DE3201374C2 - Selbsttätige Einhandpistole - Google Patents
Selbsttätige EinhandpistoleInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/64—Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
- F41A3/72—Operating handles or levers; Mounting thereof in breech-blocks or bolts
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Abstract
Einhandpistolen mit ungeteiltem Schlitten, bei denen eine Betätigung des Abzuges das Durchladen und Lösen des Schusses auf optimalem Arbeitsweg (=Schlittenrücklaufweg) bewirkt, gibt es noch nicht. Aufgabe: Abzugsvorrichtung, deren einmalige Betätigung auf optimalem Arbeitsweg (=Schlittenrücklaufweg) durchlädt, anschließend den Schuß löst und verhindert, daß er losgeht, ehe der Verschluß geschlossen ist. Lösung: Eine Abzugsvorrichtung, die in einer Führung des Griffstücks durch den Schießfinger nach vorn geschoben wird, sich danach im Schlitten einhakt und diesen bei ihrer Rückführung durch Betätigung des Abzuges zurückzieht, bis er sich in seiner hintersten Stellung vom Abzug löst und von seiner Vorholfeder wieder nach vorn gezogen wird. Bei der Rückführung des Schlittens ist durch ein von ihm über einen Schieber (3) gesteuertes Sperrstück (4) gewährleistet, daß der Abzug zum Lösen des Schusses erst dann weiter nach hinten gedrückt werden kann, wenn der Verschluß geschlossen ist. Verwendungszweck: stets schußbereite Taschenpistole zur Selbstverteidigung.
Description
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Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Einhandpistole mit ungeteiltem Schlitten nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Ferner ist bekannt, für das Durchladen und Abziehen entweder die zusätzliche Betätigung eines
Hilfsabzuges (Lignose) oder die zweimalige Betätigung des Schießabzuges vorzusehen (AT-PS 1 36 098). Nur
bei der DE-PS 9 08 109 wird Durchladen und Abziehen durch eine einmalige Betätigung des Abzuges erreicht.
Dieser Vorteil wird aber mit zwei Nachteilen erkauft. Der erste Nachteil besteht darin, daß der an seinem
unteren Ende drehbar im Abzugsbügel befest'"te Abzug,
der mit seinem oberen Ende den Schlitten zurückführt, einen Arbeitsweg hat, der nur etwa halb so lang
wie der Rücklaufweg des Schlittens ist, daß also doppelt so viel Kraft aufgewendet werden muß, als erforderlich
ist, wenn Arbeitsweg und Schlittenrücklaufweg gleich lang sind, wie dies bei den beiden oben angeführten
Pistolen der Fall ist. Der zweite Nachteil ist, daß, je nach der Konstruktion der Schlagvorrichtung, nicht ausgeschlossen
werden kann, daß sie ausgelöst wird, ehe der Verschluß ganz geschlossen ist. Ein dritter Nachteil, der
allen Einhandpistolen mit Schlittenrückführung durch den Abzug anhaftet, besteht darin, daß beim Durchladen
durch Druck auf den Abzug zusätzlich der Widerstand der Feder überwunden werden muß, die den Abzug
nach vorn drückt.
Die zu lösende Aufgabe, welche sich auf die beiden erstgenannten Nachteile bezieht, besteht also darin, die
eingangs genannte Einhandpistole nach der DE-PS 9 08 109 so zu verbessern,
1. daß der Schlitten durch den Abzug auf dem optimalen
Arbeitsweg (= Schlittenrücklaufweg) zurückgeführt wird;
2. daß während dieses Vorganges und während der
Zeit, die der Schlitten braucht, um, gezogen von seiner Vorholfeder, wieder vorzulaufen, der Abzug
gesperrt ist, d. h. der Schuß nicht gelöst werden kann;
3. daß erst nach dem Schließen des Verschlusses der Abzug zur Schußauslösung betätigt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 bestimmt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist aus der Schnitt- und Ansichtszeichnung ersichtlich, welche die
Pistole in dem Augenblick zeigt, in welchem der von Hand zurückgeführte oder durch den Rückstoß beim
Schuß zurückgeworfene Schlitten seine hinterste Stellung erreicht hat
Wird der Schlitten 1 nun von seiner Vorholfeder nach vorn gebogen, drückt er kurz vor dem Ende seines Vorlaufes
mit der Schiene 2 des Schlittens 1 den Schieber 3 nach unten. Dadurch wird der obere Arm des Sperrstücks
4 nach vorn bewegt, wodurch sein unterer Arm aus der Schulter 5 des Abzuges 6 nach hinten heraustritt
Damit ist die Sperre des Abzuges beseitigt, so daß er zum Lösen des Schusses nach hinten gedrückt werden
kann.
Im Falle eines Versagers wird der Schießfinger lang gemacht Dabei drückt er den oberen Arm des im Punkt
15 im Gleitstück 9 drehbar gelagerten Kipphebels 7 gegen den Widerstand einer kleinen Blattfeder 16 nach
vorn, wobei sich dessen unterer Arm aus seiner Arretierung im Abzugsbügel 8 löst. Das weitere Strecken des
Schießfingers führt dann das Gleitstück 9 und damit die ganze Abzugsvorrichtung in der Schiene 20 des Griffstücks
17 nach vorn. Am Ende dieses Weges unterläuft der Haken 10 des Gleitstücks 9 den im Schlitten 1 beweglich
angebrachten und unter Federdruck stehenden Haken 11, wodurch die Verbindung zwischen dem
Schlitten 1 und dem Gleitstück 9 des Abzuges 6 in bekannter Weise hergestellt wird.
Durch die Führung des Gleitstücks 9 nach vorn (Strecken des Schießfingers) hat sich der obere Arm des
Sperrstücks 4 vom Schieber 3 entfernt und geht nun unter dem Druck der Blattfeder 12 nach unten, wodurch
sich der untere Arm des Sperrstücks 4 nach vorn bewegt, bis er auf der Schulter 5 des Abzuges 6 einrastet.
Der Abzug ist jetzt nicht mehr beweglich, sondern starr mit dem Gleitstück 9 verbunden.
Nun kann der Schlitten 1 durch Druck auf den Abzug 6 mit dem Schießfinger (gegen den Widerstand der Vorholfeder)
zurückgezogen werden. Bei Beginn dieser Rückführung des Schlittens 1 entfernt sich die Schiene 2
(im Schlitten 1) vom Schieber 3, so daß dieser von der Schraubenfeder 13 bis an die Oberkante der Nut 18 im
Griffstück 17 nach oben gedrückt wird, wo er keinen Kontakt mit dem Sperrstück 4 hat. Die Sperre des Abzuges
6 bleibt also so lange bestehen, als der Verschluß geöffnet ist.
Am Ende der Rückführung des Schlittens 1 stößt der in ihm angebrachte Haken 11 an die schräge Auflauffläche
14 des Griffstücks 17 und löst sich dadurch vom Haken 10 des Gleitstücks 9. Dadurch wird der Schlitten
1 frei und wird durch seine Vorholfeder in seine vorder-
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ste Stellung gezogen. Auf dem letzten Teil dieses Weges
hat die Schiene 2 (im Schlitten 1), die sich in der Nut 18 (im Griff stück 17) bewegt, den in diese Nut hineinragenden Kopf des Schiebers 3 nach unten gedrückt Dadurch
wird der obere Arm des Sperrstücks 4 nach vorn, dessen
unterer Arm aus der Schulter 5 im Ab?jg 6 nach hinten
bewegt, wodurch die Sperrung des Abzuges 6 aufgehoben wird. Der Abzug kann jetzt nach hinten gedrückt
werden, wobei er über die Stange 19 die Schlagvorrichtung auslöst ίο
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Claims (3)
1. Selbsttätige Einhandpistole mit ungeteiltem Schlitten und einem am Schlitten einrastbaren Gleitstück,
über welches das Durchladen und das Lösen des Schusses durch eine einmalige Betätigung des
Abzuges erfolgen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abzug (6) beim Durchladen den Schlitten (1) über das in einer Schiene (20) des Griff-Stücks
(17) laufende Gleitstück (9) auf einem Arbeitsweg zurückzieht, der gleich ist dem Schlittenrücklaufweg,
und daß der Abzug (6) während des Durchladevorganges am Gleitstück (9) mittels eines drehbar
am Gleitstück angeordneten, in eine Schulter (5) am Abzug eingreifenden Sperrstücks (4) festlegbar
ist und daß seine Bewegbarkeit zum Auslösen des Schusses dadurch erreichbar ist, daß ein in den Vorlaufweg
des Verschlusses eingreifender Schieber (3) vorgesehen ist, der beim Schließen des Verschlusses
das Sperrstück (4) aus der Schulter (5) des Abzuges herausdrückt.
2. Pistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrstück (4) bei Beginn der Nachvornebewegung
des Gleitstücks (9) durch Strecken des Schießfingers unter dem Druck einer Blattfeder (12)
mit seinem unteren Arm nach vorn in die Schulter (5) des Abzuges (6) einrastet und diesen dadurch für die
Dauer der Durchladung am Gleitstück (9) festlegt.
3. Pistole nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der unter dem Druck der Schraubenfeder (13) bis in eine Nut (18) nach oben gegangene
Schieber (3) beim Schließen des Verschlusses durch die in der Nut (18) laufende, im Schlitten (1) angeordnete
Schiene (2) nach unten gegen das Sperrstück (4) gedrückt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201374 DE3201374C2 (de) | 1982-01-19 | 1982-01-19 | Selbsttätige Einhandpistole |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201374 DE3201374C2 (de) | 1982-01-19 | 1982-01-19 | Selbsttätige Einhandpistole |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3201374A1 DE3201374A1 (de) | 1983-08-04 |
| DE3201374C2 true DE3201374C2 (de) | 1984-08-23 |
Family
ID=6153319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823201374 Expired DE3201374C2 (de) | 1982-01-19 | 1982-01-19 | Selbsttätige Einhandpistole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3201374C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1338857B1 (de) * | 2002-02-26 | 2008-04-16 | Mario Franchini | Automatische oder Halbautomatische Feuerwaffe |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT136098B (de) * | 1932-11-09 | 1933-12-27 | Karl Ringl-Martin | Einhand-Repetierpistole. |
| DE908109C (de) * | 1943-12-14 | 1954-04-01 | Dr Josef Buerke | Selbsttaetige Einhandpistole mit ungeteiltem Schlitten |
-
1982
- 1982-01-19 DE DE19823201374 patent/DE3201374C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3201374A1 (de) | 1983-08-04 |
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Legal Events
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