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DE3424001A1 - Vorrichtung zum halten eines umfangsseitigen schalbretts einer deckenschalung - Google Patents

Vorrichtung zum halten eines umfangsseitigen schalbretts einer deckenschalung

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Publication number
DE3424001A1
DE3424001A1 DE19843424001 DE3424001A DE3424001A1 DE 3424001 A1 DE3424001 A1 DE 3424001A1 DE 19843424001 DE19843424001 DE 19843424001 DE 3424001 A DE3424001 A DE 3424001A DE 3424001 A1 DE3424001 A1 DE 3424001A1
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DE
Germany
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fastening part
shuttering
leg
contact surface
holding
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19843424001
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang 7958 Laupheim Baumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to AT132085A priority patent/AT395458B/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3204Safety or protective measures for persons during the construction of buildings against falling down
    • E04G21/3219Means supported by the building wall, e.g. security consoles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/36Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
    • E04G11/365Stop-end shutterings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Halten eines umfangsseitigen Schalbretts
  • einer Deckenschalung Die Erfindung betrifft eine im Bauwesen beim Erstellen eines Gebäudes zu verwendende und an einer Gebäudewand im Bereich einer herzustellenden Decke zu befestigende Vorrichtung zum Halten eines umfangsseitigen Schalbretts einer Deckenschalung.
  • Vor dem Gießen einer Betondecke in einem Gebäude ist das Anbringen einer Deckenschalung erforderlich,in die dann der Beton eingegossen wird. Zum Halten der den auszugießenden Raum am Umfang begrenzenden Schalbretter verwendete man bisher eine aus Kanthölzern bestehende Hilfskonstruktion, die außen an der Gebäudewand verankert wurde. Dies ist jedoch wegen des jeweils erforderlichen Zurechtschneidens und Ausrichtens der Kanthölzer umständlich, und außerdem unterliegen diese einem erheblichen Verschleiß, so daß sie schon nach verhältnismäßig wenigen Verwendungen weggeworfen werden musscn .
  • Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sehr einfach in der Handhabung und dazuhin verschleißfest ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung von einem aus Baustahl bestehenden, eine wiederverwendbare Einheit bildenden Schalbretthalter mit Längsgestalt gebildet wird, der eine an der Gebäudewand in vertikaler Richtung zu befestigende und hierbei mit einer Anlagefläche an der Wand anliegende Befestigungspartie sowie eine sich an die Befestigungspartie anschließende Haltepartie besitzt, deren der Anlagefläche der Befestigungspartie zugewandte Innenseite zum Einsetzen des Schalbretts stufenartig nach außen versetzt parallel zur Anlagefläche der Befestigungspartie verläuft und das Schalbrett außenseitig hält.
  • Da dieser Schalbretthalter aus Baustahl gefertigt ist, weist er eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer auf. Bei seiner Montage muß lediglich die Befestigungspartie an der Gebäudewand z. B. mittels üblicher Maueranker verankert werden.
  • Weitere Tätigkeiten sind nicht erforderlich, und das jeweilige Schalbrett kann sofort an Ort und Stelle in die Stufe eingelegt sowie, falls erforderlich, an der Haltepartie zusätzlich beispielsweise angenagelt werden. Irgendwelche Justierarbeiten entfallen, da die Anlagefläche der Befestigungspartie und die Innenseite der Haltepartie einen vorgegebenen Abstand voneinander aufweisen, der an die Dicke eines üblichen Schalbrettes angepaßt ist. Außerdem ist der erfindungsgemäße Schalbretthalter denkbar einfach im Aufbau und somit billig in der Herstellung. Auch stehen keine sperrigen Einzelteile vor, so daß er sich platzsparend lagern läßt.
  • Da in der Praxis Schalbretter mit unterschiedlicher Dicke verwendet werden, besteht eine zweckmäßige Maßnahme darin, daß der Abstand zwischen der Anlagefläche und der Innenseite der Haltepartie veränderbar ist. Die Einstellung des jeweils gewünschten Abstandes kann je nach Ausbildung der Verstelleinrichtung im einzelnen schon vor der Montage oder praktisch ohne Mehrarbeit während der Montage erfolgen, z. B. wenn die Befestigungspartie wahlweise verwendbare und in ihren Gebrauchsstellungen unterschiedlichen Abstand zur Innenseite der Haltepartie besitzende Anlageflächen aufweist.
  • Dabei ist es möglich, daß die Innenseite eines im wesentlichen die Befestigungspartie bildenden Profilstücks eine erste Anlagefläche bildet und daß an dem Profilstück mindestens ein eine weitere Anlagefläche aufweisender Abstandshalter zwischen einer unwirksamen Stellung und einer wirksamen Stellung, in der er der Innenseite des Profilstücks vorgelagert ist, verstellbar gelagert ist. Zweckmäßigerweise liegt hierbei der Abstandshalter in seiner wirksamen Stellung auf der Innenseite des Proflstücks auf, so daß er im montierten Zustand zwischen dem Profilstück und der Gebäudewand verklemmt ist und keine gesonderte Feststellung erfordert.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel eines solchen Schalbretthalters ist vorgesehen, daß das Profilstück der Befestigungspartie U-förmigen Querschnitt besitzt, wobei die Stirnkanten der U-Shenkel die erste Anlagefläche bilden, und daß der Abstandshalter in ein Paar oder mehrere, zweckmäßigerweise in zwei in Längsrichtung der Befestigungspartie mit Abstand zueinander angeordnete Paare von Winkelstücken unterteilt ist, wobei die beiden Winkelstücke jedes Paares jeweils einem U-Schenkel zugeordnet sind und einen in der wirksamen Stellung auf der Stirnkante des zugehörigen U-Schenkels aufliegenden Auflageschenkel sowie einen zum U-Schenkel parallelen Lagerschenkel besitzen, der am U-Schenkel sowohl in Richtung auf den anderen U-Schenkel hin bzw. von diesem weg um eine mindestens der Breite des Auflageschenkels entsprechende Weglänge als auch in Richtung zum Quersteg des U-förmigen Profilstücks hin bzw. von diesem weg um eine mindestens der Dicke des Auflageschenkels entsprechende Weglänge bewegbar gelagert ist. Wegen dieser beiden Freiheitsgrade kann man die Winkelstücke aus ihrer unwirksamen zurückgeschobenen Lage vor- und dann zur Seite hin über den jeweils zugehörigen U-Schenkel schieben. Dies ist mit einem einzigen Handgriff getan.
  • Die soeben genannten Lagerschenkel der Winkelstücke sind zweckmäßigerweise innerhalb des U des die Befestigungspartie bildenden Profilstücks angeordnet. Hierdurch sind die Lagerschenkel und in ihrer unwirksamen Stellung die gesamten Winkelstücke sozusagen versteckt innerhalb der Befestigungspartie untergebracht.
  • Eine besonders einfache Lagerung der Winkelstücke erhält man dadurch, daß deren Lagerschenkel ein die Bewegung zum Quersteg des U-förmigen Profilstücks hin bzw. von diesem weg zulasserdes Loa.- besitzen, durch das ein zweckmäßigerweise zwischen den beiden U-Schenkeln durchgehender Lagerstift greift.
  • Ist eine Anpaßmöglichkeit nicht nur an zwei, sondern an mehr als zwei Schalbrettdicken erwünscht, können weitere Anlageflächen vorgesehen werden, die jeweils von einem sich aus Winkelstücken zusammensetzenden Abstandshalter gebildet werden, wobei die zu verschiedenen Abstandshaltern gehörenden Winkelstücke aufeinanderlegbar sind. Dies läßt sich sehr einfach beispielsweise dadurch verwirklichen, daß auf jedem Lagerstift nicht nur ein, sondern mehrere Paare von Winkelstücken sitzen.
  • Schließlich läßt sich der erfindungsgemäße Schalbretthalter sehr einfach zu einer Schutzeinrichtung weiterbilden, wenn an der Außenseite der Haltepartie eine Halterungseinrichtung zweckmäßigerweise in Gestalt eines Rohrstutzens für einen Seitenschutz angeordnet ist. Auf diese Weise kann eine Vertikalstrebe mit Einhängebügel od. dgl. für Schutzbretter eingesteckt werden, so daß man oberhalb der Decke einen Seitenschutz errichten kann.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Schalbretthalter bei seiner Anwendung in Seitenansicht, Fig. 2 den Schalbretthalter nach Fig. 1 in gesonderter Daree1ung in Schrägansicht, wobei sich ein vorgesehener Abstandshalter in seiner unwirksamen Stellung befindet, Fig. 3 den gleichen Schalbretthalter in gleicher Darstellungsweise wie in Fig. 2, jedoch bei in seiner wirksamen Stellung befindlichem Abstandshalter und Figuren 4a, 4b u.4c eine Variante des Schalbretthalters im durch die Befestigungspartie gelegten Querschnitt, wobei dieser Schalbretthalter an drei Schalbrettdicken anpaßbar ist.
  • Bevor eine Gebäudedecke aus Beton gegossen wird, muß eine entsprechende Schalung angebracht werden. Zum umfangsseitigen Schalen verwendet man Schalbretter 1, die von dem Umfang der herzustellenden Decke entlang verteilt an der Gebäudewand 2 angebrachten Schalbretthaltern 3 gehalten werden.
  • Der Schalbretthalter 3 besteht aus miteinander verschweißten Baustahlprofilen und setzt sich im wesentlichen aus einer Befestigungspartie 4 sowie einer Haltepartie 5 zusammen.
  • Die Befestigungspartie 4 wird in vertikaler Richtung an der Gebäudewand 2 mittels üblicher Maueranker 6 (nur strichpunktiert angedeutet) befestigt, die durch in der Gebäudewand vorhandene Durchbrechungen und zur Höhenverstellung des Schalbretthalters länglich ausgebildete Löcher 7 der Befestigungspartie 4 gesteckt werden und ein Gewinde tragen, auf das von außen her eine die Befestigungspartie 4 gegen die Gebäudewand 2 spannende Spannmutter aufgeschraubt wird.
  • Die längliche Gestalt aufweisende Befestigungspartie liegt dann mit einer Anlagefläche 8 an der Wand 2 an.
  • Die im an der Wand 2 montierten Zustand obere Stirnseite 9 der Befestigungspartie ist frei und bildet eine Stufe.
  • Die der Anlagefläche 8 der Befestigungspartie 4 zugewandte Innenseite 10 der sich an die Befestigungspartie 4 nach oben hin anschließenden Haltepartie 5 ist um diese Stufe nach außen versetzt parallel zur Anlagefläche 8 angeordnet.
  • Auch die Haltepartie 5 weist längliche Gestalt auf, so daß der Schalbretthalter insgesamt eine Längsgestalt besitzt, die von der Gebäudewand her gesehen praktisch linear und rechtwinkelig hierzu gesehen (Fig. 1) stufenförmig verläuft.
  • In montierter Stellung endigt, wie aus Fig. 1 hervorgeht, die Befestigungspartie 4 etwas unterhalb der Oberkante 11 der Gebäudewand 2. Der Abstand zwischen der Anlagefläche 8 der Befestigungspartie und der Innenseite 10 der Haltepartie, beim Ausführungsbeispiel also die Breite der Stufe 9, entspricht im wesentlichen der Dicke des Schalbretts 1, so daß dieses zwischen der Gebäudewand 2 und der Haltepartie-Innenseite 10 auf die Stufe 9 aufgelegt werden kann und nach außen hin von der hochstehenden Haltepartie 5 gehalten wird. Es versteht sich und wurde bereits erwähnt, daß man mehrere derartige Schalbretthalter in gleicher Höhe anbringt, wobei sich die Anzahl nach dem von dem eingegossenen Beton ausgeübten Druck richtet. In Fig. 1 ist außerdem noch die fertige Decke bei 12 angedeutet.
  • Beim Ausführungsbeispiel wird die Befestigungspartie 4 von einem im Querschnitt U-förmigen Profilstück gebildet, dessen U-Schenkel 13, 14 der Haltepartie 5 abgewandt vom Quersteg 15 abstehen, an dessen Außenseite die Haltepartie 5 angeschweißt ist. Im Quersteg 15 sind die beiden Langlöcher 7 für die Maueranker 6 od. dgl. ausgebildet. Prinzipiell würde auch ein solches Langloch genügen.
  • Die Haltepartie 5 setzt sich beim Ausführungsbeispiel aus zwei im Querschnitt L-förmigen Profilstücken 16, 17 zusammen, wobei die einen Schenkel 18, 19 der beiden L mit Abstand parallel zueinander verlaufen und rechtwinkelig zum Quersteg 15 der Befestigungspartie 4 stehen, während die anderen Schenkel 20, 21 der beiden L nach entgegengesetzten Richtungen hin abstehen und zusammen die Innenseite 10 bilden. Dabei können die freien Längskanten der beiden anderen Schenkel 20, 21 einen Abstand voneinander besitzen, der dem Abstand der U-Schenkel 13, 14 der Befestigungspartie 4 entspricht.
  • Die die Innenseite 10 bildenden L-Schenkel 20, 21 weisen Befestigungsbohrungen 22 auf, durch die hindurch von außen her Nägel in das jeweilige Schalbrett 1 eingetrieben werden können, wodurch das Schalbrett einen sichereren Halt erhält.
  • An der Außenseite der Haltepartie 5 ist noch eine Halterungseinrichtung, beim Ausführungsbeispiel in Gestalt eines Rohrstutzens 23 für einen Seitenschutz angeordnet. Dieser Rohrstutzen 23 ist an die oberen Enden der beiden L-Profilstücke 16, 17 angeschweißt und weist somit die zusätzliche Funktion eines diese Profilstücke 16, 17 oben verbindenden Verbindungsstücks auf. Der Rohlstutzen 23 erstreckt sich in Längsrichtung des Schalbretthalters. Von oben her läßt sich das Fußende 24 einer Vertikalstrebe 25 einstecken, die mit einem Ringbund 26 auf dem Rohrstutzen 23 aufsitzt und über ihre Länge verteilt mehrere Einhängebügel 27 od. dgl. trägt. In die Einhängebügel 27 od. dgl. lassen sich Schutzbretter 28 einlegen, so daß man, betrachtet man alle am Gebäude angebrachten Schalbretthalter bzw. Vertikalstreben und Schutzbretter zusammen, einen umlaufendenzaunartigen Seitenschutz erhält, der die Bauarbeiter gegen einen Absturz sichert und das Herabfallen von Gegenständen verhindert.
  • Damit man den Schalbretthalter an Schalbretter unterschiedlicher Dicke anpassen kann, ist der Abstand zwischen der an der Gebäudewand anliegenden Anlagefläche der Befestigungspartie und der Innenseite der Haltepartie veränderbar. Hierzu ist beim Ausführungsbeispiel vorgesehen, daß die Befestigungspartie 4 wahlweise verwendbare und in ihren Gebrauchsstellungen unterschiedlichen Abstand zur Innenseite der Haltepartie besitzende Anlageflächen aufweist. Dabei bildet die Innenseite des die Befestigungspartie bildenden Profilstückas, also die Stirnkanten 29, 30 der beiden U-Schenkel 13, 14, eine erste Anlagefläche, nämlich die in Fig. 1 durch die Bezugsziffer 8 gekennzeichnete Anlagefläche. Ferner ist an dem Befestigungspartie-Profilstück mindestens ein eine weitere Anlagefläche aufweisender Abstandshalter zwischen einer unwirksamen Stellung und einer wirksamen Stellung, in der er der Innenseite der Befestigungspartie vorgelagert ist, verstellbar gelagert, wobei der Abstandshalter in seiner wirksttlnsn Stellung ung zweckmäßigerweise auf der Innenseite des Befestigangspartie-Protilstückes aufliegt.
  • Aus den Figuren 2 und 3 ist ersichtlich, daß beim Ausführungsbeispiel der Abstandshalter in zwei in Längsrichtung der Befestigungspartie 4 mit Abstand zueinander angeordnete Paare von Winkelstücken 31, 31a; 32, 32a unterteilt ist, wobei die beiden Winkelstücke 31, 31a bzw. 32, 32a jedes Paares jeweils einem U-Schenkel 13 bzw. 15 zugeordnet sind.
  • Die Winkelstücke 31, 32 sind also dem U-Schenkel 13 und die Winkelstücke 31a, 32a dem U-Schenkel 14 zugeordnet.
  • Jedes Winkelstück, beispielsweise das Winkelstück 31, besitzt einen in der wirksamen Stellung auf der Stirnkante 29, 30 des zugehörigen U-Schenkels 13, 14 aufliegenden Auflageschenkel 33 sowie einen zum U-Schenkel parallelen Lagerschenkel 34. Dieser Lagerschenkel 34 ist am zugehörigen U-Schenkel 13, 14 sowohl in Richtung auf den jeweils anderen U-Schenkel hin bzw. von diesem weg um eine mindestens der Breite des Auflageschenkels 31 entsprechende Weglänge als auch in Richtung zum Quersteg 15 des U-förmigen Profilstücks hin bzw. von diesem weg um eine mindestens der Dicke des Auflageschenkels 31 entsprechende Weglänge bewegbar gelagert.
  • Hierzu besitzen beim Ausführungsbeispiel die Lagerschenkel 34 der Winkelstücke ein die Bewegung zum Quersteg 15 des U-förmigen Profilstücks hin bzw. von diesem weg zulassendes Loch 35, durch das ein Lagerstift 36 greift, der zwischen den beiden U-Schenkeln 13, 14 verläuft und an diesen festgelegt ist.
  • Die Lagerschenkel 34 der Winkelstücke sind beim Ausführungsbeispiel innerhalb des U des die Befestigungspartie 4 bildenden Profilstücks angeordnet.
  • Fig. 2 zeigt die Winkelstücke 31, 31 a, 32, 32a in ihrer unwirksamen Stellung, in der sie sich vollständig im Inneren der Befestigungspartie 4 befinden. In diesem Falle liegt die Befestigungspartie 4 mit den Stirnkanten 29, 30 an der Gebäudewand 2 an. Handelt es sich dagegen um ein dickeres Schalbrett 1, verwendet man die Winkelstücke in ihrer aus Fig. 3 hervorgehenden wirksamen Stellung. Diese Stellung wird dadurch erreicht, daß man die Winkelstücke aus dem U-Profil der Befestigungspartie so weit herauszieht, daß sie sich anschließend zur Seite hin über die Stirnkante des zugewandten U-Schenkels 13, 14 schieben lassen. Eine Fixierung der Winkelstücke in ihrer wirksamen Stellung ist nicht erforderlich, da sie bei an der Gebäudewand befestigtem Schalbretthalter zwischen der Befestigungspartie und der Gebäudewand verklemmt sind. Es versteht sich, daß die Dicke des Auflageschenkels 33 dem Dickenunterschied der gängigen Schalbretter entspricht.
  • Anstelle von zwei Winkelstück-Paaren kann auch - wenn die Winkelstücke entsprechend lang sind - nur ein Paar vorhanden sein. Auch die Verwendung von mehr als zwei Paaren ist möglich.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 2 und 3 sind somit zwei Anlageflächen vorhanden, nämlich die von den Stirnkanten 29, 30 gebildete Anlagefläche 8 und die von den Auflageschenkeln 31 der Winkelstücke gebildete zweite Anlagefläche.
  • In den Figuren 4a, 4b und 4c ist eine Variante des Schalbretthalters in verschiednen Stel'ungern gezeigt. In diesem Falle ist noch eine weitere Anlagefläche vorhanden, die ebenfalls von Winkelstücken gebildet wird, wobei die zu verschiedenen Abstandshaltern gehörenden Winkelstücke aufeinanderlegbar sind. Von dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 2 und 3 sind sämtliche Merkmale beibehalten worden, so daß die gleichen Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet worden sind. Es ist also wieder ein im Querschnitt U-förmiges Profilstück als Befestigungspartie 4 vorhanden, an dem an in Längsrichtung versetzt zueinander angeordneten Lagerstiften 36 jeweils ein Paar von Winkelstücken 31, 31a (das entsprechende untere Winkelstück-Paar 32, 32a befindet sich unterhalb der Zeichenebene) so gelagert ist, daß es zwischen einer unwirksamen und einer wirksamen Stellung wie geschildert verlagert werden kann. Auf jedem Lagerstift 36 befindet sich nun ein weiteres Paar von Winkelstücken 37, 37a mit ähnlicher oder gleicher Ausbildung, so daß die beiden Winkelstücke 37, 37a ebenfalls einen Auflageschenkel und einen Lagerschenkel besitzen. Die schon beschriebenen Winkelstücke 31, 31a bilden ein äußeres und die Winkelstücke 37, 37a ein inneres Paar. Man kann nun gemäß Fig. 4a sämtliche Winkelstücke durch entsprechende Verlagerung auf dem Lagerstift im Inneren der Befestigungspartie 4 unterbringen, so daß die Stirnkanten der U-Schenkel 13, 14 der Befestigungspartie an der Gebäudewand 2 anliegen. Überführt man das äußere Winkelstück-Paar 31, 31a in die wirksame Stellung (siehe auch Fig. 3), während man das innere Winkelstück-Paar 37, 37a in der unwirksamen Stellung beläßt, so ergibt sich die Stellung gemäß Fig. 4b, d. h. die Auflageschenkel der Winkelstücke 31, 31a bilden hier die Anlagefläche. Schließlich ist es gemäß Fig. 4c noch möglich, daß sich sämtliche Winkelstücke in der wirksamen Stellung befinden. Diese Stellung wird ausgehend von Fig. 4b dadurch erreicht, daß man auch die beiden inneren Winkelstücke 37, 37a zunächst aus dem U heraus und sodann seitlich verschiebt, so daß sie auf den äußeren Winkelstücken 31, 31a zu liegen kommen und sich die Auflageschenkel sowohl der äußeren als auch der inneren Winkelstücke zwischen der Gebäudewand 2 und den Stirnkanten der Befestigungspartie befinden. Die inneren Winkelstücke bilden zusammen also einen weiteren Abstandshalter. Erforderlichenfalls können noch weitere solche Abstandshalter vorgesehen sein.
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Claims (10)

  1. Vorrichtung zum Halten eines umfangsseitigen Schalbretts einer Deckenschalung Ansprüche 1. Im Bauwesen beim Erstellen eines Gebäudes zu verwendende und an einer Gebäudewand im Bereich einer herzustellenden Decke zu befestigende Vorrichtung zum Halten eines umfangsseitigen Schalbretts einer Deckenschalung, dadurch gekennzeichnet, daß sie von einem aus Baustahl bestehenden, eine wiederverwendbare Einheit bildenden Schalbretthalter (3) mit Längsgestalt gebildet wird, der eine an der Gebäudewand (2) in vertikaler Richtung zu befestigende und hierbei mit einer Anlagefläche an der Wand (2) anliegende Befestigungspartie (4) sowie eine sich an die Befestigungspartie (4) anschließende Haltepartie (5) besitzt, deren der Anlagefläche der Befestigungspartie (4) zugewandte Innenseite (10) zum Einsetzen des Schalbretts (1) stufenartig nach außen versetzt parallel zur Anlagefläche der Befestigungspartie (4) verläuft und das Schalbrett (1) außenseitig hält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Anlagefläche und der Innenseite (10) der Haltepartie (5) veränderbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungspartie (4) wahlweise verwendbare und in ihren Gebrauchsstellungen unterschiedlichen Abstand zur Innenseite (10) der Haltepartie besitzende Anlageflächen aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite eines im wesentlichen die Befestigungspartie bildenden Profilstücks eine erste Anlagefläche (8) bildet und daß an dem Profilstück mindestens ein eine weitere Anlagefläche aufweisender Abstandshalter zwischen einer unwirksamen Stellung und einer wirksamen Stellung, in der er der Innenseite des Profilstücks vorgelagert ist, verstellbar gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter in seiner wirksamen Stellung auf der Innenseite des Profilstücks aufliegt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilstück der Befestigungspartie (4) U-förmigen Querschnitt besitzt, wobei die Stirnkanten (29, 30) der U-Schenkel (13, 14) die erste Anlagefläche (8) bilden, und daß der Abstandshalter in ein Paar oder mehrere, zweckmäßigerweise in zwei in Längsrichtung der Befestigungspartie (4) mit Abstand zueinander angeordnete Paare von Winkelstücken (31, 31a; 32, 32a) unterteilt ist, wobei die beiden Winkelstücke jedes Paares jeweils einem U-Schenkel (13, 14) zugeordnet sind und einen in der wirksamen Stellung auf der Stirnkante (29, 30) des zugehörigen U-Schenkels aufliegenden Auflageschenkel (33) sowie einen zum U-Schenkel parallelen Lagerschenkel (34) besitzen, der am U-Schenkel sowohl in Richtung auf den anderen U-Schenkel hin bzw. von diesem weg um eine mindestens der Breite des Auflageschenkels (33) entsprechende Weglänge als auch in Richtung zum Quersteg (15) des U-förmigen Profilstücks hin bzw. von diesem weg um eine mindestens der Dicke des Auflageschenkels (33) entsprechende Weglänge bewegbar gelagert ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschenkel (34) der Winkelstücke innerhalb des U des die Befestigungspartie (4) bildenden Profilstücks angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschenkel (34) der Winkelstücke ein die Bewegung zum Quersteg (15) des U-förmigen Profilstücks hin bzw. von diesem weg zulassendes Loch (35) besitzen, durch das ein zweckmäßigerweise zwischen den beiden U-Schenkeln durchgehender Lagerstift (36) greift.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle von mehreren weiteren Anlageflächen jeder Abstandshalter von Winkelstücken gebildet wird, wobei die zu verschiedenen Abstandshaltern gehörenden Winkelstücke aufeinanderlegbar sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der Haltepartie (5) eine Halterungseinrichtung zweckmäßigerweise in Gestalt eines Rohrstutzens (23) für einen Seitenschutz angeordnet ist.
DE19843424001 1984-06-29 1984-06-29 Vorrichtung zum halten eines umfangsseitigen schalbretts einer deckenschalung Withdrawn DE3424001A1 (de)

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