[go: up one dir, main page]

DE3834012A1 - Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben - Google Patents

Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben

Info

Publication number
DE3834012A1
DE3834012A1 DE19883834012 DE3834012A DE3834012A1 DE 3834012 A1 DE3834012 A1 DE 3834012A1 DE 19883834012 DE19883834012 DE 19883834012 DE 3834012 A DE3834012 A DE 3834012A DE 3834012 A1 DE3834012 A1 DE 3834012A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
industrial vehicle
chassis
lifting
vehicle according
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19883834012
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Olfers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fahrzeugbau Langendorf & Co Kg 4355 Waltrop De GmbH
Original Assignee
Fahrzeugbau Langendorf & Co Kg 4355 Waltrop De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fahrzeugbau Langendorf & Co Kg 4355 Waltrop De GmbH filed Critical Fahrzeugbau Langendorf & Co Kg 4355 Waltrop De GmbH
Priority to DE19883834012 priority Critical patent/DE3834012A1/de
Publication of DE3834012A1 publication Critical patent/DE3834012A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/10Securing to the vehicle floor or sides the load being plates, cases, or boxes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/02Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with parallel up-and-down movement of load supporting or containing element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/002Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for carrying glass plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Industriefahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Industriefahrzeuge sind Flurfördergeräte für zeitlich unregelmäßig erfolgende Transporte über vergleichs­ weise kurze Entfernungen, die sich vor allem inner­ betrieblich ergeben. Obwohl die Erfindung allgemein auf großflächiges Transportgut anwendbar ist, das auf Transportgestellen zum Abnehmer geschafft wird, wird sie im folgenden anhand ihres hauptsächlichen Anwen­ dungsgebietes näher erläutert, welches in der Industrie für die Herstellung und den Vertrieb von Float-Glas liegt. Bekanntlich stoßen Float-Glasanlagen hauptsäch­ lich großflächige Glasscheiben mit erheblichen Produktionsgeschwindigkeiten aus, deren Abtransport so organisiert werden muß, daß das Transportgut schnell verladen und bruchlos von dem Abnahmeende der Float- Glasanlage abtransportiert werden kann.
Im allgemeinen geschieht das mit Transportgestellen, die es ermöglichen, eine Mehrzahl von Glasscheiben an jeder ihrer Längsseiten aufzunehmen und außerdem das Beladen von Lastkraftwagen-Anhängern rationalisieren, welche das Glas zu den Abnehmern schaffen. Diese Fahrzeuge können öffentliche Straßen befahren und Glasgestelle über belie­ bige Entfernungen transportieren. Als Glastransporter unterscheiden sie sich von dem erfindungsgemäßen Industriefahrzeug durch ihren Aufbau, der das Glasgestell aufnimmt und allseitig geschlossen ist, um das empfind­ liche Glas nicht zu verschmutzen oder zu beschädigen.
Die Glasgestelle und die Glastransporter sind so einge­ richtet, daß sie ohne Hilfsmittel das Be- und Entladen des Aufliegers ermöglichen. Dazu weist der Auflieger pneumatisch abgefederte Hinterachsen an den Schenkeln eines U-förmigen Chassis auf. Diese Federn sind zum Absenken des Aufliegers teilweise entleerbar. Die Unter­ konstruktion des Transportgestells ist so eingerichtet, daß sie mit den Trägerleisten zusammenwirken kann, die am Aufliegerchassis befestigt sind. Zum Aufladen fährt der Glastransporter mit teilweise entleerten Luftfedern und einer offenen, die rückwärtige Öffnung des U-förmigen Aufliegerchassis verschließenden Tür rückwärts, bis die Trägerleisten die volle Länge des Transportgestells untergriffen haben. Im Stand des Glastransporters werden die Luftfedern des Aufliegers auf ihren Betriebsdruck gebracht, wodurch sich das Aufliegerchassis anhebt und sich dabei das Transportgestell auflädt. Die Tür wird dann geschlossen. Sie dient während des Transportes als Riegel, welcher die Enden der Schenkel des Chassis zusammenhält, aber gleichzeitig auch den Transportraum nach außen abschließt. Auf umgekehrtem Wege kann das Transportgestell am Ziel abgesenkt und abgeladen werden.
Diese Glastransporter sind u.a. wegen ihrer erheblichen Abmessungen nicht in der Lage, die meistens in einer Halle untergebrachte Abnahmestelle einer Float- Glasanlage zu erreichen. Für das Beladen der Glas­ transporter müssen daher besondere Plätze vorgesehen werden, auf denen die Glastransporter laden können. Bislang verwendet man für den innerbetrieblichen Transport von der Beladestelle der Transportgestelle bis zum Ladeplatz der Glastransporter die üblichen Hallen­ kräne. Dafür sind aufwendige Krananlagen erforderlich, weil das Gewicht der beladenen Transportgestelle das Ladegewicht der Glastransporter ausnutzen soll. Daraus ergeben sich beispielsweise Gewichte von ca. 30 t für beladene Transportgestelle. Hallenkräne, die für der­ artige Gewichte ausgelegt sind, müssen eigens für den innerbetrieblichen Transport der Transportgestelle ein­ gebaut werden. Sind sie nicht oder nicht mit ausreichen­ der Tragfähigkeit vorhanden, so ergibt sich aus dem innerbetrieblichen Transport der Glasgestelle ein gefähr­ liches Hindernis für die Ausnutzung der erheblichen Pro­ duktionsgeschwindigkeiten von Float-Glasanlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den inner­ betrieblichen Transport großflächigen Transportgutes auf Transportgestellen zu rationalisieren und von Hallenkränen unabhängig zu machen.
Die Erfindung schafft zu diesem Zweck ein Industrie­ fahrzeug, welches die gestellte Aufgabe mit den Merk­ malen des Anspruches 1 löst. Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß der Erfindung verwendet man eine eigene Hebe­ vorrichtung für die Trägerleisten. Dadurch ist es möglich, auf die aufwendige Luftfederung der Glas­ transporter zu verzichten. Das vereinfacht nicht nur das erfindungsgemäße Industriefahrzeug, sondern paßt es auch den besonderen Bedingungen des innerbetrieb­ lichen Transportes an. Das Chassis ist in dem Sinne offen, daß es ohne weiteres, d.h. ohne eine Ver­ riegelung öffnen zu müssen, in die Hebestellung zum Transportgestell verfahren werden kann. Die im Vergleich mit den für Lkw-Geschwindigkeiten vorgesehenen Glas­ transportern innerbetrieblich herabgesetzten Fahr­ geschwindigkeiten lassen sich auf diese Weise nutzen. Andererseits müssen aber die Abmessungen des Fahrzeug­ profils erheblich reduziert werden. Da die Erfindung eine unmittelbare Befestigung der Achsen an dem Fahr­ zeugchassis vorsieht, bei der die Achsstummel direkt am Fahrzeugchassis, d.h. ohne die bei Luftfedern erforderlichen Achsschwingen befestigt sind, wird es dadurch möglich, die Spurweite des erfindungsgemäßen Industriefahrzeuges so weit her­ abzusetzen, daß es sich unter den beengten Verhältnis­ sen von Produktionshallen mit und ohne Beladung ein­ wandfrei verfahren läßt. Das Chassis des Fahrzeuges ist auch ohne die bei den Glastransportern notwendige Planenabdeckung. Deshalb ist das erfindungsgemäße Industriefahrzeug nicht nur schmaler, sondern auch niedriger und daher für das Befahren von Hallen geeignet.
Das neue Industriefahrzeug ist zweckmäßig darauf ein­ gerichtet, auch Transportgestelle für Float-Glas trotz ihres eingangs beschriebenen erheblichen Gewichtes zu transportieren. Bevorzugt ist daher die Ausführungs­ form nach dem Anspruch 2. Der hierbei zweckmäßig ver­ wendete Antrieb mit einer abgasentgifteten Brennkraft­ maschine ermöglicht einerseits die Aufbringung der erforderlichen Energie, andererseits aber das Befahren von geschlossenen Hallen ohne Gefährdung der dort tätigen Arbeitskräfte. Die Abgasentgiftung kann dabei in bekannter Weise durch einen Katalysator zur Ent­ fernung giftiger Bestandteile in den Abgasen und durch einen Abgaswäscher zur Entfernung von Ruß erfolgen. Das ungeteilte Chassis gestattet die Unterbringung eines derartigen Antriebes und ist außerdem zweckmä­ ßig, weil es leichter als eine Zugmaschine mit einem Anhänger zu manövrieren ist.
Die Hebevorrichtung wird bevorzugt unter Verwirkli­ chung der Merkmale des Anspruches 3 ausgebildet. Die insbesondere mit großflächigen Glasscheiben beladenen Transportgestelle müssen schon für den innerbetrieb­ lichen Transport gesichert werden. Das geschieht bisher in der Regel durch die Anbringung von Gurten, was wegen der scharfen Kanten der Glasscheiben gefährlich ist und außerdem die Gurte auch häufig verschleißt. Die bevorzugte Ausführungsform gestattet den Verzicht auf die mit den Gurten verbundene Handarbeit und sichert außerdem das Transportgestell im Fahrzeug zusätzlich.
Wird dieser Erfindungsgedanke mit den Merkmalen des Anspruches 4 ausgeführt, so ergibt sich eine synchrone Bewegung der Transportgutsicherung durch die Längs­ balken schon während des Hebe- und des späteren Absenkvorganges der Transportgestelle, die bei fahr­ zeugfester Anordnung der Abstützung des Transportgutes nicht möglich ist.
Vorzugsweise wird die Abstützung und die Hebevor­ richtung für die Trägerleisten mit den Merkmalen des Anspruches 5 verwirklicht. Ein solcher Aufbau ist einfach und daher wenig störanfällig. Er ermöglicht eine irrtumsfreie Bedienung auch durch angelernte Arbeitskräfte.
Bei Verwirklichung der Merkmale des Anspruches 5 läßt sich das Anheben der Transportgestelle hydraulisch ausführen, was die Bewältigung der erheblichen Transportgewichte erleichtert und die Hebevorrichtung in ihren Abmessungen reduziert.
Der besseren Manövrierbarkeit bei gleichzeitiger Ver­ minderung der Breite des Fahrzeugprofiles dienen die Merkmale des Anspruches 7.
Zum besseren Verständnis wird die Erfindung im folgen­ den anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläu­ tert, welche die erfindungswesentlichen Merkmale wieder­ geben.
Es zeigen
Fig. 1 eine erste Ausführungsform des Industriefahr­ zeuges gemäß der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 1,
Fig. 3 das Industriefahrzeug nach den Fig. 1 und 2 in einer Ansicht gemäß dem Pfeil III der Fig. 1,
Fig. 4 eine gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 abgeänderte Ausführungsform des Industriefahrzeuges gemäß der Erfindung in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung,
Fig. 5 den Gegenstand der Fig. 4 in der Fig. 2 entspre­ chender Darstellung,
Fig. 6 den Gegenstand der Fig. 4 und 5 in einer der Fig. 3 entsprechenden Darstellung und
Fig. 7 den Gegenstand der Fig. 4 bis 6 in einer Ansicht von vorn.
Das allgemein mit (1) bezeichnete Industriefahrzeug weist ein Chassis mit einem U-förmigen Rahmen (2) auf. Seine vordere Lenkachse sitzt in einem Drehschemel (3), welcher außerdem einen Fahr- und Steuerantrieb (4) auf­ nimmt. Im Bereich der freien Enden der U-Rahmenschenkel (6) sind die Achsen der Hinterräder des Fahrzeuges an dem Chassis unmittelbar ohne Höhenverstellbarkeit für einen Hebe- oder Senkvorgang angeschlossen.
Die Oberseite des Chassis liegt oberhalb der Fahrzeug­ räder (4, 5). In der Praxis genügt eine Höhe des Chassis, bei der das Chassis etwa 1,5 m über der befahrenen Oberfläche liegt. Die U-Schenkel (6) weisen je eine hydraulische Hubvorrichtung (7) auf, die auf eine Trägerleiste (8) wirkt. Diese Trägerleisten (8) untergreifen zum Anheben und Absenken eines in Fig. 3 gestrichelt wiedergegebenen Transportgestelles (9) für eine Mehrzahl von Float-Glasscheiben (10) dessen Unterkonstruktion. Bei Betätigung der hydraulischen Einrichtungen der Hebevorrichtung (7) können die Glas­ scheiben mit dem Hubgestell gemäß der Darstellung der Fig. 3 so weit angehoben werden, daß sie bei der Fahrt nicht mehr mit der Standebene des Fahrzeuges kolli­ dieren. Aus praktischen Gründen, etwa zum Erreichen einer Rampe, kann der Hub der Vorrichtung (7) bis zu 1 m betragen.
Alle Einrichtungen des Fahrzeuges sind hydraulisch ange­ trieben. Die Steuerhydraulik (11), die Hubeinrichtungen (7), die zusammen die Hebevorrichtung bilden und der ebenfalls hydraulische Fahrantrieb werden von einer gekapselten Brennkraftmaschine, vorzugsweise einem Dieselmotor (12) angetrieben, der den Druckerzeuger (13) mit Bewegungsenergie versorgt, welcher das hydraulische Arbeitsmedium dem Tank (14) entnimmt. Die Steuerung des Fahrzeuges erfolgt durch einen Fahrer von dessem Sitz (15) aus.
Nicht dargestellt ist eine elektronische Einrichtung, mit der die Arbeitszylinder (7) gleichlaufgesteuert werden, so daß Schräglagen des Transportgestells ver­ mieden und die Transportgestelle waagerecht angehoben und abgesenkt werden können und zwar selbst dann, wenn die Standebene des Fahrzeuges nicht horizontal liegt.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 weist das Fahrzeug eine hydraulisch betätigbare Stütze (16) an jeder Seite eines Chassis auf. Lenker (17) und ein hydraulischer Arbeitszylinder (18) dienen zur Führung und Bewegung eines großflächigen Stützrahmens (19), der mit einem reibungserhöhenden Belag z.B. in Form einer Matte oder mehrerer Leisten versehen sein kann.
Die Brennkraftmaschine ist zu ihrer Entgiftung mit einem nicht dargestellten Katalysator und einem Abgaswäscher (21) versehen, so daß das Fahrzeug auch geschlossene Hallen befahren kann.
Gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 bis 7 sitzen die das Transportgestell (22) im Bereich seiner durchgehenden Auflagen (23, 24) für die aus ein­ zelnen Glasscheiben bestehenden Pakete (25, 26) und unter­ greifen dann Trägerleisten an den unteren Enden (27, 28) von Innenteleskopen (27-30) (Fig. 5). Jedes dieser Innenteleskope ist in einem Außenteleskop geführt, das für die Innenteleskope (27, 28) in Fig. 6 mit (31 und 32) bezeichnet ist. Die Außenteleskope sitzen an den U-Schenkeln (8) des Fahrzeugchassis. Ihre oberen Enden sind für die Innenteleskope (27 und 28) in Fig. 6 mit (33 und 34) bezeichnet. Sie dienen zur Befestigung von jedem Innenteleskop einzeln zuge­ ordneten Arbeitszylindern (35, 36), die als Zustell­ einrichtungen für den beiden U-Schenkeln zugeordnete Stützbalken (37, 38) dienen, welche derart mit den Zylindern (35, 36) der Außenseite (39, 40) der jeweils äußeren Glasscheibe der Pakete (25, 26) angepreßt werden können.
Wie sich aus der Darstellung der Fig. 6 in Verbindung mit der Darstellung der Fig. 7 ergibt, liegen die vier Hinterräder, von denen in den Figuren nur die Hinter­ räder (41, 42) der linken Fahrzeugseite und das nach­ laufende Hinterrad (42) der rechten Fahrzeugseite sichtbar sind, ebenso wie die beiden Vorderräder (44, 45) innerhalb der größten Abmessung des Fahrzeug­ profils.
Den innerbetrieblichen Transport eines Transport­ gestelles fährt das Fahrzeug rückwärts mit abgesenkten Trägerleisten (7) längs des Transportgestelles, bis die Position nach Fig. 4 erreicht ist. Durch Betätigen der jedem Innenteleskop zugeordneten hydraulischen Arbeitszylinder (46-49) (Fig. 5) werden die Leisten (7) zunächst zur Anlage an die Unterseite der Träger (23, 24) des Transportgestells gebracht. Sodann werden die hydraulischen Zylinder (35, 36) im ausfahrenden Sinne ihrer Kolbenstangen betätigt, wodurch die Stützen (37, 38) den Seiten (39, 40) der Glasscheibenpakete (25, 26) angelegt werden. Das Glasscheibenpaket ist damit vollständig abgestützt. Es kann weder verkippen, noch können die Scheiben bei Kurvenfahrt sich so weit durchbiegen, daß Brüche oder Beschädigungen auftreten.
Weiteres Ausfahren der hydraulischen Arbeitszylinder (46-49) führt zum Anheben des Glasgestells auf die erforderliche Transporthöhe, so daß das Fahrzeug ohne Kollisionsgefahr des Glasgestells mit der Stand­ ebene verfahren werden kann.
Zum Abladen des Transportgestells werden die beschrie­ benen Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen.

Claims (9)

1. Industriefahrzeug zur Aufnahme von Gestellen für großflächiges Transportgut, insbesondere für den innerbetrieblichen Transport von industriell gefertigten Glasscheiben, welche zu mehreren an wenigstens einer Gestellängs­ seite angelehnt und auf der Gestellunterkon­ struktion abgesetzt sind, die mit je einer heb- und senkbaren Trägerleiste an jeder Seite des Fahrzeugchassis zum Anheben und Transportieren sowie Absetzen untergreifbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Träger­ leiste (7) mit Hilfe einer Hebevorrichtung an einer Innenseite des offenen Fahrzeugchassis (8) angeschlossen und die Räder (41-45) des Fahr­ zeuges (1) an dem Chassis unmittelbar ohne Höhenverstellbarkeit für den Hebe- und Senkvorgang angeschlossen sind.
2. Industriefahrzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen eingebauten motorischen Antrieb, vorzugsweise durch eine abgasentgiftete Brennkraftmaschine (12) über einen hydraulischen Druckerzeuger (13) und ein ungeteiltes Chassis mit U-förmigem, an der Rückseite offenem Rahmen, an dessen Schenkeln (8) die Hubeinrichtungen (7; 46-49) der Hebe­ vorrichtung für die Tragleisten (7) angebracht sind.
3. Industriefahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch je eine Stütze (19; 37, 38), welche je einem Chassisschenkel (8) zugeordnet ist und zur Anlage an das im Gestell außen angeordnete, großflächige Transportgut (39, 40) vorgese­ hen ist.
4. Industriefahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen aus je einem Längsbalken (37, 38) bestehen und die Längsbalken (37, 38) zusammen mit den Trägerleisten (7) heb- und senkbar, sowie an das Transportgut (39, 40) zustell­ bar sind.
5. Industriefahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger­ leistenenden (7) an den unteren Enden (27, 28 und die Stützen (37, 38) über Kolben­ stangen von hydraulischen Zustellzylindern (35, 36) an die oberen Enden (33, 34) von Innenteleskopen (27-30) angebracht sind, deren Außenteleskope (31, 32) an je einem Rahmenschenkel (8) des Chassis befestigt sind, wobei die Außenteleskope als Führung und die Hebevorrichtung (47-49) als Antrieb der Innenteleskope (27-29) dient.
6. Industriefahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubelemente (46-49) vorzugsweise doppelt wirkende Arbeitszylinder sind, welche gleichlauf­ gesteuert sind.
7. Industriefahrzeug nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die lenkbare Vorderachse an einem Drehschemel (3) angeord­ net und ebenso wie die Hinterachsen innerhalb des Außenprofils des Fahrzeuges untergebracht ist.
8. Industriefahrzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sein Fahrantrieb, sein Lenk­ antrieb (4) und die Hebevorrichtung (7) hydraulisch ausgebildet sind.
9. Industriefahrzeug nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (16) über Lenker (17) an die Schenkel (8) des Fahrzeug­ chassis angelenkt und mit Hilfe je eines hydraulischen Arbeitszylinders (18) angetrie­ ben sind.
DE19883834012 1988-03-28 1988-10-06 Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben Withdrawn DE3834012A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883834012 DE3834012A1 (de) 1988-03-28 1988-10-06 Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3810533 1988-03-28
DE19883834012 DE3834012A1 (de) 1988-03-28 1988-10-06 Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3834012A1 true DE3834012A1 (de) 1989-10-19

Family

ID=25866485

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19883834012 Withdrawn DE3834012A1 (de) 1988-03-28 1988-10-06 Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3834012A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0348597A3 (de) * 1988-06-25 1990-08-08 FAHRZEUGBAU LANGENDORF GMBH & CO. KG Strassentransportfahrzeug mit Transportgestellaufnahme für grossflächige Tafeln, insbes. Glasscheiben
EP1346873A1 (de) * 2002-03-18 2003-09-24 Schreiner Transporte GmbH Transportfahrzeug für Flachglasladungen
EP1413478A1 (de) * 2002-10-24 2004-04-28 Langendorf GmbH Haltevorrichtung für den Transport von Glasscheiben und dergleichen
IT201800002718A1 (it) * 2018-02-15 2019-08-15 Italcarrelli S R L Veicolo semovente per la movimentazione di cavalletti porta-lastre

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3557982A (en) * 1968-10-07 1971-01-26 Sune Torsten Henriksson Transport vehicles for load-carrying purposes
DE3516914C2 (de) * 1985-05-10 1987-12-03 Vegla Vereinigte Glaswerke Gmbh, 5100 Aachen, De

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3557982A (en) * 1968-10-07 1971-01-26 Sune Torsten Henriksson Transport vehicles for load-carrying purposes
DE3516914C2 (de) * 1985-05-10 1987-12-03 Vegla Vereinigte Glaswerke Gmbh, 5100 Aachen, De

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0348597A3 (de) * 1988-06-25 1990-08-08 FAHRZEUGBAU LANGENDORF GMBH & CO. KG Strassentransportfahrzeug mit Transportgestellaufnahme für grossflächige Tafeln, insbes. Glasscheiben
EP1346873A1 (de) * 2002-03-18 2003-09-24 Schreiner Transporte GmbH Transportfahrzeug für Flachglasladungen
EP1413478A1 (de) * 2002-10-24 2004-04-28 Langendorf GmbH Haltevorrichtung für den Transport von Glasscheiben und dergleichen
IT201800002718A1 (it) * 2018-02-15 2019-08-15 Italcarrelli S R L Veicolo semovente per la movimentazione di cavalletti porta-lastre

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2415635B1 (de) Transportwagen für den Transport von fahrbaren Behältern, insbesondere von fahrbaren Entsorgungsbehältern, sowie Verfahren zum staplerfreien Transport und Umschlag von fahrbaren Entsorgungsbehältern
DE1904938B1 (de) Transportvorrichtung fuer Grossbehaelter
DE2424682A1 (de) Verladefahrzeug
DE3507587A1 (de) Als auflieger einer sattelzugmaschine ausgebildeter innenlader fuer den strassenverkehr von transportgestellen, insbesondere fuer den flachglastransport
DE2124237A1 (de) Fahrzeug zur Handhabung von Lasten
DE1815357A1 (de) Ladebruecke an Fahrzeugen
DE69016336T2 (de) Faltbares Verdeck für eine Ladefläche.
DE1630543C3 (de) Lade- und Entladevorrichtung für sperrige Lasten
DE2936254A1 (de) Transportfahrzeug mit vertikal-hydraulik-hubeinrichtungen fuer wechselaufbau
DE19512246C2 (de) Selbstfahrendes und auf ein Transportfahrzeug selbstauf- und selbstabladbares Verladesystem für Container oder Wechselbrücken
EP0198042B1 (de) Einachsanhänger
EP1907310B1 (de) Anhänger für ein kraftfahrzeug
DE3123791A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur handhabung und transport - insbesondere zwischen einem ro-ro-schiff und einem terminal - einer einheitslast, die aus einem oder mehreren containern oder dergleichen besteht
DE3834012A1 (de) Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben
DE3842324A1 (de) Strassentransportfahrzeug mit traggestellaufnahme fuer stehende tafeln, vorzugsweise glasscheiben und bordeigener abstuetzung
EP0901427B1 (de) Laderaum eines kraftfahrzeuges
DE68910673T2 (de) Strassenschlepper für Containertransport.
EP0069321A1 (de) Verfahren zum Be- und Entladen eines Tiefladerfahrzeugs mit schweren Glasscheibenpaketen grosser Abmessungen, sowie Transporteinheit zur Durchführung des Verfahrens
DE3345512C2 (de) Fahrzeug für den Transport von Raumzellen, insbesondere Stahlbetonfertiggaragen auf einem Hilfsrahmen eines Aufliegers
DE971012C (de) Hubstapler
DE2315362C3 (de) Fahrzeug für den Transport von Stahlbetonraumzellen, insbesondere Fertiggaragen
EP0598993B1 (de) Fahrzeug zum Transport von Gütern oder Anhänger hierfür
DE8910993U1 (de) Straßentransporter, insbesondere für Glasscheiben oder Glasscheibenpakete
DE2328818C2 (de) Fahrzeug für den Transport von Stahlbetonraumzellen, insbesondere Transformatorenhäuschen
DE1815357C (de) Heb- und senkbare Ladebühne an Fahrzeugen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee