DE3940300A1 - Silageverteiler - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Silageverteiler für Flachsilos
wahlweise zum heck- oder frontseitigen Anbau an einen
Schlepper, mit einem dreipunktabgestützten,
verwindungssteifen Tragrahmen, einem Untersetzungsgetriebe,
dessen Abtriebswellen zum Antrieb von an dem Tragrahmen
drehbar angeflanschten Drehkörpern dienen.
Derartige Silageverteiler werden beim Anlegen eines Fahrsilos
zum Verteilen von geschnittener und ungeschnittener
Grassilage sowie von Häckselgut aus Gras, Mais usw.
eingesetzt. Dabei soll das fuhrenweise eingebrachte und zu
silierende Futter über die Silooberfläche gleichmäßig
verteilt werden.
Beim Einsatz der bekannten Silageverteiler kommt aber keine
über die gesamte Arbeitsfläche des Fahrsilos hin gleichmäßige
Verteilung des Silagegutes zustande. Außerdem wird bei den
bekannten Silageverteilern nach Ablauf der Arbeitsphase das
Silagegut durch die abstehenden Verteilerzinken auch bei
geringer Umfangsgeschwindigkeit an den Fußpunkten der
Verteilerarme mit- und in unerwünschter Weise zum Anfang des
Arbeitsbereichs zurückgeführt. Dies führt zu lästigen Wickeln
an der Zapfwelle. Es ist auch belästigend für den Schlepper
(Kühler) und den Fahrer. Außerdem wird durch die Zinken
unnötig viel Silage zur Seite gefördert, was beim
befüllten Traunsteiner Fahrsilo sehr unerwünscht ist. Dies
kann nur durch aufwendigen manuellen Einsatz behoben
werden.
Ferner ist noch kein Silageverteiler bekannt, der für Front-
und Heckanbau gleichermaßen geeignet ist, ohne daß ein
aufwendiges Wendegetriebe erforderlich ist und dessen
universeller Tragrahmen für den schnellen Wechsel von
verschieden gestalteten Drehkörpern dient.
Schließlich sind Silageverteiler, insbesondere bei deren
überbetrieblichen Einsatz, extremen Beanspruchungen
ausgesetzt, da sie bei solchen Einsätzen stark wechselnden
Belastungen unterworfen werden, die z. B. durch
ungeschnittenes, von einander verschieden stark gepreßtes
Silagegut hervorgerufen werden, welches darüber hinaus in
voneinander verschieden großen Haufen aus den Ladewägen
ausgegeben wird. Auch unter diesen Bedingungen muß bei
schnell aufeinanderfolgenden Fuhren das Silagegut in einem
Arbeitsgang schnell und sicher verteilt werden, damit noch
genügend Zeit zum Festwalzen bleibt. Bei Häckselgut ist es
insbesonders wichtig, daß nur das zu verteilende Silagegut
bewegt und der Rest nicht unnötig aufgelockert, sondern
gleich verdichtet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Silageverteiler der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der
eine gleichmäßige Verteilung des Silagegutes über die gesamte
Fläche des Fahrsilos ermöglicht, ohne daß ein manuelles
Nacharbeiten erforderlich ist, keine Silage auf die Zapfwelle,
Schlepperhaube (Kühler) und den Fahrer wirft, und sowohl
beim heck- und frontseitigen Anbau an einen Schlepper
verwendet werden kann und der darüber hinaus derart robust
ausgebildet ist, daß er auch unter starken Beanspruchungen
fast wartungsfrei eingesetzt werden kann.
Dies schafft die Erfindung dadurch, daß in den
verwindungssteifen Tragrahmen das Untersetzungsgetriebe
eingebaut ist, an dessen Abtriebswellen die Drehkörper
quer zur Bewegungsrichtung des Schleppers angebracht sind
und dessen anderes freies Ende über einen Anbaurahmen
mit einem am Schlepper anschließbaren Anflanschteil
versehen ist, und daß die Drehrichtung der Drehkörper zur
Bewegungsrichtung der Schlepperräder gegenläufig ist.
Der erfindungsgemäße Silageverteiler zeichnet sich
insbesondere durch seine einfache und stabile Konstruktion
aus. Außerdem können mit ihm auch große Silageguthaufen ohne
weiteres schon mit einem einmaligen Bearbeiten über die
gesamte Silofläche verteilt und mühelos festgewalzt werden.
Ferner ist der erfindungsgemäße Silagegutverteiler aufgrund
seiner einfachen Bauweise problemlos vom Front- auf einen
Heckbetrieb umrüstbar. Darüber hinaus wird insbesonder durch
die Anordnung der Mitnehmer und der Leitbleche eine
vorteilhafte Verteilung des Silagegutes erreicht, ohne daß
ein manuelles Nacharbeiten erforderlich ist.
Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn
der Anbaurahmen am Tragrahmen lösbar kraftschlüssig
befestigt ist. Hierbei besteht die Möglichkeit den
Anbaurahmen vertikal zu verstellen, zu neigen und um
180° zu drehen. Somit wird bei Front- und Heckbetrieb
immer die richtige Drehrichtung gewährleistet.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Silageverteilers
besteht darin, daß die die Verbindung zwischen Zapfwelle
und Untersetzungsgetriebe herstellende Welle getriebeseitig
ein Gelenk hat und im Tragrahmen höhenverstellbar pendelnd
gelagert ist.
Damit der erfindungsgemäße Silageverteiler nicht zu schwer
baut, ist es vorteilhaft, die Drehkörper hohl auszubilden,
wobei die Stabilität der Drehkörper dadurch gewährleistet
wird, daß sie ein in sich steifes Mittel- bzw. Trägerstück
aufweisen, auf dem eine durch seine Konstruktion versteifte
Außenhaut aufgebracht wird. Diese wird an den äußeren
Stirnseiten mit Versteifungsringen versehen. Um eine
Abdeckung zum Getriebe zu gewährleisten, werden auf den
getriebeseitigen Stirnseiten Versteifungs- bzw.
Abdeckbleche eingeschweißt.
Die Drehkörper können einen quadratischen oder vieleckigen
Querschnitt haben. Eine besonders vorteilhafte Ausbildung der
Drehkörper ist jedoch dann gegeben, wenn der Querschnitt
der Drehkörper die Form eines achteckigen Sterns hat.
Besonders günstige Arbeitsbedingungen bestehen, wenn jede
Ecke des Sterns einen 90° Winkel aufweisen. Besonders
ruhige Laufeigenschaft wird durch das Aufschweißen von
abgerundeten vertikalen Verschleißkurven auf die
Arbeitskanten erreicht.
Um allfällige Ummontagen der Drehkörper zu ermöglichen,
z. B. mit zylindrisch spiralförmigen Drehkörpern (diese
finden Verwendung zur Futterverteilung im Stall),
werden Naben in den Mittelpunkt der Drehkörper eingeschweißt.
Somit können die Drehkörper schnell auf die Abtriebswellen
geschoben und verschraubt werden.
Die Verteilung der in Haufen von den Ladewägen abgeworfenen
Silage wird dadurch erreicht, daß die Drehkörper sich
gegenläufig zu den Schlepperrädern drehen. Die
Seitenverteilung erfolgt nach dem Prinzip des geringsten
Widerstandes, somit wird auch jegliche Schleuderverteilung
über die Fahrsilokante vermieden. Durch die achteckigen,
mit 90° Schenkel ausgelegten Sternspitzen wird eine
streichende und verdichtende Wirkung erzielt. Durch den
90° Schenkel und die Anzahl der Ecken ist ein sehr hoher
Grad der Selbstzwangsentlastung der Arbeitsfläche und
-kanten gewährleistet.
Um auch bei großen Haufen eine einwandfreie Arbeit zu
verrichten, wird ein sehr großer Durchmesser für die
Drehkörper gewählt.
Die Arbeitskanten begünstigen unter anderem die Verdichtung
der Silage. Da dieser Bereich einer besonders starken
Beanspruchung ausgesetzt ist, ist es vorteilhaft, wenn
in diesem Bereich der Arbeitskanten sich über die axiale
Breite hin erstreckende Verschleißbleche vorgesehen sind.
Zusätzlich können noch vertikal oder horizontal stehende
Flacheisen als Verschleißkurven angebracht werden.
Um die Bedienungsperson, die Zapfwelle und die
Schlepperhaube (Kühler) beim Betrieb des Silageverteilers
vor mitgerissenem Silagegut zu schützen, ist es vorteilhaft,
am Tragrahmen ein Prallblech anzuordnen, das mit seinem
freien Ende die Einhüllenden der Drehkörper überragen kann.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden unter
Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Silageverteilers,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Drehkörper,
Fig. 3 eine getriebeseitige Stirnseite eines Drehkörpers.
Der aus der Fig. 1 ersichtliche Silageverteiler hat
Drehkörper 1 mit einem Querschnitt eines achteckigen Sterns.
Ferner weist der Silageverteiler einen dreipunktabgestützten,
verwindungssteifen Tragrahmen 2 und ein Untersetzungsgetriebe
3 auf, dessen Abtriebswellen 4 zum Antrieb von den an dem
Tragrahmen 2 drehbar angeflanschten Drehkörper 1 dienen. Das
Untersetzungsgetriebe 3 ist in den verwindungssteifen
Tragrahmen 2 eingebaut. Das dem Schlepper zugewandte freie
Ende 5 des Tragrahmens ist über einen Anbaurahmen 7 mit
einem am Schlepper anschließbaren Anflanschteil versehen.
Der Anbaurahmen ist höhenverstellbar 11 und neigbar 12
kraftschlüssig am Tragrahmen 2 befestigt.
Die die Verbindung zwischen Zapfwelle und dem Untersetzungs
getriebe 3 herstellende Welle 8 hat getriebeseitig ein
Gelenk 9 und ist im Tragrahmen höhenverstellbar 10 pendelnd
gelagert.
Die Drehkörper 1 sind hohl ausgebildet und weisen ein hier
nicht im Detail dargestelltes Mittel- bzw. Trägerstück auf,
über dem eine durch seine Konstruktion versteifte
Außenhaut 13 aufgebracht ist. Die Drehkörper 1 werden an
den äußeren Stirnseiten mit Versteifungsringen 14 versehen.
Auf den getriebeseitigen Stirnseiten sind Versteifungs-,
(Abdeckbleche) 15 eingeschweißt.
Im Bereich einer jeden Arbeitskante 16 sind Verschleißbleche
17 an der Außenhaut 13 der Drehkörper 1 angeschweißt.
Zusätzlich oder anstatt der Verschleißbleche 17 können auch
Verschleißkufen 18 auf die Arbeitskanten geschweißt werden.
Die aus den Fig. 2 und 3 ersichtlichen Verschleißkufen 18
sind in gleichen Abständen auf allen Arbeitskanten 16
angebracht. Da die Verschleißkufen 18 circa 4 cm über die
Arbeitskanten 16 hinausstehen und an den Ecken stark
abgerundet sind, wird ein sehr ruhiger Lauf gewährleistet.
Fig. 3 zeigt die Öffnung 19, durch die die Abtriebswellen 4
in das Innere der Drehkörper 1 gesteckt werden. Es sind pro
Drehkörper 1 zwei Naben 20 in das Trägerstück eingeschweißt.
Mittels Schrauben werden die Drehkörper 1 auf den
Abtriebswellen 4 fixiert. Bei einem Wechsel mit zylindrisch
spiralförmigen Drehkörpern zur Futterverteilung im Stall
müssen nur diese Schrauben gelöst werden, um die Drehkörper
auszutauschen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist eine großzügige Abdeckung 21
über das Untersetzungsgetriebe 3 gebaut.
Das aus Fig. 1 ersichtliche Prallblech 22 ist steckbar am
Tragrahmen 2 angebracht und kann bei Front- oder Heckbetrieb
jeweils auf der oberen Seite des Tragrahmens angebracht
werden. Das Prallblech 22 ist gewölbt und überragt die
Einhüllenden der Drehkörper circa um 10 cm. Die Breite des
Prallblechs erstreckt sich über die Breite des Anbaurahmens 7
welches auch die kritische Gefahrenzone ist.
Zwei nicht dargestellte Stützfüße mit großen Fußplatten sind
am Tragrahmen befestigt und gewährleisten ein leichtes
An- und Abhängen in jeglicher Stellung.
Im folgenden wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen
Silageverteilers beschrieben.
Der Fig. 1 ersichtliche Tragrahmen 2 ist als stabiler
Kastenträger ausgelegt und weist Wartungs- und
Montageöffnungen auf. Dessen Länge ist so gewählt, daß
eine entsprechende Arbeitshöhe erreicht wird. Auch der
Durchmesser der Drehkörper 1 ist so dimensioniert, daß
große Haufen schnell und sicher verteilt werden können.
Die Ummontage vom Front- in den Heckbetrieb wird wie folgt
gemacht: Die Stützfüße in die entsprechende Höhe bringen
und Prallblech 22 abnehmen. Der kraftschlüssig befestigte
Anbaurahmen 7 wird von dem Tragrahmen 2 gelöst, um 180°
nach unten gedreht, eingestellt und befestigt. Nun wird der
Anbaurahmen 7 mit Tragrahmen 2 manuell oder mittels
Schlepperfrontlader und Kette über die Drehachse der
Drehkörper auf die andere Seite gebracht und das Prallblech
22 wieder aufgesteckt. Somit wird den verschiedenen
Zapfwellen-Drehrichtungen des Schleppers im Front- und
Heckbetrieb Rechnung getragen.
Die Drehkörper 1 drehen sich gegenläufig zu den
Schlepperrädern und streichen so die Silage mittels
Arbeitskanten 16 nach vorne. Die Seitenverteilung erfolgt
nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes und ist durch
die ideale Konstruktion der Drehkörper hervorragend. Sie
stellt auch sicher, daß keine Silage über die Kanten des
Fahrsilos hinausgeschleudert wird.
Durch die Höhenverstellbarkeit 10 der Antriebswelle 8 und der
Höhenverstellbarkeit 11 des Anbaurahmens 7, sowie dessen
Neigbarkeit 12 wird das Gerät universell einsetzbar für
alle Schleppertypen.
Durch das Anbringen von vertikal stehenden Verschleißkufen
wird auch ein sehr ruhiger Lauf gewährleistet.
Die Ecken der Drehkörper weisen einen 90° Schenkel auf und
gewährleisten so eine gute Entleerung der Arbeitsflächen 13.
Das aus Fig. 1 ersichtliche Prallblech 22 fängt vereinzelt
zurückfallendes Silagegut ab. Dies tritt nur bei extremen
Verhältnissen auf. Es dient auch zugleich der Unfallverhütung.
Claims (18)
1. Silageverteiler für Flachsilos wahlweise zum heck- und
frontseitigen Anbau an einen Schlepper, mit einem
dreipunkt-abgestützten, verwindungssteifen Tragrahmen (2),
einem Untersetzungsgetriebe (3), dessen Abtriebswellen (4)
zum Antrieb von an dem Tragrahmen (2) drehbar
angeflanschten Drehkörpern (1) dienen, welche quer zur
Bewegungsrichtung (6) des Schleppers angebracht sind und
daß die Drehrichtung der Drehkörper (1) zur
Bewegungsrichtung der Schlepperräder gegenläufig ist. Der
dem Schlepper zugewandten Seite ist der Tragrahmen (2) mit
einem Anbaurahmen (7) versehen.
2. Silageverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anbaurahmen (7) höhenverstellbar (11), neigbar
(12) am Tragrahmen (2) lösbar kraftschlüssig befestigt ist.
3. Silageverteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Verbindung zwischen Zapfwelle
und Untersetzungsgetriebe (3) herstellende Welle (8)
getriebeseitig mit einem Gelenk (9) versehen ist und im
Tragrahmen (2) höhenverstellbar (10) pendelnd gelagert
ist.
4. Silageverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehkörper (1) hohl ausgebildet
sind.
5. Silageverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehkörper (1) ein in sich steifes
Mittel- bzw. Trägerstück aufweisen, über dem eine durch
seine Konstruktion versteifte Außenhaut aufgebracht ist.
6. Silageverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehkörper (1) an den äußeren
Stirnseiten mit Versteifungsringen (14) versehen sind und
an den getriebeseitigen Stirnseiten sich Versteifungs-
bzw. Abdeckbleche befinden.
7. Silageverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehkörper (1) an den
Arbeitskanten (16) Verschleißbleche (17) und (oder)
Verschleißkufen (18) aufweisen.
8. Silageverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder drei
Verschleißkufen (18) in gleichen Abständen auf allen
Arbeitskanten (16) aufgeschweißt sind.
9. Silageverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißkufen (18)
bestehend aus einem ungleichschenkligen Winkeleisen
ca. 5 cm über die Arbeitskanten ragen und an den Spitzen
stark abgerundet sind, deren beiden vertikalen Enden
stark abfallend bis zur Mitte der jeweiligen Arbeitsfläche
(13) ragen.
10. Silageverteiler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß in das jeweilige Trägerstück der Drehkörper (1)
Naben eingeschweißt sind.
11. Silageverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehkörper (1) die Form
eines achteckigen Sterns aufweisen.
12. Silageverteiler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Ecke einen 90° Winkel hat.
13. Silageverteiler nach einem der Ansprüche von 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß eine großzügige Abdeckung
(21) über das Untersetzungsgetriebe (3) verläuft.
14. Silageverteiler nach einem der Ansprüche von 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß am Tragrahmen (2) ein
Prallblech (22) angeordnet ist.
15. Silageverteiler nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Prallblech (22) mit seinem freien Ende die
Einhüllenden der Drehkörper (1) überragt und sich über
die Breite des Anbaurahmens (7) erstreckt.
16. Silageverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß sich der Anbaurahmen (7) für den Anbau
mit Vaisterdreieck und der üblichen Drehpunktanhängung
der Schlepperhydraulik eignet.
17. Silageverteiler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Anbaurahmen 7 entsprechende Flacheisen mit
Bohrungen und U-Profile mit Bolzen (der Kategorie 2 und
3) angeschweißt sind.
18. Silageverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß sich am Tragrahmen (2) sich
zwei entgegenstehende Stützfüße befinden.
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| DE3940300A1 true DE3940300A1 (de) | 1990-11-15 |
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| DE (1) | DE3940300C2 (de) |
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- 1989-12-06 DE DE19893940300 patent/DE3940300C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3940300C2 (de) | 1994-02-10 |
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