DE3909340A1 - Wandkonstruktion von kokstrockenkuehlkammern mit feuerfester auskleidung und verfahen zum auswechseln der auskleidung - Google Patents
Wandkonstruktion von kokstrockenkuehlkammern mit feuerfester auskleidung und verfahen zum auswechseln der auskleidungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wandkonstruktion von Koks
trockenkühlkammern oder ähnlichen Einrichtungen wie z. B. In
dustrieöfen oder Müllverbrennungsanlagen mit feuerfester Aus
kleidung und auf ein Verfahren zum Auswechsen der Auskleidung.
Bei den Kokstrockenkühlanlagen werden üblicherweise die Wände
der Vorkammer und der eigentlichen Kühlkammer wegen der Tempe
ratur des heißen Kokses von mehr als 1000°C aus feuerbestän
digem bzw. feuerfestem Mauerwerk errichtet. Es ist zwar z. B.
aus Technischen Mitteilungen, 75. Jahrgang, Heft 9, 1982, Sei
ten 434 ff bekannt, große Teile der Kokstrockenkühlschächte
mit Kühlwänden auszustatten; viele Teile der Kokstrockenkühl
anlage, wie z. B. die Vorkammer und auch Teile der Wände der
Kühlkammer, werden aber nach wie vor mit feuerfestem Mauerwerk
ausgekleidet. Im Laufe der Zeit kann es durch den sehr harten,
an den Wänden vorbeirutschenden Koks, insbesondere bei den ho
hen Temperaturen, zu größerem Abrieb und starkem Verschleiß an
bestimmten Teilen der Auskleidung kommen. Bei der bisherigen
feuerfesten Auskleidung konnten nur sehr große Wandbereiche
fachgerecht erneuert werden. Diese Maßnahmen sind sehr zeit-
und kostenaufwendig. Außerdem ist mit den langen Reparaturzei
ten in der Regel ein längerer Ausfall des Dampferzeugers ver
bunden.
Aus der DE-A 21 12 581 ist eine feuerfeste Wandkonstruktion
für Industrieöfen bekannt, bestehend aus einem Ofengerüst, an
dem zur Ofeninnenseite hin mittels Anker eine gasdichte Iso
lierschicht und eine feuerfeste, gestampfte, gespritzte oder
gegossene monolithische Auskleidung befestigt ist. Eine Aus
wechselung kleinerer Bereiche ist hierbei nicht möglich und
vor allem muß dabei mit der Auskleidung die gesamte dahinter
liegende Isolierschicht erneuert werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine gattungsge
mäße Wandkonstruktion mit feuerfester Auskleidung und ein Ver
fahren zum Auswechseln dieser Auskleidung vorzuschlagen, bei
dem eine Erneuerung größerer Teile des Mauerwerkes nicht er
forderlich ist und auch kleinere Bereiche der Auskleidung auf
einfache Weise in kurzer Zeit ausgewechselt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß diese
Wandkonstruktion aus a) einer äußeren Tragkonstruktion, b)
einer zur Kammerinnenseite mittels Anker oder Distanzhalter
mit der Tragkonstruktion verbundenen gasdichten, festen Iso
lierschicht und c) einer feuerfesten Auskleidung aus ver
schleiß- und hitzebeständigen, an allen angrenzenden Seiten
ineinander verzahnten, auswechselbaren Bauteilen, vorzugsweise
aus Formsteinen, von denen ein Teil über eigene Zuganker mit
der äußeren Tragkonstruktion verbunden ist, besteht. In den
Ansprüchen 2 bis 10 sind einige sinnvolle Ausführungsformen
dieser Vorrichtung wiedergegeben. Darüber hinaus ist in den
Ansprüchen 11 und 12 ein Verfahren zum Auswechseln der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung beschrieben.
Es wird erfindungsgemäß eine gasdichte, verschleiß- und hitze
beständige Wandkonstruktion erreicht, wobei auf einfache Weise
auch kleinere Bauteile der Auskleidung ausgewechselt werden
können.
Es hat sich gezeigt, daß mit Hilfe von ineinander verzahnten
feuerfesten Bauteilen ebene oder gewölbte, insbesondere zylin
drische Innenwände ausgekleidet werden können, wobei nicht je
des Bauteil, sondern nur in einer bestimmten Reihenfolge ein
zelne Bauteile, über Zuganker mit der äußeren Tragkonstruktion
verbunden sein müssen. Durch Lösen bestimmter Zuganker können
dann die zugehörigen Bauteile und einige benachbarte Bauteile
in einfacher Weise ausgewechselt werden.
Die Auskleidung kann in der Weise ausgeführt sein, daß die
Bauteile an den Seiten hintere und vordere stufenförmige An
sätze besitzen, wobei die Ansätze benachbarter Bauteile im
eingebauten Zustand einander überlappen. Es hat sich als gün
stig erwiesen, in horizontaler und vertikaler Richtung der
Wandauskleidung nur jedes zweite bis achte, vorzugsweise jedes
dritte bis vierte Bauteil mit einem Zuganker festzuhalten. Die
zwischen den einzelnen mit Zuganker versehenen Bauteilen ange
ordneten Bauteile werden aufgrund der überlappenden Anordnung
in einfacher Weise gehalten.
Insbesondere bei Müllverbrennungsanlagen kann es zur Vermei
dung von schädlichen Emissionen günstig sein, zwischen den
Formsteinen und der äußeren Tragkonstruktion eine gasdichte
Zwischenschicht, z. B. aus feuerfester Stampfmasse, anzuord
nen.
Die Bauteile der feuerfesten Auskleidung besitzen vorzugsweise
Durchgangslöcher für aus Zugschrauben bestehende Zuganker, wo
bei die Enden bzw. die Köpfe der Zugschrauben in zum Kammerin
neren hin sich konisch verjüngende Aussparungen angeordnet
sind. Nach der Montage werden vom Kammerinneren her diese Aus
sparungen mit Mörtel zugeschmiert, wobei die Konizität der
Aussparungen ein Herausfallen des Mörtels verhindert. Zum Aus
gleich von Dehnungsbewegungen können die Fugen zwischen den
Formsteinen der Auskleidung zusätzlich aus feuerfestem Mörtel
und/oder elastischem Dichtmaterial, z. B. Fasermaterialien,
und/oder ungeformten feuerbeständigen bzw. feuerfesten Massen
bestehen. Die hinter den Bauteilen der feuerfesten Auskleidung
angeordnete feste Isolierschicht ist zweckmäßig aus gestampf
ten oder gespritztem Isolierbeton. Es hat sich gezeigt, daß
bei Verwendung eines hochwertigen, besonders verschleißfesten
Materiales für die Formsteine der feuerfesten Auskleidung eine
Dicke dieser Steine von 80 bis 120 mm, vorzugsweise 80 bis 100
mm, ausreicht.
Das Verfahren zum Auswechseln der Auskleidung ist erfindungs
gemäß dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Bauteile
eines quadratischen oder rechteckigen Wandbereiches, der von
vier mit Zugankern gehaltenen Bauteilen eingegrenzt wird, aus
gewechselt werden. Wenn also in einem Bereich der Wand, der
von vier Steinen eingegrenzt wird, die mit Zuganker gehalten
werden, eine Beschädigung der Auskleidung vorliegt, so werden
die vier Zugankerschrauben gelöst und die zu diesem Wandbe
reich gehörigen Bauteile bzw. Formsteine können ausgewechselt
werden. Die neuen Steine werden anschließend beginnend in
einer Ecke des Wandbereiches reihenweise eingesetzt. Beim
letzten in der diagonal gegenüberliegenden Ecke einzusetzenden
Bauteil müssen dabei ein oder beide seitlichen hinteren Ansät
ze entfernt werden, damit dieses Bauteil eingesetzt und mit
Hilfe des Zugankers an der äußeren Tragkonstruktion befestigt
werden kann.
Die Erfindung wird anhand der beigefügten Fig. 1 bis 7 bei
spielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Teil der Auskleidung einer Wand nach der
Ansicht A von Fig. 2,
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie C-C von Fig. 1,
Fig. 3 zeigt die Ansicht B von Fig. 4,
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie D-D von Fig. 3,
Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie E-E von Fig. 4,
Fig. 6 zeigt einen waagerechten Schnitt nach der Linie A-A
von Fig. 7 durch eine rechteckige, mit Formsteinen
ausgekleidete Kammer,
Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie B-B von Fig. 6.
In den Fig. 1 und 3 ist ein Ausschnitt einer Wandausklei
dung in der Ansicht dargestellt. Dieser Ausschnitt könnte ein
Teil aus einer Kokstrockenkühlkammer mit rechteckigem Quer
schnitt sein, wie beispielsweise in der Fig. 6 dargestellt
worden ist. Die Wandauskleidung besteht grundsätzlich aus zwei
verschiedenen Bauteilen bzw. Formsteinen, und zwar aus norma
len Formsteinen (1) und aus Formsteinen (2) mit Durchgangsloch
für die Zuganker (7).
Die Formsteine haben im dargestellten Fall alle einen quadra
tischen Grundriß. Allerdings könnten sie grundsätzlich auch
einen anderen Grundriß, z. B. einen rechteckigen, besitzen.
Jeweils an zwei an einer Ecke angrenzenden Seiten besitzen die
Steine einen seitlichen hinteren Ansatz (10)/( 11). Mit hinte
rem Ansatz ist hierbei gemeint, daß bei den zusammengefügten
Steinen der Innenauskleidung diese Ansätze von innen nach
außen gesehen hinter anderen seitlichen vorderen Ansätzen
(12)/( 13) angeordnet sind, so daß es insgesamt zu einer über
lappenden Anordnung der einzelnen Formsteine kommt. Die vorde
ren seitlichen Ansätze (12)/( 13) sind den hinteren seitlichen
Ansätzen (10)/( 11) bei jedem einzelnen Stein gegenüberliegend
angeordnet. Die gesamte Auskleidung wird von den Formsteinen
(2) mit Durchgangsloch gehalten, wobei durch die Durchgangslö
cher (4) von innen nach außen Zuganker (7) eingeführt worden
sind, die zweckmäßig als Zugschrauben ausgebildet und mit der
äußeren Tragkonstruktion (18) verschraubt werden.
Die Durchgangslöcher (4) in den Formsteinen (2) besitzen ver
schieden große Durchmesser. Im wesentlichen in der äußeren
Hälfte ist der Durchmesser dem Schraubenschaft der Zugschrau
ben so angepaßt, daß diese hindurchgesteckt werden können. Auf
der Innenseite sind die Durchgangslöcher größer und zwar so,
daß die Köpfe der Zugschrauben bis vor den Bereich mit dem
kleineren Durchmesser eingeführt und in der inneren Aussparung
(16) versenkt werden können. Diese Aussparungen für die Köpfe
der Zugschrauben sind zum Kammerinneren hin konisch verjüngt
ausgebildet, so daß die nach Befestigung der Steine einge
brachte Spachtelmasse (8) nicht so ohne weiteres herausfallen
kann. Zum Ausgleich eventueller unterschiedlicher Wärmedeh
nungen zwischen den Zugschrauben und dem Formstein (2) ist
hinter den Schraubenköpfen ein elastischer Zwischenring (17)
angeordnet (vgl. Fig. 5).
Im Falle von Beschädigungen einzelner Wandpartien sieht das
erfindungsgemäße Reparaturverfahren vor, daß zumindest quadra
tische oder rechteckige Wandbereiche ausgewechselt werden, wo
bei in den Ecken jeweils ein Formstein (2) mit Durchgangsloch
angeordnet ist (vgl. z. B. die Fig. 1, 3 und 7). Der Einbau
erfolgt dann zweckmäßig in der Weise, daß z. B. als erstes der
Formstein (2) in der linken unteren Ecke zunächst mit nötigem
Spiel befestigt wird und danach die untere Reihe von links
nach rechts und anschließend die jeweils darüberliegenden
Steinreihen eingesetzt werden. Lediglich bei dem letzten Form
stein (2), der dem zuerst eingesetzten Stein diagonal gegen
überliegt, müssen die beiden hinteren seitlichen Ansätze an
den Schnittstellen (14)/( 15) (vgl. Fig. 3 bis 5) entfernt
werden. Die dabei entstehenden Freiräume werden zweckmäßiger
weise beim Einbau mit Mörtel ausgefüllt. Beim Einsetzen der
Formsteine werden die einzelnen Zwischenfugen mit feuerfestem
Mörtel, elastischem Dichtmaterial, wie z. B. Fasermaterialien
(3), oder mit anderen ungeformten feuerbeständigen bzw. feuer
festen Massen ausgefüllt, damit eine möglichst dichte Ausklei
dung erreicht wird. Aus den Fig. 6 und 7 ist eine gesamte
Auskleidung einer Kammer (9) im Querschnitt und in der Ansicht
dargestellt. Zur Vermeidung von Wärmeverlusten ist diese Kam
mer (9) schließlich mit einer äußeren Isolierung aus elasti
schem Fasermaterial (5) versehen.
Der Wandaufbau besteht insgesamt, wie insbesondere aus Fig. 2
ersichtlich ist, aus der äußeren Tragkonstruktion (18), die
mit Hilfe der Anker oder Distanzhalter (19) die feste, gas
dichte Isolierschicht (6) aus z. B. Isolierbeton hält. Durch
Bohrungen in dieser Isolierschicht (6) sind die Zuganker (7)
geführt, die die Formsteine (2) mit der äußeren Tragkonstruk
tion (18) verbinden.
Bezugszeichenliste.
1 Formstein
2 Formstein mit Durchgangsloch für Zuganker
2 Fasermaterial oder Fiberfrax-Papier
4 Durchgangsloch
5 Isolierung aus elastischem Fasermaterial
6 gasdichte Isolierschicht
7 Zuganker
8 Spachtelmasse
9 Kokstrockenkühlkammer
10, 11 seitlicher hinterer Ansatz
12, 13 seitlicher vorderer Ansatz
14, 15 Schnittstellen für die seitlichen hinteren Ansätze eines Formsteines (2)
16 innere konische Aussparung
17 elastischer Zwischenring
18 äußere Tragkonstruktion
19 Anker oder Distanzhalter
2 Formstein mit Durchgangsloch für Zuganker
2 Fasermaterial oder Fiberfrax-Papier
4 Durchgangsloch
5 Isolierung aus elastischem Fasermaterial
6 gasdichte Isolierschicht
7 Zuganker
8 Spachtelmasse
9 Kokstrockenkühlkammer
10, 11 seitlicher hinterer Ansatz
12, 13 seitlicher vorderer Ansatz
14, 15 Schnittstellen für die seitlichen hinteren Ansätze eines Formsteines (2)
16 innere konische Aussparung
17 elastischer Zwischenring
18 äußere Tragkonstruktion
19 Anker oder Distanzhalter
Claims (12)
1. Wandkonstruktion von Kokstrockenkühlkammern oder ähnlichen
Einrichtungen wie z. B. Industrieöfen oder Müllverbren
nungsanlagen mit feuerfester Auskleidung, beste
hend aus
- a) einer äußeren Tragkonstruktion (18),
- b) einer zur Kammerinnenseite mittels Anker oder Distanz halter (19) mit der Tragkonstruktion (18) verbundenen gasdichten, festen Isolierschicht (6) und
- c) einer feuerfesten Auskleidung aus verschleiß- und hit zebeständigen, an allen angrenzenden Seiten ineinander verzahnten, auswechselbaren Bauteilen, vorzugsweise aus Formsteinen (1)/( 2), von denen ein Teil über eigene Zuganker (7) mit der äußeren Tragkonstruktion (18) ver bunden ist.
2. Wandkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bauteile (1) /( 2) je
weils an zwei angrenzenden Seiten einen hinteren (10)/(11)
und an den gegenüberliegenden Seiten einen vorderen (12)/
(13) Ansatz besitzen und die vorderen und hinteren Ansätze
benachbarter Bauteile im eingebauten Zustand einander
überlappen und einen stufenförmigen Übergang bilden.
3. Wandkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß in horizontaler und
vertikaler Richtung der auszukleidenden Wand nur jedes
zweite bis achte, vorzugsweise jedes dritte bis vierte,
Bauteil (2) mit einem Zuganker (7) gehalten ist.
4. Wandkonstruktion nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die mit einem Zuganker (7) gehal
tenen Bauteile (2) Durchgangslöcher (4) für die Zuganker
(7) besitzen und die Enden der Zuganker (7) im Innern der
Bauteile gehalten werden.
5. Wandkonstruktion nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuganker (7) aus Zugschrauben bestehen.
6. Wandkonstruktion nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Zuganker (7) bzw. die Köpfe der Zug
schrauben in zum Kammerinnern hin sich konisch verjüngen
den Aussparungen (16) angeordnet sind.
7. Wandkonstruktion nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Ausgleich von Dehnungsbewegungen die Fugen zwi
schen den Bauteilen bzw. Formsteinen (1)/( 2) der Ausklei
dung aus feuerfestem Mörtel und/oder elastischem Dichtma
terial, z. B. Fasermaterialien (3), und/oder ungeformten
feuerbeständigen bzw. feuerfesten Massen bestehen.
8. Wandkonstruktion nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die gasdichte, feste Isolierschicht (6) aus Isolierbe
ton besteht.
9. Wandkonstruktion nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Isolierschicht (6) und der äußeren Trag
konstruktion zur Wärmeisolierung elastisches Fasermaterial
angeordnet ist.
10. Wandkonstruktion nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die feuerfeste Auskleidung eine Dicke von 80 bis 120,
vorzugsweise 80 bis 100 mm aufweist.
11. Verfahren zum Auswechseln der Auskleidung nach den Ansprü
chen 1 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß jeweils mindestens die Bauteile (1)/( 2)
eines quadratischen oder rechteckigen Wandbereiches, der
von vier mit Zugankern (7) gehaltenen Bauteilen (2) einge
grenzt wird, ausgewechselt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß beim Auswechseln eines
quadratischen oder rechteckigen Wandbereiches beim letzten
in einer Ecke einzusetzenden Bauteil (2) ein oder beide
seitlichen hinteren Ansätze (10)/( 11) fehlen bzw. vor dem
Einsetzen entfernt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893909340 DE3909340A1 (de) | 1988-04-29 | 1989-03-22 | Wandkonstruktion von kokstrockenkuehlkammern mit feuerfester auskleidung und verfahen zum auswechseln der auskleidung |
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|---|---|---|---|
| DE3814510 | 1988-04-29 | ||
| DE19893909340 DE3909340A1 (de) | 1988-04-29 | 1989-03-22 | Wandkonstruktion von kokstrockenkuehlkammern mit feuerfester auskleidung und verfahen zum auswechseln der auskleidung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE3909340C2 DE3909340C2 (de) | 1993-01-21 |
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Family Applications (1)
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| DE19893909340 Granted DE3909340A1 (de) | 1988-04-29 | 1989-03-22 | Wandkonstruktion von kokstrockenkuehlkammern mit feuerfester auskleidung und verfahen zum auswechseln der auskleidung |
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