DE3911365C1 - Locking system for comminuting machines - Google Patents
Locking system for comminuting machinesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsanlage für Zer
kleinerungsmaschinen wie Hammer- und Prallmühlen, deren
Gehäuse geöffnet werden kann durch Verschieben oder Ver
schwenken einzelner Gehäuseteile, die in Schließstellung
durch eine Mehrzahl von als Keile ausgebildeten, mit An
lageteilen eines Gehäuseteils zusammenwirkenden Verrie
gelungseinrichtungen fest miteinander verbindbar sind.
Bei Maschinen dieser Art werden die Gehäuseteile von innen
her erheblichen Belastungen ausgesetzt, denn sie tragen
Zerkleinerungsorgane und Schleißteile, auf die bei dem
Zerkleinerungsvorgang starke Kräfte und Stöße einwirken,
die vom Gehäuse aufgenommen werden müssen. Da das Gehäuse
aber aus betrieblichen Gründen gelegentlich geöffnet wer
den muß, was im allgemeinen durch Verschieben oder Ver
schwenken einzelner Gehäuseteile geschieht, müssen diese
Gehäuseteile in der Schließstellung sehr fest und wegen
der in der Maschine auftretenden Staubbildung auch dicht
miteinander verbunden werden.
Das ist bei diesen Maschinen bisher üblicherweise durch
eine Vielzahl von Schraubverbindungen geschehen, die vor
zugsweise als an dem einen Gehäuseteil schwenkbar ange
ordnete Schrauben ausgebildet sind, die in Schlitze eines
Flanschs des anderen Gehäuseteils einschwenkbar sind und
eine Mutter tragen, die gegen diesen Flansch anziehbar
ist. Da diese Muttern aus Sicherheitsgründen so ausgebil
det sein müssen, daß sie nur mit einem gesonderten Werk
zeug gedreht werden können, ist das Lösen und Anziehen
dieser Muttern umständlich und zeitraubend.
Es ist auch eine Hammermühle bekannt (FR-OS 22 18 141), bei der das Verrie
geln aufschwenkbarer Gehäusetüren durch Keile geschieht,
die die Türen mit feststehenden Teilen des Gehäuses ver
spannen. Dabei handelt es sich um einzelne lose Keile, die
in entsprechende Anlageteile eingeschlagen und in der Ver
riegelungsstellung durch Splinte gesichert werden müssen,
was ebenfalls umständlich und zeitraubend ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Verriegelungsmittel so
auszubilden, daß das Verriegeln und Entriegeln vereinfacht
und beschleunigt werden kann, gegebenenfalls auch durch Fernbedienung.
Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß die Keile an einem Gehäuseteil verschiebbar angeordnet
sind und mit den an dem anderen Gehäuseteil angeordneten
Anlageteilen zusammenarbeiten, wobei die Keile in Gruppen
oder insgesamt durch einen gemeinsamen Antrieb bewegt werden.
Aus räumlichen Gründen kann es auch vorteilhaft oder
geboten sein, jeden Keil durch einen gesonderten Antrieb
dieser Art zu bewegen. Alle diese Antriebe können gemein
sam gesteuert, d.h. ein- und ausgeschaltet werden. Durch
geeignete Ausbildung der Antriebsmittel, z.B. als hydrau
lische Zylinder-Kolben-Aggregate, können auch sämtliche
Verriegelungseinrichtungen gemeinsam, d.h. gleichzeitig,
betätigt werden, auch dann, wenn sie räumlich weit ent
fernt voneinander angeordnet sind.
Eine derartige Ausbildung der Verriegelungsanlage er
möglicht auch ihre Verwendung als Sicherheitsverriege
lung, die es verhindert, die Zerkleinerungsmaschine in
Gang zu setzen, solange das Gehäuse nicht vollständig
geschlossen und verriegelt ist, bzw. das Gehäuse zu
öffnen, solange die Maschine noch läuft. Derartige Si
cherheitsverriegelungen sind bekannt (DE-GM 18 93 792,
DE-AS 12 21 888), sie sind jedoch für Zerkleinerungs
maschinen, für die die Erfindung bestimmt ist, nicht
geeignet.
Sind mehrere Keile in gerader Richtung hintereinander
angeordnet, so werden sie vorzugsweise an einer gemein
samen Stange befestigt, die verschiebbar an dem einen
Gehäuseteil gelagert ist. Bei Vorhandensein mehrerer
solcher Stangen mit daran befestigten Keilen können die
Stangen miteinander verbunden sein, beispielsweise durch
Gestänge oder Zugseile (auch hydraulische Gestänge), und
einen gemeinsamen Antrieb aufweisen. Bei Einzelantrieb
der Stangen können die einzelnen Antriebe gemeinsam in
Gang bzw. außer Betrieb setzbar sein.
Da bei den Zerkleinerungsmaschinen, für die die Erfin
dung bestimmt ist, hydraulische Einrichtungen meist so
wieso vorhanden sind, z. B. für das Öffnen und Schließen
des Gehäuses, also für das Verschieben oder Verschwenken
der Gehäuseteile, ist es vorteilhaft, wenn die Betäti
gungsvorrichtung für die Verriegelungskeile als hydrau
lische Zylinder-Kolben-Aggregate ausgebildet sind.
Damit der von dem oder den Zylinder-Kolben-Aggregaten
auf die Verriegelungskeile ausgeübte Druck während des
Betriebes der Zerkleinerungsmaschine und damit auch die
Schlüssigkeit der Keile mit den Anlageteilen der anderen
Gehäuseteile ständig aufrechterhalten bleibt, ist gemäß
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zusätzlich zu
den hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggragaten jeweils ein
im Schließsinne der Keile wirkendes Federelement vorge
sehen, das auch in der Schließstellung der Keile noch
Spannung hat.
Dabei kann es sich um eine parallel zu dem Zylinder-
Kolben-Aggregat wirkende Stahlfeder oder auch um eine
pneumatische Feder handeln, die über einen Kolben auf
die hydraulische Flüssigkeit wirkt (hydraulischer Gas
druckspeicher), die den Kolben des Zylinder-Kolben-Ag
gregates im Schließsinne der Keile beaufschlagt.
Damit gewährleistet ist, daß alle über ein gemeinsames
mechanisches Element, wie es diese Stangen darstellen,
bewegten Keile eine sichere Schlüssigkeit mit den ihnen
zugeordneten Anlageteilen haben, ist zwischen dem Ele
ment und jedem Keil eine weitere Feder vorgesehen.
Erfolgt die Verbindung der Gehäuseteile wie üblich durch
gegenseitiges Verspannen von nach außen gerichteten Flan
schen der Seitenwände der Gehäuseteile, so werden die
Keile vorzugsweise an auf den Seitenwänden der Gehäuse
teile längsbeweglich geführten Stangen od. dergl. befe
stigt und zwar so, daß sie bei ihrer Bewegung auf den
Flanschen gleiten. Dabei sind in den Flanschen Löcher
vorgesehen, durch die die an dem entsprechenden anderen
Gehäuseteil befestigten Anlageteile hindurchragen.
Die Stange ist vorzugsweise mit nach außen gerichteten
Stegen versehen, an denen jeweils ein Keil in Bewegungs
richtung der Stange verstellbar befestigt ist.
Die Befestigung der Keile an den Stegen erfolgt am be
sten durch eine Kopfschraube, die von hinten durch eine
Bohrung des Steges gesteckt ist, gegen diesen durch ein
auf der Vorderseite des Steges auf der Kopfschraube
sitzendes Tellerfederpaket und eine gegen dieses ge
schraubte Mutter federnd verspannt und von hinten in den
Keil geschraubt ist. Die Einstellung des Keils in der
Schraube erfolgt durch Drehen der Schraube so, daß in
der Schließstellung des Keils das Federpaket in jedem
Falle etwas gespannt ist. Dann kann es nicht vorkommen,
daß ein Keil deswegen nicht in seine Schließstellung
gelangen kann, weil ein anderer, an derselben Stange
angeordneter Keil bereits seine Schließstellung erreicht
hat.
Die Keile sind in ihrem hinteren, die Gewindebohrung für
die Kopfschraube aufweisenden Teil verstärkt. Der vor
dere, die eigentliche Keilfläche aufweisende Teil sollte
eine solche Stärke nicht aufweisen, damit die in dem
Flansch vorgesehenen Löcher, durch die die an dem
entsprechenden anderen Gehäuseteil befestigten Anlage
teile hindurchragen, nicht breiter als nötig gemacht
werden müssen.
Diese Anlageteile, die erheblichen Kräften ausgesetzt
werden, sind deshalb als geschlossene Bügel ausgebildet
und an ihrem inneren Teil mit einem Gewindebolzen fest
verbunden, vorzugsweise verschweißt, der durch eine Boh
rung des nach außen gerichteten Flanschs des anderen
Gehäuseteils gesteckt und mit dem Flansch fest ver
schraubt ist.
Der Antrieb für die an einer solchen Stange befestigen
Keile, z. B. also ein Zylinder-Kolben-Aggregat, wird in
diesem Falle vorzugsweise auf der Fläche des Flansches
angeordnet, auf der die Keile gleiten, beispielsweise am
Ende des Flansches oder zwischen zwei Keilen, und seine
Kolbenstange wird dann mit einem gesonderten Steg der
Stange oder mit einem nach außen verlängerten Steg
verbunden, der zur Befestigung eines der Keile bestimmt
ist. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders gedrängte
Anordnung aller der Verriegelung dienenden Teile.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteil
haft, die Anlageteile an Haltestücken zu befestigen,
welche in fester Verbindung zu einer Schwenkachse stehen,
und in den Flanschen nach außen offene Ausnehmungen
vorzusehen, so daß die Anlageteile aus dem Bereich der
Flansche schwenkbar sind. Dazu ist ein motorischer An
trieb vorteilhaft, insbesondere, wenn die Verriegelungs
anlage automatisch betrieben werden soll.
Zweckmäßig ist es auch, an den Gehäuseteilen oder ihren
Flanschverbindungen Kontaktelemente vorzusehen, die bei
automatischem oder halbautomatischem Betrieb der Anlage
signalisieren, wenn das Gehäuse geschlossen ist. Dadurch
ist sichergestellt, daß die Verriegelungseinrichtung im
Sinne eines Schließens erst dann betätigbar ist, wenn
das Gehäuse zugeklappt ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Ver
riegelungsanlage ein oder mehrere Kontaktelemente auf,
das oder die mit Hilfe der Stange oder Stangen oder an
derer beweglicher Teile der Verriegelungseinrichtung
oder des Antriebs betätigbar ist bzw. sind. Erst wenn
das Kontaktelement oder alle Kontaktelemente signali
sieren, daß die Verriegelungsanlage in Schließstellung
gegangen ist, soll es aus Sicherheitsgründen möglich
sein, die Zerkleinerungsmaschine in Betrieb zu setzen.
In der Zeichnung ist eine Verriegelungsanlage für eine
Prallmühle dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine hydraulisch aufklappbare Prallmühle mit
daran angebrachter Verriegelungsanlage in
Seitenansicht,
Fig. 2 eine Verriegelungsanlage in Seitenansicht als
Teilausschnitt im vergrößerten Maßstab,
Fig. 3 eine Draufsicht auf diese
Verriegelungsanlage,
Fig. 4 einen Schnitt A-A entsprechend Fig. 2,
Fig. 5 eine Verriegelungsanlage in Sonderausführung
mit abklappbaren Anlageteilen und
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Flansch einer
Zerkleinerungsmaschine mit einer
Verriegelungsanlage mit durch Zugseile ver
bundener verschiebbarer Stangen mit gemein
samen Antrieb.
Wie Fig. 1 zeigt, weist das Gehäuse 1 der Prallmühle ein
Klappteil 2 auf, das um eine horizontal angeordnete
Achse 3 mittels hydraulischer Zylinder-Kolben-Aggregate
4 aufklappbar ist. Das Gehäuse weist an seiner Trenn
stelle Flansche auf, von denen die einen 5 am Gehäuse
und die anderen 6 am Klappteil 2 angebracht sind. Die
Flansche werden durch Verriegelungseinrichtungen 7, 9
verbunden, die an dem Flansch 5 verschiebbar angeordnete
Keile 7 aufweisen, die mit entsprechenden Anlageteilen 9
des Flansches 6 des Gehäuseklappteils 2 zusammenarbei
ten.
Im Ausführungsbeispiel sind die oberen, nahe dem Mate
rialeinlauf 1 a an jeder Seite des Gehäuses vorgesehenen
Verriegelungseinrichtungen mit je drei Keilen 7 ausge
stattet, die an einer gemeinsamen Stange 13 befestigt
sind, die mit einem Antrieb 17, der als hydraulisches
Zylinderkolbenaggregat 18, 19 ausgebildet ist, versehen
ist. Das Zylinder-Kolben-Aggregat stützt sich mit seinem
Zylinder 18 gegen den Flansch 5 oder gegen das Gehäuse 1
ab, während die Kolbenstange 19 mit der Stange 13 ver
bunden ist. Die Verriegelungseinrichtungen im Bereich
der unteren, waagerechten Flansche sind ähnlich aufge
baut.
Deutlicher ist die Verriegelungseinrichtung in den Fig. 2
und 3 dargestellt.
Wie Fig. 3 zeigt, liegt an der Gehäusewand 1 die Stange
13 gleitend an, die Stege 14, 16 aufweist. An diesen
Stegen sind die Keile 7 in ihrer Verschieberichtung
einstellbar befestigt. Dazu dient jeweils eine Kopf
schraube 22, die durch eine Bohrung 23 des Steges 14, 16
von hinten gesteckt ist, gegen diesen sich ein auf der
Vorderseite des Steges auf der Kopfschraube sitzendes
Tellerfederpaket 21 a abstützt. Das Tellerfederpaket ist
durch eine Mutter 24 vorgespannt. Die Kopfschraube 22
ist von hinten in den an dieser Stelle mit einem ver
stärkten Teil 8 versehenen Keil 7 geschraubt. Der Zy
linder 18 ist gelenkig mit dem Gehäuse 1 verbunden,
während die Kolbenstange 19 mittels einer Platte 25 und
einer Schraubverbindung 26 unter Zwischenschaltung einer
Dämpfungsplatte 27 an dem verlängerten Steg 16 befestigt
ist. An dem gleichen Steg ist auch ein Federelement 20
befestigt, das auf die Verriegelungseinrichtung in
Schließrichtung wirkt und mit einem Steg 28 am Gehäuse
befestigt ist.
Entsprechend Fig. 2 wird die Stange 13 durch an das Ge
häuse angeschraubte Führungsstücke 29 abgestützt. Diese
Figur macht auch deutlich, daß die aus einem Bügel 11 und
einem Gewindebolzen 12 bestehenden Anlagestücke 9 im
Flansch 6 in dafür vorgesehenen Bohrungen 10 verschraubt
sind. Die Bügel 11 ragen nach unten durch Löcher 30 des
anderen Flansches 5 hindurch. Die an der Stange 13 be
festigten Keile 7 sind gleitend unter dem Flansch 5
angeordnet und durchdringen in Schließstellung der Ver
riegelungsvorrichtung die Bügel 11. Aufgrund ihrer
Keilform und Schließstellung verspannen sie die beiden
Flansche gegeneinander. Damit trotz Fertigungsungenau
igkeiten alle Keile 7 einer Verriegelungseinrichtung
gleich gut wirksam werden können, sind die Keile durch
mehr oder weniger festes Eindrehen der Kopfschrauben 22
einstellbar ausgebildet. Zudem wirkt das Tellerfederpa
ket 21 a einer jeden Schraube federnd auf den jeweiligen
Keil und sorgt für einen entsprechenden Kraftschluß. Der
Flansch 6 trägt ein Kontaktelement 44, das mit seinem
Betätigungsstößel den Flansch 5 berührt und durch diesen
geschaltet wird. Damit wird sichergestellt, daß die Ver
riegelungseinrichtung erst betätigbar ist, wenn das Ge
häuse der Zerkleinerungsmaschine wirklich geschlossen
ist.
Fig. 4 zeigt insbesondere den Bügel 11 und wie dieser im
Flansch 6 befestigt ist. Auch ist hier die Unterstützung
der Stange 13 durch die Führungsstücke 29 erkennbar.
Ergibt sich, daß aufgrund der geometrischen Lage der
Flansche 5, 6 zu der Achse 3 die Löcher 30, durch die
die Bügel 11 beim Schließen des Gehäuses gesteckt wer
den, unverhältnismäßig groß ausgebildet sein müßten,
kann, wie Fig. 5 zeigt, eine weitere Ausgestaltung der
Erfindung Abhilfe schaffen. Die Anlageteile 9 sind dazu
nicht direkt in dem Flansch 6 verschraubt, sondern an
Haltestücken 31, die auf einer Schwenkachse befestigt
sind. Die Schwenkachse ist mit einem motorischen Antrieb
33 versehen. Die Flansche 5 und 6 weisen anstatt der
Bohrungen bzw. Löcher gleich große, nach außen offene
Ausnehmungen 34 auf. Mit Hilfe der in Lagern 35 gela
gerten Schwenkachse 3 können die Anlageteile 9 völlig
aus dem Bereich der Flansche motorisch geschwenkt wer
den, nachdem die Keile 7 mittels der Stange 13 und des
dieser zugeordneten Antriebes 17 aus den Bügeln 11 ge
zogen worden sind. Zur Umlenkung der Schwenkbewegung auf
winklig zueinander stehende Gehäuseteile ist die Schwenk
achse 32 in den Eckbereichen 36 biegbar ausgebildet.
Gemäß Fig. 6 sind alle Verriegelungseinrichtungen 7, 9
eines rechteckigen Flansches 5, 6 zusammengefaßt und
weisen eine einzige Betätigungsvorrichtung 17 auf. Je
Seite ist eine Stange 13 mit jeweils drei Keilen und
entsprechenden Anlageteilen 9 vorgesehen. Die Stangen 13
sind durch Zugseile 37 miteinander verbunden, die an den
Ecken über Rollen 38 geführt werden. Die Kolbenstange 19
des hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregates ist an ei
ner Stange 13 mit Hilfe eines gesonderten Steges 15 be
festigt. Die Verriegelungsanlage weist dazu noch eine
Hydraulikpumpe 39, ein Rückschlagventil 40, einen hy
draulischen Gasdruckspeicher 41 als Federelement, ein
Umsteuerventil 42 und ein Tank 43 auf. Durch Beaufschla
gung des einen Antriebs 17 mit Hydrauliköl können alle
Verriegelungseinrichtungen auf einmal betätigt werden.
Ein Kontaktelement 45 ist zur Anzeige der Schließstellung
bzw. zur Weiterleitung eines entsprechenden Signals an
den Schaltschrank der Zerkleinerungsmaschine vorgesehen.
Es liegt, wie unschwer erkennbar ist, auch im Rahmen der
Erfindung, wenn jede Seite des Flansches ein eigenes
hydraulisches Zylinder-Kolben-Aggregat 18, 19 aufweist
und diese Aggregate miteinander über Hydraulikleitungen
so verbunden sind, daß nur eine Hydraulikeinheit 39-43
erforderlich ist.
Claims (18)
1. Verriegelungsanlage für Zerkleinerungsmaschinen wie
Hammer- oder Prallmühlen, deren Gehäuse geöffnet werden
kann durch Verschieben oder Verschwenken einzelner Ge
häuseteile, die in Schließstellung durch eine Mehrzahl
von als Keile ausgebildeten, mit Anlageteilen eines Ge
häuseteils zusammenwirkenden Verriegelungseinrichtungen
fest miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeich
net, daß die Keile (7) an einem Gehäuseteil (1) ver
schiebbar angeordnet sind und mit den an dem anderen Ge
häuseteil (2) angeordneten Anlageteilen (9) zusam
menarbeiten, wobei die Keile in Gruppen oder insgesamt
durch einen gemeinsamen Antrieb (17) bewegt werden.
2. Verriegelungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei oder mehr Keile (7) an einer
gemeinsamen Stange (13) befestigt sind, die ver
schiebbar an dem einen Gehäuseteil gelagert ist.
3. Verriegelungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei Vorhandensein mehrerer verschieb
barer Stangen (13) mit daran befestigten Keilen
(7) jede Stange ihren gesonderten Antrieb (17)
aufweist.
4. Verriegelungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei Vorhandensein mehrerer verschieb
barer Stangen (13) mit daran befestigten Keilen
(7) die Stangen miteinander verbunden sind und
einen gemeinsamen Antrieb (17) aufweisen.
5. Verriegelungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Antriebe (17) gemeinsam in Gang
bzw. außer Betrieb setzbar sind.
6. Verriegelungsanlage nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe
(17) als hydraulische Zylinder-Kolben-Aggregate
(18, 19) ausgebildet sind.
7. Verriegelungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß zusätzlich zu den hydraulischen Zylin
der-Kolben-Aggregaten (18, 19) jeweils ein im
Schließsinne der Keile (7) wirkendes Federelement
(20) vorgesehen ist, das auch in der Schließstel
lung der Keile (7) noch Spannung hat.
8. Verriegelungsanlage nach den Ansprüchen 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stange (13),
an der die Keile (7) befestigt sind und jedem Keil eine
Feder (21 a) vorgesehen ist.
9. Verriegelungsanlage nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei der die Verbindung der Gehäuseteile
durch gegenseitiges Verspannen von nach außen ge
richteten Flanschen der Seitenwände der Gehäuseteile
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile (7)
an auf den Seitenwänden des Gehäuseteils (1) längs
beweglich geführten Stangen (13) od. dergl. so be
festigt sind, daß sie bei ihrer Bewegung auf den
Flanschen (5) gleiten, und daß in den Flanschen
Löcher (30) vorgesehen sind, durch die die an dem
entsprechenden anderen Gehäuseteil (2) befestigten
Anlageteile (9) hindurchragen.
10. Verriegelungsanlage nach Anspruch 2 und 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stange (13) mit nach außen
gerichteten Stegen (14) versehen ist, an denen je
weils ein Keil (7) in Bewegungsrichtung der Stange
(13) verstellbar befestigt ist.
11. Verriegelungsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Befestigung der Keile (7) an den
Stegen (14) durch eine Kopfschraube (22) erfolgt,
die von hinten durch eine Bohrung (23) des Steges
gesteckt ist, gegen diesen durch ein auf der Vorder
seite des Steges auf der Kopfschraube sitzendes Tel
lerfederpaket (21 a) und eine gegen dieses ge
schraubte Mutter (24) federnd verspannt und von
hinten in den Keil geschraubt ist.
12. Verriegelungsanlage nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Keile (7) in ihrem hinteren, die
Gewindebohrung für die Kopfschraube (22) aufweisen
den Teil (8) verstärkt sind.
13. Verriegelungsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anlageteile (9) für die Keile
(7) als nach außen geschlossene Bügel (11) ausge
bildet sind, die an ihrem inneren Teil mit einem Ge
windebolzen (12) fest verbunden, vorzugsweise ver
schweißt sind, der durch eine Bohrung (10) des nach
außen gerichteten Flansches (6) des anderen Gehäu
seteils (2) gesteckt und mit dem Flansch fest ver
schraubt ist.
14. Verriegelungsanlage nach den Ansprüchen 1, 9 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (17) für
die Keile (7) auf den Flächen der Flanschen (5)
angeordnet ist, auf denen die Keile (7) gleiten,
und mit gesonderten Stegen (15) der Stangen (13)
oder mit nach außen verlängerten Stegen (16) für
einen der Keile verbunden ist.
15. Verriegelungsanlage nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageteile
(9) an Haltestücken (31) befestigt sind, welche
in fester Verbindung zu einer Schwenkachse (32)
stehen, und daß die Flansche (5, 6) nach außen
offene Ausnehmungen (34) aufweisen, so daß die
Anlageteile (9) aus dem Bereich der Flansche
schwenkbar sind.
16. Verriegelungsanlage nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schwenkachse (32) mit Hilfe eines
motorischen Antriebes (33) betätigbar ist.
17. Verriegelungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gehäuseteile (1, 2) an Ihren
Flanschen (5, 6) Kontaktelemente (44) aufweisen,
die bei automatischem oder halbautomatischem Betrieb
der Anlage signalisieren, wenn das Gehäuse geschlossen
ist, und daß erst dann die Verriegelungseinrichtung (7,
9) im Sinne eines Schließens betätigbar ist.
18. Verriegelungsanlage nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontaktelement (45)
vorgesehen ist, das mit Hilfe der Stange (13) oder
einem anderen beweglichen Teil der Verriegelungsein
richtung (7, 9) oder des Antriebs (17) betätigbar
ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE3911365A DE3911365C1 (en) | 1989-04-07 | 1989-04-07 | Locking system for comminuting machines |
| DE19904010954 DE4010954A1 (de) | 1989-04-07 | 1990-04-05 | Verriegelungsanlage fuer zerkleinerungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE3911365A DE3911365C1 (en) | 1989-04-07 | 1989-04-07 | Locking system for comminuting machines |
Publications (1)
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|---|---|
| DE3911365C1 true DE3911365C1 (en) | 1990-05-31 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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