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DE3911730A1 - Jalousiesteuerung fuer eine orgel - Google Patents

Jalousiesteuerung fuer eine orgel

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DE3911730A1
DE3911730A1 DE19893911730 DE3911730A DE3911730A1 DE 3911730 A1 DE3911730 A1 DE 3911730A1 DE 19893911730 DE19893911730 DE 19893911730 DE 3911730 A DE3911730 A DE 3911730A DE 3911730 A1 DE3911730 A1 DE 3911730A1
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Germany
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blind control
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electric motor
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DE19893911730
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Otto Josef Heuss
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STEFAN OTTO HEUSS GMBH & CO.KG,HERSTELLUNG VON ORG
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HEUSS OTTO GmbH
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/16Swell chambers; Accentuating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Jalousiesteuerung für eine Orgel mit Schwelljalousien, welche schwenkbar gelagert und mit einer Schub-Zugstange verbunden sind.
Um die Klangentfaltung, insbesondere die Lautstärke ei­ ner Orgel verstellen zu können, wird bekannterweise ein Teilwerk der Pfeifenorgel (Manual) in Form eines soge­ nannten Schwellwerkes gebaut. Dabei ist eine Anzahl von Pfeifenregistern in einem schalldicht abgeschlossenen Kasten oder Behälter angeordnet, an dessen Vorderseite mehrere schwenkbare oder in anderer Weise zu öffnende Schwelljalousien gelagert sind. Die Schwelljalousien können während des Orgelspiels geöffnet oder geschlos­ sen werden, wobei im geöffneten Zustand der Klang des Schwellwerkes voll austreten kann, während im geschlos­ senen Zustand die Klangentfaltung nach außen sehr ge­ ring ist, die Orgel somit leise gespielt werden kann.
Zur Steuerung der Schwelljalousien dient bekannterweise eine Schub- und Zugstange, mittels derer das Öffnen bzw. Schließen der Schwelljalousien hervorgerufen wird. Bei bekannten Schwelljalousien für Pfeifenorgeln wird die Schub- und Zugstange pneumatisch betätigt. Hierzu dienen mehrere Windbälge, beispielsweise sechs oder zehn Windbälge, welche zusammengebaut und mittels einer elektropneumatischen Steuerung einzeln ein- bzw. ausge­ schaltet werden können. Aus der Addition der Bewegungen der einzelnen Windbälge ergibt sich eine Bewegung der Schub- und Zugstange und somit ein Öffnen bzw. Schließen der Schwelljalousien.
Bei den bekannten Jalousiensteuerungen erweist es sich als nachteilig, daß diese keine feindosierte, stufen­ lose Einstellung der Schub- und Zugstange ermöglichen und zudem einen erheblichen mechanischen Aufwand erfor­ dern. Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus den relativ starken Luft-Ausblasgeräuschen, welche insbesondere bei leisem Orgelspiel das Klangempfinden erheblich beein­ trächtigen können. Zudem ist es erforderlich, geeigente Maßnahmen zur Luftzuführung zu den Windbälgen zu tref­ gen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Jalou­ siesteuerung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche eine stufenlose, feindosierbare Betätigung der Schwelljalousien ermöglicht, welche einfach und be­ triebssicher aufgebaut ist und den verschiedensten bau­ lichen und bedienungsmäßigen Anforderungen angepaßt werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schub-Zugstange mit einer elektrischen Antriebsein­ richtung auskuppelbar betriebsverbunden ist.
Die erfindungsgemäße Jalousiesteuerung zeichnet sich durch eine Reihe erheblicher Vorteile aus. Da es erfin­ dungsgemäß möglich ist, die Schub-Zugstange elektrisch anzutreiben, kann diese in beliebiger Weise verschoben werden, so daß sich stufenlose Öffnungszustände der einzelnen Schwelljalousien hervorrufen lassen. Dabei erweist es sich als besonders vorteilhaft, daß die zum Antrieb der Schub-Zugstange erforderlichen Mittel sehr einfach ausgebildet sein können, so daß insgesamt der apparatetechnische Aufwand geringgehalten werden kann. Dies begünstigt auch die Betriebssicherheit, da nur eine begrenzte Anzahl von Bauteilen vorhanden sein muß, so daß die Ausfallsicherheit erheblich gesteigert wer­ den kann.
Da erfindungsgemäß die elektrische Antriebseinrichtung auskuppelbar ausgebildet ist, ist es bei der Jalousie­ steuerung möglich, diese von mehreren Spieltischen aus zu bedienen, wobei im ausgekuppelten Zustand der An­ triebseinrichtung eine direkte, manuelle Bedienung durch einen in direkter Nähe der Orgel angeordneten Spieltisch möglich ist, während zugleich von einem zweiten Spieltisch aus die Jalousiesteuerung über eine "elektrische Welle" mittels der elektrischen Antriebs­ einrichtung betätigbar ist. Da die Antriebseinrichtung auskuppelbar ist, ist es bei einer mechanischen Betäti­ gung nicht erforderlich, zusätzliche Kräfte zur Über­ windung des Widerstands der Antriebseinrichtung aufzu­ bringen. Somit ist sowohl bei elektrischem Antrieb als auch bei mechanischem Antrieb eine stufenlose, feindo­ sierbare Betätigung der Schub-Zugstange möglich.
In einer besonders günstigen Ausgestaltung der Erfin­ dung ist vorgesehen, daß die Schub-Zugstange mit einer Zahnstange verbunden ist, mit welcher ein mit einem Elektromotor antriebsverbundenes Zahnrad in Eingriff bringbar ist, und daß das Zahnrad mittels einer Betäti­ gungseinrichtung der Zahnstange in Eingriff bzw. von dieser trennbar ist. Die Verwendung einer Zahnstange gestattet einen einfachen, wirkungsvollen Antrieb der Schub-Zugstange über einen Elektromotor, welcher eine ausreichende Dosierbarkeit aufweist und zudem schnell und wirkungsvoll einen Übergang von einer vollständigen Öffnung zu einem vollständig geschlossenen Zustand der Schwelljalousien sicherstellt. Ein weiterer Vorteil der Zahnstange liegt darin, daß diese wartungsarm ist und nur einem geringen Verschleiß unterworfen ist. Es ist erfindungsgemäß jedoch auch möglich, die Schub- Zugstange mittels anderer mechanischer Einrichtungen, beispielsweise einer Gewindespindel oder ähnlichem, zu betätigen.
Um die Antriebseinrichtung auskuppelbar auszugestalten, ist der Elektromotor bevorzugterweise auf einem durch die Betätigungseinrichtung schwenkbaren Träger gela­ gert. Diese Anordnung zeichnet sich ebenfalls durch ein hohes Maß an Bedienungssicherheit aus, weiterhin ist jederzeit ein Einkuppeln des Zahnrades in die Zahn­ stange sichergestellt. Es ist jedoch auch möglich, zwi­ schen dem Elektromotor und dem Zahnrad eine elektrisch betätigbare Kupplung oder ähnliches vorzusehen. Bei der Verwendung eines Trägers erweist es sich als günstig, diesen mittels eines Hubmagneten zu verschwenken, wobei der Anker des Hubmagneten mit dem Träger verbunden sein kann. Durch zusätzliche Anordnung geeigneter Federein­ richtungen ist es weiterhin möglich, die Antriebsein­ richtung so auszubilden, daß diese bei Stromausfall von der Schub-Zugstange gelöst oder betriebsverbunden ist.
Bei Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Jalousiesteue­ rung in Form eines fernbedienbaren, eine "elektrische Welle" umfassenden Antrieb erweist es sich als beson­ ders günstig, wenn an einem zweiten Spieltisch der Or­ gel ein Sollwertgeber zur Betätigung des Elektromotors angeordnet ist und die Schub-Zugstange sich mit einem Istwert-Aufnehmer in Eingriff befindet. Dabei ist be­ vorzugterweise eine elektrische Schaltung vorgesehen, welche mit dem Elektromotor, dem Sollwertgeber und dem Istwert-Aufnehmer verbunden ist. Bei dieser Ausgestal­ tung wird sichergestellt, daß die Stellung der Schub- Zugstange und damit die Öffnungsstellung der Schwellja­ lousien exakt dem vorgegebenen Sollwert entspricht, wo­ bei Änderungen des Sollwertes zu unverzüglichen Ände­ rungen des Istwertes führen.
In einer besonders günstigen Ausgestaltung der Erfin­ dung umfaßt der Sollwertgeber ein Pedal, welches schwenkbar an einem Träger gelagert ist, wobei an dem Träger ein durch die Schwenkung des Pedals betätigbarer Potentiometer angeordnet ist. In Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung des Pedals ändert sich somit der Widerstand des Potentiometers, wodurch eine entspre­ chende Verstellung der Schub-Zugstange hervorgerufen wird. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn das Pe­ dal an seinem Endbereich an dem Träger gelagert ist. Es unterscheidet sich somit von den im Orgelbau üblichen mittig gelagerten Pedalen, welche den Nachteil haben, daß die Lagerung des Pedals nicht mit der Schwenkachse des menschlichen Fußes übereinstimmt, bei welchem eine Drehung um eine im Knöchelbereich angeordnete Achse er­ folgt. Erfindungsgemäß ist somit das Pedal exakter be­ tätigbar, so daß die Öffnung der Schwelljalousien bes­ ser dosierbar ist.
Erfindungsgemäß ist der Istwertgeber, welcher im Be­ reich der Schub-Zugstange angeordnet ist, in Form eines Potentiometers ausgebildet, welches über ein Zahnrad mit der Zahnstange verbunden ist. Es ist somit, unab­ hängig von der jeweiligen Stellung der Zahnstange und unabhängig davon, ob der elektrische Antrieb eingekup­ pelt ist oder sich in einem ausgekuppelten Zustand be­ findet, jederzeit möglich, exakt die Position der Schub-Zugstange zu ermitteln und damit den Öffnungszu­ stand der Schwelljalousien festzustellen.
Zur exakten Einstellbarkeit der Schub-Zugstange dient bevorzugterweise ein elektrischer Getriebemotor, wel­ cher zusätzlich mit einem Getriebe versehen sein kann.
Bei Verwendung mehrerer Spieltische ist es besonders günstig, wenn, wie bereits angedeutet, die Schub- Zugstange von einem ersten Spieltisch aus direkt mecha­ nisch betätigbar ist, beispielsweise mittels eines Fuß­ pedales oder Fußtrittes.
Die erfindungsgemäße Jalousiesteuerung weist somit ge­ genüber bekannten pneumatischen Steuerungen den Vorteil auf, daß die Einstellung der Schub-Zugstange stufenlos erfolgen kann, während bei den pneumatischen Steuerun­ gen sechs bis zehn Stufen, in Abhängigkeit von den Windbälgen möglich sind. Es ist somit möglich, die Öff­ nung der Schwelljalousien stufenlos und fein abzustim­ men. Weiterhin ist es erfindungsgemäß durch entspre­ chende Dimensionierung des elektrischen Antriebs mög­ lich, ausreichend hohe Kräfte auf die Schub-Zugstange aufzubringen, was bei den bekannten pneumatischen Steuerungen nicht möglich ist. Letztere haben weiterhin den Nachteil, daß Gegengewichte erforderlich sind, bei­ spielsweise um die Schwelljalousien automatisch in einen geöffneten bzw. geschlossenen Zustand zu überfüh­ ren, wenn die Windbälge nicht im Betrieb sind. Derar­ tige Ausgleichsgewichte sind bei der erfindungsgemäßen Jalousiesteuerung nicht erforderlich. Diese weist zudem keine oder nur eine sehr geringe Geräuschentwicklung auf. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Jalou­ siesteuerung besteht darin, daß diese in sehr kleinen Abmessungen gebaut werden kann, beispielsweise in einer Größe von 480 × 170 × 220 mm, während bekannte pneuma­ tische Steuerungen beispielsweise einen Raumbedarf von 660 × 550 × 450 mm aufweisen. Ein weiterer, wesentli­ cher Vorteil, welcher sich insbesondere hinsichtlich der Betriebssicherheit auswirkt, besteht darin, daß die elektrische Antriebseinrichtung mit Schwachstrom mit einer Spannung von 12 bzw. 24 V betreibbar ist, während pneumatische Steuerungen einen Luftdruck von 100 mm Wassersäule benötigen und somit im Hinblick auf die Energieversorgung und im Hinblick auf die apparativen Voraussetzungen wesentlich höhere Anforderungen stel­ len.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausfüh­ rungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung be­ schrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine bekannte, mechani­ sche Jalousiesteuerung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten Jalousiesteuerung mit der Winkelführung der Steuerung,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht eines Ausfüh­ rungsbeispiels der erfindungsgemäßen Jalou­ siesteuerung und
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht eines Ausfüh­ rungsbeispiels des ein Pedal umfassenden Sollwertgebers.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel einer bekannten mechanischen Jalousiesteuerung dargestellt, welche mit einer pneumatischen Antriebseinrichtung ver­ bunden sein kann. Die Jalousiesteuerung umfaßt mehrere Schwelljalousien 1, welche schwenkbar an einem nicht gezeigten Gehäuse angeordnet sind. Die Schwelljalousien 1 sind über einen an einem Träger 15 gelagerten Arm 16 mit einer Schub-Zugstange 2 verbunden. Eine Verschie­ bung der Schub-Zugstange durch Betätigen einer Winkel­ führung 17 führt somit zu einer Verschwenkung der Schwelljalousien 1 und damit zum Öffnen und Schließen derselben.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Schub-Zugstange 2 über Distanzstücke 18 mit einer Zahn­ stange 3 verbunden. Die Zahnstange 3 ist somit zusammen mit der Schub-Zugstange 2 bewegbar. Die Schub-Zugstange 2 ist mittels geeigneter Lager 19, beispielsweise Gleitlager, an einem Gehäuse 20 geführt.
Erfindungsgemäß ist weiterhin ein Elektromotor 5 vorge­ sehen, welcher an einem Träger 6 gelagert ist und mit einem Zahnrad 5 betriebsverbunden ist, welches bei dem in Fig. 3 gezeigten Zustand der Verzahnung der Zahn­ stange 3 kämmt. An dem Gehäuse 20 ist eine Stütze 22 gelagert, welche eine Drehachse 21 aufweist, um welche der Träger 6 verschwenkbar ist. Eine Verschwenkung des Trägers 6 führt somit zu einer Bewegung des Elektromo­ tors 4 und damit zu einem Auskuppeln bzw. Einkuppeln des Zahnrads 5 bezüglich der Zahnstange 3. Um das Aus­ kuppeln bzw. Einkuppeln vorzunehmen, ist erfindungsge­ gemäß ein Hubmagnet 8 vorgesehen, dessen Anker 7 mit dem Elektromotor 4 verbunden ist. Durch eine Betätigung des Hubmagneten 8 ist somit der Elektromotor 4 bewegbar. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Elektro­ motor 4 durch Schwerkrafteinfluß nach unten ver­ schwenkt, sobald die Energiebeaufschlagung des Hub­ magneten 8 abgeschaltet wird. Ein Haltearm 23 dient der Begrenzung der Bewegung des Ankers 7 und verhindert Be­ schädigungen der Verzahnung der Zahnstange 3 bzw. des Zahnrads 5. Der Hubmagnet 8 ist elektrisch mit einer im einzelnen nicht dargestellten Schaltung 9 verbunden.
Weiterhin ist erfindungsgemäß an dem Gehäuse 20 mittels eines Lagerarms 24 ein Zahnrad 13 gelagert, welches sich in Eingriff mit der Zahnstange 3 befindet. Mit dem Zahnrad 13 ist ein Potentiometer 14 vertriebsverbunden, welches bei Drehung des Zahnrades 13 seinen elektri­ schen Widerstand ändert. Der Potentiometer 14 ist eben­ falls mit der Schaltung 9 verbunden und dient als Ist­ wert-Aufnehmer zur Ermittlung der jeweiligen Stellung der Schub-Zugstange.
Die Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Soll­ wertgebers, welcher ein Pedal 10 umfaßt, welches um eine Achse 25 schwenkbar an einem Träger 11 gelagert ist. An dem Träger 11 ist weiterhin ein Potentiometer 12 vorgesehen, welches durch eine Verschwenkung des Pe­ dals 10 betätigbar ist. Die Betätigung des Potentiome­ ters 12 erfolgt bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel über einen mit dem Pedal 10 verbundenen Schwenkhebel 27, welcher an einer Achse des Potentiometers 12 ab­ rollt und beispielsweise zusätzlich mit einer Verzah­ nung versehen ist. An dem Träger 11 sind weiterhin An­ schläge 26 vorgesehen, welche eine Dämpfung des Pedals 10 in dessen Endlage bewirken. Die Anordnung der Achse 25 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel so ge­ wählt, daß diese im wesentlichen mit der Schwenkachse eines menschlichen Fußes im Knöchelbereich zusammen­ fällt, so daß eine feinsinnige Einstellung des Pedals 10 und damit der Schub-Zugstange 2 gewährleistet ist.
Der Potentiometer 12 des Sollwertgebers ist ebenfalls mit der elektrischen Schaltung 9 verbunden und ermög­ licht so eine Betätigung der Schub-Zugstange über eine "elektrische Welle".
Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungs­ beispiel beschränkt, vielmehr ergeben sich für den Fachmann im Rahmen der Erfindung vielfältige Abwand­ lungsmöglichkeiten.

Claims (11)

1. Jalousiesteuerung für eine Orgel mit Schwelljalou­ sien (1), welche schwenkbar gelagert und mit einer Schub-Zugstange (2) verbunden sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schub-Zugstange (2) mit einer elek­ trischen Antriebseinrichtung auskuppelbar betriebsver­ verbunden ist.
2. Jalousiesteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schub-Zugstange (2) mit einer Zahn­ stange (3) verbunden ist, mit welcher ein mit einem Elektromotor (4) antriebsverbundenes Zahnrad (5) in Eingriff bringbar ist, und daß das Zahnrad (5) mittels einer Betätigungseinrichtung mit der Zahnstange (3) in Eingriff bzw. von dieser trennbar ist.
3. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (4) auf einem durch die Betätigungseinrichtung schwenkbaren Träger (6) gelagert ist.
4. Jalousiesteuerung nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Träger (6) zur Verschwenkung mit dem Anker (7) eines Hubmagneten (8) verbunden ist.
5. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen an einem zweiten Spieltisch der Orgel angeordneten Sollwertgeber für die Betätigung des Elektromotors (4), einen mit der Schub-Zugstange (2) in Eingriff befindlichen Istwert-Aufnehmer und eine mit dem Elektromotor (4), dem Sollwertgeber und dem Istwertnehmer verbundene Schaltung (9).
6. Jalousiesteuerung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Sollwertgeber ein Pedal (10) umfaßt, welches schwenkbar an einem Träger (11) gelagert ist, und daß an dem Träger (11) ein durch die Schwenkung des Pedals (10) betätigbarer Potentiometer (12) angeordnet ist.
7. Jalousiesteuerung nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Pedal (10) an seinem Endbereich an dem Träger (11) gelagert ist.
8. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Istwertgeber einen über ein Zahnrad (13) mit der Zahnstange (3) verbundenen Po­ tentiometer (14) umfaßt.
9. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (4) ein Getriebemotor ist.
10. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schub-Zugstange (2) von einem ersten Spieltisch aus direkt mechanisch betätig­ bar ist.
11. Jalousiesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Pedal (10) eine Schwenkachse (25) aufweist, die auf die Schwenkachse des menschlichen Fußes abgestimmt ist.
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