DE3919340A1 - Vorrichtung zum sieben einer zellulosefaserbrei-suspension - Google Patents
Vorrichtung zum sieben einer zellulosefaserbrei-suspensionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sieben einer
Zellulosefaserbrei-Suspension, bestehend aus einem langge
streckten Gehäuse und einer sich durch das Gehäuse erstreckenden
Rotorwelle, wobei das Gehäuse einen Einführabschnitt aufweist,
aus wenigstens einem ersten Siebabschnitt und einem Siebab
schnitt, von denen jeder ein auf der Rotorwelle montiertes
Rotorelement und einen mit diesem zusammenwirkenden Siebzylinder
enthält, welcher eine äußere Kammer für die durchgelassene
Fraktion und eine innere Siebkammer abgrenzt, und einem Abschnitt
für die zurückgehaltene Fraktion für die Austragung der beim
Sieben zurückbleibenden Fasersuspension aus der Vorrichtung,
wobei der Einführabschnitt mit der Siebkammer des ersten Sieb
abschnitts verbunden ist.
Eine Siebvorrichtung zum Sieben von Zellstoffbrei ist bei
spielsweise durch die Patentschrift SE 85 01 030-4 ent
sprechend der US-PS 46 80 108 bekannt. Jedoch enthält der
dort offenbarte Siebapparat zwei Siebabschnitte, die nahe
beieinander liegen, und es besteht die Absicht, zwei ver
schiedene durchgelassene Fraktionen aus dem Siebapparat abzu
sieben.
Um eine durchgelassene Fraktion aus einem Siebapparat ein
oder mehrmals abzusieben, hat man bisher mehrere getrennte
Siebapparate verwendet, die hintereinander angeordnet sind
und individuell angetrieben worden sind. Eine solche Anord
nung ist kostenaufwendig, hat einen beträchtlichen Platzbe
darf, und es ist der Leistungsverbrauch hoch. Außerdem ist
die Instrumentenanordnung, die für die Strömungsmessung er
forderlich ist, verhältnismäßig umfangreich.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Siebvorrichtung,
die eine kompakte, d. h. platzsparende, Einheit darstellt,
die wenigstens zwei Siebabschnitte zum Sieben einer von dem
unmittelbar vorhergehendem Siebabschnitt der kompakten Ein
heit erhaltenen durchgelassenen Fraktion enthält, wobei die
Rotorelemente von einer gemeinsamen Rotorwelle angetrieben
werden, wodurch der Leistungsbedarf verringert wird. Die
Instrumentenanordnung für die Strömungsmessung wird somit
einfacher, da sie nur für die durch die Siebvorrichtung zu
rückgehaltene Fraktion und die durchgelassene Fraktion be
nötigt wird.
Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet,
daß der Einführabschnitt zwischen dem ersten Siebabschnitt
und dem zweiten Siebabschnitt angeordnet ist, wobei die Sieb
abschnitte mit einem entsprechenden axialen Abstand voneinander
angeordnet sind, daß die Siebkammer des ersten Siebabschnittes
mit dem benachbarten Abschnitt für die zurückgehaltene Fraktion
verbunden ist, daß das Gehäuse einen Einlaßabschnitt enthält,
der am Ende des zweiten Siebabschnitts angeordnet ist und von
dem Einführabschnitt weggewandt ist, sodaß ein Innenraum des
Einlaßabschnittes mit der Siebkammer des zweiten Siebabschnitts
verbunden ist, daß die Kammer für die durchgelassene Fraktion
des ersten Siebabschnitts mit dem Innenraum des Einlaßabschnitts
über wenigstens ein außerhalb des Gehäuses verlaufendes Ver
bindungselement verbunden ist, um die in dem Siebabschnitt
abgesiebte Fasersuspension in den zweiten Siebabschnitt zu
übertragen, und daß die Siebkammer des zweiten Siebabschnitts
für die Zirkulation der verbleibenden, die Siebkammer axial
durchsetzenden Fasersuspension mit dem benachbarten Einführ
abschnitt verbunden ist, wobei die Kammer für die durchge
lassene Fraktion des zweiten Siebabschnitts wenigstens einen
Auslaß für das Austragen der abgesiebten Fasersuspension be
sitzt.
Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung wird in folgenden
anhand der Zeichnung beschrieben. Die Zeichnung zeigt schema
tisch eine Siebvorrichtung nach der Erfindung, teilweise in
einem Längsschnitt.
Die Zeichnung zeigt schematisch eine Siebvorrichtung mit
einem langgestreckten Gehäuse 1, das im wesentlichen durch
eine äußere Zylinderwand 2 und zwei Stirnwände 3, 4 gebildet
ist. Die Siebvorrichtung enthält eine langgestreckte, hori
zontale Rotorwelle 5, die mit Rotorelementen versehen ist und
sich durch die Endwände 3, 4 hindurch erstreckt. Die Rotor
welle ist an einem Ende mit einer geeigneten Antriebsvor
richtung 6 versehen, welche die Rotorwelle 5 in die durch
einen Pfeil angezeigte Richtung dreht. Geeignete Lager- und
Dichtungseinheiten 7 sind an der Rotorwelle 5 angeordnet,
um eine Abdichtung gegen die Endwände 3, 4 zu bewirken. Die
Siebvorrichtung wird von einem Ständer mit äußeren Lagern
(nicht gezeigt) für die beiden Endteile der außerhalb des
Gehäuses 1 liegenden Rotorwelle 5 gehalten.
In Richtung der Strömung der Fasersuspension ist das lang
gestreckte Gehäuse 1 in einen mittleren Einführabschnitt 8,
einen ersten Siebabschnitt 9, einen Abschnitt 10 innerhalb
einer Endwand, einen Einführabschnitt 11 innerhalb der anderen
Endwand 4 und einen zweiten Siebabschnitt 12 unterteilt. Alle
Abschnitte 8 bis 12 verlaufen entlang der Rotorwelle, umgeben
die Welle und sind voneinander durch ringförmige radiale Trenn
wände 13, 14, 15, 16 getrennt, die an der Zylinderwand 2 be
festigt sind.
Das Gehäuse 1 ist mit einem Einlaß 17 versehen, der mit dem
Einführabschnitt 8 für die zu siebende Fasersuspension, das
ist die eingeführte Suspension, mit einem mit dem Abschnitt
für die zurückgehaltene Fraktion verbundenen Auslaß 18 für
die zurückgehaltene Fraktion der Fasersuspension nach dem
Sieben, das ist die zurückgehaltene Fraktion, und einem mit
dem zweiten Siebabschnitt 12 für die von der Fasersuspension,
das ist die durchgelassene Fraktion, abgesiebten feineren
Fraktion, verbunden ist. Das Gehäuse ist auch mit einem Aus
laß 20 versehen, der mit dem ersten Siebabschnitt 9 verbunden
ist, und er ist mit einem Einlaß 21 versehen, der mit dem Ein
laßabschnitt 11 verbunden ist, wobei der Auslaß 20 und der
Einlaß 21 durch ein Rohr 22 verbunden sind, welches die in
dem ersten Siebabschnitt 9 abgesiebte Fasersuspension in
den Einlaßabschnitt 11 fördert. Diese abgesiebte Fasersuspension
kann als erste durchgelassene Fraktion bezeichnet werden,
während die die Siebvorrichtung durch den Auslaß 19 verlassende
durchgelassene Fraktion als zweite oder abschließende durch
gelassene Fraktion bezeichnet werden kann.
Die Rotorwelle 5 besitzt einen Zylinderkörper 23, der entlang
der gesamten Siebvorrichtung den gleichen Durchmesser haben
kann, wie es in der Zeichnung gezeigt ist, oder der, wenn ge
wünscht, in verschiedenen Abschnitten unterschiedliche Durch
messer haben kann. In dem Abschnitt 10 für die zurückgehaltene
Fraktion ist die Rotorwelle 5 mit mehreren Flügeln 24 ver
sehen, beispielsweise 4 Flügeln, wie es dargestellt ist, wobei
die Flügel so ausgebildet sind, daß sie die zurückgehaltene
Fraktion in radialer Richtung aus der Siebvorrichtung hinaus
fördern. Wahlweise kann auf der Rotorwelle 5 ein besonderes
Flügelrad angeordnet sein. In dem Einlaßabschnitt 11 ist die
Rotorwelle 5 mit mehreren Flügeln 25 versehen, beispielsweise
mit 4 Flügeln, wie es gezeigt ist, die so ausgebildet sind,
daß sie die gesiebte Fasersuspension (die erste durchgelassene
Fraktion), die durch den Einlaß 21 eintritt, nach vorwärts und
in den zweiten Siebabschnitt 12 fördern.
Der Abschnitt 8 für die eingeführte Suspension enthält eine
innere zylindrische Trennwand 26, die zur Rotorwelle 5 konzen
trisch ist. Die Trennwand 26 ist an den beiden Trennwänden
14, 15 befestigt und begrenzt einen ringförmigen Innenraum
27, welcher die Rotorwelle 5 umgibt, und einen ringförmigen
Außenraum 28, der unmittelbar innerhalb der Zylinderwand 2
liegt, wobei die Trennwand 26 mit drei über den Umfang ver
teilten Einlaßöffnungen 29 für die eingeführte Suspension
versehen ist.
Jeder Siebabschnitt 9, 12 enthält eine Siebvorrichtung 30,
31, die aus einer zylindrischen Siebplatte besteht, die kon
zentrisch zur Rotorwelle 5 angeordnet ist und mit geeigneten
Sieböffnungen 32, 33 in Form von Löchern oder Schlitzen ver
sehen ist, durch die die feinere Fraktion der Fasersuspension
als erste durchgelassene Fraktion bzw. als abschließende
durchgelassene Fraktion abgetrennt wird. Die Siebplatten
30, 31, die zweckmäßigerweise den gleichen oder im wesent
lichen den gleichen Durchmesser wie die zylindrische Trenn
wand 26 haben, sind an den Trennwänden 15, 16 bzw. 13, 14
befestigt.
Jede Siebplatte 30, 31 begrenzt nach außen eine ringförmige
Kammer 34, 35 für eine durchgelassene Fraktion, und zwar
zwischen sich selbst und der äußeren Zylinderwand 2, und nach
einwärts eine ringförmige Siebkammer 36, 37 zwischen sich
selbst und der Rotorwelle. Die Kammern 34, 35 für die durch
gelassene Fraktion sind somit in axialer Richtung durch die
gegenüberliegenden Trennwände 15, 16 bzw. 13, 14 begrenzt.
Die Siebkammer 36 des ersten Siebabschnitts 9 steht entgegen
der Strömungsrichtung in unmittelbarer, d. h. offener, Ver
bindung mit dem Innenraum 27 des Einführabschnitts, und sie
steht in Strömungsrichtung in unmittelbarer, d. h. offener, Ver
bindung mit einem Raum 38 des Abschnitts 10 für die zurückge
haltene Fraktion. In gleicher Weise steht die Siebkammer 37 des
zweiten Siebabschnitts 12 in axialer Richtung entgegen der
Strömungsrichtung in unmittelbarer, d. h. in offener, Verbindung
mit einem Raum 39 des Einlaßabschnitts 11, während dieser Raum
39 in Strömungsrichtung in unmittelbarer, d. h. offener, Ver
bindung mit dem Innenraum 27 des Einlaßabschnitts 8 steht.
Jeder Siebabschnitt 9, 12 enthält auch ein Rotorelement 40, 41
mit mehreren Vorsprüngen 42, 43, die an dem zylindrischen
Körper 23 der Rotorwelle 5 befestigt sind. Die Vorsprünge
können die Form von Rippen, Flügeln oder, wie in der Zeichnung
gezeigt, Blättern haben. Vier Blätter 42, 43 sind in der dar
gestellten Ausführung verwendet, jedoch kann die Anzahl sich
in Abhängigkeit von der Kapazität der Siebvorrichtung, von
den Siebeigenschaften der Fasersuspension und so weiter ändern.
Die Blätter 42, 43 verlaufen entlang dem zylindrischen Körper
23 und radial nach außen bis in die Nähe jeder Siebplatte 30, 31,
sodaß zwischen der freien äußeren Längskante jedes Blattes 42,
43 und der Innenseite der Siebplatte 30, 31 ein geeigneter
schmaler Raum gebildet wird, um sicher zu stellen, daß die
Blätter 42, 43 sich entlang den zylindrischen Siebflächen
der Siebplatten 30, 31 bewegen ohne mit diesen während der
Drehung der Rotorwelle 5 in Berührung zu kommen. In der dar
gestellten Ausführung verlaufen die Blätter 42, 43 in den
Bereichen der Siebplatten 30, 31 in axialer Richtung entlang
der Rotorwelle 5. Wahlweise können die Blätter in geeigneter
Weise geneigt sein und schraubenförmig um die Rotorwelle herum
laufen, in welchem Falle sie so gerichtet sein sollten, daß sie
die Fasersuspension in axialer Richtung und auch in radialer
Richtung fördern. In dem ersten Siebabschnitt 9 können sich
die Blätter 42 mit einer geeigneten Länge in den Einführab
schnitt 8 erstrecken, wie es in der Zeichnung gezeigt ist,
und sie können hierin, beginnend von dem ersten Siebabschnitt 9,
eine abnehmende radiale Abmessung aufweisen.
In dem Übergangsteil zwischen dem zweiten Siebabschnitt 12
und dem Einführabschnitt 8 ist die Rotorwelle 5 mit Blättern
44 versehen, die so geneigt sind, daß sie eine Förderwirkung
auf die Fasersuspension in Richtung auf den ersten Siebabschnitt
9 bewirken. Die Blätter 44 können mit sich verjüngenden Ver
längerungen wie die Rotorblätter 43 des zweiten Siebabschnittes
12 versehen sein, wie es in der Zeichnung gezeigt ist. Wahl
weise können sie die gleiche oder im wesentlichen die gleiche
und konstante radiale Abmessung wie die Rotorblätter 43 haben.
Die geneigten Blätter 44 tragen dazu bei, die verbleibende
Fasersuspension weiter zu bewegen, d. h. die axial den zweiten
Siebabschnitt durchsetzende Fasersuspension in den Innenraum
27 des Einführabschnittes und dann weiter in den ersten Sieb
abschnitt 9 zu bewegen. Gleichzeitig verhindern die geneigten
Blätter 44 einen Rückwärtsstrom der eingeführten Suspension
in das System, d. h. in die Siebkammer 37 des zweiten Siebab
schnitts 12. Die Siebplatte 31 kann in dem Bereich der geneig
ten Blätter zweckmäßig dicht sein, wie es in der Zeichnung
gezeigt ist. Wahlweise können sich die Blätter 44 eine Strecke
in den Einführabschnitt 8 hinein erstrecken. Nach einer anderen
Abwandlung können sie sich von dem Ende der Siebplatte 31 eine
geeignete Strecke in den Einführabschnitt 8 hinein erstrecken.
Die beschriebene Siebvorrichtung ist besonders geeignet für
das Sieben von zellstoffbrei mittlerer Konzentration, d. h.
etwa 6 bis 15%. Während des Betriebes ist die Siebvorrichtung
vollständig mit der Fasersuspension gefüllt, die unter
Druck durch die Siebvorrichtung strömt. Die Rotorwelle 5
wird so angetrieben, daß die Rotorblätter 42, 43 eine Um
fangsgeschwindigkeit von etwa 20 bis 25 m/sec annehmen.
Die Rotorblätter 42, 43 verlaufen somit entlang den zy
lindrischen, inneren Siebflächen der Siebplatten mit einer
ausreichend hohen Geschwindigkeit, sodaß die Fasersuspension
Scherkräften und Pulsationen unterworfen wird, die zu Turbu
lenzen führen. Die Fasersuspension wird durch diese Wirkungen
in einen fluidisierten Zustand umgewandelt, das ist ein
leicht fließender Zustand, in welchem sich die Fasern in
Bezug aufeinander leichter bewegen können.
Die beschriebene Siebvorrichtung bildet eine kompakte Ein
heit für ein doppeltes Sieben, das zuvor zwei getrennte
Siebvorrichtungen erfordert hat, die je mit eigenen Antriebs
vorrichtungen versehen sind. Die zugeführte Fasersuspension,
das ist die eingeführte Suspension, strömt durch die Einlaß
öffnungen 29 in der Trennwand 26 des Einführabschnitts 8
und weiter in die Siebkammer 36 des ersten Siebabschnitts 9,
wo die mit der Siebplatte 30 zusammenwirkenden Rotorblätter
42 die Fasersuspension so beeinflussen, daß diese fluidisiert
wird, während gleichzeitig die Faserbündel aufgebrochen werden.
Die von dem ersten Siebabschnitt 9 zurückgehaltene Fraktion
wird durch den Auslaß 18 für die zurückgehaltene Fraktion
einer Vorrichtung für besondere Behandlung zugeführt, während
die erhaltene durchgelassene Fraktion durch das Rohr 22 in
den Einlaßabschnitt 11 und weiter in den zweiten Siebabschnitt
12 für eine zweite gleichartige Siebung gefördert wird. Die
zweite oder endgültige durchgelassene Fraktion wird durch den
Auslaß 19 für die durchgelassene Fraktion gefördert und einer
weiteren Behandlung in der Prozeßlinie zugeführt, während die
von der zweiten Siebung zurückgehaltene Fraktion mit frischer
Fasersuspension in dem Einführabschnitt 8 gemischt wird.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Sieben einer Zellulosefaserbrei-
Suspension, bestehend aus einem langgestreckten Gehäuse (1)
und einer sich durch das Gehäuse erstreckenden Rotorwelle (5),
wobei das Gehäuse einen Einführabschnitt (8) aufweist, aus
wenigstens einem ersten Siebabschnitt (9) und einem zweiten
Siebabschnitt (12), von denen jeder ein auf der Rotorwelle
(5) montiertes Rotorelement (40, 41) und einen mit diesem
zusammenwirkenden Siebzylinder (30, 31) enthält, welcher eine
äußere Kammer (34, 35) für die durchgelassene Fraktion und eine
innere Siebkammer (36, 37) abgrenzt, und einem Abschnitt für
die zurückgehaltene Fraktion für die Austragung der beim Sieben
zurückbleibende Fasersuspension aus der Vorrichtung, wobei
der Einführabschnitt (8) mit der Siebkammer (36) des ersten
Siebabschnitts (9) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einführabschnitt (8) zwischen dem ersten Siebabschnitt
(9) und den zweiten Siebabschnitt (12) angeordnet ist, wobei
die Siebabschnitte (8, 12) mit einem entsprechenden axialen
Abstand voneinander angeordnet sind, daß die Siebkammer (36)
des ersten Siebabschnitts (9) mit dem benachbarten Abschnitt
(10) für die zurückgehaltene Fraktion verbunden ist, daß das
Gehäuse (1) einen Einlaßabschnitt (11) enthält, der am Ende
des zweiten Siebabschnitts (12) angeordnet ist und von dem
Einführabschnitt (8) weggewandt ist, sodaß ein Innenraum
(39) des Einlaßabschnitts (11) mit der Siebkammer (37) des
zweiten Siebabschnitts (12) verbunden ist, daß die Kammer
(34) für die durchgelassene Fraktion des ersten Siebab
schnitts (9) mit dem Innenraum (39) des Einlaßabschnitts
(11) über wenigstens ein außerhalb des Gehäuses (1) ver
laufendes Verbindungselement (20, 22, 21) verbunden ist,
um die in dem Siebabschnitt (9) abgesiebte Fasersuspension
in den zweiten Siebabschnitt (12) zu übertragen, und daß
die Siebkammer (37) des zweiten Siebabschnitts (12) für
die Zirkulation der verbleibenden, die Siebkammer (37) axial
durchsetzenden Fasersuspension mit dem benachbarten Einführ
abschnitt (8) verbunden ist, wobei die Kammer (35) für die
durchgelassene Fraktion des zweiten Siebabschnitts (12)
wenigstens einen Auslaß (19) für das Austragen der abgesieb
ten Fasersuspension besitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Einführabschnitt (8) eine zylindrische Zwischen
wand (26) enthält, die konzentrisch zur Rotorwelle (5) ange
ordnet ist und Öffnungen (29) für die Fasersuspension be
sitzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Zwischenwand (26) den gleichen oder im wesent
lichen den gleichen Durchmesser wie die Siebzylinder (30, 31)
hat.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß am Übergang oder in der Nähe des
Überganges zwischen dem zweiten Siebabschnitt (12) und dem
Einführabschnitt (8) die Rotorwelle (5) mit geneigten Flügeln
(44) versehen ist, welche auf die Fasersuspension eine Förder
wirkung in Richtung auf den ersten Siebabschnitt (9) ausüben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Rotorelement (40, 41) mehrere Flügel (42, 43) oder
dergleichen enthält, die entlang der Rotorwelle (5) und von
dieser radial nach außen verlaufen, sodaß die äußere Längs
kante der Flügel (42, 43) nahe an der Siebfläche der Sieb
zylinder (30, 31) liegt, ohne diese zu berühren.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (8-12) durch
radiale ringförmige Trennwände (13-16) voneinander ge
trennt sind, an denen die Siebzylinder (30, 31) und die
Trennwand (26) befestigt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der zu siebende Zellulosebrei
im mittleren Konzentrationsbereich liegt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem geschlossenen Druck
system montiert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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