DE399356C - Schuetzenauswechselvorrichtung fuer Webstuehle - Google Patents
Schuetzenauswechselvorrichtung fuer WebstuehleInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D45/00—Looms with automatic weft replenishment
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Description
- Schützenauswechselvorrichtung für Webstühle. Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Schützenauswechselvorrichtunb mit beweglicher Vorderwand. Die Vorder= wand des Schützenkastens ist an einem Hebel vorgesehen, durch dessen Schwingung sie hinter den Schützenvorratsbehälter gebracht wird. Infolge dieser Bauweise wird eine große Schnelligkeit der Auswechselung. eine einfache Bauart, eine sichere Wirkungsweise ti. a. m. erreicht.
- In den beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand vorliegender Anmeldung in beispielsweiser Ausführitngsforin veranschaulicht, und es stellt dar: Abb. i eine schematische Gesamtansicht der Vorrichtung, Abb. 2 die rückwärtige Lage der Lade mit dem Schützenkasten in der Arbeitsstellung, Abb. ; die vordere Lage der Lade finit dem Schützenkaten zur Einführung des neuen Schützen,-, Abb. 4. einen Grundril der Auswurfzelle des Schützenkastens, Abb. 5 eine Rückansicht des Vorratsbehälters und Abb.6 einen Grundriß der SchÜtzenkastenanordnung.
- Der Schützenkasten besteht au, zwei Zellen i und 2 und ist auf der Lade 3 quer zur Schützenbahn verschiebbar. Die Zelle i ist die Auswurfzelle, welche den Leerschützen auswirft. Sie besitzt eine vordere und eine rückwärtige Längswand :I, 5 und wird beispielsweise durch einen Lederpuffer abgeschlossen, gegen welchen der beim Eintritt durch die federnde Fangklappe 6 abgebremste Leerschützen (Abb. ¢) schlägt. Die vordere `Fand .I der Auswurfzelle ist an ihrer Außenseite vorteilhaft finit einer Blattfeder 7 versehen. Erfindungsgemäß wird die Arbeitszelle 2 von der vorderen Wand 4. der Auswurfzelle und der Vorderwand 8 der :%rbeitszelle gebildet, s9 da(3 bei der Schützenatistvecliselun;@ die.e beiden Wände beiderseits des neuen, vollen Schützen,- am @-orratsbeliältei- c; cinzutellen sind i; Abb. @.
- An der Lade ; sind zwei Führunbsliolzen to angeordnet, auf welchen Gleitstücke i i verschiebbar sind, die mittels der Arme 12 mit der Rückwand 5 der Auswurfzelle r in fe.ter Verbindung stehen. An der Ladenschwinge sind die Hebel i 3 drehbar gelabert. deren Schlitze 14 von einem am Gleitstück t i angeordneten Zapfen 15 durchsetzt werden. An ihrem unteren Ende sind die Hebel i ; b elenkig mit den Hebeln 16 verbunden, welche die Vorderwand 8 der Arbeitszelle traben. Eine Feder i,- hält den Hebel i i . gegen einer: Anschlag i g.
- Die miteinander gelenkig verbundenen Hebel i ; und i 6 schwingen um den gettieinschaftlichen Drehpunkt ic) derart. daß nach Beendigung einer jeden Beiveb uti" des Hebel. i ; nach vorne i von Stellung Abb. 2 in Stellung Abb. ; ! die Wände 4, 8 nur uni wenig mehr voneinander abstehen praktisch 5 nim . als der Breite des Schützen> entspricht. Dieser beringe Unterschied in den Abständen zwischen den Wänden.I und 8 bei normaler Arbeitslage gegenüber der Auswechsellage entspricht der Eiristellungsbewebunb der Wand vor der Einführung des neuen, vc,llen Schützen,-, der sich dann «-älirend seine. ganzen Schubes zwischen den Wänden .I und S gezwängt befindet.
- Uni die Wand 8 bei ihrer Bewebunzur Einstellung vor den neuen, vollen Schützen unter den Vorratsbehälter 9 ausschwingen zu lassen, ist an der Ladenstelze ein Daumen 21 drehbar gelagert, der durch eine Feder 22 so gehalten wird, daß das Ende seines Schlitzes 23 an einen Bollen 24. der Ladenstelze anliegt. Der Hebel 16 hat eine Führungsrolle 25, die sich bei der Bewegung des Hebels 16 in die Einstellage für die Schützenauswechselung an der Unterseite des Daumens führt. Dadurch schwingt der Hebel 16 so lange um 21 nach unten und bewegt sich unterhalb des Bodens des Vorratsbehälters vorbei, bis die Führungsrolle an der vorderen Seite des Daumens durch die Wirkung der Feder 17 hochschnellen kann und der Hebel 16 durch Anschlagen an 18 seine Einstellage vor dem neuen, vollen Schützen einnimmt. Bei der Zurückführung der Arbeitszelle 2 in die normale Lage, zugleich also bei der Einführung des neuen Schützens in die Schützenbahn, gleitet die Rolle 25 an der oberen; Fläche des Daumens. Dieser weicht unter i@berwindung der Federkraft 22 nach unten aus und gestattet die Einstellung der Rolle 25 am Ende des Hubes so (Abb. 2), daß bei dem nächsten Vorgang der Schützenauswechselung die Rolle gegen die untere Fläche des Dauinenstößt.
- Um diese Bewegungen der Schützenauswechselvorrichtung auszulösen, greift an den Bolzen 15 das gabelartige Ende eines an der Ladenstelze drehbar elagerten Doppelhebels 26 an, der mit einem' Haken 27 gelenkig verbunden ist. Letzterer ruht auf dem vom Schußwächter beeinflußten Arm 28, und dieser läßt, sobald die Schußspule abgewickelt ist, die Kupplung des Hakens 27 mit einem bei z9 drehbar gelagerten Hebel 30 zu, der nunmehr, durch das Exzenter 31, das im Sinne des eingezeichneten Pfeiles x gedreht wird, gegen die '\Virkung der Feder 32 verschwenkt wird. Dadurch erfolgt ein V-erschwenken des Hebels 26 in der Pfeilrichtung y, der Zapfen 15 wird in die in Abb. 3 gezeichnete Lage geschoben, und da> Gleitstück i i hat durch Verschieben des Schützenkastens die Auswurfzelle i in die Schützenbahn gebracht. Gleichzeitig hat sich die Wand 8 der Arbeitszelle in der vorbeschriebenen Weise vor dem neuen, vollen Schützen eingestellt.
- Der Leerschützen tritt nun in die @uswurfzelle i ein, und es erfolgt nun mit dem Zurückschwitigen der lade die Zurückführung des Hebels 3o durch die ZVirkung der Feder ;2 in seine Ausgangslage, demzufolge auch das Zurückverschwenken des Hebels 26 und die Rückführung des Schützenskastens in die Stellung Abb. 2. - Der Schußwächter entkuppelt durch Einstellung des Armes 28 den Haken 27 aus dem Hebel 30, und der normale Arbeitsgang geht bis zu der nächstnotwendigen Schützenauswechselung vor sich.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Schützenauswechselvorrichtung mit beweglicher Schützenkastenvorderwand, dadurch gekennzeichnet, daß derdieSchützenkastenvorderwand (8) tragende Hebel (16) gelenkig an einem Schwinghebel (13) gelagert ist, welcher durch einen Zapfenhebel t,26) gesteuert wird und daß die Senkung und Hebung der Schützenkastenvorderwand durch einen an der Ladenstelze drehbar gelagerten Führungsdaumen (21) und eine am Traghebel (16) der Schützenkastenvorderwarid (8) befestigte Rolle (25) erfolgt.
- 2. Schützenauswechselvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Auswurfzelle bzw. deren Vorderwand (4.) und die Bewegung der Vorderwand (8) der Arbeitszelle von verschiedenen Hebelarmlängen eines gemeinschaftlichen an der Ladenstelze drehba-r gelagerten Hebels (13) abgeleitet werden und hierbei der mit der Vorderwand (8) verbundene Hebel (16) derart geführt ist, daß die Vorderwand (8) unterhalb des Bodens des Vorratsbehälters (9) ausschwingen und sich vor den vollen, neuen Schützen in die zur Bildung der Arbeitszelle entsprechende Lage einstellen kann.
- 3. Schützenauswechselvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (13) einerseits mit Längsschlitz (14) über einen vom Schußwächter aus bewegten Zapfen (15) greift, der an einem auf Bolzen (i o) der Lade geführten und mit der Auswurfzelle durch einen Arm (i2) verbundenen Gleitstück (i i ) angeordnet ist, anderseits an seinem Ende (20) mit dem Hebel (16) verbolzt ist, wobei die relative Läge der Hebel (13 und 16) zueinander durch die Feder (17) und den Anschlag (18) zu erhalten gestrebt wird und der Hebel (16) durch Führung seiner Rolle (25) an einem an der Ladestelzb drehbar angeordneten, federnd in einer Grenzlage festgehaltenen Daumen (21) eine Eigenschwingung gegenüber dem Hebel (13) zu vollführen vermag, sobald die Arbeitszelle zur Einführung an den neuen, vollen Schützen bewegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA38311D DE399356C (de) | Schuetzenauswechselvorrichtung fuer Webstuehle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEA38311D DE399356C (de) | Schuetzenauswechselvorrichtung fuer Webstuehle |
Publications (1)
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| DE399356C true DE399356C (de) | 1924-07-22 |
Family
ID=6930716
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA38311D Expired DE399356C (de) | Schuetzenauswechselvorrichtung fuer Webstuehle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE399356C (de) |
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0
- DE DEA38311D patent/DE399356C/de not_active Expired
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