DE3918557A1 - Rueckspiegelanlage fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Rueckspiegelanlage fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rückspiegelanlage für Kraft
fahrzeuge zur Verhinderung eines toten Winkels mit den
Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, daß der seitliche Außenrückspiegel mit
einer zweiten Spiegelfläche mit unterschiedlicher Flächen
lage ausgestattet ist, welche entweder auf die Spiegel
fläche des Hauptspiegels aufgeklebt oder neben diesem
angeordnet ist.
Der Zweck dieser Ausbildung besteht darin, den toten
Rückspiegel-Sichtwinkel des Fahrers auszuschalten, in wel
chem sich überholende Kraftfahrzeuge in einer schräg hinter
dem Fahrzeug befindliche Position außerhalb des Rückspie
gelsichtfeldes einer konventionellen Rückspiegelvorrichtung
zeitweilig befinden.
Durch das Anbringen von zwei Spiegelflächen mit verschiede
nen Winkelanordnungen der Spiegeloberfläche wird erreicht,
daß ein überholendes Kraftfahrzeug in allen Phasen des
Überholvorganges vom Fahrer des Fahrzeuges wahrgenommen
wird.
Der Nachteil der bekannten Ausführungen von Rückspiegelan
lagen besteht darin, daß durch das Aufkleben einer zweiten
Spiegelfläche auf den Hauptspiegel die Hauptspiegelfläche
derart verkleinert wird, daß dadurch wieder eine Beein
trächtigung der Rückspiegelwirkung herbeigeführt wird und
außerdem eine erhöhte Konzentration des Fahrers erforder
lich wird, um die beiden verschiedenen Spiegelbilder rich
tig zu interpretieren und aufzunehmen. Der gleiche Nachteil
gilt auch für Spiegel, die aus zwei nebeneinader liegenden
Außenspiegelflächen bestehen, weil auch in diesem Falle die
Fläche des Hauptspiegels verkleinert werden muß, um die
Gesamtspiegelanlage nicht unzulässig weit vom Kraftfahrzeug
abstehen zu lassen. Ein weiterer Nachteil der bekannten
Ausführungen besteht darin, daß eine Korrektur der Einstel
lung des Zweitspiegels nur nach Öffnen der Seitenscheibe
möglich ist. Ein Verstellmechanismus für den Zweitspiegel,
für eine Spiegelverstellung von innen mittels eines
Handhebels, würde jedoch einen zu hohen Bauaufwand
bedeuten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rückspiegel
anlage der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei
welcher eine Verkleinerung der Hauptrückspiegelfläche durch
einen zweiten daneben oder darauf angebrachten Spiegel
nicht auftritt, so daß die gesamte Spiegelfläche eines
flächenmäßig optimal ausgelegten Hauptspiegels zur Verfü
gung steht und trotzdem eine zweite Spiegelfläche vorhanden
ist.
Ausgehend von einer Rückspiegelanlage mit den Merkmalen des
Oberbegriffes des Anspruches 1 wird diese Aufgabe erfin
dungsgemäß durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
Durch die Trennung der beiden Spiegelflächen in eine
außerhalb und eine innerhalb der Fahrzeugseitenscheibe
(Seitentürscheibe) angebrachte Spiegelfläche wird erreicht,
daß beide Rückspiegel insbesondere bezüglich der Flächen
größe so ausgeführt sein können, daß sie eine optimale
Darstellung des gewünschten rückwärtigen Sichtfeldes für
den Fahrer ermöglichen.
Der Außenspiegel kann bei dieser erfindungsgemäßen Ausge
staltung der Rückspiegelanlage in voller Größe und mit den
optimalen Abmessungen ausgebildet sein, während der inner
halb der Seitenscheibe angebrachte Spiegel, welcher nur den
gewöhnlich auftretenden toten Sichtbereich abzudecken hat,
ebenfalls so groß ausgebildet sein kann, daß diese Aufgabe
optimal gelöst wird. Es wird demnach durch die räumliche
bzw. konstruktive Trennung der beiden Rückspiegel
(Einzelspiegel) innerhalb und außerhalb der Seitenscheibe
sichergestellt, daß jeder der beiden Außenrückspiegel seine
Funktion in optimaler Weise erfüllen kann und gleichzeitig
die bewährten Konstruktionen des Hauptrückspiegels beibe
halten bzw.angewandt werden können. Z. B. kann der außen
befindliche Haupt-Außenrückspiegel durch die bekannten und
bewährten Verstellmechanismen von innen verstellbar ausge
führt sein, während der zweite Rückspiegel ebenfalls durch
direkten Zugriff des Fahrers bezüglich der Spiegelstellung
jederzeit manuell verstellt werden kann. Der innerhalb der
Seitenscheibe befindliche Rückspiegel findet ebenfalls
soviel Platz vor, daß er sich in den Bereich des Türendes
bzw. des Fensterrahmens der Fahrertür ohne weiteres einord
net und auf verschiedene Weise am Türrahmen oder an den
gleichen Türelementen, an dem sich der Außenspiegel außen
befindet, innen befestigt werden kann.
Weitere Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus Unter
ansprüchen im Zusammenhang mit den in den Zeichnungen
wiedergegebenen Ausführungsbeispielen, auf die besonders
Bezug genommen wird und deren nachfolgende Beschreibung die
Erfindung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Ausführungsform der Rückspiegelanlage in per
spektivischer Ansicht aus dem Blickwinkel des Fahrers,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des innerhalb der
Seitenscheibe befindlichen Zweitspiegels mit beweglicher
Befestigungsvorrichtung in seitlicher Ansicht,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des Zweitspiegels mit
am Fahrzeug direkt befestigtem Spiegelgehäuse und im
Gehäuse beweglicher Spiegelfläche,
Fig. 4 eine Ausführung der Rückspiegelanlage im horizonta
len Längsschnitt in der Ansicht von oben,
Fig. 5 die erfindungsgemäße Rückspiegelanlage in perspekti
vischer Darstellung im Blickwinkel von außerhalb des Fahr
zeuges.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Rückspiegelanlage befin
det sich der Hauptrückspiegel 10 außerhalb der Fahrzeugsei
tenscheibe 1 - Türscheibe der Tür 11 - und ist dort in
konventioneller und bekannter Weise an einem die Ecke der
zusammenlaufenden Fensterrahmen 4 und 5 ausfüllenden Bau
teil von außen so befestigt, daß er mittels des Hebels 8
von innen verstellt werden kann. Die Spiegelfläche 10
befindet sich vorzugsweise und in bekannter Weise innerhalb
des Spiegelgehäuses 3, welches während des Verstellvorgan
ges nicht bewegt wird und mit dem Fahrzeug verbunden ist.
Der zweite Rückspiegel 7 ist vorzugsweise in Verlängerung
des Außenspiegels 10 und dessen Gehäuse 3 auf der Innen
seite der Seitenscheibe 1 des Kraftfahrzeuges ebenfalls im
Bereich der zusammenlaufenden Fensterrahmen 4 und 5 an der
Innenseite bzw. Innenfläche des Türfenster-Eckteiles 9
befestigt, an dessen Außenfläche bzw. Außenteil auch der
außen liegende Hauptspiegel 10 bzw. dessen Gehäuse ange
bracht ist.
Dabei wird vorzugsweise so vorgegangen, daß ein Bauteil
der Seitentür 11, insbesondere der innen liegende Teil des
Fensterrahmen-Eckteils 9 - wenigstens teilweise - in der
Formgebung, in Anpassung an die Position des innerhalb der
Seitenscheibe befindlichen Spiegels 7, als Spiegelgehäuse
ausgebildet ist. Das Spiegelgehäuse des innen angebrachten
Rückspiegels 7 ist somit fest mit dem Fahrzeug bzw. Teilen
desselben, wie z. B. dem Fensterrahmen-Eckteil 9 verbunden
oder mit diesem identisch, während sich die im Gehäuse
angebrachte Spiegelfläche 7 - vorzugsweise mittels aus dem
Spiegelgehäuse 9 herausragendem Handhebel 12 - bewegen
bzw. verstellen läßt. Ein solches Spiegelgehäuse 9 stellt
somit die innere Abschlußfläche des Fensterrahmeneckteils
dar und bildet - soweit erforderlich - einen Hohlraum, in
welchem sich der Verstellmechanismus sowie die Befestigung
der im Spiegelgehäuse 9 beweglich angebrachten Spiegel
fläche 7 befindet.
Durch die beschriebene Art der Anbringung der beiden
Spiegel liegen beide Spiegelflächen bezüglich ihrer Spie
gelebene sehr nahe beieinander, was konstruktiv noch weiter
optimiert werden kann, so daß aus der Sicht des Fahrers
eine annähernd durchlaufende Spiegelfläche geschaffen
wird. Die beiden Spiegel werden praktisch nur durch die
Dicke der Fensterscheibe 1 oder den Zwischenraum 2, der
sich aus der Gesamtauslegung ergibt, voneinander getrennt,
obwohl der Innenspiegel 7 durchaus näher zum Fahrer hin
angeordnet sein kann, ohne daß der Eindruck einer durchlau
fenden Spiegelebene verloren geht. Da bei dieser erfin
dungsgemäßen Spiegelanordnung kein Platzmangel besteht,
kann der kleinere, innerhalb der Scheibe befindliche Rück
spiegel so groß ausgebildet sein, daß nicht unbedingt eine
nicht unbedingt eine verkleinernde, konkave Spiegelober
fläche verwendet werden muß, um den vollen Totwinkelbereich
abzudecken. Es kann vielmehr ebenfalls ein Planspiegel
verwendet werden, wodurch die unerwünschte Notwendigkeit
einer übermäßigen Akkomodation (Anpassung) des Auges nicht
besteht. Dies entlastet den Fahrer nachhaltig, da eine
Anpassung des Auges an zwei Spiegel mit unterschiedlicher
Optik eine gewisse Zeit und Konzentration verlangt, was
eine Ablenkung des Fahrers von der Aufmerksamkeit auf den
Straßenverkehr mitsichbringt und nicht ungefährlich ist. In
jedem Falle kann der innerhalb der Seitenscheibe ange
brachte Zweitspiegel flächenmäßig kleiner ausgeführt sein
als der Hauptspiegel 10, da die Abdeckung des gewöhnlich
auftretenden Rückspiegeltotwinkels weniger Spiegelfläche
beansprucht als der normale Rückspiegelsichtbereich. Neben
der oben beschriebenen Ausführung kann der innen befind
liche Zweitspiegel 7 mit einer konkaven, verkleinernden
Oberfläche versehen sein, um dadurch den abdeckenden Sicht
winkel für den Fahrer weiter zu vergrößern. In einem
solchen Fall kann dann der innerhalb der Scheibe 1 befind
liche Rückspiegel 7 sehr klein oder schmal ausgeführt sein.
Eine solche Ausführung des auf der Innenseite der Seiten
scheibe 1 befindlichen Rückspiegels wird vorzugsweise nur
dann herangezogen, wenn auch der außen befindliche seit
liche Hauptrückspiegel in gleicher Weise als Verkleine
rungsspiegel ausgelegt ist, um für das Auge gleiche Anpas
sungsverhältnisse zu schaffen.
Fig. 2 zeigt den innen befindlichen Rückspiegel in perspek
tivischer Ansicht in einer Ausführung mit einem Kugelgelenk
23, welches gestattet, daß die in dem Spiegelrahmen 21
eingesetzte Spiegelfläche 20 in alle beliebigen Richtungen
verdreht und verstellt werden kann. Das Spiegelgehäuse 22
weist eine Aufnahme für die Gelenkkugel 23 des Gelenkge
genstückes 24 auf, welches wiederum an der Grundplatte 25
mittels der beiden Bohrungen 26 an Bauteilen der Türver
kleidung oder Fensterrahmen etc. befestigt werden kann.
Diese Ausführung kann auf verschiedene Weise alternativ
gestaltet werden, indem z. B. zweiachsige Verstellgelenke
mit einer Kombination von vertikaler und horizontaler
Gelenkachse oder ähnliche Konstruktionen Verwendung finden.
Oder aber die Befestigung des Spiegels wird auf eine andere
Weise vorgenommen, indem der Spiegel z. B. an dem Verstell
griff 8 der Fig. 1 beweglich befestigt ist, so daß nach
Justierung des Außen-Hauptspiegels 10 der Fig. 1 danach die
Einstellung des Nebenspiegels 20 mittels einer separaten
Gelenkvorrichtung durch den Fahrer erfolgen kann.
Die Befestigung des inneren Spiegels kann an allen beliebi
gen im Spiegelbereich befindlichen Bauteilen der Tür oder
der Karosserie des Fahrzeuges vorgenommen werden, z. B. an
den Fensterrahmen 4 und 5 (Fig. 1) der Seitentür 11, an der
inneren Türverkleidung oder - wie bereits ausgeführt - an
dem Endstück (Eckstück) 9 im äußersten Winkelbereich der
zusammenlaufenden Fensterrahmen 4 und 5.
Neben diesen Ausführungen kann der innere Rückspiegel sich
in der gleichen, oben beschriebenen Position befinden,
jedoch mittels eines die Entfernung überbrückenden Gestells
und Saugfüßen oder aufgeklebter Sockelplatte an der
Frontscheibe 6 oder an anderen Tür- oder Karosserieteilen
befestigt sein.
Fig. 3 zeigt den innerhalb der Seitenscheibe des Fahrzeugs
befindlichen Zweitspiegel in einer alternativen Befesti
gungsart. Die Spiegelfläche 30 ist innerhalb des festen
Spiegelgehäuses 31 - in an sich bekannter Weise - verstell
bar angebracht und wird mittels des kleinen Handhebels 32
bewegt. Dadurch wird vermieden, daß sich die Spiegelfläche
bei Berührung - z. B. beim Einsteigen in das Fahrzeug -
versehentlich verstellt. Das als Hohlkörper ausgebildete
Spiegelgehäuse 31 ist dabei mit dem Fensterrahmeneckteil 33
insbesonders durch Klebung, Verschraubung oder
formschlüssiger Verbindung - fest oder lösbar verbunden.
Um zu vermeiden, daß sich der innen befindliche Spiegel
durch versehentliche Berührung - z. B. beim Einsteigen in
das Fahrzeug - verstellt, ist die Spiegelfläche in einer
gerasteten bzw. form- oder reibschlüssig arretierbaren -
vorzugsweise veränderbaren - Position fixierbar ausgeführt.
Dies kann auf einfache Weise dadurch erreicht werden, daß
der Handhebel 32 bzw. 12 (in Fig. 1) nur nach Eindrücken
eines Sperrknopfes bewegt werden kann.
Um die Einstellung der beiden Spiegel zu erleichtern, kann
fernerhin die mechanische Einstellvorrichtung des innen
befindlichen Spiegels mit der des außen befindlichen Spie
gels durch Verbindungskörper und Gelenkmechanismen so
miteinander verbunden sein, daß beide Spiegel mit einem
Handhebel - unter vorgegebener Position zueinander
gleichzeitig einjustiert werden können.
In Fig. 4 ist die Rückspiegelanlage im Horizontalschnitt und
Ansicht von oben dargestellt.
Der äußere Hauptspiegel 40 befindet sich innerhalb des
Gehäuses 40a und wird um die Achse 42 und die Drehebene des
Getriebes 42a mittels der Verbindungswelle 45 und dem
Handhebel 46 von innen horizontal und vertikal verstellt.
Das Gehäuse 40a bildet mittels des elastischen Zwischen
stückes 44 in bekannter Weise einen aerodynamisch günstigen
Übergang zur Fahrzeugkarosserie.
Innerhalb der Ebene der Türscheibe 48 befindet sich das
innen angebrachte Fensterrahmeneckteil 47, welches bei
dieser Ausführung im Bereich des Innenspiegels mittels
eines nach innen gezogenen bzw. gewölbten Formteiles 47a
als Gehäuse der Spiegelfläche 49 dient.
Die Spiegelfläche 49 des innen befindlichen Spiegels ist
mittels des Handhebels 49a um eine vertikale und horizon
tale Achse verstellbar.
Gleichzeitig ist der innerhalb der Seitenscheibe befind
liche Zweitspiegel in dem Maße um eine bestimmte Entfernung
41 in Richtung nach hinten entlang der Seitenscheibe 48
verschoben, daß aus dem Blickwinkel 43 des Fahrers
optisch eine - wenigstens annähernd - durchgehende bzw.
zusammenhängende Spiegelfläche mit in der Breite reduzier
ter, nur geringer oder keiner Unterbrechung durch nicht
spiegelnde Teile entsteht.
Die innen liegende Spiegelfläche 49 kann alternativ auch
durch kleine, am Spiegelrand angebrachte, vorstehende Teile
direkt von Hand verstellt werden. Dies vereinfacht die
Konstruktion und auf den Handhebel 49a kann verzichtet
werden.
In Fig. 5 ist die erfindungsgemäße Rückspiegelanlage noch
mals in Ansicht von außerhalb des Fahrzeuges - leicht
schräg von hinten - dargestellt.
Aus der perspektivischen Darstellung ist ersichtlich, wie
die beiden Rückspiegel innerhalb und außerhalb der Seiten
türscheibe 51 angebracht sind. Der außen befindliche Spie
gel 50 ist in konventioneller Weise am Fensterrahmeneckteil
der Seitentür 54 angebracht, während der innen befindliche
Spiegel 52 an dem Innenteil des Fensterrahmeneckteils 53
angebracht ist. Das Fensterrahmeneckteil 53 wird dabei nach
innen hin in den Fahrerraum hinein so verbreitert
(vorgezogen), daß es im Spiegelbereich als Spiegelgehäuse
dienen kann. Gleichzeitig dient das Eckteil 53 zur Befesti
gung des für den Spiegel 52 vorgesehenen Verstellge
lenkmechanismus.
Die beschriebene Doppelspiegelanlage kann in gleicher Weise
auch an der Beifahrerseite des Fahrzeuges angebracht sein.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbeson
dere darin, daß der seitliche Rückspiegel so gestaltet
werden kann, daß eine Wahrnehmung der rückwärtigen Fahrbahn
durch den Fahrer, insbesondere bei Überholmanövern anderer
Fahrzeuge, ohne Beinträchtigung der Spiegelfläche des
Hauptspiegels sowie ohne Totwinkel erfolgt. Die Größe des
Hauptspiegels wird bezüglich seiner Spiegelfläche in keiner
Weise beeinträchtigt und der Nebenspiegel kann jederzeit
vom Fahrer während der Fahrt an die notwendige Winkelposi
tion angepaßt werden. Weiterhin kann der innen befindliche
Zweitspiegel bezüglich der Spiegelfläche größer ausgeführt
werden als bisher möglich, so daß ohne verkleinernde
Spiegelfläche eine volle Abdeckung des Totwinkelbereiches
möglich wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß die
Rückspiegelanlage den Fahrer durch Wegfall einer Übermäßi
gen Augen-Akkomodation entlastet während gleichzeitig eine
größere Sicherheit durch eine bessere Überschaubarkeit des
rückwärtigen Verkehrsraumes gegeben ist.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die erfindungsge
mäße Spiegelanlage wegen ihrer Einfachheit im Aufbau in der
Fahrzeugserie hergestellt und platz- und kostensparend am
Fahrzeug angebracht werden kann.
Die erfindungsgemäße Rückspiegelanlage stellt einen effek
tiven Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr dar und
leistet einen wirksamen Beitrag zur Vermeidung von Unfällen
durch unachtsames Ausscheren der Fahrzeuge beim Überholen.
Claims (11)
1. Rückspiegelanlage für Kraftfahrzeuge zur Verhinderung
eines toten Sichtwinkels, bestehend aus einer seitlich am
Kraftfahrzeug - vorzugsweise an der Fahrerseite - befind
lichen, insbesondere verstellbaren Spiegelvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückspiegelanlage aus zwei
getrennten Einzelspiegeln (7 u. 10, 40 u. 49, 50 u. 52) besteht,
von denen der eine Spiegel (10, 40, 50) außerhalb und der
andere Spiegel (7, 49, 52) innerhalb der Seitenscheibe bzw.
seitlichen Türscheibe (1, 48, 51) - vorzugsweise an Fenster
rahmen - oder Zubehörteilen (9, 33, 47, 53) der Seitentür
(11, 48a, 54) - des Kraftfahrzeuges angebracht ist.
2. Rückspiegelanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß ein Bauteil der Seitentür (11, 48a, 54) insbesondere
das Fensterrahmeneckteil (9, 47, 53) - wenigstens teilweise -
in der Formgebung, in Anpassung an die Position des
innerhalb der Seitenscheibe befindlichen Spiegels (49), als
Spiegelgehäuse (47, 47a) ausgebildet ist.
3. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der innerhalb der Seitenscheibe befind
liche Spiegel (7, 20, 30, 49, 52) - vorzugsweise mittels we
nigstens einer an Teilen des Tür- oder Fensterrahmens,
insbesondere des Fensterrahmeneckteils (9, 47, 53) befestig
ten Gelenkmechanik, insbesondere Kugelgelenkmechanik (23) -
um alle Schwenkachsen bzw. nach allen Seiten hin verstell
bar ausgeführt ist.
4. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der innerhalb der Seitenscheibe (1)
befindliche Spiegel (7) am - innerhalb der Seitenscheibe
befindlichen - Verstellgriff (8) des von innen verstellba
ren Außenspiegels (10) beweglich befestigt ist.
5. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der innerhalb der Seitenscheibe befind
liche Rückspiegel (7, 30, 49, 52) bezüglich seiner Spiegel
fläche kleiner ausgeführt ist als der außerhalb der
Seitenscheibe angebrachte Spiegel (10, 40, 50).
6. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß sich der innerhalb der Seitenscheibe
befindliche Rückspiegel (7) mittels eines die Entfernung
zwischen Spiegel und Befestigungspunkt überbrückenden
Gestells oder Verbindungskörpers an einer aufgeklebten
Sockelplatte oder durch Saugfüße an Karosserieteilen des
Fahrzeuges, insbesondere an der Frontscheibe (6) befestigt
ist.
7. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spiegelgehäuse (31) des innen
angebrachten Rückspiegels als volumiger Hohlkörper ausge
bildet ist und - insbesondere mittels Klebung, Verschrau
bung oder anderer formschlüssiger Verbindung - fest oder
lösbar mit dem Fahrzeug bzw. Teilen desselben, wie z.B.
dem Fensterrahmen-Eckteil (33) verbunden ist.
8. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spiegelfläche des innen befindli
chen Rückspiegels (7, 30, 49, 52) in einer gerasteten bzw.
form- oder reibschlüssig arretierten Position fixierbar
ist.
9. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung des Innenrück
spiegels mit der des Außenrückspiegels mittels mechanischer
Verbindung gekoppelt ist.
10. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die im Gehäuse (9, 31, 47, 47a, 53)
beweglich angebrachte Spiegelfläche des innerhalb der Sei
tenscheibe (1, 48, 51) befindlichen Spiegels (7, 30, 49, 52) -
vorzugsweise mittels eines aus dem Spiegelgehäuse heraus
ragenden Handhebels (12, 32, 49a) - bewegen bzw. verstellen
läßt.
11. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb der Seitenscheibe
befindliche Zweitspiegel in dem Maße um eine bestimmte
Entfernung (41) in Richtung nach hinten entlang der Sei
tenscheibe (1, 48, 51) verschoben ist, daß aus dem Blickwin
kel (43) des Fahrers optisch eine - wenigstens annähernd -
durchgehende bzw. zusammenhängende Spiegelfläche mit in der
Breite reduzierter, nur geringer oder keiner Unterbrechung
durch nichtspiegelnde Teile entsteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893918557 DE3918557A1 (de) | 1989-06-07 | 1989-06-07 | Rueckspiegelanlage fuer kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893918557 DE3918557A1 (de) | 1989-06-07 | 1989-06-07 | Rueckspiegelanlage fuer kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3918557A1 true DE3918557A1 (de) | 1990-12-13 |
Family
ID=6382256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893918557 Withdrawn DE3918557A1 (de) | 1989-06-07 | 1989-06-07 | Rueckspiegelanlage fuer kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3918557A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2808752A1 (fr) * | 2000-05-09 | 2001-11-16 | Sc Paul D Orel | Retroviseur jour vehicules de toute nature permettant d'eliminer l'angle mort des retroviseurs traditionnels |
| DE10322934A1 (de) * | 2003-05-21 | 2004-12-23 | Karl-Heinz Deuer | Überwachungsvorrichtung |
| DE102006055354A1 (de) * | 2006-11-24 | 2008-05-29 | Volkswagen Ag | Rückspiegelanordnung für ein Kraftfahrzeug |
-
1989
- 1989-06-07 DE DE19893918557 patent/DE3918557A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2808752A1 (fr) * | 2000-05-09 | 2001-11-16 | Sc Paul D Orel | Retroviseur jour vehicules de toute nature permettant d'eliminer l'angle mort des retroviseurs traditionnels |
| DE10322934A1 (de) * | 2003-05-21 | 2004-12-23 | Karl-Heinz Deuer | Überwachungsvorrichtung |
| DE102006055354A1 (de) * | 2006-11-24 | 2008-05-29 | Volkswagen Ag | Rückspiegelanordnung für ein Kraftfahrzeug |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |