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DE3918318A1 - Gewebe fuer sport- und/oder freizeitbekleidung - Google Patents

Gewebe fuer sport- und/oder freizeitbekleidung

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DE3918318A1
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DE
Germany
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yarn
cotton
knitted fabric
fabric according
elastic
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DE3918318A
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English (en)
Inventor
Isidore Strauss
Sam A Rankin
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Miller Harness Co Inc
Original Assignee
Miller Harness Co Inc
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/14Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials
    • D04B1/18Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials elastic threads
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/32Elastic yarns or threads ; Production of plied or cored yarns, one of which is elastic
    • D02G3/328Elastic yarns or threads ; Production of plied or cored yarns, one of which is elastic containing elastane
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
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    • D04B1/102Patterned fabrics or articles with stitch pattern
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
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    • D10B2403/00Details of fabric structure established in the fabric forming process
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    • D10B2403/011Dissimilar front and back faces
    • D10B2403/0114Dissimilar front and back faces with one or more yarns appearing predominantly on one face, e.g. plated or paralleled yarns

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Gewebe für Beklei­ dungsstücke und insbesondere auf Gewebe für Sport- und/oder Freizeitbekleidung, wobei eine Person sich an Freizeitakti­ vitäten vital oder stark beteiligt.
Kleidung für sportliche Betätigungen, die vom Bergsteigen bis zu verschiedenen Kontakt- und kontaktlosen Sportarten reichen, erfordert ein erhebliches Ausmaß an Festigkeit und Haltbarkeit. Normalerweise sind es die von einer Person, die sich an sportlichen Aktivitäten beteiligt, getragenen Hosen, die der größten Beeinflussung unterliegen, da die Beine abge­ winkelt oder andersartig bewegt und die Beinmuskeln während einer solchen Bewegung gebeugt werden. Insofern besteht zu­ sätzlich zu den Erfordernissen der Festigkeit und Haltbarkeit ein weiteres Erfordernis, daß Hosen und andere Bekleidungen einen ausreichenden Grad an Dehn- und Streckbarkeit sowie ein Zurückgehen in die Ausgangslage oder eine "Formrückbil­ dung" besitzen müssen, so daß die Hosen oder eine andere Be­ kleidung ohne Schwierigkeiten durch die sich sportlich betä­ tigenden Personen beansprucht werden können. Es wird auch bevorzugt, daß das Material oder Gewebe, aus dem die Kleidung gefertigt wird, nahe zur Haut des Trägers bequem und komfor­ tabel ist. Beispielsweise müssen die Reithosen für einen Jockey einen engen, glatten Sitz an den Beinen des Jockeys haben, um den Luftwiderstand zu vermindern und eine Behinde­ rung durch lockeres oder schlaffes Material während des Rei­ tens in einem Rennen zu vermeiden.
Insofern umfassen die notwendigen charakteristischen Merkma­ le von Kleidung, wie Reithosen, die Festigkeit, Haltbarkeit, Dehnbarkeit und Formrückbildung sowie Bequemlichkeit. Im Be­ streben, diese Erfordernisse zu erfüllen, sind Gewebe aus Nylon, Polyester, Spandex oder Kombinationen dieser Garne für Freizeit- oder Sportbekleidung, wie Reithosen für Jockeys, verwendet worden. Diese Garne sind sämtlich synthetisch, wo­ bei Spandexgarn elastische Eigenschaften aufweist, die einem natürlichen Latex wie auch Nylon oder Polyester überlegen sind. Einige dieser Gewebe bieten die Festigkeit, Haltbarkeit sowie die Dehnbarkeit und Formrückbildung, die für bestimmte Bekleidungsstücke gefordert werden, jedoch sind sie häufig unbequem nahe der Haut des Trägers, und zwar insbesondere im Fall von Reithosen, die einen engen Sitz haben, da solche Gewebe dazu neigen, gegenüber der Haut reibend zu wirken. Derartige Gewebe werden noch unkomfortabler, wenn ein Träger schwitzt, da sie keine adsorbierendenEigenschaften und Merk­ male besitzen. Ferner bieten diese Gewebe kein annehmbares ästhetisches Aussehen, wenn nicht besondere Garne von extrem hoher Qualität verwendet werden.
Darüber hinaus müssen vom Standpunkt der Herstellung die Gar­ ne, aus denen diese Gewebe gefertigt sind, einem relativ teueren Färbeprozeß unterworfen werden. Nylon, Spandex und Polyester erfordern einen Mischfaserfarbstoffvorgang, so daß jegliches, aus einer Kombination dieser Garne gefertigtes Gewebe nicht als Ganzes gefärbt werden kann, sondern statt dessen die Garne der Kombination getrennt gefärbt werden müs­ sen. Im Gegensatz hierzu können Materialien aus unterschied­ lichen Baumwollgarnen in einem relativ einfachen Färbevor­ gang gefärbt werden, wobei das Gewebe als Ganzes sehr kosten­ günstig gefärbt werden kann.
Da Baumwollfasern an der Haut eines Trägers komfortabel sind, adsorbierende Eigenschaften aufweisen und mittels eines rela­ tiv billigen Färbevorgangs gefärbt werden können, wurden Ma­ schenwaren aus einer Kombination von Nylon, Spandex oder Po­ lyester und Baumwolle vorgeschlagen. Die meisten dieser Kom­ binationen waren ohne Erfolg, da die Festigkeit, Haltbarkeit sowie die Dehnbarkeit und die Formrückbildung des resultie­ renden Gewebes durch das Baumwollgarn gehemmt wurden oder diesen Eigenschaften entgegengewirkt wurde, wenn nicht ein sehr kleiner Prozentsatz von Baumwolle verwendet wurde. Ge­ webe aus derartigen Kombinationen weisen ebenfalls kaum ein ästhetisches Aussehen auf. Darüber hinaus hat sich auch ge­ zeigt, daß die besseren Kombinationen dieser Garne, wie bloße Baumwolle kombiniert mit Spandex, nicht nur unbequem und un­ komfortabel gegenüber der Haut waren, sondern auch leicht zerstört wurden, da die Fasern des synthetischen Materials, das die geforderten elastischen Eigenschaften bietet, durch die Baumwollfasern zerschnitten oder durchtrennt wurden.
Es ist auch festzuhalten, daß einige Gewebe, die mit Nylon, Polyester, Spandex, Baumwolle oder Kombinationen von diesen gefertigt wurden, ein hohes Maß an Festigkeit und Haltbarkeit aufweisen. Webwaren werden durch Verkreuzen von zwei oder mehr Sätzen von Garnen oder Fasern erzeugt, so daß die Garne jeweils einander im wesentlichen unter rechten Winkeln kreu­ zen und ein Garnsatz parallel zur Gewebeachse verläuft. Die­ ser Vorgang ist relativ teuer im Vergleich zu einem Wirk­ vorgang, wobei ein oder mehrere Enden eines Garns verschlun­ gen werden. Ferner fehlt den meisten dieser Webwaren die Formrückbildung und der Komfort, die für Kleidung, wie Reit­ hosen für Jockeys, gefordert werden.
Die vorhergehenden Ausführungen zeigen somit, daß eine Ma­ schenware, die insbesondere für Freizeit- oder Sportbeklei­ dung geeignet ist, d.h., die alle der oben angesprochenen Eigenschaften und Kennwerte mit Sicherheit besitzt, benötigt wird. Während andere Vorschläge nicht dazu geführt haben, ein Gewebe mit einer geeigneten Kombination von natürlichen sowie synthetischen Garnen zu schaffen, welches die geforder­ ten Eigenschaften und Kennwerte aufweist, wird durch die vor­ liegende Erfindung eine besonders strukturierte Garnkombina­ tion geschaffen, um ein Gewebe oder eine Ware zu erzeugen, das bzw. die alle erwünschten Eigenschaften und Kennwerte aufweist.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein Gewebe für Sport- und/oder Freizeitbekleidung, das einen relativ hohen Grad an Festigkeit, Haltbarkeit und Dehnbarkeit sowie Form­ rückbildung besitzt und gegenüber der Haut eines Trägers komfortabel ist, wie es auch ein angenehmes, elegantes, ästhe­ tisches Aussehen bietet. Das erfindungsgemäße Gewebe umfaßt einen großen Prozentsatz an Baumwollgarn zusammen mit Core­ spungarn (kernelastisches Garn). Dieses Corespungarn besteht aus einem Spandexkern, so daß dem Garn elastische Eigenschaf­ ten vermittelt werden, und einer Baumwollfaserhülle rund um den Kern, so daß dieser nicht freiliegt. Das Corespun- und Baumwollgarn erhalten eine Maschenbindung in Übereinstimmung mit einem schweizerischen oder französischen Pique, einer Matten- oder Panamabindung oder irgendeiner anderen geeigne­ ten Maschenbindung, so daß lediglich das Baumwollgarn auf der einen Seite des gewirkten Gewebes freiliegt und eine Kom­ bination des Corespungarns sowie des Baumwollgarns auf der entgegengesetzten Seite des Gewebes freiliegt, wobei der gro­ ße Prozentsatz von Baumwollfasern das Gewebe färbbar sowie komfortabel macht, während der Kern des Corespungarns einen hohen Grad an Festigkeit und Formrückbildung bietet. Somit kann eine Sport- oder Freizeitbekleidung aus einem erfindungs­ gemäßen Gewebe durch den diese Bekleidung benutzenden Träger leicht und bequem verformt werden.
Die Aufgabe der Erfindung sowie deren Ziele wie auch die Merkmale und Vorteile des Erfindungsgegenstandes werden aus der folgenden, auf die Zeichnungen Bezug nehmenden Beschrei­ bung eines beispielhaften, gemäß der Erfindung gefertigten Gewebes deutlich. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung von einer Seite eines Gewebes aus einer Kombination von Garnen gemäß der Erfindung als Maschen- oder Wirkware mit der schwei­ zerischen Pique-Maschenbindung, wobei die Wirkware in einem schlaffen Zustand vor dem Spannen der Garne gezeigt ist;
Fig. 2 eine schematische Darstellung der entgegengesetzten Seite des Gewebes von Fig. 1, wobei die Kombination der Garne in einer beispielhaften Maschenbindung ge­ zeigt ist.
Das Gewebe gemäß der Erfindung wird aus einer Kombination von zwei Garnen gefertigt, die derart miteinander verwirkt werden, daß die eine Seite des Gewebes lediglich eines der Garne freilegt, während die andere Seite des Gewebes die ge­ wirkte Kombination von beiden Garnen freilegt. Irgendeine geeignete Maschenbindung kann benutzt werden, um die spezi­ fische Struktur des Gewebes hervorzubringen, jedoch werden die schweizerische oder die französische Pique-Maschenbindung bevorzugt. Ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Gewebes mit der schweizerischen Pique-Maschenbindung ist in den Fig. 1 und 2 gezeigt und wird noch näher beschrieben.
Die zur Erzeugung der Maschenware in Übereinstimmung mit der Erfindung verwendeten speziellen Garne sind Corespun- und Baumwollgarn. Corespungarn enthält einen Kern aus einem ela­ stischen, kontinuierlichen Filament- oder Endlosgarn, wie z.B. Spandex, welches ein synthetisches Garn ist, das elasti­ sche Eigenschaften hat, die demjenigen von natürlichem Latex überlegen sind. Somit vermittelt der Kern des Corespungarns dem Garn und dem resultierenden Gewebe ein erhebliches Maß an Dehn- oder Streckbarkeit und Formrückbildung. Selbstver­ ständlich kann irgendein elastisches, durchlaufendes Fila­ mentgarn den Kern des Corespungarns umfassen. Baumwollfaser wird dann um den Kern herum gesponnen, um den Kern gänzlich abzudecken. Insofern liegt der Kern eines elastischen, kon­ tinuierlichen Filamentgarns nicht frei und kommt nicht mit dem Baumwollgarn, mit welchem das Corespungarn gewirkt wird, in Berührung.
Daraus wird folglich klar, daß die Kombination von Garnen in Übereinstimmung mit der Erfindung zu einer Wirkware führt, die einen großen Prozentsatz an Baumwolle enthält, so daß dem Gewebe all die Vorteile von Baumwolle vermittelt werden. Darüber hinaus besitzt jedoch das aus der beschriebenen Kom­ bination von Garnen gefertigte Gewebe die erwünschten Eigen­ schaften und Merkmale von elastischen Garnen, was auf den Spandexkern des Corespungarns zurückzuführen ist.
Im einzelnen besteht die bevorzugte Ausführungsform des er­ findungsgemäßen Corespungarns aus annähernd 90% Baumwollgarn und 10% Spandexgarn. Die Maschen- oder Wirkware mit dem Baum­ woll- und Corespungarn enthält insgesamt 97% Baumwolle und 3% Spandex, wobei das Baumwollgarn 70% des Gewebes und das Corespungarn 30% des Gewebes ausmacht. Dieser hohe Prozent­ satz an Baumwolle erleichtert das Färben des Gewebes, da Baumwolle ohne Schwierigkeiten in einem Einbad-Färbeverfahren gefärbt wird. Der hohe Prozentsatz an Baumwolle ist auch ge­ genüber der Haut weich, so daß für eine Kleidungsstücke aus einem erfindungsgemäßen Gewebe tragende Person deshalb ein größerer Komfort erlangt wird.
Vorzugsweise besteht das Corespungarn aus 70 den LYCRA mit einer Hülle aus Baumwolle, was eine Garnnummer von 30/1 zum Ergebnis hat. LYCRA ist ein eingetragenes Warenzeichen von DuPont, welches in Verbindung mit dem Spandexgarn dieser Firma verwendet wird. Der Ausdruck "70 den" bezeichnet eine Maßeinheit für LYCRA, die ein Größenverhältnis des Garns wie­ dergibt. "DENIER" (den) bezeichnet das Gewicht des Garns in Gramm pro 9000 m von Garn. Diese Maßeinheit ist nicht mit der Tex zu verwechseln, welche eine universelle Maßeinheit ist, die das Garngewicht in Gramm von 10 000 m an Garn angibt. Insofern hat das bevorzugte LYCRA-Garn 70 g/9000 m. Dem Fach­ mann im einschlägigen Gebiet ist ohne weiteres klar, daß, je größer der Grammwert pro 9000 m ist, umso stärker oder kräftiger das Garn sein wird, so daß es größere Festigkeit und einen höheren Grad an Dehnbarkeit sowie Formrückbildung besitzt.
Der Ausdruck "CP"-Baumwolle bezieht sich auf gekämmte Peeler- Baumwolle, die aus relativ feinen Baumwollfasern besteht. Der Ausdruck "30/1" bezieht sich auf die Baumwoll-Nummer oder die Garngröße, gemessen in einem englischen Maßsystem. Insbesondere gibt "30/1" an, daß das Baumwollgarn aus einem Strang von 30 einzelnen Garnen besteht. "Dreißig Eins" kenn­ zeichnet, daß der Garnstrang dreißig grains pro 100 yards hat, so daß, je größer die dem Wort "Eins" vorausgehende Zahl ist, umso kleiner der Garnstrang ist.
Die Baumwollfaser, mit der das Corespungarn gewirkt wird, ist eine 60/2-gasmercerisierte Baumwolle. Aus dem Vorherge­ henden wird klar, daß eine 60/2-Baumwolle aus zwei Strängen von 60 Einzelgarnen besteht, die durch eine Brillantgarndre­ hung zusammendubliert sind. Die Brillantgarndrehung verwendet entweder eine S- oder eine Z-Drehung. Die S- oder Z-Drehung bezieht sich auf die Garndrehrichtung, in welcher die rück­ seitigen schraubenförmigen Bahnen eines in einer vertikalen Lage gehaltenen verdrehten Garns in ihrer Neigungsrichtung zum mittigen Teil des jeweiligen Buchstabens S oder Z ver­ gleichbar sind. Die Baumwolle wird mit Gas mercerisiert, um deren ästhetisches Aussehen zu verbessern wie auch dem Gewe­ be zusätzliche Festigkeit zu vermitteln. Eine Gasmercerisie­ rung wird durch Behandeln der Baumwollfasern mit starkem Natriumhydroxyd, während die Fasern unter Spannung gehalten werden, bewerkstelligt. Durch eine solche Behandlung der Fa­ sern wird die Baumwolle glänzend, stärker und besser färbbar.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Gewebes in einer schweizerischen Pique-Maschenbindung. Wenn­ gleich mehrere andere Maschenbindungen geeignet sind, um die Zwecke und Ziele der Erfindung zu erreichen und zu fördern, so hat sich gezeigt, daß die schweizerische Pique-Maschenbin­ dung insbesondere geeignet ist, wenn alle Faktoren, wie auch Kosten und leichte Herstellung, in Betracht gezogen werden. Die Fig. 1 zeigt die eine Seite des Gewebes 10, auf der die 60/2-gasmercerisierte Baumwolle 20 das einzige freiliegende Garn ist. Die Fig. 2 zeigt die Rückseite des Gewebes 10, wobei die 60/2-gasmercerisierte Baumwolle 20 und das Corespun­ garn 30 freigelegt sind. Die Maschenbindung in Fig. 1 und 2 ist in schlaffer Gestalt dargestellt, d.h. vor dem Spannen der Garne, um das fertige Gewebe 10 herzurichten. Die speziel­ le Struktur der Maschenbindung wird vom Fachmann ohne weiteres erkannt, wobei vorausgesetzt wird, daß alle Fachleute mit der schweizerischen Pique-Maschenbindung wie auch mit ande­ ren Maschenbindungen, die für eine Verwendung mit der Garn­ kombination gemäß der Erfindung geeignet sind, vertraut sind.
Der Erfindungsgegenstand kann zur Herstellung von Reithosen und anderen Bekleidungsstücken verwendet werden. Die Erfin­ dung findet jedoch wegen der Festigkeit, Haltbarkeit, Form­ rückbildung und Bequemlichkeit bzw. des Komforts insbesondere Anwendung in Verbindung mit Reithosen. Ferner ist die Erfin­ dung in Verbindung mit anderen Arten von Freizeit- und/oder Sportbekleidungsstücken verwendbar, welche die genannten Vor­ züge erfordern.

Claims (14)

1. Maschenware für Sport- und/oder Freizeitbekleidung, gekennzeichnet durch ein Corespungarn (30) mit einem Kern aus einem elastischen, kontinuierlichen Filamentgarn und einer Baumwollfäser an der Außenseite des Kerns, die die­ sen abdeckt, und durch ein Baumwollgarn (20), das mit dem Corespungarn gewirkt ist, so daß lediglich das Baumwollgarn auf einer ersten Seite des Gewebes sowie eine Kombination des Corespungarns und des Baumwollgarns auf einer zweiten Seite des Gewebes freiliegen, um ein hohes Maß an Formrück­ bildung und Festigkeit des Gewebes für verschiedene sport­ liche Aktivitäten bei einer komfortablen Eigenschaft ge­ genüber der Haut eines Trägers zu bieten.
2. Maschenware nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Äußere der Baumwollfaser gasmercerisiert ist.
3. Maschenware nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische, kontinuierliche Filamentgarn ein Span­ dexgarn ist.
4. Maschenware nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Spandexgarn annähernd 70 den aufweist.
5. Maschenware nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Baumwollfaser ein 30/1-Baumwollgarn ist.
6. Maschenware nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Baumwollgarn ein 60/2-gasmercerisiertes Baumwollgarn in einer Brillantgarndrehung ist.
7. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Corespungarn etwa 10% des elastischen, kontinuierlichen Filamentgarns und etwa 90% der außenlie­ genden Baumwollfaser umfaßt.
8. Maschenware nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Corespungarn etwa 30% der Maschenware und das Baum­ wollgarn etwa 70% der Maschenware umfaßt.
9. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Maschenware einen Gesamtanteil von 97% an Baumwolle und etwa 3% des elastischen, kontinuierlichen Filamentgarns umfaßt.
10. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Corespun- und das Baumwollgarn miteinan­ der nach der schweizerischen Pique-Maschenbindung vermascht sind.
11. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Corespun- und das Baumwollgarn miteinan­ der nach der französischen Pique-Maschenbildung vermascht sind.
12. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das elastische, kontinuierliche Filamentgarn LYCRA ist.
13. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das elastische, kontinuierliche Filamentgarn ein natürliches Latex ist.
14. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Corespun- und das Baumwollgarn von annä­ hernd der gleichen Größe sind.
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