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DE395067C - Registrierkasse mit Sondertasten und mehreren Schubkaesten - Google Patents

Registrierkasse mit Sondertasten und mehreren Schubkaesten

Info

Publication number
DE395067C
DE395067C DEN21112D DEN0021112D DE395067C DE 395067 C DE395067 C DE 395067C DE N21112 D DEN21112 D DE N21112D DE N0021112 D DEN0021112 D DE N0021112D DE 395067 C DE395067 C DE 395067C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
receipt
cash register
check
drawer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN21112D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NCR Voyix Corp
Original Assignee
NCR Corp
Publication date
Priority to DEN21112D priority Critical patent/DE395067C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE395067C publication Critical patent/DE395067C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/10Transfer mechanisms, e.g. transfer of a figure from a ten-key keyboard into the pin carriage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Registrierkasse mit Sondertasten und mehreren Schubkästen. Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse reit Sondertasten und mehreren Schubkästen und bcstcht im wesentlichen darin, claß ein Sperrorgan, welches für gewöhnlich in der Bahn des von der Maschine bedruckten Belegscheines, Schecks o. dgl. sich b@ findet, mit der Dreckvorrichtung derart in Verbindung steht, daß es bei der Arbeit der Druckvorrichtimg aus der Bahn des Belegscheines bewegt wird, ein Vorbewegen desselben g(-stattet und gleichzeitig das Schließen des Schubkastens und eine reue Benutzung der Kasse so lange verhindert, bis durch eine Herausnahrne des Belegscheines das Sperrorgan wieder in seine Anfangslage zurückschwingen kann.
  • Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß der die Maschine Bedienende gezwungen wird, den Belegschein oder Scheck, auf welchem der registrierte Betrag aufgedruckt ist, dem Käufer auszuhändigen.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel einer derartig<n Kasse.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, Abb.2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, 1-,ei geschlossenem Schubkasten und Abb. 3 die-elhe Ansicht bei geöffnetem Schubkasten, während Abb. q. die Rückansicht der Schuhkästen veranschaulicht; .
  • Abb. 5 zeigt eine Einzelheit de=s Getriebes. #Die Kasse ist, wie die Abb. i erkennen läßt, mit zwei Schubkästen 2 versehre. Die Anzahl derselben kann iedoch dem jeweiligen Zweck entsprechend vergrößert werden. Es sind Betragstasten 3 und zwei Sondertasten q. und 5 vorgesehen. Seitlich ist die Kasse mit einem Gehäuse 6 für die Druckvorrichtung und einem Behälter für den Scheck sowie einer Platte 7 als Unterlage für den zu bedruckenden Scheck oder Belegschein versehen.
  • Wird ein Barverkauf registriert, so sind folgende Teile in Tätigkeit zu setzen: Nachdem die Betragstasten 3 niedergedrückt worden sind, wird die Kurbel &I gedreht, worauf der Schubkasten, welcher zu dem die Kasse bedienenden Verkäufer gehört, in bekannter Weise .von einer Feder nach außen geschoben wird. Ein Scheck wird bedruckt und gleitet in der Scheckführung auf die Platte 7. Durch eine Vorrichtung wird das Schließen des Schubkastens so lange verhindert, bis der Scheck aus der Scheckführung entnommen ist.
  • Unterhalb der Platte 7 ist bei g ein Hebel io (Abb. 2) angelenkt, dessen oberes Ende mit einem Ansatz ii verseh°n ist, der durch eine entsprechende Aussparung in die Scheckführung hineinragt. Dieser Heb,l io wirkt in der Weise auf den Sperriegel 23 der Schublade ein, daß diese nicht verriegelt «erden kann, solange noch ein Scheck in der Scheckführung liegt und den Hebel io in der in Abb. 3 dargestellten Lage hält. In der Ruhestellung befindet sich der Hebel io in der Lage, wie sie die Abb. 2 veranschaulicht. Beim Betätigen der Druckvorrichtung wird der Hebel io so weit abwärts bewegt, daß er sich außerhalb der Bahn der Scheckführung befindet (Abb. J, so daß der Scheck 12 unbehindert über den Hebel io hinweggleiten kann. Der Druckhammer 8 ist zu diesem Zweck mit einem Ansatz 13 versehen, auf den sich ein Hebel 1q stützt, der bei 15 drehbar gelagert ist und s.ch mit seinem anderen Ende gegen eire am unteren Arm des Hebels io angebrachte Kurvenplatte 16 legt. Der Hebel io ist bei drehbar gelagert und steht unter dem Einfluß einer Feder, so daß, sobald der Hebel io in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt wird, der Hebel 1q in dem entgegengc setzten Sinne des Uhrzeigers verstellt wird. Wird der Hebel i.+ durch den hochgehenden Druckhammer 8 verstellt, so wird der Hebel io in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt und gibt so die Scheckführung frei.
  • Durch das Ausschwingen des Hebels io in die Lage, wie sie die Abb. 3 veranschaulicht, wird durch eine am Hebel io angreifende Stange 17 ein auf der Welle 2o befestigter Arm ig verstellt. An der Welle 2o, die bei 21 (Abb. 4) gelagert ist, ist eine Anzahl von Sperrklinken 22 befestigt. Letztere befinden sich in dcr Ruhestellung in der Lage, wie sie die Abb.2 veranschaulicht. -Befindet sich der obere Ansatz ii des Hebels io außerhalb der Bahn der Scheckführung, d. h. in seiner unteren Lage, so befinden sich die Klinken 22 in der Lage, wie sie die Abb. 3 veranschaulicht.
  • Am Ende jedes Schubkastens ist ein unter dem Einfluß einer Feder 24 stehender Riegel 23 drehbar befestigt, der beim Schließen des Schubkastens unter eine Sperrplatte 25 greift (Abb. 3) und so den Schubkasten in der Verschlußlage festhält. Das Abwärtsbewegen dieses Riegels zwecks Freigabe des Schubkastens wird durch einen parallel zur Hinterwand des Gehäuses angeordneten Hebel 26 (Abb. 2 und 4) bewirkt. Letzterer wird beim Drehen der Handkurbel 8`1 unter Vermittlung der senkrechten Stange 28 in bekannter Weise zum Ausschwingen gebracht. Auf einem Zapfen 30 ist ein Hebel 29 drehbar gelagert (Abb. 2, 3 und 4), dessen unteres Ende in der Bahn des Riegels 23 liegt. Wenn die Schublade von ihrer Feder nach außen geschoben ist, wird der Hebel 29 von einer auf sein unteres Ende einwirkenden Feder in die in Abb. 3 dargestellte Lage gebracht.
  • Wird durch das Ausschwingen des Hebels io der Ansatz ii desselben aus der Bahn der Scheckführung bewegt, so wird durch die Stange 17 die Klinke 22 in dem Sinne des Uhrzeigers verdreht, wobei sie sich gegen das obere Ende des Hebels 29 legt und diesen in seiner Lage nach Abb. 3 sperrt.
  • In dieser Stellung verhindert der Hebel 29, daß der Schubkastenriege123 des geöffneten Schubkastens beim Zuschieben desselben wieder in die Verschlußstellung! gehen kann, indem dann der Riegel 23 mit seiner schrägen Fläche gegen das untere Ende des in der Lage, wie sie die Abb. 3 veranschaulicht, befindlichen Hebels 29 trifft. Der Rfegel 23 wird hierbei, wie punktiert dargestellt, von dem durch die Klinke 22 in der Sperrlage gehaltenen Hebel 29 nach unten gedrückt, so daß der Riegel 23 nicht hinter die Platte 25 greifen kann.
  • Hierdurch wird erreicht, daß der Schubkasten nicht eher wieder geschlossen werden kann, bis der Scheck 12 aus der Scheckführung herausgenommen ist. Nach Herausnahme des Schecks kann der Hebel io in seine Normallage und damit das mit ihm zusammenhängende Getriebe einschließlich des Hebels 29 in die Normallage (Abb. 2) zurückgehen.
  • Sobald jedoch der Scheck 12 von Hand aus der Scheckführung herausgenommen wird, liegt die Bahn für den Ansatz ii des Hebels io frei, so daß dieser Ansatz unter dem Einfluß der an dem Hebel angreifenden Feder in Gegenzeigerrichtung (Abb. 3) ausschwingen kann und damit die Scheckführung slierrt. Gleichzeitig hat dies zur Folge, daß durch die Stange 17 die Sperrklinke 22 aus der Bahn des Hebels 29 zurückgezogen wird, so daß dieser in seine Ruhelage (Abb. 2) zurückkehren kann, sobald der entgegenwirkende Einfluß der auf sein unteres Ende wirkenden Feder überwunden wird. D (iss geschieht durch den hakenförmigen Riegel 23, dessen Belastungsfeder 24 zu diesem Zwecke stärker sein muß als jene Feder. Trifft nämlich beim Einschieben der Schublade der Riegel 23 nach erfolgter Entsperrung des Hebels z9 auf dessen Nase auf, so wird er, durch die stärkere Feder 24 in wagerechter Lage gehalten, das untere Hebelende nunmehr zurückdrücken und dadurch den Hebel 29 wieder in seine senkrechte Ausgangslage zurückführen, bis der Riegel 23 von neuem hinter die Platte 25 schnappt. Die Schublade ist damit wieder bis zum nächsten Kassengang in ihrer Schlußlage gesichert (Abb. 2).
  • In der Abb. .4 sind der Einfachheit halber nur zwei nebeneinanderstehende Schubkästen 40 und 41 in der Ansicht von hinten dargestellt. Beide Schubkästen stehen unter dem Einfluß eines gemeinschaftlichen Hebels io. Selbstverständlich kann die Anzahl der Schubkästen, deren Riegel 23 durch den Hebel io beeinflußt werden, dem jeweiligen Zweck entsprechend gewählt werden, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.
  • Die Verstellung des Hebels io wirkt aber auch noch auf eine Sondertaste 4. Zu diesem Zweck ist an dem Maschinengehäuse, welches die Sondertasten 4, 5 (Abb. 5) trägt, ein Winkelhebel 6o drehbar gelagert, der an seinem Arm 61 mit einer als Lager für den Zapfen 62 der Taste 4 dienenden Aussparung versehen ist. Der andere Arm des Winkelhebels ist durch eine Stange 63 mit einem bei 65 drehbar gelagerten Winkelhebel 64, 66 verbunden, dessen senkrechter Arm 66 durch eine Stange 67 mit dem unteren Arm des Hebels io verbunden ist.
  • Soll ein Barverkauf registriert werden, so müssen zuerst die erforderlichen Betragstasten 3 und darauf die Sondertaste 4 niedergedrückt werden. Ist ein Scheck oder Belegschein in der Maschine liegengeblieben, so kann die Taste 4 nicht niedergedrückt werden, da durch den noch in der Maschine befindlichen Scheck oder Belegschein 12 (Abb. 3) der Hebel io an einem Ausschwingen entgegen dem Sinne des Uhrzeigers (Abb. 3) und damit an einem Aufwärtsbewegen des Ansatzes ii verhindert wird. Der Hebel io verbleibt somit so lange in der Lage, wie sie die Abb. 3 veranschaulicht, bis der Scheck oder Belegschein der Kasse entnommen ist.
  • Zn dieser Lage, d. h. wenn der Ansatz zi des Hebels io sich außerhalb der Scheckführung befindet, ist durch die Stange 67 der Winkelhebel 6q., 66 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers in bezug auf Abb. 5 verstellt worden, wodurch die an seinem wagerechten Arm angreifende Stange 63 abwärts bewegt ist, was wiederum zur Folge hatte, daß der Arm 61 des Winkelhebels 6o in die Bahn des Zapfens 62 der Taste q. gelangt. Befinden sich die Teile in dieser Lage, so kann die Taste nicht niedergedrückt werden, da der Zapfen 62 derselben dann sofort auf das vordere Ende des Armes 61 des Winkelhebels trifft. Ein Niederdrücken der Sondertaste q. und damit das Registrieren eines Barverkaufes ist somit verhindert, solange sich noch ein Scheck oder Belegschein oberhalb des Ansatzes ii des Hebels io befindet. Es kann somit kein Barverkauf registriert werden, solange noch ein Belegschein o. dgl. sich in der Druckstellung befindet.
  • Die Sondertaste 5 ist mit einem seitlichen Stift 76 versehen, der auf den oberen Ansatz 75 eines bei 74 drehbar gelagerten Hebels 73 einwirkt. Dieser Hebel ist mit einer dem Zapfen 76 entsprechenden Aussparung 77 versehen und durch eine Stange 78 mit einem bei 72 drehbar@gelagerten Hebe171 verbunden, der unter dem Einfluß einer Feder 70' steht. Die Sondertaste 5 wird nur niedergedrückt, wenn von dem Verkäufer eine Rechnung ausgeschrieben worden ist, auf welche dann der Gesamtbetrag durch die Maschine aufgedruckt wird. Zu diesem Zweck muß zuerst der als Rechnung dienende Belegschein ausgefüllt und in die Maschine eingeführt werden, so daß derselbe von dem Druckhammer 8 gegen die Typenräder gepreßt werden kann. Das Einführen eines Belegscheines ist aber nur möglich, wenn sich der Hebel io in der Ruhelage, d. h. in der Stellung, wie sie Abb. 3 darstellt, befindet. Zu diesem Zweck muß der Hebel 9o von Hand im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht werden, wodurch der Ansatz ii des Hebels io aus der Bahn des Belegscheines bewegt wird. Darauf wird die Taste 5 niedergedrückt. Letztere kann nur niedergedrückt werden, wenn durch den eingelegten Belegschein der Ansatz 7o des Hebels 71 in der Lage, wie sie die Abb. 5 veranschaulicht, gehalten wird. Andernfalls wird durch die Feder 7o@' der Hebel 7 1 so verstellt, daß durch die Stange 78 der Hebel 73 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers zum Ausschwingen gebracht wird, so daß ein Ansatz 77 sich in der Bahn des Zapfens 76 der Taste 5 befindet und somit ein Niederdrücken der Taste 5 verhindert wird indem beim Niederdrücken der Taste 5 deren Zapfen 76 gegen den Vorsprung 77 trifft. Die Taste 5 kann somit nicht niedergedrückt werden, wenn vFrgessen worden ist, einen Belegschein oder eine Rechnung in die Maschine einzuführen. Da die von der Maschine ausgegebenen Schecks kürzer sind als die Belegscheine, haben diaselben keinen Einfluß auf den Hebel ; i. , Ein Vertauschen der Tasten, um falsche Registrierungen vorzunehmen, ist durch diese Einrichtung verhindert, denn die Taste 5 kann nur niedergedrückt werden, wenn ein Belegschein in die Maschine eingeführt ist, während die Taste .4 nur gedrückt werden kann, wenn der hei d@ m Barverkauf von der Maschine verausgabte Scheck aus derselben herausgenommen worden ist.
  • Der Hebel 9o, der lose auf dem Zapfen 9 gelagert ist, ist an seinem vorderen Ende mit einem Handgriff gi versehen. Die Verstellung des Hebels io durch den Hebel 9o erfolgt durch einen Ansatz 92 desselben, der seitlich über den Hebel io greift (Abb. 2).

Claims (3)

  1. YATr,NT-ANspkL'ciIr: i. Registrierkasse mit Sondertasten und mehreren Schubkästen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrarm (io, ii), welcher sich für gewöhnlich in der Bahn des von der Maschine bedruckten Belegscheines, Schecks o. dgl. befindet, mit der Druckvorrichtung derart in Verbindung steht, daß er durch den Druckvorgang aus der Bahn des Belegscheines herausbewegt wird und somit ein Vorbewegen desselben gestattet, wobei gleichzeitig das Schließen des Schubkastens so lange verhindert wird, bis durch Herausnehmen des Belegscheines der Sperrarm (io, ii) wieder in seine Ruhelage zurückschwingen kann.
  2. 2. Registrierkasse nach Am.pruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrarm (io, ii) durch ein Gestänge (67, 66, 6q., 63) mit einem Sperrhebel (6o) einer Sondertaste (q.) derart in Verbindung steht, daß er ein Niederdrücken der Taste verhindert, solange der bedruckte Belegschein sich noch in der Kasse befindet.
  3. 3. Registrierkasse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Sondertaste (5) nur niedergedrückt werden kann, wenn durch einen in die Maschine eingeführten Belegschein ein Hebel (7o, 71) so weit zum Ausschwingen gebracht ist, daß durch ein mit diesem Hebel in Verbindurg stehendes Gestänge (78, 73, 75) die Freigabe der Taste erfolgt ist.
DEN21112D Registrierkasse mit Sondertasten und mehreren Schubkaesten Expired DE395067C (de)

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