DE396988C - Das Seilspringen nachahmende Puppe - Google Patents
Das Seilspringen nachahmende PuppeInfo
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- DE396988C DE396988C DED42587D DED0042587D DE396988C DE 396988 C DE396988 C DE 396988C DE D42587 D DED42587 D DE D42587D DE D0042587 D DED0042587 D DE D0042587D DE 396988 C DE396988 C DE 396988C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H13/00—Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole
- A63H13/02—Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole imitating natural actions, e.g. catching a mouse by a cat, the kicking of an animal
- A63H13/04—Mechanical figures imitating the movement of players or workers
- A63H13/14—Rope-jumping toy figures
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AI 12. JUNI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77f GRUPPE
(D 425871*177f)
Stanley Thomas Dew und Frederick Otto Trautmann in Leicester, Engl.
Das Seilspringen nachahmende Puppe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1922 ab. ■
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom i. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in England vom 23. November 1921 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine das Seilspringen nachahmende Puppe. Das Neue besteht in
der durch die Ansprüche gekennzeichneten und nachstehend näher erläuterten Einrichtung.
Die Erfindung ist in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen auf der Zeichnurg
dargestellt.
Abb. ι zeigt die seilspringende Puppe von vorn im Schnitt, Abb. 2 ist eine Seitenansicht
zur Abb. 1, Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform mit nicht unterbrochenem Sprungseil,
Abb. 4 zeigt die Form des Sprungseiles nach Abb. 3, Abb. 5 und 6 zeigen weitere Ausführungsformen.
Im Rumpf 24 der Puppe befindet sich ein Gehäuse 9, in dem ein Federwerk untergebracht
ist. Das Federwerk treibt eine Welle 4 an, die zweckmäßig durch die Arme der Puppe
geführt ist. Mit dieser Welle 4 ist das Sprungseil in Gestalt eines Drahtbügels 14 fest ver-
bunden. Der Bügel kann, wie in Abb. r und 2 dargestellt, in der Mitte unterbrochen oder,
wie in den übrigen Abbildungen dargestellt, aus einem einzigen Draht bestehen. Er hat
gegenüber dem Puppenkörper eine solche Länge, daß er bei jedesmaliger Umdrehimg
schlaghebelartig auf die Unterlage aufschlägt. Nach Abb. 1 und 2 sind an den unteren, auf
die Laufflächen aufschlagenden Enden des geteilten Drahtbügels Gummischeiben 39 angebracht.
Die Füße 18 der Puppe sind, um die Puppe möglichst standfest zu machen, aus
Blei oder einem sonstigen spezifisch schwerwiegenden Material hergestellt. Auch können
die Füße an einem Gestell 28 mit Rollen 10 befestigt werden.
Die in Abb. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführungsform
nach Abb. 1 bzw. 2 nur dadurch, daß das Sprungseil bzw. der Drahtbügel 14 nicht unterbrochen
ist. An den unteren, auf die Lauffläche aufschlagenden Enden des Sprungseiles : sind ebenfalls wieder Gummiballen 39 vorgesehen.
Wie das Sprungseil für df η Fall der Abb. 3 zu biegen ist, ist insonderheit aus
Abb. 4 zu erkennen.
Der durch das Federwerk in Drehung versetzte Bügel 14 schlägt bei jedesmaliger Umdrehung
mit seinem unteren Ende (Gummiballen 39) auf die Unterlage, auf der die Puppe frei steht, schlaghebelartig auf. Dadurch
wird die Puppe etwas angehoben und pendelt sogleich mit den Füßen etwas nach vorn, dem Bügel Zeit lassend, unter den Füßen
nach hinten wegzugleiten. Es wird dadurch der Eindruck erweckt, als ob die Puppe über
das Seil springt und gleichzeitig erhält die Puppe außerdem eine fortschreitende Bewegung.
Abb. 5 stellt eine weitere Ausführungsform dar. Das Sprungseil ist hier ähnlich wie nach
Abb. ι ausgebildet, jedoch wird zwischen den unteren Enden bzw. zwischen den Ballen 39
ein Faden verspannt. Damit dieser nun ungehindert zwischen den Füßen der Puppe hinwegschlagen
kann, werden· die am Umfange verzahnten Räder 25, 26 vorgesehen, die
gleichzeitig mit der Bewegung des Sprungseiles vom Federwerk aus über eine Welle 27
in Drehung versetzt werden. Um die Standfestigkeit der Puppe noch zu erhöhen, wird
hinter den Füßen eine Laufrolle 29 angeordnet (die Füße sind bei dieser Ausführungsform
nicht zur besonderen Darstellung gelangt). Schlägt das Sprungseil bei dieser Ausführungsform
also auf die Lauffläche auf, um die Puppe etwas anzuheben und dabei gleichzeitig
nach vorn zu bewegen, so wird der zwischen den Ballen 39 verspannte Faden wohl in den
meisten Fällen ungehindert unter den Füßen der Puppe hinvveggleiten. Falls dies jedoch
nicht eintreten sollte, sorgen die am Umfange verzahnten Räder 25, 26 dafür, daß der Faden
schnellstens unter den Füßen der Puppe fortbewegt wird. Der Faden legt sich in irgendeine
der Zahnlücken der Räder 25, 26 und wird mit den sich weiterdrehenden Rädern nach hinten unter den Füßen der Puppe hinweg
fortgeschoben.
Die in Abb. 6 dargestellte Ausführungsform zeigt eine Puppe mit beweglichen Füßen. Die
Füße 18 sind einerseits an den Zapfen 31 einer Kurbelwelle 27 und andererseits über eine
besondere Führung an -eine Kurbelwelle 32 angeschlossen. Die Kurbelwellen werden von
dem hier nicht dargestellten Federwerk in Drehung versetzt. Gleichzeitig mit dem Durchschlagen
des Springseiles 14 führen die Füße 18 eine Auf- und Abwärtsbewegung aus. Das
Seilhüpfen wird dadurch dem natürlichen Seilhüpfen weitgehendst. nachgeahmt. Auch bei
dieser Ausführungsform ist Sorge für möglichste Tieflegung des Schwerpunktes getragen,
indem an der tiefsten Stelle des Gehäuses 9 ein Gewicht 28 o. dgl. vorgesehen
wird.
Claims (3)
1. Eine das Seilspringen nachahmende Puppe, dadurch gekennzeichnet, daß bei
einer freistehenden Puppe dtr in bekannter Weise in Höhe der Arme an dem Puppenkörper
angeordnete, um diesen schwingende, das Schwingseil darstellende Drahtbügel (14) gegenüber dem Puppenkörper
eine solche Länge hat, daß er bei jedesmaliger Umdrehung schlaghebelartig auf die Unterlage aufschlägt, damit die Puppe
anhebt und ihr gleichzeitig eine fortschreitende Bewegung erteilt.
2. Puppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtbügel (14)
an den mit der Bodenfläche in Berührung kommenden Stellen mit Gummi- oder aus irgendeinem anderen Material bestehenden,
beispielsweise auch mit Korkballen (39) versehen ist.
3. Puppe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Springseil
ersetzende Drahtbügel (14) aus zwei gleichen getrennten Hälften (Abb. 1) be- no
steht, denen das unter den Füßen der Puppe hinweggleitende Mittelstück fehlt und deren untere Enden ebenfalls einen
Kork- oder Gummiballen (39) aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB31346/21A GB188960A (en) | 1921-11-23 | 1921-11-23 | Improvements in or relating to skipping toys |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396988C true DE396988C (de) | 1924-06-12 |
Family
ID=10321744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED42587D Expired DE396988C (de) | 1921-11-23 | 1922-10-24 | Das Seilspringen nachahmende Puppe |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1594649A (de) |
| DE (1) | DE396988C (de) |
| FR (1) | FR557700A (de) |
| GB (1) | GB188960A (de) |
Cited By (2)
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-
1921
- 1921-11-23 GB GB31346/21A patent/GB188960A/en not_active Expired
-
1922
- 1922-10-18 US US595264A patent/US1594649A/en not_active Expired - Lifetime
- 1922-10-23 FR FR557700D patent/FR557700A/fr not_active Expired
- 1922-10-24 DE DED42587D patent/DE396988C/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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