DE3911730A1 - Jalousiesteuerung fuer eine orgel - Google Patents
Jalousiesteuerung fuer eine orgelInfo
- Publication number
- DE3911730A1 DE3911730A1 DE19893911730 DE3911730A DE3911730A1 DE 3911730 A1 DE3911730 A1 DE 3911730A1 DE 19893911730 DE19893911730 DE 19893911730 DE 3911730 A DE3911730 A DE 3911730A DE 3911730 A1 DE3911730 A1 DE 3911730A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- blind control
- control according
- push
- pull rod
- electric motor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 title claims description 12
- 230000008878 coupling Effects 0.000 abstract description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 abstract description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 abstract description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 3
- 210000002683 foot Anatomy 0.000 description 3
- 210000003423 ankle Anatomy 0.000 description 2
- 101150049168 Nisch gene Proteins 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000013707 sensory perception of sound Effects 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10B—ORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
- G10B3/00—Details or accessories
- G10B3/16—Swell chambers; Accentuating means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Blinds (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Jalousiesteuerung für eine
Orgel mit Schwelljalousien, welche schwenkbar gelagert
und mit einer Schub-Zugstange verbunden sind.
Um die Klangentfaltung, insbesondere die Lautstärke ei
ner Orgel verstellen zu können, wird bekannterweise ein
Teilwerk der Pfeifenorgel (Manual) in Form eines soge
nannten Schwellwerkes gebaut. Dabei ist eine Anzahl von
Pfeifenregistern in einem schalldicht abgeschlossenen
Kasten oder Behälter angeordnet, an dessen Vorderseite
mehrere schwenkbare oder in anderer Weise zu öffnende
Schwelljalousien gelagert sind. Die Schwelljalousien
können während des Orgelspiels geöffnet oder geschlos
sen werden, wobei im geöffneten Zustand der Klang des
Schwellwerkes voll austreten kann, während im geschlos
senen Zustand die Klangentfaltung nach außen sehr ge
ring ist, die Orgel somit leise gespielt werden kann.
Zur Steuerung der Schwelljalousien dient bekannterweise
eine Schub- und Zugstange, mittels derer das Öffnen
bzw. Schließen der Schwelljalousien hervorgerufen wird.
Bei bekannten Schwelljalousien für Pfeifenorgeln wird
die Schub- und Zugstange pneumatisch betätigt. Hierzu
dienen mehrere Windbälge, beispielsweise sechs oder
zehn Windbälge, welche zusammengebaut und mittels einer
elektropneumatischen Steuerung einzeln ein- bzw. ausge
schaltet werden können. Aus der Addition der Bewegungen
der einzelnen Windbälge ergibt sich eine Bewegung der
Schub- und Zugstange und somit ein Öffnen bzw.
Schließen der Schwelljalousien.
Bei den bekannten Jalousiensteuerungen erweist es sich
als nachteilig, daß diese keine feindosierte, stufen
lose Einstellung der Schub- und Zugstange ermöglichen
und zudem einen erheblichen mechanischen Aufwand erfor
dern. Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus den relativ
starken Luft-Ausblasgeräuschen, welche insbesondere bei
leisem Orgelspiel das Klangempfinden erheblich beein
trächtigen können. Zudem ist es erforderlich, geeigente
Maßnahmen zur Luftzuführung zu den Windbälgen zu tref
gen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Jalou
siesteuerung der eingangs genannten Art zu schaffen,
welche eine stufenlose, feindosierbare Betätigung der
Schwelljalousien ermöglicht, welche einfach und be
triebssicher aufgebaut ist und den verschiedensten bau
lichen und bedienungsmäßigen Anforderungen angepaßt
werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
die Schub-Zugstange mit einer elektrischen Antriebsein
richtung auskuppelbar betriebsverbunden ist.
Die erfindungsgemäße Jalousiesteuerung zeichnet sich
durch eine Reihe erheblicher Vorteile aus. Da es erfin
dungsgemäß möglich ist, die Schub-Zugstange elektrisch
anzutreiben, kann diese in beliebiger Weise verschoben
werden, so daß sich stufenlose Öffnungszustände der
einzelnen Schwelljalousien hervorrufen lassen. Dabei
erweist es sich als besonders vorteilhaft, daß die zum
Antrieb der Schub-Zugstange erforderlichen Mittel sehr
einfach ausgebildet sein können, so daß insgesamt der
apparatetechnische Aufwand geringgehalten werden kann.
Dies begünstigt auch die Betriebssicherheit, da nur
eine begrenzte Anzahl von Bauteilen vorhanden sein muß,
so daß die Ausfallsicherheit erheblich gesteigert wer
den kann.
Da erfindungsgemäß die elektrische Antriebseinrichtung
auskuppelbar ausgebildet ist, ist es bei der Jalousie
steuerung möglich, diese von mehreren Spieltischen aus
zu bedienen, wobei im ausgekuppelten Zustand der An
triebseinrichtung eine direkte, manuelle Bedienung
durch einen in direkter Nähe der Orgel angeordneten
Spieltisch möglich ist, während zugleich von einem
zweiten Spieltisch aus die Jalousiesteuerung über eine
"elektrische Welle" mittels der elektrischen Antriebs
einrichtung betätigbar ist. Da die Antriebseinrichtung
auskuppelbar ist, ist es bei einer mechanischen Betäti
gung nicht erforderlich, zusätzliche Kräfte zur Über
windung des Widerstands der Antriebseinrichtung aufzu
bringen. Somit ist sowohl bei elektrischem Antrieb als
auch bei mechanischem Antrieb eine stufenlose, feindo
sierbare Betätigung der Schub-Zugstange möglich.
In einer besonders günstigen Ausgestaltung der Erfin
dung ist vorgesehen, daß die Schub-Zugstange mit einer
Zahnstange verbunden ist, mit welcher ein mit einem
Elektromotor antriebsverbundenes Zahnrad in Eingriff
bringbar ist, und daß das Zahnrad mittels einer Betäti
gungseinrichtung der Zahnstange in Eingriff bzw. von
dieser trennbar ist. Die Verwendung einer Zahnstange
gestattet einen einfachen, wirkungsvollen Antrieb der
Schub-Zugstange über einen Elektromotor, welcher eine
ausreichende Dosierbarkeit aufweist und zudem schnell
und wirkungsvoll einen Übergang von einer vollständigen
Öffnung zu einem vollständig geschlossenen Zustand der
Schwelljalousien sicherstellt. Ein weiterer Vorteil der
Zahnstange liegt darin, daß diese wartungsarm ist und
nur einem geringen Verschleiß unterworfen ist. Es ist
erfindungsgemäß jedoch auch möglich, die Schub-
Zugstange mittels anderer mechanischer Einrichtungen,
beispielsweise einer Gewindespindel oder ähnlichem, zu
betätigen.
Um die Antriebseinrichtung auskuppelbar auszugestalten,
ist der Elektromotor bevorzugterweise auf einem durch
die Betätigungseinrichtung schwenkbaren Träger gela
gert. Diese Anordnung zeichnet sich ebenfalls durch ein
hohes Maß an Bedienungssicherheit aus, weiterhin ist
jederzeit ein Einkuppeln des Zahnrades in die Zahn
stange sichergestellt. Es ist jedoch auch möglich, zwi
schen dem Elektromotor und dem Zahnrad eine elektrisch
betätigbare Kupplung oder ähnliches vorzusehen. Bei der
Verwendung eines Trägers erweist es sich als günstig,
diesen mittels eines Hubmagneten zu verschwenken, wobei
der Anker des Hubmagneten mit dem Träger verbunden sein
kann. Durch zusätzliche Anordnung geeigneter Federein
richtungen ist es weiterhin möglich, die Antriebsein
richtung so auszubilden, daß diese bei Stromausfall von
der Schub-Zugstange gelöst oder betriebsverbunden ist.
Bei Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Jalousiesteue
rung in Form eines fernbedienbaren, eine "elektrische
Welle" umfassenden Antrieb erweist es sich als beson
ders günstig, wenn an einem zweiten Spieltisch der Or
gel ein Sollwertgeber zur Betätigung des Elektromotors
angeordnet ist und die Schub-Zugstange sich mit einem
Istwert-Aufnehmer in Eingriff befindet. Dabei ist be
vorzugterweise eine elektrische Schaltung vorgesehen,
welche mit dem Elektromotor, dem Sollwertgeber und dem
Istwert-Aufnehmer verbunden ist. Bei dieser Ausgestal
tung wird sichergestellt, daß die Stellung der Schub-
Zugstange und damit die Öffnungsstellung der Schwellja
lousien exakt dem vorgegebenen Sollwert entspricht, wo
bei Änderungen des Sollwertes zu unverzüglichen Ände
rungen des Istwertes führen.
In einer besonders günstigen Ausgestaltung der Erfin
dung umfaßt der Sollwertgeber ein Pedal, welches
schwenkbar an einem Träger gelagert ist, wobei an dem
Träger ein durch die Schwenkung des Pedals betätigbarer
Potentiometer angeordnet ist. In Abhängigkeit von der
jeweiligen Stellung des Pedals ändert sich somit der
Widerstand des Potentiometers, wodurch eine entspre
chende Verstellung der Schub-Zugstange hervorgerufen
wird. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn das Pe
dal an seinem Endbereich an dem Träger gelagert ist. Es
unterscheidet sich somit von den im Orgelbau üblichen
mittig gelagerten Pedalen, welche den Nachteil haben,
daß die Lagerung des Pedals nicht mit der Schwenkachse
des menschlichen Fußes übereinstimmt, bei welchem eine
Drehung um eine im Knöchelbereich angeordnete Achse er
folgt. Erfindungsgemäß ist somit das Pedal exakter be
tätigbar, so daß die Öffnung der Schwelljalousien bes
ser dosierbar ist.
Erfindungsgemäß ist der Istwertgeber, welcher im Be
reich der Schub-Zugstange angeordnet ist, in Form eines
Potentiometers ausgebildet, welches über ein Zahnrad
mit der Zahnstange verbunden ist. Es ist somit, unab
hängig von der jeweiligen Stellung der Zahnstange und
unabhängig davon, ob der elektrische Antrieb eingekup
pelt ist oder sich in einem ausgekuppelten Zustand be
findet, jederzeit möglich, exakt die Position der
Schub-Zugstange zu ermitteln und damit den Öffnungszu
stand der Schwelljalousien festzustellen.
Zur exakten Einstellbarkeit der Schub-Zugstange dient
bevorzugterweise ein elektrischer Getriebemotor, wel
cher zusätzlich mit einem Getriebe versehen sein kann.
Bei Verwendung mehrerer Spieltische ist es besonders
günstig, wenn, wie bereits angedeutet, die Schub-
Zugstange von einem ersten Spieltisch aus direkt mecha
nisch betätigbar ist, beispielsweise mittels eines Fuß
pedales oder Fußtrittes.
Die erfindungsgemäße Jalousiesteuerung weist somit ge
genüber bekannten pneumatischen Steuerungen den Vorteil
auf, daß die Einstellung der Schub-Zugstange stufenlos
erfolgen kann, während bei den pneumatischen Steuerun
gen sechs bis zehn Stufen, in Abhängigkeit von den
Windbälgen möglich sind. Es ist somit möglich, die Öff
nung der Schwelljalousien stufenlos und fein abzustim
men. Weiterhin ist es erfindungsgemäß durch entspre
chende Dimensionierung des elektrischen Antriebs mög
lich, ausreichend hohe Kräfte auf die Schub-Zugstange
aufzubringen, was bei den bekannten pneumatischen
Steuerungen nicht möglich ist. Letztere haben weiterhin
den Nachteil, daß Gegengewichte erforderlich sind, bei
spielsweise um die Schwelljalousien automatisch in
einen geöffneten bzw. geschlossenen Zustand zu überfüh
ren, wenn die Windbälge nicht im Betrieb sind. Derar
tige Ausgleichsgewichte sind bei der erfindungsgemäßen
Jalousiesteuerung nicht erforderlich. Diese weist zudem
keine oder nur eine sehr geringe Geräuschentwicklung
auf. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Jalou
siesteuerung besteht darin, daß diese in sehr kleinen
Abmessungen gebaut werden kann, beispielsweise in einer
Größe von 480 × 170 × 220 mm, während bekannte pneuma
tische Steuerungen beispielsweise einen Raumbedarf von
660 × 550 × 450 mm aufweisen. Ein weiterer, wesentli
cher Vorteil, welcher sich insbesondere hinsichtlich
der Betriebssicherheit auswirkt, besteht darin, daß die
elektrische Antriebseinrichtung mit Schwachstrom mit
einer Spannung von 12 bzw. 24 V betreibbar ist, während
pneumatische Steuerungen einen Luftdruck von 100 mm
Wassersäule benötigen und somit im Hinblick auf die
Energieversorgung und im Hinblick auf die apparativen
Voraussetzungen wesentlich höhere Anforderungen stel
len.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausfüh
rungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung be
schrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine bekannte, mechani
sche Jalousiesteuerung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten
Jalousiesteuerung mit der Winkelführung der
Steuerung,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht eines Ausfüh
rungsbeispiels der erfindungsgemäßen Jalou
siesteuerung und
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht eines Ausfüh
rungsbeispiels des ein Pedal umfassenden
Sollwertgebers.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel einer
bekannten mechanischen Jalousiesteuerung dargestellt,
welche mit einer pneumatischen Antriebseinrichtung ver
bunden sein kann. Die Jalousiesteuerung umfaßt mehrere
Schwelljalousien 1, welche schwenkbar an einem nicht
gezeigten Gehäuse angeordnet sind. Die Schwelljalousien
1 sind über einen an einem Träger 15 gelagerten Arm 16
mit einer Schub-Zugstange 2 verbunden. Eine Verschie
bung der Schub-Zugstange durch Betätigen einer Winkel
führung 17 führt somit zu einer Verschwenkung der
Schwelljalousien 1 und damit zum Öffnen und Schließen
derselben.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die
Schub-Zugstange 2 über Distanzstücke 18 mit einer Zahn
stange 3 verbunden. Die Zahnstange 3 ist somit zusammen
mit der Schub-Zugstange 2 bewegbar. Die Schub-Zugstange
2 ist mittels geeigneter Lager 19, beispielsweise
Gleitlager, an einem Gehäuse 20 geführt.
Erfindungsgemäß ist weiterhin ein Elektromotor 5 vorge
sehen, welcher an einem Träger 6 gelagert ist und mit
einem Zahnrad 5 betriebsverbunden ist, welches bei dem
in Fig. 3 gezeigten Zustand der Verzahnung der Zahn
stange 3 kämmt. An dem Gehäuse 20 ist eine Stütze 22
gelagert, welche eine Drehachse 21 aufweist, um welche
der Träger 6 verschwenkbar ist. Eine Verschwenkung des
Trägers 6 führt somit zu einer Bewegung des Elektromo
tors 4 und damit zu einem Auskuppeln bzw. Einkuppeln
des Zahnrads 5 bezüglich der Zahnstange 3. Um das Aus
kuppeln bzw. Einkuppeln vorzunehmen, ist erfindungsge
gemäß ein Hubmagnet 8 vorgesehen, dessen Anker 7 mit dem
Elektromotor 4 verbunden ist. Durch eine Betätigung des
Hubmagneten 8 ist somit der Elektromotor 4 bewegbar.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Elektro
motor 4 durch Schwerkrafteinfluß nach unten ver
schwenkt, sobald die Energiebeaufschlagung des Hub
magneten 8 abgeschaltet wird. Ein Haltearm 23 dient der
Begrenzung der Bewegung des Ankers 7 und verhindert Be
schädigungen der Verzahnung der Zahnstange 3 bzw. des
Zahnrads 5. Der Hubmagnet 8 ist elektrisch mit einer im
einzelnen nicht dargestellten Schaltung 9 verbunden.
Weiterhin ist erfindungsgemäß an dem Gehäuse 20 mittels
eines Lagerarms 24 ein Zahnrad 13 gelagert, welches
sich in Eingriff mit der Zahnstange 3 befindet. Mit dem
Zahnrad 13 ist ein Potentiometer 14 vertriebsverbunden,
welches bei Drehung des Zahnrades 13 seinen elektri
schen Widerstand ändert. Der Potentiometer 14 ist eben
falls mit der Schaltung 9 verbunden und dient als Ist
wert-Aufnehmer zur Ermittlung der jeweiligen Stellung
der Schub-Zugstange.
Die Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Soll
wertgebers, welcher ein Pedal 10 umfaßt, welches um
eine Achse 25 schwenkbar an einem Träger 11 gelagert
ist. An dem Träger 11 ist weiterhin ein Potentiometer
12 vorgesehen, welches durch eine Verschwenkung des Pe
dals 10 betätigbar ist. Die Betätigung des Potentiome
ters 12 erfolgt bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
über einen mit dem Pedal 10 verbundenen Schwenkhebel
27, welcher an einer Achse des Potentiometers 12 ab
rollt und beispielsweise zusätzlich mit einer Verzah
nung versehen ist. An dem Träger 11 sind weiterhin An
schläge 26 vorgesehen, welche eine Dämpfung des Pedals
10 in dessen Endlage bewirken. Die Anordnung der Achse
25 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel so ge
wählt, daß diese im wesentlichen mit der Schwenkachse
eines menschlichen Fußes im Knöchelbereich zusammen
fällt, so daß eine feinsinnige Einstellung des Pedals
10 und damit der Schub-Zugstange 2 gewährleistet ist.
Der Potentiometer 12 des Sollwertgebers ist ebenfalls
mit der elektrischen Schaltung 9 verbunden und ermög
licht so eine Betätigung der Schub-Zugstange über eine
"elektrische Welle".
Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungs
beispiel beschränkt, vielmehr ergeben sich für den
Fachmann im Rahmen der Erfindung vielfältige Abwand
lungsmöglichkeiten.
Claims (11)
1. Jalousiesteuerung für eine Orgel mit Schwelljalou
sien (1), welche schwenkbar gelagert und mit einer
Schub-Zugstange (2) verbunden sind, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schub-Zugstange (2) mit einer elek
trischen Antriebseinrichtung auskuppelbar betriebsver
verbunden ist.
2. Jalousiesteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schub-Zugstange (2) mit einer Zahn
stange (3) verbunden ist, mit welcher ein mit einem
Elektromotor (4) antriebsverbundenes Zahnrad (5) in
Eingriff bringbar ist, und daß das Zahnrad (5) mittels
einer Betätigungseinrichtung mit der Zahnstange (3) in
Eingriff bzw. von dieser trennbar ist.
3. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (4) auf
einem durch die Betätigungseinrichtung schwenkbaren
Träger (6) gelagert ist.
4. Jalousiesteuerung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Träger (6) zur Verschwenkung mit dem
Anker (7) eines Hubmagneten (8) verbunden ist.
5. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch einen an einem zweiten Spieltisch
der Orgel angeordneten Sollwertgeber für die Betätigung
des Elektromotors (4), einen mit der Schub-Zugstange
(2) in Eingriff befindlichen Istwert-Aufnehmer und eine
mit dem Elektromotor (4), dem Sollwertgeber und dem
Istwertnehmer verbundene Schaltung (9).
6. Jalousiesteuerung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Sollwertgeber ein Pedal (10) umfaßt,
welches schwenkbar an einem Träger (11) gelagert ist,
und daß an dem Träger (11) ein durch die Schwenkung des
Pedals (10) betätigbarer Potentiometer (12) angeordnet
ist.
7. Jalousiesteuerung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Pedal (10) an seinem Endbereich an
dem Träger (11) gelagert ist.
8. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Istwertgeber einen über
ein Zahnrad (13) mit der Zahnstange (3) verbundenen Po
tentiometer (14) umfaßt.
9. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (4) ein
Getriebemotor ist.
10. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schub-Zugstange (2) von
einem ersten Spieltisch aus direkt mechanisch betätig
bar ist.
11. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß das Pedal (10) eine
Schwenkachse (25) aufweist, die auf die Schwenkachse
des menschlichen Fußes abgestimmt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893911730 DE3911730C2 (de) | 1989-04-11 | 1989-04-11 | Jalousiesteuerung für eine Orgel |
| DE8915918U DE8915918U1 (de) | 1989-04-11 | 1989-04-11 | Jalousiesteuerung für eine Orgel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893911730 DE3911730C2 (de) | 1989-04-11 | 1989-04-11 | Jalousiesteuerung für eine Orgel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3911730A1 true DE3911730A1 (de) | 1990-10-18 |
| DE3911730C2 DE3911730C2 (de) | 2001-12-13 |
Family
ID=6378351
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893911730 Expired - Fee Related DE3911730C2 (de) | 1989-04-11 | 1989-04-11 | Jalousiesteuerung für eine Orgel |
| DE8915918U Expired - Lifetime DE8915918U1 (de) | 1989-04-11 | 1989-04-11 | Jalousiesteuerung für eine Orgel |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8915918U Expired - Lifetime DE8915918U1 (de) | 1989-04-11 | 1989-04-11 | Jalousiesteuerung für eine Orgel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE3911730C2 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2007093A1 (de) * | 1970-02-17 | 1971-08-26 | Baron, Alexander, 8751 Stockstadt | Elektromechamsche Einrichtung zur Betätigung der Registerschleifen einer Pfeifenorgel |
| US3701833A (en) * | 1971-11-16 | 1972-10-31 | Wicks Organ Co The | Swell shade control |
| US4361069A (en) * | 1980-09-23 | 1982-11-30 | Richard H. Peterson | Electronically controlled swell shutter operator for pipe organs |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE535317C (de) * | 1929-12-15 | 1931-10-09 | Joerg Mager | Einrichtung zur Lautstaerkenregelung von Tasten-Musikinstrumenten |
-
1989
- 1989-04-11 DE DE19893911730 patent/DE3911730C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1989-04-11 DE DE8915918U patent/DE8915918U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2007093A1 (de) * | 1970-02-17 | 1971-08-26 | Baron, Alexander, 8751 Stockstadt | Elektromechamsche Einrichtung zur Betätigung der Registerschleifen einer Pfeifenorgel |
| US3701833A (en) * | 1971-11-16 | 1972-10-31 | Wicks Organ Co The | Swell shade control |
| US4361069A (en) * | 1980-09-23 | 1982-11-30 | Richard H. Peterson | Electronically controlled swell shutter operator for pipe organs |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3911730C2 (de) | 2001-12-13 |
| DE8915918U1 (de) | 1992-04-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3302558C2 (de) | ||
| DE1791280A1 (de) | Endoskop | |
| DE3312382A1 (de) | Automatische tuerbetaetigungsvorrichtung fuer pendeltueren | |
| DE102008010272B4 (de) | Deckelverschluss für Gehäusedeckel von Laborgeräten und dergleichen | |
| DE3816175A1 (de) | Schwenkschiebetuer fuer ein fahrzeug, insbesondere ein kraftfahrzeug | |
| DE60208663T2 (de) | Elektromagnetanordnung zur steuerung der griffbetätigung bei einem türschloss | |
| DE10313440A1 (de) | Vorrichtung zum automatischen Verschwenken einer auch manuell betätigbaren Fahrzeugtür | |
| DE19860229C2 (de) | Griffanordnung für ein bewegliches Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs | |
| DE102015214301A1 (de) | Möbelstück und Stellanordnung, insbesondere für eine Lehnenverstellung | |
| DE19704515A1 (de) | Mechanische Tiernachbildung | |
| DE69307396T2 (de) | Elektrische Betätigungseinrichtung für einen Schutzschalter | |
| DE2025300A1 (de) | Hilfsmittelgesteuerte Armatur mit mechanischem Kraftwandler | |
| DE1155950B (de) | Elektromotorischer Antrieb fuer Ventile, Schieber od. dgl. | |
| DE3911730C2 (de) | Jalousiesteuerung für eine Orgel | |
| EP0327676A2 (de) | Elektromotorischer Stellantrieb | |
| DE69910465T2 (de) | Betätigungsvorrichtung für Tür- oder Fensterkonstruktionen mit schwenkbaren Flügelelementen | |
| DE3885519T2 (de) | Apparat für elektrisch angetriebenen Schalter. | |
| DE3134515C3 (de) | Schieberlüftung mit einem motorbetriebenen Gebläse | |
| DE1584116A1 (de) | Mechanismus zum OEffnen und Schliessen von Tueren | |
| DE2231265C3 (de) | Fußsteuervorrichtung, insbesondere für zahnärztliche Geräte | |
| DE3535506A1 (de) | Verfahren und anordnung zum steuern der kraft einer tuerschliessvorrichtung | |
| EP1193454A1 (de) | Heizgerät mit Bedienungsmitteln | |
| DE2728303C3 (de) | Federantriebsmechanismus für elektrische Schalter | |
| DE102005016817B4 (de) | Zwischenkasse | |
| DE2937141A1 (de) | Antriebsvorrichtung zur fernbetaetigung der verstellbewegungen eines buehnenscheinwerfers |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: STEFAN OTTO HEUSS GMBH & CO.KG,HERSTELLUNG VON ORG |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |