterter Teil
30 Harnleiter
31 Harnblase
32 Bauchdecke

Claims (10)

1. Gerät zum Einsetzen einer suprapubischen Blasenfistel, dadurch gekennzeichnet, daß es sich aus den folgenden Teilen zusammensetzt:
  • a) einem durch den Harnleiter einführbaren Führungska­ theter (1), an dessen Spitze (2) ein im entspannten Zustand am Führungskatheter (1) anliegender und nicht über dessen Umfang vortretender, aufblähbarer Ballon (3) befestigt ist,
  • b) einem durch den Führungskatheter (1) führbaren Draht (6), dessen vorderes Ende zum Durchstoßen des Ballons (3), der Harnblase und der Bauchdecke zugespitzt ist, und hinter seiner Spitze (7) eine Kupplungseinrichtung (11) , z.B. ein Außengewinde, aufweist,
  • c) einen mit seinem Schaft (27) in den vorderen Bereich der Blasenfistel (20) einsetzbaren Führungsstab (16), dessen vorderes Ende als nach vorne sich verjüngender Kopf (17) ausgebildet ist, dessen hinteres Ende als Anschlag (23) für das vordere Ende (21) der Blasenfistel (20) dient und dessen Durchmesser im Bereich des Anschlages (23) dem Außendurch­ messer der Blasenfistel (20) entspricht und der eine zentra­ le Ausnehmung (18) zur Aufnahme der Spitze (7) des Drahtes (6) aufweist, die in ihrem vorderen Bereich mit einer Kupplungseinrichtung (19), z.B. einem Innengewinde, verse­ hen ist, welche mit der Kupplungseinrichtung (11) des Drah­ tes (6) korrespondiert.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskatheter (1) mit Ballon (3) sowie der in den Füh­ rungskatheter (1) eingeschobene Draht (6) eine Einheit bil­ den, und am hinteren Ende des Führungskatheters (1) eine Dichtung (9) zum Abdichten des Spaltes zwischen dem Draht (6) und dem Führungskatheter (1) angeordnet ist und im End­ bereich des Führungskatheters (1) ein abzweigender An­ schlußstutzen (12) zum Aufpumpen des Ballons (3) angeordnet ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Drahtes (6) im Abstand von der Dichtung (9) reduziert ist und der vordere Bereich des Drahtes (6) in einem im Querschnitt reduzierten Kanal (10) einer steifen Spitze (2) so geführt ist, daß luftdurchlässige Spalte ver­ bleiben.
4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Endbereich des Führungskatheters (1) ein flügelartiger Handgriff (13) zum Einführen des Führungskatheters (1) in die Harnblase und am hinteren Ende des Drahtes (6) ein Handgriff (14) zum Verschieben und Zurückziehen des Drahtes (6) angeordnet sind.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Ballon (3) am offenen Ende einen nach innen vorspringenden Ringwulst (5) aufweist, der in eine Ringnut (4) mit Vorspannung einsetzbar ist, welche am hin­ teren Ende der versteiften Spitze (2) des Führungskathe­ ters (1) angeordnet ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Führungsstab (16) einen Schaft (27) auf­ weist, dessen Durchmesser deutlich kleiner ist als der Innendurchmesser der einzusetzenden Blasenfistel (20).
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (27) des Führungsstabes (16) in Nähe seines Kopfes (17) auf mindestens den Innendurchmesser der Blasenfistel (20) erweitert ist und die Blasenfistel (20) auf diesen erweiterten Teil (28) leicht klemmend aufschiebbar ist.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Mantelfläche des erweiterten Teiles (28) vorspringende Noppen (22) angeordnet sind.
9. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopf (17) eine zum Schaft (27) koaxiale und mit der äußeren Umfangsfläche des Kopfes (17) bündige HüIse angeordnet ist, in die das vordere Ende (21) der künstlichen Blasenfistel (20) leicht klemmend einsteckbar ist.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere in die Hülse einsteckbare Ende der künstlichen Bla­ senfistel (20) um die doppelte Wandstärke der Hülse im Außendurchmesser reduziert ist.
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