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DE3918038C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3918038C2
DE3918038C2 DE3918038A DE3918038A DE3918038C2 DE 3918038 C2 DE3918038 C2 DE 3918038C2 DE 3918038 A DE3918038 A DE 3918038A DE 3918038 A DE3918038 A DE 3918038A DE 3918038 C2 DE3918038 C2 DE 3918038C2
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DE
Germany
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bladder
walls
ball
wall
right angles
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DE3918038A
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English (en)
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DE3918038A1 (de
Inventor
Klaus 7460 Balingen De Uhl
Jose 7407 Rottenburg De Montero
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Sportartikelfabrik Karl Uhl 7460 Balingen De GmbH
Original Assignee
Sportartikelfabrik Karl Uhl 7460 Balingen De GmbH
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Publication date
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Priority to IT20050A priority patent/IT1239902B/it
Priority to JP2099485A priority patent/JPH037177A/ja
Priority to CH1593/90A priority patent/CH682052A5/de
Priority to ES9001446A priority patent/ES2020775A6/es
Priority to FR9006795A priority patent/FR2648051B1/fr
Publication of DE3918038A1 publication Critical patent/DE3918038A1/de
Application granted granted Critical
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B41/00Hollow inflatable balls
    • A63B41/02Bladders

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine aufblasbare Blase für eine Ballhülle eines Balles, insbesondere Fußballs.
Es ist bekannt, daß ein wesentliches Qualitätsmerkmal der­ artiger Bälle in der Vollkommenheit ihrer Rundheit und darüber hinaus in der Fähigkeit besteht, diese Rundheit über eine möglichst lange Benutzungsdauer beizubehalten.
Bei bekannten Bällen der in Rede stehenden Art, z.B. Fuß­ bällen, wird die Rundheit nahezu ausschließlich durch die Ball­ hülle bestimmt. Denn das aufblasbare Innenteil, die sogenannte Blase, die zwar auch als Kugelkörper konzipiert ist, besteht aus einem vergleichsweise dünnwandigen elastischen Material, das dem Innendruck des Balles (üblicherweise 0,8-1,2 bar) keinen allzu großen Verformungswiderstand entgegenzusetzen vermag. So wirken sich schon bei der Herstellung unvermeidliche geringfügige Wandstärkendifferenzen des Blasenmaterials dahin­ gehend aus, daß die luftgefüllte Blase von einer idealen Kugel­ form mehr oder weniger abweicht.
Um die erforderliche Rundheit des Balles zu gewährleisten, ist es daher nach dem derzeitigen Stand der Technik notwendig, ein vergleichsweise hohes Maß an Aufwand in die Herstellung der Ballhülle zu investieren. Diese besteht üblicherweise aus 32 an den Kanten miteinander vernähten Fünf- und Sechseckteilen eines kaschierten Kunststoffmaterials hoher Festigkeit. Es sind auch Bälle bekannt, deren Hülle aus insgesamt 18 länglich gestalteten Einzelteilen besteht.
Durch die US-PS 48 26 177 ist ein würfelförmiger Hohlkörper bekannt geworden, in den - zur Erhaltung der Würfelform - elastische Innenwände eingezogen sind. Abweichend von der erfindungsgemäßen Ballblase handelt es sich aber bei dem bekannten Gegenstand um einen einteiligen "Ball". Das heißt, es fehlt eine umgebende Ballhülle. Der bekannte würfelförmige "Ball" besitzt also keine für eine entsprechende Formhaltigkeit und Festigkeit sorgende Außenhülle. Die Würfelform kann daher bei dem bekannten Hohlkörper nur durch entsprechende konstruktive Maßnahmen erreicht bzw. gewahrt werden. Hierfür dürfte einmal eine beträchtliche Dicke des elastischen Materials unabdingbar sein. Da die Hohlräume andererseits aber auch mit Druckluft gefüllt sein sollen, muß dem natürlichen Bestreben des Luftdrucks, dem umgebenden Behältnis eine der Kugelform angenäherte Gestalt zu geben, entgegengewirkt werden. Hierin dürften bei dem bekannten Gegenstand in erster Linie Sinn und Zweck der eingezogenen Zwischenwände begründet sein.
Zwar ist es durch die US-PS 15 31 317 auch bei kugelförmigen Bällen bekannt, Zwischenwände einzuziehen. Jedoch handelt es sich auch hier wieder um einen einteiligen Ball, also um einen schon gattungsgemäß abweichenden Gegenstand. Eine formgebende und -stabilisierende Außen­ hülle ist also nicht vorhanden. Darüber hinaus ist es aber bei dem bekannten Ball nach US-PS 15 31 317 grundsätzlich nicht vorgesehen, diesen mit Druckluft zu füllen. Die Möglichkeit der Füllung mit Luft oder Gas wird lediglich beiläufig erwähnt. Offensichtlich wegen des grundsätzlichen Verzichts auf Druck­ luftfüllung sind bei dem bekannten Ball vergleichsweise dick­ wandige Zwischenwände in räumlich dichter Anordnung vorge­ sehen. Dies würde bei einer Ballblase der eingangs bezeichneten Art, die ja von einer Ballhülle umgeben ist, einen zu hohen konstruktiven Aufwand bedeuten und wäre im übrigen auch aus Gewichtsgründen nachteilig.
Aufgabe der Erfindung ist es, mit einfachen Mitteln geeignete Maßnahmen dafür zu treffen, daß die erwünschte Rundheit bereits bei dem aufblasbaren Innenteil (Blase) als solchen erreicht bzw. verbessert wird.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe bei einer aufblasbaren Ballblase der eingangs bezeichneten Art dadurch gelöst, daß in der Blase mindestens eine Wand, vorzugsweise mehrere Wände, aus elastischem Material angeordnet sind, die in ihren Konturen den jeweiligen Innenabmessungen der Blase entsprechen und an ihrem Umfang jeweils mit der Innenwandung der Blase verbunden sind.
Durch die erfindungsgemäßen Wände wird vorteilhafterweise eine Stabilisierung der Blase erzielt in dem Sinne, daß sich die Formhaltigkeit der Blase verbessert. Geringfügige Ab­ weichungen in der Wandstärke des Blasenmaterials wirken sich infolgedessen nicht mehr dahingehend nachteilig aus, daß die aufgepumpte Blase von ihrer Kugelform nennenswert abweicht.
Die Rundheit des gesamten Balles wird somit nicht mehr aus­ schließlich von der Form und Stabilität der Ballhülle bestimmt; vielmehr trägt hierzu nun auch die Blase zu einem wesentlichen Teil bei. Dadurch werden vorteilhafterweise Einsparungen und Herstellungserleichterungen bei der Ballhülle möglich, ohne daß hierdurch die Qualität des Balles (siehe eingangs gemachte Ausführungen) leidet.
Insbesondere ermöglicht es die Erfindung, die Anzahl der Ein­ zelteile für die Ballhülle zu verringern, ohne daß die Rund­ heit des Balles und die Spieleigenschaften gegenüber her­ kömmlichen Spitzenbällen verschlechtert werden.
Die Erfindung bewirkt außerdem eine Schonung des Ballmaterials und damit eine Verlängerung der Lebensdauer des Balles. Denn es genügen nunmehr schon erheblich geringere Drücke (von nur ca. 0,5 bar gegenüber bisher 0,8-1,2 bar), um dem aufge­ pumpten Ball die für den Sportbetrieb erforderliche bzw. ge­ wünschte "Härte" zu verleihen.
Obwohl bei der Erfindung in erster Linie an eine Anwendung auf die hierzulande gängigen kugelrunden Sportbälle, wie Fuß-, Hand-, Volleybälle und dergleichen, gedacht ist, schließt die Erfindung gleichwohl ihre Anwendung auch auf die hauptsächlich in Übersee üblichen ellipsoidförmigen Bälle (Stichwort "american football") keineswegs aus. Denn auch bei diesen "Bällen" gelten die eingangs geschilderten Qualitätsanforde­ rungen entsprechend und treten ähnliche herstellungs- und materialbedingte Probleme auf wie bei den kugeligen Bällen.
Eine entsprechende Ausgestaltung der Erfindung ist aus Patent­ anspruch 2 zu entnehmen.
Es leuchtet ein, daß die erfindungsgemäß angestrebte Stabili­ sierwirkung um so größer sein wird, je mehr derartige Wände in die Blase eingezogen werden. So ist es z.B. möglich, die Wände - fächerartig - in entsprechenden, gleich- oder ver­ schieden großen Winkeln im Inneren der Blase anzuordnen. Ins­ besondere ist aber eine aus Patentanspruch 4 ersichtliche sehr vorteilhafte Ausführungsform denkbar, die mit drei jeweils senkrecht aufeinanderstehenden Wänden auskommt.
Im Normalfall dürfte es indessen den erfindungsgemäß ange­ strebten Stabilitätserfordernissen durchaus in befriedigendem Maße genügen, wenn in der Blase zwei rechtwinklig oder im wesentlichen rechtwinklig zueinander stehende, sich gegen­ seitig in einer ihrer Symmetrieachsen durchdringende Wände angeordnet sind.
Zugleich wird hierdurch auch das gebotene Herstellungs- und Kostenoptimum gewahrt.
Im Prinzip ist aber auch jede andere Anordnung von Wänden denkbar, durch die der Innenraum der Blase in mehrere gleich- oder verschiedengroße Kammern eingeteilt wird.
Durch die erfindungsgemäßen Wände wird also das Innere der Blase in mehrere Kammern unterteilt, wobei ein "Vier-Kammern- System" bevorzugt wird, welches sich durch zwei Wände reali­ sieren läßt (vgl. Ausführungsform nach Patentanspruch 3). Hierbei ist es denkbar, daß die einzelnen Kammern hermetisch voneinander abgeschlossen sind. Diese Variante hätte z.B. den Vorteil, daß bei Druckverlust in nur einer Kammer der Ball weiterhin (wenigstens notdürftig) gebrauchsfähig wäre, da ja die übrigen Kammern noch den Betriebsdruck aufweisen. Allerdings würde eine solche Ausführungsform je Kammer ein gesondertes Ventil erfordern. Nach einer bevorzugten Aus­ führungsform der Erfindung wird indessen vorgeschlagen, daß die Wände - vorzugsweise als Kreisausnehmungen ausgebildete - Durchbrechungen aufweisen, so daß pneumatisch miteinander in Verbindung stehende Kammern gebildet werden.
Der Vorteil besteht hier darin, daß man - wie schon bei Blasen nach dem Stand der Technik - mit nur einem Ventil aus­ kommt. Darüber hinaus lassen sich durch die Durchbrechungen in den Wänden vorteilhafte Material- und Gewichtseinsparungen erzielen.
Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung können den Patentansprüchen 6-8 entnommen werden.
Zur Veranschaulichung und näheren Erläuterung der Erfindung dienen Ausführungsbeispiele, die in der Zeichnung dargestellt und nachstehend beschrieben sind. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform einer aufblasbaren Blase eines Fußballs, die zur besseren Veranschaulichung transparent dargestellt ist, und
Fig. 2 eine andere Ausführungsform.
Die kugelförmige Blase 10 kann vorzugsweise aus einem elastomeren Material, z.B. einem ver­ schweißbaren Polyurethan-Elastomer, bestehen. Alternativ ist aber auch Naturlatex oder Synthesekautschuk oder ein thermoplastischer Elastomer oder ein Gemisch dieser Materialien denkbar.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind im Innern der Blase 10 zwei kreisförmige Wände 11 und 12 unter einem Winkel von 90° zueinander angeordnet, die sich gegenseitig in einer gemeinsamen Symmetrieachse 13 durchdringen. Die Wände 11, 12 bestehen zweckmäßigerweise aus dem gleichen elastischen Werk­ stoff wie die Blase 10, z. B. den vorstehend angegebenen Materialien. Die Wände 11, 12 sind an ihrem Umfang jeweils mit der Blase 10 bzw. deren Innenwandung fest verbunden, vorzugsweise verschweißt bzw. vulkanisiert. Durch die beiden Wände 11, 12 wird der Innenraum der Blase 10 in vier gleich­ große Kammern aufgeteilt, die mit 14, 15, 16 und 17 beziffert sind. Fig. 1 macht des weiteren deutlich, daß die beiden Wände 11, 12 einen gleichgroßen Durchmesser aufweisen, der dem Kugeldurchmesser der Blase 10 entspricht.
Die vier Kammern 14-17 der Blase 10 stehen untereinander in pneumatischer Verbindung. Zu diesem Zweck weisen die Wände 11, 12 jeweils zwei kreisförmige Durchbrechungen 18, 19 bzw. 20, 21 auf. Auf diese Weise ist zur Druckluftzufuhr nur ein einziges Ventil erforderlich, das in der Zeichnung schematisch angedeutet und mit 22 bezeichnet ist.
Die Variante nach Fig. 2 unterscheidet sich von der Ausführungs­ form nach Fig. 1 dadurch, daß in die Blase 10 zusätzlich zu den beiden Wänden 11, 12 noch eine dritte Wand 23 gleicher Größe eingezogen ist, die ebenfalls zwei kreisförmige Durch­ brechungen - mit 24, 25 bezeichnet - besitzt und jeweils senkrecht zu den beiden anderen Wänden 11 bzw. 12 steht. Die jeweiligen Durchdringungslinien der Wand 23 mit den Wänden 11, 12, wobei es sich um Symmetrieachsen der betreffenden Wände handelt, sind mit 26 bzw. 27 beziffert. Durch die drei Wände 11, 12 und 23 wird der Innenraum der Blase 10 in insge­ samt acht gleichgroße Kammern 28-35 unterteilt, die durch die Durchbrechungen 18-21 und 24, 25 pneumatisch miteinan­ der verbunden sind. Zum Aufpumpen der Blase 10 genügt somit auch bei der Ausführungsform nach Fig. 2 - ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 - ein einziges Ventil 22.

Claims (8)

1. Aufblasbare Blase (10) für eine Ballhülle eines Balles, insbesondere Fußballes, dadurch gekennzeichnet, daß in der Blase (10) mindestens eine Wand, vorzugsweise mehrere Wände (11, 12, 23) aus elastischem Material angeordnet sind, die in ihren Kon­ turen den jeweiligen Innenabmessungen der Blase (10) ent­ sprechen und an ihrem Umfang jeweils mit der Innenwandung der Blase (10) verbunden sind.
2. Blase nach Anspruch 1, die Kugelform aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (11, 12, 23) kreis­ förmig ausgebildet sind, und daß sich die Ebenen der Wände (11, 12, 23 in mindestens einer, mehreren Wänden gemeinsamen Symmetrieachse (13 bzw. 26 bzw. 27) schneiden.
3. Blase nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Wände (10, 12) recht­ winklig oder im wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordnet sind (Fig. 1).
4. Blase nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß drei Wände (11, 12, 23) recht­ winklig zueinander angeordnet sind, die sich paarweise in je einer gemeinsamen Symmetrieachse (13 bzw. 26 bzw. 27) durchdringen (Fig. 2).
5. Blase nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (11, 12, 23) - vor­ zugsweise als Kreisausnehmungen ausgebildete - Durchbrechungen (18, 19; 20, 21; 24, 25) aufweisen, so daß pneumatisch mit einander in Verbindung stehende Kammern (14-17; 28-35) gebildet werden.
6. Blase nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (11, 12, 23) aus dem gleichen Werkstoff bestehen wie die Blase (10), vorzugs­ weise aus einem elastomeren Material.
7. Blase nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Material ein verschweiß­ bares Polyurethan-Elastomer ist.
8. Blase nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (11, 12, 23) aus Naturlatex oder Synthesekautschuk oder einem thermo­ plastischen Elastomer oder einem Gemisch dieser Materialien bestehen und an ihrem Umfang mit der Innenwandung der Blase (10) vulkanisiert oder verschweißt sind.
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