DE3833537C2 - Greifer zum fernbedienten Greifen beim Transport von Fässern oder Behältern - Google Patents
Greifer zum fernbedienten Greifen beim Transport von Fässern oder BehälternInfo
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- DE3833537C2 DE3833537C2 DE19883833537 DE3833537A DE3833537C2 DE 3833537 C2 DE3833537 C2 DE 3833537C2 DE 19883833537 DE19883833537 DE 19883833537 DE 3833537 A DE3833537 A DE 3833537A DE 3833537 C2 DE3833537 C2 DE 3833537C2
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- G21F5/00—Transportable or portable shielded containers
- G21F5/06—Details of, or accessories to, the containers
- G21F5/14—Devices for handling containers or shipping-casks, e.g. transporting devices loading and unloading, filling of containers
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
- B66C1/62—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Greifer zum fernbe
dienten Greifen beim Transport von Fässern oder Behältern mit
radioaktiven oder toxischen Stoffen, die auf ihrer Oberseite
oder ihrem Deckel einen hinterschnittenen Deckel aufweisen,
hinter welchen horizontal bewegliche Tragarme oder Ankoppel
bolzen des Greifers fassen, die im Greifergehäuse gelagert
sind.
In z.B. kerntechnischen Anlagen muß der Transport von radioak
tivem Abfall, der mit einer hohen Aktivität behaftet ist,
fernbedient erfolgen. Zum Transport und zur Endlagerung des
radioaktiven Abfalls werden zylindrische Abfallfässer verwen
det. Die beladenen oder leeren Abfallfässer werden in der Be
lade- bzw. Behandlungszelle üblicherweise mit Hilfe des Zel
lenkrans transportiert. Um den Kran an die Abfallfässer fern
bedient anzukoppeln, ist ein Spezialgreifer bzw. Faßgreifer
erforderlich.
Greifer nach dem Oberbegriff sind aus den PS GB 10 39 904,
DE 22 35 065 und DE 25 24 244 bekannt.
Die bekannten Faßgreifer benötigen zum Ankoppeln am Abfallfaß
entweder eine Hilfsvorrichtung, z.B. einen Manipulator oder
Hilfsenergie. Hauptnachteil ist dabei die Verwendung dieser
Hilfsenergie bzw. der Hilfsvorrichtungen für den An- und Ab
koppelvorgang. Bei elektrischem Strom als Hilfsenergie muß die
Anschlußleitung vom Kran zum Faßgreifer mit Hilfsvorrichtungen
wie z.B. Manipulatoren fernbedient angeschlossen werden. Der
Ankoppelvorgang erfolgt mit Hilfe von Elektromotoren bzw. Hub
magneten. Diese könnten im angekoppelten Zustand ausfallen.
Eine fernbediente Reparatur der defekten Komponenten ist
nicht nur sehr aufwendig, sondern bedarf einer besonderen
Faßgreiferkonstruktion.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, einen Greifer
zu schaffen, mit dem das sichere An- und Abkoppeln von Abfall
fässern an einen Kran bzw. eine Transportvorrichtung fernbe
dient und ohne Hilfsenergie sowie das Transportieren der Ab
fallfässer erfolgen kann.
Damit muß der Greifer folgende Bedingungen erfüllen:
- - Er muß fernbedient an den Kran - an- und abgekoppelt werden können,
- - er muß fernbedient an zu transportierenden Abfallfässern an- und abgekoppelt werden können,
- - er muß möglichst ohne Hilfsenergie arbeiten,
- - er muß eine inhärent sichere Ankoppelung gewährleisten, d.h. beim Anstoßen bzw. beim versehentlichen Aufsetzen der Fäs ser darf die Verbindung zwischen Faßgreifer und Faß bzw. Faßgreifer und Kran nicht gelöst werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt nun die vorliegende Erfin
dung bei einem Greifer der eingangs erwähnten Art folgende
Merkmale vor:
- a) Der Greifer besitzt auf der Oberseite zwei Greifpilze, de ren einer etwa in der geometrischen Mitte der Greiferkörper und deren anderer exzentrisch dazu angeordnet ist,
- b) der eine Greifpilz ist starr am Greiferkörper angebracht, der andere diesen durchdringend axial beweglich ausgeführt,
- c) der bewegliche und exzentrische Greifpilz ist an seinem unteren Ende über eine Nabe und die hinteren Anlenkpunkte gelenkig an Gelenkstangen angelenkt,
- d) die Gelenkstangen besitzen weitere vorderen Anlenkpunkte mit denen sie ebenfalls gelenkig an den hinteren Enden der Ankoppelbolzen angelenkt sind,
- e) die Ankoppelbolzen sind axial beweglich in Lagerböcken im Tragerahmen des Greifers gelagert.
Ein solcher Art erfindungsgemäß ausgebildeter Faßgreifer wirkt
allein durch Schwerkraft, benötigt keine Hilfsenergie und kann
ohne Hilfswerkzeuge am Faß fernbedient angekoppelt werden. Der
neue Faßgreifer ist einfacher in der Bedienung, selbstverrie
gelnd und einfach herzustellen.
Weitere Einzelheiten werden im folgenden und anhand der Fig.
1 und 2 näher erläutert:
Die Fig. 1 zeigt eine Draufsicht und die Fig. 2 den Schnitt
entlang der Line AB in der Fig. 1.
Der Faßgreifer besteht in seinen wesentlichen Elementen aus
den drei Tragerahmen 1, 2 und 3, die sternförmig in dem Grei
ferrahmen 4 eingeschweißt sind. Der Rahmen 4 dient zum Einfüh
ren des Greifers in ein nicht näher dargestelltes Faß, dessen
Tragerahmen 5 am rechten Rand der Figur schematisch angedeutet
ist. Die Tragearme 1, 2 und 3, sind innen an einem das obere
Ende des Greifers bildenden Grundkörper 6 angeschweißt.
An diesen Grundkörper 6 sind nun zwei Greifpilze 7 und 8 - ein
fester 7 und ein axial beweglicher 8 - montiert. Der hier
in etwa zentrisch angeordnete, fest angeschweißte Greifpilz 7
dient zum Transport des beladenen Greifers, der axial bewegli
che Greifpilz (8) - hier exzentrisch angeordnet - zum Trans
port des nichtbeladenen Greifers und zum Ankoppeln des Grei
fers am Faß mit Einleiten der Bolzenbewegung.
An den drei Armen 1, 2 und 3, sind je ein Lagerbock 19 ange
schweißt, in dem je ein radial beweglicher Ankoppelbolzen 10
in den Bolzenachsen an der unteren Seite gleitet. Die Spitzen
11 der Bolzen 10 ragen durch die Löcher 12 im Rahmen 4 in Tra
gestellung aus dem Greifer heraus und fassen unter den Rand 5
des zu transportierenden Fasses. Die Ankoppelbolzen 10 sind
mit ihren hinteren Enden gelenkig an Gelenkstangen 14 ange
lenkt, die ihrerseits an einer Nabe 15 in der Gelenkebene 17
auf dem Unterteil 15 des axial beweglichen Greifpilzes 8 wei
ter angelenkt sind. Die Anlenkung erfolgt an den hinteren An
lenkepunkten 18 und an den vorderen Anlenkepunkten 19 unter
halb der Nabe 6.
Beim Transport des leeren Faßgreifers werden die drei Bolzen
10 durch des Eigengewicht des Greiferkörpers über die Gelenk
stangen 14 nach innen gezogen und der Faßgreifer kann in das
Faß bzw. den Tragrahmen 5 eingefügt werden, wie in der Fig.
2 dargestellt. Beim Auflegen des Rahmens 4 auf den Faßrand
werden die drei Bolzen 10 durch das Gewicht des Greifpilzes 8
und eines eventl. dranhängenden Kranhakens bzw. der Transport
vorrichtung nach außen bewegt und in den nach innen gerichte
ten U-förmigen Tragerahmen 5 des Fasses geschoben. In der End
lage befinden sich die Bolzen 10 an ihrer äußersten Position,
der bewegliche Greifpilz 8 liegt auf dem Grundkörper 6 und die
Gelenkebene 17 zwischen Greifpilz 8 bzw. Nabe 16 und hinterem
Anlenkpunkt 18 der Gelenkstangen 14 befindet sich unterhalb
der Bolzenebene bzw. - Achse 20. Eine Kraft auf die Bolzen 10
nach innen kann in dieser verriegelten Position die Bolzen
nicht nach innen und damit den Greifpilz nach oben bewegen, da
die Gelenkebene 17 unter der Achse 20 sitzt und damit über
eine Art Totpunkt hinweg ist. Der bewegliche Tragepilz 8
kann auch nicht weiter nach unten gleiten und die Ankoppelbolzen 10
wieder aus den Löchern 12 herausziehen, da er mit seinem Bund
21 an der Oberseite 22 des Grundkörpers 6 zum Anschlag kommt.
Wenn der Faßgreifer nun am Kranhaken oder - wie in der Kern
technik üblich - an einem Greifer hängt, sind die drei Ankop
pelbolzen 10 nach innen gezogen. Beim Auflegen des Faßgreifers
auf ein Faß bewegt sich der axial bewegliche Greifpilz 8 nach
unten und schiebt nun über die Gelenkstangen 14 Ankoppelbolzen
10 bis zu ihrer äußersten Position, bei der die Bolzen 10 über
den Greiferrahmen 4 hinausragen und in den nach innen gerich
teten U-förmigen oberen Tragerahmen 5 des Fasses bzw. unter
einen entsprechenen Bund seines Deckel geschoben sind. In die
ser Position liegt der Greifpilz 8 mit dem Bund 21 auf dem
Grundkörper 6 und die Gelenkebene 17 am Greifpilz 8 unterhalb
der Ebene 20 der Ankoppelbolzen 10. Eine Bewegung der Ankop
pelbolzen 10 nach innen - auch bei Einwirkung von Kräften -
ist, wie bereits erwähnt, nicht möglich. Zum Abtransport des be
ladenen Faßgreifers wird der fest angeschweißte Greifpilz 7
verwendet, wobei die Bolzen 10 verriegelt und damit nach außen
gerückt sind. Wenn am Kran anstatt des Hakens ein Greifer ver
wendet wird, ist dieser so ausgeführt, daß beim Greifen am
festen Greifpilz der axial bewegliche Greifpilz überdeckt wird
und nicht nach oben bewegt werden kann.
Bezugszeichenliste
1 kurzer Tragarm
2 langer Tragarm
3 kurzer Tragarm
4 Greiferrahmen
5 Tragerahmen
6 Grundkörper
7 fester Greifpilz
8 axial beweglicher Greifpilz
9 Lagerböcke
10 Ankoppelbolzen
11 Spitzen
12 Löcher
13 hintere Enden
14 Gelenkstangen
15 Unterteil
16 Nabe
17 Gelenkebene
18 hintere Anlenkepunkte
19 vordere Anlenkepunkte
20 Bolzenachsen
21 Bund
22 Oberseite
2 langer Tragarm
3 kurzer Tragarm
4 Greiferrahmen
5 Tragerahmen
6 Grundkörper
7 fester Greifpilz
8 axial beweglicher Greifpilz
9 Lagerböcke
10 Ankoppelbolzen
11 Spitzen
12 Löcher
13 hintere Enden
14 Gelenkstangen
15 Unterteil
16 Nabe
17 Gelenkebene
18 hintere Anlenkepunkte
19 vordere Anlenkepunkte
20 Bolzenachsen
21 Bund
22 Oberseite
Claims (1)
- Greifer zum fernbedienten Greifen beim Transport von Fässern oder Behältern mit radioaktiven oder toxischen Stoffen, die auf ihrer Oberseite oder ihrem Deckel einen hinterschnittenen Haltering aufweisen, hinter welchen horizontal bewegliche Tragarme oder Ankoppelbolzen des Greifers fassen, die im Greifergehäuse gelagert sind, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- a) Der Greifer besitzt auf der Oberseite zwei Greifpilze (7, 8), deren einer (7) etwa in der geometrischen Mitte des Greiferkörpers (4, 6) und deren anderer (8) exzentrisch dazu angeordnet ist,
- b) der eine Greifpilz (7) ist starr am Greiferkörper (6) angebracht, der andere (8) diesen durchdringend axial beweglich ausgeführt,
- c) der bewegliche und exzentrische Greifpilz (8) ist an seinem unteren Ende über eine Nabe (16) und hintere Anlenk punkte (18) gelenkig an Gelenkstangen (14) angelenkt,
- d) die Gelenkstangen (14) besitzen weitere, vordere Anlenke punkte (19) mit denen sie ebenfalls gelenkig an den hinte ren Enden der Ankoppelbolzen (10) angelenkt sind,
- e) die Ankoppelbolzen (10) sind axial beweglich in Lagerböcken (9) im Tragerahmen (5) des Greifers gelagert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883833537 DE3833537C2 (de) | 1988-10-01 | 1988-10-01 | Greifer zum fernbedienten Greifen beim Transport von Fässern oder Behältern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883833537 DE3833537C2 (de) | 1988-10-01 | 1988-10-01 | Greifer zum fernbedienten Greifen beim Transport von Fässern oder Behältern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3833537A1 DE3833537A1 (de) | 1990-04-05 |
| DE3833537C2 true DE3833537C2 (de) | 1993-12-02 |
Family
ID=6364249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883833537 Expired - Lifetime DE3833537C2 (de) | 1988-10-01 | 1988-10-01 | Greifer zum fernbedienten Greifen beim Transport von Fässern oder Behältern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3833537C2 (de) |
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-
1988
- 1988-10-01 DE DE19883833537 patent/DE3833537C2/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3833537A1 (de) | 1990-04-05 |
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