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DE3911365C1 - Locking system for comminuting machines - Google Patents

Locking system for comminuting machines

Info

Publication number
DE3911365C1
DE3911365C1 DE3911365A DE3911365A DE3911365C1 DE 3911365 C1 DE3911365 C1 DE 3911365C1 DE 3911365 A DE3911365 A DE 3911365A DE 3911365 A DE3911365 A DE 3911365A DE 3911365 C1 DE3911365 C1 DE 3911365C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedges
locking system
housing
parts
flanges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3911365A
Other languages
English (en)
Inventor
Hiep Phan Dipl.-Ing. 4400 Muenster De Hung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Noell Service und Maschinentechnik GmbH
Original Assignee
Salzgitter Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Salzgitter Maschinenbau GmbH filed Critical Salzgitter Maschinenbau GmbH
Priority to DE3911365A priority Critical patent/DE3911365C1/de
Priority to DE19904010954 priority patent/DE4010954A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3911365C1 publication Critical patent/DE3911365C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/282Shape or inner surface of mill-housings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsanlage für Zer­ kleinerungsmaschinen wie Hammer- und Prallmühlen, deren Gehäuse geöffnet werden kann durch Verschieben oder Ver­ schwenken einzelner Gehäuseteile, die in Schließstellung durch eine Mehrzahl von als Keile ausgebildeten, mit An­ lageteilen eines Gehäuseteils zusammenwirkenden Verrie­ gelungseinrichtungen fest miteinander verbindbar sind.
Bei Maschinen dieser Art werden die Gehäuseteile von innen her erheblichen Belastungen ausgesetzt, denn sie tragen Zerkleinerungsorgane und Schleißteile, auf die bei dem Zerkleinerungsvorgang starke Kräfte und Stöße einwirken, die vom Gehäuse aufgenommen werden müssen. Da das Gehäuse aber aus betrieblichen Gründen gelegentlich geöffnet wer­ den muß, was im allgemeinen durch Verschieben oder Ver­ schwenken einzelner Gehäuseteile geschieht, müssen diese Gehäuseteile in der Schließstellung sehr fest und wegen der in der Maschine auftretenden Staubbildung auch dicht miteinander verbunden werden.
Das ist bei diesen Maschinen bisher üblicherweise durch eine Vielzahl von Schraubverbindungen geschehen, die vor­ zugsweise als an dem einen Gehäuseteil schwenkbar ange­ ordnete Schrauben ausgebildet sind, die in Schlitze eines Flanschs des anderen Gehäuseteils einschwenkbar sind und eine Mutter tragen, die gegen diesen Flansch anziehbar ist. Da diese Muttern aus Sicherheitsgründen so ausgebil­ det sein müssen, daß sie nur mit einem gesonderten Werk­ zeug gedreht werden können, ist das Lösen und Anziehen dieser Muttern umständlich und zeitraubend.
Es ist auch eine Hammermühle bekannt (FR-OS 22 18 141), bei der das Verrie­ geln aufschwenkbarer Gehäusetüren durch Keile geschieht, die die Türen mit feststehenden Teilen des Gehäuses ver­ spannen. Dabei handelt es sich um einzelne lose Keile, die in entsprechende Anlageteile eingeschlagen und in der Ver­ riegelungsstellung durch Splinte gesichert werden müssen, was ebenfalls umständlich und zeitraubend ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Verriegelungsmittel so auszubilden, daß das Verriegeln und Entriegeln vereinfacht und beschleunigt werden kann, gegebenenfalls auch durch Fernbedienung.
Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Keile an einem Gehäuseteil verschiebbar angeordnet sind und mit den an dem anderen Gehäuseteil angeordneten Anlageteilen zusammenarbeiten, wobei die Keile in Gruppen oder insgesamt durch einen gemeinsamen Antrieb bewegt werden.
Aus räumlichen Gründen kann es auch vorteilhaft oder geboten sein, jeden Keil durch einen gesonderten Antrieb dieser Art zu bewegen. Alle diese Antriebe können gemein­ sam gesteuert, d.h. ein- und ausgeschaltet werden. Durch geeignete Ausbildung der Antriebsmittel, z.B. als hydrau­ lische Zylinder-Kolben-Aggregate, können auch sämtliche Verriegelungseinrichtungen gemeinsam, d.h. gleichzeitig, betätigt werden, auch dann, wenn sie räumlich weit ent­ fernt voneinander angeordnet sind.
Eine derartige Ausbildung der Verriegelungsanlage er­ möglicht auch ihre Verwendung als Sicherheitsverriege­ lung, die es verhindert, die Zerkleinerungsmaschine in Gang zu setzen, solange das Gehäuse nicht vollständig geschlossen und verriegelt ist, bzw. das Gehäuse zu öffnen, solange die Maschine noch läuft. Derartige Si­ cherheitsverriegelungen sind bekannt (DE-GM 18 93 792, DE-AS 12 21 888), sie sind jedoch für Zerkleinerungs­ maschinen, für die die Erfindung bestimmt ist, nicht geeignet.
Sind mehrere Keile in gerader Richtung hintereinander angeordnet, so werden sie vorzugsweise an einer gemein­ samen Stange befestigt, die verschiebbar an dem einen Gehäuseteil gelagert ist. Bei Vorhandensein mehrerer solcher Stangen mit daran befestigten Keilen können die Stangen miteinander verbunden sein, beispielsweise durch Gestänge oder Zugseile (auch hydraulische Gestänge), und einen gemeinsamen Antrieb aufweisen. Bei Einzelantrieb der Stangen können die einzelnen Antriebe gemeinsam in Gang bzw. außer Betrieb setzbar sein.
Da bei den Zerkleinerungsmaschinen, für die die Erfin­ dung bestimmt ist, hydraulische Einrichtungen meist so­ wieso vorhanden sind, z. B. für das Öffnen und Schließen des Gehäuses, also für das Verschieben oder Verschwenken der Gehäuseteile, ist es vorteilhaft, wenn die Betäti­ gungsvorrichtung für die Verriegelungskeile als hydrau­ lische Zylinder-Kolben-Aggregate ausgebildet sind.
Damit der von dem oder den Zylinder-Kolben-Aggregaten auf die Verriegelungskeile ausgeübte Druck während des Betriebes der Zerkleinerungsmaschine und damit auch die Schlüssigkeit der Keile mit den Anlageteilen der anderen Gehäuseteile ständig aufrechterhalten bleibt, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zusätzlich zu den hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggragaten jeweils ein im Schließsinne der Keile wirkendes Federelement vorge­ sehen, das auch in der Schließstellung der Keile noch Spannung hat.
Dabei kann es sich um eine parallel zu dem Zylinder- Kolben-Aggregat wirkende Stahlfeder oder auch um eine pneumatische Feder handeln, die über einen Kolben auf die hydraulische Flüssigkeit wirkt (hydraulischer Gas­ druckspeicher), die den Kolben des Zylinder-Kolben-Ag­ gregates im Schließsinne der Keile beaufschlagt.
Damit gewährleistet ist, daß alle über ein gemeinsames mechanisches Element, wie es diese Stangen darstellen, bewegten Keile eine sichere Schlüssigkeit mit den ihnen zugeordneten Anlageteilen haben, ist zwischen dem Ele­ ment und jedem Keil eine weitere Feder vorgesehen.
Erfolgt die Verbindung der Gehäuseteile wie üblich durch gegenseitiges Verspannen von nach außen gerichteten Flan­ schen der Seitenwände der Gehäuseteile, so werden die Keile vorzugsweise an auf den Seitenwänden der Gehäuse­ teile längsbeweglich geführten Stangen od. dergl. befe­ stigt und zwar so, daß sie bei ihrer Bewegung auf den Flanschen gleiten. Dabei sind in den Flanschen Löcher vorgesehen, durch die die an dem entsprechenden anderen Gehäuseteil befestigten Anlageteile hindurchragen.
Die Stange ist vorzugsweise mit nach außen gerichteten Stegen versehen, an denen jeweils ein Keil in Bewegungs­ richtung der Stange verstellbar befestigt ist.
Die Befestigung der Keile an den Stegen erfolgt am be­ sten durch eine Kopfschraube, die von hinten durch eine Bohrung des Steges gesteckt ist, gegen diesen durch ein auf der Vorderseite des Steges auf der Kopfschraube sitzendes Tellerfederpaket und eine gegen dieses ge­ schraubte Mutter federnd verspannt und von hinten in den Keil geschraubt ist. Die Einstellung des Keils in der Schraube erfolgt durch Drehen der Schraube so, daß in der Schließstellung des Keils das Federpaket in jedem Falle etwas gespannt ist. Dann kann es nicht vorkommen, daß ein Keil deswegen nicht in seine Schließstellung gelangen kann, weil ein anderer, an derselben Stange angeordneter Keil bereits seine Schließstellung erreicht hat.
Die Keile sind in ihrem hinteren, die Gewindebohrung für die Kopfschraube aufweisenden Teil verstärkt. Der vor­ dere, die eigentliche Keilfläche aufweisende Teil sollte eine solche Stärke nicht aufweisen, damit die in dem Flansch vorgesehenen Löcher, durch die die an dem entsprechenden anderen Gehäuseteil befestigten Anlage­ teile hindurchragen, nicht breiter als nötig gemacht werden müssen.
Diese Anlageteile, die erheblichen Kräften ausgesetzt werden, sind deshalb als geschlossene Bügel ausgebildet und an ihrem inneren Teil mit einem Gewindebolzen fest verbunden, vorzugsweise verschweißt, der durch eine Boh­ rung des nach außen gerichteten Flanschs des anderen Gehäuseteils gesteckt und mit dem Flansch fest ver­ schraubt ist.
Der Antrieb für die an einer solchen Stange befestigen Keile, z. B. also ein Zylinder-Kolben-Aggregat, wird in diesem Falle vorzugsweise auf der Fläche des Flansches angeordnet, auf der die Keile gleiten, beispielsweise am Ende des Flansches oder zwischen zwei Keilen, und seine Kolbenstange wird dann mit einem gesonderten Steg der Stange oder mit einem nach außen verlängerten Steg verbunden, der zur Befestigung eines der Keile bestimmt ist. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders gedrängte Anordnung aller der Verriegelung dienenden Teile.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteil­ haft, die Anlageteile an Haltestücken zu befestigen, welche in fester Verbindung zu einer Schwenkachse stehen, und in den Flanschen nach außen offene Ausnehmungen vorzusehen, so daß die Anlageteile aus dem Bereich der Flansche schwenkbar sind. Dazu ist ein motorischer An­ trieb vorteilhaft, insbesondere, wenn die Verriegelungs­ anlage automatisch betrieben werden soll.
Zweckmäßig ist es auch, an den Gehäuseteilen oder ihren Flanschverbindungen Kontaktelemente vorzusehen, die bei automatischem oder halbautomatischem Betrieb der Anlage signalisieren, wenn das Gehäuse geschlossen ist. Dadurch ist sichergestellt, daß die Verriegelungseinrichtung im Sinne eines Schließens erst dann betätigbar ist, wenn das Gehäuse zugeklappt ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Ver­ riegelungsanlage ein oder mehrere Kontaktelemente auf, das oder die mit Hilfe der Stange oder Stangen oder an­ derer beweglicher Teile der Verriegelungseinrichtung oder des Antriebs betätigbar ist bzw. sind. Erst wenn das Kontaktelement oder alle Kontaktelemente signali­ sieren, daß die Verriegelungsanlage in Schließstellung gegangen ist, soll es aus Sicherheitsgründen möglich sein, die Zerkleinerungsmaschine in Betrieb zu setzen.
In der Zeichnung ist eine Verriegelungsanlage für eine Prallmühle dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine hydraulisch aufklappbare Prallmühle mit daran angebrachter Verriegelungsanlage in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Verriegelungsanlage in Seitenansicht als Teilausschnitt im vergrößerten Maßstab,
Fig. 3 eine Draufsicht auf diese Verriegelungsanlage,
Fig. 4 einen Schnitt A-A entsprechend Fig. 2,
Fig. 5 eine Verriegelungsanlage in Sonderausführung mit abklappbaren Anlageteilen und
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Flansch einer Zerkleinerungsmaschine mit einer Verriegelungsanlage mit durch Zugseile ver­ bundener verschiebbarer Stangen mit gemein­ samen Antrieb.
Wie Fig. 1 zeigt, weist das Gehäuse 1 der Prallmühle ein Klappteil 2 auf, das um eine horizontal angeordnete Achse 3 mittels hydraulischer Zylinder-Kolben-Aggregate 4 aufklappbar ist. Das Gehäuse weist an seiner Trenn­ stelle Flansche auf, von denen die einen 5 am Gehäuse und die anderen 6 am Klappteil 2 angebracht sind. Die Flansche werden durch Verriegelungseinrichtungen 7, 9 verbunden, die an dem Flansch 5 verschiebbar angeordnete Keile 7 aufweisen, die mit entsprechenden Anlageteilen 9 des Flansches 6 des Gehäuseklappteils 2 zusammenarbei­ ten.
Im Ausführungsbeispiel sind die oberen, nahe dem Mate­ rialeinlauf 1 a an jeder Seite des Gehäuses vorgesehenen Verriegelungseinrichtungen mit je drei Keilen 7 ausge­ stattet, die an einer gemeinsamen Stange 13 befestigt sind, die mit einem Antrieb 17, der als hydraulisches Zylinderkolbenaggregat 18, 19 ausgebildet ist, versehen ist. Das Zylinder-Kolben-Aggregat stützt sich mit seinem Zylinder 18 gegen den Flansch 5 oder gegen das Gehäuse 1 ab, während die Kolbenstange 19 mit der Stange 13 ver­ bunden ist. Die Verriegelungseinrichtungen im Bereich der unteren, waagerechten Flansche sind ähnlich aufge­ baut.
Deutlicher ist die Verriegelungseinrichtung in den Fig. 2 und 3 dargestellt.
Wie Fig. 3 zeigt, liegt an der Gehäusewand 1 die Stange 13 gleitend an, die Stege 14, 16 aufweist. An diesen Stegen sind die Keile 7 in ihrer Verschieberichtung einstellbar befestigt. Dazu dient jeweils eine Kopf­ schraube 22, die durch eine Bohrung 23 des Steges 14, 16 von hinten gesteckt ist, gegen diesen sich ein auf der Vorderseite des Steges auf der Kopfschraube sitzendes Tellerfederpaket 21 a abstützt. Das Tellerfederpaket ist durch eine Mutter 24 vorgespannt. Die Kopfschraube 22 ist von hinten in den an dieser Stelle mit einem ver­ stärkten Teil 8 versehenen Keil 7 geschraubt. Der Zy­ linder 18 ist gelenkig mit dem Gehäuse 1 verbunden, während die Kolbenstange 19 mittels einer Platte 25 und einer Schraubverbindung 26 unter Zwischenschaltung einer Dämpfungsplatte 27 an dem verlängerten Steg 16 befestigt ist. An dem gleichen Steg ist auch ein Federelement 20 befestigt, das auf die Verriegelungseinrichtung in Schließrichtung wirkt und mit einem Steg 28 am Gehäuse befestigt ist.
Entsprechend Fig. 2 wird die Stange 13 durch an das Ge­ häuse angeschraubte Führungsstücke 29 abgestützt. Diese Figur macht auch deutlich, daß die aus einem Bügel 11 und einem Gewindebolzen 12 bestehenden Anlagestücke 9 im Flansch 6 in dafür vorgesehenen Bohrungen 10 verschraubt sind. Die Bügel 11 ragen nach unten durch Löcher 30 des anderen Flansches 5 hindurch. Die an der Stange 13 be­ festigten Keile 7 sind gleitend unter dem Flansch 5 angeordnet und durchdringen in Schließstellung der Ver­ riegelungsvorrichtung die Bügel 11. Aufgrund ihrer Keilform und Schließstellung verspannen sie die beiden Flansche gegeneinander. Damit trotz Fertigungsungenau­ igkeiten alle Keile 7 einer Verriegelungseinrichtung gleich gut wirksam werden können, sind die Keile durch mehr oder weniger festes Eindrehen der Kopfschrauben 22 einstellbar ausgebildet. Zudem wirkt das Tellerfederpa­ ket 21 a einer jeden Schraube federnd auf den jeweiligen Keil und sorgt für einen entsprechenden Kraftschluß. Der Flansch 6 trägt ein Kontaktelement 44, das mit seinem Betätigungsstößel den Flansch 5 berührt und durch diesen geschaltet wird. Damit wird sichergestellt, daß die Ver­ riegelungseinrichtung erst betätigbar ist, wenn das Ge­ häuse der Zerkleinerungsmaschine wirklich geschlossen ist.
Fig. 4 zeigt insbesondere den Bügel 11 und wie dieser im Flansch 6 befestigt ist. Auch ist hier die Unterstützung der Stange 13 durch die Führungsstücke 29 erkennbar.
Ergibt sich, daß aufgrund der geometrischen Lage der Flansche 5, 6 zu der Achse 3 die Löcher 30, durch die die Bügel 11 beim Schließen des Gehäuses gesteckt wer­ den, unverhältnismäßig groß ausgebildet sein müßten, kann, wie Fig. 5 zeigt, eine weitere Ausgestaltung der Erfindung Abhilfe schaffen. Die Anlageteile 9 sind dazu nicht direkt in dem Flansch 6 verschraubt, sondern an Haltestücken 31, die auf einer Schwenkachse befestigt sind. Die Schwenkachse ist mit einem motorischen Antrieb 33 versehen. Die Flansche 5 und 6 weisen anstatt der Bohrungen bzw. Löcher gleich große, nach außen offene Ausnehmungen 34 auf. Mit Hilfe der in Lagern 35 gela­ gerten Schwenkachse 3 können die Anlageteile 9 völlig aus dem Bereich der Flansche motorisch geschwenkt wer­ den, nachdem die Keile 7 mittels der Stange 13 und des dieser zugeordneten Antriebes 17 aus den Bügeln 11 ge­ zogen worden sind. Zur Umlenkung der Schwenkbewegung auf winklig zueinander stehende Gehäuseteile ist die Schwenk­ achse 32 in den Eckbereichen 36 biegbar ausgebildet.
Gemäß Fig. 6 sind alle Verriegelungseinrichtungen 7, 9 eines rechteckigen Flansches 5, 6 zusammengefaßt und weisen eine einzige Betätigungsvorrichtung 17 auf. Je Seite ist eine Stange 13 mit jeweils drei Keilen und entsprechenden Anlageteilen 9 vorgesehen. Die Stangen 13 sind durch Zugseile 37 miteinander verbunden, die an den Ecken über Rollen 38 geführt werden. Die Kolbenstange 19 des hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregates ist an ei­ ner Stange 13 mit Hilfe eines gesonderten Steges 15 be­ festigt. Die Verriegelungsanlage weist dazu noch eine Hydraulikpumpe 39, ein Rückschlagventil 40, einen hy­ draulischen Gasdruckspeicher 41 als Federelement, ein Umsteuerventil 42 und ein Tank 43 auf. Durch Beaufschla­ gung des einen Antriebs 17 mit Hydrauliköl können alle Verriegelungseinrichtungen auf einmal betätigt werden. Ein Kontaktelement 45 ist zur Anzeige der Schließstellung bzw. zur Weiterleitung eines entsprechenden Signals an den Schaltschrank der Zerkleinerungsmaschine vorgesehen.
Es liegt, wie unschwer erkennbar ist, auch im Rahmen der Erfindung, wenn jede Seite des Flansches ein eigenes hydraulisches Zylinder-Kolben-Aggregat 18, 19 aufweist und diese Aggregate miteinander über Hydraulikleitungen so verbunden sind, daß nur eine Hydraulikeinheit 39-43 erforderlich ist.

Claims (18)

1. Verriegelungsanlage für Zerkleinerungsmaschinen wie Hammer- oder Prallmühlen, deren Gehäuse geöffnet werden kann durch Verschieben oder Verschwenken einzelner Ge­ häuseteile, die in Schließstellung durch eine Mehrzahl von als Keile ausgebildeten, mit Anlageteilen eines Ge­ häuseteils zusammenwirkenden Verriegelungseinrichtungen fest miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeich­ net, daß die Keile (7) an einem Gehäuseteil (1) ver­ schiebbar angeordnet sind und mit den an dem anderen Ge­ häuseteil (2) angeordneten Anlageteilen (9) zusam­ menarbeiten, wobei die Keile in Gruppen oder insgesamt durch einen gemeinsamen Antrieb (17) bewegt werden.
2. Verriegelungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwei oder mehr Keile (7) an einer gemeinsamen Stange (13) befestigt sind, die ver­ schiebbar an dem einen Gehäuseteil gelagert ist.
3. Verriegelungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß bei Vorhandensein mehrerer verschieb­ barer Stangen (13) mit daran befestigten Keilen (7) jede Stange ihren gesonderten Antrieb (17) aufweist.
4. Verriegelungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß bei Vorhandensein mehrerer verschieb­ barer Stangen (13) mit daran befestigten Keilen (7) die Stangen miteinander verbunden sind und einen gemeinsamen Antrieb (17) aufweisen.
5. Verriegelungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Antriebe (17) gemeinsam in Gang bzw. außer Betrieb setzbar sind.
6. Verriegelungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe (17) als hydraulische Zylinder-Kolben-Aggregate (18, 19) ausgebildet sind.
7. Verriegelungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zusätzlich zu den hydraulischen Zylin­ der-Kolben-Aggregaten (18, 19) jeweils ein im Schließsinne der Keile (7) wirkendes Federelement (20) vorgesehen ist, das auch in der Schließstel­ lung der Keile (7) noch Spannung hat.
8. Verriegelungsanlage nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stange (13), an der die Keile (7) befestigt sind und jedem Keil eine Feder (21 a) vorgesehen ist.
9. Verriegelungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Verbindung der Gehäuseteile durch gegenseitiges Verspannen von nach außen ge­ richteten Flanschen der Seitenwände der Gehäuseteile erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile (7) an auf den Seitenwänden des Gehäuseteils (1) längs­ beweglich geführten Stangen (13) od. dergl. so be­ festigt sind, daß sie bei ihrer Bewegung auf den Flanschen (5) gleiten, und daß in den Flanschen Löcher (30) vorgesehen sind, durch die die an dem entsprechenden anderen Gehäuseteil (2) befestigten Anlageteile (9) hindurchragen.
10. Verriegelungsanlage nach Anspruch 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (13) mit nach außen gerichteten Stegen (14) versehen ist, an denen je­ weils ein Keil (7) in Bewegungsrichtung der Stange (13) verstellbar befestigt ist.
11. Verriegelungsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Befestigung der Keile (7) an den Stegen (14) durch eine Kopfschraube (22) erfolgt, die von hinten durch eine Bohrung (23) des Steges gesteckt ist, gegen diesen durch ein auf der Vorder­ seite des Steges auf der Kopfschraube sitzendes Tel­ lerfederpaket (21 a) und eine gegen dieses ge­ schraubte Mutter (24) federnd verspannt und von hinten in den Keil geschraubt ist.
12. Verriegelungsanlage nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Keile (7) in ihrem hinteren, die Gewindebohrung für die Kopfschraube (22) aufweisen­ den Teil (8) verstärkt sind.
13. Verriegelungsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anlageteile (9) für die Keile (7) als nach außen geschlossene Bügel (11) ausge­ bildet sind, die an ihrem inneren Teil mit einem Ge­ windebolzen (12) fest verbunden, vorzugsweise ver­ schweißt sind, der durch eine Bohrung (10) des nach außen gerichteten Flansches (6) des anderen Gehäu­ seteils (2) gesteckt und mit dem Flansch fest ver­ schraubt ist.
14. Verriegelungsanlage nach den Ansprüchen 1, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (17) für die Keile (7) auf den Flächen der Flanschen (5) angeordnet ist, auf denen die Keile (7) gleiten, und mit gesonderten Stegen (15) der Stangen (13) oder mit nach außen verlängerten Stegen (16) für einen der Keile verbunden ist.
15. Verriegelungsanlage nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageteile (9) an Haltestücken (31) befestigt sind, welche in fester Verbindung zu einer Schwenkachse (32) stehen, und daß die Flansche (5, 6) nach außen offene Ausnehmungen (34) aufweisen, so daß die Anlageteile (9) aus dem Bereich der Flansche schwenkbar sind.
16. Verriegelungsanlage nach Anspruch 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schwenkachse (32) mit Hilfe eines motorischen Antriebes (33) betätigbar ist.
17. Verriegelungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Gehäuseteile (1, 2) an Ihren Flanschen (5, 6) Kontaktelemente (44) aufweisen, die bei automatischem oder halbautomatischem Betrieb der Anlage signalisieren, wenn das Gehäuse geschlossen ist, und daß erst dann die Verriegelungseinrichtung (7, 9) im Sinne eines Schließens betätigbar ist.
18. Verriegelungsanlage nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontaktelement (45) vorgesehen ist, das mit Hilfe der Stange (13) oder einem anderen beweglichen Teil der Verriegelungsein­ richtung (7, 9) oder des Antriebs (17) betätigbar ist.
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