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DE3838984A1 - Form zum verformen eines vorformlings - Google Patents

Form zum verformen eines vorformlings

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DE3838984A1
DE3838984A1 DE3838984A DE3838984A DE3838984A1 DE 3838984 A1 DE3838984 A1 DE 3838984A1 DE 3838984 A DE3838984 A DE 3838984A DE 3838984 A DE3838984 A DE 3838984A DE 3838984 A1 DE3838984 A1 DE 3838984A1
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  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Form zum Verformen eines Vor­ formlings zu einem Hohlkörper im Streck-Blas-Verfahren mit zwei beim Schließen aufeinander zu beweglichen Formhälften, die einen den Hohlkörper aufnehmenden Innenraum umschließen, einen sie gegenseitig verriegelnden Verschluß aufweisen und sich miteinander zugewandten Begrenzungsflächen gegenseitig beaufschlagen.
Solche Formen haben sich in Streck-Blas-Maschinen als beson­ ders vorteilhaft erwiesen, da sie schnell mit einem Vorform­ ling befüllt und nach dessen Verformung wieder entleert werden kann. Die dadurch erreichte schnelle Funktion einer Streck-Blas-Maschine richtete sich ausschließlich nach der Schnelligkeit, mit der die einzelnen Steuerungsvorgänge abliefen. Dabei machte insbesondere die Abstimmung der ein­ zelnen Verfahrensschritte Schwierigkeiten, also insbesondere das Einführungen des Vorformlings in die Form, das Ver­ schwenken der Formhälften, das Verschließen der Form, die Verformung des Vorformlings, das Entriegeln der Formhälften, deren Verschwenken und die Entnahme des hergestellten Hohl­ körpers. Diese durch die Steuerung hervorgerufenen Schwierigkeiten stellten den konstruktiven Vorteil in Frage, der dadurch entstanden war, daß die Formhälften verschwenk­ bar gegeneinander angeordnet worden waren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Form der einleitend genannten Art so zu verbessern, daß die Vorteile der verschwenkbaren Anordnung von Formhälften in einen möglichst weitgehenden Umfange genutzt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Formhälften eine ihre Schwenkbewegungen steuernde Steuerung aufweisen, die auf eine Steuerung des Verschlusses abge­ stellt ist.
Die Synchronisation der einzelnen Steuerungsvorgänge be­ sitzt den wesentlichen Vorteil, daß die bei den einzelnen Steuerungsvorgängen einzuhaltenden Geschwindigkeiten aufein­ ander abgestellt werden können. Auf diese Weise kann eine optimale Reihenfolge der abhängig voneinander ablaufenden Steuerungsvorgänge vorgenommen werden. Langsam anlaufende Steuerungsvorgänge, beispielsweise beim Verschließen der Formhälften, können mit relativ schnell ablaufenden Steuerungsvorgängen, beispielsweise beim Verschließen der Form, so aufeinander abgestimmt werden, daß beide gleichzei­ tig beendet werden, ohne daß deswegen unerwünschte Über­ schneidungen von Bewegungsvorgängen auftreten.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die Formhälften einen sie gemeinsam in Richtung des sich in den Innenraum hinein erweiternden Vorformlings abschließenden Boden auf, der beweglich gegenüber den Formhälften angeord­ net ist. Die Beweglichkeit des Bodens erweitert in erheb­ lichem Umfange das Sortiment von Hohlkörpern, die innerhalb der Form hergestellt werden können. Beispielsweise können mit einem solchen Boden Hohlkörper hergestellt werden, die einen in Richtung ihres Innenraumes sich auswölbenden Boden­ abschluß aufweisen. Zur Herstellung eines solchen Bodenab­ schlusses muß ein mit dem Boden der Form gekoppelter Kern vorgesehen sein, dessen Auswölbung in Richtung auf einen vom Hohlkörper umschlossenen Innenraum die Verwendung von ver­ schwenkbaren Formhälften ausschließt. Beim Verschwenken der Formhälften würden diese ohne geeignete Maßnahmen den in der Form hergestellten Hohlkörper zerreißen. Der verschiebliche Boden wird deswegen zunächst aus dem von den Formhälften umschlossenen Innenraum herausgefahren, bevor die Formhälf­ ten sich öffnen. Sodann werden die Formhälften verschwenkt und der ausgeformte Hohlkörper der Form entnommen. Auf diese Weise kann eine für die Praxis sehr wichtige Gestaltungsmög­ lichkeit für den Hohlkörper hinzugewonnen werden, da diese bevorzugt Hohlkörper verwendet, bei denen der Boden eine Auswölbung in Richtung auf den vom Hohlkörper umschlossenen Innenraum aufweist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine geschlossene Form,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer geschlossenen Form,
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Teil einer ge­ schlossenen Form entsprechend der Schnittlinie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine geöffnete Form,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer geöffneten Form und
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Steuerfläche eines Steuerschiebers in Blickrichtung VI in Fig. 1.
Eine Form besteht im wesentlichen aus zwei Formhälften (1, 2) und einem Boden (3), der an einem ihm zugewandten unteren Ende (4) in die einander beaufschlagenden Formhälften (1, 2) eingepaßt ist. Die Formhälften (1, 2) sind um eine gemein­ same Schwenkachse (5) gegeneinander verschwenkbar gelagert, so daß sie sich in einer horizontalen Schwenkebene gegenein­ ander bewegen können.
Diametral der Schwenkachse (5) ist an den Formhälften (1, 2) ein Verschluß (6) vorgesehen, mit dessen Hilfe die einander beaufschlagenden Formhälften (1, 2) verriegelt werden. In diesem Zustand umschließen die Formhälften (1, 2) einen Innenraum (7), in dem aus einem nicht dargestellten Vorform­ ling ein Hohlkörper (8) im Blas-Streck-Verfahren hergestellt werden kann. Durch diesen Innenraum (7) erstreckt sich eine Mittelachse (9) in lotrechter Richtung, zu der die Schwenk­ achse (5) parallel verläuft.
In Richtung der Mittelachse (9) ist der Boden (3) verschieb­ lich gelagert und zu diesem Zwecke auf Führungsstangen (10, 11) befestigt. Diese Führungsstangen (10, 11) verlaufen etwa parallel zur Mittelachse (9) und sind in einem dritten Ständerbock (12) verschieblich gelagert. Dieser dritte Ständerbock (12) ist an einem Stahlprofil (13) befestigt, an dem auch zwei weitere Ständerböcke (14, 15) in Längsrichtung hintereinander und hinter dem dritten Ständerbock (12) be­ festigt sind. In diesen Ständerböcken (12, 14, 15) sind zwei einander und zur Schwenkachse (5) parallel verlaufende Spurstangen (16, 17) in Längsrichtung verschieblich gela­ gert. Auf diesen Spurstangen (16, 17) ist ein Steuerschieber (18) befestigt, der über eine Kolbenstange (19) mit einem Hydraulikkolben (20) verbunden ist, der in Längsrichtung der Kolbenstange (19) verschieblich in einem Hydraulikzylinder (21) gelagert ist. Die Kolbenstange (19) ist durch den ersten Ständerbock (15) in Längsrichtung verschieblich gela­ gert, der Hydraulikzylinder (21) ist an dem ersten Ständer­ bock (15) befestigt.
Darüber hinaus erstreckt sich zwischen dem ersten Ständer­ bock (15) und dem zweiten Ständerbock (14) die Schwenkachse (5), die in diesen beiden Ständerböcken (14, 15) drehbar gelagert ist. Zwischen diesen beiden Ständerböcken (14, 15) bewegt sich der Steuerschieber (18). Dieser ist als eine die Schwenkachse (5) konzentrisch umgebende Halbschale ausgebil­ det, die auf ihrer der Schwenkachse (5) zugewandten Innen­ seite mit einer Steuerfläche (22) versehen ist, durch die sich in Längsrichtung des Steuerschiebers (18) drei Steuer­ kurven (23, 24, 25) erstrecken. In jeder dieser Steuerkurven (23, 24, 25) ist je eine Mitnehmerrolle (26, 27, 28) drehbar gelagert. Die Steuerkurven (23, 24, 25) sind im Bereich einer dem ersten Ständerbock (15) zugewandten Stirnfläche (29) des Steuerschiebers (18) am weitesten voneinander ent­ fernt und im Bereich einer der Stirnfläche (29) gegenüber­ liegenden Stirnfläche (30) des Steuerschiebers (18) am nächsten einander benachbart. Zwischen den beiden Stirn­ flächen (29, 30) beschreiben die beiden Steuerkurven (23, 24) eine sanft geschwungene S-Linie, auf der die Mitnehmer­ rolle (26) bei Bewegungen des Steuerschiebers (18) in Richtung der Spurstangen (16, 17) geführt wird. Bei diesen Bewegungen des Steuerschiebers (18) führen die Mitnehmerrol­ len (26, 27) Bewegungen aus, die bei Bewegungen des Steuer­ schiebers vom Ständerbock (15) in Richtung auf den Ständer­ bock (14) aufeinander zu und bei in entgegengesetzer Richtung verlaufenden Bewegungen voneinander weg gerichtet sind.
Die Mitnehmerrolle (26, 27) sind drehbar auf Achsen (31, 32) gelagert, die mit Hilfe von Schraubverbindungen (33, 34) an Mitnehmern (35, 36) befestigt sind. Diese Mitnehmer (35, 36) sind in Form von L-Profilen (38) ausgebildet, an deren kürzeren Schenkel (39) die Mitnehmerrollen (26, 27) über die Schraubverbindungen (33, 34) befestigt sind, während der längere Schenkel (40) an einer dem Innenraum (7) abgewandten Außenfläche (41) der Formhälften (1, 2) befestigt sind. Auf diese Weise ist dafür Sorge getragen, daß die Bewegungen der Mitnehmerrollen (26, 27) über die Mitnehmer (35, 36) auf die Formhälften (1, 2) übertragen werden, die entsprechend der Bewegungsrichtung der Mitnehmerrollen (26, 27) Schwenkbewe­ gungen um die Schwenkachse (5) ausführen. Dabei sind die Steuerkurven (23, 24) so gestaltet, daß die Formhälften (1, 2) sich mit ihren einander zugewandten Begrenzungsflächen (42, 43) einander beaufschlagen, wenn sich die Mitnehmerrol­ len (26, 27) im Bereich der Stirnfläche (29) befinden, während der Innenraum (7) nach dem Verschwenken der Form­ hälften (1, 2) vollkommen geöffnet ist, wenn sich die Mit­ nehmerrollen (26, 27) im Bereich der Stirnfläche (30) befin­ den. Der Verlauf der Steuerkurven (21, 24) wird vorgegeben von einem gewünschten Bewegungsablauf der Formhälften (1, 2), die einerseits den Innenraum (7) so lange umschlossen halten müssen, bis der Hohlkörper (8) seine endgültig ge­ wünschte Form erhalten hat, und andererseits so frühzeitig voneinander weg geschwenkt werden müssen, daß der fertige Hohlkörper (8) mit Hilfe einer nicht dargestellten Greifvor­ richtungen aus dem Innenraum (7) entfernt und ein nicht dargestellter neuer Vorformling in den Innenraum (7) hinein­ befördert worden ist.
Die dritte Steuerkurve (25) erstreckt sich durch eine Stirn­ fläche (44), die im Anschluß an die Steuerfläche (22) den Steuerschieber (18) in Richtung auf die Formhälften (1, 2) begrenzt. Diese Stirnfläche (44) erstreckt sich in Längs­ richtung des Steuerschiebers (18) und steht in etwa recht­ winklig auf den Stirnflächen (29, 30). Sie schließt sich an die etwa halbkreisförmig die Schwenkachse (5) umgebende Steuerfläche (22) an, und zwar in einer von der Steuerkurve (23) abgewandten Richtung der Steuerkurve (24). Die Ebene der Stirnfläche (44) steht in etwa senkrecht auf einer sich in Richtung der aufeinanderliegenden Begrenzungsflächen (42, 43) erstreckenden Mittelebene (45), die von der Mittelachse (9) aufgespannt wird.
An die in der Steuerkurve (25) geführte Mitnehmerrolle (28) ist schwenkbar ein Verbindungshebel (46) angekoppelt, der seinerseits verschwenkbar mit einer Schwenkwelle (47) ver­ bunden ist, die durch einen Randbereich (48) der Formhälfte (2) geführt ist und in etwa parallel zur Mittelachse (9) verläuft. Diese Schwenkwelle (47) trägt an ihrem dem Steuer­ schieber (18) abgewandten Ende einen Schwenkhebel (49), der fest mit der Schwenkwelle (47) verbunden ist. Dieser Schwenkhebel (49) erstreckt sich im wesentlichen senkrecht zur Richtung der Schwenkwelle (47) in Richtung auf den Verschluß (6) und greift mit einem der Schwenkwelle (47) abgewandten Ende (50) in Form eines Hakens (51) in eine Verschlußstange (52) ein, die sich durch zwei an den Form­ hälften (1, 2) befestigte Ösenpaare (53, 54) erstreckt. Diese Verschlußstange besitzt einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt, der in entsprechenden Ösenöffnungen (55, 56) geführt ist. Diese Ösenöffnungen erstrecken sich durch jede von zwei Ösen (57, 58) eines Ösenpaares (53, 54), von denen je eine an den beiden Formhälften (1, 2) befestigt sind. Dabei erstrecken sich die Ösenöffnungen (55, 56) miteinander fluchtend durch die Ösen (57, 58) und besitzen einen etwa kreisförmigen Querschnitt, in dem zylinderförmige Teile (59, 60, 61, 62) der Verschlußstange (52) geführt sind. Zwischen den zylinderförmigen Teilen (59, 60) und (61, 62) befinden sich Verbindungsstücke (63, 64), die einen vom zylinderför­ migen Querschnitt abweichenden Teilquerschnitt (65, 66) aufweisen.
Darüber hinaus befindet sich zwischen den zylinderförmigen Teilen (60, 61) ein Koppelstück (67), das einen gegenüber dem zylinderförmigen Teil (60, 61) reduzierten Koppelquer­ schnitt (48) aufweist. Dieser ist gegenüber den zylinderför­ migen Teilen (60, 61) soweit reduziert, daß in ihm eine Mitnehmerrolle (69) gelagert werden kann, die einerseits mit ihrer Rollfläche (70) an einer den zylinderförmigen Teil (60) begrenzenden Stirnfläche (71) anliegt und andererseits an einem Mitnehmerstück (72), das den Koppelquerschnitt (68) auf seiner der Stirnfläche (71) gegenüberliegenden Seiten begrenzt. Auf diese Weise ist dafür Sorge getragen, daß bei Schwenkbewegungen des Schwenkhebels (49) die Verschlußstange (52) in Richtung ihrer Längsachse (73) bewegt wird.
Die mit der Formhälfte (2) verbundene Öse (58) besitzt eine Ösenöffnung (74), die einen kreisförmigen Querschnitt auf­ weist. Demgegenüber besitzt die Öse (57) der Formhälfte (1) eine Ösenöffnung (75), die eine Umfangsöffnung (76) auf­ weist. Diese Umfangsöffnung (76) besitzt eine Größe, die dem Teilquerschnitt (65) entspricht, so daß beim Verschwenken der Formhälften (1, 2) in Richtung aufeinander die Ver­ schlußstange (52) im Bereich der Teilquerschnitte (65, 66) von der Ösenöffnung (75) aufgenommen werden kann. Zu diesem Zwecke ist die Umfangsöffnung (76) in einem Bereich vorgese­ hen, in dem die Formhälfte (1) an ihrem der Schwenkachse (5) gegenüberliegenden Ende in die Öse (57) übergeht. In diesem Übergangsbereich (77) trifft die Formhälfte (1) auf den von ihr aufgenommenen Teilquerschnitt (65) der in der Ösen­ öffnung (74) der Öse (58) geführte Verschlußstange (52).
Die Öse (57) besitzt eine U-förmige Gestaltung, die mit ihren beiden Schenkeln (78, 79) im geschlossenen Zustand des Innenraumes (7) die Öse (58) übergreifen. Diese beiden Schenkel (78, 79) sind durch ein Joch (80) miteinander verbunden, so daß die Öse (57) eine große Festigkeit be­ sitzt. Sie kann nicht verformt werden, wenn sich die Ver­ schlußstange (52) einerseits durch die Ösenöffnung (74) der Öse (58) und andererseits durch die Ösenöffnungen (75) der die Öse (58) beidseits übertragenen Schenkel (78, 79) er­ streckt.
Im geschlossenen Zustand des Innenraumes (7) erstreckt sich die Verschlußstange (52) mit ihren zylinderförmigen Teilen (59, 60, 61, 62) im Bereich der die Schenkel (78, 79) durchziehenden Ösenöffnungen (75). Dabei ragen die zylin­ derförmigen Teile (59, 60, 61, 62) über die Schenkel (78, 79) in Richtung auf die Ösenöffnung (74) der zwischen den Schenkeln (78, 79) eingeschlossenen Öse (58) soweit hinaus, daß die zylinderförmigen Teile (59, 60, 61, 62) fest sowohl in den Ösenöffnungen (74) als auch in den Ösenöffnungen (75) geführt sind.
Um den Innenraum (7) zu öffnen, wird die Verschlußstange durch Verschwenken des Schwenkhebels (49) soweit in Richtung ihrer Längsachse (73) in Richtung auf den Boden (3) verscho­ ben, daß die zylinderförmigen Teile (59, 60, 61, 62) sich nur noch im Bereich der Ösenöffnungen (74) der Öse (58) erstrecken. Demgegenüber befinden sich im Bereich der Schen­ kel (78, 79) die Verbindungsstücke (63, 64), deren Teilquer­ schnitte (65, 66) eine Lösung der Öse (57) von der Ver­ schlußstange (52) erlauben. Diese Verbindungsstücke (63, 64) befinden sich jeweils im Bereich der dem Boden (3) zuge­ wandten unteren Schenkel (79) der Öse (57), während die jeweils oberen Schenkel (78) sich im geöffneten Zustand des Innenraumes (7) in Bereichen befinden, die einerseits das Ende der Verschlußstange (52) in eine vom Boden (3) abge­ wandte Richtung überragen und andererseits dem Mitnehmer­ stück (72) unmittelbar benachbart sind.
Damit ist der Verschluß (6) in der einen Schwenkstellung des Schwenkhebels (49) verriegelt, während er in der anderen Schwenkstellung geöffnet ist. Das Verschwenken des Schwenk­ hebels (49) findet statt unter dem Einfluß einer Drehung der Schwenkwelle (47). Diese wird durch eine Bewegung der Mit­ nehmerrolle (28) innerhalb der Steuerkurve (25) hervorge­ rufen. Diese Bewegung erfolgt auf Grund einer S-förmigen Ausgestaltung der Steuerkurve (25) von einer im Bereich der Stirnfläche (29) vorgesehenen Schließstellung des Ver­ schlusses (6) in eine in Längsrichtung der Stirnfläche (29) unterhalb der Stirnfläche liegenden Verschlußstellung. Auf diesem Wege wird die Mitnehmerrolle (28) von einer innerhalb der Stirnfläche (29) liegenden Anfangsstellung (81) in eine Endstellung (82) bewegt. Diese Bewegung erfolgt von der der Steuerfläche (22) benachbarten Anfangsstellung (81) in eine von ihr weggerichteten Endstellung (82).
Außer den Formhälften (1, 2) und dem Verschluß (6) wird auch der verschiebliche Boden (3) hinsichtlich seiner Bewegungen mit Hife des Steuerschiebers (18) gesteuert. Zu diesem Zwecke ist auf einem sich zwischen den Ständerböcken (12, 14) erstreckenden Stück (83) der Spurstangen (16, 17) ein Mitnehmer (84) befestigt, der mit seinem den Spurstangen (16, 17) abgewandten Ende (85) mit einem Steuerzylinder (86) im Eingriff ist. Dieser Steuerzylinder (86) ist auf einer Welle (87) drehbar gelagert, die einerseits im zweiten Stän­ derbock (14) und andererseits im dritten Ständerbock (12) drehbar gelagert ist. Dieser Steuerzylinder (86) weist eine zylindrische Oberfläche (88) auf, in die zwei voneinander räumlich getrennte Steuerkurven (89, 90) eingearbeitet sind.
Die eine dieser Steuerkurven (90) ist als eine Antriebskurve ausgebildet, in die der Mitnehmer (84) mit seinem Ende (85) eingreift. Zu diesem Zwecke ist am Ende (85) ein drehbar gelagertes Mitnehmerrad vorgesehen, das im einzelnen nicht dargestellt ist. Die Arbeitskurve (89) ist derart ausgebil­ det, daß bei einer Verschiebung des Mitnehmers (84) durch Bewegungen der Spurstange (16) der Steuerzylinder (86) auf der Welle (87) gedreht wird. Dabei kann die Antriebskurve (89) so ausgebildet werden, daß die Geschwindigkeit der vom Steuerzylinder (86) durchzuführenden Bewegungen dem jeweils gewünschten Bewegungsablauf des Bodens (3) genau angepaßt ist.
In ähnlicher Weise ist die Steuerkurve (89) ausgebildet, in die ein den Boden (3) verschiebender Mitnehmer hineinragt. Dieser Mitnehmer ist als ein zweiarmiger Hebel (91) ausge­ bildet, der um einen Schwenkpunkt (92) verschwenkbar gela­ gert ist. Dieser zweiarmige Hebel (91) wird hinsichtlich seiner um den Schwenkpunkt (92) auszuführenden Schwenkbewe­ gungen von der Steuerkurve (89) gesteuert, in die eine nicht dargestellte Mitnehmerrolle hineinragt, die an einem dem Steuerzylinder (86) zugewandten ersten Arm (93) des Hebels (91) drehbar gelagert ist. Mit seinem dem ersten Arm (93) gegenüberliegenden zweiten Arm (94) ragt der Hebel (91) in Richtung auf die Führungsstangen (10, 11). Auf diesem sind Mitnehmerklötze (95, 96) in einem Abstand (97) voneinander befestigt. In diesen Abstand (97) ragt der zweite Arm (94) mit einer Mitnehmerrolle (98) hinein, die je nach einer vom Hebel (91) durchgeführten Schwenkbewegung entweder den Mit­ nehmerklotz (95) in Richtung auf die Formhälften (1, 2) oder den Mitnehmerklotz (96) in entgegengesetzter Richtung beauf­ schlagt und auf diese Weise in die jeweilige Richtung die Führungsstangen (10, 11) und damit den Boden (3) bewegt. Die Bewegung des Bodens (3) erfolgt abhängig von der Ausformung der Steuerkurve (89), so daß die Bewegung des Bodens (3) mit einer relativ großen Geschwindigkeit erfolgt. Kurz vor dem Einmünden des Bodens (3) in eine von den Formhälften (1, 2) gebildete Passung (99) wird die Bewegung des Bodens (3) abgebremst, so daß dieser mit einer relativ kleinen Ge­ schwindigkeit sorgfältig in die Passung (99) eingeführt wird. Auf diese Weise wird verhindert, daß beim Einsetzen des Boden (3) die Passung (99) zerstört wird. Diese Passung (99) kann eine sich selbst zentrierende Ausbildung mit Hilfe von zwei sich gegenseitig beaufschlagenden Druckflächen (100, 101) aufweisen. Diese sind in Richtung der von den Formhälften (1, 2) durchgeführten Schwenkbewegungen so ange­ schrägt, daß im geschlossenen Zustand des Innenraumes (7) die eine Druckfläche (101) die andere Druckfläche (100) druckdicht beaufschlagt.
Die Formhälften (1, 2) bestehen aus Trägerrahmen (102, 103), die jeweils um die Schwenkachse (5) verschwenkbar gelagert und mit Hilfe des Verschlusses (6) gegeneinander verriegel­ bar sind. Innerhalb dieser Trägerrahmen sind Einsätze (104, 105) befestigt, in denen der Innenraum (7) ausgebildet ist. Je nach der Gestaltung eines herzustellenden Hohlkörpers (8) können verschiedene Einsätze (104, 105) in dem Trägerrahmen (102, 103) befestigt werden. Auch auf dem Boden (3) kann ein der jeweiligen Bodengestaltung des Hohlkörpers (8) ent­ sprechendes Formstück (106) befestigt werden. Dabei können diese Formstücke (106) auch Auswölbungen in Richtung auf den Innenraum (7) besitzen, da zum Zwecke der Ausformung des fertigen Hohlkörpers (8) der Boden (3) von den Formhälften (1, 2) abgezogen werden kann.
Die Formhälften (1, 2) sind voneinander weggeklappt und der Innenraum (7) damit geöffnet, wenn der Steuerschieber (18) in die Nachbarschaft des ersten Ständerblockes (15) von der Kolbenstange (19) gezogen worden ist. In dieser Stellung kann ein nicht dargestellter Vorformling in den Innenraum (7) eingefahren werden.
Im unmittelbaren Anschluß daran wird Druck auf den Hydrau­ likzylinder (21) gegeben, so daß die Kolbenstange (19) den Steuerschieber (18) in Richtung auf den zweiten Ständerbock (14) verschiebt. Dabei gleiten die Mitnehmerrollen (26, 27) durch die Steuerkurven (23, 24) und führen dabei eine von­ einander weggerichtete Bewegung aus. Diese wirkt sich als eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse (5) aus, durch die die Formhälften (1, 2) aufeinander zu bewegt werden, bis sie sich gegenseitig mit ihren Begrenzungsflächen (42, 43) be­ aufschlagen. In dieser Stellung fluchten die Ösenöffnungen (74, 75) der beiden Ösenpaare (53, 54) miteinander, so daß die Verschlußstange (52) durch Verschwenken des Schwenkhe­ bels (49) in ihre Schließstellung gefahren wird. Die Schwenkbewegung (49) wird gleichzeitig mit der Schließbe­ wegung der Formhälften (1, 2) durch Verschieben des Steuer­ schiebers (18) gesteuert.
Gleichzeitig wird mit dem Steuerschieber (18) auch das Stück (83) der Spurstangen (16, 17) verschoben, so daß sich der Steuerzylinder (86) mit seiner Welle (87) dreht. Dabei ver­ schiebt sich die am ersten Arm (93) des zweiarmigen Hebels (91) gelagerte nicht dargestellte Mitnehmerrolle innerhalb der Steuerkurve (89) und verschwenkt dabei den zweiarmigen Hebel (91). Auf diese Weise wird der zweite Arm (94) in Richtung auf die Formhälften (1, 2) bewegt, bis der Boden (3) in die Passung (99) eingeführt ist. Diese Bewegung geschieht gleichzeitig mit dem Verschwenken der Formhälften (1, 2), so daß am Ende der vom Steuerschieber (18) durchge­ führten linearen Bewegung der Innenraum (7) sowohl von den Formhälften (1, 2) als auch vom Boden (3) umschlossen ist.
Nachdem der Hohlkörper (8) ausgeformt worden ist, wird der Steuerschieber (18) mit Hilfe der Kolbenstange (19) in Richtung auf den Ständerbock (15) zurückbewegt, so daß sämt­ liche Bewegungsvorgänge in umgekehrter Richtung aufgrund der jeweiligen Kurvensteuerungen ablaufen. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß das Zusammenspiel der einzelnen Bewe­ gungsabläufe dazu führt, daß die einzelnen bewegten Teile sich bei der Durchführung ihrer Bewegungen gegenseitig nicht behindern und trotzdem eine schnelle Öffnung des Innenraumes (7) ermöglicht wird.

Claims (65)

1. Form zum Verformen eines Vorformlings zu einem Hohlkörper im Streck-Blas-Verfahren mit zwei beim Schließen aufeinander zu um eine gemeinsame Schwenkachse beweglichen Formhälften, die einen den Hohlkörper aufnehmenden Innenraum umschließen, einen sie gegenseitig verriegelnden Verschluß aufweisen und sich miteinander zugewandten Begrenzungsflächen gegenseitig beaufschlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Formhälften (1, 2) eine ihre Schwenkbewegungen steuernde Steuerung aufweisen, die auf eine Steuerung des Verschlusses abge­ stellt ist.
2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formhälften (1, 2) um eine Schwenkachse (5) verschwenkbar angeordnet sind, die etwa parallel zu einer Mittelachse (9) verläuft und der Verschluß (6) auf einer der Schwenkachse (5) bezüglich der Mittelachse (9) gegenüberliegenden Be­ grenzung der Formhälften (1, 2) vorgesehen ist.
3. Form nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (5) mit der Mittelachse (9) eine lotrechte Ebene aufspannt, in der ein den Vorformling in den Innenraum (7) einlegende Vorschubbewegung vorgesehen ist.
4. Form nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formhälften (1, 2) einen sie gemeinsam in Richtung des sich in den Innenraum (7) hinein erweiternden Vorformlings abschließenden Boden (3) aufweisen, der beweglich gegenüber den Formhälften (1, 2) angeordnet ist.
5. Form nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3) in Richtung auf die Formhälften (1, 2) entlang der Mittelachse (9) verschieblich angeordnet ist.
6. Form nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3) in eine von den miteinander verriegelten Formhälften (1, 2) ausgebildete Passung (99) eingepaßt ist.
7. Form nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3) eine ihm benachbarte Bodenfläche des Hohlkör­ pers (8) in Richtung auf den Innenraum (7) verformende Erhebung (107) aufweist.
8. Form nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Bewegungen der Formhälften (1, 2) und des Ver­ schlusses (6) gemeinsam steuernde Steuervorrichtung vorgese­ hen ist.
9. Form nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Bewegungen der Formhälften (1, 2) des Verschlusses (6) und des Bodens (3) gemeinsam steuernde Steuervorrichtung vorgesehen ist.
10. Form nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung als eine Kurvensteuerung ausgebildet ist.
11. Form nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvensteuerung zum Verschwenken der Formhälften (1, 2) in einem Steuerschieber (18) vorgesehen ist, der auf einer parallel zur Schwenkachse (5) verlaufenden Verschiebebahn verschieblich angeordnet ist.
12. Form nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (18) eine Steuerfläche (22) aufweist, die sich in Form eines Teilzylinders konzentrisch um die Schwenkachse (5) erstreckt.
13. Form nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich durch die Steuerfläche (22) für jede Formhälfte (1, 2) je eine Steuerkurve (23, 24) erstreckt, in denen jeweils eine Mitnehmerrolle (26, 27) geführt ist.
14. Form nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurven (23, 24) sich in Verschieberichtung des Steuerschiebers (18) geschwungen durch die Steuerfläche (22) erstrecken.
15. Form nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurven (23, 24) bei voneinander weggeklappten Formhälften (1, 2) den kleinsten und bei aufeinander liegen­ den Begrenzungsflächen (42, 43) der Formhälften (1, 2) den größten Abstand voneinander aufweisen und sich in Form einer sanft geschwungenen S-Linie durch die Steuerfläche (22) erstrecken.
16. Form nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Mitnehmerrolle (26, 27) auf jeder Formhälfte (1, 2) drehbar gelagert ist.
17. Form nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Formhälfte (1, 2) im Bereich der Schwenkachse (5) ein Profil befestigt ist, auf dem die Mitnehmerrolle (26, 27) gelagert ist.
18. Form nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil als ein L-Profil (38) ausgebildet ist, auf dessen kürzerem Schenkel (39) die Mitnehmerrolle (26, 27) gelagert ist und dessen längerer Schenkel (40) sich von der Schwenk­ achse (5) in Richtung auf den Verschluß (6) erstreckt und mit einer dem Innenraum (7) abgewandten Außenfläche (41) jeder Formhälfte (1, 2) fest verbunden ist.
19. Form nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebebahn von zwei einander und zur Schwenkachse (5) etwa parallel verlaufenden Spurstangen (16, 17) gebildet wird, auf denen der Steuerschieber (18) befestigt ist, und die in Längsrichtung verschieblich gelagert sind.
20. Form nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Steuerschieber (18) ein Antrieb verbunden ist.
21. Form nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb als ein Hydraulikkolben (20) ausgebildet ist, der in einem Hydraulikzylinder (21) geführt ist und über eine Kol­ benstange (19) am Steuerschieber (18) angelenkt ist.
22. Form nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Spurstangen (16, 17) als auch die Kolbenstange (19) in einem gemeinsamen Ständer geführt sind.
23. Form nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß im gemeinsamen Ständer die Schwenkachse (5) drehbar gelagert ist.
24. Form nach Anspruch 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer aus zwei einander gegenüber angeordneten Ständerböcken (14, 15) besteht, zwischen denen sich die Schwenkachse (5) erstreckt und der Steuerschieber (18) sich bewegt.
25. Form nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Formhälften (1, 2) vorgesehene Steuervorrichtung mit einer für den Boden (3) vorgesehenen Steuerung verbunden ist.
26. Form nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung an die Spurstangen (16, 17) angekoppelt ist.
27. Form nach Anspruch 25 und 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung als eine Kurvensteuerung ausgebildet ist.
28. Form nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvensteuerung sich in Form einer Steuerkurve durch eine Oberfläche (88) eines Steuerzylinders (86) erstreckt und in der Steuerkurve (89) ein den Boden (3) verfahrender Mit­ nehmer geführt ist.
29. Form nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer als ein zweiarmiger Hebel (91) ausgebildet ist, der an seinem ersten Arm (93) mit einer Führungsrolle in der Steuerkurve (89) des Steuerzylinders (86) geführt ist und der an seinem zweiten Arm (84) eine mit dem Boden (3) ver­ bundene Kupplung aufweist.
30. Form nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel (91) mit seinem Schwenkpunkt (92) in dem dem Boden (3) zugewandten zweiten Ständerbock (14) gelagert ist.
31. Form nach Anspruch 29 und 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung aus einer am zweiten Arm (94) drehbar gelagerten Mitnehmerrolle (98) besteht, die sich zwischen zwei mit einem Abstand voneinander auf den Boden (3) führen­ den dem Führungsstangen (10, 11) befestigten Mitnehmer­ klötzen (95, 96) beweglich angeordnet ist.
32. Form nach Anspruch 29 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Arm (94) im Bereich der drehbar gelagerten Mitnehmerrolle (98) bei Bewegungen des Hebels (91) einen Abstand überstreicht, dessen Länge dem Weg des Bodens (3) entspricht.
33. Form nach Anspruch 29 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3) auf zwei einander etwa parallel verlaufen­ den Führungsstangen (10, 11) befestigt ist, die in einem dritten Ständerbock (12) verschieblich gelagert sind, der sich in einer vom ersten Ständerbock (15) abgewandten Richtung an den zweiten Ständerbock (14) zu anschließt.
34. Form nach Anspruch 28 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerzylinder (86) zwischen dem zweiten und dem dritten Ständerbock (14, 12) gelagert ist.
35. Form nach Anspruch 28 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurstangen (16, 17) im dritten Ständerbock (12) gelagert sind.
36. Form nach Anspruch 28 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem rechten und dem dritten Ständerbock (12) auf der Spurstange (16, 17) ein Mitnehmer (84) befestigt ist, der sich in eine auf dem Steuerzylinder (86) ausgebil­ dete Antriebskurve erstreckt.
37. Form nach Anspruch 28 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskurve (90) sich unabhängig von der Steuer­ kurve (89) durch den Steuerzylinder (86) erstreckt.
38. Form nach Anspruch 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3) eine sich selbst zentrierende Passung (99) innerhalb der Formhälften (1, 2) aufweist.
39. Form nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3) an seinem äußeren Umfang eine konusförmige An­ phasung aufweist und in den Formhälften (1, 2) eine die Anphasung aufnehmende Nut vorgesehen ist, von der mindestens eine Seitenwandung eine der Anphasung entsprechende An­ schrägung aufweist, in der die Anphasung geführt ist.
40. Form nach Anspruch 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (6) eine Steuereinrichtung aufweist, die mit der die Bewegungen der Formhälften (1, 2) steuernden Steuer­ vorrichtung synchronisiert ist.
41. Form nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung als eine Kurvensteuerung ausgebildet ist.
42. Form nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvensteuerung eine Steuerkurve (25) aufweist, die sich durch den Steuerschieber (18) in dessen Verschieberichtung erstreckt.
43. Form nach Anspruch 41 und 42, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steuerkurve (25) eine Mitnehmerrolle (28) geführt ist, die mit einem Schwenkhebel (49) in Verbindung steht.
44. Form nach Anspruch 41 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (49) auf einer Schwenkwelle (47) be­ festigt ist, die in einer Bohrung drehbar gelagert ist, die sich in Längsrichtung durch einen außerhalb des Innenraumes (7) liegenden Randbereich (48) einer der Formhälften (1, 2) in Richtung auf den Verschluß (6) erstreckt.
45. Form nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkwelle (47) eine Mittelachse aufweist, die in einer Ebene verläuft, die sich etwa planparallel zur Begrenzungs­ fläche (42, 43) der Formhälften (1, 2) erstreckt, durch deren Randbereich (48) die Bohrung verläuft.
46. Form nach Anspruch 41 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (1, 2) sich von der Schwenkwelle (47) in Richtung auf den Verschluß (6) erstreckt und sich in einer Ebene bewegt, die senkrecht auf einer von der Begren­ zungsfläche (42, 43) der zugeordneten Formhälfte (2) aufge­ spannten Ebene steht.
47. Form nach Anspruch 41 bis 46, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschluß (6) mindestens ein Ösenpaar (53, 54) vorgesehen ist, von dem an jeder Formhälfte (1, 2) je eine Öse (57, 58) angebracht ist, die bei geöffneten Innenraum (7) voneinander gelöst und bei geschlossenem Innenraum (7) miteinander verkoppelt sind.
48. Form nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ösenpaare (53, 54) im Abstand voneinander über eine sich parallel zur Schwenkachse (5) erstreckende Länge der Form­ hälften (1, 2) verteilt sind, von denen ein erstes dem Boden (3) zugewandt und ein zweites dem Boden (3) abgewandt ange­ ordnet ist.
49. Form nach Anspruch 47 und 48, dadurch gekennzeichnet, daß sich im geschlossenen Zustand des Innenraumes (7) die Ösen (57, 58) mindestens eines Ösenpaares (53, 54) miteinan­ der fluchtende Ösenöffnungen (74, 75) umschließen, durch die sich ein gemeinsames Verschlußorgan erstreckt.
50. Form nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, daß die Ösenöffnungen (74, 75) einen kreisförmigen Querschnitt auf­ weisen, durch den sich als Verschlußorgan eine weitgehend zylinderförmige Verschlußstange (51) erstreckt.
51. Form nach Anspruch 48 bis 50, dadurch gekennzeichnet, daß sich durch beide Ösenpaare (53, 54) eine gemeinsame Verschlußstange (52) erstreckt.
52. Form nach Anspruch 48 bis 51, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußstange (52) in Längsrichtung von einer Öffnungsstellung in eine Verschlußstellung verschieblich angeordnet ist.
53. Form nach Anspruch 48 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußstange (52) in der Verschlußstellung einen die Ösenöffnungen (74, 75) völlig ausfüllenden zylindrischen Querschnitt und in der Öffnungsstellung einen eine Aus­ sparung freigebenden Teilquerschnitt (65, 66) aufweist und die Größe der Aussparung einer Umfangsöffnung (76) min­ destens einer Ösenöffnung (74, 75) entspricht.
54. Form nach Anspruch 48 bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußstange (52) in einer Öse (57, 58) kreisför­ migen Querschnitts geführt ist und die mit der Umfangs­ öffnung (76) versehene Öse (57) an der von der Verschluß­ stange (52) weggeschwenkten Formhälfte (1) angebracht ist.
55. Form nach Anspruch 48 bis 54, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Umfangsöffnung (76) versehene Öse (57) eine U-förmige Gestaltung aufweist, in deren durch ein Joch (80) miteinander verbundenen Schenkeln (78, 79) die Ösenöffnungen (75) vorgesehen sind und zwischen deren Schenkeln (78, 79) und Joch (80) im geschlossenen Zustand des Innenraumes (7) die die Verschlußstange (52) führende Öse (58) eingeführt ist.
56. Form nach Anspruch 48 bis 55, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußstange (52) im geöffneten Zustand des In­ nenraumes (7) Aussparungen im Bereich der die Verschlußstan­ ge (52) übergreifenden Schenkel (78, 79) und im geschlos­ senen Zustand des Innenraumes (7) zylinderförmige Quer­ schnitte in Bereichen aufweist, die die Schenkel (78, 79) und die von ihnen umschlossene Öse (58) überlappen, in denen die Verschlußstange (52) auch im geöffneten Zustand des Innenraumes (7) geführt ist.
57. Form nach Anspruch 48 bis 56, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (49) mit seinem von der Schwenkwelle (47) abgewandten Ende (50) in einen Koppelquerschnitt (68) der Verschlußstange (52) eingreift.
58. Form nach Anspruch 48 bis 57, dadurch gekennzeichnet, daß der Koppelquerschnitt (68) zwischen den beiden Ösen­ paaren (53, 54) angeordnet ist.
59. Form nach Anspruch 48 bis 58, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (49) mit einer Mitnehmerrolle (69) In den Koppelquerschnitt (68) eingreift.
60. Form nach Anspruch 48 bis 59, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (49) einen Schwenkwinkel aufweist, dessen Größe einem von der Verschlußstange (52) von der Öffnungsstellung bis zur Verschlußstellung einzuhaltenden Hub entspricht.
61. Form nach Anspruch 48 bis 60, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkwinkel (49) in Abhängigkeit von der Steuer­ kurve (25) gesteuert ist.
62. Form nach Anspruch 61, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (25) sich durch eine Stirnfläche (44) des Steuer­ schiebers (18) erstreckt, die auf einer der Schwenkwelle (47) zugewandten Seite entlang der Steuerfläche (22) ver­ läuft.
63. Form nach Anspruch 61 und 62, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (25) im geschlossenen Zustand des Innen­ raumes (7) ihren der Stirnfläche (29) benachbarten Beginn und im geöffneten Zustand des Innenraumes eine der Stirn­ fläche (29) abgewandte Endstellung (82) aufweist.
64. Form nach Anspruch 61 bis 63, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (25) von ihrer Anfangsstellung (81) bis zu ihrer Endstellung (82) eine leichte Krümmung in eine von der Steuerfläche (22) abgewandte Richtung aufweist, durch die die Mitnehmerrolle (28) geführt ist, die mit der Schwenkwelle (47) über einen Verbindungshebel (46) verbunden ist, der aufgrund der von der Mitnehmerrolle (28) in der Steuerkurve (25) durchgeführten Bewegung einen die Schwenk­ welle (47) bewegenden Schwenkwinkel aufweist.
65. Form nach Anspruch 1 bis 64, dadurch gekennzeichnet, daß jede Formhälfte (1, 2) aus einem verschwenkbaren Träger­ rahmen (102, 103) besteht, in dem je nach Art des auszufor­ menden Hohlkörpers (8) ein Einsatz (104, 105) befestigt ist.
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