DE3831599A1 - Sportschuh - Google Patents
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Classifications
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Description
Die Erfindung betrifft einen Sportschuh nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Bei Ballspielen, insbesondere Fußballspielen, besteht die
Kunst der Treffsicherheit darin, den auf den Ball ausge
übten Impuls so zu plazieren, daß seine Richtung durch
den Schwerpunkt hindurch verläuft. Übliche Sportschuhe,
die in ihrer oberen Fläche der Anatomie des menschlichen
Fußes folgen, bieten beim Schuß nur eine kleinflächige,
mehr punktförmige oder mehr linienförmige Berührung mit
dem Ball. Beim Schuß wird in Abhängigkeit von der Stärke
des Impulses und der Berührungsfläche der luftgefüllte
Ball im Treffbereich verformt und damit die Berührungs
fläche etwas vergrößert. Wird nun der Fuß mit dem Sport
schuh beim Auftreffen auf den Ball nur wenige Milimeter
seitlich einer Geraden durch den Schwerpunkt plaziert,
so verfehlt der Ball die durch die Fußbewegung vorgege
bene Richtung.
Während bei ruhendem Ball der richtige Auftreffpunkt
noch verhältnismäßig präzise getroffen werden kann, haben
selbst Profispieler Schwierigkeiten, einen Ball aus der
Bewegung richtig zu plazieren. Abgesehen von Freistößen
und Strafstößen, bei denen der Ball ruht, ist der Ball in
den übrigen Spielphasen in Bewegung, wobei er entweder
über den Boden rollt oder mit mehr oder weniger Drall
durch die Luft fliegt.
Es ist deshalb keine Seltenheit, wenn bei gleich starken
Mannschaften Spiele ohne Tore unentschieden oder nur mit
einer geringen Anzahl von Toren enden. Für die Zuschauer
sind aber torreiche Spiele besonders reizvoll, und die Er
wartung, daß künftig torreichere Fußballspiele ausgetra
gen werden könnten, würde mehr Zuschauer in die Stadien
locken und damit auch den Vereinen bessere wirtschaft
liche Grundlagen bieten. Außerdem wären die Medien stär
ker interessiert, so daß mehr Einnahmen aus den Übertra
gungsrechten zu erwarten sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sport
schuh, insbesondere Fußballschuh, dahingehend zu ver
bessern, daß beim Schuß die Treffsicherheit des Balles
wesentlich erhöht wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Sportschuh nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1 durch die im kennzeichnenden
Teil angegebenen Merkmale gelöst.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß die
Treffgenauigkeit eines Balles erhöht werden kann,
wenn a) eine größere Berührungsfläche beim Schuß vor
handen ist und b) dem Ball beim Abschuß eine Führung
erteilt wird. Da diese Führung bei der üblichen, ent
sprechend der Anatomie des menschlichen Fußes aus
gebildeten Oberfläche nicht gegeben ist, sorgt schon
eine weniger konvex ausgebildete aber noch mehr eine
plan ausgebildete und erst recht eine konkave Ausge
staltung für die größere Trefffläche bzw. die sichere
Führung. Dabei wird der Ball nunmehr durch wenigstens
zwei Berührungskanten getroffen, woraufhin sich ein
resultierender Impuls einstellt, der zwischen diesen
beiden Berührungskanten liegt und damit genau in Be
wegungsrichtung des Fußes. Eine seitliche Abweichung
vom Ziel wird also entscheidend verringert.
Bei einer praktischen Ausgestaltung der Erfindung
sind auf beiden Seiten des Spanns Erhebungen ange
ordnet, die sich über die Länge des Spanns erstrecken.
Diese Art der Ausgestaltung gestattet es, die konkave
Wölbung des Obermaterials konstruktiv sehr einfach
und präzise auszugestalten, damit reproduzierbare
Abmessungen erreicht werden. Vorzugsweise steigen
die Erhebungen im Querschnitt zu beiden Seiten des
Spanns an und wölben sich danach in Richtung der Sei
ten des Schuhs ab und gehen in diesen über.
Dadurch unterscheidet sich die äußere Form des er
findungsgemäßen Sportschuhs nur wenig von der konven
tionellen Form, so daß die Beweglichkeit des Fußes
und der Tragkomfort dank einer nur unmerklichen Ge
wichtserhöhung erhalten bleibt.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die auf der Außenseite
des Schuhs befindliche Erhebung größer als die auf
der Innenseite befindliche Erhebung ist. Diese Ausge
staltung verbessert die Führungseigenschaften des er
findungsgemäßen Schuhs bei der Ausführung von Flanken.
Diese können leichter und genauer erfolgen, weil der
Ball beim Schuß nicht mehr so leicht über den Spann
rutschen kann.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß die Erhe
bungen steiler als die Spannlinie ansteigen. Hier
durch wird erreicht, daß beim Spannschuß der Ball
flacher gehalten wird, so daß mehr Schüsse auf und
in das Tor gelangen, als über das Tor, wie es bisher
häufig zu beobachten ist.
Gemäß einer Fortbildung ist die Einhüllende des Ober
materials auch im Bereich der Ferse konkav oder zu
mindest plan über die gesamte Breite der Ferse aus
gebildet.
Dadurch ergibt sich die gleiche vorteilhafte Führung
bzw. vergrößerte Trefffläche, wie sie durch die Ausge
staltung im Spannbereich erzielt wird beim Treten des
Balles mit der Ferse. Dadurch wird der bisher sehr
seltene Fall, daß die Tore mit der Ferse erzielt wer
den, sehr viel wahrscheinlicher.
Auch bei dieser Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
auf beiden Seiten der Fersenlinie geradlinige und
nicht gewölbte, also sich etwa senkrecht erstrecken
de Erhebungen angeordnet sind, die sich über die Län
ge der Ferse erstrecken.
Hierdurch ergeben sich die gleichen Vorteile bei der
konstruktiven Ausgestaltung des Schuhs, wie sie im
Zusammenhang mit den Erhebungen des Spanns erläutert
wurden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß der
Radius eines durch die Ristkanten der Erhebungen und
durch die Spannlinie bzw. Fersenlinie verlaufenden
Kreisbogens kleiner oder gleich groß wie der Radius
eines Fußballs ist. Hierdurch wird sichergestellt,
daß mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen auch tatsäch
lich eine Führung durch zwei Berührungsflächen er
zielt wird. Durch den kleineren Radius wird zwangs
läufig eine Berührung des Balls an der Spannlinie
bzw. der Fersenlinie verringert und die Führung
weitgehend nur von den Ristkanten der Erhebungen
übernommen.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltung können die
Erhebungen mit horizontalen und/oder vertikalen Ein
schnitten versehen oder als Anordnung von Noppen aus
gebildet sein.
Durch diese Maßnahme läßt sich die Nachgiebigkeit des
Sportschuhs verbessern, so daß die Beweglichkeit des
Fußes beim Abrollen während des Laufens erhalten bleibt,
wenn auch das Abrollen im wesentlichen nur im vorderen
Schuhbereich erfolgt. Gleichzeitig tritt eine Gewichts
einsparung ein. Die verbleibende Berührungsfläche
reicht dabei aus, um den Ball im Zeitpunkt des Schusses
für eine entscheidend kurze Zeit durch den Sportschuh
zu führen.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung sieht vor, daß die
Ristkanten der Erhebungen gerundet sind.
Hierdurch wird sichergestellt, daß die erfindungsge
mäßen Maßnahmen in keinem Fall die Verletzungsgefahr
erhöhen, wenn ein Spieler in der Hektik des Spiels
mit dem Sportschuh am Körper getroffen wird.
Vorzugsweise umfassen die Erhebungen dämpfungsarmes
Material, z. B. Polyurethan oder Hartgummi.
Diese Eigenschaften sorgen dafür, daß der vom Fuß
des Spielers auf den Ball gerichtete Impuls optimal
übertragen wird und somit eine hohe Ballgeschwindig
keit und Schußweite erzielt werden kann.
Bei einer praktischen Ausgestaltung sind die Erhe
bungen als Taschen ausgebildet, in die vorzugswei
se auswechselbare Kerne einsteckbar sind. Dabei be
stehen die Mantelhülsen der Taschen aus dem glei
chen Material wie das übrige Obermaterial der Sport
schuhe, für das vorzugsweise Leder verwendet wird.
Hierdurch kann bei Materialermüdung oder Verhärtung
ein Austausch erfolgen, ohne daß der ganze Schuh da
durch unbrauchbar wird. Außerdem lassen sich die
elastischen Eigenschaften durch unterschiedliche
Kerne einstellen, was z.B. zur Einhaltung unter
schiedlicher Richtlinien bei den Sportvereinigungen
erforderlich sein kann.
Bei einer möglichen Ausgestaltung sind die Mantel
hülsen integral im Obermaterial der Schuhe ausgebil
det.
Diese Ausgestaltung kann herstellungstechnisch Vor
teile haben, wenn die Schuhe maschinell aus wenigen
Einzelteilen gefertigt werden. Außerdem besteht nicht
die Gefahr, daß sich die Erhebungen durch die Bean
spruchungen während des Spiels ablösen und abfallen
können.
Bei einer anderen Alternative sind die Mantelhülsen
auf das Obermaterial der Schuhe aufgenäht.
Diese Ausgestaltung ermöglicht es, die Schuhe in kon
ventioneller Weise zu fertigen, so daß vorhandene Ma
schinen weiter benutzt werden können, und die Erhebun
gen gesondert anzubringen. Außerdem besteht dann die
Möglichkeit, bei Verschleiß der Mantelhülsen diese
gesondert vom übrigen Obermaterial der Schuhe zu er
neuern.
Bei einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemä
ßen Sportschuhs ist vorgesehen, daß die Schnürung im
Spannbereich innerhalb der Erhebungen angeordnet ist.
Bei dieser Ausgestaltung läßt sich der Schuh in kon
ventioneller einfacher Weise zuschnüren, ohne daß beim
Verschnüren die Erhebungen störend hervortreten.
Eine andere Ausgestaltung sieht vor, daß die Schnü
rung im Spannbereich außerhalb, z.B. beidseitig der
Erhebungen oder innerhalb und außerhalb der Erhe
bungen angeordnet ist, wobei ferner die Möglichkeit
besteht, daß die Schnürung durch Einschnitte der
Erhebungen oder zwischen den Noppen verläuft. Durch
die Anordnung beidseitig und außerhalb der Schnürung
wird der Spannbereich je nach individueller Fußhal
tung durch unterschiedlich stramme Schnürung von
innen bzw. außen seitlich veränderbar.
Bei dieser Ausgestaltung kann die Schnürung für den
Spieler zwar gewöhnungsbedürftig sein, dafür wird
aber der Bereich der Erhebungen oder Noppen von der
Schnürung besser zusammengehalten, so daß die Form
stabilität der Erhebungen auch bei kräftigen Schüssen
erhalten bleibt.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschrei
bung und der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel ver
anschaulicht.
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht
eines Fußballschuhs nach der
Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Fußball
schuh gemäß Fig. 1 entlang der
Schnittlinie AA und
Fig. 3 als Detail eine der Erhebungen
in der mit Einschnitten verse
henen Ausgestaltung.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Sportschuh handelt es
sich um den am rechten Fuß zu tragenden Schuh. Er be
steht in an sich bekannter Weise aus einer Sohle 42,
die mit Noppen 44 versehen ist und aus Obermaterial 10.
Auf dem Obermaterial 10 sind im Bereich des Spanns 12
sowie im Bereich der Ferse 26 Erhebungen 14 und 16 so
wie 28 und 30 ausgebildet.
Die Einhüllende dieser Erhebungen 14 und 16 sowie 28 und
30 stellt eine konkave Wölbung dar. Dabei erstreckt sich die
Wölbung über die Länge des Spanns 12 bzw. über die Länge
der Ferse 26 nach Art einer Hohlkehle oder als plane Fläche.
Die Erhebungen 14 und 16 steigen vom Bereich des Spanns
12 zunächst an und knicken dann in Richtung der Seiten
22 und 24 ab, bis sie in diese übergehen. Wie unter zu
sätzlicher Betrachtung von Fig. 2 erkennbar, ist die
auf der Außenseite 22 des Schuhs befindliche Erhebung
14 höher als die auf der Innenseite 24 befindliche
Erhebung 16. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht,
daß die Plazierung von Flanken leichter und genauer
erfolgen kann, da der Ball nicht mehr so leicht über
den Spann zur Außenseite des Schuhs rutschen kann.
Durch Vergleich der gestrichelt gezeichneten Spann
linie 13 und der ebenfalls gestrichelt gezeichneten
Linien entlang der Ristkanten 18 und 20 der Erhebun
gen 14 und 16 wird deutlich, daß die Erhebungen 14
und 16 steiler als die Spannlinie 13 ansteigen. Da
durch gelingt es dem Spieler, den Ball flacher zu hal
ten. Er wird beim Schuß nicht mehr so leicht unter
seinem Schwerpunkt getroffen, so daß Hochschüsse weit
gehend vermieden werden. Dagegen fällt es dem Spieler
leichter, den Ball beim Torschuß über den Tor
wart zu heben und dabei gezielt ins Tor zu treffen.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Erhe
bungen 14 und 16 auf das Obermaterial 10 der Schuhe
aufgenäht. Es ist auch möglich, sie integral mit dem
Obermaterial 10 der Schuhe zu formen. Die Schnürung
38 der Schuhe befindet sich im Spannbereich 12 inner
halb der Erhebungen 14 und 16. Dadurch ist die Hand
habung der Schnürung beim An- und Ausziehen für den
Spieler leichter und erfordert keine Umgewöhnung ge
genüber konventionellen Sportschuhen.
Hinsichtlich weiterer Merkmale der Erhebungen 14 und
16 wird auf Fig. 2 Bezug genommen, die einen Schnitt
durch den Sportschuh entlang der Schnittlinie AA zeigt.
Wie vom konventionellen Schuh bekannt, sind die Sohle
42, das Obermaterial 10, eine Lasche 40 sowie die
Schnürung 38 dargestellt. Die Erhebungen 14 und 16 sind
als Taschen ausgebildet und bestehen aus Mantelhülsen
36, in denen sich Kerne 34 befinden. Vorzugsweise sind
die Kerne 34 auswechselbar.
Als Material für die Mantelhülsen 36 dient vorzugswei
se das gleiche Material, das auch als Obermaterial ver
wendet wird. Es handelt sich hierbei um Leder. Als Ma
terial für die Kerne 34 wird dämpfungsarmes Material,
vorzugsweise Polyurethan oder Hartgummi verwendet. Die
ses sorgt dafür, daß der vom Fuß ausgeübte Impuls weit
gehend verlustlos auf den getretenen Ball übergeht.
Wie die Zeichnung im Querschnitt weiter verdeutlicht,
sind die Ristkanten 18 und 20 der Erhebungen 14 und
16 gerundet, so daß die Gefahr von Verletzungen anderer
Spieler durch die Ausgestaltung der Erhebungen vermieden
werden.
Die Hülle der Ristkanten 18 und 20 der Erhebungen 14 und
16 gegenüber der Spannlinie 13 ist so gewählt, daß der
Radius eines durch die Ristkanten 18 und 20 der Erhe
bungen 14 und 16 sowie durch die Spannlinie 13 verlau
fenden Kreisbogens kleiner oder gleich groß ist wie der
Radius eines Fußballs.
Der Ball wird beim Schuß somit nur von den Ristkanten
18 und 20 berührt und dadurch kurzzeitig präzise geführt.
Die gleiche Bemessung trifft auch auf die Ristkanten
der Erhebungen 28 und 30 in Verbindung mit der Fersen
linie 27 zu. Sie ist allerdings hier nicht näher veran
schaulicht.
Eine alternative Ausgestaltung der Erhebungen ist in
Fig. 3 dargestellt. Hierbei weisen die Erhebungen, von
denen die Erhebung 16 nur dargestellt ist, Einschnitte
32 in horizontaler Richtung auf. Es ist auch möglich,
vertikale Einschnitte vorzusehen oder die Erhebung als
Anordnung von Noppen auszubilden. Die Einschnitte 32
erleichtern das Nachgeben des Sportschuhs beim Abrol
len und gestatten es ferner, bei Schnürung im Spannbe
reich außerhalb der Erhebungen die Schnürung durch die
Einschnitte 32 laufen zu lassen. Dadurch werden die
Erhebungen zusätzlich durch die Schnürung stabilisiert.
Claims (18)
1. Sportschuh, insbesondere Fußballschuh, da
durch gekennzeichnet, daß die Einhüllende des Obermate
rials (10) im Bereich des Spanns (12) von der gerunde
ten Spannform abweichend eben als plane Fläche verläuft
oder konkav gewölbt ist.
2. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß auf beiden Seiten des Spanns (12) Erhebun
gen (14, 16) angeordnet sind, die sich über die Länge
des Spanns (12) erstrecken.
3. Sportschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Erhebungen (14, 16) im Quer
schnitt zu beiden Seiten des Spanns bis zu einer Rist
kante (18, 20) ansteigen und danach in Richtung der
Seiten (22, 24) des Schuhs abknicken und in diese
übergehen.
4. Sportschuh nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die auf der Außenseite (22) des
Schuhs befindliche Erhebung (14) höher als die auf der
Innenseite (24) befindliche Erhebung (16) ist.
5. Sportschuh nach einem oder mehreren der An
sprüche 2-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhe
bungen (14, 16) steiler als die Spannlinie (13) an
steigen.
6. Sportschuh nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
hüllende des Obermaterials (10) auch im Bereich der
Ferse (26) plan oder konkav ausgebildet ist.
7. Sportschuh nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß auf beiden Seiten der Fersenlinie (27)
Erhebungen (28, 30) angeordnet sind, die sich über die
Länge der Ferse (26) über die gesamte Breite der Ferse
(26) erstrecken.
8. Sportschuh nach einem oder mehreren der An
sprüche 2-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius
eines durch die Ristkanten (18, 20) der Erhebungen
(14, 16; 28, 30) und durch die Spannlinie (13) bzw.
die Fersenlinie (27) verlaufenden Kreisbogens kleiner
oder gleich groß wie der Radius eines Fußballs ist.
9. Sportschuh nach einem oder mehreren der An
sprüche 2-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhe
bungen (14, 16) mit horizontalen und/oder vertikalen
Einschnitten (32) versehen oder als Anordnung von
Noppen ausgebildet sind.
10. Sportschuh nach einem oder mehreren der An
sprüche 2-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rist
kanten (18, 20) der Erhebungen (14, 16; 28, 30) ge
rundet sind.
11. Sportschuh nach einem oder mehreren der An
sprüche 2-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhe
bungen (14, 16; 28, 30) vorzugsweise dämpfungsarmes
Material, z.B. Polyurethan oder Hartgummi umfassen.
12. Sportschuh nach einem oder mehreren der An
sprüche 2-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhe
bungen (14, 16; 28, 30) als Taschen ausgebildet sind,
in die vorzugsweise auswechselbare Kerne (34) ein
steckbar sind, wobei die Mantelhülsen (36) der Taschen
aus dem gleichen Material bestehen, wie das übrige
Obermaterial (10) der Schuhe, vorzugsweise aus Leder.
13. Sportschuhe nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mantelhülsen (36) integral im Ober
material (10) der Schuhe ausgebildet sind.
14. Sportschuhe nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mantelhülsen (36) auf das Obermaterial
(10) der Schuhe aufgenäht sind.
15. Sportschuh nach einem oder mehreren der An
sprüche 2-14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnü
rung (38) im Spannbereich (12) innerhalb der Erhebun
gen (14, 16) angeordnet ist.
16. Sportschuh nach einem oder mehreren der An
sprüche 9-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnü
rung (38) im Bereich des Spanns (12) außerhalb der Er
hebungen (14, 16) oder innerhalb und außerhalb der Er
hebungen (14, 16) angeordnet ist.
17. Sportschuh nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schnürung (38) im Bereich des Spanns
(12) durch die Einschnitte (32) oder zwischen den
Noppen verläuft.
18. Sportschuh nach einem der vorhergehenden An
sprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche
der Schnürung im Spannbereich nicht über den Bereich
des Spanns hinausragt und somit nicht umklappbar ist,
um die Bildung einer Gleitschicht durch einen über den
Spannbereich hinausragenden Teil der Lasche zu vermei
den.
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