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DE3918557A1 - Rueckspiegelanlage fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Rueckspiegelanlage fuer kraftfahrzeuge

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Publication number
DE3918557A1
DE3918557A1 DE19893918557 DE3918557A DE3918557A1 DE 3918557 A1 DE3918557 A1 DE 3918557A1 DE 19893918557 DE19893918557 DE 19893918557 DE 3918557 A DE3918557 A DE 3918557A DE 3918557 A1 DE3918557 A1 DE 3918557A1
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DE
Germany
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893918557
Other languages
English (en)
Inventor
U Christian Seefluth
Mirammar Reddy-Bednartz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEEFLUTH UWE CHRISTIAN 6255 DORNBURG DE
Original Assignee
SEEFLUTH UWE CHRISTIAN 6255 DORNBURG DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SEEFLUTH UWE CHRISTIAN 6255 DORNBURG DE filed Critical SEEFLUTH UWE CHRISTIAN 6255 DORNBURG DE
Priority to DE19893918557 priority Critical patent/DE3918557A1/de
Publication of DE3918557A1 publication Critical patent/DE3918557A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R1/00Optical viewing arrangements; Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles
    • B60R1/02Rear-view mirror arrangements
    • B60R1/08Rear-view mirror arrangements involving special optical features, e.g. avoiding blind spots, e.g. convex mirrors; Side-by-side associations of rear-view and other mirrors
    • B60R1/081Rear-view mirror arrangements involving special optical features, e.g. avoiding blind spots, e.g. convex mirrors; Side-by-side associations of rear-view and other mirrors avoiding blind spots, e.g. by using a side-by-side association of mirrors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rear-View Mirror Devices That Are Mounted On The Exterior Of The Vehicle (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Rückspiegelanlage für Kraft­ fahrzeuge zur Verhinderung eines toten Winkels mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, daß der seitliche Außenrückspiegel mit einer zweiten Spiegelfläche mit unterschiedlicher Flächen­ lage ausgestattet ist, welche entweder auf die Spiegel­ fläche des Hauptspiegels aufgeklebt oder neben diesem angeordnet ist.
Der Zweck dieser Ausbildung besteht darin, den toten Rückspiegel-Sichtwinkel des Fahrers auszuschalten, in wel­ chem sich überholende Kraftfahrzeuge in einer schräg hinter dem Fahrzeug befindliche Position außerhalb des Rückspie­ gelsichtfeldes einer konventionellen Rückspiegelvorrichtung zeitweilig befinden.
Durch das Anbringen von zwei Spiegelflächen mit verschiede­ nen Winkelanordnungen der Spiegeloberfläche wird erreicht, daß ein überholendes Kraftfahrzeug in allen Phasen des Überholvorganges vom Fahrer des Fahrzeuges wahrgenommen wird.
Der Nachteil der bekannten Ausführungen von Rückspiegelan­ lagen besteht darin, daß durch das Aufkleben einer zweiten Spiegelfläche auf den Hauptspiegel die Hauptspiegelfläche derart verkleinert wird, daß dadurch wieder eine Beein­ trächtigung der Rückspiegelwirkung herbeigeführt wird und außerdem eine erhöhte Konzentration des Fahrers erforder­ lich wird, um die beiden verschiedenen Spiegelbilder rich­ tig zu interpretieren und aufzunehmen. Der gleiche Nachteil gilt auch für Spiegel, die aus zwei nebeneinader liegenden Außenspiegelflächen bestehen, weil auch in diesem Falle die Fläche des Hauptspiegels verkleinert werden muß, um die Gesamtspiegelanlage nicht unzulässig weit vom Kraftfahrzeug abstehen zu lassen. Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausführungen besteht darin, daß eine Korrektur der Einstel­ lung des Zweitspiegels nur nach Öffnen der Seitenscheibe möglich ist. Ein Verstellmechanismus für den Zweitspiegel, für eine Spiegelverstellung von innen mittels eines Handhebels, würde jedoch einen zu hohen Bauaufwand bedeuten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rückspiegel­ anlage der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei welcher eine Verkleinerung der Hauptrückspiegelfläche durch einen zweiten daneben oder darauf angebrachten Spiegel nicht auftritt, so daß die gesamte Spiegelfläche eines flächenmäßig optimal ausgelegten Hauptspiegels zur Verfü­ gung steht und trotzdem eine zweite Spiegelfläche vorhanden ist.
Ausgehend von einer Rückspiegelanlage mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 wird diese Aufgabe erfin­ dungsgemäß durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
Durch die Trennung der beiden Spiegelflächen in eine außerhalb und eine innerhalb der Fahrzeugseitenscheibe (Seitentürscheibe) angebrachte Spiegelfläche wird erreicht, daß beide Rückspiegel insbesondere bezüglich der Flächen­ größe so ausgeführt sein können, daß sie eine optimale Darstellung des gewünschten rückwärtigen Sichtfeldes für den Fahrer ermöglichen.
Der Außenspiegel kann bei dieser erfindungsgemäßen Ausge­ staltung der Rückspiegelanlage in voller Größe und mit den optimalen Abmessungen ausgebildet sein, während der inner­ halb der Seitenscheibe angebrachte Spiegel, welcher nur den gewöhnlich auftretenden toten Sichtbereich abzudecken hat, ebenfalls so groß ausgebildet sein kann, daß diese Aufgabe optimal gelöst wird. Es wird demnach durch die räumliche bzw. konstruktive Trennung der beiden Rückspiegel (Einzelspiegel) innerhalb und außerhalb der Seitenscheibe sichergestellt, daß jeder der beiden Außenrückspiegel seine Funktion in optimaler Weise erfüllen kann und gleichzeitig die bewährten Konstruktionen des Hauptrückspiegels beibe­ halten bzw.angewandt werden können. Z. B. kann der außen befindliche Haupt-Außenrückspiegel durch die bekannten und bewährten Verstellmechanismen von innen verstellbar ausge­ führt sein, während der zweite Rückspiegel ebenfalls durch direkten Zugriff des Fahrers bezüglich der Spiegelstellung jederzeit manuell verstellt werden kann. Der innerhalb der Seitenscheibe befindliche Rückspiegel findet ebenfalls soviel Platz vor, daß er sich in den Bereich des Türendes bzw. des Fensterrahmens der Fahrertür ohne weiteres einord­ net und auf verschiedene Weise am Türrahmen oder an den gleichen Türelementen, an dem sich der Außenspiegel außen befindet, innen befestigt werden kann.
Weitere Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus Unter­ ansprüchen im Zusammenhang mit den in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispielen, auf die besonders Bezug genommen wird und deren nachfolgende Beschreibung die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Ausführungsform der Rückspiegelanlage in per­ spektivischer Ansicht aus dem Blickwinkel des Fahrers,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des innerhalb der Seitenscheibe befindlichen Zweitspiegels mit beweglicher Befestigungsvorrichtung in seitlicher Ansicht,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des Zweitspiegels mit am Fahrzeug direkt befestigtem Spiegelgehäuse und im Gehäuse beweglicher Spiegelfläche,
Fig. 4 eine Ausführung der Rückspiegelanlage im horizonta­ len Längsschnitt in der Ansicht von oben,
Fig. 5 die erfindungsgemäße Rückspiegelanlage in perspekti­ vischer Darstellung im Blickwinkel von außerhalb des Fahr­ zeuges.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Rückspiegelanlage befin­ det sich der Hauptrückspiegel 10 außerhalb der Fahrzeugsei­ tenscheibe 1 - Türscheibe der Tür 11 - und ist dort in konventioneller und bekannter Weise an einem die Ecke der zusammenlaufenden Fensterrahmen 4 und 5 ausfüllenden Bau­ teil von außen so befestigt, daß er mittels des Hebels 8 von innen verstellt werden kann. Die Spiegelfläche 10 befindet sich vorzugsweise und in bekannter Weise innerhalb des Spiegelgehäuses 3, welches während des Verstellvorgan­ ges nicht bewegt wird und mit dem Fahrzeug verbunden ist. Der zweite Rückspiegel 7 ist vorzugsweise in Verlängerung des Außenspiegels 10 und dessen Gehäuse 3 auf der Innen­ seite der Seitenscheibe 1 des Kraftfahrzeuges ebenfalls im Bereich der zusammenlaufenden Fensterrahmen 4 und 5 an der Innenseite bzw. Innenfläche des Türfenster-Eckteiles 9 befestigt, an dessen Außenfläche bzw. Außenteil auch der außen liegende Hauptspiegel 10 bzw. dessen Gehäuse ange­ bracht ist.
Dabei wird vorzugsweise so vorgegangen, daß ein Bauteil der Seitentür 11, insbesondere der innen liegende Teil des Fensterrahmen-Eckteils 9 - wenigstens teilweise - in der Formgebung, in Anpassung an die Position des innerhalb der Seitenscheibe befindlichen Spiegels 7, als Spiegelgehäuse ausgebildet ist. Das Spiegelgehäuse des innen angebrachten Rückspiegels 7 ist somit fest mit dem Fahrzeug bzw. Teilen desselben, wie z. B. dem Fensterrahmen-Eckteil 9 verbunden oder mit diesem identisch, während sich die im Gehäuse angebrachte Spiegelfläche 7 - vorzugsweise mittels aus dem Spiegelgehäuse 9 herausragendem Handhebel 12 - bewegen bzw. verstellen läßt. Ein solches Spiegelgehäuse 9 stellt somit die innere Abschlußfläche des Fensterrahmeneckteils dar und bildet - soweit erforderlich - einen Hohlraum, in welchem sich der Verstellmechanismus sowie die Befestigung der im Spiegelgehäuse 9 beweglich angebrachten Spiegel­ fläche 7 befindet.
Durch die beschriebene Art der Anbringung der beiden Spiegel liegen beide Spiegelflächen bezüglich ihrer Spie­ gelebene sehr nahe beieinander, was konstruktiv noch weiter optimiert werden kann, so daß aus der Sicht des Fahrers eine annähernd durchlaufende Spiegelfläche geschaffen wird. Die beiden Spiegel werden praktisch nur durch die Dicke der Fensterscheibe 1 oder den Zwischenraum 2, der sich aus der Gesamtauslegung ergibt, voneinander getrennt, obwohl der Innenspiegel 7 durchaus näher zum Fahrer hin angeordnet sein kann, ohne daß der Eindruck einer durchlau­ fenden Spiegelebene verloren geht. Da bei dieser erfin­ dungsgemäßen Spiegelanordnung kein Platzmangel besteht, kann der kleinere, innerhalb der Scheibe befindliche Rück­ spiegel so groß ausgebildet sein, daß nicht unbedingt eine nicht unbedingt eine verkleinernde, konkave Spiegelober­ fläche verwendet werden muß, um den vollen Totwinkelbereich abzudecken. Es kann vielmehr ebenfalls ein Planspiegel verwendet werden, wodurch die unerwünschte Notwendigkeit einer übermäßigen Akkomodation (Anpassung) des Auges nicht besteht. Dies entlastet den Fahrer nachhaltig, da eine Anpassung des Auges an zwei Spiegel mit unterschiedlicher Optik eine gewisse Zeit und Konzentration verlangt, was eine Ablenkung des Fahrers von der Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr mitsichbringt und nicht ungefährlich ist. In jedem Falle kann der innerhalb der Seitenscheibe ange­ brachte Zweitspiegel flächenmäßig kleiner ausgeführt sein als der Hauptspiegel 10, da die Abdeckung des gewöhnlich auftretenden Rückspiegeltotwinkels weniger Spiegelfläche beansprucht als der normale Rückspiegelsichtbereich. Neben der oben beschriebenen Ausführung kann der innen befind­ liche Zweitspiegel 7 mit einer konkaven, verkleinernden Oberfläche versehen sein, um dadurch den abdeckenden Sicht­ winkel für den Fahrer weiter zu vergrößern. In einem solchen Fall kann dann der innerhalb der Scheibe 1 befind­ liche Rückspiegel 7 sehr klein oder schmal ausgeführt sein. Eine solche Ausführung des auf der Innenseite der Seiten­ scheibe 1 befindlichen Rückspiegels wird vorzugsweise nur dann herangezogen, wenn auch der außen befindliche seit­ liche Hauptrückspiegel in gleicher Weise als Verkleine­ rungsspiegel ausgelegt ist, um für das Auge gleiche Anpas­ sungsverhältnisse zu schaffen.
Fig. 2 zeigt den innen befindlichen Rückspiegel in perspek­ tivischer Ansicht in einer Ausführung mit einem Kugelgelenk 23, welches gestattet, daß die in dem Spiegelrahmen 21 eingesetzte Spiegelfläche 20 in alle beliebigen Richtungen verdreht und verstellt werden kann. Das Spiegelgehäuse 22 weist eine Aufnahme für die Gelenkkugel 23 des Gelenkge­ genstückes 24 auf, welches wiederum an der Grundplatte 25 mittels der beiden Bohrungen 26 an Bauteilen der Türver­ kleidung oder Fensterrahmen etc. befestigt werden kann. Diese Ausführung kann auf verschiedene Weise alternativ gestaltet werden, indem z. B. zweiachsige Verstellgelenke mit einer Kombination von vertikaler und horizontaler Gelenkachse oder ähnliche Konstruktionen Verwendung finden. Oder aber die Befestigung des Spiegels wird auf eine andere Weise vorgenommen, indem der Spiegel z. B. an dem Verstell­ griff 8 der Fig. 1 beweglich befestigt ist, so daß nach Justierung des Außen-Hauptspiegels 10 der Fig. 1 danach die Einstellung des Nebenspiegels 20 mittels einer separaten Gelenkvorrichtung durch den Fahrer erfolgen kann.
Die Befestigung des inneren Spiegels kann an allen beliebi­ gen im Spiegelbereich befindlichen Bauteilen der Tür oder der Karosserie des Fahrzeuges vorgenommen werden, z. B. an den Fensterrahmen 4 und 5 (Fig. 1) der Seitentür 11, an der inneren Türverkleidung oder - wie bereits ausgeführt - an dem Endstück (Eckstück) 9 im äußersten Winkelbereich der zusammenlaufenden Fensterrahmen 4 und 5.
Neben diesen Ausführungen kann der innere Rückspiegel sich in der gleichen, oben beschriebenen Position befinden, jedoch mittels eines die Entfernung überbrückenden Gestells und Saugfüßen oder aufgeklebter Sockelplatte an der Frontscheibe 6 oder an anderen Tür- oder Karosserieteilen befestigt sein.
Fig. 3 zeigt den innerhalb der Seitenscheibe des Fahrzeugs befindlichen Zweitspiegel in einer alternativen Befesti­ gungsart. Die Spiegelfläche 30 ist innerhalb des festen Spiegelgehäuses 31 - in an sich bekannter Weise - verstell­ bar angebracht und wird mittels des kleinen Handhebels 32 bewegt. Dadurch wird vermieden, daß sich die Spiegelfläche bei Berührung - z. B. beim Einsteigen in das Fahrzeug - versehentlich verstellt. Das als Hohlkörper ausgebildete Spiegelgehäuse 31 ist dabei mit dem Fensterrahmeneckteil 33 insbesonders durch Klebung, Verschraubung oder formschlüssiger Verbindung - fest oder lösbar verbunden.
Um zu vermeiden, daß sich der innen befindliche Spiegel durch versehentliche Berührung - z. B. beim Einsteigen in das Fahrzeug - verstellt, ist die Spiegelfläche in einer gerasteten bzw. form- oder reibschlüssig arretierbaren - vorzugsweise veränderbaren - Position fixierbar ausgeführt. Dies kann auf einfache Weise dadurch erreicht werden, daß der Handhebel 32 bzw. 12 (in Fig. 1) nur nach Eindrücken eines Sperrknopfes bewegt werden kann.
Um die Einstellung der beiden Spiegel zu erleichtern, kann fernerhin die mechanische Einstellvorrichtung des innen befindlichen Spiegels mit der des außen befindlichen Spie­ gels durch Verbindungskörper und Gelenkmechanismen so miteinander verbunden sein, daß beide Spiegel mit einem Handhebel - unter vorgegebener Position zueinander gleichzeitig einjustiert werden können.
In Fig. 4 ist die Rückspiegelanlage im Horizontalschnitt und Ansicht von oben dargestellt.
Der äußere Hauptspiegel 40 befindet sich innerhalb des Gehäuses 40a und wird um die Achse 42 und die Drehebene des Getriebes 42a mittels der Verbindungswelle 45 und dem Handhebel 46 von innen horizontal und vertikal verstellt.
Das Gehäuse 40a bildet mittels des elastischen Zwischen­ stückes 44 in bekannter Weise einen aerodynamisch günstigen Übergang zur Fahrzeugkarosserie.
Innerhalb der Ebene der Türscheibe 48 befindet sich das innen angebrachte Fensterrahmeneckteil 47, welches bei dieser Ausführung im Bereich des Innenspiegels mittels eines nach innen gezogenen bzw. gewölbten Formteiles 47a als Gehäuse der Spiegelfläche 49 dient.
Die Spiegelfläche 49 des innen befindlichen Spiegels ist mittels des Handhebels 49a um eine vertikale und horizon­ tale Achse verstellbar.
Gleichzeitig ist der innerhalb der Seitenscheibe befind­ liche Zweitspiegel in dem Maße um eine bestimmte Entfernung 41 in Richtung nach hinten entlang der Seitenscheibe 48 verschoben, daß aus dem Blickwinkel 43 des Fahrers optisch eine - wenigstens annähernd - durchgehende bzw. zusammenhängende Spiegelfläche mit in der Breite reduzier­ ter, nur geringer oder keiner Unterbrechung durch nicht­ spiegelnde Teile entsteht.
Die innen liegende Spiegelfläche 49 kann alternativ auch durch kleine, am Spiegelrand angebrachte, vorstehende Teile direkt von Hand verstellt werden. Dies vereinfacht die Konstruktion und auf den Handhebel 49a kann verzichtet werden.
In Fig. 5 ist die erfindungsgemäße Rückspiegelanlage noch­ mals in Ansicht von außerhalb des Fahrzeuges - leicht schräg von hinten - dargestellt.
Aus der perspektivischen Darstellung ist ersichtlich, wie die beiden Rückspiegel innerhalb und außerhalb der Seiten­ türscheibe 51 angebracht sind. Der außen befindliche Spie­ gel 50 ist in konventioneller Weise am Fensterrahmeneckteil der Seitentür 54 angebracht, während der innen befindliche Spiegel 52 an dem Innenteil des Fensterrahmeneckteils 53 angebracht ist. Das Fensterrahmeneckteil 53 wird dabei nach innen hin in den Fahrerraum hinein so verbreitert (vorgezogen), daß es im Spiegelbereich als Spiegelgehäuse dienen kann. Gleichzeitig dient das Eckteil 53 zur Befesti­ gung des für den Spiegel 52 vorgesehenen Verstellge­ lenkmechanismus.
Die beschriebene Doppelspiegelanlage kann in gleicher Weise auch an der Beifahrerseite des Fahrzeuges angebracht sein.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbeson­ dere darin, daß der seitliche Rückspiegel so gestaltet werden kann, daß eine Wahrnehmung der rückwärtigen Fahrbahn durch den Fahrer, insbesondere bei Überholmanövern anderer Fahrzeuge, ohne Beinträchtigung der Spiegelfläche des Hauptspiegels sowie ohne Totwinkel erfolgt. Die Größe des Hauptspiegels wird bezüglich seiner Spiegelfläche in keiner Weise beeinträchtigt und der Nebenspiegel kann jederzeit vom Fahrer während der Fahrt an die notwendige Winkelposi­ tion angepaßt werden. Weiterhin kann der innen befindliche Zweitspiegel bezüglich der Spiegelfläche größer ausgeführt werden als bisher möglich, so daß ohne verkleinernde Spiegelfläche eine volle Abdeckung des Totwinkelbereiches möglich wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Rückspiegelanlage den Fahrer durch Wegfall einer Übermäßi­ gen Augen-Akkomodation entlastet während gleichzeitig eine größere Sicherheit durch eine bessere Überschaubarkeit des rückwärtigen Verkehrsraumes gegeben ist.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die erfindungsge­ mäße Spiegelanlage wegen ihrer Einfachheit im Aufbau in der Fahrzeugserie hergestellt und platz- und kostensparend am Fahrzeug angebracht werden kann.
Die erfindungsgemäße Rückspiegelanlage stellt einen effek­ tiven Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr dar und leistet einen wirksamen Beitrag zur Vermeidung von Unfällen durch unachtsames Ausscheren der Fahrzeuge beim Überholen.

Claims (11)

1. Rückspiegelanlage für Kraftfahrzeuge zur Verhinderung eines toten Sichtwinkels, bestehend aus einer seitlich am Kraftfahrzeug - vorzugsweise an der Fahrerseite - befind­ lichen, insbesondere verstellbaren Spiegelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückspiegelanlage aus zwei getrennten Einzelspiegeln (7 u. 10, 40 u. 49, 50 u. 52) besteht, von denen der eine Spiegel (10, 40, 50) außerhalb und der andere Spiegel (7, 49, 52) innerhalb der Seitenscheibe bzw. seitlichen Türscheibe (1, 48, 51) - vorzugsweise an Fenster­ rahmen - oder Zubehörteilen (9, 33, 47, 53) der Seitentür (11, 48a, 54) - des Kraftfahrzeuges angebracht ist.
2. Rückspiegelanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß ein Bauteil der Seitentür (11, 48a, 54) insbesondere das Fensterrahmeneckteil (9, 47, 53) - wenigstens teilweise - in der Formgebung, in Anpassung an die Position des innerhalb der Seitenscheibe befindlichen Spiegels (49), als Spiegelgehäuse (47, 47a) ausgebildet ist.
3. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb der Seitenscheibe befind­ liche Spiegel (7, 20, 30, 49, 52) - vorzugsweise mittels we­ nigstens einer an Teilen des Tür- oder Fensterrahmens, insbesondere des Fensterrahmeneckteils (9, 47, 53) befestig­ ten Gelenkmechanik, insbesondere Kugelgelenkmechanik (23) - um alle Schwenkachsen bzw. nach allen Seiten hin verstell­ bar ausgeführt ist.
4. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb der Seitenscheibe (1) befindliche Spiegel (7) am - innerhalb der Seitenscheibe befindlichen - Verstellgriff (8) des von innen verstellba­ ren Außenspiegels (10) beweglich befestigt ist.
5. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb der Seitenscheibe befind­ liche Rückspiegel (7, 30, 49, 52) bezüglich seiner Spiegel­ fläche kleiner ausgeführt ist als der außerhalb der Seitenscheibe angebrachte Spiegel (10, 40, 50).
6. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der innerhalb der Seitenscheibe befindliche Rückspiegel (7) mittels eines die Entfernung zwischen Spiegel und Befestigungspunkt überbrückenden Gestells oder Verbindungskörpers an einer aufgeklebten Sockelplatte oder durch Saugfüße an Karosserieteilen des Fahrzeuges, insbesondere an der Frontscheibe (6) befestigt ist.
7. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiegelgehäuse (31) des innen angebrachten Rückspiegels als volumiger Hohlkörper ausge­ bildet ist und - insbesondere mittels Klebung, Verschrau­ bung oder anderer formschlüssiger Verbindung - fest oder lösbar mit dem Fahrzeug bzw. Teilen desselben, wie z.B. dem Fensterrahmen-Eckteil (33) verbunden ist.
8. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelfläche des innen befindli­ chen Rückspiegels (7, 30, 49, 52) in einer gerasteten bzw. form- oder reibschlüssig arretierten Position fixierbar ist.
9. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung des Innenrück­ spiegels mit der des Außenrückspiegels mittels mechanischer Verbindung gekoppelt ist.
10. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die im Gehäuse (9, 31, 47, 47a, 53) beweglich angebrachte Spiegelfläche des innerhalb der Sei­ tenscheibe (1, 48, 51) befindlichen Spiegels (7, 30, 49, 52) - vorzugsweise mittels eines aus dem Spiegelgehäuse heraus­ ragenden Handhebels (12, 32, 49a) - bewegen bzw. verstellen läßt.
11. Rückspiegelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb der Seitenscheibe befindliche Zweitspiegel in dem Maße um eine bestimmte Entfernung (41) in Richtung nach hinten entlang der Sei­ tenscheibe (1, 48, 51) verschoben ist, daß aus dem Blickwin­ kel (43) des Fahrers optisch eine - wenigstens annähernd - durchgehende bzw. zusammenhängende Spiegelfläche mit in der Breite reduzierter, nur geringer oder keiner Unterbrechung durch nichtspiegelnde Teile entsteht.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2808752A1 (fr) * 2000-05-09 2001-11-16 Sc Paul D Orel Retroviseur jour vehicules de toute nature permettant d'eliminer l'angle mort des retroviseurs traditionnels
DE10322934A1 (de) * 2003-05-21 2004-12-23 Karl-Heinz Deuer Überwachungsvorrichtung
DE102006055354A1 (de) * 2006-11-24 2008-05-29 Volkswagen Ag Rückspiegelanordnung für ein Kraftfahrzeug

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