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DE3940088A1 - Verbessertes verfahren zur gesteinsverfestigung und/oder hohlraumverfuellung z. b. im tunnel- und bergbau - Google Patents

Verbessertes verfahren zur gesteinsverfestigung und/oder hohlraumverfuellung z. b. im tunnel- und bergbau

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DE3940088A1
DE3940088A1 DE3940088A DE3940088A DE3940088A1 DE 3940088 A1 DE3940088 A1 DE 3940088A1 DE 3940088 A DE3940088 A DE 3940088A DE 3940088 A DE3940088 A DE 3940088A DE 3940088 A1 DE3940088 A1 DE 3940088A1
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Germany
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urea
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Heinz Mueller
Claus-Peter Dr Herold
Stephan Von Dr Tapavicza
Edmund Edel
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BASF Personal Care and Nutrition GmbH
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Henkel AG and Co KGaA
E Epple and Co GmbH
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    • C09K8/5086Compositions based on water or polar solvents containing organic compounds macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
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Description

Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung beim Einsatz von wäßrigen Kunstharzsystemen auf Basis von Melaminharzen und/oder Harnstoff-Formaldehydharzen zur Gesteinsverfestigung bzw. als Mittel zur Hohlraumverfüllung.
Die Verbesserung der Gebirgsfestigkeit durch Injektion von üblicherweise wäßrig aufbereiteten Hilfschemikalien wird in der Literatur mehrfach beschrieben, vergleiche hierzu beispielsweise die DE-AS 11 53 698 sowie die Veröffentlichung H. Barthel "Verbesserung der Gebirgsfestigkeit durch chemische Injektionen", Bergb.-Wiss. 17 (1970), Heft 8, 281 bis 285.
Gegenstand der älteren Anmeldung P 39 07 989.9 (D 8609) der Anmelderin ist eine Verbesserung dieser Technologie. Gegenstand der Lehre dieses älteren Schutzrechtes sind wäßrige Zubereitungen von Säure-härtbaren Melaminharzen und/oder Harnstoff-Formaldehyd- Kondensaten für den Einsatz bei der Gesteinsverfestigung und/oder Hohlraumverfüllung z. B. im Tunnel- und Bergbau, wobei die Verbesserung darin liegt, daß zur Erhöhung der Gebrauchsfähigkeit der Säure-härtbaren wäßrigen Harzzubereitungen, insbesondere zur Verlängerung ihrer Lagerfähigkeit ein Zusatz von Zeolith NaA und/oder Hydrosodalith vorgesehen ist. Die wäßrigen Harzzubereitungen enthalten insbesondere etwa 0,1 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise etwa 0,5 bis 15 Gew.-% - jeweils bezogen auf Aktivsubstanz-Gehalt der wäßrigen Harzzubereitung - des suspendierten Zeolith NaA bzw. des Hydrosodaliths. Die Mitverwendung von Harnstoff, vorzugsweise in Mengen von etwa 10 bis 40 Gew.-%, bezogen auf den Aktivsubstanz- Gehalt der wäßrigen Harzlösung, kann vorgesehen sein. Der Aktivsubstanz-Gehalt an härtbaren Melaminharzen und/oder Harnstoff-Formaldehyd-Kondensaten liegt zweckmäßigerweise im Bereich von etwa 50 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise im Bereich von etwa 55 bis 75 Gew.-% - bezogen jeweils auf die wäßrige Lösung.
In dem in der älteren Anmeldung ebenfalls beanspruchten Verfahren zur Gesteinsverfestigung, z. B. im Tunnel- und Bergbau werden die wäßrigen Aufbereitungen der Melaminharze und/oder Harnstoff-Formaldehyd-Kondensate mit einem sauren Härter vermischt und dann in das zu verfestigende Gestein injiziert. Als saurer Härter werden bevorzugt wäßrige Lösungen von Mineralsäuren und insbesondere eine wäßrige Lösung von phosphoriger Säure eingesetzt. Es kann dabei zweckmäßig sein, die Mineralsäuren zunächst in wäßrige Elektrolytsalzlösungen einzumischen und dann die Härterlösung mit den eingangs geschilderten Harzlösungen innig zu vermengen und in den Ort ihrer Applikation zu injizieren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Weiterentwicklung der technischen Lehre der genannten älteren Anmeldung der Anmelderin. Die Erfindung will dabei insbesondere ökologische Bedenken beseitigen, die dann entstehen können, wenn wäßrige Lösungen der phosphorigen Säure als Härter zum Einsatz kommen. Wasserlöslichen Salzen von Säuren des Phosphors wird bekanntlich die unerwünschte Verstärkung der Gewässereutrophierung zugesprochen. Der Eintrag von entsprechenden Phosphorverbindungen in Gestein kann zumindest dann unerwünscht sein, wenn die Gefahr des Auswaschens solcher wasserlöslicher Phosphorverbindungen aus dem Gestein und der Eintrag des ausgewaschenen Salzes in Oberflächengewässer gegeben ist.
Aufgabe der Erfindung im engeren Sinne ist damit die Auswahl eines sauer reagierenden Härters für die stabilisierten Harzsysteme aus der älteren Anmeldung, demgegenüber die hier dargestellten Bedenken der unerwünschten Gewässereutrophierung nicht bestehen.
Die technische Lösung der erfindungsgemäßen Lehre geht von der Feststellung aus, daß wäßrige Lösungen von wasserlöslichen Hydrogensulfatsalzen besonders geeignet sind, die erwünschte Aushärtung der wäßrigen Harzzubereitungen auf Basis von Melaminharzen und/oder Harnstoff-Formaldehyd-Harzen zu bewirken. Durch Einstellung der Konzentration des gelösten Hydrogensulfats gelingt dabei die gezielte Beeinflussung der Aushärtungszeit. Hierbei wird es möglich, eine nahezu spontane Aushärtung der Harzzubereitungen zu bewirken.
Gegenstand der Erfindung ist dementsprechend ein Verfahren zur Gesteinsverfestigung und/oder Hohlraumverfüllung z. B. im Tunnel- und Bergbau durch Injektion wäßriger Aufbereitungen von Melaminharz- und/oder Harnstoff-Formaldehyd-Kondensaten zusammen mit einem sauren Härter, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß als Härter wäßrige Lösungen von Hydrogensulfatsalzen eingesetzt werden. Geeignete Hydrogensulfat- bzw. Bisulfatsalze sind insbesondere die entsprechenden Alkali- und/oder Ammoniumbisulfate. Besondere Bedeutung kann dem Natriumbisulfat NaHSO₄ zukommen.
Wie in dem Verfahren der genannten älteren Patentanmeldung P 39 07 989 geschildert, werden die wäßrigen Zubereitungen der Säure-härtbaren Harze einerseits und die wäßrigen Härterlösungen andererseits getrennt voneinander hergestellt und dann praktisch unmittelbar vor der Applikation miteinander vermischt. Wie bereits angegeben kann durch die Wahl der Konzentration des Bisulfatsalzes in der wäßrigen Härterlösung unmittelbar Einfluß auf die Aushärtungszeit des Harzsystems genommen werden. Erfindungsgemäß ist das Arbeiten mit etwa 5 bis 35 Gew.-%igen wäßrigen Natriumbisulfatlösungen bevorzugt, wobei besondere Bedeutung dem Konzentrationsbereich bis etwa 30 Gew.-% und insbesondere dem Bereich von etwa 15 bis 25 Gew.-% Bisulfat zukommt.
Die zur Härtung vorgesehenen wäßrigen Harzzubereitungen entsprechen den Angaben der genannten älteren Patentanmeldung P 39 07 989. Ihr Aktivsubstanzgehalt an härtbaren Melaminharzen und/oder Harnstoff-Formaldehyd-Kondensaten beträgt vorzugsweise etwa 50 bis 80 Gew.-%, insbesondere etwa 55 bis 75 Gew.-% - bezogen jeweils auf die wäßrige Harzlösung. Sie enthalten zweckmäßigerweise zur Stabilisierung suspendierten Zeolith NaA bzw. Hydrosodalith in Mengen von etwa 0,1 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise in Mengen von etwa 0,5 bis 15 Gew.-% - bezogen jeweils auf den Aktivsubstanzgehalt der wäßrigen Harzzubereitung. Es kann dabei vorgesehen sein, diesen wäßrigen Harzlösungen zusätzlich Harnstoff zuzugeben, wobei Mengen des gelösten Harnstoffs im Bereich von etwa 10 bis 40 Gew.-%, bezogen auf den Aktivsubstanzgehalt der wäßrigen Harzlösung bevorzugt sind. Die wäßrigen Harzlösungen der geschilderten Art werden dann erfindungsgemäß mit den Bisulfatlösungen vermischt, wobei hier Mischungsverhältnisse im Bereich von etwa 1 : 1 bevorzugt sein können und im Zustand der innigen Vermengung in das Gestein injiziert. Erfindungsgemäß kann dabei die Mitverwendung von Additiven in der wäßrigen Hydrogensulfatsalzlösung zweckmäßig sein. In Betracht kommen hier insbesondere wasserlösliche Korrosionsinhibitoren, Säure-feste Verdickungsmittel und/oder Haftfestigkeitsverbesserer.
Wasserlösliche Korrosionsinhibitoren sind im druckschriftlichen Stand der Technik zahlreich beschrieben und stehen im Handel zur Verfügung. Sie werden in der Regel in geringen Mengen eingesetzt, die beispielsweise unterhalb 1 Gew.-% und vorzugsweise unterhalb 0,5 Gew.-% - bezogen jeweils auf die wäßrige Bisulfat- Härterlösung - zum Einsatz kommen. Geeignet sind beispielsweise organische Komponenten mit basischem Charakter wie Alkylpyridinverbindungen, die in Kombination mit weiteren Wirkstoffen, beispielsweise Dialkylenthioharnstoff und geringen Tensidmengen verwendet werden.
Als zweckmäßig hat es sich weiterhin erwiesen, in die saure wäßrige Härterlösung einen sehr feinteiligen Struktur-gebenden Feststoffanteil einzumischen, dem allerdings nur eine beschränkte Verdickungswirkung zukommen soll. Als geeignet haben sich hier insbesondere feinstteilige anorganische Pulver auf der Basis von Kieselsäure bzw. Kieselsäureverbindungen erwiesen. Geeignet sind insbesondere entsprechend feinteilige Abmischungen von Quarz und Kaolinit. Die erfindungsgemäß bevorzugten Zuschlagsstoffe dieser Art sind weitgehend gritfrei und zeigen praktisch keine Teilchen größer 200 Mikrometer. Wasserunlösliche Pulver dieser Art können in beträchtlichen Mengen, beispielsweise in Mengen von etwa 10 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise in Mengen von etwa 15 bis 25 Gew.-% - bezogen jeweils auf die wäßrige Härtermischung - zugegeben werden, ohne daß eine zu starke und damit unerwünschte Verdickungswirkung eintritt. Ein gewisser strukturgebender Effekt, der bei der Einarbeitung festzustellen ist, ist durchaus erwünscht. Gleichwohl ist die Beschaffenheit der wäßrigen Härterlösung auch bei Zugabe von beispielsweise 20 Gew.-% eines solchen Strukturgebers noch immer wasserähnlich. Die Viskositätswerte liegen in der Regel nicht oder nicht wesentlich über 100 mPas. Die Mitverwendung von geringen Mengen quellfähiger Schichtsilikate, beispielsweise solche von Montmorillonittyp zur Stabilisierung dieser anorganischen Strukturgeber kann wünschenswert sein.
Eine dritte Klasse von geeigneten Hilfsstoffen für die erfindungsgemäß vorgesehenen wäßrigen Härterlösungen sind säurefeste Haftvermittler. Geeignet sind hier insbesondere wäßrige Emulsionspolymerisate oder Emulsionscopolymerisate, beispielsweise wäßrige Dispersionen von Butadien/Styrol-Copolymerisaten. Haftvermittler dieser Art werden üblicherweise in Mengen unterhalb 10 Gew.-%, beispielsweise im Bereich von etwa 3 bis 7 Gew.-% - bezogen jeweils wieder auf die wäßrige Härterkomponente - eingesetzt.
Im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre kann es in einer besonderen Ausführungsform auch zweckmäßig sein, entsprechende Haftvermittler und insbesondere Säure-feste Haftvermittler auch in der wäßrigen Harzkomponente mitzuverwenden. Art und Menge dieser Form des Einsatzes von Haftvermittlern entspricht den erfindungsgemäßen Angaben zu deren Verwendung in der wäßrigen Härterkomponente.
Beispiel
In Parallelversuchen wird ein 60 Gew.-% Melaminharz enthaltendes wäßriges Einsatzmaterial mit jeweils einer wäßrigen Härterlösung aufgrund der nachfolgenden Rezeptur versetzt (Zahlenangaben in Gew.-% bezogen auf wäßrige Härterlösung):
8, 15 bzw. 25 NaHSO₄
0,2 wasserlöslicher Korrosionsinhibitor (Handelsprodukt DEHYCOR A 31)
5,6 Haftvermittler auf Basis einer 55gew.%igen wäßrigen Weichmacher- freien Vinylacetat/Ethylen-Copolymerisatdispersion
20,0 feinstteiliger anorganischer Verdicker auf Basis Quarz/ Kaolinit (Handelsprodukt Silikolloid)
0,6 quellfähiges Schichtsilikat auf Montmorillonitbasis zum Rest Wasser
In getrennten Ansätzen wird bei Raumtemperatur jeweils die Aushärtungszeit dieser verschiedenen Materialmischungen bestimmt. Als Aushärtungszeit wird der Zeitraum bestimmt, von dem ab das System im Handversuch mit dem Spatel nicht mehr rührfähig ist. Die nachfolgende Tabelle faßt die bei diesen vergleichenden Versuchen bestimmten Aushärtungszeiten zusammen:
In vergleichenden Versuchen wird einmal mit Zusatz von Haftvermittler gemäß der zuvor angegebenen Rezeptur gearbeitet und dann vergleichend ein Blindwert ohne Mitverwendung von Haftvermittler in dem wäßrigen Härter bestimmt. Die Haftung wird an feuchtem Eternit wie folgt bestimmt:
Blindwert ohne Zusatz von Haftvermittler ca. 1 N/mm²
Zusatz von Haftvermittler 2 bis 4 N/mm²

Claims (5)

1. Verfahren zur Gesteinsverfestigung und/oder Hohlraumverfüllung z. B. im Tunnel- und Bergbau durch Injektion wäßriger Aufbereitungen von Melaminharz- und/oder Harnstoff- Formaldehyd-Kondensaten zusammen mit einem sauren Härter, dadurch gekennzeichnet, daß als Härter wäßrige Lösungen von Hydrogensulfatsalzen, insbesondere von Alkali- und/oder Ammoniumbisulfat eingesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens 5 Gew.-% Bisulfatsalze enthaltende wäßrige Härterlösungen eingesetzt werden, wobei das Arbeiten mit etwa 10- bis 30gew.-%igen NaHSO₄-Lösungen bevorzugt ist.
3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wäßrige Salzlösungen eingesetzt werden, die zusätzlich wasserlösliche Korrosionsschutzmittel und gegebenenfalls weitere Hilfsstoffe wie Verdicker und Haftvermittler enthalten.
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wäßrige Zubereitungen von Säure-härtbaren Melaminharzen und/oder Harnstoff-Formaldehyd-Kondensaten eingesetzt werden, die zur Erhöhung ihrer Gebrauchsfähigkeit, insbesondere zur Verlängerung ihrer Lagerfähigkeit, einen Zusatz von Zeolith NaA und/oder Hydrosodalith enthalten, wobei der Gehalt an Zeolith NaA bzw. Hydrosodalith vorzugsweise im Bereich von etwa 0,1 bis 20 Gew.-%, insbesondere im Bereich von etwa 0,5 bis 15 Gew.-% - jeweils bezogen auf Aktivsubstanz-Gehalt der wäßrigen Harzzubereitung - beträgt.
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrigen Harzzubereitungen mit der wäßrigen Bisulfat-Härterlösung unmittelbar vor der Injektion des Stoffgemisches in das zu verfestigende Gestein vermischt werden.
DE3940088A 1989-12-04 1989-12-04 Verbessertes verfahren zur gesteinsverfestigung und/oder hohlraumverfuellung z. b. im tunnel- und bergbau Ceased DE3940088A1 (de)

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