DE3834111A1 - Schulranzen - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schulranzen, der im wesentli
chen aus einem Behälter zur Aufnahme der Schulbücher und der
gleichen besteht und mit Schulterriemen und/oder Tragegrif
fen versehen ist. Ferner besitzt dieser Schulranzen eine
elektrische Warneinrichtung.
Aus dem DE-GBM 82 29 862 ist ein derartiger Schulranzen be
kannt, bei dem die elektrische Warneinrichtung aus einer
elektrischen Warnleuchte besteht, die in dem Behälter und
damit in dem eigentlichen Schulranzen integriert ist. Bei
einem derartig ausgebildeten Schulranzen kann auf reflektie
rende Rückstrahler wie sie beispielsweise aus der DE-OS
23 52 814 und DE-OS 30 33 237 bekannt sind, verzichtet wer
den, da die elektrische Warnleuchte eine aktive Lichtaus
strahlung bewirkt. Der Schulranzen ist damit auch in der Dun
kelheit gut zu erkennen, ohne daß er dazu durch eine fremde
Lichtquelle - wie z. B. von den Scheinwerfern eines Kraft
fahrzeuges - angestrahlt werden müßte. Damit kann beispiels
weise auch ein Kraftfahrzeug-Fahrer ein in der morgendlichen
Dämmerung bzw. Dunkelheit mit einem derartigen Schulranzen
ausgestattetes Schulkind gut erkennen und seine Fahrweise
darauf entsprechend einstellen. Zum Erkennen des Schulran
zens ist es allerdings unbedingt erforderlich, daß sich der
Schulranzen im freien Sichtbereich des Kraftfahrzeug-Fahrers
befindet.
Dieser erforderliche freie Sichtbereich ist auch hinsicht
lich des aus der DE-OS 33 45 463 bekannten Koffers erforder
lich. Durch die in dessen Innenraum vorhandene Gasentladungs
röhre kann nämlich lediglich der Koffer selber als Licht
quelle verwendet werden. Darüber hinaus ist aus der US-PS
24 20 772 seit über 40 Jahren eine teleskopartig ausziehbare
Autoantenne mit an ihrer Spitze angeordneter Lampe zum
Aussenden von Warnsignalen bekannt.
Nun ist es aber praktisch für jedes Schulkind erforderlich,
auf seinem Schulweg Fahrstraßen zu überqueren. Beim Überque
ren müssen die Schulkinder regelmäßig zwischen am Straßen
rand geparkten Fahrzeugen hindurchtreten. Wegen ihrer gerin
gen Körpergröße können zwischen den Fahrzeugen sich bewegen
de Kinder von einem auf der Straße sich befindenden Kraft
fahrzeug-Fahrer nicht erkannt werden, so daß sie regelmäßig
erst erkannt werden, wenn sie praktisch schon auf der Straße
stehen. Dadurch, daß Kinder sich sehr impulsiv bewegen,
kommt es leider immer wieder zu Unfällen. Diese Unfälle er
folgen vor allem in der morgendlichen Dunkelheit, und damit
in den Herbst- und Wintermonaten, in denen durch Nebel,
Nässe, Herbstlaub, Schnee und dergleichen besonders schlech
te Fahrbedingungen herrschen. Die Unfallgefahr wird auch da
durch ungünstig beeinflußt, daß Kinder in der kälteren Jah
reszeit oftmals über die Ohren reichende Kopfbedeckungen tra
gen, so daß sie kaum in der Lage sind, sich ihnen nähernde
Fahrzeuge akustisch rechtzeitig zu bemerken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schulranzen
so auszubilden, daß unter Vermeidung der vorstehend genann
ten Nachteile Schulranzen tragende Schulkinder auf ihrem
Schulweg jederzeit zu sehen sind.
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Schulranzen
durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Der diesbe
zügliche Schulranzen ist dadurch gekennzeichnet, daß ein
stabförmiges Glied mit seinem einen Endbereich am Schulran
zen und daß die elektrische Warneinrichtung an dem anderen
Endbereich des stabförmigen Gliedes befestigt ist, wobei das
stabförmige Glied eine derartige Größe und Steifigkeit auf
weist, daß die Warneinrichtung sowohl außerhalb des Umrißpro
fils des Behälters positionierbar als auch durch Bewegen des
Schulranzens relativ zu demselben hin- und herbewegbar ist.
Bei einem derartig ausgestatteten Schulranzen kann damit die
Warneinrichtung relativ hoch - beispielsweise 1,0 bis
1,5 m - oberhalb des Schulranzens vorhanden sein, so daß sie
durch parkende Autos oder sonstige optische Hindernisse
nicht verdeckt werden kann.
Beim Überqueren von Straßen wird die Warneinrichtung, die
vorzugsweise als Warnleuchte ausgebildet ist, damit auch in
Situationen erkannt, in denen das Schulkind sich zwischen
parkenden Autos befindet. Dadurch, daß die Warnleuchte an
dem relativ langen stabförmigen Glied hin- und herschwankt,
unterscheidet sie sich ausreichend von sonstigen ortsfest
vorhandenen Beleuchtungseinrichtungen an Straßen oder Autos,
so daß jeder Kraftfahrzeug-Fahrer durch das Erkennen dieser
Warnleuchte sofort auf das Vorhandensein eines Schulkindes
hingewiesen wird. Dem Kraftfahrzeug-Fahrer wird damit recht
zeitig Gelegenheit gegeben, seine Fahrweise diesen Gegeben
heiten entsprechend anzupassen. Durch die sehr schnell zuneh
mende Anzahl der am Straßenrand abgestellten Fahrzeuge läßt
sich auch der zusätzlich zukunftsorientierte Charakter der
Erfindung erkennen.
Als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, das stabförmige
Glied teleskopartig aus- und einziehbar auszubilden. Beim
Nichtgebrauch der Warnleuchte, d. h. im Schulgelände, kann
das stabförmige Glied dann so eingezogen am Schulranzen vor
handen sein, daß es nicht aus dem Lichtraumprofil des Schul
ranzens herausragt; ein Hängenbleiben der Warnleuchte bzw.
des teleskopartigen Stabes an fremden Gegenständen wird da
durch wirksam verhindert.
Als günstig hat es sich herausgestellt, das stabförmige Glie
der auf der Außenseite, insbesondere an einer Schmalseite
des Behälters zu befestigen.
Um auch bei Ausfall einer Glühbirne sicherzustellen, daß die
elektrische Warnleuchte Licht aussendet, ist die Warnleuchte
vorzugsweise mit zwei Glühbirnen ausgestattet.
Zur Stromversorgung ist die Warnleuchte mit zumindest einer
galvanischen Zelle ausgestattet, die vorzugsweise außerhalb
des Schulranzens innerhalb des stabförmigen Gliedes und dort
vorzugsweise in unmittelbarer Nähe zu dieser zumindest einen
Glühbirne vorhanden ist. Diese galvanische Zelle kann auch
als wiederaufladbarer Akkumulator ausgebildet sein.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Warnleuchte zeichnet sich
dadurch aus, daß an dem freien Ende des stabförmigen Gliedes
ein Gehäuse vorhanden ist, in dessen Innerem die Glühbirne
und wahlweise auch der elektrische Speicher angeordnet sind.
Um das Gewicht dieses Gehäuses so klein wie möglich zu hal
ten, ist es in vorteilhafter Weise aus lichtdurchlässigem
Kunststoff hergestellt. Das Gehäuse besitzt nach einem weite
ren Merkmal auf seiner zum stabförmigen Glied entgegengesetz
ten Außenseite eine kuppelartige Abrundung, so daß durch
Drücken bzw. Schieben von oben auf das Gehäuse das teleskop
artig ausziehbare Glied auf einfache Weise zusammengeschoben
werden kann.
Die Bedienung, d. h. das Aus- und Einschalten der elektri
schen Warnleuchte läßt sich nach einem ganz wesentlichen
Merkmal der Erfindung auf einfache Weise dadurch bewirken,
daß ein Schalter am Gehäuse vorgesehen wird, der so betätig
bar ist, daß beim Zusammenschieben des teleskopartigen Glie
des die elektrische Stromversorgung für die Warnleuchte
unterbrochen wird. Umgekehrt kann durch Nachobenziehen des
Gehäuses die Warnleuchte zum Leuchten gebracht werden.
Eine diesen Anforderungen entsprechende Ausbildung für das
Gehäuse läßt sich dadurch konstruktiv verwirklichen, daß das
Gehäuse aus zumindest zwei Gehäuseteilen hergestellt wird,
wobei in dem einen Gehäuseteil die zumindest eine Glühbirne
und die zumindest eine galvanische Zelle angeordnet werden
und daß die eine der beiden erforderlichen Leitungsverbindun
gen zwischen der Glühbirne und der galvanischen Zelle fest
und die andere Leitungsverbindung unterbrochen angeordnet
werden; durch Verschieben des anderen Gehäuseteils in Rich
tung von dem stabförmigen Glied weg wird dann die Unterbre
chung überbrückt. Diese Überbrückung läßt sich auf einfache
Weise dadurch herstellen, daß an dem anderen Gehäuseteil ein
Nocken vorgesehen wird, wobei durch Verschieben dieses Gehäu
seteils die freien Enden der Leitungsverbindung elektrisch
leitend aneinander gedrückt werden. Immer dann, wenn das
eine Gehäuseteil, das sich kappenartig über dem anderen Ge
häuseteil befinden kann, nach oben gezogen wird, wird der
elektrische Kontakt zwischen der zumindest einen galvanischen
Zelle und der zumindest einen Glühbirne elektrisch leitend
hergestellt, so daß die Glühbirne dann - aber auch nur
dann - brennt, wenn das Gehäuseteil und damit das Gehäuse
nach oben gezogen worden ist.
Dieser Aus- und Einschaltmechanismus für die Warnleuchte
läßt sich nach einer anderen konstruktiven Ausbildung da
durch verwirklichen, daß das Gehäuse aus zwar zumindest zwei
Gehäuseteilen zusammengesetzt wird, an dem einen Gehäuseteil
die zumindest eine Glühbirne und an dem anderen Gehäuseteil
die zumindest eine galvanische Zelle befestigt werden, wobei
durch gegenseitiges Verschieben der beiden Gehäuseteile der
Kontakt zwischen der zumindest einen Glühbirne und der zumin
dest einen galvanischen Zelle hergestellt wird. Konstruktiv
läßt sich dies beispielsweise dadurch verwirklichen, daß das
obere Ende des stabförmigen Gliedes an dem Gehäuseteil, an
dem auch die zumindest eine Glühbirne befestigt ist, befe
stigt wird und daß das Gehäuseteil, an dem die zumindest eine
galvanische Zelle befestigt ist, das andere Gehäuseteil hau
benartig umgibt. Ferner sind mehrere Nocken sowohl an dem
einen als auch an dem anderen Gehäuseteil im gemeinsam durch
beide Gehäuseteile überlappten Bereich so vorhanden, daß die
beiden Gehäuseteile zwischen diesen Nocken in einem begrenz
ten Bereich gegenseitig verschiebbar sind. In der einen maxi
malen Verschiebestellung sind dann die Glühbirnen eingeschal
tet und in der anderen extremen Schiebestellung ausgeschal
tet.
Eine ganz wesentliche Weiterbildung der Erfindung zeichnet
sich dadurch aus, daß die Warneinrichtung des Schulranzens
mit einer zusätzlichen Schaltvorrichtung ausgestattet ist,
die durch Auslenkung des stabförmigen Gliedes aus seiner nor
malen Lage betätigt wird. Im Zeitpunkt der maximalen Auslen
kung des stabförmigen Gliedes kann so beispielsweise die vor
handene Warnleuchte in ihrer Betriebsfähigkeit, d. h. in
ihrer Fähigkeit zum Aussenden von Licht unterbrochen werden
oder es kann auch eine zusätzliche Warneinrichtung, die eine
zusätzliche Warnleuchte oder eine akustische Warnvorrichtung
sein kann, kurzzeitig betätigt werden. Dies hat einmal den
Vorteil, daß bei einer "normalen" Bewegung des Schulkindes,
auch nur eine Warnleuchte mit "normaler" Leuchtkraft in Be
trieb zu sein braucht, während bei heftigen und ruckartigen
Bewegungen des Schulkindes eine gesteigerte Aufmerksamkeit
erregende Warnleuchte wünschenswert ist. Diese erhöhte Auf
merksamkeit kann sowohl durch Umschalten der "normalen"
Dauerbeleuchtung in ein Blinklicht oder durch Zuschalten
eines Blinklichtes erreicht werden. Um auch das Kind bei hef
tigen Bewegungsänderungen darauf hinzuweisen, daß es beson
ders aufmerksam sein soll, kann die zusätzliche Warneinrich
tung auch ein akustisches Warnsignal abgeben.
Die zusätzliche Schaltvorrichtung kann aus zumindest einem
Schaltkontakt bestehen, der im Abstand zur Außenfläche des
stabförmigen Gliedes dasselbe zumindest teilweise umgibt.
Der Schaltkontakt kann auch kranzförmig das Glied umgeben,
so daß bei beliebigen Auslenkungen des stabförmigen Gliedes
jeweils Schaltkontakte bewirkt werden können.
Als günstig hat es sich ferner herausgestellt, die Schaltvor
richtung in zwei Schaltstufen zu schalten, die in Abhängig
keit von dem Maß der Ablenkung des stabförmigen Gliedes je
weils betätigbar sind. Bei schwachen Auslenkungen des stab
förmigen Gliedes, was auf eine "normale" Fortbewegung eines
Schulkindes schließen läßt, kann so eine erste Warneinrich
tung und bei einer starken Auslenkung des stabförmigen Glie
des eine zweite Warneinrichtung betätigt werden. Die zweite
Warneinrichtung kann dabei eine separate Warnleuchte, eine
akustische Warnvorrichtung oder auch dieselbe einzige Warn
einrichtung sein, die dann nur ein unterschiedliches zwei
tes, in seiner Wirkung verstärktes Signal abgibt.
Um sicherzustellen, daß die Warneinrichtung nur dann in
Betrieb ist, wenn der Schulranzen auch von einem Schulkind
getragen wird, damit ein unnötiger Energieverbrauch der elek
trischen Warneinrichtung vermieden werden kann, ist nach
einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung vorgese
hen, daß dieselbe nur eingeschaltet sein kann, wenn die
Schulterriemen des Schulranzens festgezurrt sind und/oder
der Schulranzen mittels der Tragegriffe oder mittels dieser
Schulterriemen angehoben ist.
Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind den
in den Ansprüchen weiterhin aufgeführten Merkmalen zu entneh
men.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben und er
läutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen
den Merkmale können bei anderen Ausführungsformen der Erfin
dung einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombi
nation angewendet werden. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Schulranzens,
bei dem eine elektrische Warnleuchte angebracht
ist,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Warnleuchte nach
Fig. 1 im nichtleuchtenden Zustand seiner Glüh
birnen und
Fig. 3 die Warnleuchte entsprechend Fig. 2 im leuchten
den Zustand seiner Glühbirnen.
Ein Schulranzen 10 ist mit einem Tragegriff 12 und Tragerie
men 14, 16 ausgestattet.
An der in der Zeichnung linken Schmalseite des Schulranzens
10 ist ein Köcher 18 befestigt. In diesem Köcher 18 ist ein
Teleskopstab 20 nach oben ausziehbar gelagert. An dem oberen
Ende 22 dieses Teleskopstabes 20 ist eine Warnleuchte 24
befestigt.
Die Warnleuchte 24 besitzt ein Bodenteil 26, in dem eine hül
senförmige Einformung 28 vorhanden ist, mit dem sie von oben
auf dem oberen Ende 22 des Teleskopstabes 20 nicht lösbar
aufgesteckt ist.
An dem Bodenteil 26 ist mittels eines Bajonettverschlusses
30 eine Hülse 32 befestigt. Innerhalb der Hülse 32 sind zwei
Batterien 34, 36 übereinanderliegend vorhanden. Mit ihrer
Unterseite lagert die untere Batterie 34 auf einer Feder 37
auf, die ihrerseits auf dem Bodenteil 26 befestigt ist.
Oberhalb der Hülse 32 ist ein Tragteil 38 vorhanden, das an
der Hülse 32 befestigt ist. Das Tragteil 38 besitzt zwei
Arme 40, 42, die zur Halterung von zwei Glühbirnen 44, 46
ausgebildet sind.
Die unteren Kontakte der beiden Glühbirnen 44, 46 sind mit
tels einer elektrischen Leitung 48 miteinander verbunden.
Diese Leitung 48 liegt außerdem an dem oberen Pluspol der
oberen Batterie 36 an.
Eine weitere elektrische Leitung 50 besitzt zwei Abzweigun
gen 52, 54, die an den jeweiligen anderen Kontakten der bei
den Glühbirnen 44, 46 elektrisch leitend anliegen. Die Ab
zweigung 52 besitzt ein freies unteres Ende 55. Benachbart
zu diesem Ende 55 ist eine weitere elektrische Leitung 56
innerhalb der Hülse 32 vorhanden, die mit der elektrisch lei
tenden Feder 37 und damit mit dem Minuspol der unteren Batte
rie 34 elektrisch leitend verbunden ist.
Bei der Darstellung gemäß Fig. 2 befindet sich das untere
Ende 55 der Leitung 50 nicht in elektrischem Kontakt mit der
Leitung 56, so daß die beiden Glühbirnen 44, 46 nicht mit
elektrischer Energie aus den Batterien 34, 36 versorgt wer
den und damit nicht brennen. Bei der Darstellung gemäß
Fig. 3 ist der Kontakt zwischen dem freien unteren Ende 55
der Leitung 50 und der Leitung 56 hergestellt, so daß die
beiden Glühbirnen brennen. Der Kontakt wird hergestellt,
indem eine Auswölbung 62, die im Inneren einer Kappe 60, die
von oben über die Hülse 32 gestülpt ist, vorhanden ist,
gegen die elektrische Leitung 50 drückend einwirkt und damit
das untere freie Ende 55 gegen die Leitung 56 elektrisch lei
tend zur Anlage bringt. In der Anlageposition liegt die Lei
tung 50 mit einer winkelförmigen Ausformung 62 an der Auswöl
bung 62 an. Die Auswölbung 62 ist in diese Position durch
Ziehen der Kappe 60 - in der Zeichnung - in vertikaler Rich
tung nach oben gebracht worden. Die Bewegung der Kappe 60
nach oben wird durch eine umlaufende Nase 64 begrenzt, die
am unteren Rand der Kappe 60 vorhanden ist und von unten an
einem Anschlag 66, der in der Hülse 32 vorhanden ist, an
liegt (Fig. 3). Nach unten hin wird die Bewegung der Kappe
60 durch Anlage der Auswölbung 62 an der oberen Stirnfläche
67 der Hülse 32 begrenzt.
Durch Herunterdrücken der Kappe 60 bewegt sich dieselbe zu
nächst einmal in ihre in Fig. 2 dargestellte Lage, in der
die beiden Glühbirnen 44, 46 nicht brennen. Durch weiteres
Herunterdrücken der Kappe 60 schiebt dieselbe die Hülse 32
und damit auch den Teleskopstab 20 nach unten, letztlich in
den Köcher 18 hinein. In umgekehrter Richtung lassen sich
durch Ziehen an der Kappe nach oben hin die beiden Glühbir
nen zum Brennen bringen und außerdem der Teleskopstab 20 aus
dem Köcher 18 herausziehen.
Die Anordnung von zwei Glühbirnen dient zur erhöhten Sicher
heit, da es höchst unwahrscheinlich ist, daß beide Glühbir
nen zum gleichen Zeitpunkt durchbrennen.
Je nachdem, wie groß die Warnleuchte 24 ausgebildet wird,
lassen sich eine oder mehrere Batterien in dem die Warnleuch
te 24 bildenden Behältnis 32, 60 unterbringen.
Sofern die Hülse 32 von dem Bodenteil 26 durch entsprechende
Entriegelung des Bajonettverschlusses 30 gelöst wird, bildet
das Bodenteil 26 eine obere Abdeckung für den Teleskopstab
20. Das relativ breite Bodenteil 26 dient dann einerseits
als Schutz vor möglichen Verletzungen infolge des sehr dün
nen Teleskopstabes 20 und andererseits als Griffhilfe zum
leichten Aus- und Einziehen des Teleskopstabes.
Insbesondere die Kappe 60 ist aus Kunststoff und zwar aus
lichtdurchlässigem Kunststoff hergestellt. Dies ermöglicht
eine gewichtssparende Ausbildung der Warnleuchte 24.
Claims (22)
1. Schulranzen, mit
- - einem Behälter (10),
- - Schulterriemen und/oder Tragegriffen,
- - einer an zumindest einer galvanischen Zelle als elektri schem Speicher anschließbaren Warneinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - ein stabförmiges Glied (20) mit seinem einen Endbereich am Schulranzen (10) und
- - die elektrische Warneinrichtung (24) an dem anderen Endbe reich des stabförmigen Gliedes befestigt sind, wobei
- - das stabförmige Glied (20) eine derartige Größe und Stei figkeit aufweist, daß die Warneinrichtung (24) sowohl außer halb des Umrißprofils des Behälters (10) positionierbar als auch durch Bewegen des Schulranzens relativ zu demselben hin- und herbewegbar ist.
2. Schulranzen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Warneinrichtung eine Warnleuchte (24) und/oder eine
akustische Warnvorrichtung ist.
3. Schulranzen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das stabförmige Glied (20) teleskopartig aus- und einziehbar
ausgebildet ist.
4. Schulranzen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das stabförmige Glied (20) auf der Außenseite, insbesondere
an einer seitlichen Schmalseite des Behälters befestigbar
ist.
5. Schulranzen nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die elektrische Warnleuchte (24) zumindest eine, vorzugswei
se zwei Glühbirnen (44, 46) enthält.
6. Schulranzen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zumindest eine galvanische Zelle (34, 36) innerhalb des
stabförmigen Gliedes und dort vorzugsweise in unmittelbarer
Nähe zu der Warneinrichtung bzw. zu der zumindest einen Glüh
birne vorhanden ist.
7. Schulranzen nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Gehäuse (26, 32, 60) an einem freien Ende (22) des stab
förmigen Gliedes (20) befestigt ist, in dessem Inneren die
zumindest eine Glühbirne (44, 46) vorhanden ist, wobei das
Gehäuse zumindest in seinem die Glühbirne umgebenden Bereich
lichtdurchlässig ausgebildet ist.
8. Schulranzen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse als lichtdurchlässigem Kunststoff besteht.
9. Schulranzen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Gehäuse auch die zumindest eine galvanische Zelle
(34, 36) vorhanden ist.
10. Schulranzen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zum stabförmigen Glied (20) entgegengesetzte Außenseite
des Gehäuses (60) eine kuppelartige Abrundung aufweist.
11. Schulranzen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Schalter (54, 56) am Gehäuse vorhanden ist, der so betä
tigbar ist, daß beim Zusammenschieben des teleskopartigen
Gliedes die elekrische Stromversorgung für die Warnleuchte
(24) unterbrochen ist.
12. Schulranzen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das Gehäuse aus zumindest zwei Gehäuseteilen (32, 60) zusammengesetzt ist,
- - an dem einen Gehäuseteil (32) die zumindest eine Glühbirne (44, 46) und die zumindest eine galvanische Zelle (34, 36) befestigt sind,
- - die eine der beiden erforderlichen Leitungsverbindungen (46) zwischen den Glühbirnen und der galvanischen Zelle fest vorhanden ist,
- - die andere der beiden erforderlichen Leitungsverbindungen (50, 52, 54, 56) zwischen der Glühbirne und der galvanischen Zelle unterbrochen vorhanden ist, wobei durch Verschieben des anderen Gehäuseteils (60) in Richtung von dem stabför migen Glied (20) weg die Unterbrechung überbrückbar ist.
13. Schulranzen nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
an dem anderen Gehäuseteil (60) ein Nocken (62) vorhanden
ist, durch den durch Verschieben dieses Gehäuseteils (60)
die freien Enden der Leitungsverbindung (54, 56) elektrisch
leitend aneinanderdrückbar sind.
14. Schulranzen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das Gehäuse aus zumindest zwei Gehäuseteilen zusammenge setzt ist,
- - an dem einen Gehäuseteil die zumindest eine Glühbirne und an dem anderen Gehäuseteil die zumindest eine galvanische Zelle befestigt sind,
- - wobei durch gegenseitiges Verschieben der beiden Gehäuse teile der Kontakt zwischen der zumindest einen Glühbirne und der zumindest einen galvanischen Zelle herstellbar ist.
15. Schulranzen nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das obere Ende des stabförmigen Gliedes an dem Gehäuseteil befestigt ist, an dem auch die zumindest eine Glühbirne befe stigt ist, und
- - das Gehäuseteil, an dem die zumindest eine galvanische Zelle befestigt ist, das andere Gehäuseteil haubenartig um gibt und
- - mehrere Nocken sowohl an dem einen als auch an dem Gehäuse teil im gemeinsam durch beide Gehäuseteile überlappten Be reich so vorhanden sind, daß die beiden Gehäuseteile zwi schen diesen Nocken in einem begrenzten Bereich gegenseitig verschiebbar sind.
16. Schulranzen nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine zusätzliche Schaltvorrichtung für die Warneinrichtung
vorhanden ist, die durch Auslenkungen des stabförmigen Glie
des aus seiner normalen Lage betätigbar ist.
17. Schulranzen nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaltvorrichtung aus zumindest einem Schaltkontakt be
steht, der im Abstand zur Außenfläche des stabförmigen Glie
des dasselbe zumindest teilweise umgibt.
18. Schulranzen nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
durch Betätigung der Schaltvorrichtung für den Zeitraum die
ser Betätigung die Warnleuchte in ihrer Betriebsfähigkeit
unterbrochen ist und/oder eine zusätzliche Warneinrichtung
betätigbar ist.
19. Schulranzen nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zusätzliche Warneinrichtung eine Warnleuchte oder eine
akustische Warnvorrichtung ist.
20. Schulranzen nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaltvorrichtung in zwei Schaltstufen schaltbar ist,
die in Abhängigkeit von dem Maß der Auslenkung des stabför
migen Gliedes jeweils betätigbar sind.
21. Schulranzen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die elektrische Warneinrichtung durch eine Schaltvorrichtung
betätigbar ist, die durch Festzurren der Schulterriemen
und/oder durch Anheben des Ranzens mittels seiner Tragegrif
fe oder seiner Schulterriemen ein- bzw. ausschaltbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3834111A DE3834111A1 (de) | 1987-10-08 | 1988-10-07 | Schulranzen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8713498U DE8713498U1 (de) | 1987-10-08 | 1987-10-08 | Schulranzen |
| DE3834111A DE3834111A1 (de) | 1987-10-08 | 1988-10-07 | Schulranzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3834111A1 true DE3834111A1 (de) | 1989-04-20 |
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ID=25872951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3834111A Withdrawn DE3834111A1 (de) | 1987-10-08 | 1988-10-07 | Schulranzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| ITUB20150351A1 (it) * | 2015-05-08 | 2016-11-08 | Andrea Bogoni | Dispositivo portatile per segnalazione visiva e sonora |
| EP3636099A1 (de) * | 2018-10-14 | 2020-04-15 | Thomas Keymel | Signalvorrichtung zur markierung von kindern |
-
1988
- 1988-10-07 DE DE3834111A patent/DE3834111A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2395998A (en) * | 2002-12-06 | 2004-06-09 | Christopher John Jones | Portable lamp on extendable mast |
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