DE3834012A1 - Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben - Google Patents
Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheibenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Industriefahrzeug gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Industriefahrzeuge sind Flurfördergeräte für zeitlich
unregelmäßig erfolgende Transporte über vergleichs
weise kurze Entfernungen, die sich vor allem inner
betrieblich ergeben. Obwohl die Erfindung allgemein
auf großflächiges Transportgut anwendbar ist, das auf
Transportgestellen zum Abnehmer geschafft wird, wird
sie im folgenden anhand ihres hauptsächlichen Anwen
dungsgebietes näher erläutert, welches in der Industrie
für die Herstellung und den Vertrieb von Float-Glas
liegt. Bekanntlich stoßen Float-Glasanlagen hauptsäch
lich großflächige Glasscheiben mit erheblichen
Produktionsgeschwindigkeiten aus, deren Abtransport
so organisiert werden muß, daß das Transportgut schnell
verladen und bruchlos von dem Abnahmeende der Float-
Glasanlage abtransportiert werden kann.
Im allgemeinen geschieht das mit Transportgestellen, die
es ermöglichen, eine Mehrzahl von Glasscheiben an jeder
ihrer Längsseiten aufzunehmen und außerdem das Beladen
von Lastkraftwagen-Anhängern rationalisieren, welche das
Glas zu den Abnehmern schaffen. Diese Fahrzeuge können
öffentliche Straßen befahren und Glasgestelle über belie
bige Entfernungen transportieren. Als Glastransporter
unterscheiden sie sich von dem erfindungsgemäßen
Industriefahrzeug durch ihren Aufbau, der das Glasgestell
aufnimmt und allseitig geschlossen ist, um das empfind
liche Glas nicht zu verschmutzen oder zu beschädigen.
Die Glasgestelle und die Glastransporter sind so einge
richtet, daß sie ohne Hilfsmittel das Be- und Entladen
des Aufliegers ermöglichen. Dazu weist der Auflieger
pneumatisch abgefederte Hinterachsen an den Schenkeln
eines U-förmigen Chassis auf. Diese Federn sind zum
Absenken des Aufliegers teilweise entleerbar. Die Unter
konstruktion des Transportgestells ist so eingerichtet,
daß sie mit den Trägerleisten zusammenwirken kann, die
am Aufliegerchassis befestigt sind. Zum Aufladen fährt
der Glastransporter mit teilweise entleerten Luftfedern
und einer offenen, die rückwärtige Öffnung des U-förmigen
Aufliegerchassis verschließenden Tür rückwärts, bis die
Trägerleisten die volle Länge des Transportgestells
untergriffen haben. Im Stand des Glastransporters werden
die Luftfedern des Aufliegers auf ihren Betriebsdruck
gebracht, wodurch sich das Aufliegerchassis anhebt und
sich dabei das Transportgestell auflädt. Die Tür wird
dann geschlossen. Sie dient während des Transportes als
Riegel, welcher die Enden der Schenkel des Chassis
zusammenhält, aber gleichzeitig auch den Transportraum
nach außen abschließt. Auf umgekehrtem Wege kann das
Transportgestell am Ziel abgesenkt und abgeladen werden.
Diese Glastransporter sind u.a. wegen ihrer erheblichen
Abmessungen nicht in der Lage, die meistens in einer
Halle untergebrachte Abnahmestelle einer Float-
Glasanlage zu erreichen. Für das Beladen der Glas
transporter müssen daher besondere Plätze vorgesehen
werden, auf denen die Glastransporter laden können.
Bislang verwendet man für den innerbetrieblichen
Transport von der Beladestelle der Transportgestelle bis
zum Ladeplatz der Glastransporter die üblichen Hallen
kräne. Dafür sind aufwendige Krananlagen erforderlich,
weil das Gewicht der beladenen Transportgestelle das
Ladegewicht der Glastransporter ausnutzen soll. Daraus
ergeben sich beispielsweise Gewichte von ca. 30 t für
beladene Transportgestelle. Hallenkräne, die für der
artige Gewichte ausgelegt sind, müssen eigens für den
innerbetrieblichen Transport der Transportgestelle ein
gebaut werden. Sind sie nicht oder nicht mit ausreichen
der Tragfähigkeit vorhanden, so ergibt sich aus dem
innerbetrieblichen Transport der Glasgestelle ein gefähr
liches Hindernis für die Ausnutzung der erheblichen Pro
duktionsgeschwindigkeiten von Float-Glasanlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den inner
betrieblichen Transport großflächigen Transportgutes
auf Transportgestellen zu rationalisieren und von
Hallenkränen unabhängig zu machen.
Die Erfindung schafft zu diesem Zweck ein Industrie
fahrzeug, welches die gestellte Aufgabe mit den Merk
malen des Anspruches 1 löst. Weitere Merkmale der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß der Erfindung verwendet man eine eigene Hebe
vorrichtung für die Trägerleisten. Dadurch ist es
möglich, auf die aufwendige Luftfederung der Glas
transporter zu verzichten. Das vereinfacht nicht nur
das erfindungsgemäße Industriefahrzeug, sondern paßt
es auch den besonderen Bedingungen des innerbetrieb
lichen Transportes an. Das Chassis ist in dem Sinne
offen, daß es ohne weiteres, d.h. ohne eine Ver
riegelung öffnen zu müssen, in die Hebestellung zum
Transportgestell verfahren werden kann. Die im Vergleich
mit den für Lkw-Geschwindigkeiten vorgesehenen Glas
transportern innerbetrieblich herabgesetzten Fahr
geschwindigkeiten lassen sich auf diese Weise nutzen.
Andererseits müssen aber die Abmessungen des Fahrzeug
profils erheblich reduziert werden. Da die Erfindung
eine unmittelbare Befestigung der Achsen an dem Fahr
zeugchassis vorsieht, bei der die Achsstummel
direkt am Fahrzeugchassis, d.h. ohne die bei
Luftfedern erforderlichen Achsschwingen befestigt
sind, wird es dadurch möglich, die Spurweite
des erfindungsgemäßen Industriefahrzeuges so weit her
abzusetzen, daß es sich unter den beengten Verhältnis
sen von Produktionshallen mit und ohne Beladung ein
wandfrei verfahren läßt. Das Chassis des Fahrzeuges
ist auch ohne die bei den Glastransportern notwendige
Planenabdeckung. Deshalb ist das erfindungsgemäße
Industriefahrzeug nicht nur schmaler, sondern auch
niedriger und daher für das Befahren von Hallen
geeignet.
Das neue Industriefahrzeug ist zweckmäßig darauf ein
gerichtet, auch Transportgestelle für Float-Glas trotz
ihres eingangs beschriebenen erheblichen Gewichtes zu
transportieren. Bevorzugt ist daher die Ausführungs
form nach dem Anspruch 2. Der hierbei zweckmäßig ver
wendete Antrieb mit einer abgasentgifteten Brennkraft
maschine ermöglicht einerseits die Aufbringung der
erforderlichen Energie, andererseits aber das Befahren
von geschlossenen Hallen ohne Gefährdung der dort
tätigen Arbeitskräfte. Die Abgasentgiftung kann dabei
in bekannter Weise durch einen Katalysator zur Ent
fernung giftiger Bestandteile in den Abgasen und durch
einen Abgaswäscher zur Entfernung von Ruß erfolgen.
Das ungeteilte Chassis gestattet die Unterbringung
eines derartigen Antriebes und ist außerdem zweckmä
ßig, weil es leichter als eine Zugmaschine mit einem
Anhänger zu manövrieren ist.
Die Hebevorrichtung wird bevorzugt unter Verwirkli
chung der Merkmale des Anspruches 3 ausgebildet. Die
insbesondere mit großflächigen Glasscheiben beladenen
Transportgestelle müssen schon für den innerbetrieb
lichen Transport gesichert werden. Das geschieht bisher
in der Regel durch die Anbringung von Gurten, was wegen
der scharfen Kanten der Glasscheiben gefährlich ist
und außerdem die Gurte auch häufig verschleißt. Die
bevorzugte Ausführungsform gestattet den Verzicht auf
die mit den Gurten verbundene Handarbeit und sichert
außerdem das Transportgestell im Fahrzeug zusätzlich.
Wird dieser Erfindungsgedanke mit den Merkmalen des
Anspruches 4 ausgeführt, so ergibt sich eine synchrone
Bewegung der Transportgutsicherung durch die Längs
balken schon während des Hebe- und des späteren
Absenkvorganges der Transportgestelle, die bei fahr
zeugfester Anordnung der Abstützung des Transportgutes
nicht möglich ist.
Vorzugsweise wird die Abstützung und die Hebevor
richtung für die Trägerleisten mit den Merkmalen des
Anspruches 5 verwirklicht. Ein solcher Aufbau ist
einfach und daher wenig störanfällig. Er ermöglicht
eine irrtumsfreie Bedienung auch durch angelernte
Arbeitskräfte.
Bei Verwirklichung der Merkmale des Anspruches 5 läßt
sich das Anheben der Transportgestelle hydraulisch
ausführen, was die Bewältigung der erheblichen
Transportgewichte erleichtert und die Hebevorrichtung
in ihren Abmessungen reduziert.
Der besseren Manövrierbarkeit bei gleichzeitiger Ver
minderung der Breite des Fahrzeugprofiles dienen die
Merkmale des Anspruches 7.
Zum besseren Verständnis wird die Erfindung im folgen
den anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläu
tert, welche die erfindungswesentlichen Merkmale wieder
geben.
Es zeigen
Fig. 1 eine erste Ausführungsform des Industriefahr
zeuges gemäß der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 1,
Fig. 3 das Industriefahrzeug nach den Fig. 1 und 2 in
einer Ansicht gemäß dem Pfeil III der Fig. 1,
Fig. 4 eine gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach den
Fig. 1 bis 3 abgeänderte Ausführungsform des
Industriefahrzeuges gemäß der Erfindung in einer
der Fig. 1 entsprechenden Darstellung,
Fig. 5 den Gegenstand der Fig. 4 in der Fig. 2 entspre
chender Darstellung,
Fig. 6 den Gegenstand der Fig. 4 und 5 in einer der
Fig. 3 entsprechenden Darstellung und
Fig. 7 den Gegenstand der Fig. 4 bis 6 in einer Ansicht
von vorn.
Das allgemein mit (1) bezeichnete Industriefahrzeug
weist ein Chassis mit einem U-förmigen Rahmen (2) auf.
Seine vordere Lenkachse sitzt in einem Drehschemel (3),
welcher außerdem einen Fahr- und Steuerantrieb (4) auf
nimmt. Im Bereich der freien Enden der U-Rahmenschenkel
(6) sind die Achsen der Hinterräder des Fahrzeuges an
dem Chassis unmittelbar ohne Höhenverstellbarkeit für
einen Hebe- oder Senkvorgang angeschlossen.
Die Oberseite des Chassis liegt oberhalb der Fahrzeug
räder (4, 5). In der Praxis genügt eine Höhe des
Chassis, bei der das Chassis etwa 1,5 m über der
befahrenen Oberfläche liegt. Die U-Schenkel (6) weisen
je eine hydraulische Hubvorrichtung (7) auf, die auf
eine Trägerleiste (8) wirkt. Diese Trägerleisten (8)
untergreifen zum Anheben und Absenken eines in Fig. 3
gestrichelt wiedergegebenen Transportgestelles (9) für
eine Mehrzahl von Float-Glasscheiben (10) dessen
Unterkonstruktion. Bei Betätigung der hydraulischen
Einrichtungen der Hebevorrichtung (7) können die Glas
scheiben mit dem Hubgestell gemäß der Darstellung der
Fig. 3 so weit angehoben werden, daß sie bei der Fahrt
nicht mehr mit der Standebene des Fahrzeuges kolli
dieren. Aus praktischen Gründen, etwa zum Erreichen
einer Rampe, kann der Hub der Vorrichtung (7) bis zu
1 m betragen.
Alle Einrichtungen des Fahrzeuges sind hydraulisch ange
trieben. Die Steuerhydraulik (11), die Hubeinrichtungen
(7), die zusammen die Hebevorrichtung bilden und der
ebenfalls hydraulische Fahrantrieb werden von einer
gekapselten Brennkraftmaschine, vorzugsweise einem
Dieselmotor (12) angetrieben, der den Druckerzeuger (13)
mit Bewegungsenergie versorgt, welcher das hydraulische
Arbeitsmedium dem Tank (14) entnimmt. Die Steuerung des
Fahrzeuges erfolgt durch einen Fahrer von dessem Sitz
(15) aus.
Nicht dargestellt ist eine elektronische Einrichtung,
mit der die Arbeitszylinder (7) gleichlaufgesteuert
werden, so daß Schräglagen des Transportgestells ver
mieden und die Transportgestelle waagerecht angehoben
und abgesenkt werden können und zwar selbst dann, wenn
die Standebene des Fahrzeuges nicht horizontal liegt.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3
weist das Fahrzeug eine hydraulisch betätigbare Stütze
(16) an jeder Seite eines Chassis auf. Lenker (17) und
ein hydraulischer Arbeitszylinder (18) dienen zur
Führung und Bewegung eines großflächigen Stützrahmens
(19), der mit einem reibungserhöhenden Belag z.B. in
Form einer Matte oder mehrerer Leisten versehen sein
kann.
Die Brennkraftmaschine ist zu ihrer Entgiftung mit
einem nicht dargestellten Katalysator und einem
Abgaswäscher (21) versehen, so daß das Fahrzeug auch
geschlossene Hallen befahren kann.
Gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach den Fig.
4 bis 7 sitzen die das Transportgestell (22) im Bereich
seiner durchgehenden Auflagen (23, 24) für die aus ein
zelnen Glasscheiben bestehenden Pakete (25, 26) und unter
greifen dann Trägerleisten an den unteren Enden
(27, 28) von Innenteleskopen (27-30) (Fig. 5). Jedes
dieser Innenteleskope ist in einem Außenteleskop
geführt, das für die Innenteleskope (27, 28) in Fig. 6
mit (31 und 32) bezeichnet ist. Die Außenteleskope
sitzen an den U-Schenkeln (8) des Fahrzeugchassis.
Ihre oberen Enden sind für die Innenteleskope (27 und
28) in Fig. 6 mit (33 und 34) bezeichnet. Sie dienen
zur Befestigung von jedem Innenteleskop einzeln zuge
ordneten Arbeitszylindern (35, 36), die als Zustell
einrichtungen für den beiden U-Schenkeln zugeordnete
Stützbalken (37, 38) dienen, welche derart mit den
Zylindern (35, 36) der Außenseite (39, 40) der jeweils
äußeren Glasscheibe der Pakete (25, 26) angepreßt
werden können.
Wie sich aus der Darstellung der Fig. 6 in Verbindung
mit der Darstellung der Fig. 7 ergibt, liegen die vier
Hinterräder, von denen in den Figuren nur die Hinter
räder (41, 42) der linken Fahrzeugseite und das nach
laufende Hinterrad (42) der rechten Fahrzeugseite
sichtbar sind, ebenso wie die beiden Vorderräder
(44, 45) innerhalb der größten Abmessung des Fahrzeug
profils.
Den innerbetrieblichen Transport eines Transport
gestelles fährt das Fahrzeug rückwärts mit abgesenkten
Trägerleisten (7) längs des Transportgestelles, bis
die Position nach Fig. 4 erreicht ist. Durch Betätigen
der jedem Innenteleskop zugeordneten hydraulischen
Arbeitszylinder (46-49) (Fig. 5) werden die Leisten
(7) zunächst zur Anlage an die Unterseite der Träger
(23, 24) des Transportgestells gebracht. Sodann werden
die hydraulischen Zylinder (35, 36) im ausfahrenden
Sinne ihrer Kolbenstangen betätigt, wodurch die Stützen
(37, 38) den Seiten (39, 40) der Glasscheibenpakete
(25, 26) angelegt werden. Das Glasscheibenpaket ist
damit vollständig abgestützt. Es kann weder verkippen,
noch können die Scheiben bei Kurvenfahrt sich so weit
durchbiegen, daß Brüche oder Beschädigungen auftreten.
Weiteres Ausfahren der hydraulischen Arbeitszylinder
(46-49) führt zum Anheben des Glasgestells auf die
erforderliche Transporthöhe, so daß das Fahrzeug
ohne Kollisionsgefahr des Glasgestells mit der Stand
ebene verfahren werden kann.
Zum Abladen des Transportgestells werden die beschrie
benen Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen.
Claims (9)
1. Industriefahrzeug zur Aufnahme von Gestellen
für großflächiges Transportgut, insbesondere
für den innerbetrieblichen Transport von
industriell gefertigten Glasscheiben, welche
zu mehreren an wenigstens einer Gestellängs
seite angelehnt und auf der Gestellunterkon
struktion abgesetzt sind, die mit je einer
heb- und senkbaren Trägerleiste an jeder
Seite des Fahrzeugchassis zum Anheben und
Transportieren sowie Absetzen untergreifbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Träger
leiste (7) mit Hilfe einer Hebevorrichtung an
einer Innenseite des offenen Fahrzeugchassis (8)
angeschlossen und die Räder (41-45) des Fahr
zeuges (1) an dem Chassis unmittelbar ohne
Höhenverstellbarkeit für den Hebe- und
Senkvorgang angeschlossen sind.
2. Industriefahrzeug nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch einen eingebauten
motorischen Antrieb, vorzugsweise durch eine
abgasentgiftete Brennkraftmaschine (12) über
einen hydraulischen Druckerzeuger (13) und
ein ungeteiltes Chassis mit U-förmigem, an
der Rückseite offenem Rahmen, an dessen Schenkeln
(8) die Hubeinrichtungen (7; 46-49) der Hebe
vorrichtung für die Tragleisten (7) angebracht sind.
3. Industriefahrzeug nach einem der Ansprüche
1 oder 2, gekennzeichnet durch je eine
Stütze (19; 37, 38), welche je einem
Chassisschenkel (8) zugeordnet ist und zur
Anlage an das im Gestell außen angeordnete,
großflächige Transportgut (39, 40) vorgese
hen ist.
4. Industriefahrzeug nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen
aus je einem Längsbalken (37, 38) bestehen
und die Längsbalken (37, 38) zusammen mit
den Trägerleisten (7) heb- und senkbar,
sowie an das Transportgut (39, 40) zustell
bar sind.
5. Industriefahrzeug nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Träger
leistenenden (7) an den unteren Enden (27,
28 und die Stützen (37, 38) über Kolben
stangen von hydraulischen Zustellzylindern
(35, 36) an die oberen Enden (33, 34) von
Innenteleskopen (27-30) angebracht sind,
deren Außenteleskope (31, 32) an je einem
Rahmenschenkel (8) des Chassis befestigt
sind, wobei die Außenteleskope als Führung
und die Hebevorrichtung (47-49) als Antrieb
der Innenteleskope (27-29) dient.
6. Industriefahrzeug nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hubelemente
(46-49) vorzugsweise doppelt wirkende
Arbeitszylinder sind, welche gleichlauf
gesteuert sind.
7. Industriefahrzeug nach Anspruch 1 und einem
oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die lenkbare
Vorderachse an einem Drehschemel (3) angeord
net und ebenso wie die Hinterachsen innerhalb
des Außenprofils des Fahrzeuges untergebracht
ist.
8. Industriefahrzeug nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß sein Fahrantrieb, sein Lenk
antrieb (4) und die Hebevorrichtung (7)
hydraulisch ausgebildet sind.
9. Industriefahrzeug nach Anspruch 1 und einem
oder mehreren der Ansprüche 2 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützen (16) über
Lenker (17) an die Schenkel (8) des Fahrzeug
chassis angelenkt und mit Hilfe je eines
hydraulischen Arbeitszylinders (18) angetrie
ben sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883834012 DE3834012A1 (de) | 1988-03-28 | 1988-10-06 | Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3810533 | 1988-03-28 | ||
| DE19883834012 DE3834012A1 (de) | 1988-03-28 | 1988-10-06 | Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3834012A1 true DE3834012A1 (de) | 1989-10-19 |
Family
ID=25866485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883834012 Withdrawn DE3834012A1 (de) | 1988-03-28 | 1988-10-06 | Industriefahrzeug zur aufnahme von gestellen fuer grossflaechiges transportgut, insbesondere fuer den innerbetrieblichen transport von industriell gefertigten glasscheiben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3834012A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0348597A3 (de) * | 1988-06-25 | 1990-08-08 | FAHRZEUGBAU LANGENDORF GMBH & CO. KG | Strassentransportfahrzeug mit Transportgestellaufnahme für grossflächige Tafeln, insbes. Glasscheiben |
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| IT201800002718A1 (it) * | 2018-02-15 | 2019-08-15 | Italcarrelli S R L | Veicolo semovente per la movimentazione di cavalletti porta-lastre |
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-
1988
- 1988-10-06 DE DE19883834012 patent/DE3834012A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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