DE3831210A1 - Schwenkeinrichtung fuer eine abschlagplatte zur positionierung von werkstuecken (materialanschlag) - Google Patents
Schwenkeinrichtung fuer eine abschlagplatte zur positionierung von werkstuecken (materialanschlag)Info
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schwenk
einrichtung für eine Anschlagplatte zur Positionierung
von Werkstücken (Materialanschlag).
Derartige Anschläge sind bekannt; sie dienen dazu, einer
Bearbeitungsstation, wie z.B. einer Säge oder einer Stanze
oder auch einer Meßstation zuzuführende Werkstücke genau
zu positionieren, um jederzeit, d.h. für jedes zu be
arbeitende oder zu messende Werkstück, reproduzierbare
Zuordnungen zwischen Maschine und Werkstück zu erhalten
und zu gewährleisten. Diese Forderung ergibt sich insbe
sondere in Verbindung mit voll- oder auch teilautomatischen
Fertigungssystemen, bei denen die zu bearbeitenden oder
zu vermessenden Werkstücke nacheinander und im Taktvor
schubbetrieb den einzelnen Stationen über sogenannte
Rollengangbahnen zugeführt werden.
Bei den bekannten Anschlagsystemen werden die eigent
lichen Materialanschläge, d.h. die Anschlagplatten,
mittels eines seitlich und parallel zur Rollengangbahn
oder allgemein zur Führungsbahn verfahrbaren Laufwagens
dem vorgegebenen Bearbeitungs- oder Nullmaß entsprechend
eingestellt und arretiert. Die Anschlagplatten werden
sodann um eine parallel zur Bewegungsrichtung der Werk
stücke liegende Schwenkachse in die Führungsbahn einge
klappt und bilden so quasi einen Normierungspunkt für
gleiche Werkstücke.
Die Anschlagplatten werden also aufgrund ihrer zur
Führungsbahn koaxialen Schwenkachse von der Führungsbahn
nach oben weggeschwenkt und kragen somit während des
Zuführens eines (neuen) Werkstücks steil nach oben aus.
Damit wird nun einerseits die Einsicht auf die Führungs
bahn behindert, was insbesondere bei größeren Werkstücken
und damit größeren Anschlagplatten sehr nachteilig sein
kann. Werden darüberhinaus große Werkstücke mit einem
Kran manipuliert oder mit einem Roboter zugeführt, so
stellt die nach oben weg- bzw. abstehende Anschlagplatte
insoweit ein Problem dar, als die Zuführeinheit mit Rück
sicht auf diese Anschlagplatte besonders sorgfältig be
dient oder besonders programmiert werden muß. Darüberhinaus
ist der genannte aufgrund seiner Funktion als Einstell
element für das "Nullmaß" empfindliche Laufwagen bei weg
geschwenkter Anschlagplatte völlig ungeschützt, so daß
er bei unsachgemäßer Materialzuführung bzw. Materialbe
wegung beschädigt werden kann.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
besteht darin, eine Schwenkeinrichtung der gattungsge
mäßen Art anzugeben, mit der die Anschlagplatte seitlich
weggeschwenkt werden kann, so daß sie einerseits nicht
von der Führungsbahn nach oben absteht und andererseits
im weggeschwenkten Zustand als Schutzschild für den Lauf
wagen dient.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst, wo
durch die Anschlagplatte seitlich über die Führungs
bahn einschwenkbar und koaxial zur Bewegungsrichtung
der Werkstücke anstellbar ist.
Wird die Anschlagplatte dabei seitlich zur Führungsbahn
drehbeweglich abgestützt, so kann durch entsprechende
Abstimmung und Zuordnung der Hebellängen des Kniege
lenks einerseits und des Abstützpunktes der Anschlag
platte, sowie des Anlenkpunktes des Kniegelenks an der
Anschlagplatte andererseits erreicht werden, daß mit
dem gestreckten Kniegelenk die vorgegebene Position der
Anschlagplatte über der Führungsbahn eingestellt ist
(Anspruch 2).
Zur Einstellung unterschiedlicher Positionsmaße längs
der Führungsbahn sind die Abstützpunkte des Kniegelenks
und der Anschlagplatte - in an sich bekannter Weise -
auf einem achsparallel neben der Führungsbahn hin und
her verfahrbaren Laufwagen fixiert (Anspruch 3).
Die konstruktiv einfachere Lösung besteht darin, die An
schlagplatte mittels eines einfachen ein- und ausklapp
baren Kniegelenks zwischen der Ruhestellung und der An
schlagstellung hin und her zu schwenken. Um diesen
Schwenk- und Klappvorgang etwas weicher und ggf. automatisch
ausführen zu können, ist das Kniegelenk an seinem Abstützpunkt starr
mit einem Stellhebel gekoppelt, der seinerseits mittels
einer Kolben-Zylinder-Einheit bewegt wird (Anspruch 4).
Die Wirkungsrichtung der Kolben-Zylinder-Einheit liegt
dabei achsparallel zur Bewegungsrichtung der Werkstücke
und die Hebel und Fixpunkte der Bewegungskinematik für
die Anschlagplatte sind so aufeinander abgestimmt, daß bei
ausgefahrenem Kolben die Anschlagplatte senkrecht, d.h.
quer zur Führungsbahn, steht (Anspruch 5).
Um die Winkelgenauigkeit der Anschlagplatte relativ zur
Führungsbahn gegebenenfalls exakt nachregulieren, d.h.
fein einstellen zu können, weist einer der Hebel des
Kniegelenks ein Spannschloß (Spannglied) auf (Anspruch 6).
Die Anschlagplatte selbst kann unterschiedlich gestaltet
sein. Im einfachsten Falle ist sie als im wesentlichen
ebene Platte ausgebildet, die dann über einen Schwenk
hebel abgestützt ist (Anspruch 7). Die Anschlagplatte kann
jedoch auch durch ein - im Querschnitt betrachtet - recht
winkliges Dreiecksprofil realisiert werden, dessen Hypo
tenuse mit dem Kniegelenk verbunden ist und dessen einer
Eckpunkt mit dem Abstützpunkt korrespondiert (Anspruch 8).
Damit läßt sich die Anschlagplatte um ihren Eckpunkt
schwenken und bei entsprechend beabstandetem Anlenkpunkt
des Kniegelenks erhält man eine stabile Anschlagfläche.
Selbstverständlich läßt sich - im Hinblick auf große und
schwere Werkstücke - die Anschlagplatte auch mittels Ver
stärkungsrippen in sich versteifen; gegebenenfalls kann
die Anschlagplatte auch auf der Grundlage eines Profil
stahls, wie z.B. eines T- oder L-Profilstahls, konfigu
riert werden, so daß ein verwindungssteifer Anschlagkörper
entsteht (Anspruch 9).
Liegen die Abstützpunkte des Kniegelenks und der Anschlag
platte gemeinsam etwa in einer parallel zur Bewegungs
richtung der Werkstücke ausgerichteten Ebene, so kann die
Abstützkonsole für diese Abstützpunkte bzw. der Lauf
wagen relativ schmal gebaut werden (Anspruch 10).
Die Anschlagplatte kann unabhängig von ihrer unterschied
lichen Grundform noch insoweit modifiziert werden, als
ihr eine separate Anlageplatte vorgesetzt ist (Anspruch 11),
mittels der durch zwischengefügte Dämpfungselemente, wie
z.B. Öldruckdämpfer, ein sanfter Anschlag an den Werk
stücken möglich ist (Anspruch 12, 13). Damit wird eine
Stoßbelastung des Kniegelenks vermieden.
Zur positionsgenauen Einstellung der Anlageplatte kann
hierbei eine zweite Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen
werden, über die nach dem gedämpften Aufschlag am Werk
stück die Anlageplatte gezielt positioniert werden kann
(Anspruch 14). Zur exakten koaxialen Führung der Anlage
platte relativ zur Bewegungsrichtung der Werkstücke ist
vorgesehen, den Kolben in eine komplementäre koaxiale
Bohrung der Anlageplatte eintauchen zu lassen (Anspruch 15).
Im Hinblick auf etwa unbearbeitete Anlageflächen der
Werkstücke, d.h. im Hinblick darauf, daß die Anschlag
platte auch einem gewissen Verschleiß ausgesetzt sein
kann, kann die Anlageplatte auch als einfache Verschleiß
auflage ausgebildet sein (Anspruch 16) .
Die Anschlagplatte dient wie eingangs erwähnt der exakten
Positionierung von Werkstücken längs einer Führungsbahn
auf dem Weg von oder zu einer Bearbeitungs- oder Meß
station. Wenn der Bearbeitungsschritt ausgeführt oder
der Meßvorgang beendet ist, wird die Anschlagplatte
weggeschwenkt, um dem Werkstück den Weg zum Weitertrans
port frei zu machen. In besonderer Weiterbildung der vor
liegenden Erfindung kann die Anschlagplatte auch mit einer
Greifeinrichtung versehen sein, die zur Ausführung des
genannten Weitertransports benutzt wird (Anspruch 17).
Damit kann nach dem Bearbeitungs- oder Meßvorgang das
Werkstück gefaßt und mittels des Laufwagens längs der
Führungsbahn geschleppt werden. Erst dann wird die Anschlag
platte weggeschwenkt und wieder zur Grundposition zurück
gefahren.
Die Anschlagplatte kann somit in Doppelfunktion ver
wendet werden, einmal ihrer originären Aufgabe ent
sprechend als Materialanschlag, und zum anderen als
Schlepphilfe. Die Greifeinrichtung kann dabei auf
unterschiedliche Art und Weise realisiert werden, bei
spielsweise als Spannzange oder in Form von Spannbacken.
Die letztgenannte Variante besteht dabei vorzugsweise
aus einem ortsfest an der Anschlagplatte (oder der An
lageplatte) fixierten Spannbacken als Widerlager und
einem radial verstellbaren Spannbacken, der das Werk
stück gegen das Widerlager verspannt (Anspruch 18).
Im Hinblick auf moderne, d.h. automatisierte und inte
grierte Fertigungstechniken, können nach Art einer
Tandemanlage an ein und demselben Laufwagen eine An
schlagplatte in ihrer Funktion als Materialanschlag
und eine Greifeinrichtung in der Funktion als Transport
hilfe vorgesehen sein. Die Wirkungsrichtungen beider
Funktionselemente sind diametral zueinander ausgerichtet,
um auf ein und derselben Führungsbahn Werkstücke zwischen
endseitig angeordneten Bearbeitungsstationen bewegen und
ausrichten zu können. Die Anschlagplatte und die Greif
einrichtung sind dabei so angeordnet und wegschwenkbar,
daß sie aus dem Einflußbereich der Führungsbahn heraus
und ineinander geklappt werden können (Anspruch 19).
Die genannte Tandem-Konfiguration mit Anschlagplatte
und Greifeinrichtung ist insbesondere für eine aus einer
Säge und einer Stanze bestehende Kombination gedacht,
bei der zwischen Säge und Stanze eine gemeinsame Führungs
bahn vorgesehen ist (Anspruch 20).
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung
näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Rollengangbahn mit
einem seitlich angeordneten Laufwagen mit
Schwenkeinrichtung und Anschlagplatte in
Arbeitsstellung (Anschlagstellung);
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Rollengangbahn mit
einem seitlich angeordneten Laufwagen mit
Schwenkeinrichtung und Anschlagplatte in
Ruhestellung;
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform einer Schwenk
einrichtung mit Anschlagplatte in Arbeits
stellung;
Fig. 4 die zweite Ausführungsform nach Fig. 3 in
Ruhestellung;
Fig. 5 eine dritte Ausführungsform einer Schwenk
einrichtung mit Anschlagplatte in Arbeits
stellung;
Fig. 6 eine Anschlagplatte mit einer separaten
Anlageplatte, wobei beide über Dämpfungs
elemente und eine (zweite) Kolben-Zylinder-
Einheit miteinander gekoppelt sind;
Fig. 7 eine Anschlagplatte mit integrierter Greif
einrichtung;
Fig. 8 eine Anschlagplatte mit einer Greifein
richtung, ähnlich der in der Fig. 7 be
schriebenen;
Fig. 9 eine Aufsicht auf eine Rollengangbahn mit
einer jeweils endseitig angeordneten Säge und
Stanze, und mit einer auf einem Laufwagen an
gelenkten Kombination einer Anschlagplatte
und einer Greifeinrichtung.
In der nachfolgenden Beschreibung wird stets von Einzel-
Werkstücken ausgegangen. Es liegt jedoch im Umfang der
vorliegenden Erfindung, daß auch gebündeltes Material,
insbesondere gebündelte Materialstangen, unter den Be
griff Werkstück zu subsumieren ist.
Angesichts dessen, daß die vorliegende Erfindung nur
auf die mechanische Bewegungskinematik für die Anschlag
platte und gegebenenfalls die Greifeinrichtung gerichtet
ist, werden keine Angaben bezüglich der Antriebs- bzw.
Getriebeelemente zur Bewegung der Gelenke und/oder Hebel
gemacht. Die Auslegung und Ausbildung dieser Antriebs
mittel an sich liegt im Können des einschlägigen Fach
manns, so daß sich nähere Angaben hierzu erübrigen dürften.
Der Ausgangspunkt und Kern der vorliegenden Erfindung
liegen in der Problemlösung, die Anschlagplatte seitlich
und nicht nach oben von der Führungsbahn wegzuschwenken
und diese Lösung wird nachstehend erläutert.
In Fig. 1 ist ein Teil einer Rollengangbahn 1 darge
stellt, auf deren Rollen 2 ein - strichpunktiert ange
deutetes - Werkstück 3 horizontal oder nahezu hori
zontal bewegt wird ( Pfeil X).
Parallel zur Rollengangbahn 1 ist eine beispielsweise
elektromotorisch angetriebene Führungsstange 4 in Form
einer Zahnstange oder eines Ritzels vorgesehen, längs
derer ein mit komplementären Mitnehmern versehener Lauf
wagen 5 hin und her bewegbar ist, und zwar exakt parallel
zur Bewegungsrichtung X des Werkstücks.
Die soweit beschriebene Einrichtung ist Stand der Technik.
Die Rollengangbahn 1 dient dem Werkstück 3 als
Transporteinheit und der Laufwagen 5 dient dazu, eine
Anschlagplatte 6 an einer ganz bestimmten, dem Sollmaß
eines Werkstücks entsprechend vorgegebenen Position in
den Bereich der Rollengangbahn 1 einzuschwenken, um
ein Werkstück 3 relativ zu einer Bearbeitungs- oder Meß
station exakt zu positionieren. Schlägt das Werkstück 3
an der Anschlagplatte 6 an, so ist im Abstand von der
Anschlagplatte 6 ein vorbestimmtes Maß verifiziert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die genannte An
schlagplatte 6 seitlich, d.h. parallel zur Zeichen
ebene, über die Rollengangbahn 1 geschwenkt, wodurch
vermieden ist, daß die Anschlagplatte 6 nach oben von
der Rollengangbahn 1 und dem Laufwagen 5 wegkragt.
Die Anschlagplatte 6 besteht im wesentlichen aus einer
ebenen runden oder rechteckigen Platte 7, die rück
seitig mit einem Schwenkhebel 8 verbunden ist. Dieser
Schwenkhebel 8 ist am Laufwagen 5 drehbeweglich ab
gestützt (Drehachse a) und kann somit parallel zur
Zeichenebene verschwenkt werden. An der Rückseite der
Platte 7 oder - wie in der Zeichnung - am Schwenk
hebel 8 ist ein aus zwei Hebeln 9, 10 bestehendes Knie
gelenk 11 angelenkt (Gelenkpunkt b), dessen beide
Hebel 9, 10 drehbeweglich miteinander gekoppelt sind
(Koppelpunkt c). Das Kniegelenk 11 ist am Laufwagen 5
ebenfalls drehbeweglich abgestützt (Drehachse d).
Entsprechend dem einfachsten, anhand von Fig. 3, 4 und
Fig. 5 noch zu erläuternden Ausführungsbeispiel kann mit
dem Einknicken des Kniegelenks 11 am Koppelpunkt c
der Hebel 9, 10 das Kniegelenk 11 selbst um die Dreh
achse d und der Schwenkhebel 8 um die Drehachse a
geschwenkt werden. Die Anschlagplatte 6 wird damit zum
Laufwagen 5 hin verschwenkt.
In Fig. 1 ist eine etwas komplexere Konfiguration gewählt,
und zwar im Hinblick darauf, daß das Werkstück 3 an der
Anschlagplatte 6 nicht zu hart aufschlägt. Das Kniege
lenk 11 ist am Abstützpunkt d am Laufwagen 5 mit
einer Drehhülse 12 verbunden, die darüberhinaus mit
einem Stellhebel 13 starr gekoppelt ist. Dieser Stell
hebel 13 ist an seinem zweiten Ende an einem Kolben 14
einer Kolben-Zylinder-Einheit 15 angelenkt (Gelenk
punkt e), deren Wirkrichtung achsparallel zur Bewegungs
richtung X der Werkstücke 3 liegt.
Fig. 1 zeigt die Arbeitsstellung der Anschlagplatte 6,
d.h. diese liegt senkrecht zur Bewegungsrichtung X der
Werkstücke 3 und positioniert diese exakt gegenüber
dem vorgegebenen Einstellmaß. Die Zuordnung und Ab
stimmung der durch die Dreh- bzw. Schwenkpunkte und
die Hebellängen bestimmten Bewegungskinematik ist unter
Berücksichtigung der Wirkrichtung der Kolben-Zylinder-
Einheit 15 so gewählt, daß bei deren eingefahrenem
Kolben 14 und bei gestrecktem Kniegelenk 11 die
Anschlagplatte 6 exakt senkrecht zur Bewegungsrichtung
X steht.
Wird nun - vgl. Fig. 2 - der Kolben 14 der Kolben-
Zylinder-Einheit 15 ausgefahren, so wird der Stell
hebel 13 um die Drehachse d verdreht; gleichzeitig
knickt das Kniegelenk 11 um den Koppelpunkt c ein
und der Schwenkhebel 8 schwenkt mit der Anschlagplatte 6
um die Drehachse a (Pfeil Y). Fig. 2 zeigt die Anschlag
platte 6 in ihrer ausgeschwenkten Ruhestellung - das
vorher positionierte Werkstück 3 kann längs der Rollen
gangbahn 1 an der Anschlagplatte 6 vorbei abtrans
portiert werden, ein neues Werkstück 3, kann zugeführt
werden. Der Laufwagen 5 kann längs der Führungsstange 4
gegebenenfalls einer neuen Positionierung entsprechend
verstellt werden.
Nach dem Abtransport des Werkstücks 3 kann somit der
Kolben 14 der Kolben-Zylinder-Einheit 15 wieder ein
gefahren werden - die Anschlagplatte 6 wird dabei um
die Drehachse a geschwenkt (Pfeil Y) und exakt senk
recht zur Bewegungsrichtung X aufgestellt. Mit dem An
schlag des folgenden Werkstücks 3′, kann ein neuer Be
arbeitungs- oder Meßvorgang eingeleitet werden.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen den Kern der Erfindung anhand der
beiden Grundstellungen der Anschlagplatte 6. Diese steht
im Idealfall genau senkrecht zur Bewegungsrichtung X.
Für den Fall, daß aufgrund von Maßabweichungen der
einzelnen Elemente der Bewegungskinematik diese exakte
Stellung der Anschlagplatte allenfalls mit großem zu
sätzlichen Aufwand erreichbar wäre, ist an einem der
Hebel 9 bzw. 10 des Kniegelenks 11 ein Spannglied
bzw. Spannschloß 16 eingefügt. Damit kann die An
schlagplatte 6 über den Schwenkhebel 8 exakt auf
einen rechten Winkel zur Bewegungsrichtung X eingestellt
werden, und zwar durch die über das Spannschloß 16
mögliche Longitudinalverstellung im entsprechenden
Hebel des Kniegelenks 11.
In Fig. 3 und Fig. 4 ist eine zweite Ausführungsform der
Schwenkeinrichtung für die Anschlagplatte 6 in Ver
bindung mit einer - quer zur Bewegungsrichtung X be
trachtet - dreieckigen, insbesondere rechtwinklig drei
eckigen Anschlagplatte 6 dargestellt, und zwar wiede
rum in Arbeits- und Ruhestellung. Eine der dem rechten
Winkel benachbarten Dreieckseiten bildet dabei die
eigentliche Anschlagfläche für das Werkstück.
Die Anschlagplatte 6, die im Prinzip eine rechtwinklige
Dreiecksform hat, kann aus Gründen der Formstabilität bzw.
der Verwindungssteifigkeit aus Profilstahl, wie T- oder
L-Stahl gefertigt sein; zusätzlich oder alternativ können
auch Verstärkungsrippen angeschweißt werden.
Diese Anschlagplatte 6 ist an der Hypotenuse des recht
winkligen Dreiecks am Kniegelenk 11 angelenkt (Anlenk
punkt b), das mit dem anderen Ende - analog zu Fig. 1 -
am Laufwagen 5 abgestützt ist (Abstützpunkt d). Die
Ecke zwischen der Hypotenuse und der nicht als Anschlag
fläche dienenden Dreieckseite ist über die Drehachse a
am Laufwagen 5 fixiert.
Befindet sich das Kniegelenk 11 in gestrecktem Zustand
(Fig. 3), so ist die dreieckförmige Anschlagplatte 6
so weit um die Drehachse a geschwenkt, daß die Gegen
kathede senkrecht zur Bewegungsrichtung X der Werkstücke
ausgerichtet ist. Wird das Kniegelenk 11 um den Koppel
punkt c zwischen den Hebeln 9 und 10 eingeknickt
(oder auch ausgeknickt - dies ist zeichnerisch nicht
dargestellt), so schwenkt die Anschlagplatte 6 um die
Drehachse a in Richtung Laufwagen 5 (Pfeil Y) und
liegt mit der Anschlagfläche 6′ letztlich parallel zur
Bewegungsrichtung X. Gemäß Fig. 4 liegt der Koppelpunkt c
sodann innerhalb der Kontur des Dreiecks der Anschlag
platte 6. Wird die Anschlagplatte 6 wieder um die Dreh
achse a gedreht, so geht das Kniegelenk 11 in den ge
streckten Zustand über und die Anschlagplatte 6 steht
wieder in Arbeitsstellung.
Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schwenk
einrichtung bzw. der Anschlagplatte 6. Diese besteht hier
bei aus einer ebenen Grundplatte, die drehbeweglich einer
seits (Drehachse a) an einer am Laufwagen 5 fixierten
Konsole 17 und andererseits (Gelenkpunkt b) mit dem
Kniegelenk 11 verbunden ist. Dieses Kniegelenk 11 ist
ebenfalls an der Konsole 17 abgestützt (Abstützpunkt d).
Wird nun das Kniegelenk 11 am Koppelpunkt c zwischen
den beiden Hebeln 9, 10 eingeknickt, so legt sich die
Anschlagplatte 6 an die Konsole 17 an und wird somit
von der Führungsbahn weggeschwenkt.
Bezugnehmend auf Fig. 1/Fig. 2 einerseits und die Fig. 3/
Fig. 4 und Fig. 5 andererseits ist folgendes anzumerken.
Der Laufwagen 5 kann umso schmaler gebaut werden, je
näher die Drehachse a der Anschlagplatte 6 und der
Abstützpunkt d bezogen auf die Bewegungsrichtung X
benachbart sind.
Aus den in Fig. 2 und Fig. 4 gezeigten Ruhestellungen
der Anschlagplatte 6 ist auch folgendes zu ersehen.
Während mit den aus dem Stand der Technik bekannten
Schwenkeinrichtungen die Anschlagplatten 6 jeweils
nach oben weggeschwenkt werden, und diese somit z.T.
weit nach oben auskragen, liegen die Anschlagplatten 6
bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
parallel zum und schützend vor dem Laufwagen 5. Ange
sichts dessen, daß der Laufwagen 5 längs der Führungs
stange 4 sehr genau positioniert werden muß, und daß
u.U. im Laufwagen 5 Meß- und/oder Anzeigeinstrumente
integriert sind, steht die Anschlagplatte 6 somit als
Schutzschild bzw. Prallplatte vor dem Laufwagen.
Bisher war davon ausgegangen worden, daß die Anschlag
platte 6 als mehr oder weniger einstückiges Maschinen
teil ausgebildet ist.
Im praktischen Gebrauch werden auch relativ unbearbeitete
Werkstücke aufgenommen, so daß die eigentliche Anschlag
fläche mit der Zeit verschleißt. Um diesem Falle in ein
facher Weise gerecht werden zu können, kann die Anschlag
platte 6 an ihrer Anschlagfläche mit einer einfach aus
zuwechselnden bzw. auswechselbaren Verschleißauflage
ausgerüstet werden.
Auch im Hinblick auf insbesondere schwere Werkstücke läßt
sich die Anschlagplatte 6 in vorteilhafter Weise modi
fizieren. Fig. 6 zeigt eine derart ausgebildete Anschlag
platte 6, die - analog zu den Fig. 1 bis Fig. 5 - aus
einer über die Bewegungskinematik verschwenkbaren Grund
platte 18 und der eigentlichen Anschlagplatte 6 besteht.
Diese Anschlagplatte 6 ist quasi schwimmend der Grund
platte 18 gegenüber fixiert und zwar über Dämpfungsele
mente , insbesondere sogenannte Öldruckdämpfer 19. Damit
ergibt sich ein relativ sanfter Anschlag der Werkstücke
und darüberhinaus werden auch geringfügige Winkelab
weichungen ausgeglichen.
Ergänzend zu dieser Puffereinrichtung kann zentral und
koaxial zur Anschlagplatte 6 und zur Grundplatte 18
eine (zweite) Kolben-Zylinder-Einheit 20 vorgesehen
werden. Mittels dieser Kolben-Zylinder-Einheit 20 läßt
sich die über die Schwenkeinrichtung, d.h. das Kniege
lenk 11 ausgeschwenkte und über die Öldruckdämpfer 19
gegebenenfalls zurückgedrückte Anschlagplatte 6 ge
regelt auf das vorbestimmte Sollmaß einstellen. Der
Kolbenhub dieser Kolben-Zylinder-Einheit 20 ist dabei
exakt dem Sollmaß des Materialanschlags entsprechend ein
gestellt bzw. einstellbar (Pfeil Z).
Die vorstehend beschriebene Anschlagplatte 6 dient der
genauen Positionierung eines Werkstücks (3 in Fig. 1).
Nach der Bearbeitung oder Vermessung des Werkstücks
wird entsprechend der bisherigen Beschreibung die An
schlagplatte 6 weggeklappt, so daß sich das Werkstück
frei vorbei bewegen kann.
Gemäß der Darstellung nach Fig. 7 ist die Anschlagplatte 6
dahingehend weitergebildet, daß sie einerseits ihrer
originären Aufgabe entsprechend als Materialanschlag
dient, und daß sie andererseits um eine Greifein
richtung 21 erweitert ist, mit der nach erfolgter Be
arbeitung bzw. Vermessung das Werkstück gespannt und
mittels des Laufwagens 5 längs der Führungsbahn trans
portiert werden kann. Am Ende des Transportweges wird
dann die Greifeinrichtung 21 gelöst; die Anschlag
platte 6 wird mittels des Kniegelenks 11 weggeschwenkt
und mittels der Führungsstange zur Sollposition zurück
bewegt.
Die Greifeinrichtung 21 ist vorzugsweise so ausge
bildet, daß sie aus einem ortsfesten und einem radial
beweglichen Spannbacken besteht. In der Funktion als
Anschlagplatte 6 ist der bewegliche Spannbacken so
weit nach außen bewegt, daß das Werkstück ungehindert
anschlagen kann. Die Anordnung und Zuordnung der Spann
backen können gezielt dem jeweiligen Werkstück ent
sprechend angeordnet und ausgelegt werden; selbstver
ständlich können auch mehrere radial verstellbare Spann
backen vorgesehen sein.
In der Fig. 8 ist eine ähnliche Konstruktion wie in
der Fig. 7 dargestellt. Wie ersichtlich ist ebenfalls
eine Greifeinrichtung 21 vorhanden. Statt einem Knie
gelenk 11 ist die kombinierte Anschlag- und Greifein
richtung 21 in an sich bekannter Weise über eine hori
zontale Welle 25 um eine horizontale Achse schwenk
bar. Die Welle 25 befindet sich auf dem Laufwagen 5
und ist parallel zur Rollengangbahn 1 angeordnet.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 7 und 8
wird jeweils eine Maschine entweder mit dem Anschlag
oder der Greifeinrichtung bedient. Der Anschlag wird
dabei vorwiegend bei Einzelschnitten verwendet, wo
bei die beiden Greifer vollständig geöffnet sind.
In diesem Falle dient die vordere Fläche 26 in üb
licher Weise als Anschlag.
In der Fig. 9 ist eine Ausführungsform dargestellt,
wobei mit einem Anschlag 6 und einem Greifer 22 zwei
Maschinen bedient werden können, die sich jeweils an
den beiden Enden der Rollengangbahn 1 befinden. So
kann z.B. in der Zeichnung auf der linken Seite eine
Stanze 24 und auf der rechten Seite eine Säge 23 ange
ordnet sein. Der Anschlag 6 und die Greifeinrichtung 22
befinden sich jeweils gemeinsam an einem Arm bzw. einer
Welle 25, die auf dem Laufwagen 5 parallel zu der Rollen
gangbahn 1 angeordnet ist. Über Bügel 27 sind dabei der
Anschlag 6 und der Greifer 22 mit der horizontalen Welle
25 verbunden und können durch eine entsprechende Ver
schwenkung um die horizontale Achse nach oben und seit
lich weggeschwenkt werden. Auf diese Weise kann der Lauf
wagen 5 ungehindert von auf der Rollengangbahn 1 be
findlichen Teilen hin- und hergefahren werden.
Mit dieser Ausgestaltung können Werkstücke bei Bedarf
zwischen der Stanze 24 und der Säge 23 auf einem ge
meinsamen Rollengang hin- und herbewegt werden, wobei
auch für den Schlepp- und Positioniervorgang ein ge
meinsamer Laufwagen 5 vorhanden ist.
Ein Umschaltung der Antriebsdrehrichtung für den Lauf
wagen 5 und der Zählrichtung für evtl. taktweise Ver
schiebungen kann mit einer Umschaltung Greifer/Anschlag
an einer Steuerung automatisch über eine entsprechende
Software erfolgen.
Wie ersichtlich, ragt bei der Fig. 9 (ebenso auch wie
bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 bis 5) der
Anschlag 6 über das vordere Ende des Laufwagens hinaus.
Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, daß der
Anschlagpunkt bzw. Maßpunkt vor der Vorderkante des
Laufwagens - bezogen auf die Säge oder Stanze - liegt,
wodurch auch sehr kleine Maße abgenommen werden können.
Durch den weiter vorne liegenden Anschlagpunkt kann der
Laufwagen 5 nämlich näher an die Säge bzw. Stanze heran
gebracht werden, so daß auch noch sehr kleine Maße meß
bar sind bzw. auch sehr kleine Teile abgeschnitten werden
können.
Die Betätigung des Kniegelenkes 11 kann selbstverständ
lich auf beliebige Weise sein. Die in den Fig. 1 und 2
dargestellte Betätigung über die Kolben-Zylinder-Einheit
15 ist nur beispielsweise genannt, wobei hier in einfa
cher Weise eine Automatisierung möglich ist. In den übri
gen Figuren sind zur Vereinfachung keine Betätigungsglieder
dargestellt. Neben einer hydraulischen Betätigung des
Kniegelenkes 11 sind selbstverständlich auch pneumatische
oder mechanische Betätigungsglieder möglich.
Claims (21)
1. Schwenkeinrichtung für eine Anschlagplatte
zur Positionierung von längs einer Führungs
bahn,
insbesondere einer Rollengangbahn,
zu einer Meß- oder Bearbeitungsstation
bewegten Werkstücken oder dergleichen
(Materialanschlag),
dadurch gekennzeichnet,
daß ein aus zwei gelenkig miteinander ver bundenen Hebeln (9, 10) bestehendes Knie gelenk (11) vorgesehen ist, das endseitig einerseits an der Anschlagplatte (6) ange lenkt und andererseits schwenkbar seitlich zur Führungs bahn abgestützt ist, und
daß die Schwenkebene des Kniegelenks (11) um eine senkrecht zur Bewegunsrichtung der Werk stücke (3) liegende Achse parallel zur Ebene der Führungsbahn ausgerichtet ist, so daß die Anschlagplatte (6) seitlich über die Führungsbahn einschwenkbar und koaxial zur Bewegungsrichtung der Werkstücke (3) an stellbar ist.
daß ein aus zwei gelenkig miteinander ver bundenen Hebeln (9, 10) bestehendes Knie gelenk (11) vorgesehen ist, das endseitig einerseits an der Anschlagplatte (6) ange lenkt und andererseits schwenkbar seitlich zur Führungs bahn abgestützt ist, und
daß die Schwenkebene des Kniegelenks (11) um eine senkrecht zur Bewegunsrichtung der Werk stücke (3) liegende Achse parallel zur Ebene der Führungsbahn ausgerichtet ist, so daß die Anschlagplatte (6) seitlich über die Führungsbahn einschwenkbar und koaxial zur Bewegungsrichtung der Werkstücke (3) an stellbar ist.
2. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagplatte (6) seitlich zur
Führungsbahn drehbeweglich abgestützt ist.
3. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstützpunkt des Kniegelenks (11)
und der Abstützpunkt der Anschlagplatte
(6) auf einem achsparallel neben der
Führungsbahn verfahrbaren Laufwagen (5)
liegen.
4. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kniegelenk (11) an seinem Abstützpunkt starr mit einem Stellhebel (13) gekoppelt ist, und
daß der Stellhebel (13) gelenkig mit dem Kolben (14) einer Zylinder-Kolben-Einheit (15) verbunden ist.
daß das Kniegelenk (11) an seinem Abstützpunkt starr mit einem Stellhebel (13) gekoppelt ist, und
daß der Stellhebel (13) gelenkig mit dem Kolben (14) einer Zylinder-Kolben-Einheit (15) verbunden ist.
5. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zylinder-Kolben-Einheit (15) achs parallel zur Bewegungsrichtung der Werk stücke (3) wirkt, und
daß die Zuordnung zwischen dem Kniegelenk (11), dem Stellhebel (13) und den Abstützpunkten des Kniegelenks (11) und der Anschlag platte (6) so ist, daß bei ausgefahrenem Kolben (14) die Anschlagplatte (6) senk recht zur Bewegungsrichtung der Werk stücke (3) steht.
daß die Zylinder-Kolben-Einheit (15) achs parallel zur Bewegungsrichtung der Werk stücke (3) wirkt, und
daß die Zuordnung zwischen dem Kniegelenk (11), dem Stellhebel (13) und den Abstützpunkten des Kniegelenks (11) und der Anschlag platte (6) so ist, daß bei ausgefahrenem Kolben (14) die Anschlagplatte (6) senk recht zur Bewegungsrichtung der Werk stücke (3) steht.
6. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Hebel (9, 10) des Kniegelenks (11)
ein Spannschloß (16) zur longitudinalen
Feineinstellung aufweist.
7. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagplatte (6) eine im wesent
lichen ebene Platte ist.
8. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagplatte (6) etwa die Form
eines rechtwinkligen Dreiecks hat, an
dessen Hypotenuse das Kniegelenk (11) an
gelenkt ist, dessen einer Eckpunkt mit
dem Abstützpunkt korrespondiert und dessen
dem Abstützpunkt gegenüberliegende Seite
die Anschlagfläche bildet.
9. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagplatte (6) Verstärkungsrippen
aufweist.
10. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstützpunkt des Kniegelenks (11)
und der Abstützpunkt der Anschlagplatte
(6) in einer zur Bewegungsrichtung der
Werkstücke (3) parallelen Ebene liegen.
11. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagplatte (6) aus einer Grund
platte (18) und der eigentlichen Anschlag
platte besteht.
12. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundplatte (18) und die eigentliche
Anschlagplatte über Dämpfungselemente
miteinander verbunden sind.
13. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Dämpfungselemente Öldruckdämpfer (19)
vorgesehen sind.
14. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Grundplatte (18) und der
eigentlichen Anschlagplatte eine zweite
Zylinder-Kolben-Einheit (20) vorgesehen
ist, die nach dem Anschlagen der Werk
stücke (3) an der Anschlagplatte (6)
aktiviert wird und das vorgegebene Ein
stellmaß einstellt.
15. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die eigentliche Anschlagplatte (6) eine
den Kolben der zweiten Zylinder-Kolben-
Einheit (20) aufnehmende komplementäre
Bohrung aufweist.
16. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagplatte eine auswechselbare
Verschleißauflage aufweist.
17. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche
3 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagplatte (6) eine Greifein
richtung (21) aufweist.
18. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifeinrichtung (21) aus mindestens
einem starren und einem radial verstellbaren
Spannbacken besteht.
19. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche
17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Bewegungsrichtung der Werkstücke (3) be trachtet hintereinander eine Anschlag platte (6) und eine Greifeinrichtung (22) vorgesehen sind,
daß die Anschlagplatte (6) und die Greifein richtung (22) an dem gemeinsamen, parallel zur Bewegungsrichtung der Werkstücke ver fahrbaren Laufwagen (5) gelagert sind und
daß die Wirkungsrichtung der Anschlagplatte (6) und der Greifeinrichtung (22) diametral zueinander ausgerichtet sind.
daß in Bewegungsrichtung der Werkstücke (3) be trachtet hintereinander eine Anschlag platte (6) und eine Greifeinrichtung (22) vorgesehen sind,
daß die Anschlagplatte (6) und die Greifein richtung (22) an dem gemeinsamen, parallel zur Bewegungsrichtung der Werkstücke ver fahrbaren Laufwagen (5) gelagert sind und
daß die Wirkungsrichtung der Anschlagplatte (6) und der Greifeinrichtung (22) diametral zueinander ausgerichtet sind.
20. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagplatte (6) und/oder die Greif
einrichtung (22) über einen Bügel (27) an
einer horizontalen Welle (25) befestigt und
um eine horizontalen Achse schwenkbar sind.
21. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 19 oder 20,
gekennzeichnet durch
ihre Anwendung bei einer aus einer Säge (23)
und einer Stanze (24) bestehenden Bearbeitungs
station mit einer zwischen der Säge (23) und
der Stanze (24) angeordneten gemeinsamen
Führungsbahn (1), wobei eine Anschlagplatte (6)
ggf. mit einer Greifeinrichtung und eine ge
sonderte Greifeinrichtung (22) der Stanze und
Säge zugeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883831210 DE3831210A1 (de) | 1988-09-14 | 1988-09-14 | Schwenkeinrichtung fuer eine abschlagplatte zur positionierung von werkstuecken (materialanschlag) |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883831210 DE3831210A1 (de) | 1988-09-14 | 1988-09-14 | Schwenkeinrichtung fuer eine abschlagplatte zur positionierung von werkstuecken (materialanschlag) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3831210A1 true DE3831210A1 (de) | 1990-03-22 |
Family
ID=6362915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883831210 Withdrawn DE3831210A1 (de) | 1988-09-14 | 1988-09-14 | Schwenkeinrichtung fuer eine abschlagplatte zur positionierung von werkstuecken (materialanschlag) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3831210A1 (de) |
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-
1988
- 1988-09-14 DE DE19883831210 patent/DE3831210A1/de not_active Withdrawn
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