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DE3919470A1 - Grab-foerdermittelausruestung fuer universal-bagger - Google Patents

Grab-foerdermittelausruestung fuer universal-bagger

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Publication number
DE3919470A1
DE3919470A1 DE19893919470 DE3919470A DE3919470A1 DE 3919470 A1 DE3919470 A1 DE 3919470A1 DE 19893919470 DE19893919470 DE 19893919470 DE 3919470 A DE3919470 A DE 3919470A DE 3919470 A1 DE3919470 A1 DE 3919470A1
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boom
conveyor belt
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DE19893919470
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Alfred Dr Hackmack
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HACKMACK, ALFRED, DR., EICHENBERG, AT
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
    • E02F3/22Component parts
    • E02F3/24Digging wheels; Digging elements of wheels; Drives for wheels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F7/00Equipment for conveying or separating excavated material
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    • E02F7/026Conveying equipment mounted on a dredger mounted on machines equipped with dipper- or bucket-arms

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Description

Die Erfindung betrifft eine Ausrüstung für Universal- Bagger und ähnliche Geräte.
Nach dem heutigen Stand der Technik gibt es eine Anzahl von verschiedenen Ausrüstungen für Universal-Bagger. Die verbreitetsten Ausrüstungen sind Tieflöffel-, Hochlöf­ fel- und Schaufelausrüstungen. Mit diesen Ausrüstungen ausgestattete Universal-Bagger werden im Hoch-, Tief-, Straßen- und Ingenieurbau sowie in der Baustoffindustrie für eine Vielzahl verschiedenartiger Arbeiten einge­ setzt. Diese vielseitigen Einsatzmöglichkeiten gaben auch den Grund für den Begriff "Universal-Bagger". Die Arbeitsweise dieser Universal-Bagger ist diskontinu­ ierlich. Bei größeren Erdbewegungen stellt sich diese diskontinuierliche Arbeitsweise im Vergleich zur konti­ nuierlichen Arbeitsweise als ein Nachteil heraus, da mit den kontinuierlich arbeitenden Grabgeräten, wie z. B. Schaufelradbagger, sehr viel höhere Grableistungen er­ zielt werden können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diesen Nachteil des Universal-Baggers zu beseitigen und den Vorteil der universellen Einsetzbarkeit des Universal-Baggers zu kombinieren mit der großen Leistungsfähigkeit eines kontinuierlich arbeitenden Gerätes.
Die Lösung der Aufgabe ist dargestellt in Anspruch 1. In den Ansprüchen 2 bis 24 sind verschiedene Ausführungen dieser Lösung gegeben. Die vom Schaufelbagger her be­ kannten Schaufelräder sind für den Anbau am Universal- Bagger nicht geeignet, da sie zu schwer sind. Es mußten daher die in den Ansprüchen dargestellten Materialauf­ nahme- bzw. Materiallösungsvorrichtungen neu entwickelt werden, um eine kontinuierlich arbeitende Ausrüstung für Universal-Bagger zu schaffen. Auch die gemäß dem Stand der Technik bekannten Förderbänder waren für den Anbau am Universal-Bagger nicht geeignet, da sie in Relation zu den Kapazitätsanforderungen zu breit waren. Dem Stand der Technik entsprechende kastenförmige Förderbänder, wie z. B. das Flexowellband, konnten nicht verwandt wer­ den, weil an der Endrolle die hochstehenden Seiten des Förderbandes verhindert hätten, daß das Förderband di­ rekt vor dem Schaufelrad hätte angebracht werden können. Außerdem wäre ein Graben des Schaufelrades nach unten dadurch erschwert worden. Die Kapazität dieser Bänder im Verhältnis zu ihren Abmessungen reichte auch nicht aus. Deshalb wurde die in den Ansprüchen dargestellte Kasten­ förderbandvorrichtung entwickelt, bei der an jeder Seite des waagerecht laufenden Förderbandes ein senkrecht oder in steilem Winkel stehendes Förderband angebracht ist. Die Verbindung zwischen den drei Bändern erfolgt z. B. durch ein Einpressen des waagerechten Bandes in die bei­ den im Winkel stehenden, einen Keil bildenden, seitli­ chen Förderbänder, eventuell vergrößert durch aufvulka­ nisierte Keile, mittels des Ladegewichts oder durch einen verstärkten Klett- oder Reißverschluß, in der Art, wie er in der Textilbranche verwandt wird, durch Haken- und Ösenverbindung oder durch Druckstiftverbindung.
Neben der erfindungsgemäßen Ausrüstung, die als Ausleger ausgebildet ist, gibt es eine preisgünstige Lösung unter Benutzung des Auslegers der Tieflöffel- bzw. der Hochlöffelausrüstung.
Um die Leistungsfähigkeit des mit der erfindungsgemäßen Ausrüstung ausgestatteten Universal-Baggers zu erhöhen, kann eine Zusatzhydraulik entweder hinten am Oberwagen des Universal-Baggers oder beim Baggerlader anstelle der Schaufel angebaut werden. Um die schnelle Auswechselbar­ keit der erfindungsgemäßen Ausrüstung gegen andere zu gewährleisten, wurde eine Bolzenverbindung angewandt, die teilweise auch bei den anderen Ausrüstungen benutzt wird.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Ausrüstung für Uni­ versal-Bagger und ähnliche Geräte wie Baggerlader, Kräne, Gradall usw. bestehen in folgendem: Die große Vielseitigkeit des Universal-Baggers wird verbunden mit der großen Grab- und Umschlagleistungsfähigkeit eines Schaufelradbaggers. Mit einem hydraulischen Zusatzaggre­ gat ausgerüstet, können Universal-Bagger mit der erfin­ dungsgemäßen Ausrüstung etwa die zehnfache Grableistung erzielen als heute mit der Tieflöffel- oder Hochlöffel­ ausrüstung erreicht wird. Die Auswechslung der er­ findungsgemäßen Ausrüstung gegen eine andere Baggeraus­ rüstung erfordert keinen größeren Zeit- oder Kostenauf­ wand als die Auswechslung anderer Ausrüstungen. D. h. der Vorteil der Universalität des Baggers bleibt erhal­ ten.
Dadurch, daß das Entladeförderband außen an der Drehvorrichtung auch mit einem Halter am Unterwagen be­ festigt ist, besteht der Vorteil, daß der Oberwagen mit dem Grabgerät an der Wand auf- und abbewegt und ge­ schwenkt werden kann, während gleichzeitig die Fahrzeuge von dem in einer bestimmten Position feststehenden Ent­ ladeförderbandvorrichtung beladen werden. Bei kurzen Transportwegen, wie z. B. beim Kanalbau, kann anstelle des kurzen Entladeförderbandes ein 30 bis 50 m langes Förderband benutzt werden, das am anderen Ende von einer Standardschubraupe, versehen mit einem Förderbandhal­ tegestell, gehalten wird. So besteht der Vorteil eines sehr kostengünstigen Bodentransportes.
Durch die verschiedenen Grabwerkzeuge, die auswechselbar an der Aufnahmefördermittel- bzw. Aufnahmeförderband­ vorrichtung oder dem Ausleger angebracht sind, besteht der Vorteil der Anpassung an verschiedene Bodengegeben­ heiten. So ist die Schaufel mit der Öffnung nach hinten zum Aufnahmeförderband besonders geeignet für Böden mit größeren Steinen. Selbst dann, wenn ein Stein zu groß sein sollte für die Förderung mit dem Förderband, kann mit dieser Grabvorrichtung wie mit der Hochlöf­ felausrüstung der Stein aufgenommen und beiseite gelegt werden. Das Schaufelrad ist besonders günstig einzuset­ zen bei klebrigen Böden, da es den Boden durch die Schaufeln aus dem Schaufelrad herausdrückt und heraus­ schleudert. Durch das Schleudern wird eine größere Ge­ schwindigkeit erreicht als die des Förderbandes. Dadurch entsteht auf dem Förderband keine Reibung und Verzöge­ rung. Die Felsfräse ermöglicht den Einsatz der Bagger mit der erfindungsgemäßen Ausrüstung auch in sehr harten und felsigen Böden. Durch eine elektronische Programm­ steuerung der Baggerhydraulik für die Ausrüstung besteht der Vorteil, daß alle Bewegungen der Ausrüstung optimal angepaßt und verhältnismäßig schnell ausgeführt werden können.
Es gibt heute große Universal-Bagger mit einem Gewicht von mehr als 200 Tonnen. Wenn an einem solchen Univer­ sal-Großbagger von mehr als 200 Tonnen, ausgestattet mit einem Zusatzhydraulikaggregat, die erfindungsgemäße Ausrüstung angebaut wird, so können Grableistungen von 200 000 bis 300 000 m3 am Tag erreicht werden, so viel wie heute von großen Schaufelradbaggern gegraben und ge­ fördert werden. Der Vorteil des Universal-Großbaggers mit der erfindungsgemäßen Ausrüstung besteht darin, daß er nur etwa ein Zehntel soviel wiegt und ein Fünfzehntel soviel kostet wie ein großer Schaufelradbagger, und zu­ dem ist er viel beweglicher und servicefreundlicher.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den folgenden Zeichnungen dargestellt:
Fig. 1 Seitenansicht der Grab-Fördermittelausrüstung am Universal-Bagger mit seitlich neben dem Tief­ löffelausleger angebrachter Aufnahme-Teleskop- Förderbandvorrichtung und Schaufel,
Fig. 2 Grab-Fördermittelausrüstung am Universal-Bagger mit Aufnahme-Teleskop-Kasten-Förderbandvorrich­ tung, die als Ausleger ausgebildet ist, sowie mit einem Schaufelrad,
Fig. 3 Seitenansicht der Grab-Fördermittelausrüstung am Baggerlader,
Fig. 4 Seitenansicht des Schaufelrades mit beweglichen Schaufeln und mechanischer Führungsvorrichtung für die Schaufelbewegung,
Fig. 5 Vorderansicht des Schaufelrades mit mechanischer Führungsvorrichtung für die Schaufelbewegung,
Fig. 6 Seitenansicht des Schaufelrades mit hydraulisch gesteuerter Führungsvorrichtung für die Schaufel­ bewegung,
Fig. 7 Vorderansicht des Schaufelrades mit hydraulisch gesteuerter Führungsvorrichtung für die Schaufel­ bewegung,
Fig. 8 Seitenansicht der Schneidschneckenvorrichtung mit beweglichen Leitblechen,
Fig. 9 Hinteransicht der Schneidkopfvorrichtung,
Fig. 10 Seitenansicht der Schneidkopfvorrichtung,
Fig. 11 Draufsicht der Kombination Schaufel-Förder­ schnecke am Tieflöffelauslegerkopf,
Fig. 12 Vorderansicht der Kombination eines Schau­ felrades mit einer Schneidschnecke.
Die Zeichnungen werden im folgenden näher beschrieben:
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht der Grab-Fördermittelaus­ rüstung am Universal-Bagger mit seitlich neben dem Tief­ löffelausleger angebrachter Aufnahme-Teleskop-Förder­ bandvorrichtung (1) und der Schaufel (43) als Grabgefäß. Die Schaufel (43) und die Förderbandeinrichtung (1) sind mit einem Bolzen (24) in der Buchse am Ausleger (13) an­ gebracht, an der sonst der Haltebolzen des Tieflöffels gelagert ist, und zwar so, daß die Achse (44) von der Förderbandendrolle, die Achse (44) des Schaufelkippunk­ tes und die Achse (44) der Buchse am Ausleger (3) in ei­ ner Linie liegen. An der Schaufel ist der Kippzylinder (45) direkt oder über ein Gestänge angeschlagen (46). Durch die in einem Winkel nach oben gestellte Schaufel und die Auslegerbewegung nach oben wird der Boden gelöst und auf das Aufnahmeförderband (1) geschoben.
Die Verschiebbarkeit des Aufnahmeförderbandes (1) inein­ ander bzw. bei zwei getrennten Förderbändern, wie hier dargestellt, gegeneinander, ermöglicht die Anpassung der Länge des Förderbandes an jede Bewegung des Auslegers. Die Aufnahmeförderbandvorrichtung (1), ausgestattet mit Leitblechen (9), ist über einen Verbindungsrahmen (15) gelagert auf dem Oberwagen (18) des Universal-Baggers. Auf diesem Verbindungsrahmen ist auch angebracht die Drehvorrichtung, in waagerechter Drehrichtung (11), und die Drehvorrichtung, in senkrechter Drehrichtung (12), für die Entladeförderbandvorrichtung (4), die mit ihrem einen Ende auf dieser Drehvorrichtung gelagert ist. Das Entladeförderband, ausgerüstet mit einem Leitblech (8), wird gehalten durch einen Halter (20), der am Unterwagen (19) befestigt ist. Dieser Halter ist durch eine Buch­ sen-Bolzenverbindung (23) in der Höhe verstellbar und in seinem oberen Teil mit einer Drehvorrichtung (22) verse­ hen. Auf dem Halter (20) ist eine Rolle (21) angebracht, auf der die Entladeförderbandvorrichtung bei Nichtübereinstimmung von der Achse des Drehkranzes des Baggers (17) und der Achse der Drehvorrichtung für die Entladeförderbandvorrichtung (11) hin- und herrollen kann. Das Material wird vom Entladeförderband in eine Schurre (61) befördert. Diese Schurre ist um einen Auf­ hängepunkt durch einen Hydraulikzylinder (65) so zu be­ wegen, daß Material entweder in den einen oder in den anderen von zwei nebeneinander stehenden Kippern entla­ den werden kann. Der Universal-Bagger ist hinter dem Oberwagen mit einem zusätzlichen Hydraulikaggregat (57) ausgerüstet. Die Grab-Fördermittelausrüstung ist über Buchsenbolzenverbindungen (24, 58, 23) und Hydraulik­ kupplungen mit dem Bagger verbunden. Dadurch ist eine schnelle Auswechslung der Grab-Förderbandausrüstung ge­ gen andere Ausrüstungen möglich.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht der Grab-Fördermittelaus­ rüstung am Universal-Bagger, bei der die teleskopierbare Aufnahmeförderbandvorrichtung als Ausleger ausgebildet ist (2). Der ausziehbare Teil (3) wird durch einen Tele­ skopzylinder oder einen normalen doppelt beaufschlagten Zylinder aus- und eingefahren. Durch das Ausfahren wird es möglich, die Steigung der gegrabenen Wand den Boden­ verhältnissen anzupassen. Sowohl die Aufnahme- als auch die Entladeförderbandvorrichtung ist kastenförmig ausge­ bildet, und zwar so, daß links und rechts neben dem waa­ gerechten Förderband (6) je ein in steilem Winkel nach oben gerichtetes Förderband (7) läuft.
Die Aufnahmeförderbandvorrichtung (2) ist drehbar am Verbindungsrahmen (80) gelagert und wird durch die Hydraulikzylinder des Baggers (79) gehalten bzw. ge­ kippt. Die Entladeförderbandvorrichtung (4) ist mit dem einen Ende auf der Drehvorrichtung (11, 12) gelagert, die auf dem Verbindungsrahmen (80) angebracht ist, und wird außerdem gehalten durch einen am Unterwagen (19) angebrachten Halter (20). Die Materialaufnahme- und Lö­ sungsvorrichtung ist ein Schaufelrad (25). Die gestri­ chelten Linien zeigen die Ausrüstung in gehobenem Zu­ stand (66). Die Achse der in der waagerechten Ebene drehbaren Drehvorrichtung (11) der Entladeförderband­ vorrichtung (4) liegt auf einer Linie mit der Achse des Drehkranzes des Baggers (17). Dies ist dadurch möglich, daß die Kabine (59) nach der Seite und vorne verschieb­ bar gemacht wurde.
Fig. 3 zeigt die Seitenansicht der Grab-Fördermittelaus­ rüstung am Baggerlader. Der Verbindungsrahmen (81) für die Aufnahmeförderbandvorrichtung (82) und das Schaufel­ rad (25) ist an der Drehvorrichtung (16), an der sonst die Tieflöffelausrüstung befestigt ist, angebracht. Die Aufnahmeförderbandvorrichtung (82) ist drehbar gelagert auf dem Verbindungsrahmen (81) und durch Zylinder (67) auf- und abbewegbar. Die Entladeförderbandvorrichtung (83) ist von der Mitte des Baggerladers aus nach jeder Seite auf dem Rahmen (84) der Tieflöffelausrüstung an­ bringbar. Die Entladeförderbandvorrichtung ist mit Leit­ blechen (8) ausgerüstet.
Fig. 4 zeigt die Seitenansicht eines am Längshalter (39) und Querhalter mit Abkratzer und Förderbandschutz (68) vor der Aufnahmeförderbandvorrichtung (1, 2) angebrach­ ten Schaufelrades (25). Dieses besteht aus den beiden Seitenwänden (27), der Schaufelradwelle (35), sechs Schaufeln (26), sechs Rollen (31), die einerseits in ei­ ner am Halter (39) befestigten Schienenbahn (30) geführt werden und andererseits über eine Welle (32) durch einen Schlitz in der Seitenwand (28) mit dem innen liegenden Teil der Schaufeln verbunden sind (38), einem Hydraulik­ motor (69) und einem Schaufelrückholer (41). Die Schau­ feln sind am äußeren Rand der Seitenwände so aufgehängt (29), daß sie bei der Umdrehung des Schaufelrades durch die Zwangsführung der Rollen (31) in der Schienenbahn (30) von der radialen Stellung (33) mit dem hinteren Rand (63) nach außen geführt werden (34) in eine Stel­ lung, die dem Teilkreisumfang des Rades in Höhe der Aufhängungspunkte entspricht, und wieder zurück nach in­ nen (70) in die radiale Stellung (33, 26).
Die an den Haltern (39) befestigte Schienenbahn ist so ausgebildet, daß beim Grabvorgang die Schaufeln in der radialen Stellung sind und beim Entleerungsvorgang in die Kreisumlaufbahn gebracht werden, wodurch das Mate­ rial in dem jeweiligen Schaufelbereich aus dem Schaufel­ rad entleert wird. Die Maße der Aufhängepunkte (29) der Schaufeln (26) auf dem Radius und dem Umfang des Schau­ felrades (25), die Maße der Länge der Schaufeln (26), die Form der Schaufel und die Krümmung der in Drehrich­ tung zeigenden Vorderseite der Schaufel (34) sowie die Krümmung der Rückseite der Schaufel sind so aufeinander abgestimmt, daß beim Entladevorgang der Weg des hinteren Randes der vorhergehenden Schaufel (63) in etwa vor der Krümmung der Vorderseite der nachfolgenden Schaufel ver­ läuft, um möglichst das ganze Material in diesem Bereich zu entleeren und eventuell an der Vorderseite der nachfolgenden Schaufel haftenden, klebrigen Boden abzu­ streifen. Die Krümmung der Rückseite der Schaufel ist so geformt, daß sie bei der Stellung der Schaufel im Kreis­ umfang von dem Abkratzer (68) gesäubert wird. Die Schau­ fel kann auch aus einer Vorderwand und einer davon ge­ trennten Rückwand bestehen. In diesem Fall ist die Vor­ derwand an den Seitenwänden (27) starr befestigt und nur die Rückwand beweglich aufgehängt.
In den Seitenwänden (27) sind Langlöcher (28) ange­ bracht, und zwar in solcher Form, daß die Verbindungs­ wellen (32) zwischen den Rollen (31) und der Schaufel (26, 38) während der Bewegung der Schaufel in den Sei­ tenwänden geführt werden. Der Schaufelrückholer (41) dient dazu, den Rückführungsvorgang der Schaufel durch die Zwangsführung der Rolle in der Schienenbahn zu unterstützen. Die Schneide (40) der Schaufel stößt mit ihren äußeren, seitlich herausstehenden Rändern gegen die federnd aufgehängte Rolle des Rückholers (41), wo­ durch der innere Rand der Schaufel nach innen bewegt wird. Oberhalb des Schaufelrades kann eine in Kreisform verstellbare, ringförmige Abdeckung gebracht werden.
Fig. 5 zeigt die Vorderansicht eines Teiles des Schau­ felrades mit der mechanischen Führungsvorrichtung der Schienenbahn (30), den Rollen (31), der Rollenwelle (32) und ihre Befestigung an der Schaufel (38), die Schaufel­ radwelle (35), den Hydraulikmotor (69) und die Halter für das Schaufelrad (39).
Fig. 6 zeigt die Seitenansicht der gleichen Schaufel, wie sie in Fig. 4 dargestellt wurde, nur mit dem Unter­ schied, daß die Bewegungen der Schaufel hier nicht me­ chanisch durch Zwangsführung von Rollen in einer Schie­ nenbahn erfolgen, sondern hydraulisch über gesteuerte Kolben von Hydraulikzylindern (36), wobei der Kolben über Bolzen und Buchse (38) an der Schaufel (26) und der Zylinder an der Seitenwand (71) angeschlagen ist. Beim eingezogenen Kolben befindet sich die Schaufel in radi­ aler, beim ausgefahrenen Kolben in Kreisumfangsposition. Das Langloch (72) ermöglicht die Führung des Bolzens (38) in der Seitenwand.
Fig. 7 zeigt die Vorderansicht eines Teiles des Schau­ felrades mit der hydraulischen Steuerung, mit dem Hydraulikzylinder (36), den Hydraulikleitungen (37) und dem Drehverbindungssteuerventil (62). Bei diesem Steuer­ ventil befinden sich in dem Teil, der sich mit der Schaufelradwelle dreht (73), in bestimmtem Winkel und auf bestimmter Breite Löcher (77) als Endpunkte der zu den Zylindern führenden Leitungen. In dem feststehenden, am Halter (39) angebrachten Teil (74) des Ventils befin­ det sich je eine Öffnung für den Druck- (75) und eine Öffnung für den Rücklaufanschluß (76).
Fig. 8 zeigt die Seitenansicht einer Schneidschnecken­ vorrichtung (55) mit einer Halte- und Leitblechvorrich­ tung, bestehend aus einem Halbzylinder (42) und einem Drehkranz (10). Die Schneidschnecke und die Halte- und Leitblechvorrichtung sind an dem Halter (56) angebracht. Dieser ist am Ende der als Ausleger ausgebildeten För­ derbandvorrichtung (2) drehbar gelagert und wird durch den Kippzylinder (48) auf- und abbewegt, um beim Anheben oder Absenken des Auslegers die Bleche (42) im Winkel der Wand zu halten. Die Schneidschnecke wird durch einen Hydraulikmotor (59) angetrieben. Die Enden der beiden Seitenförderbänder der kastenförmigen Förder­ bandvorrichtung (2, 60) sind nach außen gebogen, so daß die Schnecke (47) das Material in den vorne trapezförmig ausgewölbten Förderbandkasten hineinbefördern kann. An Halter (56) ist der Drehkranz (10) angebracht, an dessen beweglichem Teil sich der Halbzylinder (42) befindet, der durch einen Hydraulikmotor (54) nach oben oder unten im Drehkranz bewegt werden kann. Wird der Ausleger bei der Arbeit an der Wand angehoben, so wird der Halbzylin­ der nach unten gedreht, um das Herausfallen des Materi­ als zu verhindern. Wird der Ausleger bei der Arbeit herabgesenkt, so wird der Halbzylinder nach oben gedreht, um ein Herausschleudern des Materials zu ver­ hindern.
Fig. 9 zeigt die Hinteransicht eines Schneidkopfes (49). An einem Drehkranz (51) sind sechs Schaufeln (50) befe­ stigt. Diese Schaufeln sind nach vorne gebogen, so daß sich in etwa eine nicht geschlossene Halbkugel ergibt. Die Schaufeln sind weiter von außen, oben, entgegenge­ setzt der Drehrichtung nach innen gewölbt. In dem Dreh­ kranz und der aus den Schaufeln gebildeteten Halbkugel befindet sich eine Aufnahmeförderbandvorrichtung (1). Die Förderbandvorrichtung und der Drehkranz werden durch einen Halter verbunden. An dem Halter sind Leitbleche (53) angebracht. Der bewegliche Teil des Drehkranzes, an dem die Schaufeln befestigt sind, wird von einem Hydrau­ likmotor (78) angetrieben.
Die Leitbleche sind unten und an den Seiten innerhalb des Drehkreises der Schaufel gegenüber den offenen Sei­ ten der sich vorbeidrehenden Schaufeln so angebracht, daß ein Herausfallen des Materials verhindert wird. Da­ durch fördert die Schaufel das Material nach oben. An den Seiten reichen diese Leitbleche bis zu einer solchen Höhe, von der aus das Material durch Schwerkraft auf das Förderband fällt, wobei die Leitbleche zum Förderband hin so ausgebildet sind, daß sie als Rutsche dienen. Durch die Schaufel und die oben dargestellte Ausbildung der Leitbleche ist es möglich, daß mit dem Schneidkopf nicht nur bei einer Auslegerbewegung von unten nach oben, sondern auch bei einer Auslegerbewegung von oben nach unten an der Wand gegraben werden kann.
Fig. 10 zeigt die Seitenansicht des Schneidkopfes (49) mit den Schaufeln (50), dem Drehkranz (51), dem Hydrau­ likmotor (78), den Leitblechen (53) sowie der Förder­ bandvorrichtung (1), die hinter dem Drehkranz zu einer kastenförmigen Förderbandvorrichtung wird (60).
In Fig. 11 wird in Draufsicht die Kombination einer Schaufel und einer Förderschnecke (14) dargestellt. Die Schaufel (43) wurde bereits unter Fig. 1 näher beschrie­ ben. Sie ist um den Bolzen (24) drehbar gelagert. Der Bolzen verbindet die Förderbandvorrichtung (1), die För­ derbandendrolle, die Schaufel (43) und den Ausleger (13). Die Achsen der Förderbandvorrichtung, der Förder­ bandendrolle, des Buchsens im Ausleger und der Schaufel liegen in einer Linie (44). An der Schaufel ist an­ geschlagen (46) der Kippzylinder (45) des Tieflöffelaus­ legers (13). Die Schaufel wurde so verlängert, daß sie sich in etwa der Mitte vor dem Ausleger (13) befindet. Auf der Schaufel (43) befindet sich in dem Bereich, der nicht vor dem Förderband gelegen ist, eine Förder­ schnecke (48).
Fig. 12 zeigt die Vorderansicht eines Schaufelrades (25), bei der die Führungsvorrichtung (36) sich in der Mitte des Schaufelrades befindet und an dessen Seiten je eine Schneidschnecke (85) angebracht ist. Durch die Schneidschnecken wird das Material gelöst und in die Schaufel (26) des Schaufelrades befördert und dann zu­ sammen mit dem vom Schaufelrad direkt gelöstem und auf­ genommenem Material auf das hinter dem Schaufelrad lie­ gende Aufnahmekastenförderband (60, 2, 6, 7) befördert. Die Mittelwelle (35) wird durch die Halter (83) gehalten und durch den Hydraulikmotor (69) angetrieben. Hinter den Schnecken befindet sich in einer halbkreisförmigen Führung (86) eine Abdeckung in Form eines Halbzylinders (84), die bei der Bewegung des Auslegers an der Wand nach oben nach unten unter die Schnecke gefahren wird und bei der Arbeit des Auslegers nach unten nach oben über die Schnecke.

Claims (24)

1. Ausrüstung für Universal-Bagger und ähnliche Geräte, da­ durch gekennzeichnet, daß diese Ausrüstung besteht aus einer Materialaufnahme- bzw. Materiallösungsvorrichtung (43, 25, 14, 49, 55), einer Aufnahmefördermittelvorrich­ tung (1, 2), einer Entladefördermittelvorrichtung (4) und einem Ausleger (13, 2), wobei die Materialaufnahme- bzw. Materiallösungsvorrichtung so angebracht ist, daß das aufgenommene bzw. gelöste Material auf die Aufnahme­ fördermittelvorrichtung gefördert wird, wobei weiter die Aufnahmefördermittelvorrichtung entweder mit dem vorde­ ren Teil des Auslegers (13) verbunden ist und mit dem hinteren Teil direkt oder über einen Verbindungsrahmen (15) am Oberwagen (18) bzw. am hinteren Teil des Ausle­ gers bzw. am beweglichen Teil der Drehvorrichtung (16) angebracht ist oder wobei die Aufnahmefördermittel­ vorrichtung selbst als Ausleger ausgebildet ist (2) und mit dem hinteren Teil direkt oder über einen Verbin­ dungsrahmen (15) am Oberwagen bzw. an dem beweglichen Teil der Drehvorrichtung (16) angebracht ist und wobei weiter die Entladefördermittelvorrichtung (4) so ange­ bracht ist, daß das Material von dem Aufnah­ mefördermittel auf das Entladefördermittel gefördert wird.
2. Ausrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Aufnahmefördermittelvorrichtung oder die Entladefördermittelvorrichtung oder beide Vorrichtungen Förderbandvorrichtungen sind (1, 2, 4).
3. Ausrüstung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß beide oder eine der Fördermittel- bzw. Förder­ bandvorrichtungen so ausgebildet sind, daß sie auseinan­ derzuziehen und zusammenzuschieben sind (teleskopierbar) (1, 2, 3).
4. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide oder eine der Förderbandvor­ richtungen aus drei Förderbändern besteht, die im Ver­ hältnis zueinander so angebracht sind, daß eines sich in waagerechter Lage befindet und je ein weiteres links bzw. rechts neben bzw. über dem waagerecht angebrachten Förderband senkrecht bzw. in einem Winkel nach außen an­ gebracht ist, so daß die Form eines nach oben und nach den beiden Kopfenden offenen Kastens in rechteckiger, trapezförmiger, quadratischer oder einer anderen Form entsteht (6, 7, 60).
5. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladefördermittel- bzw. Entladeförderbandvorrichtung (4) mit dem Ende, das vom Aufnahmefördermittel bzw. Aufnahmeförderband (1, 2) mit Material beschickt wird, auf einer Drehvorrichtung (11, 12) drehbar gelagert ist, und zwar entweder nur nach den Seiten (11) oder nur in der Höhe (12) oder nur quer oder nur nach den Seiten und quer oder nur nach den Seiten und in der Höhe (11, 12) oder quer und in der Höhe oder in allen drei Dimensionen.
6. Ausrüstung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehvorrichtung (11, 12) der Entladefördermittel- bzw. der Entladeförderbandvorrichtung (4) mit ihrer senkrechten Drehachse über der Drehachse des Drehkranzes des Baggers bzw. der Drehachse der Drehvorrichtung (11, 16, 17) liegt.
7. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladefördermittelvorrichtung bzw. Entladeförderbandvorrichtung außer auf der Drehvor­ richtung an einer zweiten Stelle gelagert wird (21) durch einen Halter (20), der am Unterwagen (19) des Bag­ gers befestigt ist, wobei dieser Halter am oberen Ende entweder so ausgebildet ist, daß die Entladefördermit­ telvorrichtung bzw. die Entladeförderbandvorrichtung (4) fest auf dem Halter liegt oder so, daß sie sich auf dem Halter nach einer oder mehreren Richtungen bewegen kann (21, 22).
8. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladefördermittel- bzw. Entladeförderbandvorrichtung (4) mit einer zweiten Hal­ tevorrichtung ausgerüstet ist, die gelagert ist auf ei­ nem Trägergestell oder einem beweglichen Trägergerät außerhalb des Baggers.
9. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw. Materiallösungsvorrichtung (24, 45, 48) drehbar bzw. kippbar am Ausleger-Ende (13) bzw. Ende der Aufnahmeför­ dermittel- bzw. Aufnahmeförderbandvorrichtung (1, 2) an­ gebracht ist.
10. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw. Materiallösungsvorrichtung ein Schaufelrad ist (25).
11. Ausrüstung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Schaufelrad (25) die Schaufeln (26) zum äußeren Rand des Schaufelrades hin an einem oder mehreren mit der Schaufelradwelle (35) verbundenen Haltern (27) beweglich aufgehängt sind (29) und durch eine Führungsvorrichtung, z. B. in Form einer Schienenkastenbahn (30) oder gesteuerter Hydraulikzylinder (36) mit der Längsseite für den Grabvorgang in eine etwa radiale Stellung (33) gebracht werden und für den Entleerungsvorgang in eine Stellung, die mehr oder weniger dem Teilkreisumfang des Schaufelrades (25) in Höhe der Aufhängepunkte (29) ent­ spricht.
12. Ausrüstung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (26) des Schaufelrades (25) eine solche Länge und Form sowie in Drehrichtung an der Vorderseite eine solche Krümmung haben, daß bei der Bewegung der je­ weils vor einer Schaufel angebrachten Schaufel um ihren Aufhängepunkt von der radialen Position (33) in die Kreisumfangsposition (34) und umgekehrt die Krümmung der dahinter angebrachten Schaufel in etwa dem Weg des inne­ ren hinteren Randes (63) der davor angebrachten Schaufel entspricht.
13. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw. Materiallösungsvorrichtung eine nach hinten zum Aufnah­ mefördermittel bzw. Aufnahmeförderband hin offene Schau­ fel ist (43).
14. Ausrüstung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel in etwa um die Achse der Endwelle bzw. Endrolle der Aufnahmefördermittelvorrichtung bzw. der Aufnahmeförderbandvorrichtung nach oben und unten kipp­ bar gelagert ist (44).
15. Ausrüstung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger ein Standardausleger einer Tieflöffel- (13) oder Hochlöffelausrüstung ist, wobei die Achse der Endwelle bzw. Endrolle (44) der Aufnahmefördermittelvorrichtung bzw. der Aufnahmeförder­ bandvorrichtung, die Achse der Buchse (44) am Kopf des Auslegers (13) für den Bolzen des Löffels der Tieflöffel- bzw. Hochlöffelausrüstung und die Achse (44), um die die Schaufel (43) gekippt wird, sich in etwa in einer Linie befinden (24) und der Anschlagpunkt des Kippzylinders (46) der Tieflöffel- bzw. Hochlöffel­ ausrüstung so an der Schaufel angeschlagen wird, daß sie um diese Achse gekippt werden kann.
16. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel (43) kombi­ niert ist mit einer Schnecke (48, 14) in der Art, daß in dem Bereich der Schaufel, der sich nicht vor der Aufnahmeförderbandvorrichtung (1) befindet, eine Förder­ schnecke (48) oder eine Schneidschnecke angebracht ist.
17. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw. Materiallösungsvorrichtung ein Schneidkopf (49) ist, der aus einer Anzahl von Schaufeln (50) oder Messern be­ steht, die in etwa in der Form von einem Zylinder, einer Halbkugel, eines Kegels oder einer Mischform aller drei Formen um das Ende oder vor dem Ende der Aufnahmeförder­ mittel- bzw. Aufnahmeförderbandvorrichtung an einem Hal­ ter, z. B. einem Drehkranz (51), angebracht sind, und zwar derart, daß sie sich um das Ende bzw. vor dem Ende der Aufnahmefördermittelvorrichtung bzw. Aufnahme­ förderbandvorrichtung (1) drehen und dadurch das Material lösen bzw. lösen und aufnehmen und auf die För­ dermittel bzw. das Förderband fördern.
18. Ausrüstung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (54) so ausgebildet sind, daß sie das Ma­ terial aufnehmen und im Zusammenwirken mit dem Leitblech in Drehrichtung nach oben fördern, wobei die Leitbleche so ausgebildet und innerhalb des Drehkreises der Schau­ feln so angebracht sind, daß sie bis zu einer Höhe, von der aus das Material von den Schaufeln auf das Förder­ mittel bzw. das Förderband durch Schwerkraft fallen kann, das Herausfallen des Materials aus den Schaufeln verhindern.
19. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw. Materiallösungsvorrichtung eine Schneidschnecke ist (55).
20. Ausrüstung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidschnecke (47) bei der Arbeit durch Bleche (42) außen so abgedeckt ist, daß bei der Bewegung des Auslegers nach oben das Herunterfallen des gelösten Ma­ terials und bei der Bewegung des Auslegers nach unten das Herausschleudern des Materials nach oben und den Seiten verhindert wird.
21. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw. Materiallösungsvorrichtung eine Felsfräse ist.
22. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw. Materiallösungsvorrichtung und die Aufnahmefördermittel­ vorrichtung eine einheitliche Vorrichtung ist, die beide Funktionen erfüllt, wie z. B. eine Eimerkettenvorrich­ tung.
23. Ausrüstung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelrad (25) kombiniert ist mit einer oder mehreren Förderschnecken bzw. einer oder mehreren Schneidschnecken (85) in der Art, daß das Schaufelrad sich vor dem Aufnahmeförderband (2) und die Schnecke bzw. die Schnecken sich neben dem Schaufelrad befindet bzw. befinden, wobei die Führungsvorrichtung (30, 36) des Schaufelrads sich an der Seite des Schau­ felrads befindet, an der die Schnecke nicht angebracht ist bzw. bei mehreren Schnecken innerhalb des Schaufel­ rades.
24. Ausrüstung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke bzw. die Schnecken durch eine Vorrichtung so abgedeckt ist bzw. sind, daß bei der Bewegung des Auslegers nach oben das Herunterfallen des gelösten Ma­ terials und bei der Bewegung des Auslegers nach unten das Herausschleudern des Materials nach oben und den Seiten verhindert wird.
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