DE3906346A1 - Klemmzange fuer fuellminenstifte - Google Patents
Klemmzange fuer fuellminenstifteInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K21/00—Propelling pencils
- B43K21/02—Writing-core feeding mechanisms
- B43K21/22—Writing-cores gripping means, e.g. chucks
Landscapes
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Klemmzange für Minen für
Füllminenstifte nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Derartige Klemmzangen sind bekannt. Die DE-OS 24 47 234 zeigt
eine zweiteilige Klemmzange, die aus einem Kopfteil, einem
Schaftteil und einem Klemmkonusteil besteht. Durch das Kopfteil
und das Schaftteil verläuft eine Zulaufrille für die Minen. Im
Klemmkonusteil verengt sich die Zulaufrille zu einer Klemmzone,
in der beim Schreiben die Mine festgehalten wird. Die Mine wird
dann von der Klemmzone umschlossen. Da die Minen aus Graphit
bestehen, ergibt sich im Laufe der Zeit ein Schmiereffekt auf
die Klemmzone, wodurch die Mine die Klemmkraft beim Schreiben
überwindet und nicht mehr ausreichend fest gehalten wird.
Man hat auf vielfache Weise versucht, dieser häufigen
Erscheinung entgegenzuwirken. Das DE-Gm 18 75 423 zeigt eine
Klemmzange, bei der die Klemmzone mit Ausnehmungen versehen.
Auch die EP-OS 02 10 350 offenbart eine solche Variante. In
beiden Fällen entsteht an den Kanten, die die Mine erfassen, im
Lauf der Zeit ein feiner Abrieb, Minenstaub, der sich allmählich
in den Ausnehmungen festsetzt und ebenfalls dazu führt, daß die
Mine leicht beim Schreiben eingedrückt werden kann.
Um diesen Mißstand zu beheben, wurde vorgeschlagen, die
Klemmzone statt mit Ausnehmungen, mit Zähnen zu versehen. In der
EP-OS 02 68 398 wird eine derartige Ausführung gezeigt. Es hat
sich aber erwiesen, daß auch hier die Zwischenräume zwischen den
Zähnen zubacken können. Darüber hinaus ist diese Klemmzange
konstruktiv nicht leicht herstellbar und daher vergleichsweise
teuer.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Klemmzange derart zu
gestalten, daß eine sichere Klemmung gewährleistet ist, daß die
Erscheinung des Zubackens überwunden wird und die denoch einfach
und preiswert herzustellen ist.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Hauptanspruchs gelöst.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Zeichnungen näher
beschrieben.
Dabei zeigen
Fig. 1 bis 3 eine erste Ausführung der Erfindung,
Fig. 4 bis 6 eine zweite Ausführung der Erfindung,
Fig. 7 bis 9 eine dritte Ausführung der Erfindung,
Fig. 10 bis 12 eine vierte Ausführung der Erfindung.
Die Ausführung nach den Fig. 1 bis 3 zeigt ein Teil einer
zweiteiligen Klemmzange 6, bestehend aus Kopfteil 7, Schaft 1
und Klemmkonusteil 3. In der Schaftinnenseite verläuft eine
Zulaufrille 2 für die Minen. Die Zulaufrille 2 geht im Bereich
des Klemmkonusteils 3 in die halbrunde Klemmzone 4 über, in der
die Mine beim Schreibvorgang gehalten wird. Von der Klemmzone 4
erstreckt sich eine Nut 5, die axial in der Mitte der Klemmzange
befindlich ist, radial durch das Klemmkonusteil 3 nach außen,
wobei sich die Nut 5 trichterförmig erweitert. Die Nut 5 weist
eine Tiefe t und eine Breite b auf, die beide größer sind als
der halbe Minendurchmesser d der in der Klemmzone 4 zu haltenden
Mine. Die Nut 5, die somit einen Durchbruch durch das
Klemmkonusteil 3 bildet, kann den auftretenden Minenabrieb
aufnehmen, ohne dabei zu verstopfen und zuzubacken. Der
Minenabrieb rieselt nach außen. Die Nut 5 kann, wie gezeigt, nur
einen Teil des Klemmkonusteils 3 durchdringen, aber auch entlang
des ganzen Klemmkonusteils 3 laufen.
In Fig. 4 bis 6 ist ebenfalls ein Teil einer zweiteiligen
Klemmzange 16 gezeigt, die aus Kopfteil 17, Schaft 11 und
Klemmkonusteil 13 besteht. Die Zulaufrille 12 auf der
Schaftinnenseite geht in die Klemmzone 14 über, die die Mine
halbrund umschließt. Entlang und in der Mitte der klemmzone 14
erstreckt sich axial eine Nut 15, die sich nach vorne hin
konisch erweitert. Die Durchschnittstiefe t und die
Durchschnittsbreite b der Nut 15 sind größer als der halbe
Minendurchmesser d der für die Klemmzange 16 vorgesehenen Mine.
Der Minenabrieb rieselt durch die Nut 15 nach vorne aus der
Klemmzone 14.
Bei der Ausführung nach den Fig. 7 bis 9 weist die Klemmzone 24
im Klemmkonusteil 23 mehrere, senkrecht zur Achse der Klemmzange
26 über die gesamte Innenfläche des Klemmkonusteils 23 sich
erstreckende Nuten 25 auf. Die Nuten 25 verlaufen gerade. Die
Tiefe t und die Breite b der Nuten 25 sind größer als der halbe
Durchmesser der passenden Minen. Der Minenabrieb kann seitlich
durch die Nuten 25 nach außen rieseln. Die Klemmzone 24 weist
eine Folge von Nuten 25 und durch diese gebildete Rippen 28 auf.
Die Rippen 28 sind nach oben hin konisch geneigt, so daß sich
nach unten hin Klemmzähne 29 bilden, mit denen die Mine
besonders fest gehalten wird.
Bei der Ausführung nach den Fig. 10 bis 12, die im wesentlichen
der nach den Fig. 7 bis 9 entspricht, sind die Nuten 35 zwischen
den Rillen 38 zusätzlich nach außen hin trichterförmig
erweitert, damit der Minenabrieb besser ausrieseln kann. Die
Rillen 38 laufen in dieser Ausführung spitz zu und bilden
Klemmzähne 39.
Claims (5)
1. Klemmzange für Minen für Füllminenstifte
mit mindestens zwei Klemmarmen,
bestehend mindestens aus
einem Schaftteil mit innerer Zulaufrille
und einem Klemmkonusteil mit innerer Klemmzone,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich von der inneren Klemmzone (4, 14, 24, 34)
axial und/oder radial ausgerichteten Nuten (5, 15, 25, 35) nach
außen und/oder nach vorne erstrecken.
2. Klemmzange nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nuten eine Durchschnittstiefe t von mindestens dem
halben Minendurchmesser und eine Durchschnittsbreite b von
mindestens einem Drittel des Minendurchmessers aufweisen.
3. Klemmzange nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die radial und/oder axial ausgerichteten Nuten Durchbrüche
(5) sind.
4. Klemmzange nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die radial und/oder axial ausgerichteten Nuten (15) axial
durch die Klemmzone (14) nach unten verlaufen und sich konisch
erweitern.
5. Klemmzange nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die radial und/oder axial ausgerichteten Nuten (25, 35)
senkrecht zur Achse der Klemmzange sich entlang der Klemmzone
(24, 34) erstrecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893906346 DE3906346A1 (de) | 1989-03-01 | 1989-03-01 | Klemmzange fuer fuellminenstifte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893906346 DE3906346A1 (de) | 1989-03-01 | 1989-03-01 | Klemmzange fuer fuellminenstifte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3906346A1 true DE3906346A1 (de) | 1990-09-06 |
| DE3906346C2 DE3906346C2 (de) | 1991-08-01 |
Family
ID=6375161
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893906346 Granted DE3906346A1 (de) | 1989-03-01 | 1989-03-01 | Klemmzange fuer fuellminenstifte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3906346A1 (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE852052C (de) * | 1951-05-18 | 1952-10-09 | Georg Koeppel | Druckfuellstift |
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| EP0268398A1 (de) * | 1986-10-30 | 1988-05-25 | KOTOBUKI & CO., LTD. | Spannbacken für Füllminenstift |
-
1989
- 1989-03-01 DE DE19893906346 patent/DE3906346A1/de active Granted
Patent Citations (8)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3906346C2 (de) | 1991-08-01 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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