DE3949C - Verfahren zur Kälteerzeugung zum Zweck der Konservirung von Fleisch, anderen Nahrungsmitteln und Getränken - Google Patents
Verfahren zur Kälteerzeugung zum Zweck der Konservirung von Fleisch, anderen Nahrungsmitteln und GetränkenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt die bessere und ökonomischere Conservirung von Fleisch oder
anderen Nahrungsmitteln während des Transportes zur See oder auf dem Lande oder während
es auf Lager ist; indessen sind unsere Verbesserungen auch anwendbar auf Kühlung
von Getränken in Brauereien oder anderswo.
Das Fleisch wird in eine Kammer gegeben, welche am vortheilhaftesten möglichst luftdicht
gemacht wird, und deren Wände möglichst geringe Wärmeleitungsfähigkeit haben.
Luft, welche durch die das Fleisch enthaltende Kammer circulirt, geht durch Apparate, in
welchen sie comprimirt wird; dann wird sie in diesem comprimirten Zustande durch Wasser
und auf andere Weise abgekühlt und darauf wieder expandirt. Die Temperatur in der
Kammer soll infolge dessen nie 100C übersteigen
und nie so tief sinken, dafs das Fleisch gefrieren und dadurch beschädigt werden könnte.
Eine Schwierigkeit, welche bei den meisten Anwendungen des Systems der Kälteerzeugung
durch die Wiederexpansion zusammengeprefster und abgekühlter Luft sich ergiebt, ist die Bildung
von Eis, wenn die Wiederexpansion eintritt und welche ein richtiges Arbeiten des Apparates
verhindert. In der von uns vorgesehenen Anwendung zu Conservirungszwecken wäre es nachtheilig,
gefrorene Theile durch die wiederexpandirte Luft in die Fleischkammer zu bekommen,
und ein Theil unserer Erfindung betrifft speciell die Verhütung dieser Unzukömmlichkeit.
Unsere Erfindung bezieht sich auch auf eine verbesserte Art der Zusammenstellung
der einzelnen Theile des Apparates unter Vermeidung schwerer Schwungräder, auf Verbesserung
und Gleichmäfsigkeit der allgemeinen Bewegung und auf Anwendung des Apparates für Schiffe und Eisenbahnen.
Um die Bildung von Eis in der wiederexpandirenden Luft zu verhindern, führen wir
die Abkühlung der comprimirten Luft in einer wirksameren Weise aus, als bisher geschehen,
indem wir die Luft von der Feuchtigkeit trennen; kurz vor ihrer Wiederexpansion wird sie durch
einen langen Weg in eigens angeordneten Röhren einer Temperatur ausgesetzt, die kalt
genug ist, um alle übrigbleibende Feuchtigkeit niederzuschlagen. Jedoch soll die Feuchtigkeit
der Luft nicht so vollständig entzogen werden, dafs sie eine unerwünschte trocknende Wirkung
auf das zu kühlende Fleisch u. dergl. ausübt; auch soll die Temperatur der Röhren nicht so
niedrig sein, dafs das sich in ihnen niederschlagende
Wasser gefrieren würde.
Fig. ι auf Blatt I der beiliegenden Zeichnungen stellt einen Grundrifs des Apparates dar, theilweise
im Horizontalschnitt, und Fig. 2, Blatt II, ist eine Seitenansicht, theilweise im Verticalschnitt.
Diese Figuren sollen nicht die verschiedenen Haupttheile des Apparates darstellen
in den bezüglichen Stellungen, welche am besten oder passendsten für sie am Bord des Schiffes
oder in anderen Situationen sein mögen, sondern sind angeordnet, um die Verbindungen zwischen
den Theilen in einer passenden Weise zu .zeigen.
Die Figuren auf Blatt III der Zeichnungen .sind
vergröfserte Ansichten von einzelnen Theilen1.
Auf einem Gestell oder einer Fundamentplatte ι von rechteckiger Form im Gründrifs
wird von drei Lagern an einem Ende quer eine horizontale Welle 2 getragen, welche zwei Paar
Kurbeln 3, 4, 5, 6 auf sich hat. Die Kurbeln eines jeden Paares stehen unter rechten Winkeln
zu einander. An den ä'ufseren Enden der Welle 2 befinden sich zwei leichte Schwungräder
7. Die beiden äufseren Kurbeln 3, 6 sind mittelst Stangen 8 mit den Kolbenstangen 9
zweier horizontaler doppeltwirkender Dampfcylinder 10 verbunden, welche Ventilkasten an
ihren äufseren Seiten mit Ventilen haben, die durch die Stangen 11 mittelst einfacher Excenter
12 auf der Kurbelwelle 2 bewegt werden.
Die zwei inneren Kurbeln 4, 5 sind mittelst Stangen 13 mit den Kolbenstangen 14 zweier
horizontaler doppeltwirkender Luftexpansionscylinder 15 verbunden , welche Ventilkasten
an ihren Unterseiten haben (bezeichnet bei 16 in Fig. 2 durch punktirte Linien) und mit gewöhnlichen
Schieberventilen und separaten Expansionsventilen versehen sind, welche durch schaukelnde Wellen 17 und Stangen 18 von
Excenterpaaren 19 auf der Kurbelwelle 2 getrieben werden. Die Kolbenstangen 9, 14 der
Dampf- und Luftexpansionscylinder 10,1 5 gehen durch Stopfbüchsen an beiden Enden jener
Cylinder und gehen fortgesetzt durch Stopfbüchsen in vier Luftcompressionscylinder 20,
die an dem Fundamentgestell 1 befestigt sind, am entgegengesetzten Ende von dem, wo die
Kurbelwelle 2 getragen wird. Einer dieser Luftcompressionscylinder 20 ist auf Blatt III der
Zeichnungen vergröfsert gezeigt. Fig. 4 ist eine Endansicht und Fig. 5 ein Verticalschnitt. Die
Ventile sind automatische Scheibenventile, welche durch den Druck der Luft geöffnet und durch
Federn geschlossen werden, die in einer wohlbekannten Weise construirt und angeordnet sind,
wie aus Fig. 5 leicht verständlich. Die Luft tritt durch Röhren 21 in die Cylinder durch die
Ventile 22 ein, welche sich in den oberen Theilen der Cylinderenden befinden, und tritt
aus durch Ventile 23 in den unteren Theilen der Cylinderenden und durch Röhren 24 zwischen
den Cylindern. Die verschiedenen Verbindungen, die aus der Zeichnung ersichtlich,
wurden gemacht, um leichter zu den inneren Theilen behufs Prüfung, Reinigung oder Reparatur
gelangen zu können. An jedem Ende jedes Luftcompressionscylinders 20 befindet sich
ein kleines Rohr 25 zum Wassereinspritzen, um die bei der Compression entstehende Hitze
zu absorbiren, und dieses Wasser läuft in den Röhren 24 an deren tiefster Stelle durch
Röhren 26 zu irgend einem passenden Klappen-Auslafsapparat. Die Luftcompressionscylinder 20
können mit einem Mantel gemacht werden, in dem kaltes Wasser circulirt,' um mitzuwirken,
die. Luft, · während sie comprimirt wird, zu kühlen; wir glauben jedoch, dafs,die Einspritzung
des Wassers (durch' die Röhren 25) in die'Luft selbst der wirksamste und ökonomischste
Weg ist, die Luft während der Compression abzukühlen,' besonders wenn sie mit unserem verbesserten, hierin beschriebenen
Apparat combinirt wird-, die Abkühlungsaction zu vervollständigen und nachher die Feuchtigkeit
von der Luft zu trennen. Das Wasser, welches in die Luftcompressionscylinder 20 und
in andere Theile des Apparates gespritzt wird, wird durch zwei Pumpen 27 getrieben, die
sich an den Seiten des Gestelles 1 befinden und mittelst Stangen 28 von excentrischen Bolzen
an den Schwungrädern 7 bewegt werden.
Die comprimirte Luft gelangt von den Ausblaseröhren 24 der Compressionscylinder 20
durch Röhren 29, D in den Apparat zum Vervollständigen ihrer Abkühlung und Trennung
der Feuchtigkeit von ihr. Dieser Apparat, welcher vergröfsert und im Verticalschnitt in
Fig. 3 auf Blatt III der beiliegenden Zeichnungen gezeigt ist, umfafst zwei Verticalcylinder A B
oder Kessel von beliebiger brauchbarer Form und einen Satz Röhren C. Der erste Kessel A
ist mit einem Einsatz D an seinem unteren Ende versehen, um die comprimirte Luft von
den Compressionscylindern eintreten zu lassen; die Luft steigt durch diesen ersten Kessel A
aufwärts, geht dann durch einen Verbindungskanal E oben in den zweiten Kessel B, in welchen
sie herabsteigt und von dessen unterem Theil sie in den Röhrensatz C gelangt. Oben
im ersten Kessel A ist ein Rohr F angebracht, durch welches Wasser von gewöhnlicher Temperatur
oder kälter, wenn dieses bequem zu erlangen, eingeführt wird; dieses Wasser wird
durch eine Pumpe hineingedrückt, um die innere Spannung der comprimirten Luft zu
überwinden. Dieses Wassereinspritzrohr F ist mit einem Seiher oder Sieb G oder anderer
Vorrichtung, um das eintretende Wasser zu verspritzen und zu zerstreuen, versehen; dadurch
wird das Wasser über die ganze Fläche des Kessels A vertheilt; dabei ist es wichtig,
dafs, während die Luft aufwärts steigt und das Wasser abwärts fällt, dieselben sich innig vermischen.
Um vollkommenen Contact zwischen Wasser und Luft zu sichern, so dafs das Wasser so viel als möglich die durch die Compression
der Luft entstandene Wärme aufnimmt, befindet sich im Kessel A ein Material, durch
welches das Wasser abtropft, während die Luft durch die Zwischenräume aufwärts steigt. Zu
diesem Zwecke wenden wir eine Anzahl durchlöcherter Metalldiaphragmen H an, welche im
unteren Theile des Kessels A befestigt sind, jedoch sich über dem Lufteinlafs D befinden, und
es ist am besten, in den Diaphragmen die
Löcher gegenüber"; dem festen-Metall des oberen
und unteren nächsten Stückes zu setzen,, damit die getheilten Luftströme ihre Richtung stets
verändern und. dadurch' über die .benetzten Oberflächen der Diaphragmen streichen müssen.
Gleiche Diaphragmen 7 sind im-zweiten Kessel B
angebracht (oder irgend eine ähnliche; Anordnung eines Materials kann statt dessen substituirt
werden). Der Zweck dieser zweiten Serie von Diaphragmen I im zweiten Kessel B ist in
einem Sinne das entgegengesetzte von dem der Serie H im ersten Kessel A. Die erste Serie H
dient zum Engzusammenbringen von Luft und Wasser, die zweite Serie I dient zum Trennen
der Luft von der Feuchtigkeit, welche die Luft vom Kessel A in den Kessel B herüberbringt.
Die Luftströme passiren durch die Löcher in jeder Platte /, streifen in der Folge die nächste
Platte und streichen die herabhängende Feuchtigkeit von den Platten ab. Am Boden jedes
Kessels A B befinden sich Kammern I K, welche das Wasser aufnehmen, welches dann
von Zeit zu Zeit oder fortwährend durch irgend einen entsprechenden Wasserwechsel oder Ventil
entfernt wird.
Da das angewendete Wasser, welches durch das Rohr F eingeführt wird, die gewöhnliche
Temperatur hat, so kann es natürlich die Wärme der Luft nicht unter diese Temperatur bringen,
und bei dieser Temperatur der Luft verbleibt noch einige Feuchtigkeit, welche sich niederschlagen
und möglicherweise beim nachherfolgenden Expandiren und bedeutenden Sinken der Temperatur der Luft gefrieren würde. Es
ist nun Zweck der Röhrenanordnung C, die Luft, ehe sie in die Expansionscylinder tritt,
von jeder Feuchtigkeit, welche gefrieren und dadurch das richtige Arbeiten des Apparates
stören könnte, zu befreien. Diese Röhren C befinden sich in einer Atmosphäre von niedrigerer
Temperatur als die gewöhnliche, und da sie vom Kessel B ab aufwärts geneigt sind, sammelt
sich die Feuchtigkeit in ihnen infolge der zunehmenden Kälte und läuft aus ihnen zurück
in den Kessel B. Wir bringen die Röhren C in der Kammer M an, in welcher das Fleisch
oder andere Substanzen, welche bei niedriger Temperatur conservirt werden sollen, sich befinden,
und erhalten dadurch die niedrige Temperatur in praktischer Weise und ohne Gefahr
des Gefrierens des in den Röhren sich sammelnden Wassers, da die Temperatur in der Kammer
immer über dem Gefrierpunkt gehalten wird. Die Röhren C sollen von beträchtlicher Länge
sein, die bestimmte Länge hängt in jedem Falle von der beabsichtigten Temperatur, die in der
Kammer M erreicht werden soll, und von anderen Umständen ab. Wo verschiedene
Kammern M durch den Kühlapparat kalt erhalten werden sollen (z. B. eine Anzahl zusammenhängender
Guterwagen eines Eisenbahn-,züges oder verschiedene getrennte Räume in
einem Schiffe), braucht man die Röhren C nur in" einer Abtheilung der Serie anzuordnen.
An ihren höheren Enden stehen die Röhren C mit einem Rohr N in Verbindung, Fig. ι
und 2, welches die Luft zu den Luftexpansionscylindern ι 5 führt. Nachdem die Luft in diesen
Cylindern expandirt wurde, gelangt sie durch das Rohr P in die Kammer oder in die Kammern
M, in welche sie in ihrem expandirten und kalten Zustand entleert wird, indem sie
durch Röhren vertheilt wird, die mit adjustirbaren Ventilen versehen sind, so dafs eine
möglichst gleichmäfsige Temperatur in der Kammer oder in den Kammern gesichert wird.
Die Luft, die in die Compressionscylinder 20 durch Röhren 21 gezogen wird, wird gewöhnlich
zu diesen durch andere Röhren geführt (hier nicht in den Zeichnungen gezeigt), welche
mit der Kammer M zusammenhängen, so dafs dieselbe Luft stets durch den ganzen Apparat
circulirt und nur von der Wärme befreit zu werden braucht, welche sie jedesmal absorbirt,
um durch die Kammer oder Kammern M zu passiren.
Auf Schiffen dürfte es am praktischsten sein, die Kühl - und Feuchtigkeit absondernden
Cylinder A B in die Kammern M oder in eine Serie solcher Kammern zu stellen, während die
Compressionsmaschinerie besser auf die Kammer oder Kammern M gesetzt werden kann; in
diesem Falle können die verschiedenen Rohrverbindungen 29. DFNP, vereinfacht werden.
Wenn die ganze Kraft der Maschine nicht immer gebraucht wird, so kann ein Theil ausgelöst
und in Ruhe verbleiben. Es kann z. B. die Welle 2 aus zwei Theilen gemacht und in
der Mitte doppelt gekuppelt werden, so dafs, wenn ausgekuppelt wird, die eine Hälfte der
Maschine ohne die andere arbeiten kann. Wenn beide Kurbelpaare 3, 4, 5, 6 und die verbundenen
Theile arbeiten, wird die allgemeine Wirkung gleichförmiger werden, sobald ein Paar Kurbeln unter Winkeln von 45 ° gegenüber
dem anderen Paare steht. Es ist ein wichtiger Vortheil unserer Maschinerie, dafs,
im Falle ein Cylinder in Unordnung kommt, der betreffende Theil ausgelöst werden kann,
während die übrige Maschinerie fort arbeiten kann.
Im Falle Butter, Früchte oder andere feste Nahrungsmittel oder Getränke conservirt werden
sollen, wird es nicht nothwendig oder wUnschenswerth sein, dieselben Grenzen der
Temperatur, ,wie die hier für Fleisch angegebenen, innezuhalten. Unser Apparat kann
zu dem Zweck verschieden arbeiten oder regulirt werden, um den verschiedenen Anforderungen
zu genügen.
Die kühlende Wirkung der Maschine hängt natürlich von der durch die Dampfcylinder 10
erzeugten Kraft ab, und die Temperatur in der Kammer M kann demnach regulirt wenden
durch Verstellung der Dampfdrosselklappe. Diese Verstellung kann automatisch geschehen
mittelst eines Apparates von der Art, wie er erfolgreich von Joseph James Coleman zur
Compression von Gasen und Dämpfen angewendet wurde, zum Zweck, flüchtige Kohlenwasserstoffverbindungen
zu trennen. Derselbe enthält ein glockenförmiges Gefäfs, welches mit dem Drosselklappenhebel verbunden ist und in
eine Flüssigkeit taucht, so dafs es bei verschiedenem Druck im Innern steigt und sinkt.
Das Innere communicirt durch ein Rohr. mit dem Gefäfse, welches die zu comprimirenden
Gase enthält. Um diesen Regulirapparat . für unseren Kühlapparat anzuwenden, bringen wir
in die Kammer M ein geschlossenes Gefäfs oder mehrere Gefäfse, communicirend durch
ein Rohr oder Röhren mit der Glocke des Regulators. Die Luft in diesem Gefäfse dehnt
sich aus oder zieht sich zusammen mit dem Temperaturwechsel und bewirkt ein Steigen
oder Fallen der Glocke und dadurch die Regulirung der Dampfdrosselklappe.
Die automatische Regulirung kann auch durch elektrische Schliefsungsströme, welche Elektromagneten
controliren, erreicht werden. Diese sind so angeordnet, dafs sie auf die Dampfdrosselklappe
wirken. Die elektrischen Ströme werden geöffnet oder geschlossen mittelst Quecksilber
, welches wie in einem gewöhnlichen Thermometer wirkt; oder das Quecksilber wird,
wie wir vorziehen, mit einem nicht leitenden OeI oder anderer Flüssigkeit combinirt. In diesem
Apparat befindet sich das OeI oder die nichtleitende Flüssigkeit in einer Glaskugel, welche
mit einem Schenkel eines U-förmig gebogenen Rohres communicirt, dessen anderer Schenkel
dem Zutritt der Atmosphäre offen ist. Das U-förmige Rohr enthält Quecksilber, welches
das OeI abschliefst. Ein Schliefsungsdraht wird ins Rohr geführt, so dafs er immer mit dem
Quecksilber in Contact bleibt, und von zwei anderen Schliefsungsdrähten befindet sich der
eine im inneren--Sckerikel, 'welcher, das OeI
enthält, und. der andere ".im ;äufseren Schenkel'
über. , dem , Quecksilber.' V .Dieses- elektrische.
Thermometer befindet sich, in' der Kammer M,'
deren Temperatur regulirt' werden soll, und· wenn die Temperatur dieser Kammer zwischen
gewissen Grenzen, für weiche das Thermometer construirt ist, bleibt, berührt das Quecksilber
nicht jeden der zwei oberen Schliefsungsdrähte. Wenn die Temperatur ihre obere Grenze überschreitet,
so zwingt die Expansion des Oeles das Quecksilber, den äufseren Schliefsungsdraht
zu berühren, und ein dadurch hervorgebrachter Strom verursacht, dafs ein Elektromagnet auf die
Dampfdrosselklappe so wirkt, dafs der Dampfzutritt vergröfsert wird. Es ist zu verhüten, dafs
in einer Kammer, in welcher sich Fleisch befindet, die Temperatur so tief sinkt, dafs sie
das Frieren verursacht, und dementsprechend ist die untere Grenze des thermometrischen
Apparates auf einen Punkt gestellt, der etwas höher als der Gefrierpunkt liegt, so dafs, wenn
die Temperatur diese Grenze erreicht, die Zusammenziehung des Oeles das Quecksilber
steigen läfst, wodurch dieses mit dem inneren Schliefsungsdraht in Berührung kommt und
dadurch ein Strom entsteht, welcher durch den Elektromagneten auf die Dampfdrosselklappe
einwirkt, die nun den Dampfzulafs verringert. Die elektrische Leitung kann mittelst elektrischer
Glocken Signale geben.
Claims (2)
1. Die Anordnung oder Combination von Dampfmaschinen, Luftcompressions- und
Luftexpansionsapparat in der verbesserten Art, wie wesentlich oben beschrieben wurde.
2. Die Anwendung von Röhren C zum Durchpassiren der comprimirten Luft zu den Expansionscylindern
und die Kammer durchlaufend, in welcher das Fleisch ist oder andere Nahrungsmittel oder Getränke sich
befinden, die der erkältenden conservirenden Wirkung unterliegen, wie wesentlich
oben beschrieben wurde.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3949C true DE3949C (de) |
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ID=282814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3949D Active DE3949C (de) | Verfahren zur Kälteerzeugung zum Zweck der Konservirung von Fleisch, anderen Nahrungsmitteln und Getränken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3949C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0731323A3 (de) * | 1995-03-07 | 1997-06-04 | Ingbuero Dr Foerster | Verfahren zur Kälteerzeugung mit Luft als Kältemittel und als primärer Kälteträger |
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- DE DENDAT3949D patent/DE3949C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0731323A3 (de) * | 1995-03-07 | 1997-06-04 | Ingbuero Dr Foerster | Verfahren zur Kälteerzeugung mit Luft als Kältemittel und als primärer Kälteträger |
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