[go: up one dir, main page]

DE3901342A1 - Vorrichtung zum ueberpruefen des spiels in der radaufhaengung eines fahrzeugs - Google Patents

Vorrichtung zum ueberpruefen des spiels in der radaufhaengung eines fahrzeugs

Info

Publication number
DE3901342A1
DE3901342A1 DE19893901342 DE3901342A DE3901342A1 DE 3901342 A1 DE3901342 A1 DE 3901342A1 DE 19893901342 DE19893901342 DE 19893901342 DE 3901342 A DE3901342 A DE 3901342A DE 3901342 A1 DE3901342 A1 DE 3901342A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
wheel
support
support device
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893901342
Other languages
English (en)
Inventor
Gert Dipl Ing Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Technischer Uberwachungsverei Bayern Sachsen eV
Original Assignee
Technischer Uberwachungsverei Bayern Sachsen eV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Technischer Uberwachungsverei Bayern Sachsen eV filed Critical Technischer Uberwachungsverei Bayern Sachsen eV
Priority to DE19893901342 priority Critical patent/DE3901342A1/de
Publication of DE3901342A1 publication Critical patent/DE3901342A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M17/00Testing of vehicles
    • G01M17/007Wheeled or endless-tracked vehicles
    • G01M17/06Steering behaviour; Rolling behaviour
    • G01M17/065Steering behaviour; Rolling behaviour the vehicle wheels co-operating with rotatable rolls
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M17/00Testing of vehicles
    • G01M17/007Wheeled or endless-tracked vehicles
    • G01M17/04Suspension or damping
    • G01M17/045Suspension or damping the vehicle wheels co-operating with rotatable rollers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überprüfen des Spiels in der Radaufhängung eines Fahrzeugs.
Zur Feststellung der Verkehrssicherheit eines Fahrzeugs muß das Spiel in der Radaufhängung der Räder regelmäßig überprüft werden. Hierzu wird bisher jedes Rad von seiner Standfläche abgehoben und von Hand bewegt, wodurch das Spiel des Rades bezüglich seiner Aufhängung sichtbar und fühlbar gemacht wird.
Als Vorrichtungen zum Anheben des Fahrzeugs für das Abheben der Räder von ihrer Standfläche werden Hebebühnen verwendet.
So sind Hebebühnen bekannt, die vier Arme mit Unterstützungsflächen aufweisen, mit Hilfe derer das Fahrzeug nach der richtigen Positionierung der Arme hochgehoben wird. Hierzu müssen die Arme jeweils auf die Tragpunkte des Fahrzeugs eingestellt werden. Diese bekannten Hebebühnen sind deshalb nachteilig, weil es relativ lange dauert, bis das Fahrzeug zum Anheben bereit ist. Zwar bringen derartige Hebebühnen den Vorteil mit sich, daß die Räder frei drehbar und damit gut kontrollierbar sind, sie sind jedoch für eine schnelle technische Überprüfung des Spiels in der Radaufhängung im Prüfkasten deshalb nicht geeignet, weil das Anordnen der Arme umständlich ist und zu lange dauert. Darüber hinaus kann der Fahrer des zu prüfenden Fahrzeugs aus Sicherheitsgründen die Einstellung der Arme zum Anheben des Fahrzeugs nicht selbst übernehmen, sondern ist dies hierzu vom Prüfer selbst notwendig. Derartige Hebebühnen sind deshalb für Prüfgassen, die einen schnellen Prüfdurchsatz erfordern, ungeeignet.
Es sind auch Hebebühnen bekannt, die Fahrschienen aufweisen, auf denen die Fahrzeuge mit ihren Rädern fahren können. Zwar entfällt hier das Ausrichten der Arme, nachteilig ist jedoch, daß die Fahrschienen zur Aufnahme unterschiedlicher PKW′s unter Umständen in ihren Abständen veränderbar sein müßten. Die Überprüfung des Spiels ist bei solchen Hebebühnen nicht leicht möglich, da zu diesem Zweck die Fahrzeuge im angehobenen Zustand verfahren werden müssen. Darüber hinaus müssen auch die Räder und Reifen am ganzen Umfang überprüft werden, was ebenfalls mit diesen Hebebühnen nicht möglich ist.
Weiterhin ist es auch bekannt, das Fahrzeug jeweils an einer seiner Achsen mittels eines Wagenhebers hochzuheben. Dies erfordert ebenfalls eine genaue Einstellung der Anhebepunkte und ist langwierig, weil nur jede einzelne Achse aus Sicherheitsgründen untersucht werden kann.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Überprüfen des Spiels in der Radaufhängung eines Fahrzeugs zu schaffen, mit der schnell und zuverlässig das Spiel in der Radaufhängung sichtbar gemacht werden kann, ohne daß zusätzliche manuelle Betätigungen notwendig sind.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dadurch, daß die Vorrichtung für jedes Fahrzeugrad eine Stützeinrichtung aufweist, die eine Drehung des Fahrzeugrades um seine Achse bei stehendem Fahrzeug ermöglicht, wird erreicht, daß das Spiel in der Radaufhängung eines jeden Rades sichtbar gemacht wird, wobei besonders vorteilhaft dieses Sichtbarmachen durch einfaches Auffahren des Fahrzeugs auf die Stützeinrichtungen ermöglicht wird. Demzufolge entfallen zusätzliche manuelle Betätigungen des Prüfers, sei es zum Einstellen der Hebearme einer Hebebühne oder der Feststellung des Spiels in der Radaufhängung von Hand, was dazu führt, daß der Durchsatz in Prüfgassen erheblich vergrößert werden kann.
Bei gleichzeitiger Drehung der Räder können Seitenkräfte auf die Räder aufgebracht werden, so daß das Spiel in der Radaufhängung sichtbar wird.
Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Dadurch, daß die Stützeinrichtung um eine Schwenkachse quer zur Radachse schwenkbar ist, wird das Spiel in einer zur Fahrtrichtung schrägen Richtung sichtbar gemacht.
Dadurch, daß die Schwenkachse vertikal ausgerichtet ist, wird erreicht, daß das Spiel in der Radaufhängung gemäß den tatsächlichen Verhältnissen, d. h. das Spiel der auf der Straßenoberfläche sich bewegenden Räder, ermittelt werden kann.
Ist die Stützeinrichtung wenigstens eines Rades bzw. bevorzugt aller Räder einer Achse muldenförmig ausgebildet, so ergibt sich ein festgelegter Standort des Fahrzeugs während der Prüfung, wobei das Fahrzeug am Verlassen der Prüfvorrichtung gehindert wird. Darüber hinaus ist der Vorteil gegeben, daß der Fahrer des Fahrzeugs, der das Fahrzeug zur Prüfung vorführt, selbst das Fahrzeug in den Prüfstand einführen kann und während der Prüfung das Fahrzeug nicht verlassen muß.
Weist die Mulde eine Kreisbogenform auf, deren Radius deutlich größer ist als der Radius des Fahrzeugrades, so ist einerseits eine Anpassung an die verschiedenen Radgrößen möglich und andererseits wird ein Einfahren in und ein Ausfahren aus der Mulde erleichtert.
Wird zudem die muldenförmige Stützeinrichtung für die Vorderachse des Fahrzeugs vorgesehen, so ist ein besonders einfaches und leichtes Auffahren auf die Prüfvorrichtung möglich.
Verläuft die Schwenkachse der muldenförmigen Stützeinrichtung im wesentlichen durch den Radmittelpunkt, so wird wiederum eine den tatsächlichen Verhältnissen nachgebildete Situation erreicht, so daß das Spiel in der Radaufhängung, wie es bei der Fahrt des Fahrzeugs auftritt, ermittelt werden kann.
Wird die jeweilige Stützeinrichtung motorisch angetrieben, so kann eine definierte Bewegung der Stützeinrichtung bzw. deren Verschwenkung auf das daraufstehende Rad übertragen werden, wobei insbesondere festgelegte Geschwindigkeiten eingehalten werden können. Im allgmeinen ist die Geschwindigkeit durch den Fahrzeugantrieb so groß, daß keine Überprüfung des Spiels in der Radaufhängung durchgeführt werden kann.
Eine besonders einfache Ausgestaltung der Stützeinrichtung und der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung ergibt sich, wenn die Stützeinrichtung als Rollenbahn ausgebildet ist, die eine Mehrzahl von parallel zueinander angeordneten Rollen aufweist. Weiterhin ergibt sich eine besonders einfache Ausgestaltung, wenn eine der Rollen angetrieben wird und die anderen Rollen mit dieser Rolle getrieblich verbunden sind, so daß auch diese Rollen und somit alle Rollen der Rollenbahn gemeinsam angetrieben werden.
In einer alternativen Ausführungsform kann die Stützeinrichtung auch als bewegbares Band ausgebildet sein, was ebenfalls zu einer besonders einfachen Ausgestaltung der Stützeinrichtung führt.
Wird die Stützeinrichtung für die weitere Achse des Fahrzeugs im Vergleich zur Stützeinrichtung für die erste Fahrzeugachse deutlich länger ausgebildet, so wird eine einfache Anpassung an die verschiedenen Achsenabstände der zu prüfenden Fahrzeuge erreicht, ohne daß zusätzliche Anpassungsmittel für die verschiedenen Achsenabstände erforderlich sind.
In einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können die Stützeinrichtungen im Boden versenkt angeordnet sein, wobei ihre Oberseiten im wesentlichen auf der Höhe des Bodens angeordnet sind, so daß ein Be- und Überfahren der Stützeinrichtung durch das zu prüfende Fahrzeug leicht möglich ist.
In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können die Stützeinrichtungen auf einer Hebebühne angeordnet werden, welche vertikal verschiebbar ist, so daß der Fahrer des zu prüfenden Fahrzeugs beim Prüfen ebenerdig zugegen sein kann, wobei zusätzlich die Möglichkeit gegeben ist, weitere Sichtprüfungen der Unterseite des Fahrzeugs vorzunehmen, ohne beispielsweise in eine Grube hinabsteigen zu müssen.
Zum guten Be- und Überfahren der Stützeinrichtungen auf der Hebebühne sind zwischen den Stützeinrichtungen bzw. davor und dahinter Befahreinrichtungen, beispielsweise in Form von Fahrblechen und dergleichen vorgesehen, wobei diese ebenfalls auf der Höhe der Stützeinrichtungen vorgesehen sind.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Darin zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße erste Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Fig. 1; und
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Überprüfen des Spiels in der Radaufhängung eines Fahrzeugs schematisch in Seitenansicht dargestellt. Die Vorrichtung 1 weist für jedes Rad 3 eines Fahrzeugs 5 eine Stützeinrichtung 7 auf, auf die die Räder 3 des Fahrzeugs 5 zum Überprüfen des Spiels in der Radaufhängung aufgefahren werden. Die Stützeinrichtungen 7 sind dabei so angeordnet, daß sie im wesentlichen mit der vom Fahrzeug 5 befahrbaren Ebene 9 fluchten bzw. auf deren Höhe angeordnet sind. Die Stützeinrichtungen 7 weisen eine Schwenkachse 11 auf, welche quer zur Radachse 13 des Rades 3 verläuft. Im dargestellten Ausführungsbeispiel verläuft die Schwenkachse 11 in vertikaler Richtung, so daß die Stützeinrichtung 7 in horizontaler Richtung verschwenkt wird. Die Schwenkachsen 11 sind in geeigneten Lagereinrichtungen 15 schwenkbeweglich gelagert.
Die Stützeinrichtungen 7 sind in einer bevorzugten Ausführungsform aus parallel zueinander ausgerichteten Rollen 17 gebildet, wobei deren Längsachsen in unverschwenkter Stellung senkrecht zur Längsrichtung des Fahrzeugs 5 angeordnet sind. Im Bereich der Vorderachse 19 des Fahrzeugs sind die Rollen 17 mulden- bzw. bogenförmig angeordnet. Dies hat den Vorteil, daß das Fahrzeug 5 in seiner Prüfstellung lagegesichert ist und ein Verlassen der Stützeinrichtungen 7 verhindert wird. Der Bogen, der von den Rollen 17 gebildet wird, ist deutlich größer als der von dem Rad 3 gebildete Bogen, d. h. der Radius des Rades 3 ist erheblich geringer als der Radius des Bogens, der durch die Rollen 17 gebildet wird. Dies hat den Vorteil, daß eine Anpassung an eine Vielzahl von unterschiedlichen Reifengrößen möglich ist. Außerdem ist das Ein- und insbesondere das Ausfahren aus der Prüfvorrichtung 1 leicht möglich.
Im Bereich der Hinterachse 21 sind die Rollen 17 in einer Ebene entsprechend der Ebene 9 ausgebildet, wobei die Anzahl der Rollen 17 die mögliche Standfläche des Rades 3 auf einen relativ großen Bereich ausdehnen, so daß eine Anpassung an die verschiedenen Achsabstände der Fahrzeuge 5 möglich ist.
Für wenigstens eine Rolle 17 einer Stützeinrichtung 7 ist eine Antriebseinrichtung 23 vorgesehen, die wenigstens eine Rolle 17 antreibt. Die Antriebseinrichtung 23 ist unterhalb der zugeordneten Rolle 17 angeordnet. Zum Antrieb der Räder 3 sind die parallelen Rollen 17 miteinander getrieblich verbunden, so daß der Antrieb auf eine Rolle 17 auf die anderen Rollen 17 übertragen wird. Somit können die Räder 3 unabhängig vom Antrieb des Fahrzeugs 5 angetrieben werden, wobei für die Überprüfung des Spiels in der Radaufhängung nur geringe Umdrehungsgeschwindigkeiten erforderlich sind.
Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung 1. Wie hier deutlich sichtbar wird, können die Stützeinrichtungen 7 um die Schwenkachsen 11 gemäß den Pfeilen 25 verschwenkt werden, so daß das Spiel in der jeweiligen Radaufhängung sichtbar gemacht werden kann. Durch das Verschwenken um die senkrechte Schwenkachse 11 stellt sich zwischen der theoretischen Bewegungsrichtung der Abstandsfläche und dem Rad 3 ein sogenannter Schräglaufwinkel ein, der bei Rotation des Rades 3 die Abstandsfläche seitlich verschieben will. Wenn die Winkel und die Drehrichtungen an einer Achse entsprechend gewählt werden, entsteht dadurch eine Kraft, die die Abstandsflächen der Räder 3 gegeneinander drückt oder auseinanderzieht. Durch die in die Radaufhängung eingeleiteten Kräfte können dort Spiel oder Schäden festgestellt werden.
Somit ist vorteilhaft, daß auch bei Fahrzeugen, deren Räder nicht angehoben sind, die Räder zur Untersuchung gedreht werden können, wobei darüber hinaus die Vorrichtung außerdem zum Aufbringen von Querkräften in die Radaufhängung 3 geeignet ist.
In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die Stützeinrichtungen, gemäß Fig. 3, auf einer Hebebühne 27 angeordnet. Die den gemäß Ausführungsform von Fig. 1 entsprechenden Teile sind mit denselben Bezugsziffern angegeben. Die Hebebühne 27 ist mittels einer geeigneten und bekannten Hebeanordnung 29 gemäß einem Pfeil 31 in vertikaler Richtung auf- und abfahrbar angeordnet. Zwischen den Stützeinrichtungen 7 sowie davor und danach sind Befahrflächen bzw. -ebenen 33 angeordnet, die ein Befahren der Stützeinrichtungen leicht ermöglichen. Die Hebebühne 27 kann entweder soweit in den Boden versenkt werden, daß die Ebenen 33 auf der Höhe des Bodens in Auffahr- bzw. Ausfahrstellung für das Fahrzeug 5 zu liegen kommen. Es können jedoch auch kleine Auffahrrampem an der Hebebühne 27 vorgesehen werden, die beispielsweise mit der Hebebühne 27 fest oder gelenkig verbunden sind.
Der Vorteil der Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 in bzw. auf einer Hebebühne ist der, daß der Fahrer des Fahrzeugs ebenerdig bei der Spielprüfung zugegen sein kann, wodurch zusätzlich eine weitere schnelle Prüfung des Unterbodens des Fahrzeugs durch den Prüfer vorgenommen werden kann, und der das Fahrzeug vorführenden Person sofort gezeigt werden kann, ohne daß diese beispielsweise in eine Grube hinabsteigen muß.
In den Fig. 1 bis 3 sind die Stützeinrichtungen 7 mit Rollen 17 ausgebildet. Alternativ hierzu können die Stützeinrichtungen jedoch auch durch Bänder gebildet werden, wobei für jede Stützeinrichtung vorzugsweise ein Band vorgesehen ist.
Eine einfache Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist Stützeinrichtungen 7 auf, die nicht um eine Schwenkachse 11 schwenkbar angeordnet sind.
Somit wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Überprüfen des Spiels in der Radaufhängung eines Fahrzeugs eine Prüfvorrichtung geschaffen, mit der äußerst schnell das Spiel in der Radaufhängung sichtbar gemacht werden kann, was insbesondere für eine Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Prüfgassen mit großem Durchsatz von Vorteil ist.

Claims (15)

1. Vorrichtung zum Überprüfen des Spiels in der Radaufhängung eines Fahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) für jedes Fahrzeugrad (3) eine Stützeinrichtung (7) aufweist, die eine Drehung des Fahrzeugrads (3) um seine Achse (13) bei stehendem Fahrzeug (5) ermöglicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (7) um eine Schwenkachse (11) quer zur Radachse (13) schwenkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (11) vertikal ausgerichtet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (7) wenigstens eines Rades (3), bevorzugt aller Räder (3) einer Achse (19), muldenförmig ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde Kreisbogenform aufweist, wobei der Radius des Kreisbogens deutlich größer ist als der Radius des Fahrzeugrads (3).
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die muldenförmige Stützeinrichtung (7) für die Vorderachse (19) des Fahrzeugs (5) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (11) im wesentlichen durch die Radachse (13) verläuft.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (7) motorisch antreibbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (7) als Rollenbahn ausgebildet ist, die eine Mehrzahl von parallel zueinander angeordneten Rollen (17) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Rolle (17) motorisch angetrieben ist und die Rollen (17) für ihren Antrieb mit der angetriebenen Rolle getrieblich verbunden sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (17) als bewegbares Band ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtungen für die weitere Achse (21) des Fahrzeugs (5) bezüglich der Stützeinrichtung (7) für die erste Fahrzeugachse (19) deutlich länger ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (7) in einer Vertiefung des Bodens angeordnet ist, wobei ihre Oberseite im wesentlichen auf der Höhe des Bodens (Ebene 9) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtungen (7) und deren Antrieb (23) auf einer Hebebühne (27) angeordnet sind, die vertikal (Pfeil 31) verschiebbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtungen (7) zwischen Befahreinrichtungen (33) im wesentlichen auf deren Höhe angeordnet sind, die ein Be- und Überfahren durch das Fahrzeug (5) ermöglichen.
DE19893901342 1989-01-18 1989-01-18 Vorrichtung zum ueberpruefen des spiels in der radaufhaengung eines fahrzeugs Withdrawn DE3901342A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893901342 DE3901342A1 (de) 1989-01-18 1989-01-18 Vorrichtung zum ueberpruefen des spiels in der radaufhaengung eines fahrzeugs

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893901342 DE3901342A1 (de) 1989-01-18 1989-01-18 Vorrichtung zum ueberpruefen des spiels in der radaufhaengung eines fahrzeugs

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3901342A1 true DE3901342A1 (de) 1990-07-19

Family

ID=6372319

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19893901342 Withdrawn DE3901342A1 (de) 1989-01-18 1989-01-18 Vorrichtung zum ueberpruefen des spiels in der radaufhaengung eines fahrzeugs

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3901342A1 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1000509C2 (nl) * 1995-06-07 1996-12-10 Sun Electric Systems Bv Rollentestbank met steunrollen en een daartussen aangebracht, in vertikale richting beweegbaar, steunelement.
WO2002033345A1 (en) * 2000-10-18 2002-04-25 Willy Lambrecht Three directional support mechanism for vehicle wheels
DE102005036645B4 (de) * 2005-08-04 2013-04-11 AHS-Prüftechnik A. u. H. Schneider GmbH & Co KG Bremsenprüfstand für Kraftfahrzeuge, insbesondere Pkws
CN104502125A (zh) * 2014-12-26 2015-04-08 石家庄铁道大学 车辆悬架性能实验台
EP3026416A1 (de) * 2014-11-27 2016-06-01 MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG Prüfvorrichtung für eine funktionsprüfung von fahrzeugsystemen
PL422024A1 (pl) * 2017-06-26 2019-01-02 Sosnowski Spółka Z Ograniczoną Odpowiedzialnością Spółka Komandytowa Sposób oceny luzów elementów podwozia, zwłaszcza zawieszenia i układu kierowniczego, w pojazdach mechanicznych
CN112557067A (zh) * 2020-12-04 2021-03-26 广州橙行智动汽车科技有限公司 试验设备和试验方法

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1000509C2 (nl) * 1995-06-07 1996-12-10 Sun Electric Systems Bv Rollentestbank met steunrollen en een daartussen aangebracht, in vertikale richting beweegbaar, steunelement.
EP0747688A1 (de) * 1995-06-07 1996-12-11 Sun Electric Systems B.V. Rollendynamometer mit Stützrollen mit einem vertikal bewegbaren Stützelement dazwischen
WO2002033345A1 (en) * 2000-10-18 2002-04-25 Willy Lambrecht Three directional support mechanism for vehicle wheels
US7066439B2 (en) 2000-10-18 2006-06-27 Willy Lambrecht Three directional support mechanism for vehicle wheels
DE102005036645B4 (de) * 2005-08-04 2013-04-11 AHS-Prüftechnik A. u. H. Schneider GmbH & Co KG Bremsenprüfstand für Kraftfahrzeuge, insbesondere Pkws
EP3026416A1 (de) * 2014-11-27 2016-06-01 MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG Prüfvorrichtung für eine funktionsprüfung von fahrzeugsystemen
CN104502125A (zh) * 2014-12-26 2015-04-08 石家庄铁道大学 车辆悬架性能实验台
CN104502125B (zh) * 2014-12-26 2015-08-26 石家庄铁道大学 车辆悬架性能实验台
PL422024A1 (pl) * 2017-06-26 2019-01-02 Sosnowski Spółka Z Ograniczoną Odpowiedzialnością Spółka Komandytowa Sposób oceny luzów elementów podwozia, zwłaszcza zawieszenia i układu kierowniczego, w pojazdach mechanicznych
CN112557067A (zh) * 2020-12-04 2021-03-26 广州橙行智动汽车科技有限公司 试验设备和试验方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69107278T2 (de) Maschine zum Abnehmen von Reifen.
DE69015544T2 (de) Maschine zum Überprüfen der Gleichförmigkeit von Reifen.
DE3889483T2 (de) Autoreparatur- und Richtgestell.
DE60002779T2 (de) Reifendemontiervorrichtung für "system pax"- Reifen oder ähnlichem
DE3901342A1 (de) Vorrichtung zum ueberpruefen des spiels in der radaufhaengung eines fahrzeugs
DE60020021T2 (de) Radausrichtungsvorrichtung
DE2104959A1 (de) Reifenprüfvorrichtung
EP1154230B1 (de) Fahrwerks-Messvorrichtung und Verfahren zum Vermessen eines Fahrwerks
EP0134255B1 (de) Fördereinrichtung mit auf Förderbahnen bewegten Auflagen
DE3229996C2 (de)
EP1938075A1 (de) Verfahren und einrichtung zur prüfung von schienenfahrzeugrädern und -achsen
DE2405954C3 (de) Vorrichtung zum Wenden unter gleichzeitigem Querfördern von prismatischem oder annähernd prismatischem Walzgut
DE2400921B2 (de) Vorrichtung zum Prüfen mechanisch beanspruchter, radfönniger Teile
DE102006053161B4 (de) Reifenprüfanlage und Verfahren zu ihrem Betrieb
DE19505682A1 (de) Geräuschsimulator
EP1074814B1 (de) Vorrichtung zur Überprüfung des Achs- und Gelenkspiels an Kraftfahrzeugen
DE3119647C2 (de) Vorrichtung zum Wechseln der Kegelwalzen eines Schrägwalzgerüstes
DE2044243A1 (de) Lagerung fur eine Prüfvorrichtung von innenverzahnten Zahnkränzen
DE1939769A1 (de) Vorrichtung zur Pruefung der Schulterbruchfestigkeit von Fahrzeugluftreifen auf einer Lauftrommel
DE2217919A1 (de) Reifenprüfvorrichtung
DE102022212535B3 (de) Prüfvorrichtung zum Prüfen eines Drehkranzlagers
DE9210575U1 (de) Vorrichtung zum Simulieren von Überroll- und Kippvorgängen bei Kraftfahrzeugen
DE801385C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verladen und Verschieben von Fahrzeugen
AT525627B1 (de) Fahrzeugprüfstand und Verfahren zum Aufnehmen eines Fahrzeugs auf einem Fahrzeugprüfstand
DE550723C (de) Vorrichtung zum Pruefen der Bremsen eines Kraftwagens

Legal Events

Date Code Title Description
8130 Withdrawal