DE3908092A1 - Abwassersammelschacht mit tauchmotorpumpe - Google Patents
Abwassersammelschacht mit tauchmotorpumpeInfo
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- F04D29/00—Details, component parts, or accessories
- F04D29/60—Mounting; Assembling; Disassembling
- F04D29/605—Mounting; Assembling; Disassembling specially adapted for liquid pumps
- F04D29/606—Mounting in cavities
- F04D29/607—Mounting in cavities means for positioning from outside
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Description
Die Erfindung betrifft einen Abwassersammelschacht mit
Tauchmotorpumpe und trennbarem Druckrohr, das einen Rück
flußverhinderer aufweist.
Bei derartigen Abwassersammelschächten sind zwei mitein
ander konkurrierende Forderungen zu erfüllen:
Einerseits ist es aus technischen und wirtschaftlichen
Gründen anzustreben, die Abwassersammelschächte ver
gleichsweise klein auszubilden. Der kleine Sammelraum
wird angestrebt, um die Verweilzeit des Abwassers zu
minimieren und der Schwimmdeckenbildung entgegenzuwirken.
Außerdem läßt sich ein kleiner Abwassersammelschacht
preisgünstig fertigen und auch preisgünstig unter Flur
einbauen.
Damit andererseits die im Abwassersammelschacht angeord
neten Teile, und zwar insbesondere der Rückflußverhin
derer, für eine Wartung zugänglich sind, darf der Abwas
sersammelschacht bestimmte Mindestmaße nicht unterschrei
ten, die unter technischen und ökonomischen Aspekten un
günstig sind.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen
Abwassersammelschacht der als bekannt vorausgesetzten Art
so auszubilden, daß außer einer Wartung der Tauchmotor
pumpe auch eine Wartung des Rückflußverhinderers und der
sich anschließenden Druckleitung erfolgen kann, ohne daß
man hierzu in den Abwassersammelschacht einsteigen muß.
Es soll also eine Wartung für die maßgeblichen, wartungs
empfindlichen Einbauten des Abwassersammelschachts von
außen möglich sein.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß da
durch, daß der Rückflußverhinderer einen nach oben wei
senden, sich bis mindestens in die Nähe des oberen
Schachtrandes erstreckenden, von außen zugänglichen
Reinigungsstutzen aufweist.
Das Vorsehen eines derartigen, bis in die Nähe des oberen
Schachtrandes reichenden Reinigungsstutzens erlaubt eine
Wartung des Rückflußverhinderers vom Schachtrand aus. Es
ist ohne weiteres möglich, an das obere Ende des Reini
gungsstutzens eine Druckleitung mit Preßluft oder Druck
wasser anzuschließen und auf diese Weise den Rückflußver
hinderer und die anschließende Leitung zu reinigen. Das
Vorsehen eines Reinigungsstutzens hat den weiteren Vor
teil, daß dieser Reinigungsstutzen auch als Anschluß
stutzen für eine Notpumpe verwendet werden kann, welche
dann durch das freie Ende des Reinigungsstutzens und
durch den Rückflußverhinderer in die Druckleitung fördern
kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist außer dem
Rückflußverhinderer ein Absperrschieber oder Absperrven
til im Druckrohr angeordnet, das mit Hilfe einer sich bis
mindestens in die Nähe des Schachtrandes erstreckenden,
von außen zugänglichen Betätigungshandhabe betätigbar
ist.
Bei Vorsehen eines zusätzlichen Absperrorgans kann dessen
Betätigung also ebenfalls von außerhalb des Schachtes er
folgen.
Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, daß das
Absperrelement im Rückflußverhinderer eine Absperrkugel
ist. Derartige Rückflußverhinderer erweisen sich als be
sonders robust und teilweise selbstreinigend.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist der Rei
nigungsstutzen als Rundrohr ausgebildet, dessen Innen
durchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser der Ku
gel. Diese Ausbildung hat zur Folge, daß die Kugel nicht
in den Reinigungsstutzen aufsteigen kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung hat das Ge
häuse des Rückflußverhinderers eine ansteigende Schräg
fläche, die sich von dem Sitz für das Absperrelement bis
zum Abgang des Reinigungsstutzens erstreckt. Eine derar
tige Gestaltung erlaubt eine besonders leichtgängige Ver
lagerung der Absperrkugel aus der Schließlage in die
Öffnungsstellung.
Es hat sich ferner als zweckmäßig erwiesen, daß der Rei
nigungsstutzen senkrecht zum Druckrohr verläuft.
Schließlich ist es besonders zweckmäßig, daß nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung der Abgang des Reinigungs
stutzens aus dem Gehäuse des Rückflußverhinderers in För
derrichtung hinter dem Sitz für das Absperrorgan liegt.
Dies hat zur Folge, daß bei einem Reinigen, beispielswei
se Spülen des Rückflußverhinderers durch den Reinigungs
stutzen Wasser nicht in Gegenfließrichtung aus dem Rück
flußverhinderer austreten kann. Dies ist besonders wich
tig, wenn nicht nur die Reinigung des Rückflußverhin
derers vorgenommen wird sondern gleichzeitig auch die
Tauchmotorpumpe, welche in Förderrichtung vor dem Rück
flußverhinderer sitzt, ausgebaut worden ist.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Er
findung anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 eine schematische, teilweise aufgeschnitten
dargestellte Darstellung des Abwassersam
melschachts im Einbauzustand,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Rückflußver
hinderer.
Der Schacht 15 besteht aus Kunststoff und ist so einge
baut, daß sein Schachtrand 15 a etwa in Höhe des Einbau
ortes liegt. Üblicherweise ist der Schacht mit einem
Deckel 15 b verbunden, der bündig mit einer Kellersohle
oder bei Außenaufstellung mit dem umgebenden Terrain
liegt.
Innerhalb des Schachtes 15 ist eine Tauchmotorpumpe 7
angeordnet, die ein Druckrohr 4 aufweist. Das Druckrohr
geht mittels eines Krümmers aus einem vertikalen Bereich
in einen horizontalen Bereich über. Zu Beginn des hori
zontalen Bereichs ist eine Schnellkupplung vorgesehen,
mit deren Hilfe das vertikale Stück des Druckrohrs 4 zu
sammen mit dem sich anschließenden Krümmer von dem fest
eingebauten Druckrohrteil entfernt werden kann. Dies er
folgt mit einer Hubstange 9, die sich bis in die Nähe des
Schachtrandes 15 a erstreckt. Das Abkuppeln der Tauchmo
torpumpe aus der Einbausituation und das anschließende
Entnehmen aus dem Schacht ist also von außerhalb des
Schachtes 15 möglich.
Der gemäß Fig. 1 rechte Teil der Kupplung 8, also der
Teil 8 a, ist ortsfest auf einem Lagerbock 31 befestigt.
Der Kupplungsteil 8 a besitzt einen Durchgangskanal 17,
der in dem sich anschließenden Rückflußverhinderer 1
mündet. Der Rückflußverhinderer 1 ist in den horizontalen
Bereich des Druckrohrs 1 eingebaut. Das Gehäuse 16 des
Rückflußverhinderers 1 weist einen Sitz 19 auf, der bei
spielsweise als Gummiring ausgebildet sein kann. In der
Sperrposition liegt die Absperrkugel 20 fest am Sitz 19
an. An dem Sitz 19 befindet sich eine aufsteigende
Schrägfläche 16 a, entlang deren die Absperrkugel aus der
gezeigten linken Position in die angehobene rechte Posi
tion ansteigen kann. Das Gehäuse 16 besitzt an der höch
sten Stelle einen Abgang, in den ein Reinigungsstutzen 22
mit einem Innendurchmesser 21 eingesetzt ist.
An der dem Zulauf gegenüberliegenden Seite des Gehäuses
16 ist ein Innengewindebereich 18 vorgesehen, in den das
ortsfeste Anschlußrohr eingeschraubt ist.
In dem Druckrohr 4 ist hinter dem Rückflußverhinderer 1
ein Absperrschieber oder Absperrventil vorgesehen. Dieses
Ventil wird über eine als Stange ausgebildete Betäti
gungshandhabe 3 betätigt. Das obere Ende der Betätigungs
handhabe 3 befindet sich in der Nähe des oberen Schacht
randes 15 a. Dies erlaubt eine Betätigung des Absperr
schiebers 2 vom Schachtrand aus, ohne in diesen einzu
steigen.
Mit 5 ist eine Kabeleinführung bezeichnet. Mit 10 ist der
Schwimmerschalter bezeichnet. In der dargestellten An
ordnung ist außer der motorisch angetriebenen Tauchmotor
pumpe 7 noch eine weitere Handpumpe 11 vorgesehen. Die
Handpumpe 11 besitzt eine Saugleitung 12 sowie eine
Druckleitung 13. Sowohl die Druckleitung 13 als auch das
Druckrohr 4 fördern in die Druckleitung 14.
Der horizontale Bereich des Druckrohrs 4 ist in einer
Höhe h angeordnet, die so groß ist, daß man nicht bequem
vom Rand des Schachtes an die Funktionsteile gelangen
kann. Mit H ist die Gesamthöhe des Schachtes bezeichnet.
Für ein Reinigen des Rückflußverhinderers kann an den
Reinigungsstutzen eine Druckwasser- oder Druckluftleitung
angeschlossen werden. Die gesamte Wartung und Reinigung
kann bei der neuen Anordnung von außerhalb des Schachtes
vorgenommen werden. Ein Einsteigen in den Schacht kann
vollständig vermieden werden.
Claims (8)
1. Abwassersammelschacht mit Tauchmotorpumpe und trenn
barem Druckrohr, das einen Rückflußverhinderer auf
weist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rückflußverhinderer (1) einen nach oben wei
senden, sich bis mindestens in die Nähe des oberen
Schachtrandes (15 a) erstreckenden, von außen zugäng
lichen Reinigungsstutzen (22) aufweist.
2. Abwassersammelschacht nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß außer dem Rückflußverhinderer (1) ein Absperr
schieber oder Absperrventil (2) im Druckrohr (4) an
geordnet ist, das mit Hilfe einer sich bis mindestens
in die Nähe des Schachtrandes (15 a) erstreckenden, von
außen zugänglichen Betätigungshandhabe (3) betätigbar
ist.
3. Abwassersammelschacht nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Absperrelement im Rückflußverhinderer eine Ab
sperrkugel (20) ist.
4. Abwassersammelschacht nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Reinigungsstutzen (22) als Rundrohr ausgebil
det ist, dessen Innendurchmesser kleiner ist als der
Außendurchmesser der Kugel (20).
5. Abwassersammelschacht nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse des Rückflußverhinderers (1) eine an
steigende Schrägfläche (16 a) aufweist, die sich von
dem Sitz (19) für das Absperrelement bis zum Abgang
des Reinigungsstutzens (22) erstreckt.
6. Abwassersammelschacht nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Reinigungsstutzen (22) senkrecht zum Druckrohr
(4) verläuft.
7. Abwassersammelschacht nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abgang des Reinigungsstutzens (22) aus dem Ge
häuse des Rückflußverhinderers (2) in Förderrichtung
(24) hinter dem Sitz (19) für das Absperrorgan (20)
liegt.
8. Abwassersammelschacht nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das obere freie Ende des Reinigungsstutzens (22)
als Einlaufstelle für die Druckleitung einer Notpumpe
ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893908092 DE3908092A1 (de) | 1989-03-13 | 1989-03-13 | Abwassersammelschacht mit tauchmotorpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893908092 DE3908092A1 (de) | 1989-03-13 | 1989-03-13 | Abwassersammelschacht mit tauchmotorpumpe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3908092A1 true DE3908092A1 (de) | 1990-09-20 |
| DE3908092C2 DE3908092C2 (de) | 1992-01-02 |
Family
ID=6376215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893908092 Granted DE3908092A1 (de) | 1989-03-13 | 1989-03-13 | Abwassersammelschacht mit tauchmotorpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3908092A1 (de) |
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| EP1961962A3 (de) * | 2007-02-23 | 2014-06-04 | Grüning & Loske GmbH | Kupplungsfuß für eine Tauchmotorpumpe |
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| DE102007011214B4 (de) | 2007-03-08 | 2015-05-13 | Grüning & Loske GmbH | Kupplungsfuß für eine Tauchmotorpumpe |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3908092C2 (de) | 1992-01-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: JUNG PUMPEN GMBH & CO, 4803 STEINHAGEN, DE |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: JUNG PUMPEN GMBH & CO. KG, 33803 STEINHAGEN, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: JUNG PUMPEN GMBH, 33803 STEINHAGEN, DE |