DE3918318A1 - Gewebe fuer sport- und/oder freizeitbekleidung - Google Patents
Gewebe fuer sport- und/oder freizeitbekleidungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Gewebe für Beklei
dungsstücke und insbesondere auf Gewebe für Sport- und/oder
Freizeitbekleidung, wobei eine Person sich an Freizeitakti
vitäten vital oder stark beteiligt.
Kleidung für sportliche Betätigungen, die vom Bergsteigen
bis zu verschiedenen Kontakt- und kontaktlosen Sportarten
reichen, erfordert ein erhebliches Ausmaß an Festigkeit und
Haltbarkeit. Normalerweise sind es die von einer Person, die
sich an sportlichen Aktivitäten beteiligt, getragenen Hosen,
die der größten Beeinflussung unterliegen, da die Beine abge
winkelt oder andersartig bewegt und die Beinmuskeln während
einer solchen Bewegung gebeugt werden. Insofern besteht zu
sätzlich zu den Erfordernissen der Festigkeit und Haltbarkeit
ein weiteres Erfordernis, daß Hosen und andere Bekleidungen
einen ausreichenden Grad an Dehn- und Streckbarkeit sowie
ein Zurückgehen in die Ausgangslage oder eine "Formrückbil
dung" besitzen müssen, so daß die Hosen oder eine andere Be
kleidung ohne Schwierigkeiten durch die sich sportlich betä
tigenden Personen beansprucht werden können. Es wird auch
bevorzugt, daß das Material oder Gewebe, aus dem die Kleidung
gefertigt wird, nahe zur Haut des Trägers bequem und komfor
tabel ist. Beispielsweise müssen die Reithosen für einen
Jockey einen engen, glatten Sitz an den Beinen des Jockeys
haben, um den Luftwiderstand zu vermindern und eine Behinde
rung durch lockeres oder schlaffes Material während des Rei
tens in einem Rennen zu vermeiden.
Insofern umfassen die notwendigen charakteristischen Merkma
le von Kleidung, wie Reithosen, die Festigkeit, Haltbarkeit,
Dehnbarkeit und Formrückbildung sowie Bequemlichkeit. Im Be
streben, diese Erfordernisse zu erfüllen, sind Gewebe aus
Nylon, Polyester, Spandex oder Kombinationen dieser Garne
für Freizeit- oder Sportbekleidung, wie Reithosen für Jockeys,
verwendet worden. Diese Garne sind sämtlich synthetisch, wo
bei Spandexgarn elastische Eigenschaften aufweist, die einem
natürlichen Latex wie auch Nylon oder Polyester überlegen
sind. Einige dieser Gewebe bieten die Festigkeit, Haltbarkeit
sowie die Dehnbarkeit und Formrückbildung, die für bestimmte
Bekleidungsstücke gefordert werden, jedoch sind sie häufig
unbequem nahe der Haut des Trägers, und zwar insbesondere
im Fall von Reithosen, die einen engen Sitz haben, da solche
Gewebe dazu neigen, gegenüber der Haut reibend zu wirken.
Derartige Gewebe werden noch unkomfortabler, wenn ein Träger
schwitzt, da sie keine adsorbierendenEigenschaften und Merk
male besitzen. Ferner bieten diese Gewebe kein annehmbares
ästhetisches Aussehen, wenn nicht besondere Garne von extrem
hoher Qualität verwendet werden.
Darüber hinaus müssen vom Standpunkt der Herstellung die Gar
ne, aus denen diese Gewebe gefertigt sind, einem relativ
teueren Färbeprozeß unterworfen werden. Nylon, Spandex und
Polyester erfordern einen Mischfaserfarbstoffvorgang, so daß
jegliches, aus einer Kombination dieser Garne gefertigtes
Gewebe nicht als Ganzes gefärbt werden kann, sondern statt
dessen die Garne der Kombination getrennt gefärbt werden müs
sen. Im Gegensatz hierzu können Materialien aus unterschied
lichen Baumwollgarnen in einem relativ einfachen Färbevor
gang gefärbt werden, wobei das Gewebe als Ganzes sehr kosten
günstig gefärbt werden kann.
Da Baumwollfasern an der Haut eines Trägers komfortabel sind,
adsorbierende Eigenschaften aufweisen und mittels eines rela
tiv billigen Färbevorgangs gefärbt werden können, wurden Ma
schenwaren aus einer Kombination von Nylon, Spandex oder Po
lyester und Baumwolle vorgeschlagen. Die meisten dieser Kom
binationen waren ohne Erfolg, da die Festigkeit, Haltbarkeit
sowie die Dehnbarkeit und die Formrückbildung des resultie
renden Gewebes durch das Baumwollgarn gehemmt wurden oder
diesen Eigenschaften entgegengewirkt wurde, wenn nicht ein
sehr kleiner Prozentsatz von Baumwolle verwendet wurde. Ge
webe aus derartigen Kombinationen weisen ebenfalls kaum ein
ästhetisches Aussehen auf. Darüber hinaus hat sich auch ge
zeigt, daß die besseren Kombinationen dieser Garne, wie bloße
Baumwolle kombiniert mit Spandex, nicht nur unbequem und un
komfortabel gegenüber der Haut waren, sondern auch leicht
zerstört wurden, da die Fasern des synthetischen Materials,
das die geforderten elastischen Eigenschaften bietet, durch
die Baumwollfasern zerschnitten oder durchtrennt wurden.
Es ist auch festzuhalten, daß einige Gewebe, die mit Nylon,
Polyester, Spandex, Baumwolle oder Kombinationen von diesen
gefertigt wurden, ein hohes Maß an Festigkeit und Haltbarkeit
aufweisen. Webwaren werden durch Verkreuzen von zwei oder
mehr Sätzen von Garnen oder Fasern erzeugt, so daß die Garne
jeweils einander im wesentlichen unter rechten Winkeln kreu
zen und ein Garnsatz parallel zur Gewebeachse verläuft. Die
ser Vorgang ist relativ teuer im Vergleich zu einem Wirk
vorgang, wobei ein oder mehrere Enden eines Garns verschlun
gen werden. Ferner fehlt den meisten dieser Webwaren die
Formrückbildung und der Komfort, die für Kleidung, wie Reit
hosen für Jockeys, gefordert werden.
Die vorhergehenden Ausführungen zeigen somit, daß eine Ma
schenware, die insbesondere für Freizeit- oder Sportbeklei
dung geeignet ist, d.h., die alle der oben angesprochenen
Eigenschaften und Kennwerte mit Sicherheit besitzt, benötigt
wird. Während andere Vorschläge nicht dazu geführt haben,
ein Gewebe mit einer geeigneten Kombination von natürlichen
sowie synthetischen Garnen zu schaffen, welches die geforder
ten Eigenschaften und Kennwerte aufweist, wird durch die vor
liegende Erfindung eine besonders strukturierte Garnkombina
tion geschaffen, um ein Gewebe oder eine Ware zu erzeugen,
das bzw. die alle erwünschten Eigenschaften und Kennwerte
aufweist.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein Gewebe für
Sport- und/oder Freizeitbekleidung, das einen relativ hohen
Grad an Festigkeit, Haltbarkeit und Dehnbarkeit sowie Form
rückbildung besitzt und gegenüber der Haut eines Trägers
komfortabel ist, wie es auch ein angenehmes, elegantes, ästhe
tisches Aussehen bietet. Das erfindungsgemäße Gewebe umfaßt
einen großen Prozentsatz an Baumwollgarn zusammen mit Core
spungarn (kernelastisches Garn). Dieses Corespungarn besteht
aus einem Spandexkern, so daß dem Garn elastische Eigenschaf
ten vermittelt werden, und einer Baumwollfaserhülle rund um
den Kern, so daß dieser nicht freiliegt. Das Corespun- und
Baumwollgarn erhalten eine Maschenbindung in Übereinstimmung
mit einem schweizerischen oder französischen Pique, einer
Matten- oder Panamabindung oder irgendeiner anderen geeigne
ten Maschenbindung, so daß lediglich das Baumwollgarn auf
der einen Seite des gewirkten Gewebes freiliegt und eine Kom
bination des Corespungarns sowie des Baumwollgarns auf der
entgegengesetzten Seite des Gewebes freiliegt, wobei der gro
ße Prozentsatz von Baumwollfasern das Gewebe färbbar sowie
komfortabel macht, während der Kern des Corespungarns einen
hohen Grad an Festigkeit und Formrückbildung bietet. Somit
kann eine Sport- oder Freizeitbekleidung aus einem erfindungs
gemäßen Gewebe durch den diese Bekleidung benutzenden Träger
leicht und bequem verformt werden.
Die Aufgabe der Erfindung sowie deren Ziele wie auch die
Merkmale und Vorteile des Erfindungsgegenstandes werden aus
der folgenden, auf die Zeichnungen Bezug nehmenden Beschrei
bung eines beispielhaften, gemäß der Erfindung gefertigten
Gewebes deutlich. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung von einer Seite eines
Gewebes aus einer Kombination von Garnen gemäß der
Erfindung als Maschen- oder Wirkware mit der schwei
zerischen Pique-Maschenbindung, wobei die Wirkware
in einem schlaffen Zustand vor dem Spannen der Garne
gezeigt ist;
Fig. 2 eine schematische Darstellung der entgegengesetzten
Seite des Gewebes von Fig. 1, wobei die Kombination
der Garne in einer beispielhaften Maschenbindung ge
zeigt ist.
Das Gewebe gemäß der Erfindung wird aus einer Kombination
von zwei Garnen gefertigt, die derart miteinander verwirkt
werden, daß die eine Seite des Gewebes lediglich eines der
Garne freilegt, während die andere Seite des Gewebes die ge
wirkte Kombination von beiden Garnen freilegt. Irgendeine
geeignete Maschenbindung kann benutzt werden, um die spezi
fische Struktur des Gewebes hervorzubringen, jedoch werden
die schweizerische oder die französische Pique-Maschenbindung
bevorzugt. Ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Gewebes mit
der schweizerischen Pique-Maschenbindung ist in den Fig. 1
und 2 gezeigt und wird noch näher beschrieben.
Die zur Erzeugung der Maschenware in Übereinstimmung mit der
Erfindung verwendeten speziellen Garne sind Corespun- und
Baumwollgarn. Corespungarn enthält einen Kern aus einem ela
stischen, kontinuierlichen Filament- oder Endlosgarn, wie
z.B. Spandex, welches ein synthetisches Garn ist, das elasti
sche Eigenschaften hat, die demjenigen von natürlichem Latex
überlegen sind. Somit vermittelt der Kern des Corespungarns
dem Garn und dem resultierenden Gewebe ein erhebliches Maß
an Dehn- oder Streckbarkeit und Formrückbildung. Selbstver
ständlich kann irgendein elastisches, durchlaufendes Fila
mentgarn den Kern des Corespungarns umfassen. Baumwollfaser
wird dann um den Kern herum gesponnen, um den Kern gänzlich
abzudecken. Insofern liegt der Kern eines elastischen, kon
tinuierlichen Filamentgarns nicht frei und kommt nicht mit
dem Baumwollgarn, mit welchem das Corespungarn gewirkt wird,
in Berührung.
Daraus wird folglich klar, daß die Kombination von Garnen
in Übereinstimmung mit der Erfindung zu einer Wirkware führt,
die einen großen Prozentsatz an Baumwolle enthält, so daß
dem Gewebe all die Vorteile von Baumwolle vermittelt werden.
Darüber hinaus besitzt jedoch das aus der beschriebenen Kom
bination von Garnen gefertigte Gewebe die erwünschten Eigen
schaften und Merkmale von elastischen Garnen, was auf den
Spandexkern des Corespungarns zurückzuführen ist.
Im einzelnen besteht die bevorzugte Ausführungsform des er
findungsgemäßen Corespungarns aus annähernd 90% Baumwollgarn
und 10% Spandexgarn. Die Maschen- oder Wirkware mit dem Baum
woll- und Corespungarn enthält insgesamt 97% Baumwolle und
3% Spandex, wobei das Baumwollgarn 70% des Gewebes und das
Corespungarn 30% des Gewebes ausmacht. Dieser hohe Prozent
satz an Baumwolle erleichtert das Färben des Gewebes, da
Baumwolle ohne Schwierigkeiten in einem Einbad-Färbeverfahren
gefärbt wird. Der hohe Prozentsatz an Baumwolle ist auch ge
genüber der Haut weich, so daß für eine Kleidungsstücke aus
einem erfindungsgemäßen Gewebe tragende Person deshalb ein
größerer Komfort erlangt wird.
Vorzugsweise besteht das Corespungarn aus 70 den LYCRA mit
einer Hülle aus Baumwolle, was eine Garnnummer von 30/1 zum
Ergebnis hat. LYCRA ist ein eingetragenes Warenzeichen von
DuPont, welches in Verbindung mit dem Spandexgarn dieser
Firma verwendet wird. Der Ausdruck "70 den" bezeichnet eine
Maßeinheit für LYCRA, die ein Größenverhältnis des Garns wie
dergibt. "DENIER" (den) bezeichnet das Gewicht des Garns in
Gramm pro 9000 m von Garn. Diese Maßeinheit ist nicht mit
der Tex zu verwechseln, welche eine universelle Maßeinheit
ist, die das Garngewicht in Gramm von 10 000 m an Garn angibt.
Insofern hat das bevorzugte LYCRA-Garn 70 g/9000 m. Dem Fach
mann im einschlägigen Gebiet ist ohne weiteres klar, daß,
je größer der Grammwert pro 9000 m ist, umso stärker oder
kräftiger das Garn sein wird, so daß es größere Festigkeit
und einen höheren Grad an Dehnbarkeit sowie Formrückbildung
besitzt.
Der Ausdruck "CP"-Baumwolle bezieht sich auf gekämmte Peeler-
Baumwolle, die aus relativ feinen Baumwollfasern besteht.
Der Ausdruck "30/1" bezieht sich auf die Baumwoll-Nummer
oder die Garngröße, gemessen in einem englischen Maßsystem.
Insbesondere gibt "30/1" an, daß das Baumwollgarn aus einem
Strang von 30 einzelnen Garnen besteht. "Dreißig Eins" kenn
zeichnet, daß der Garnstrang dreißig grains pro 100 yards
hat, so daß, je größer die dem Wort "Eins" vorausgehende Zahl
ist, umso kleiner der Garnstrang ist.
Die Baumwollfaser, mit der das Corespungarn gewirkt wird,
ist eine 60/2-gasmercerisierte Baumwolle. Aus dem Vorherge
henden wird klar, daß eine 60/2-Baumwolle aus zwei Strängen
von 60 Einzelgarnen besteht, die durch eine Brillantgarndre
hung zusammendubliert sind. Die Brillantgarndrehung verwendet
entweder eine S- oder eine Z-Drehung. Die S- oder Z-Drehung
bezieht sich auf die Garndrehrichtung, in welcher die rück
seitigen schraubenförmigen Bahnen eines in einer vertikalen
Lage gehaltenen verdrehten Garns in ihrer Neigungsrichtung
zum mittigen Teil des jeweiligen Buchstabens S oder Z ver
gleichbar sind. Die Baumwolle wird mit Gas mercerisiert, um
deren ästhetisches Aussehen zu verbessern wie auch dem Gewe
be zusätzliche Festigkeit zu vermitteln. Eine Gasmercerisie
rung wird durch Behandeln der Baumwollfasern mit starkem
Natriumhydroxyd, während die Fasern unter Spannung gehalten
werden, bewerkstelligt. Durch eine solche Behandlung der Fa
sern wird die Baumwolle glänzend, stärker und besser färbbar.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Beispiel eines erfindungsgemäßen
Gewebes in einer schweizerischen Pique-Maschenbindung. Wenn
gleich mehrere andere Maschenbindungen geeignet sind, um die
Zwecke und Ziele der Erfindung zu erreichen und zu fördern,
so hat sich gezeigt, daß die schweizerische Pique-Maschenbin
dung insbesondere geeignet ist, wenn alle Faktoren, wie auch
Kosten und leichte Herstellung, in Betracht gezogen werden.
Die Fig. 1 zeigt die eine Seite des Gewebes 10, auf der die
60/2-gasmercerisierte Baumwolle 20 das einzige freiliegende
Garn ist. Die Fig. 2 zeigt die Rückseite des Gewebes 10,
wobei die 60/2-gasmercerisierte Baumwolle 20 und das Corespun
garn 30 freigelegt sind. Die Maschenbindung in Fig. 1 und
2 ist in schlaffer Gestalt dargestellt, d.h. vor dem Spannen
der Garne, um das fertige Gewebe 10 herzurichten. Die speziel
le Struktur der Maschenbindung wird vom Fachmann ohne weiteres
erkannt, wobei vorausgesetzt wird, daß alle Fachleute mit
der schweizerischen Pique-Maschenbindung wie auch mit ande
ren Maschenbindungen, die für eine Verwendung mit der Garn
kombination gemäß der Erfindung geeignet sind, vertraut sind.
Der Erfindungsgegenstand kann zur Herstellung von Reithosen
und anderen Bekleidungsstücken verwendet werden. Die Erfin
dung findet jedoch wegen der Festigkeit, Haltbarkeit, Form
rückbildung und Bequemlichkeit bzw. des Komforts insbesondere
Anwendung in Verbindung mit Reithosen. Ferner ist die Erfin
dung in Verbindung mit anderen Arten von Freizeit- und/oder
Sportbekleidungsstücken verwendbar, welche die genannten Vor
züge erfordern.
Claims (14)
1. Maschenware für Sport- und/oder Freizeitbekleidung,
gekennzeichnet durch ein Corespungarn (30) mit einem Kern
aus einem elastischen, kontinuierlichen Filamentgarn und
einer Baumwollfäser an der Außenseite des Kerns, die die
sen abdeckt, und durch ein Baumwollgarn (20), das mit dem
Corespungarn gewirkt ist, so daß lediglich das Baumwollgarn
auf einer ersten Seite des Gewebes sowie eine Kombination
des Corespungarns und des Baumwollgarns auf einer zweiten
Seite des Gewebes freiliegen, um ein hohes Maß an Formrück
bildung und Festigkeit des Gewebes für verschiedene sport
liche Aktivitäten bei einer komfortablen Eigenschaft ge
genüber der Haut eines Trägers zu bieten.
2. Maschenware nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Äußere der Baumwollfaser gasmercerisiert ist.
3. Maschenware nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das elastische, kontinuierliche Filamentgarn ein Span
dexgarn ist.
4. Maschenware nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Spandexgarn annähernd 70 den aufweist.
5. Maschenware nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die äußere Baumwollfaser ein 30/1-Baumwollgarn ist.
6. Maschenware nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Baumwollgarn ein 60/2-gasmercerisiertes Baumwollgarn
in einer Brillantgarndrehung ist.
7. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Corespungarn etwa 10% des elastischen,
kontinuierlichen Filamentgarns und etwa 90% der außenlie
genden Baumwollfaser umfaßt.
8. Maschenware nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Corespungarn etwa 30% der Maschenware und das Baum
wollgarn etwa 70% der Maschenware umfaßt.
9. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Maschenware einen Gesamtanteil von 97%
an Baumwolle und etwa 3% des elastischen, kontinuierlichen
Filamentgarns umfaßt.
10. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Corespun- und das Baumwollgarn miteinan
der nach der schweizerischen Pique-Maschenbindung vermascht
sind.
11. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Corespun- und das Baumwollgarn miteinan
der nach der französischen Pique-Maschenbildung vermascht
sind.
12. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das elastische, kontinuierliche Filamentgarn
LYCRA ist.
13. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das elastische, kontinuierliche Filamentgarn
ein natürliches Latex ist.
14. Maschenware nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Corespun- und das Baumwollgarn von annä
hernd der gleichen Größe sind.
Applications Claiming Priority (1)
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- 1989-05-26 GB GB8912205A patent/GB2224755A/en not_active Withdrawn
- 1989-06-05 DE DE3918318A patent/DE3918318A1/de not_active Withdrawn
- 1989-06-08 AU AU36188/89A patent/AU3618889A/en not_active Abandoned
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5514457A (en) * | 1991-06-21 | 1996-05-07 | Akzo N.V. | Textile structure for protective clothing |
| DE102014002944A1 (de) | 2014-02-25 | 2015-08-27 | Beumer Gmbh & Co. Kg | Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen eines Gegenstands mit einer schlauchförmigen Verpackungsfolie |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU3618889A (en) | 1990-05-24 |
| GB8912205D0 (en) | 1989-07-12 |
| GB2224755A (en) | 1990-05-16 |
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