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DE3831210A1 - Schwenkeinrichtung fuer eine abschlagplatte zur positionierung von werkstuecken (materialanschlag) - Google Patents

Schwenkeinrichtung fuer eine abschlagplatte zur positionierung von werkstuecken (materialanschlag)

Info

Publication number
DE3831210A1
DE3831210A1 DE19883831210 DE3831210A DE3831210A1 DE 3831210 A1 DE3831210 A1 DE 3831210A1 DE 19883831210 DE19883831210 DE 19883831210 DE 3831210 A DE3831210 A DE 3831210A DE 3831210 A1 DE3831210 A1 DE 3831210A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop plate
swivel device
stop
knee joint
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19883831210
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Koenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rakon Messtechnik GmbH
Original Assignee
Rakon Messtechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rakon Messtechnik GmbH filed Critical Rakon Messtechnik GmbH
Priority to DE19883831210 priority Critical patent/DE3831210A1/de
Publication of DE3831210A1 publication Critical patent/DE3831210A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
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    • B65G47/8807Separating or stopping elements, e.g. fingers with one stop
    • B65G47/8823Pivoting stop, swinging in or out of the path of the article
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schwenk­ einrichtung für eine Anschlagplatte zur Positionierung von Werkstücken (Materialanschlag).
Derartige Anschläge sind bekannt; sie dienen dazu, einer Bearbeitungsstation, wie z.B. einer Säge oder einer Stanze oder auch einer Meßstation zuzuführende Werkstücke genau zu positionieren, um jederzeit, d.h. für jedes zu be­ arbeitende oder zu messende Werkstück, reproduzierbare Zuordnungen zwischen Maschine und Werkstück zu erhalten und zu gewährleisten. Diese Forderung ergibt sich insbe­ sondere in Verbindung mit voll- oder auch teilautomatischen Fertigungssystemen, bei denen die zu bearbeitenden oder zu vermessenden Werkstücke nacheinander und im Taktvor­ schubbetrieb den einzelnen Stationen über sogenannte Rollengangbahnen zugeführt werden.
Bei den bekannten Anschlagsystemen werden die eigent­ lichen Materialanschläge, d.h. die Anschlagplatten, mittels eines seitlich und parallel zur Rollengangbahn oder allgemein zur Führungsbahn verfahrbaren Laufwagens dem vorgegebenen Bearbeitungs- oder Nullmaß entsprechend eingestellt und arretiert. Die Anschlagplatten werden sodann um eine parallel zur Bewegungsrichtung der Werk­ stücke liegende Schwenkachse in die Führungsbahn einge­ klappt und bilden so quasi einen Normierungspunkt für gleiche Werkstücke.
Die Anschlagplatten werden also aufgrund ihrer zur Führungsbahn koaxialen Schwenkachse von der Führungsbahn nach oben weggeschwenkt und kragen somit während des Zuführens eines (neuen) Werkstücks steil nach oben aus. Damit wird nun einerseits die Einsicht auf die Führungs­ bahn behindert, was insbesondere bei größeren Werkstücken und damit größeren Anschlagplatten sehr nachteilig sein kann. Werden darüberhinaus große Werkstücke mit einem Kran manipuliert oder mit einem Roboter zugeführt, so stellt die nach oben weg- bzw. abstehende Anschlagplatte insoweit ein Problem dar, als die Zuführeinheit mit Rück­ sicht auf diese Anschlagplatte besonders sorgfältig be­ dient oder besonders programmiert werden muß. Darüberhinaus ist der genannte aufgrund seiner Funktion als Einstell­ element für das "Nullmaß" empfindliche Laufwagen bei weg­ geschwenkter Anschlagplatte völlig ungeschützt, so daß er bei unsachgemäßer Materialzuführung bzw. Materialbe­ wegung beschädigt werden kann.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Schwenkeinrichtung der gattungsge­ mäßen Art anzugeben, mit der die Anschlagplatte seitlich weggeschwenkt werden kann, so daß sie einerseits nicht von der Führungsbahn nach oben absteht und andererseits im weggeschwenkten Zustand als Schutzschild für den Lauf­ wagen dient.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst, wo­ durch die Anschlagplatte seitlich über die Führungs­ bahn einschwenkbar und koaxial zur Bewegungsrichtung der Werkstücke anstellbar ist.
Wird die Anschlagplatte dabei seitlich zur Führungsbahn drehbeweglich abgestützt, so kann durch entsprechende Abstimmung und Zuordnung der Hebellängen des Kniege­ lenks einerseits und des Abstützpunktes der Anschlag­ platte, sowie des Anlenkpunktes des Kniegelenks an der Anschlagplatte andererseits erreicht werden, daß mit dem gestreckten Kniegelenk die vorgegebene Position der Anschlagplatte über der Führungsbahn eingestellt ist (Anspruch 2).
Zur Einstellung unterschiedlicher Positionsmaße längs der Führungsbahn sind die Abstützpunkte des Kniegelenks und der Anschlagplatte - in an sich bekannter Weise - auf einem achsparallel neben der Führungsbahn hin und her verfahrbaren Laufwagen fixiert (Anspruch 3).
Die konstruktiv einfachere Lösung besteht darin, die An­ schlagplatte mittels eines einfachen ein- und ausklapp­ baren Kniegelenks zwischen der Ruhestellung und der An­ schlagstellung hin und her zu schwenken. Um diesen Schwenk- und Klappvorgang etwas weicher und ggf. automatisch ausführen zu können, ist das Kniegelenk an seinem Abstützpunkt starr mit einem Stellhebel gekoppelt, der seinerseits mittels einer Kolben-Zylinder-Einheit bewegt wird (Anspruch 4).
Die Wirkungsrichtung der Kolben-Zylinder-Einheit liegt dabei achsparallel zur Bewegungsrichtung der Werkstücke und die Hebel und Fixpunkte der Bewegungskinematik für die Anschlagplatte sind so aufeinander abgestimmt, daß bei ausgefahrenem Kolben die Anschlagplatte senkrecht, d.h. quer zur Führungsbahn, steht (Anspruch 5).
Um die Winkelgenauigkeit der Anschlagplatte relativ zur Führungsbahn gegebenenfalls exakt nachregulieren, d.h. fein einstellen zu können, weist einer der Hebel des Kniegelenks ein Spannschloß (Spannglied) auf (Anspruch 6).
Die Anschlagplatte selbst kann unterschiedlich gestaltet sein. Im einfachsten Falle ist sie als im wesentlichen ebene Platte ausgebildet, die dann über einen Schwenk­ hebel abgestützt ist (Anspruch 7). Die Anschlagplatte kann jedoch auch durch ein - im Querschnitt betrachtet - recht­ winkliges Dreiecksprofil realisiert werden, dessen Hypo­ tenuse mit dem Kniegelenk verbunden ist und dessen einer Eckpunkt mit dem Abstützpunkt korrespondiert (Anspruch 8). Damit läßt sich die Anschlagplatte um ihren Eckpunkt schwenken und bei entsprechend beabstandetem Anlenkpunkt des Kniegelenks erhält man eine stabile Anschlagfläche.
Selbstverständlich läßt sich - im Hinblick auf große und schwere Werkstücke - die Anschlagplatte auch mittels Ver­ stärkungsrippen in sich versteifen; gegebenenfalls kann die Anschlagplatte auch auf der Grundlage eines Profil­ stahls, wie z.B. eines T- oder L-Profilstahls, konfigu­ riert werden, so daß ein verwindungssteifer Anschlagkörper entsteht (Anspruch 9).
Liegen die Abstützpunkte des Kniegelenks und der Anschlag­ platte gemeinsam etwa in einer parallel zur Bewegungs­ richtung der Werkstücke ausgerichteten Ebene, so kann die Abstützkonsole für diese Abstützpunkte bzw. der Lauf­ wagen relativ schmal gebaut werden (Anspruch 10).
Die Anschlagplatte kann unabhängig von ihrer unterschied­ lichen Grundform noch insoweit modifiziert werden, als ihr eine separate Anlageplatte vorgesetzt ist (Anspruch 11), mittels der durch zwischengefügte Dämpfungselemente, wie z.B. Öldruckdämpfer, ein sanfter Anschlag an den Werk­ stücken möglich ist (Anspruch 12, 13). Damit wird eine Stoßbelastung des Kniegelenks vermieden.
Zur positionsgenauen Einstellung der Anlageplatte kann hierbei eine zweite Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen werden, über die nach dem gedämpften Aufschlag am Werk­ stück die Anlageplatte gezielt positioniert werden kann (Anspruch 14). Zur exakten koaxialen Führung der Anlage­ platte relativ zur Bewegungsrichtung der Werkstücke ist vorgesehen, den Kolben in eine komplementäre koaxiale Bohrung der Anlageplatte eintauchen zu lassen (Anspruch 15).
Im Hinblick auf etwa unbearbeitete Anlageflächen der Werkstücke, d.h. im Hinblick darauf, daß die Anschlag­ platte auch einem gewissen Verschleiß ausgesetzt sein kann, kann die Anlageplatte auch als einfache Verschleiß­ auflage ausgebildet sein (Anspruch 16) .
Die Anschlagplatte dient wie eingangs erwähnt der exakten Positionierung von Werkstücken längs einer Führungsbahn auf dem Weg von oder zu einer Bearbeitungs- oder Meß­ station. Wenn der Bearbeitungsschritt ausgeführt oder der Meßvorgang beendet ist, wird die Anschlagplatte weggeschwenkt, um dem Werkstück den Weg zum Weitertrans­ port frei zu machen. In besonderer Weiterbildung der vor­ liegenden Erfindung kann die Anschlagplatte auch mit einer Greifeinrichtung versehen sein, die zur Ausführung des genannten Weitertransports benutzt wird (Anspruch 17). Damit kann nach dem Bearbeitungs- oder Meßvorgang das Werkstück gefaßt und mittels des Laufwagens längs der Führungsbahn geschleppt werden. Erst dann wird die Anschlag­ platte weggeschwenkt und wieder zur Grundposition zurück­ gefahren.
Die Anschlagplatte kann somit in Doppelfunktion ver­ wendet werden, einmal ihrer originären Aufgabe ent­ sprechend als Materialanschlag, und zum anderen als Schlepphilfe. Die Greifeinrichtung kann dabei auf unterschiedliche Art und Weise realisiert werden, bei­ spielsweise als Spannzange oder in Form von Spannbacken. Die letztgenannte Variante besteht dabei vorzugsweise aus einem ortsfest an der Anschlagplatte (oder der An­ lageplatte) fixierten Spannbacken als Widerlager und einem radial verstellbaren Spannbacken, der das Werk­ stück gegen das Widerlager verspannt (Anspruch 18).
Im Hinblick auf moderne, d.h. automatisierte und inte­ grierte Fertigungstechniken, können nach Art einer Tandemanlage an ein und demselben Laufwagen eine An­ schlagplatte in ihrer Funktion als Materialanschlag und eine Greifeinrichtung in der Funktion als Transport­ hilfe vorgesehen sein. Die Wirkungsrichtungen beider Funktionselemente sind diametral zueinander ausgerichtet, um auf ein und derselben Führungsbahn Werkstücke zwischen endseitig angeordneten Bearbeitungsstationen bewegen und ausrichten zu können. Die Anschlagplatte und die Greif­ einrichtung sind dabei so angeordnet und wegschwenkbar, daß sie aus dem Einflußbereich der Führungsbahn heraus und ineinander geklappt werden können (Anspruch 19).
Die genannte Tandem-Konfiguration mit Anschlagplatte und Greifeinrichtung ist insbesondere für eine aus einer Säge und einer Stanze bestehende Kombination gedacht, bei der zwischen Säge und Stanze eine gemeinsame Führungs­ bahn vorgesehen ist (Anspruch 20).
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Rollengangbahn mit einem seitlich angeordneten Laufwagen mit Schwenkeinrichtung und Anschlagplatte in Arbeitsstellung (Anschlagstellung);
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Rollengangbahn mit einem seitlich angeordneten Laufwagen mit Schwenkeinrichtung und Anschlagplatte in Ruhestellung;
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform einer Schwenk­ einrichtung mit Anschlagplatte in Arbeits­ stellung;
Fig. 4 die zweite Ausführungsform nach Fig. 3 in Ruhestellung;
Fig. 5 eine dritte Ausführungsform einer Schwenk­ einrichtung mit Anschlagplatte in Arbeits­ stellung;
Fig. 6 eine Anschlagplatte mit einer separaten Anlageplatte, wobei beide über Dämpfungs­ elemente und eine (zweite) Kolben-Zylinder- Einheit miteinander gekoppelt sind;
Fig. 7 eine Anschlagplatte mit integrierter Greif­ einrichtung;
Fig. 8 eine Anschlagplatte mit einer Greifein­ richtung, ähnlich der in der Fig. 7 be­ schriebenen;
Fig. 9 eine Aufsicht auf eine Rollengangbahn mit einer jeweils endseitig angeordneten Säge und Stanze, und mit einer auf einem Laufwagen an­ gelenkten Kombination einer Anschlagplatte und einer Greifeinrichtung.
In der nachfolgenden Beschreibung wird stets von Einzel- Werkstücken ausgegangen. Es liegt jedoch im Umfang der vorliegenden Erfindung, daß auch gebündeltes Material, insbesondere gebündelte Materialstangen, unter den Be­ griff Werkstück zu subsumieren ist.
Angesichts dessen, daß die vorliegende Erfindung nur auf die mechanische Bewegungskinematik für die Anschlag­ platte und gegebenenfalls die Greifeinrichtung gerichtet ist, werden keine Angaben bezüglich der Antriebs- bzw. Getriebeelemente zur Bewegung der Gelenke und/oder Hebel gemacht. Die Auslegung und Ausbildung dieser Antriebs­ mittel an sich liegt im Können des einschlägigen Fach­ manns, so daß sich nähere Angaben hierzu erübrigen dürften.
Der Ausgangspunkt und Kern der vorliegenden Erfindung liegen in der Problemlösung, die Anschlagplatte seitlich und nicht nach oben von der Führungsbahn wegzuschwenken und diese Lösung wird nachstehend erläutert.
In Fig. 1 ist ein Teil einer Rollengangbahn 1 darge­ stellt, auf deren Rollen 2 ein - strichpunktiert ange­ deutetes - Werkstück 3 horizontal oder nahezu hori­ zontal bewegt wird ( Pfeil X).
Parallel zur Rollengangbahn 1 ist eine beispielsweise elektromotorisch angetriebene Führungsstange 4 in Form einer Zahnstange oder eines Ritzels vorgesehen, längs derer ein mit komplementären Mitnehmern versehener Lauf­ wagen 5 hin und her bewegbar ist, und zwar exakt parallel zur Bewegungsrichtung X des Werkstücks.
Die soweit beschriebene Einrichtung ist Stand der Technik. Die Rollengangbahn 1 dient dem Werkstück 3 als Transporteinheit und der Laufwagen 5 dient dazu, eine Anschlagplatte 6 an einer ganz bestimmten, dem Sollmaß eines Werkstücks entsprechend vorgegebenen Position in den Bereich der Rollengangbahn 1 einzuschwenken, um ein Werkstück 3 relativ zu einer Bearbeitungs- oder Meß­ station exakt zu positionieren. Schlägt das Werkstück 3 an der Anschlagplatte 6 an, so ist im Abstand von der Anschlagplatte 6 ein vorbestimmtes Maß verifiziert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die genannte An­ schlagplatte 6 seitlich, d.h. parallel zur Zeichen­ ebene, über die Rollengangbahn 1 geschwenkt, wodurch vermieden ist, daß die Anschlagplatte 6 nach oben von der Rollengangbahn 1 und dem Laufwagen 5 wegkragt.
Die Anschlagplatte 6 besteht im wesentlichen aus einer ebenen runden oder rechteckigen Platte 7, die rück­ seitig mit einem Schwenkhebel 8 verbunden ist. Dieser Schwenkhebel 8 ist am Laufwagen 5 drehbeweglich ab­ gestützt (Drehachse a) und kann somit parallel zur Zeichenebene verschwenkt werden. An der Rückseite der Platte 7 oder - wie in der Zeichnung - am Schwenk­ hebel 8 ist ein aus zwei Hebeln 9, 10 bestehendes Knie­ gelenk 11 angelenkt (Gelenkpunkt b), dessen beide Hebel 9, 10 drehbeweglich miteinander gekoppelt sind (Koppelpunkt c). Das Kniegelenk 11 ist am Laufwagen 5 ebenfalls drehbeweglich abgestützt (Drehachse d).
Entsprechend dem einfachsten, anhand von Fig. 3, 4 und Fig. 5 noch zu erläuternden Ausführungsbeispiel kann mit dem Einknicken des Kniegelenks 11 am Koppelpunkt c der Hebel 9, 10 das Kniegelenk 11 selbst um die Dreh­ achse d und der Schwenkhebel 8 um die Drehachse a geschwenkt werden. Die Anschlagplatte 6 wird damit zum Laufwagen 5 hin verschwenkt.
In Fig. 1 ist eine etwas komplexere Konfiguration gewählt, und zwar im Hinblick darauf, daß das Werkstück 3 an der Anschlagplatte 6 nicht zu hart aufschlägt. Das Kniege­ lenk 11 ist am Abstützpunkt d am Laufwagen 5 mit einer Drehhülse 12 verbunden, die darüberhinaus mit einem Stellhebel 13 starr gekoppelt ist. Dieser Stell­ hebel 13 ist an seinem zweiten Ende an einem Kolben 14 einer Kolben-Zylinder-Einheit 15 angelenkt (Gelenk­ punkt e), deren Wirkrichtung achsparallel zur Bewegungs­ richtung X der Werkstücke 3 liegt.
Fig. 1 zeigt die Arbeitsstellung der Anschlagplatte 6, d.h. diese liegt senkrecht zur Bewegungsrichtung X der Werkstücke 3 und positioniert diese exakt gegenüber dem vorgegebenen Einstellmaß. Die Zuordnung und Ab­ stimmung der durch die Dreh- bzw. Schwenkpunkte und die Hebellängen bestimmten Bewegungskinematik ist unter Berücksichtigung der Wirkrichtung der Kolben-Zylinder- Einheit 15 so gewählt, daß bei deren eingefahrenem Kolben 14 und bei gestrecktem Kniegelenk 11 die Anschlagplatte 6 exakt senkrecht zur Bewegungsrichtung X steht.
Wird nun - vgl. Fig. 2 - der Kolben 14 der Kolben- Zylinder-Einheit 15 ausgefahren, so wird der Stell­ hebel 13 um die Drehachse d verdreht; gleichzeitig knickt das Kniegelenk 11 um den Koppelpunkt c ein und der Schwenkhebel 8 schwenkt mit der Anschlagplatte 6 um die Drehachse a (Pfeil Y). Fig. 2 zeigt die Anschlag­ platte 6 in ihrer ausgeschwenkten Ruhestellung - das vorher positionierte Werkstück 3 kann längs der Rollen­ gangbahn 1 an der Anschlagplatte 6 vorbei abtrans­ portiert werden, ein neues Werkstück 3, kann zugeführt werden. Der Laufwagen 5 kann längs der Führungsstange 4 gegebenenfalls einer neuen Positionierung entsprechend verstellt werden.
Nach dem Abtransport des Werkstücks 3 kann somit der Kolben 14 der Kolben-Zylinder-Einheit 15 wieder ein­ gefahren werden - die Anschlagplatte 6 wird dabei um die Drehachse a geschwenkt (Pfeil Y) und exakt senk­ recht zur Bewegungsrichtung X aufgestellt. Mit dem An­ schlag des folgenden Werkstücks 3′, kann ein neuer Be­ arbeitungs- oder Meßvorgang eingeleitet werden.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen den Kern der Erfindung anhand der beiden Grundstellungen der Anschlagplatte 6. Diese steht im Idealfall genau senkrecht zur Bewegungsrichtung X.
Für den Fall, daß aufgrund von Maßabweichungen der einzelnen Elemente der Bewegungskinematik diese exakte Stellung der Anschlagplatte allenfalls mit großem zu­ sätzlichen Aufwand erreichbar wäre, ist an einem der Hebel 9 bzw. 10 des Kniegelenks 11 ein Spannglied bzw. Spannschloß 16 eingefügt. Damit kann die An­ schlagplatte 6 über den Schwenkhebel 8 exakt auf einen rechten Winkel zur Bewegungsrichtung X eingestellt werden, und zwar durch die über das Spannschloß 16 mögliche Longitudinalverstellung im entsprechenden Hebel des Kniegelenks 11.
In Fig. 3 und Fig. 4 ist eine zweite Ausführungsform der Schwenkeinrichtung für die Anschlagplatte 6 in Ver­ bindung mit einer - quer zur Bewegungsrichtung X be­ trachtet - dreieckigen, insbesondere rechtwinklig drei­ eckigen Anschlagplatte 6 dargestellt, und zwar wiede­ rum in Arbeits- und Ruhestellung. Eine der dem rechten Winkel benachbarten Dreieckseiten bildet dabei die eigentliche Anschlagfläche für das Werkstück.
Die Anschlagplatte 6, die im Prinzip eine rechtwinklige Dreiecksform hat, kann aus Gründen der Formstabilität bzw. der Verwindungssteifigkeit aus Profilstahl, wie T- oder L-Stahl gefertigt sein; zusätzlich oder alternativ können auch Verstärkungsrippen angeschweißt werden.
Diese Anschlagplatte 6 ist an der Hypotenuse des recht­ winkligen Dreiecks am Kniegelenk 11 angelenkt (Anlenk­ punkt b), das mit dem anderen Ende - analog zu Fig. 1 - am Laufwagen 5 abgestützt ist (Abstützpunkt d). Die Ecke zwischen der Hypotenuse und der nicht als Anschlag­ fläche dienenden Dreieckseite ist über die Drehachse a am Laufwagen 5 fixiert.
Befindet sich das Kniegelenk 11 in gestrecktem Zustand (Fig. 3), so ist die dreieckförmige Anschlagplatte 6 so weit um die Drehachse a geschwenkt, daß die Gegen­ kathede senkrecht zur Bewegungsrichtung X der Werkstücke ausgerichtet ist. Wird das Kniegelenk 11 um den Koppel­ punkt c zwischen den Hebeln 9 und 10 eingeknickt (oder auch ausgeknickt - dies ist zeichnerisch nicht dargestellt), so schwenkt die Anschlagplatte 6 um die Drehachse a in Richtung Laufwagen 5 (Pfeil Y) und liegt mit der Anschlagfläche 6′ letztlich parallel zur Bewegungsrichtung X. Gemäß Fig. 4 liegt der Koppelpunkt c sodann innerhalb der Kontur des Dreiecks der Anschlag­ platte 6. Wird die Anschlagplatte 6 wieder um die Dreh­ achse a gedreht, so geht das Kniegelenk 11 in den ge­ streckten Zustand über und die Anschlagplatte 6 steht wieder in Arbeitsstellung.
Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schwenk­ einrichtung bzw. der Anschlagplatte 6. Diese besteht hier­ bei aus einer ebenen Grundplatte, die drehbeweglich einer­ seits (Drehachse a) an einer am Laufwagen 5 fixierten Konsole 17 und andererseits (Gelenkpunkt b) mit dem Kniegelenk 11 verbunden ist. Dieses Kniegelenk 11 ist ebenfalls an der Konsole 17 abgestützt (Abstützpunkt d).
Wird nun das Kniegelenk 11 am Koppelpunkt c zwischen den beiden Hebeln 9, 10 eingeknickt, so legt sich die Anschlagplatte 6 an die Konsole 17 an und wird somit von der Führungsbahn weggeschwenkt.
Bezugnehmend auf Fig. 1/Fig. 2 einerseits und die Fig. 3/ Fig. 4 und Fig. 5 andererseits ist folgendes anzumerken. Der Laufwagen 5 kann umso schmaler gebaut werden, je näher die Drehachse a der Anschlagplatte 6 und der Abstützpunkt d bezogen auf die Bewegungsrichtung X benachbart sind.
Aus den in Fig. 2 und Fig. 4 gezeigten Ruhestellungen der Anschlagplatte 6 ist auch folgendes zu ersehen. Während mit den aus dem Stand der Technik bekannten Schwenkeinrichtungen die Anschlagplatten 6 jeweils nach oben weggeschwenkt werden, und diese somit z.T. weit nach oben auskragen, liegen die Anschlagplatten 6 bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen parallel zum und schützend vor dem Laufwagen 5. Ange­ sichts dessen, daß der Laufwagen 5 längs der Führungs­ stange 4 sehr genau positioniert werden muß, und daß u.U. im Laufwagen 5 Meß- und/oder Anzeigeinstrumente integriert sind, steht die Anschlagplatte 6 somit als Schutzschild bzw. Prallplatte vor dem Laufwagen.
Bisher war davon ausgegangen worden, daß die Anschlag­ platte 6 als mehr oder weniger einstückiges Maschinen­ teil ausgebildet ist.
Im praktischen Gebrauch werden auch relativ unbearbeitete Werkstücke aufgenommen, so daß die eigentliche Anschlag­ fläche mit der Zeit verschleißt. Um diesem Falle in ein­ facher Weise gerecht werden zu können, kann die Anschlag­ platte 6 an ihrer Anschlagfläche mit einer einfach aus­ zuwechselnden bzw. auswechselbaren Verschleißauflage ausgerüstet werden.
Auch im Hinblick auf insbesondere schwere Werkstücke läßt sich die Anschlagplatte 6 in vorteilhafter Weise modi­ fizieren. Fig. 6 zeigt eine derart ausgebildete Anschlag­ platte 6, die - analog zu den Fig. 1 bis Fig. 5 - aus einer über die Bewegungskinematik verschwenkbaren Grund­ platte 18 und der eigentlichen Anschlagplatte 6 besteht. Diese Anschlagplatte 6 ist quasi schwimmend der Grund­ platte 18 gegenüber fixiert und zwar über Dämpfungsele­ mente , insbesondere sogenannte Öldruckdämpfer 19. Damit ergibt sich ein relativ sanfter Anschlag der Werkstücke und darüberhinaus werden auch geringfügige Winkelab­ weichungen ausgeglichen.
Ergänzend zu dieser Puffereinrichtung kann zentral und koaxial zur Anschlagplatte 6 und zur Grundplatte 18 eine (zweite) Kolben-Zylinder-Einheit 20 vorgesehen werden. Mittels dieser Kolben-Zylinder-Einheit 20 läßt sich die über die Schwenkeinrichtung, d.h. das Kniege­ lenk 11 ausgeschwenkte und über die Öldruckdämpfer 19 gegebenenfalls zurückgedrückte Anschlagplatte 6 ge­ regelt auf das vorbestimmte Sollmaß einstellen. Der Kolbenhub dieser Kolben-Zylinder-Einheit 20 ist dabei exakt dem Sollmaß des Materialanschlags entsprechend ein­ gestellt bzw. einstellbar (Pfeil Z).
Die vorstehend beschriebene Anschlagplatte 6 dient der genauen Positionierung eines Werkstücks (3 in Fig. 1). Nach der Bearbeitung oder Vermessung des Werkstücks wird entsprechend der bisherigen Beschreibung die An­ schlagplatte 6 weggeklappt, so daß sich das Werkstück frei vorbei bewegen kann.
Gemäß der Darstellung nach Fig. 7 ist die Anschlagplatte 6 dahingehend weitergebildet, daß sie einerseits ihrer originären Aufgabe entsprechend als Materialanschlag dient, und daß sie andererseits um eine Greifein­ richtung 21 erweitert ist, mit der nach erfolgter Be­ arbeitung bzw. Vermessung das Werkstück gespannt und mittels des Laufwagens 5 längs der Führungsbahn trans­ portiert werden kann. Am Ende des Transportweges wird dann die Greifeinrichtung 21 gelöst; die Anschlag­ platte 6 wird mittels des Kniegelenks 11 weggeschwenkt und mittels der Führungsstange zur Sollposition zurück­ bewegt.
Die Greifeinrichtung 21 ist vorzugsweise so ausge­ bildet, daß sie aus einem ortsfesten und einem radial beweglichen Spannbacken besteht. In der Funktion als Anschlagplatte 6 ist der bewegliche Spannbacken so weit nach außen bewegt, daß das Werkstück ungehindert anschlagen kann. Die Anordnung und Zuordnung der Spann­ backen können gezielt dem jeweiligen Werkstück ent­ sprechend angeordnet und ausgelegt werden; selbstver­ ständlich können auch mehrere radial verstellbare Spann­ backen vorgesehen sein.
In der Fig. 8 ist eine ähnliche Konstruktion wie in der Fig. 7 dargestellt. Wie ersichtlich ist ebenfalls eine Greifeinrichtung 21 vorhanden. Statt einem Knie­ gelenk 11 ist die kombinierte Anschlag- und Greifein­ richtung 21 in an sich bekannter Weise über eine hori­ zontale Welle 25 um eine horizontale Achse schwenk­ bar. Die Welle 25 befindet sich auf dem Laufwagen 5 und ist parallel zur Rollengangbahn 1 angeordnet.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 7 und 8 wird jeweils eine Maschine entweder mit dem Anschlag oder der Greifeinrichtung bedient. Der Anschlag wird dabei vorwiegend bei Einzelschnitten verwendet, wo­ bei die beiden Greifer vollständig geöffnet sind. In diesem Falle dient die vordere Fläche 26 in üb­ licher Weise als Anschlag.
In der Fig. 9 ist eine Ausführungsform dargestellt, wobei mit einem Anschlag 6 und einem Greifer 22 zwei Maschinen bedient werden können, die sich jeweils an den beiden Enden der Rollengangbahn 1 befinden. So kann z.B. in der Zeichnung auf der linken Seite eine Stanze 24 und auf der rechten Seite eine Säge 23 ange­ ordnet sein. Der Anschlag 6 und die Greifeinrichtung 22 befinden sich jeweils gemeinsam an einem Arm bzw. einer Welle 25, die auf dem Laufwagen 5 parallel zu der Rollen­ gangbahn 1 angeordnet ist. Über Bügel 27 sind dabei der Anschlag 6 und der Greifer 22 mit der horizontalen Welle 25 verbunden und können durch eine entsprechende Ver­ schwenkung um die horizontale Achse nach oben und seit­ lich weggeschwenkt werden. Auf diese Weise kann der Lauf­ wagen 5 ungehindert von auf der Rollengangbahn 1 be­ findlichen Teilen hin- und hergefahren werden.
Mit dieser Ausgestaltung können Werkstücke bei Bedarf zwischen der Stanze 24 und der Säge 23 auf einem ge­ meinsamen Rollengang hin- und herbewegt werden, wobei auch für den Schlepp- und Positioniervorgang ein ge­ meinsamer Laufwagen 5 vorhanden ist.
Ein Umschaltung der Antriebsdrehrichtung für den Lauf­ wagen 5 und der Zählrichtung für evtl. taktweise Ver­ schiebungen kann mit einer Umschaltung Greifer/Anschlag an einer Steuerung automatisch über eine entsprechende Software erfolgen.
Wie ersichtlich, ragt bei der Fig. 9 (ebenso auch wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 bis 5) der Anschlag 6 über das vordere Ende des Laufwagens hinaus. Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, daß der Anschlagpunkt bzw. Maßpunkt vor der Vorderkante des Laufwagens - bezogen auf die Säge oder Stanze - liegt, wodurch auch sehr kleine Maße abgenommen werden können.
Durch den weiter vorne liegenden Anschlagpunkt kann der Laufwagen 5 nämlich näher an die Säge bzw. Stanze heran­ gebracht werden, so daß auch noch sehr kleine Maße meß­ bar sind bzw. auch sehr kleine Teile abgeschnitten werden können.
Die Betätigung des Kniegelenkes 11 kann selbstverständ­ lich auf beliebige Weise sein. Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Betätigung über die Kolben-Zylinder-Einheit 15 ist nur beispielsweise genannt, wobei hier in einfa­ cher Weise eine Automatisierung möglich ist. In den übri­ gen Figuren sind zur Vereinfachung keine Betätigungsglieder dargestellt. Neben einer hydraulischen Betätigung des Kniegelenkes 11 sind selbstverständlich auch pneumatische oder mechanische Betätigungsglieder möglich.

Claims (21)

1. Schwenkeinrichtung für eine Anschlagplatte zur Positionierung von längs einer Führungs­ bahn, insbesondere einer Rollengangbahn, zu einer Meß- oder Bearbeitungsstation bewegten Werkstücken oder dergleichen (Materialanschlag), dadurch gekennzeichnet,
daß ein aus zwei gelenkig miteinander ver­ bundenen Hebeln (9, 10) bestehendes Knie­ gelenk (11) vorgesehen ist, das endseitig einerseits an der Anschlagplatte (6) ange­ lenkt und andererseits schwenkbar seitlich zur Führungs­ bahn abgestützt ist, und
daß die Schwenkebene des Kniegelenks (11) um eine senkrecht zur Bewegunsrichtung der Werk­ stücke (3) liegende Achse parallel zur Ebene der Führungsbahn ausgerichtet ist, so daß die Anschlagplatte (6) seitlich über die Führungsbahn einschwenkbar und koaxial zur Bewegungsrichtung der Werkstücke (3) an­ stellbar ist.
2. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagplatte (6) seitlich zur Führungsbahn drehbeweglich abgestützt ist.
3. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützpunkt des Kniegelenks (11) und der Abstützpunkt der Anschlagplatte (6) auf einem achsparallel neben der Führungsbahn verfahrbaren Laufwagen (5) liegen.
4. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kniegelenk (11) an seinem Abstützpunkt starr mit einem Stellhebel (13) gekoppelt ist, und
daß der Stellhebel (13) gelenkig mit dem Kolben (14) einer Zylinder-Kolben-Einheit (15) verbunden ist.
5. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zylinder-Kolben-Einheit (15) achs­ parallel zur Bewegungsrichtung der Werk­ stücke (3) wirkt, und
daß die Zuordnung zwischen dem Kniegelenk (11), dem Stellhebel (13) und den Abstützpunkten des Kniegelenks (11) und der Anschlag­ platte (6) so ist, daß bei ausgefahrenem Kolben (14) die Anschlagplatte (6) senk­ recht zur Bewegungsrichtung der Werk­ stücke (3) steht.
6. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Hebel (9, 10) des Kniegelenks (11) ein Spannschloß (16) zur longitudinalen Feineinstellung aufweist.
7. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagplatte (6) eine im wesent­ lichen ebene Platte ist.
8. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagplatte (6) etwa die Form eines rechtwinkligen Dreiecks hat, an dessen Hypotenuse das Kniegelenk (11) an­ gelenkt ist, dessen einer Eckpunkt mit dem Abstützpunkt korrespondiert und dessen dem Abstützpunkt gegenüberliegende Seite die Anschlagfläche bildet.
9. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagplatte (6) Verstärkungsrippen aufweist.
10. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützpunkt des Kniegelenks (11) und der Abstützpunkt der Anschlagplatte (6) in einer zur Bewegungsrichtung der Werkstücke (3) parallelen Ebene liegen.
11. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagplatte (6) aus einer Grund­ platte (18) und der eigentlichen Anschlag­ platte besteht.
12. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (18) und die eigentliche Anschlagplatte über Dämpfungselemente miteinander verbunden sind.
13. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Dämpfungselemente Öldruckdämpfer (19) vorgesehen sind.
14. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Grundplatte (18) und der eigentlichen Anschlagplatte eine zweite Zylinder-Kolben-Einheit (20) vorgesehen ist, die nach dem Anschlagen der Werk­ stücke (3) an der Anschlagplatte (6) aktiviert wird und das vorgegebene Ein­ stellmaß einstellt.
15. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Anschlagplatte (6) eine den Kolben der zweiten Zylinder-Kolben- Einheit (20) aufnehmende komplementäre Bohrung aufweist.
16. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagplatte eine auswechselbare Verschleißauflage aufweist.
17. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagplatte (6) eine Greifein­ richtung (21) aufweist.
18. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifeinrichtung (21) aus mindestens einem starren und einem radial verstellbaren Spannbacken besteht.
19. Schwenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet,
daß in Bewegungsrichtung der Werkstücke (3) be­ trachtet hintereinander eine Anschlag­ platte (6) und eine Greifeinrichtung (22) vorgesehen sind,
daß die Anschlagplatte (6) und die Greifein­ richtung (22) an dem gemeinsamen, parallel zur Bewegungsrichtung der Werkstücke ver­ fahrbaren Laufwagen (5) gelagert sind und
daß die Wirkungsrichtung der Anschlagplatte (6) und der Greifeinrichtung (22) diametral zueinander ausgerichtet sind.
20. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagplatte (6) und/oder die Greif­ einrichtung (22) über einen Bügel (27) an einer horizontalen Welle (25) befestigt und um eine horizontalen Achse schwenkbar sind.
21. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 19 oder 20, gekennzeichnet durch ihre Anwendung bei einer aus einer Säge (23) und einer Stanze (24) bestehenden Bearbeitungs­ station mit einer zwischen der Säge (23) und der Stanze (24) angeordneten gemeinsamen Führungsbahn (1), wobei eine Anschlagplatte (6) ggf. mit einer Greifeinrichtung und eine ge­ sonderte Greifeinrichtung (22) der Stanze und Säge zugeordnet sind.
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