DE3919470A1 - Grab-foerdermittelausruestung fuer universal-bagger - Google Patents
Grab-foerdermittelausruestung fuer universal-baggerInfo
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- E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausrüstung für Universal-
Bagger und ähnliche Geräte.
Nach dem heutigen Stand der Technik gibt es eine Anzahl
von verschiedenen Ausrüstungen für Universal-Bagger. Die
verbreitetsten Ausrüstungen sind Tieflöffel-, Hochlöf
fel- und Schaufelausrüstungen. Mit diesen Ausrüstungen
ausgestattete Universal-Bagger werden im Hoch-, Tief-,
Straßen- und Ingenieurbau sowie in der Baustoffindustrie
für eine Vielzahl verschiedenartiger Arbeiten einge
setzt. Diese vielseitigen Einsatzmöglichkeiten gaben
auch den Grund für den Begriff "Universal-Bagger". Die
Arbeitsweise dieser Universal-Bagger ist diskontinu
ierlich. Bei größeren Erdbewegungen stellt sich diese
diskontinuierliche Arbeitsweise im Vergleich zur konti
nuierlichen Arbeitsweise als ein Nachteil heraus, da mit
den kontinuierlich arbeitenden Grabgeräten, wie z. B.
Schaufelradbagger, sehr viel höhere Grableistungen er
zielt werden können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diesen Nachteil
des Universal-Baggers zu beseitigen und den Vorteil der
universellen Einsetzbarkeit des Universal-Baggers zu
kombinieren mit der großen Leistungsfähigkeit eines
kontinuierlich arbeitenden Gerätes.
Die Lösung der Aufgabe ist dargestellt in Anspruch 1. In
den Ansprüchen 2 bis 24 sind verschiedene Ausführungen
dieser Lösung gegeben. Die vom Schaufelbagger her be
kannten Schaufelräder sind für den Anbau am Universal-
Bagger nicht geeignet, da sie zu schwer sind. Es mußten
daher die in den Ansprüchen dargestellten Materialauf
nahme- bzw. Materiallösungsvorrichtungen neu entwickelt
werden, um eine kontinuierlich arbeitende Ausrüstung für
Universal-Bagger zu schaffen. Auch die gemäß dem Stand
der Technik bekannten Förderbänder waren für den Anbau
am Universal-Bagger nicht geeignet, da sie in Relation
zu den Kapazitätsanforderungen zu breit waren. Dem Stand
der Technik entsprechende kastenförmige Förderbänder,
wie z. B. das Flexowellband, konnten nicht verwandt wer
den, weil an der Endrolle die hochstehenden Seiten des
Förderbandes verhindert hätten, daß das Förderband di
rekt vor dem Schaufelrad hätte angebracht werden können.
Außerdem wäre ein Graben des Schaufelrades nach unten
dadurch erschwert worden. Die Kapazität dieser Bänder im
Verhältnis zu ihren Abmessungen reichte auch nicht aus.
Deshalb wurde die in den Ansprüchen dargestellte Kasten
förderbandvorrichtung entwickelt, bei der an jeder Seite
des waagerecht laufenden Förderbandes ein senkrecht oder
in steilem Winkel stehendes Förderband angebracht ist.
Die Verbindung zwischen den drei Bändern erfolgt z. B.
durch ein Einpressen des waagerechten Bandes in die bei
den im Winkel stehenden, einen Keil bildenden, seitli
chen Förderbänder, eventuell vergrößert durch aufvulka
nisierte Keile, mittels des Ladegewichts oder durch
einen verstärkten Klett- oder Reißverschluß, in der Art,
wie er in der Textilbranche verwandt wird, durch Haken-
und Ösenverbindung oder durch Druckstiftverbindung.
Neben der erfindungsgemäßen Ausrüstung, die als Ausleger
ausgebildet ist, gibt es eine preisgünstige Lösung unter
Benutzung des Auslegers der Tieflöffel- bzw. der
Hochlöffelausrüstung.
Um die Leistungsfähigkeit des mit der erfindungsgemäßen
Ausrüstung ausgestatteten Universal-Baggers zu erhöhen,
kann eine Zusatzhydraulik entweder hinten am Oberwagen
des Universal-Baggers oder beim Baggerlader anstelle der
Schaufel angebaut werden. Um die schnelle Auswechselbar
keit der erfindungsgemäßen Ausrüstung gegen andere zu
gewährleisten, wurde eine Bolzenverbindung angewandt,
die teilweise auch bei den anderen Ausrüstungen benutzt
wird.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Ausrüstung für Uni
versal-Bagger und ähnliche Geräte wie Baggerlader,
Kräne, Gradall usw. bestehen in folgendem: Die große
Vielseitigkeit des Universal-Baggers wird verbunden mit
der großen Grab- und Umschlagleistungsfähigkeit eines
Schaufelradbaggers. Mit einem hydraulischen Zusatzaggre
gat ausgerüstet, können Universal-Bagger mit der erfin
dungsgemäßen Ausrüstung etwa die zehnfache Grableistung
erzielen als heute mit der Tieflöffel- oder Hochlöffel
ausrüstung erreicht wird. Die Auswechslung der er
findungsgemäßen Ausrüstung gegen eine andere Baggeraus
rüstung erfordert keinen größeren Zeit- oder Kostenauf
wand als die Auswechslung anderer Ausrüstungen. D. h.
der Vorteil der Universalität des Baggers bleibt erhal
ten.
Dadurch, daß das Entladeförderband außen an der
Drehvorrichtung auch mit einem Halter am Unterwagen be
festigt ist, besteht der Vorteil, daß der Oberwagen mit
dem Grabgerät an der Wand auf- und abbewegt und ge
schwenkt werden kann, während gleichzeitig die Fahrzeuge
von dem in einer bestimmten Position feststehenden Ent
ladeförderbandvorrichtung beladen werden. Bei kurzen
Transportwegen, wie z. B. beim Kanalbau, kann anstelle
des kurzen Entladeförderbandes ein 30 bis 50 m langes
Förderband benutzt werden, das am anderen Ende von einer
Standardschubraupe, versehen mit einem Förderbandhal
tegestell, gehalten wird. So besteht der Vorteil eines
sehr kostengünstigen Bodentransportes.
Durch die verschiedenen Grabwerkzeuge, die auswechselbar
an der Aufnahmefördermittel- bzw. Aufnahmeförderband
vorrichtung oder dem Ausleger angebracht sind, besteht
der Vorteil der Anpassung an verschiedene Bodengegeben
heiten. So ist die Schaufel mit der Öffnung nach hinten
zum Aufnahmeförderband besonders geeignet für Böden mit
größeren Steinen. Selbst dann, wenn ein Stein zu groß
sein sollte für die Förderung mit dem Förderband, kann
mit dieser Grabvorrichtung wie mit der Hochlöf
felausrüstung der Stein aufgenommen und beiseite gelegt
werden. Das Schaufelrad ist besonders günstig einzuset
zen bei klebrigen Böden, da es den Boden durch die
Schaufeln aus dem Schaufelrad herausdrückt und heraus
schleudert. Durch das Schleudern wird eine größere Ge
schwindigkeit erreicht als die des Förderbandes. Dadurch
entsteht auf dem Förderband keine Reibung und Verzöge
rung. Die Felsfräse ermöglicht den Einsatz der Bagger
mit der erfindungsgemäßen Ausrüstung auch in sehr harten
und felsigen Böden. Durch eine elektronische Programm
steuerung der Baggerhydraulik für die Ausrüstung besteht
der Vorteil, daß alle Bewegungen der Ausrüstung optimal
angepaßt und verhältnismäßig schnell ausgeführt werden
können.
Es gibt heute große Universal-Bagger mit einem Gewicht
von mehr als 200 Tonnen. Wenn an einem solchen Univer
sal-Großbagger von mehr als 200 Tonnen, ausgestattet mit
einem Zusatzhydraulikaggregat, die erfindungsgemäße
Ausrüstung angebaut wird, so können Grableistungen von
200 000 bis 300 000 m3 am Tag erreicht werden, so viel
wie heute von großen Schaufelradbaggern gegraben und ge
fördert werden. Der Vorteil des Universal-Großbaggers
mit der erfindungsgemäßen Ausrüstung besteht darin, daß
er nur etwa ein Zehntel soviel wiegt und ein Fünfzehntel
soviel kostet wie ein großer Schaufelradbagger, und zu
dem ist er viel beweglicher und servicefreundlicher.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den folgenden
Zeichnungen dargestellt:
Fig. 1 Seitenansicht der Grab-Fördermittelausrüstung am
Universal-Bagger mit seitlich neben dem Tief
löffelausleger angebrachter Aufnahme-Teleskop-
Förderbandvorrichtung und Schaufel,
Fig. 2 Grab-Fördermittelausrüstung am Universal-Bagger
mit Aufnahme-Teleskop-Kasten-Förderbandvorrich
tung, die als Ausleger ausgebildet ist, sowie mit
einem Schaufelrad,
Fig. 3 Seitenansicht der Grab-Fördermittelausrüstung am
Baggerlader,
Fig. 4 Seitenansicht des Schaufelrades mit beweglichen
Schaufeln und mechanischer Führungsvorrichtung
für die Schaufelbewegung,
Fig. 5 Vorderansicht des Schaufelrades mit mechanischer
Führungsvorrichtung für die Schaufelbewegung,
Fig. 6 Seitenansicht des Schaufelrades mit hydraulisch
gesteuerter Führungsvorrichtung für die Schaufel
bewegung,
Fig. 7 Vorderansicht des Schaufelrades mit hydraulisch
gesteuerter Führungsvorrichtung für die Schaufel
bewegung,
Fig. 8 Seitenansicht der Schneidschneckenvorrichtung mit
beweglichen Leitblechen,
Fig. 9 Hinteransicht der Schneidkopfvorrichtung,
Fig. 10 Seitenansicht der Schneidkopfvorrichtung,
Fig. 11 Draufsicht der Kombination Schaufel-Förder
schnecke am Tieflöffelauslegerkopf,
Fig. 12 Vorderansicht der Kombination eines Schau
felrades mit einer Schneidschnecke.
Die Zeichnungen werden im folgenden näher beschrieben:
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht der Grab-Fördermittelaus
rüstung am Universal-Bagger mit seitlich neben dem Tief
löffelausleger angebrachter Aufnahme-Teleskop-Förder
bandvorrichtung (1) und der Schaufel (43) als Grabgefäß.
Die Schaufel (43) und die Förderbandeinrichtung (1) sind
mit einem Bolzen (24) in der Buchse am Ausleger (13) an
gebracht, an der sonst der Haltebolzen des Tieflöffels
gelagert ist, und zwar so, daß die Achse (44) von der
Förderbandendrolle, die Achse (44) des Schaufelkippunk
tes und die Achse (44) der Buchse am Ausleger (3) in ei
ner Linie liegen. An der Schaufel ist der Kippzylinder
(45) direkt oder über ein Gestänge angeschlagen (46).
Durch die in einem Winkel nach oben gestellte Schaufel
und die Auslegerbewegung nach oben wird der Boden gelöst
und auf das Aufnahmeförderband (1) geschoben.
Die Verschiebbarkeit des Aufnahmeförderbandes (1) inein
ander bzw. bei zwei getrennten Förderbändern, wie hier
dargestellt, gegeneinander, ermöglicht die Anpassung der
Länge des Förderbandes an jede Bewegung des Auslegers.
Die Aufnahmeförderbandvorrichtung (1), ausgestattet mit
Leitblechen (9), ist über einen Verbindungsrahmen (15)
gelagert auf dem Oberwagen (18) des Universal-Baggers.
Auf diesem Verbindungsrahmen ist auch angebracht die
Drehvorrichtung, in waagerechter Drehrichtung (11), und
die Drehvorrichtung, in senkrechter Drehrichtung (12),
für die Entladeförderbandvorrichtung (4), die mit ihrem
einen Ende auf dieser Drehvorrichtung gelagert ist. Das
Entladeförderband, ausgerüstet mit einem Leitblech (8),
wird gehalten durch einen Halter (20), der am Unterwagen
(19) befestigt ist. Dieser Halter ist durch eine Buch
sen-Bolzenverbindung (23) in der Höhe verstellbar und in
seinem oberen Teil mit einer Drehvorrichtung (22) verse
hen. Auf dem Halter (20) ist eine Rolle (21) angebracht,
auf der die Entladeförderbandvorrichtung bei
Nichtübereinstimmung von der Achse des Drehkranzes des
Baggers (17) und der Achse der Drehvorrichtung für die
Entladeförderbandvorrichtung (11) hin- und herrollen
kann. Das Material wird vom Entladeförderband in eine
Schurre (61) befördert. Diese Schurre ist um einen Auf
hängepunkt durch einen Hydraulikzylinder (65) so zu be
wegen, daß Material entweder in den einen oder in den
anderen von zwei nebeneinander stehenden Kippern entla
den werden kann. Der Universal-Bagger ist hinter dem
Oberwagen mit einem zusätzlichen Hydraulikaggregat (57)
ausgerüstet. Die Grab-Fördermittelausrüstung ist über
Buchsenbolzenverbindungen (24, 58, 23) und Hydraulik
kupplungen mit dem Bagger verbunden. Dadurch ist eine
schnelle Auswechslung der Grab-Förderbandausrüstung ge
gen andere Ausrüstungen möglich.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht der Grab-Fördermittelaus
rüstung am Universal-Bagger, bei der die teleskopierbare
Aufnahmeförderbandvorrichtung als Ausleger ausgebildet
ist (2). Der ausziehbare Teil (3) wird durch einen Tele
skopzylinder oder einen normalen doppelt beaufschlagten
Zylinder aus- und eingefahren. Durch das Ausfahren wird
es möglich, die Steigung der gegrabenen Wand den Boden
verhältnissen anzupassen. Sowohl die Aufnahme- als auch
die Entladeförderbandvorrichtung ist kastenförmig ausge
bildet, und zwar so, daß links und rechts neben dem waa
gerechten Förderband (6) je ein in steilem Winkel nach
oben gerichtetes Förderband (7) läuft.
Die Aufnahmeförderbandvorrichtung (2) ist drehbar am
Verbindungsrahmen (80) gelagert und wird durch die
Hydraulikzylinder des Baggers (79) gehalten bzw. ge
kippt. Die Entladeförderbandvorrichtung (4) ist mit dem
einen Ende auf der Drehvorrichtung (11, 12) gelagert,
die auf dem Verbindungsrahmen (80) angebracht ist, und
wird außerdem gehalten durch einen am Unterwagen (19)
angebrachten Halter (20). Die Materialaufnahme- und Lö
sungsvorrichtung ist ein Schaufelrad (25). Die gestri
chelten Linien zeigen die Ausrüstung in gehobenem Zu
stand (66). Die Achse der in der waagerechten Ebene
drehbaren Drehvorrichtung (11) der Entladeförderband
vorrichtung (4) liegt auf einer Linie mit der Achse des
Drehkranzes des Baggers (17). Dies ist dadurch möglich,
daß die Kabine (59) nach der Seite und vorne verschieb
bar gemacht wurde.
Fig. 3 zeigt die Seitenansicht der Grab-Fördermittelaus
rüstung am Baggerlader. Der Verbindungsrahmen (81) für
die Aufnahmeförderbandvorrichtung (82) und das Schaufel
rad (25) ist an der Drehvorrichtung (16), an der sonst
die Tieflöffelausrüstung befestigt ist, angebracht. Die
Aufnahmeförderbandvorrichtung (82) ist drehbar gelagert
auf dem Verbindungsrahmen (81) und durch Zylinder (67)
auf- und abbewegbar. Die Entladeförderbandvorrichtung
(83) ist von der Mitte des Baggerladers aus nach jeder
Seite auf dem Rahmen (84) der Tieflöffelausrüstung an
bringbar. Die Entladeförderbandvorrichtung ist mit Leit
blechen (8) ausgerüstet.
Fig. 4 zeigt die Seitenansicht eines am Längshalter (39)
und Querhalter mit Abkratzer und Förderbandschutz (68)
vor der Aufnahmeförderbandvorrichtung (1, 2) angebrach
ten Schaufelrades (25). Dieses besteht aus den beiden
Seitenwänden (27), der Schaufelradwelle (35), sechs
Schaufeln (26), sechs Rollen (31), die einerseits in ei
ner am Halter (39) befestigten Schienenbahn (30) geführt
werden und andererseits über eine Welle (32) durch einen
Schlitz in der Seitenwand (28) mit dem innen liegenden
Teil der Schaufeln verbunden sind (38), einem Hydraulik
motor (69) und einem Schaufelrückholer (41). Die Schau
feln sind am äußeren Rand der Seitenwände so aufgehängt
(29), daß sie bei der Umdrehung des Schaufelrades durch
die Zwangsführung der Rollen (31) in der Schienenbahn
(30) von der radialen Stellung (33) mit dem hinteren
Rand (63) nach außen geführt werden (34) in eine Stel
lung, die dem Teilkreisumfang des Rades in Höhe der
Aufhängungspunkte entspricht, und wieder zurück nach in
nen (70) in die radiale Stellung (33, 26).
Die an den Haltern (39) befestigte Schienenbahn ist so
ausgebildet, daß beim Grabvorgang die Schaufeln in der
radialen Stellung sind und beim Entleerungsvorgang in
die Kreisumlaufbahn gebracht werden, wodurch das Mate
rial in dem jeweiligen Schaufelbereich aus dem Schaufel
rad entleert wird. Die Maße der Aufhängepunkte (29) der
Schaufeln (26) auf dem Radius und dem Umfang des Schau
felrades (25), die Maße der Länge der Schaufeln (26),
die Form der Schaufel und die Krümmung der in Drehrich
tung zeigenden Vorderseite der Schaufel (34) sowie die
Krümmung der Rückseite der Schaufel sind so aufeinander
abgestimmt, daß beim Entladevorgang der Weg des hinteren
Randes der vorhergehenden Schaufel (63) in etwa vor der
Krümmung der Vorderseite der nachfolgenden Schaufel ver
läuft, um möglichst das ganze Material in diesem Bereich
zu entleeren und eventuell an der Vorderseite der
nachfolgenden Schaufel haftenden, klebrigen Boden abzu
streifen. Die Krümmung der Rückseite der Schaufel ist so
geformt, daß sie bei der Stellung der Schaufel im Kreis
umfang von dem Abkratzer (68) gesäubert wird. Die Schau
fel kann auch aus einer Vorderwand und einer davon ge
trennten Rückwand bestehen. In diesem Fall ist die Vor
derwand an den Seitenwänden (27) starr befestigt und nur
die Rückwand beweglich aufgehängt.
In den Seitenwänden (27) sind Langlöcher (28) ange
bracht, und zwar in solcher Form, daß die Verbindungs
wellen (32) zwischen den Rollen (31) und der Schaufel
(26, 38) während der Bewegung der Schaufel in den Sei
tenwänden geführt werden. Der Schaufelrückholer (41)
dient dazu, den Rückführungsvorgang der Schaufel durch
die Zwangsführung der Rolle in der Schienenbahn zu
unterstützen. Die Schneide (40) der Schaufel stößt mit
ihren äußeren, seitlich herausstehenden Rändern gegen
die federnd aufgehängte Rolle des Rückholers (41), wo
durch der innere Rand der Schaufel nach innen bewegt
wird. Oberhalb des Schaufelrades kann eine in Kreisform
verstellbare, ringförmige Abdeckung gebracht werden.
Fig. 5 zeigt die Vorderansicht eines Teiles des Schau
felrades mit der mechanischen Führungsvorrichtung der
Schienenbahn (30), den Rollen (31), der Rollenwelle (32)
und ihre Befestigung an der Schaufel (38), die Schaufel
radwelle (35), den Hydraulikmotor (69) und die Halter
für das Schaufelrad (39).
Fig. 6 zeigt die Seitenansicht der gleichen Schaufel,
wie sie in Fig. 4 dargestellt wurde, nur mit dem Unter
schied, daß die Bewegungen der Schaufel hier nicht me
chanisch durch Zwangsführung von Rollen in einer Schie
nenbahn erfolgen, sondern hydraulisch über gesteuerte
Kolben von Hydraulikzylindern (36), wobei der Kolben
über Bolzen und Buchse (38) an der Schaufel (26) und der
Zylinder an der Seitenwand (71) angeschlagen ist. Beim
eingezogenen Kolben befindet sich die Schaufel in radi
aler, beim ausgefahrenen Kolben in Kreisumfangsposition.
Das Langloch (72) ermöglicht die Führung des Bolzens
(38) in der Seitenwand.
Fig. 7 zeigt die Vorderansicht eines Teiles des Schau
felrades mit der hydraulischen Steuerung, mit dem
Hydraulikzylinder (36), den Hydraulikleitungen (37) und
dem Drehverbindungssteuerventil (62). Bei diesem Steuer
ventil befinden sich in dem Teil, der sich mit der
Schaufelradwelle dreht (73), in bestimmtem Winkel und
auf bestimmter Breite Löcher (77) als Endpunkte der zu
den Zylindern führenden Leitungen. In dem feststehenden,
am Halter (39) angebrachten Teil (74) des Ventils befin
det sich je eine Öffnung für den Druck- (75) und eine
Öffnung für den Rücklaufanschluß (76).
Fig. 8 zeigt die Seitenansicht einer Schneidschnecken
vorrichtung (55) mit einer Halte- und Leitblechvorrich
tung, bestehend aus einem Halbzylinder (42) und einem
Drehkranz (10). Die Schneidschnecke und die Halte- und
Leitblechvorrichtung sind an dem Halter (56) angebracht.
Dieser ist am Ende der als Ausleger ausgebildeten För
derbandvorrichtung (2) drehbar gelagert und wird durch
den Kippzylinder (48) auf- und abbewegt, um beim Anheben
oder Absenken des Auslegers die Bleche (42) im Winkel
der Wand zu halten. Die Schneidschnecke wird durch einen
Hydraulikmotor (59) angetrieben. Die Enden der beiden
Seitenförderbänder der kastenförmigen Förder
bandvorrichtung (2, 60) sind nach außen gebogen, so daß
die Schnecke (47) das Material in den vorne trapezförmig
ausgewölbten Förderbandkasten hineinbefördern kann. An
Halter (56) ist der Drehkranz (10) angebracht, an dessen
beweglichem Teil sich der Halbzylinder (42) befindet,
der durch einen Hydraulikmotor (54) nach oben oder unten
im Drehkranz bewegt werden kann. Wird der Ausleger bei
der Arbeit an der Wand angehoben, so wird der Halbzylin
der nach unten gedreht, um das Herausfallen des Materi
als zu verhindern. Wird der Ausleger bei der Arbeit
herabgesenkt, so wird der Halbzylinder nach oben
gedreht, um ein Herausschleudern des Materials zu ver
hindern.
Fig. 9 zeigt die Hinteransicht eines Schneidkopfes (49).
An einem Drehkranz (51) sind sechs Schaufeln (50) befe
stigt. Diese Schaufeln sind nach vorne gebogen, so daß
sich in etwa eine nicht geschlossene Halbkugel ergibt.
Die Schaufeln sind weiter von außen, oben, entgegenge
setzt der Drehrichtung nach innen gewölbt. In dem Dreh
kranz und der aus den Schaufeln gebildeteten Halbkugel
befindet sich eine Aufnahmeförderbandvorrichtung (1).
Die Förderbandvorrichtung und der Drehkranz werden durch
einen Halter verbunden. An dem Halter sind Leitbleche
(53) angebracht. Der bewegliche Teil des Drehkranzes, an
dem die Schaufeln befestigt sind, wird von einem Hydrau
likmotor (78) angetrieben.
Die Leitbleche sind unten und an den Seiten innerhalb
des Drehkreises der Schaufel gegenüber den offenen Sei
ten der sich vorbeidrehenden Schaufeln so angebracht,
daß ein Herausfallen des Materials verhindert wird. Da
durch fördert die Schaufel das Material nach oben. An
den Seiten reichen diese Leitbleche bis zu einer solchen
Höhe, von der aus das Material durch Schwerkraft auf das
Förderband fällt, wobei die Leitbleche zum Förderband
hin so ausgebildet sind, daß sie als Rutsche dienen.
Durch die Schaufel und die oben dargestellte Ausbildung
der Leitbleche ist es möglich, daß mit dem Schneidkopf
nicht nur bei einer Auslegerbewegung von unten nach
oben, sondern auch bei einer Auslegerbewegung von oben
nach unten an der Wand gegraben werden kann.
Fig. 10 zeigt die Seitenansicht des Schneidkopfes (49)
mit den Schaufeln (50), dem Drehkranz (51), dem Hydrau
likmotor (78), den Leitblechen (53) sowie der Förder
bandvorrichtung (1), die hinter dem Drehkranz zu einer
kastenförmigen Förderbandvorrichtung wird (60).
In Fig. 11 wird in Draufsicht die Kombination einer
Schaufel und einer Förderschnecke (14) dargestellt. Die
Schaufel (43) wurde bereits unter Fig. 1 näher beschrie
ben. Sie ist um den Bolzen (24) drehbar gelagert. Der
Bolzen verbindet die Förderbandvorrichtung (1), die För
derbandendrolle, die Schaufel (43) und den Ausleger
(13). Die Achsen der Förderbandvorrichtung, der Förder
bandendrolle, des Buchsens im Ausleger und der Schaufel
liegen in einer Linie (44). An der Schaufel ist an
geschlagen (46) der Kippzylinder (45) des Tieflöffelaus
legers (13). Die Schaufel wurde so verlängert, daß sie
sich in etwa der Mitte vor dem Ausleger (13) befindet.
Auf der Schaufel (43) befindet sich in dem Bereich, der
nicht vor dem Förderband gelegen ist, eine Förder
schnecke (48).
Fig. 12 zeigt die Vorderansicht eines Schaufelrades
(25), bei der die Führungsvorrichtung (36) sich in der
Mitte des Schaufelrades befindet und an dessen Seiten je
eine Schneidschnecke (85) angebracht ist. Durch die
Schneidschnecken wird das Material gelöst und in die
Schaufel (26) des Schaufelrades befördert und dann zu
sammen mit dem vom Schaufelrad direkt gelöstem und auf
genommenem Material auf das hinter dem Schaufelrad lie
gende Aufnahmekastenförderband (60, 2, 6, 7) befördert.
Die Mittelwelle (35) wird durch die Halter (83) gehalten
und durch den Hydraulikmotor (69) angetrieben. Hinter
den Schnecken befindet sich in einer halbkreisförmigen
Führung (86) eine Abdeckung in Form eines Halbzylinders
(84), die bei der Bewegung des Auslegers an der Wand
nach oben nach unten unter die Schnecke gefahren wird
und bei der Arbeit des Auslegers nach unten nach oben
über die Schnecke.
Claims (24)
1. Ausrüstung für Universal-Bagger und ähnliche Geräte, da
durch gekennzeichnet, daß diese Ausrüstung besteht aus
einer Materialaufnahme- bzw. Materiallösungsvorrichtung
(43, 25, 14, 49, 55), einer Aufnahmefördermittelvorrich
tung (1, 2), einer Entladefördermittelvorrichtung (4)
und einem Ausleger (13, 2), wobei die Materialaufnahme-
bzw. Materiallösungsvorrichtung so angebracht ist, daß
das aufgenommene bzw. gelöste Material auf die Aufnahme
fördermittelvorrichtung gefördert wird, wobei weiter die
Aufnahmefördermittelvorrichtung entweder mit dem vorde
ren Teil des Auslegers (13) verbunden ist und mit dem
hinteren Teil direkt oder über einen Verbindungsrahmen
(15) am Oberwagen (18) bzw. am hinteren Teil des Ausle
gers bzw. am beweglichen Teil der Drehvorrichtung (16)
angebracht ist oder wobei die Aufnahmefördermittel
vorrichtung selbst als Ausleger ausgebildet ist (2) und
mit dem hinteren Teil direkt oder über einen Verbin
dungsrahmen (15) am Oberwagen bzw. an dem beweglichen
Teil der Drehvorrichtung (16) angebracht ist und wobei
weiter die Entladefördermittelvorrichtung (4) so ange
bracht ist, daß das Material von dem Aufnah
mefördermittel auf das Entladefördermittel gefördert
wird.
2. Ausrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
entweder die Aufnahmefördermittelvorrichtung oder die
Entladefördermittelvorrichtung oder beide Vorrichtungen
Förderbandvorrichtungen sind (1, 2, 4).
3. Ausrüstung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß beide oder eine der Fördermittel- bzw. Förder
bandvorrichtungen so ausgebildet sind, daß sie auseinan
derzuziehen und zusammenzuschieben sind (teleskopierbar)
(1, 2, 3).
4. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß beide oder eine der Förderbandvor
richtungen aus drei Förderbändern besteht, die im Ver
hältnis zueinander so angebracht sind, daß eines sich in
waagerechter Lage befindet und je ein weiteres links
bzw. rechts neben bzw. über dem waagerecht angebrachten
Förderband senkrecht bzw. in einem Winkel nach außen an
gebracht ist, so daß die Form eines nach oben und nach
den beiden Kopfenden offenen Kastens in rechteckiger,
trapezförmiger, quadratischer oder einer anderen Form
entsteht (6, 7, 60).
5. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Entladefördermittel- bzw.
Entladeförderbandvorrichtung (4) mit dem Ende, das vom
Aufnahmefördermittel bzw. Aufnahmeförderband (1, 2) mit
Material beschickt wird, auf einer Drehvorrichtung (11,
12) drehbar gelagert ist, und zwar entweder nur nach den
Seiten (11) oder nur in der Höhe (12) oder nur quer oder
nur nach den Seiten und quer oder nur nach den Seiten
und in der Höhe (11, 12) oder quer und in der Höhe oder
in allen drei Dimensionen.
6. Ausrüstung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehvorrichtung (11, 12) der Entladefördermittel-
bzw. der Entladeförderbandvorrichtung (4) mit ihrer
senkrechten Drehachse über der Drehachse des Drehkranzes
des Baggers bzw. der Drehachse der Drehvorrichtung (11,
16, 17) liegt.
7. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Entladefördermittelvorrichtung
bzw. Entladeförderbandvorrichtung außer auf der Drehvor
richtung an einer zweiten Stelle gelagert wird (21)
durch einen Halter (20), der am Unterwagen (19) des Bag
gers befestigt ist, wobei dieser Halter am oberen Ende
entweder so ausgebildet ist, daß die Entladefördermit
telvorrichtung bzw. die Entladeförderbandvorrichtung (4)
fest auf dem Halter liegt oder so, daß sie sich auf dem
Halter nach einer oder mehreren Richtungen bewegen kann
(21, 22).
8. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Entladefördermittel- bzw.
Entladeförderbandvorrichtung (4) mit einer zweiten Hal
tevorrichtung ausgerüstet ist, die gelagert ist auf ei
nem Trägergestell oder einem beweglichen Trägergerät
außerhalb des Baggers.
9. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw.
Materiallösungsvorrichtung (24, 45, 48) drehbar bzw.
kippbar am Ausleger-Ende (13) bzw. Ende der Aufnahmeför
dermittel- bzw. Aufnahmeförderbandvorrichtung (1, 2) an
gebracht ist.
10. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw.
Materiallösungsvorrichtung ein Schaufelrad ist (25).
11. Ausrüstung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
im Schaufelrad (25) die Schaufeln (26) zum äußeren Rand
des Schaufelrades hin an einem oder mehreren mit der
Schaufelradwelle (35) verbundenen Haltern (27) beweglich
aufgehängt sind (29) und durch eine Führungsvorrichtung,
z. B. in Form einer Schienenkastenbahn (30) oder
gesteuerter Hydraulikzylinder (36) mit der Längsseite
für den Grabvorgang in eine etwa radiale Stellung (33)
gebracht werden und für den Entleerungsvorgang in eine
Stellung, die mehr oder weniger dem Teilkreisumfang des
Schaufelrades (25) in Höhe der Aufhängepunkte (29) ent
spricht.
12. Ausrüstung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaufeln (26) des Schaufelrades (25) eine solche
Länge und Form sowie in Drehrichtung an der Vorderseite
eine solche Krümmung haben, daß bei der Bewegung der je
weils vor einer Schaufel angebrachten Schaufel um ihren
Aufhängepunkt von der radialen Position (33) in die
Kreisumfangsposition (34) und umgekehrt die Krümmung der
dahinter angebrachten Schaufel in etwa dem Weg des inne
ren hinteren Randes (63) der davor angebrachten Schaufel
entspricht.
13. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw.
Materiallösungsvorrichtung eine nach hinten zum Aufnah
mefördermittel bzw. Aufnahmeförderband hin offene Schau
fel ist (43).
14. Ausrüstung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaufel in etwa um die Achse der Endwelle bzw.
Endrolle der Aufnahmefördermittelvorrichtung bzw. der
Aufnahmeförderbandvorrichtung nach oben und unten kipp
bar gelagert ist (44).
15. Ausrüstung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausleger ein Standardausleger
einer Tieflöffel- (13) oder Hochlöffelausrüstung ist,
wobei die Achse der Endwelle bzw. Endrolle (44) der
Aufnahmefördermittelvorrichtung bzw. der Aufnahmeförder
bandvorrichtung, die Achse der Buchse (44) am Kopf des
Auslegers (13) für den Bolzen des Löffels der
Tieflöffel- bzw. Hochlöffelausrüstung und die Achse
(44), um die die Schaufel (43) gekippt wird, sich in
etwa in einer Linie befinden (24) und der Anschlagpunkt
des Kippzylinders (46) der Tieflöffel- bzw. Hochlöffel
ausrüstung so an der Schaufel angeschlagen wird, daß sie
um diese Achse gekippt werden kann.
16. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder 13 bis
15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel (43) kombi
niert ist mit einer Schnecke (48, 14) in der Art, daß in
dem Bereich der Schaufel, der sich nicht vor der
Aufnahmeförderbandvorrichtung (1) befindet, eine Förder
schnecke (48) oder eine Schneidschnecke angebracht ist.
17. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw.
Materiallösungsvorrichtung ein Schneidkopf (49) ist, der
aus einer Anzahl von Schaufeln (50) oder Messern be
steht, die in etwa in der Form von einem Zylinder, einer
Halbkugel, eines Kegels oder einer Mischform aller drei
Formen um das Ende oder vor dem Ende der Aufnahmeförder
mittel- bzw. Aufnahmeförderbandvorrichtung an einem Hal
ter, z. B. einem Drehkranz (51), angebracht sind, und
zwar derart, daß sie sich um das Ende bzw. vor dem Ende
der Aufnahmefördermittelvorrichtung bzw. Aufnahme
förderbandvorrichtung (1) drehen und dadurch das
Material lösen bzw. lösen und aufnehmen und auf die För
dermittel bzw. das Förderband fördern.
18. Ausrüstung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaufeln (54) so ausgebildet sind, daß sie das Ma
terial aufnehmen und im Zusammenwirken mit dem Leitblech
in Drehrichtung nach oben fördern, wobei die Leitbleche
so ausgebildet und innerhalb des Drehkreises der Schau
feln so angebracht sind, daß sie bis zu einer Höhe, von
der aus das Material von den Schaufeln auf das Förder
mittel bzw. das Förderband durch Schwerkraft fallen
kann, das Herausfallen des Materials aus den Schaufeln
verhindern.
19. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw.
Materiallösungsvorrichtung eine Schneidschnecke ist
(55).
20. Ausrüstung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schneidschnecke (47) bei der Arbeit durch Bleche
(42) außen so abgedeckt ist, daß bei der Bewegung des
Auslegers nach oben das Herunterfallen des gelösten Ma
terials und bei der Bewegung des Auslegers nach unten
das Herausschleudern des Materials nach oben und den
Seiten verhindert wird.
21. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw.
Materiallösungsvorrichtung eine Felsfräse ist.
22. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Materialaufnahme- bzw.
Materiallösungsvorrichtung und die Aufnahmefördermittel
vorrichtung eine einheitliche Vorrichtung ist, die beide
Funktionen erfüllt, wie z. B. eine Eimerkettenvorrich
tung.
23. Ausrüstung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schaufelrad (25) kombiniert ist
mit einer oder mehreren Förderschnecken bzw. einer oder
mehreren Schneidschnecken (85) in der Art, daß das
Schaufelrad sich vor dem Aufnahmeförderband (2) und die
Schnecke bzw. die Schnecken sich neben dem Schaufelrad
befindet bzw. befinden, wobei die Führungsvorrichtung
(30, 36) des Schaufelrads sich an der Seite des Schau
felrads befindet, an der die Schnecke nicht angebracht
ist bzw. bei mehreren Schnecken innerhalb des Schaufel
rades.
24. Ausrüstung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schnecke bzw. die Schnecken durch eine Vorrichtung
so abgedeckt ist bzw. sind, daß bei der Bewegung des
Auslegers nach oben das Herunterfallen des gelösten Ma
terials und bei der Bewegung des Auslegers nach unten
das Herausschleudern des Materials nach oben und den
Seiten verhindert wird.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893919470 DE3919470A1 (de) | 1989-06-14 | 1989-06-14 | Grab-foerdermittelausruestung fuer universal-bagger |
| DE19893943536 DE3943536A1 (de) | 1989-06-14 | 1989-06-14 | Kontinuierlich arbeitende loesevorrichtungen und zusatzvorrichtungen fuer anbaugeraete fuer universal-bagger und andere erdbewegungsgeraete |
| EP19900108633 EP0402619A3 (de) | 1989-06-14 | 1990-05-08 | Kontinuierlich arbeitendes Grab-Förder-Lade-Anbaugerät für Erdbewegungsgeräte |
| US07/536,391 US5214866A (en) | 1989-06-14 | 1990-06-11 | Continual digging, transport and loading accessory for earth or material moving equipment |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893919470 DE3919470A1 (de) | 1989-06-14 | 1989-06-14 | Grab-foerdermittelausruestung fuer universal-bagger |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3919470A1 true DE3919470A1 (de) | 1990-12-20 |
| DE3919470C2 DE3919470C2 (de) | 1991-04-04 |
Family
ID=6382747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893919470 Granted DE3919470A1 (de) | 1989-06-14 | 1989-06-14 | Grab-foerdermittelausruestung fuer universal-bagger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3919470A1 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3919470C2 (de) | 1991-04-04 |
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| AH | Division in |
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