DE19901327A1 - Ball - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B41/00—Hollow inflatable balls
- A63B41/08—Ball covers; Closures therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B2243/00—Specific ball sports not provided for in A63B2102/00 - A63B2102/38
- A63B2243/0025—Football
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
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Abstract
Um bei einem Spielball die bei der manuellen Herstellung auftretenden Abweichungen bzgl. der Kugelsymmetrie bzw. der mittigen Lage des Schwerpunktes zu verringern, wird vorgeschlagen, den Ballkörper aus regelmäßigen Vier- und unregelmäßigen Sechsecken zusammenzusetzen, wobei jedes Viereck (1) mit jeweils vier Sechsecken (3) und jedes Sechseck (3) mit jeweils vier weiteren Sechsecken (3) verbunden ist. Die unregelmäßigen Sechsecke (3) weisen zwei senkrecht zueinander verlaufende Symmetrieachsen (5, 6) auf (Fig. 1).
Description
Die Erfindung betrifft einen Ball zum Durchführen von Ball
spielen, mit einem durch Druck beaufschlagbaren Ballkörper mit
annähernd kugelförmiger Gestalt, der aus einer Vielzahl von
miteinander verbundenen Segmenten aus Leder und/oder Kunst
stoff besteht.
Bälle mit rundem Ballkörper werden für eine Vielzahl von
Sportarten wie z. B. beim Fußball als Spielgerät eingesetzt.
Bei den bekannten Bällen bestehen die Segmente z. B. aus Fünf
ecken und regelmäßigen Sechsecken, die an ihren Seitenkanten
durch Nähte miteinander verbunden sind. Bei den bekannten
Bällen werden beispielsweise zwölf fünfeckige Segmente mit
zwanzig Sechsecken zusammengenäht, so daß insgesamt zweiund
dreißig Teile vorhanden sind. Eins der Segmente weist übli
cherweise eine Öffnung mit einem darunter liegenden Ventil
auf, mit dessen Hilfe die im Inneren des Ballkörpers vorhande
ne Blase aufgepumpt werden kann.
Die Eignung derartiger Bälle als Spielgerät hängt u. a. ent
scheidend davon ab, daß der Ballkörper möglichst genau die
Gestalt einer Kugel aufweist und rotations- bzw. punktsymme
trisch ausgebildet ist, wobei der Schwerpunkt im Idealfall
exakt im Kugelmittelpunkt liegen soll.
Abweichungen von dieser Symmetrie sind jedoch in der Praxis
unvermeidbar, da das Zusammennähen der Segmente manuell er
folgt und bereits Abweichungen von der Rundheit dadurch auf
treten können, daß der Faden bei einer oder mehreren Nähten
fester bzw. weniger fest als bei den restlichen Nähten angezo
gen wird.
Derartige Abweichungen von der Symmetrie führen beispielsweise
beim Fußballspielen dazu, daß die vom Spieler beabsichtigte
Flugbahn nicht exakt eingehalten wird. Bezüglich der Rundheit
minderwertige Bälle neigen besonders dann zu irregulären Flug
bahnen, wenn sie mit Effet, d. h. mit einer Eigendrehung bzw.
einem Drehimpuls vom Spieler verschossen werden.
Die Gefahr von unterschiedlichen Nähten nimmt naturgemäß mit
der Anzahl der zu legenden Nähte zu, wobei auch die Herstel
lung dieser Bälle mit vielen Nähten entsprechend aufwendig und
teuer ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemä
ßen Ball zu schaffen, bei dem der Ballkörper trotz großer
Annäherung an eine kugelförmige Gestalt aus weniger Segmenten
hergestellt werden kann, wobei dadurch auch die Anzahl der
Nähte verringert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Segmente aus regelmäßigen Vier- und unregelmäßigen Sechsecken
bestehen, wobei jedes Viereck mit jeweils vier Sechsecken und
jedes Sechseck mit jeweils vier weiteren Sechsecken verbunden
ist und die Sechsecke jeweils zwei senkrecht zueinander ver
laufende Symmetrieachsen aufweisen.
Durch diese neue Geometrie der zur Herstellung der Ballkörper
verwendeten Segmente können nunmehr Bälle hergestellt werden,
die aus sechs Vierecken und zwölf Sechsecken bestehen, so daß
die Anzahl der Segmente nahezu halbiert ist und entsprechend
weniger Nähte gelegt werden müssen. Dadurch verringert sich
bei dem erfindungsgemäßen Ball die Gefahr, daß bei der Her
stellung Abweichungen von der Rundheit erzeugt werden, die zu
den erwähnten Problemen führen können. Auch ist die Herstel
lung des erfindungsgemäßen Balles wesentlich vereinfacht.
Wie üblich, bestehen auch die erfindungsgemäßen Bälle vorzugs
weise aus mehrschichtigen Kunststoffverbunden, die eine gerin
ge Wasseraufnahme aufweisen und somit ein relativ konstantes
Gesamtgewicht des Balles ermöglichen. Auch die im Inneren des
Ballkörpers vorhandene Blase ist wie beim Stand der Technik
als Rund- oder Mehrflügelblase ausgebildet.
Wie umfangreiche Tests gezeigt haben, ist die Treffsicherheit
mit den erfindungsgemäßen Bällen beispielsweise beim Fußball
spielen deutlich erhöht. Dies liegt vermutlich nicht nur an
den geringeren Abweichungen bzgl. der Symmetrie und des
Schwerpunktes, sondern auch daran, daß die einzelnen Segmente
bei gleicher Ballgröße bzgl. ihrer Fläche größer sind, so daß
die Fläche, die vom Fuß des Spielers beim Schuß berührt wird,
eine gleichmäßige Oberflächenstruktur ohne Nähte aufweist und
somit der vom Spieler gewünschte Effet bzw. Drehimpuls genauer
dosiert werden kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschau
licht und wird im nachfolgenden anhand der Zeichnung im ein
zelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf zwei miteinander verbundene Seg
mente in gekrümmtem Zustand und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen
Balles.
Bei den Segmenten gemäß Fig. 1 handelt es sich um ein regel
mäßiges Viereck 1, das an seiner Kante 2 mit einem unregel
mäßigen Sechseck 3 mittels einer angedeuteten Naht 4 verbunden
ist. Das Sechseck 3 weist zwei Symmetrieachsen 5, 6 auf, die
senkrecht aufeinanderstehen.
Es sei darauf hingewiesen, daß es sich bei der Fig. 1 um eine
Draufsicht auf die Segmente in gekrümmtem Zustand handelt, so
daß sich perspektivische Abweichungen von der flächigen Geome
trie ergeben. Bei den flächigen, nicht gekrümmten Segmenten
sind die gegenüberliegenden Seiten im wesentlichen parallel
zueinander ausgebildet.
Bei der ebenfalls perspektivischen Darstellung gemäß Fig. 2
ist zu erkennen, daß jedes Viereck 1 längs seiner Kanten mit
jeweils vier Sechsecken 3 verbunden ist, während jedes Sechs
eck an seinen kürzeren Seiten mit jeweils vier weiteren Sechs
ecken vernäht ist.
Der darstellungsgemäße Ball weist mithin lediglich achtzehn
Segmente auf, von denen sechs als Vierecke und zwölf als
Sechsecke ausgebildet sind.
1
Viereck
2
Kante
3
Sechseck
4
Naht
5
Symmetrieachse
6
Symmetrieachse
Claims (4)
1. Ball zum Durchführen von Ballspielen, mit einem durch
Druck beaufschlagbaren Ballkörper mit annähernd kugelför
miger Gestalt, der aus einer Vielzahl von miteinander
verbundenen Segmenten aus Leder und/oder Kunststoff be
steht, dadurch gekennzeichnet, daß
die Segmente (1, 3) aus regelmäßigen Vier- und unregel
mäßigen Sechsecken bestehen, wobei jedes Viereck (1) mit
jeweils vier Sechsecken (3) und jedes Sechseck (3) mit
jeweils vier weiteren Sechsecken (3) verbunden ist und die
Sechsecke (3) jeweils zwei senkrecht zueinander verlaufen
de Symmetrieachsen (5, 6) aufweisen.
2. Ball nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Segmente (1, 3) aus mehrschichti
gen Kunststoffverbunden bestehen.
3. Ball nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ballkörper aus sechs Vierecken
(1) und zwölf Sechsecken (3) besteht.
4. Ball nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Segmente (1, 3) mit
tels Nähten (4) miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999101327 DE19901327A1 (de) | 1999-01-15 | 1999-01-15 | Ball |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999101327 DE19901327A1 (de) | 1999-01-15 | 1999-01-15 | Ball |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19901327A1 true DE19901327A1 (de) | 2000-07-20 |
Family
ID=7894330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999101327 Withdrawn DE19901327A1 (de) | 1999-01-15 | 1999-01-15 | Ball |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19901327A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD779003S1 (en) * | 2015-11-17 | 2017-02-14 | Nike, Inc. | Ball with surface ornamentation pattern |
| USD786374S1 (en) | 2015-12-28 | 2017-05-09 | Nike, Inc. | Ball with surface ornamentation pattern |
| USD786375S1 (en) | 2015-12-28 | 2017-05-09 | Nike, Inc. | Ball with surface ornamentation pattern |
| USD798974S1 (en) * | 2015-11-17 | 2017-10-03 | Nike, Inc. | Ball with surface ornamentation pattern |
| USD811501S1 (en) * | 2016-06-27 | 2018-02-27 | Tangle, Inc. | Lighted basketball |
-
1999
- 1999-01-15 DE DE1999101327 patent/DE19901327A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD779003S1 (en) * | 2015-11-17 | 2017-02-14 | Nike, Inc. | Ball with surface ornamentation pattern |
| USD798974S1 (en) * | 2015-11-17 | 2017-10-03 | Nike, Inc. | Ball with surface ornamentation pattern |
| USD786374S1 (en) | 2015-12-28 | 2017-05-09 | Nike, Inc. | Ball with surface ornamentation pattern |
| USD786375S1 (en) | 2015-12-28 | 2017-05-09 | Nike, Inc. | Ball with surface ornamentation pattern |
| USD811501S1 (en) * | 2016-06-27 | 2018-02-27 | Tangle, Inc. | Lighted basketball |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |