DE3942752A1 - Fahrzeug zum transport von guetern mit einem heb- und senkbaren koffer - Google Patents
Fahrzeug zum transport von guetern mit einem heb- und senkbaren kofferInfo
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- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 7
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/02—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with parallel up-and-down movement of load supporting or containing element
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B64F—GROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B64F1/32—Ground or aircraft-carrier-deck installations for handling freight
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug zum Transport von Gütern mit
einer mittels Hubscheren hydraulisch heb- und senkbaren Platt
form zur Aufnahme eines mit dieser verbundenen Koffers und einer
im Frontbereich des Fahrzeugs einseitig angeordneten Fahrerkabi
ne, mit einer neben der Fahrerkabine angeordneten und in der
Ebene der Plattform ein- und ausfahrbaren Überladezunge.
Derartige Fahrzeuge finden beispielsweise als Catering- oder
Service-Fahrzeuge zum Be- und Entladen von Flugzeugen Verwen
dung. Die Fahrzeuge werden bei abgesenktem Koffer beladen und
die Güter bei angehobenem Koffer in die Flugzeuge verladen, oder
umgekehrt, die Flugzeuge bei angehobenem Koffer entladen und
damit die Fahrzeuge beladen sowie bei abgesenktem Koffer dann
entladen. Der Catering-Betrieb erfordert bei Verwendung bekann
ter Fahrzeuge einen erheblichen logistischen Aufwand. So sind
oftmals zusätzliche Fahrzeuge bereitzustellen, die die Güter bei
abgesenkter Plattform des Fahrzeuges in den Koffer transportie
ren, dies insbesondere deshalb, weil deren Ladebereich oftmals
nur schwer zugänglich ist. Des weiteren wird es als nachteilig
angesehen, daß die das Fahrzeug führende Person während der Be-
und Entladevorgänge auf die Unterstützung einer außerhalb des
Fahrzeuges befindlichen Hilfsperson angewiesen ist, wodurch sich
die Ladevorgänge verkomplizieren. Schließlich ist es von
Nachteil, daß sich der gefederte Aufbau des Fahrzeuges aufgrund
der Verschiebung der Güter beim Ladevorgang veränderlich
einfedert, womit sich über die Bewegung der Plattform die
Position des Koffers verändert.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fahrzeug der
genannten Art so weiter zu bilden, daß es universell einsetzbar
ist, insbesondere universell für den Catering-Betrieb.
Die erfindungsgemäße Lösung ist gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
- - ein U-förmiger Portalrahmen umschließt den Frontbereich des Koffers und ist über den Koffer hinaus verschiebbar,
- - das Frontende des Portalrahmens nimmt einen U-förmig ausgebildeten Faltenbalg auf,
- - mit dem die Plattform tragenden Fahrgestellrahmen ist im Frontbereich des Fahrzeugs eine Ladebordwand verbunden,
- - am hinteren Ende des Koffers ist eine weitere Ladebordwand installiert.
Bei dem erfindungsgemäßen Fahrzeug ermöglicht zunächst der den
Koffer umschließende Portalrahmen bei geringem Bauaufwand ein
einfaches Andocken des Fahrzeuges an den Flugzeugrumpf. Der
Portalrahmen wird einfach nach vorne geschoben und überbrückt
dabei die Länge des Fahrerhauses. Um den Portalrahmen einfach
verschieben zu können, gegebenenfalls auch kraftbetrieben, ist
er zweckmäßig in kofferseitigen Führungsschienen gelagert. Der
am Frontende des Portalrahmens angeordnete Faltenbalg bildet die
elastische und formschlüssige Verbindung zum Flugzeugrumpf.
Während das Be- und Entladen des Flugzeuges über die im Frontbe
reich des Fahrzeuges befindliche ein- und ausfahrbare Überlade
zunge erfolgt, kann das Be- und Entladen des Fahrzeuges bei
abgesenkter Plattform auf zwei Wege erfolgen. So besteht
einerseits die Möglichkeit, das Fahrzeug im hinteren Bereich
über die diesem zugeordneten Ladebordwand zu Be- und Entladen,
andererseits kann auch der Ladevorgang über die im vorderen
Bereich des Fahrzeuges befindliche Ladebordwand vonstatten
gehen. Diese im vorderen Bereich befindliche Ladebordwand ist
zweckmäßig als Unterschiebelift ausgebildet, der völlig zusam
menfaltet unter dem Fahrgestellrahmen montiert ist. In aller
Regel wird nur die eine oder die andere Beladungsart gleichzei
tig Anwendung finden, wobei zweckmäßig die nicht benötigte
Ladebordwand in ihre Ruhestellung verfahren ist. Insbesondere im
Bereich der hinteren Ladebordwand sollte ein Rolltor vorgesehen
sein, daß die von der hinteren Ladebordwand nicht abgedeckte
hintere Öffnung des Koffers verschließt. Im Frontbereich des
Koffers sollte ein weiteres Rolltor zum vollständigen Verschlie
ßen der vorderen Kofferöffnung vorgesehen sein.
Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Fahrzeuges sieht vor,
daß in der Fahrerkabine zwei Sitze angeordnet sind. Sowohl der
Fahrer als auch dessen Hilfsperson befinden sich damit, sofern
erforderlich, jeweils in Höhe des Koffers und können damit
sowohl in der angehobenen Position des Koffers beim Be- bzw.
Entladen des Flugzeuges als auch bei abgesenktem Koffer während
des Be- und Entladens des Fahrzeuges aktiv in den Ladevorgang
eingreifen.
Schließlich ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung vorgesehen, daß das Fahrzeug mit einer Luftfederung
zum Absenken des Fahrzeuges auf Stützen versehen ist, wobei die
Stützen in eine vertikale Stützstellung schwenkbar und zumindest
in dieser arretierbar sind. Zusätzlich sollte ein Heber vorgese
hen sein, mittels derer bei einem eventuellen Ausfall der
Luftfederung, die ein Anheben des Fahrzeuges nicht ermöglichen
würde, das Fahrzeug angehoben werden kann und die Stützen aus
der Stützstellung heraus verschwenkt werden können, so daß die
Möglichkeit besteht, das Fahrzeug vom Flugzeug wegzuziehen.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der
Figuren dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale
und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich
sind.
In den Figuren ist die Erfindung an einer Ausführungsform
beispielsweise dargestellt, ohne auf diese beschränkt zu sein.
Es zeigt:
Fig. 1 das erfindungsgemäße Fahrzeug in einer Seitenansicht,
jeweils verdeutlicht mit abgesenktem und angehobenem
Koffer und
Fig. 2 eine Frontansicht des Fahrzeuges bei abgesenktem
Koffer.
Die Figuren zeigen ein zweiachsiges Fahrzeug mit Fahrgestellrah
men 12 und Rädern 13. Mittels zweier im Fahrgestellrahmen 12
gelagerter Hubscheren 11 ist über nicht näher gezeigte hydrauli
sche Kraftmittel eine Plattform 14 heb- und senkbar. Die
Plattform 14 nimmt einen Koffer 15 auf. Im Frontbereich des
Fahrzeuges ist in Fahrerrichtung gesehen links eine Fahrerkabine
mit Sitzen für den Fahrer und eine Hilfsperson angeordnet. Im
Frontbereich rechts befindet sich in der Ebene der Plattform 14
eine ein- und ausfahrbare Überladezunge 16. Die Kraftmittel zum
Verfahren der Überladezunge 16 sind in den Figuren nicht näher
gezeigt.
Ein U-förmiger Portalrahmen 6 umschließt den Frontbereich des
Koffers 15. Er ist aus der in der Fig. 1 gezeichneten, einge
schobenen Stellung, in der seine Front mit der Front des Koffers
15 abschließt, in die angedeutete, ausgefahrene Stellung
verschiebbar, in der seine Front fast bis zum vorderen Ende der
Fahrerkabine 5 verfahren ist. Die Führung des Portalrahmens 6
erfolgt in kofferseitigen und plattformseitigen Führungsschienen
17. Die Rückführung des Portalrahmens 6 in seiner eingefahrenen
Stellung wird über Federelemente 18 unterstützt. Das Frontende
des Portalrahmens 6 nimmt einen U-förmig ausgebildeten Falten
balg 7 auf, der die elastische und formschlüssige Verbindung zu
dem Rumpf eines nicht gezeigten Flugzeuges sicherstellt.
Das Fahrzeug ist vorn und hinten mit einer Luftfederung 1
versehen, die der Federung und Absenkung des Fahrzeuges auf im
Bereich jedes Rades 13 angeordnete Stützen 2 dient. Die Stützen
sind dabei aus einer im wesentlichen horizontalen Stellung in
die in Fig. 1 gezeigte vertikale Stellung verschwenkt - und in
dieser verriegelbar. Bei einem Ausfall der Luftfederung, die
damit das Anheben und Wegfahren des Fahrzeuges verhindern würde,
kann das Fahrzeug über eine nicht dargestellte Handwinde
angehoben werden, so daß anschließend die Stützen 2 in ihre
horizontale Ruhestellung verschwenkt werden können und die
Möglichkeit besteht, das Fahrzeug vom Flugzeug wegzuziehen.
Hinten ist an der Plattform 14 bzw. allgemein dem Oberrahmen des
Fahrzeuges eine Ladebordwand 3 installiert, die dem Be- und
Entladen sowie Verschließen des Koffers dient. Gezeigt ist in
der Fig. 1 sowohl die horizontale Ladestellung als auch die
vertikale Verschlußstellung der Ladebordwand 3, mittels eines
hinten im Koffer 15 installierten Rolltores 4 besteht die
Möglichkeit, die durch die Ladebordwand 3 nicht abgedeckte
Öffnung des Koffers 15 zu verschließen.
Auch im Bereich des vorderen Endes des Fahrgestellrahmens 12 ist
eine Ladebordwand 9 vorgesehen, die der Be- und Entladung des
Koffers von vorn dient. Die Ladebordwand ist als Unterschie
belift ausgebildet, der völlig zusammengefaltet unter dem
Fahrgestelltrahmen 12 montiert ist. Die Fig. 1 zeigt sowohl die
eingefaltete Stellung des Unterschiebeliftes 9, in der dieser
unterhalb der Fahrerkabine 5 und der Überladezunge 16 positio
niert ist als auch die ausgeklappte Stellung, in der die Lade
bordwand 9 eine Ebene mit der abgesenkten Plattform 14 und der
Überladezunge 16 bildet. Die neben der Fahrerkabine 5 befindli
che Kofferöffnung ist, wie in der Fig. 2 verdeutlicht, mittels
eines weiteren, bis auf den Kofferboden absenkbaren Rolltores 10
verschließbar.
Alle anderen, üblichen, bei einem motorbetriebenen Fahrzeug
Verwendung findenden Bauteile sind in der Zeichnung nicht näher
verdeutlicht und ergeben sich aus dem Stand der Technik.
Bezugszeichenliste
1 Luftfederung
2 Stütze
3 Ladebordwand
4 Rolltor
5 Fahrerkabine
6 Portalrahmen
7 Faltenbalg
9 Ladebordwand
10 Rolltor
11 Hubschere
12 Fahrgestellrahmen
13 Rad
14 Plattform
15 Koffer
16 Überladezunge
17 Führungsschiene
18 Federelement
2 Stütze
3 Ladebordwand
4 Rolltor
5 Fahrerkabine
6 Portalrahmen
7 Faltenbalg
9 Ladebordwand
10 Rolltor
11 Hubschere
12 Fahrgestellrahmen
13 Rad
14 Plattform
15 Koffer
16 Überladezunge
17 Führungsschiene
18 Federelement
Claims (6)
1. Fahrzeug zum Transport von Gütern mit einer mittels
Hubscheren hydraulisch heb- und senkbaren Plattform zur
Aufnahme eines mit dieser verbundenen Koffers und einer im
Frontbereich des Fahrzeuges einseitig angeordneten Fahrer
kabine, mit einer neben der Fahrerkabine angeordneten und
in der Ebene der Plattform ein- und ausfahrbaren Überlade
zunge,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- - ein U-förmiger Portalrahmen (6) umschließt den Frontbe reich des Koffers (15) und ist über den Koffer (15) hinaus verschiebbar,
- - das Frontende des Portalrahmens (6) nimmt einen U-förmig ausgebildeten Faltenbalg (7) auf,
- - mit dem die Plattform (14) tragenden Fahrgestellrahmen (12) ist im Frontbereich des Fahrzeuges eine Ladebordwand (9) verbunden,
- - am hinteren Ende des Koffers (15) ist eine weitere Ladebordwand (3) installiert.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
hintere Ladebordwand (3) in der Nichtgebrauchstellung gegen
das hintere Ende des Koffers (15) geschwenkt ist, wobei die
von der Ladebordwand (3) nicht abgedeckte hintere Öffnung
des Koffers (15) mittels eines Rolltores (4) verschließbar
ist.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die vordere Ladebordwand als Unterschiebelift (9)
ausgebildet ist.
4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Frontbereich des Koffers (15) ein weiteres
Rolltor (10) zum vollständigen Verschließen der vorderen
Kofferöffnung vorgesehen ist.
5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der Fahrerkabine (5) zwei Sitze angeordnet
sind.
6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Fahrzeug mit einer Luftfederung (1) zum
Absenken des Fahrzeuges auf Stützen (2) versehen ist, wobei
die Stützen (2) in eine vertikale Stützstellung schwenkbar
und zumindest in dieser arretierbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3942752A DE3942752A1 (de) | 1989-09-23 | 1989-12-23 | Fahrzeug zum transport von guetern mit einem heb- und senkbaren koffer |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3931826 | 1989-09-23 | ||
| DE3942752A DE3942752A1 (de) | 1989-09-23 | 1989-12-23 | Fahrzeug zum transport von guetern mit einem heb- und senkbaren koffer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3942752A1 true DE3942752A1 (de) | 1991-04-04 |
Family
ID=25885454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3942752A Ceased DE3942752A1 (de) | 1989-09-23 | 1989-12-23 | Fahrzeug zum transport von guetern mit einem heb- und senkbaren koffer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3942752A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE9108702U1 (de) * | 1991-07-15 | 1992-01-23 | Spezialfahrzeugaufbau und Kabeltechnik GmbH, O-4016 Halle | Wechselkoffersystem auf Turmwagen |
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1989
- 1989-12-23 DE DE3942752A patent/DE3942752A1/de not_active Ceased
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