DE3825949A1 - Vorrichtung zum formen von gruppen stabfoermiger gegenstaende - Google Patents
Vorrichtung zum formen von gruppen stabfoermiger gegenstaendeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Gruppenbildung stabförmiger
Gegenstände, insbesondere die Gruppenbildung aus Reihen
von Zigaretten zum nachfolgenden Verpacken in einer Zi
garettenverpackungsmaschine.
Um höhere Geschwindigkeiten bei Zigarettenverpackungs
maschinen zu erzielen, ist es wünschenswert, daß so viele
Maschinenteile wie möglich kontinuierlich anstatt inter
mittierend arbeiten. Insbesondere ist es wünschenswert,
daß der Förderer, in dem die Zigarettengruppen zu Bündeln
für die nachfolgende Verpackung vereinigt werden, mit
konstanter Geschwindigkeit läuft. Die vorliegende Erfin
dung betrifft insbesondere, jedoch nicht ausschließlich
Anordnungen, die geeignet sind, Zigaretten einem derar
tigen Förderer insbesondere von einem Magazin oder einem
anderen Bereich zuzuführen, in dem die Zigaretten nicht
in Querrichtung bewegt werden.
Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung umfaßt eine Vor
richtung zum Formen von Gruppen stabförmiger Gegenstände
ein Magazin, Entnahmemittel, die Gegenstände aus dem
Magazin in axialer Richtung entnehmen, eine geschwindig
keitsveränderliche Übertragungseinrichtung, die aufein
anderfolgende Reihen von Gegenständen von den Entnahme
mitteln empfängt, eine geschwindigkeitskonstante Reihenförder
einrichtung, die Reihen von Gegenständen von der Übertra
gungseinrichtung empfängt, und eine Gruppenfördereinrich
tung, die Reihen von Gegenständen von der Reihenförder
einrichtung empfängt. Die geschwindigkeitsveränderliche
Übertragungseinrichtung bewegt sich vorzugsweise zwischen
der Ruhestellung und konstanter Geschwindigkeit. Die Über
tragungseinrichtung kann eine Einwegfördereinrichtung oder
eine hin- und hergehende Fördereinrichtung umfassen. Vor
zugsweise umfaßt die Reihenfördereinrichtung mindestens
zwei beabstandete Reihenförderer, und empfängt der Gruppen
förderer Reihen von Gegenständen von mindestens zwei Rei
henförderern. Wenn mindestens zwei Reihenförderer vorhan
den sind, so können getrennte Teile der Übertragungseinrich
richtung und der Entnahmemittel entsprechend vorgesehen sein,
die jedem einzelnen Reihenförderer zugeordnet sind.
Vorzugsweise enthält die Übertragungseinrichtung Mittel, die
Gegenstände bei der Übertragung in Anlage bewegen. Sie
können Seitenführungen umfassen, zwischen denen Gegen
stände von den Entnahmemitteln in beabstandeten Stellun
gen (z.B. getrennt durch die Breite von Trennblechen in
einem Magazinauslaß) empfangen werden, wobei die Führungen
aufeinander zu bewegbar sind, um die Zwischenräume zwischen
den Gegenständen bei der Übertragung zu schließen.
Die Übertragungseinrichtung kann Mittel enthalten, die
eine Reihe von Gegenständen in zwei (oder mehr) beab
standeten Abschnitten empfangen und die Reihe in den
beabstandeten Abschnitten zur Übertragung auf die Rei
henfördereinrichtung halten. Es können getrennte
Seitenführungen vorgesehen sein, um die Gegenstände in
jedem Abschnitt der Reihe während der Übertragung getrennt
in Anlage zu bewegen.
Die Reihenfördereinrichtung umfaßt vorzugsweise mindestens
eine mit konstanter Geschwindigkeit drehbare Trommel. Die
Trommel kann Mittel enthalten, die eine Reihe von Gegen
ständen empfangen, und ist vorzugsweise so angeordnet, daß
sie während jeder Umdrehung nur eine Reihe oder beabstan
dete Reihen empfängt, die eine Länge bzw Längen besitzt,
die beträchtlich geringer als der Umfang der Trommel ist.
Die Gruppenfördereinrichtung umfaßt vorzugsweise ein
endloses Band, das beabstandete Taschen trägt, die jeweils
zwei oder mehr (vorzugsweise drei) Reihen von Gegenständen
empfangen kann, um eine Gruppe zu bilden.
An die Übertragungseinrichtung und/oder den Reihenförderer
kann Unterdruck angelegt sein, um die Gegenstände während
des Transports an Ort und Stelle zu halten und die Über
tragung auf die oder von der Übertragungseinrichtung
und/oder den Reihenförderer durchzuführen. Wahlweise
können die Gegenstände während ihres Transports durch
die Übertragungseinrichtung und den Reihenförderer zwischen
beabstandeten Führungen bewegt werden.
Bei einer bevorzugten Anordnung, in der die Vorrichtung
in einer Zigarettenverpackungsmaschine eingebaut ist, sind
sechs gleichmäßig beabstandete Reihenförderer in Reihe
entlang eines oberen Trums eines Taschengruppenförderers
angeordnet, wobei der Zwischenraum zwischen den Reihen
förderern dem Zwischenraum zwischen den Taschen auf dem
Gruppenförderer entspricht. Wahlweise können die Reihen
förderer in einer oder mehreren Dreiergruppen angeordnet
sein. Jeder Reihenförderer kann Zigaretten von mit
Trennblechen versehenen Magazinauslässen empfangen, die
Teil eines gemeinsamen Magazins mit mehreren Auslässen
bilden. Die Übertragungseinrichtung kann eine hin- und
herbewegbare Stange umfassen, die eine Reihe von Fingern
trägt, die Reihen von aus jedem der Magazinauslässe aus
gestoßenen Zigaretten empfangen und auf einer Fläche
mit niedrigem Reibungskoeffizienten mitnehmen. Die Über
tragungseinrichtung kann ein endloses Taktband aufweisen,
das beabstandete Träger für jede Reihe trägt, wobei das
Band in einer Richtung an den Magazinauslässen vorbei
bewegt wird.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung umfaßt eine Vor
richtung zum Formen von Gruppen stabförmiger Gegenstände
eine Einrichtung zum Abgeben aufeinanderfolgender Reihen
von beabstandeten stabförmigen Gegenständen vorzugsweise
in einer Richtung parallel zur Länge der Gegenstände, eine
Übertragungseinrichtung, die jede aufeinanderfolgende Reihe
empfängt und die Reihe in einer Richtung quer zu
ihrer Länge unter Änderung des Zwischenraums zwischen
den Gegenständen der Reihe bewegt, wobei die Übertra
gungseinrichtung mit veränderlicher Geschwindigkeit be
wegbar ist, einen Reihenförderer, der Reihen von Gegen
ständen von der Übertragungseinrichtung mit geändertem
Zwischenraum empfängt, wobei der Reihenförderer mit im
wesentlichen konstanter Geschwindigkeit bewegbar ist, und
einen Gruppenförderer, der Reihen von dem Reihenförderer
empfängt und mindestens zwei Reihen vereinigt, um eine
Gruppe von Gegenständen zu bilden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfaßt eine
Vorrichtung zum Formen von Gruppen stabförmiger Gegen
stände eine Abgabeeinrichtung zum Abgeben von Reihen
stabförmiger Gegenstände in einer Richtung
parallel zu ihrer Länge, mehrere zyklisch bewegbare
Übertragungseinrichtungen, die jeweils aufeinanderfolgende
Reihen von Gegenständen im stationären Zustand empfangen
und die Reihen auf eine vorgegebene Geschwindigkeit be
schleunigen, und einen Gruppenförderer, der im wesent
lichen mit besagter Geschwindigkeit läuft und Reihen
von mindestens zwei Übertragungseinrichtungen empfängt,
um Gruppen von Gegenständen zu bilden, die übereinander
liegende Reihen enthalten. Die Übertragungseinrichtung
kann eine zB durch einen Schrittschaltmotor geschwin
digkeitsveränderlich angetriebene Übertragungstrommel
oder eine hin- und hergehende, im wesentlich linear mit
veränderlicher Geschwindigkeit sich bewegende Übertra
gungsstange und eine Übertragungstrommel mit einer Um
fangsgeschwindigkeit umfassen, die im wesentlichen der
besagten vorbestimmten Geschwindigkeit entspricht, wobei
die Trommel aufeinanderfolgende Reihen von der Übertra
gungsstange erhält. Wahlweise kann die hin- und hergehende
Übertragungsstange durch einen Einweg-Endlosförderer
ersetzt werden.
Bei jedem Aspekt der Erfindung kann die Vorrichtung in
einer Zigarettenverpackungsmaschine eingebaut sein, in
der Gruppen aus übereinanderliegenden Zigarettenreihen
zum Verpacken in Verpackungsmaterial vereinigt werden,
um Zigarettenpackungen herzustellen.
Die Erfindung wird nachstehend beispielsweise mit Bezug
auf die beigefügte schematische Zeichnung näher be
schreiben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teil einer Zigaretten
verpackungsmaschine,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II
in Fig. 1,
Fig. 3 eine Teilschnittansicht entlang der Linie
III-III in Fig. 1,
Fig. 4A, 4B, 4C eine Abänderung eines Teil der Vorrichtung
von Fig. 1-3,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Teils einer anderen
Zigarettenverpackungsmaschine,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Teils einer weiteren
Zigarettenverpackungsmaschine,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Teils einer wiederum
anderen Zigarettenverpackungsmaschine,
Fig. 8 eine Detailschnittansicht einer anderen
Abänderung eines Teils der Vorrichtung von
Fig. 1-3,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Teils einer anderen
Zigarettenverpackungsmaschine und
Fig. 10 eine Schnittansicht entlang der Linie X-X in
Fig. 9.
Die Fig. 1-3 zeigen eine Zigarettenfördervorrichtung,
die einen Zuführabschnitt einer Zigarettenherstellungs
maschine bildet. Ein Zigarettenmagazin 10 ist mit sechs
Auslässen 12 (nur zwei sind in Fig. 1 dargestellt) ver
sehen, die innere Trennbleche 14 besitzen, zwischen denen
Säulen von Zigaretten C herabwachsen. Mit der Basis jedes
Magazinauslasses 12 ist ein Stößel 16 (Fig. 2, 3) ausgerich
tet der einzelne Finger 18 aufweist, die in Längsrichtung
in den Auslaß zwischen den Trennblechen bewegbar sind, um
die unterste Zigarette C in jeder Säule axial auszustoßen.
Auf der Seite jedes Magazinauslasses 12 gegenüber dem
Stößel 16 befindet sich eine Plattform 20 auf einer Höhe,
die gerade unterhalb der Basis des Auslasses liegt. Die
Plattform 20 verläuft horizontal in einer Richtung quer
zu den Zigaretten in dem Magazin 10 zum Umfang einer
drehbaren Übertragungstrommel 22. Eine hin- und herbeweg
bare Übertragungsstange 24 verläuft oberhalb der Platt
form 20 und ist an jedem Ende mit einem Antriebslenker
26 (nur einer ist in Fig. 1 dargestellt) schwenkbar ver
bunden, der wiederum mit weiteren Lenkern 28 schwenkbar
verbunden ist, die mit ortsfesten Gelenkzapfen 30 verbun
den sind.
Oberhalb jeder Plattform 20 trägt die Unterseite der
Übertragungsstange 24 zwei beabstandete Finger 32, 34,
die jeweils parallel zu den Zigaretten im Magazin 10
verlaufen und Glieder besitzen, die gerade bis oberhalb
der Plattform 20 herunterragen. Der erste Finger 32
ist starr an der Stange 24 befestigt, wohingegen der
zweite Finger 34 mit der Stange bei 36 schwenkbar
verbunden ist. Die Übertragungsstange 24 trägt weiters
einen Anschlag 38 und eine Druckfeder 40 neben jedem
Finger 34; wie in Fig. 1 gezeigt, drückt die Feder 40
den Finger 34 normalerweise gegen den Anschlag 38.
Während einer Bewegung der Übertragungsstange 24 nach
links in Fig. 1 berührt der Finger 34 einen ortsfesten
Anschlag 42, durch den der Finger während der nachfolgen
dem Bewegung zur linken Seite der Stange vergleichsweise
stationär bleibt, so daß der Finger vom Anschlag 38 ent
gegen der Wirkung der Feder 40 wegbewegt wird, um den
Abstand zwischen den Fingern 32 und 34 zu vergrößern
(Fig. 2). Wie am besten in Fig. 3 ersichtlich, erfassen
die Anschläge 38 und 42 tatsächlich einen Teil des Fin
gers 34, der durch einen Schlitz in der Übertragungs
stange 24 verläuft.
Die Übertragungstrommel 22 besitzt zwei in Umfangsrich
tung beabstandete radiale Vorsprünge 44. Unter Bezug auf
Fig. 3 im besonderen, enthält jede Übertragungstrommel 22
axial beabstandete Abschnitte, und jeder Vorsprung 44
enthält axial beabstandete Abschnitte auf jedem Abschnitt
der Trommel. Die Finger 32 und 34 enthalten jeweils axial
beabstandete herabhängende Abschnitte, die zwischen die
Abschnitte der Vorsprünge 44 greifen können. Dies ist in Fig. 3
dargestellt, die strichpunktiert auch die Stellungen
zeigt, die ein Teil des Fingers 34 und zugeordnete
Elemente 36-40 einnehmen, wenn die Übertragungsstange
24 aus ihrer in Fig. 1 dargestellten Stellung nach links
bewegt wird.
Eine Nitrierstahlhaube 46 umgibt einen Teil des Umfangs
jeder Übertragungstrommel 22. Wie in Fig. 3 dargestellt,
enthält die Haube 46 seitlich beabstandete Abschnitte.
Wahlweise kann die Haube 46 seitlich beabstandete Abschnit
te nur in den Bereichen aufweisen, die mit den Fingern 32,
34 der Übertragungsstange 24 und den Taschen 66 (s.u.)
zusammenwirken, wobei der Rest der Haube eine einzige
Fläche aufweist (d.h. bestehend aus einem Abschnitt, der
zwischen den in Fig. 3 gezeigten Abschnitten 46 verläuft);
dadurch wird sichergestellt, daß von der Trommel 22 ge
förderte Zigaretten entlang ihrer Länge während des Groß
teils ihrer Bewegung auf den Trommel gut abgestützt sind.
Die Übertragungstrommel 22 ist mit einer Antriebswelle
48 verkeilt, die in einem Gehäuse 50 drehbar gelagert
ist. Mit der Welle 48 ist auch eine Riemenscheibe 52
verkeilt, um die ein angetriebenes Taktband 54 läuft.
Koaxial zur Welle 48 ist eine drehbar an ihr befestigte
weitere Riemenscheibe 56 angeordnet, die zwischen den
Abschnitten der Übertragungstrommel 22 angeordnet ist.
Ein Taktband 58 läuft um die Riemenscheibe 56 und auch
um eine weitere angetriebene Riemenscheibe 60 (Fig. 1).
Ein Taschenförderer 62, der ein Taktband 64 enthält, das
regelmäßig beabstandete Taschen 66 (nur zwei sind in
Fig. 1 gezeigt) trägt, besitzt ein oberes Trum, das
unterhalb der Trommeln 22 verläuft. Der Zwischenraum
zwischen den Taschen 66 entspricht dem zwischen den
Trommeln 22. Jede Tasche 66 besitzt Seitenwände und
eine Basis, wobei in den Seitenwänden Ausnehmungen 68
(Fig. 3) ausgeformt sind, wodurch sie an den unteren
Teilen der Haube 46 vorbeigelangen können. Durch die Basis
jeder Tasche 66 verläuft ein Kolben 70, an dessen oberem
Ende sich eine Plattform 72 befindet. Der Kolben 70 ver
läuft nach unten über die Basis der Tasche 66 hinaus
durch eine Öffnung im Riemen 64 und trägt an seinem
unteren Ende 74 eine Nockenfläche mit niedrigem Reibungs
koeffizienten. Eine Druckfeder 76, die zwischen der Basis
der Tasche 66 und einem mit dem Kolben 70 verbundenen
Stützring 78 angeordnet ist, drückt den Kolben und die
Plattform 72 nach unten in die Tasche 66. Die Stellungen,
die die Plattformen 72 in den Taschen 66 in Fig. 1 ein
nehmen, werden durch das obere horizontale Trum eines
getriebenen Nockenriemens 89 bestimmt, auf dem die Nocken
fläche 74 ruht. Stromab bezüglich der Bewegungsrichtung
des Riemens 64 befinden sich weitere angetriebene Nocken
riemen 82 und 84, wobei der Riemen 84 im wesentlichen
horizontal und der Riemen 82 relativ kurz und geneigt
und vorgesehen ist, um eine glatte Bewegung der Nocken
flächen 74 aufeinanderfolgender Taschen 66 zwischen den
Bändern 80 und 84 zu erleichtern.
Im Betrieb werden Zigaretten an die Verpackungsmaschine
z.B. in Schragen oder als Massenstrom abgegeben und im
Magazin 10 angesammelt. Die Zigaretten wachsen in Säulen
zwischen den Trennblechen 14 jedes Magazinauslasses 12
herab. Aufeinanderfolgende Reihen, die die untersten
Zigaretten C in jeder Säule in einem Magazinauslaß 12
enthalten, werden vom Stößel 16 in einer Richtung
parallel zur Länge der Zigaretten entfernt, so daß
jede Reihe auf der benachbarten Plattform 20 aufge
nommen wird. Zu diesem Zeitpunkt ist die Übertragungs
stange 24 von der in Fig. 1 gezeigten Stellung nach
links verschoben und tatsächlich stationär und in der
Stellung der maximalen Verschiebung nach links. Während
der Bewegung der Stange 24 aus der in Fig. 1 gezeigten
Stellung in jene Stellung schlägt der Finger 34 am An
schlag 42 an, wodurch eine weitere Bewegung des Fingers
in der Bewegungsrichtung der Stange verhindert wird.
Wenn die Stange 24 ihre stationäre Stellung erreicht,
ist der Finger 32 mit einer Seite des zugeordneten
Magazinauslasses 12 ausgerichtet, und der Finger 34,
der nun vom Anschlag 38 entfernt und in Berührung mit
dem Anschlag 42 ist, ist mit der anderen Seite des
Magazinauslasses ausgerichtet. Somit kann eine Reihe
von Zigaretten C auf die Plattform 20 zwischen den
Fingern 32 und 34 übertragen werden (Fig. 2).
Danach beginnt die Stange 24, sich nach rechts
zu bewegen (in Fig. 1), und während der an
fänglichen Bewegung verursacht die Feder 40, daß der
Finger 34 in Berührung mit dem Anschlag 42 bleibt oder
zumindest eine geringere Strecke als der Hauptteil der
Stange zurücklegt, so daß der Abstand zwischen den Fingern
32 und 34 verringert ist. Die Relativbewegung der Finger
32 und 34 gegeneinander unter der Wirkung der Feder 40
verursacht, daß die Zigaretten C auf der Plattform 20
enger zusammengerückt werden. Eine Bewegung des Fingers
34 bezüglich der Stange 24 unter der Wirkung der Feder 40
wird durch den Anschlag 38 begrenzt, der so angeordnet
ist, daß bei Berührung des Fingers 34 mit dem Anschlag 38
die Zigaretten der Reihe sich gerade in Anlage zwischen
den Fingern 32 und 34 befinden. Der Finger 34 bewegt sich
von seiner gegen den Anschlag 42 anliegenden Stellung
zu der Stellung am Anschlag 38 während einer vergleichs
weise kurzen Bewegungsstrecke der Stange 24, wobei die
Stange beschleunigt wird, jedoch sich noch immer ver
gleichsweise langsam bewegt, so daß das Zusammenrücken
der Zigaretten in einer Reihe vergleichsweise sanft
erfolgt.
Anstatt einer schwenkbaren Verbindung mit der Übertra
gungsstange 24 kann auch eine gleitbare Verbindung des
Fingers 34 bezüglich der Stange z.B. durch Verbindung in
einem eine Druckfeder enthaltenden Kanalabschnitt vor
gesehen sein.
Durch eine weitere Bewegung der Stange 24 wird die nun
anliegende Reihe von Zigaretten C über die Plattform 20
zwischen den Finger 32 und 34 mitgenommen und auf die Über
tragungstrommel 22 zwischen die Vorsprünge 44 übertragen,
die in Umfangsrichtung einen Abstand voneinander haben,
der der Länge einer Reihe entspricht. Die Reihe von Zi
garetten wird zwischen den Vorsprünge 44 um die Trommel
22 zwischen ihrer Oberfläche und der Haube 46 gefördert
und auf die Plattform 72 einer Tasche 66 übertragen, die
von dem Taschenförderer 62 getragen wird. Der Riemen 58
stellt eine glatte Übergabe auf die Plattform 72 im wesent
lichen durch Abstreifen der Zigaretten von der Oberfläche
der Trommel 22 sicher.
Wie oben erwähnt, besitzt das Magazin 10 sechs Auslässe
12. Die Auslässe 12 sind gleichmäßig beabstandet in
einer Reihe angeordnet, können jedoch als drei Sätze
von jeweils zwei Magazinauslässen 12 angesehen werden.
Die Magazinauslässe 12 und die zugeordneten Trommeln 22
in Fig. 1 übertragen erste Reihen von Zigaretten C in
abwechselnde Taschen 66 des Förderers 62. Somit hat die
linke Tasche 66 in Fig. 1 bereits ihre erste Reihe von
Zigaretten von der rechten Trommel 22 empfangen. Die
rechte Tasche 66 wird ihre erste Reihe von der linken
Trommel 22 erhalten, während die Reihe von Zigaretten,
die eben auf die rechte Trommel 22 übertragen wird,
von der nächsten Tasche 66 (nicht gezeigt) aufgenommen
werden wird.
Ein zweiter Satz von Magazinauslässen 12 und zugeordneten
Übertragungstrommeln 22 ist links von den in Fig. 1
dargestellten angeordnet und entspricht in seiner Stellung
dem oberen Trum des Riemen 84, der die Plattformen 72
sich vorbeibewegender Taschen 66 auf einem Niveau hält,
das um einen Zigarettendurchmesser unter demjenigen des
Niveaus der Plattformen in Fig. 1 liegt. Eine zweite Reihe von
Zigaretten wird somit in abwechselnde Taschen 66 auf die
erste Reihe durch jeden der zweiten Sätze von Magazin
auslässen 12 abgegeben, so daß jede Tasche, die die
ersten vier Magazinauslässe (von rechts in Fig. 1 an ge
rechnet) passiert hat, zwei Reihen von Zigaretten emp
fangen hat.
Ein dritter und letzter Satz von Magazinauslässen 12 ist
noch weiter links angeordnet und korrespondiert mit
einem weiteren Nockenriemen, der auf einem noch niedrigerem
Niveau als der Riemen 84 liegt, so daß eine dritte Reihe
von Zigaretten in jede Tasche 66 (wie zuvor, beliefert
jeder Auslaß abwechselnde Taschen) übertragen wird. Jede
Tasche 66, die den ganzen Satz von sechs Magazinauslässen
passiert hat, hat drei Reihen von Zigaretten erhalten
und bewegt sich danach in einen stromabwärtigen Teil
der Verpackungsmaschine, in dem der Verpackungsvorgang
beginnt.
Um ein Standard-Bündel von zwanzig Zigaretten zu erhalten,
enthalten die Zigarettenreihen normalerweise jeweils
sieben, sechs bzw sieben Zigaretten. Die in Fig. 1 dar
gestellten Magazinauslässe 12 enthalten deshalb jeweils
Trennbleche 14, die sieben Säulen definieren, wobei die
in dem oben erwähnten zweiten Satz von Auslässen sechs
Säulen und die in dem dritten Satz wiederum sieben Säulen
enthalten.
Es versteht sich, daß die Bewegungen der Stößel 18, der
Übertragungsstange 24, der Übertragungstrommeln 22 und
des Taschenförderers 62 synchronisiert sind, damit die
Übergabe wie beschrieben stattfindet. Die Stößel 18 und
die Übertragungsstange 24 werden in angemessenen Zeit
abständen hin- und herbewegt. Die Übertragungstrommeln 22
und der Taschenförderer 62 werden mit konstanter Ge
schwindigkeit angetrieben. Die Geschwindigkeit der
Übertragungstrommeln 22 ist so gewählt, daß die Zigaretten
C (d.h. ihre Mittelpunkte) dieselbe Geschwindigkeit wie die
lineare Geschwindigkeit der Taschen 66 haben. Da deshalb
die Geschwindigkeit am Umfang der Trommel 22 ein wenig
geringer als die lineare Geschwindigkeit der Taschen 66
ist und es wichtig ist, daß der Abstreifriemen 58 dieselbe
lineare Geschwindigkeit wie die Tasche 66 habe sollte,
wird der Riemen 58 mit angemessener Geschwindigkeit un
abhängig von der Übertragungstrommel 22 angetrieben.
Die Anordnung von mit der Übertragungsstange 24 verbundenen
Lenkern 26 und 28 sorgt für eine annähernd gerade Linien
bewegung der Stange ohne zusätzliche Führungen, wobei
der Antrieb durch einen Kurbeltrieb (nicht gezeigt)
erfolgen kann, der mit einem der Lenker 28 verbunden ist.
Es ist manchmal erforderlich, Zigarettenreihen mit
Zwischenräumen zu bilden, um Bündel von weniger als zB
zwanzig Zigaretten herzustellen. Dies erfolgt häufig durch
Weglassen einer oder mehr Zigaretten in der obersten
Reihe eines Bündels. Das vorliegende System kann einfach
für die Herstellung solcher Bündel angepaßt werden.
Fig. 4A zeigt eine typsiche Anordnung, bei der die Ziga
retten C 1 in der oberen Reihe weggelassen sind. In dem
entsprechenden Magazinauslaß 12 sind die den erforder
lichen Zwischenräumen entsprechenden Säulen blockiert
und die entsprechenden Stößel 18 entfernt. Die Übertra
gungsstange 24 trägt zwei zusätzliche bewegliche Finger
34 A und 34 B. Die Stellungen der Finger 34 A und 34 B
werden durch Anschläge auf dieselbe Weise wie diejenigen
des Fingers 34 gesteuert, so daß Zigaretten C in zwei Gruppen
zusammenrücken, nachdem die Bewegung der Übertragungs
stange 24 begonnen hat, wie in Fig. 4B dargestellt. Die
Übertragungstrommel 22 trägt einen länglichen Steg 44 A zwischen
den Vorsprüngen 44, der in seiner Stellung dem Zwischen
raum zwischen den Zigaretten C entspricht, so daß die
relativen Stellungen der Zigaretten auf der Trommel bei
behalten wird, wie in Fig. 4C dargestellt (unter Aus
lassung der Trommelkrümmung).
Verschiedene andere Abänderungen der Anordnung von Fig.
1-3 sind möglich. Z.B. kann die Übertragungstrommel 22 mit
einem Satz Nuten in der Stellung versehen sein, in der
die Zigaretten empfangen werden, so daß also die Nuten
die Vorsprünge 44 und die eingreifenden Zwischenräume
ersetzen. Die Trommel 22 kann eine Unterdrucktrommel
mit entsprechenden inneren Saugrohren zum Anlegen und
Ablassen von Unterdruck bzw zum Empfangen und Übertragen
der Zigaretten sein. Bei dieser Anordnung ist die Haube 46
unnötig. Die Anordnung der Übertragungsstange kann von
der gezeigten abweichen, insofern als Führungen, die
parallel zu den Zigaretten verlaufen, um deren Ausrich
tung während und unmittelbar nach der Übertragung von
dem Magazinauslaß 12 durch den Stößel 16 aufrechtzuerhal
ten, von der Übertragungsstange 24 getrennt und so ange
ordnet sein können, daß sie unter die Platte 20 zurück
ziehbar sind, um ein nachfolgendes Entfernen der Ziga
retten in Richtung der Trommel 22 zu ermöglichen. Es
könnte somit eine einfache Zugstangenanordnung verwendet
werden, die im wesenltichen eine Stange entsprechend dem
Finger 32 und eine zurückziehbare Führung entsprechend
dem Finger 34 enthält. Wahlweise kann eine abgeänderte
Übertragungsstange 24 einen umschlossenen Unterdruckblock
mit Nuten auf seiner Unterseite umfassen, die mit Unter
druckauslässen versehen sind, damit Zigaretten nach der
Übergabe durch den Stößel 16 von den Nuten aufgenommen
und gehalten werden. Bei einer solchen Anordnung kann
die Platte 20 Führungen tragen, um die Zigaretten nach
der Übertragung durch den Stößel 16 ausgerichtet zu halten,
bevor die Unterdruck-Übertragungsstange ihre Bewegung
beginnt, wobei die Platten und Führungen unter die Bewe
gungslinie der Zigaretten zurückgezogen werden, bevor die
Übertragungsstange ihre Bewegung beginnt.
Es wird im allgemeinen vorgezogen, die Zigaretten von
den Magazinauslässen zu übertragen, so daß sie parallel
zueinander bleiben und ihren relativen Abstand beibehalten,
wenn sie anfänglich von der Übertragungsstangenanordnung
empfangen werden. Es wäre jedoch auch möglich, die Ziga
retten während ihrer Bewegung durch einen Stößel 16
in Anlage zu schieben. Zu diesem Zweck sollten die untersten
Abschnitte der äußeren Trennbleche 14 versetzt sein (wie
in Fig. 2 und 3 gezeigt), damit die äußeren Zigaretten
eine Einwärtsbewegung so bald als möglich beginnen können.
Wenn jedoch die Zigaretten während dieser Längsbewegung
in Anlage bewegt werden sollen, dann ist es erforderlich,
die Linie des Magazinauslasses 12 und der Übertragungs
stange 24 durch einen etwas größeren Abstand als sonst
trennen, damit der Hub des Stößels 16 länger ist; dies
kann insbesondere bei Betrieb der Verpackungsmaschine
mit hoher Geschwindigkeit unerwünscht sein, da ein
längerer Hub notwendigerweise mehr Zeit braucht oder
die Zigaretten einer größeren Beschleunigung und/oder
Verzögerung unterwirft, wenn die Geschwindigkeit der
Maschine nicht herabgesetzt werden soll.
Fig. 5-7 zeigen Zuführteile der Verpackungsmaschine, die
von denjenigen in Fig. 1-3 in mancherlei Hinsicht ab
weichen. Teile in Fig. 5-7, die im allgemeinen Teilen
in Fig. 1-3 entsprechen, tragen um 100, 200 bzw. 300
erhöhte Bezugszeichen und werden nicht notwendigerweise
weiter beschrieben.
In Fig. 5 ist die Übertragungsstange 124 an ihrer Unter
seite mit Nuten versehen und bildet eine untere Wand
einer Unterdruckkammer 125. Die Übertragungstrommeln 122
haben jeweils einen Satz Nuten, um Zigaretten in Gruppen
von sieben oder sechs Stück von den Magazinauslässen 112
zu empfangen. Alle Trommeln 122 haben zugeordnete Abstreif
riemen 158, obwohl nur ein derartiger Riemen gezeigt ist;
dies trifft auch auf die Anordnung von Fig. 6 zu. Die
Übertragungsstange 124 wird durch Antriebsräder 127 hin-
und herbewegt, und Unterdruck wird an ihre Nuten angelegt,
um Zigaretten von mit den Magazinauslässen 112 ausgerich
teten Stellungen auf die jeweiligen Trommeln 122 zu trans
portieren. Unterdruck wird an die Nuten der Trommeln 122
angelegt, um die Zigaretten zu den Taschen 166 auf dem
Taschenförderer 162 zu tragen. Wie bei der Anordnung von
Fig. 1-3, laufen die Übertragungstrommeln 122 und der
Taschenförderer 162 mit konstanter Geschwindigkeit. Die
Übertragungstrommeln 122 vollenden jeweils eine Umdrehung,
während die Übertragungsstange 124 einen Zyklus ausführt
und der Taschenförderer 162 sich um eine Strecke ent
sprechend dem Abstand abwechselnder Übertragungstrommeln
122 bewegt.
Obwohl Unterschiede im Detail bestehen, zeigt Fig. 5
eigentlich die allgemeine Anordnung von Teilen des
Magazins 10, der Übertragungstrommeln 22, der Über
tragungsstange 24, des Taschenförderers 62 und zuge
ordneter Teile, die in Fig. 1-3 nicht gezeigt sind.
In der Anordnung von Fig. 6 werden Zigarettengruppen
direkt von der Basis der Magazinauslässe 212 in genutete
Unterdruck-Übertragungstrommeln 222 gestoßen. Jede Trommel
222 ist stationär, während sie Zigaretten von dem zuge
ordneten Magazinauslaß 212 empfängt und wird danach z.B.
durch einen separaten Schrittschaltmotor für jede Trommel
beschleunigt, so daß sie sich mit derselben Geschwindigkeit
wie der Taschenförderer 262 bewegt werden, die Zigaretten in
die Taschen 266 übertragen werden. Bei dieser Anordnung
ist deshalb kein getrenntes Element entsprechend der
Übertragungsstange 24 vorgesehen.
Fig. 7 zeigt eine weitere abgeänderte Anordnung, bei der
eine Übertragungsstangeneinrichtung 324 drei genutete
Riemen 323 trägt. Jedem Riemen 323 ist eine innere Unter
druckkammer 325 zugeordnet. Die Übertragungsstangenein
richtung 324 ist durch schwenkbare Lenker 329 mit einer
ortsfesten Drehzapfenanordnung 331 verbunden, damit
sich die Übertragungsstangeneinrichtung 324 entlang einer
schwach gekrümmten Bahn hin- und herbewegbar ist. Die Riemen
323 werden mit einer konstanten Geschwindigkeit ent
sprechend derjenigen des Taschenförderers 362 angetrieben.
Zigaretten werden von den Magazinauslässen 312 übertragen,
während die Übertragungsstangeneinrichtung 324 sich mit
derselben linearen Geschwindigkeit wie die des Taschenförderers
362 nach links bewegt; somit ist das obere Trum des Riemens
323 bezüglich der Magazinauslässe stationär. Die Zigaretten
werden in die Taschen 366 übertragen, während die Über
tragungsstangeneinrichtung 323 rechts verweilt; die Ge
schwindigkeit des unteren Trums des Riemens 323 und des
Taschenförderers 362 ist somit gleich.
Weil die Übertragungsstangenanordnung 324 auf einer ge
krümmten Bahn hin- und herbewegt wird, können Maßnahmen
getroffen sein, so daß während der Übergabe von Zigaretten
von den Auslässen 312 die oberen Trume der Riemen 323
mit den Magazinauslässen ausgerichtet sind, während die
unteren Trume von der Linie der Taschen 366 etwas nach
oben beabstandet sind. Danach, d.h. während der Übertragung
der Zigaretten in die Taschen 366, ist die Übertragungs
stangeneinrichtung 324 in einer etwas niedrigeren Stellung,
wobei sich die unteren Trume der Riemen 323 in Übertragungsstel
lungen bezüglich der Taschen 366 befinden und die oberen Trume
von der Linie der Magazinauslässe 312 etwas nach unten
beabstandet sind. Mit anderen Worten: Der Abstand zwischen
den oberen und unteren Trumen der Riemen 323 ist etwas
geringer als der vertikale Abstand zwischen den Magazin
auslässen 312 und den Taschen 366, wobei die gekrümmte
Bewegungsbahn der Übertragungsstangeneinrichtung 324 so
angeordnet ist, daß die Einrichtung während der Bewegung
aus der Stellung, in der die Riemen 323 Zigaretten von
den Auslässen empfangen, und der Stellung (am äußersten
rechten Ende ihrer Bewegung) abgesenkt wird, in der die
Zigaretten in die Taschen 366 übergeben werden.
Obwohl jeder Riemen 323 zwei Magazinauslässe bedient,
gleicht die Übertragung aufeinanderfolgender Reihen zur
Bildung eines Zigarettenbündels in den Taschen 366 im
wesentlichen der bei den Anordnungen, die einzelne
Übertragungstrommeln enthalten. Es sind Mittel
vorgesehen, die die Zufuhr von Unterdruck aus den Kammern
325 in die Nuten der Riemen 323 steuern, so daß Unter
druck angelegt wird, um die Zigaretten von den Auslässen
312 zu empfangen, und danach abgeschaltet wird, um die
Zigaretten in einer Tasche 366 abzugeben, wobei ein an
gemessenes Timing vorgesehen ist.
Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht durch eine Tasche 66 mit
abgeänderter Anordnung, bei der ein Unterdruck-Riemen 67
und ein zugeordnetes Unterdrucksaugrohr 69 parallel zum
oberen Trum des Taschenförderers 62 auf einer Höhe be
nachbart den oberen Enden der Taschen verlaufen und so
ausgerichtet sind, daß die Filterenden übergebener Ziga
retten über dem Riemen liegen. Dies bewirkt im wesentli
chen eine Unterdruck-Übertragung in die Taschen 66. Strom
ab jeder Übertragungstrommel 22 bewegen ortsfeste Pflüge
71 in Fig. 8, die auf die Filterenden der Zigaretten C
wirken, die Zigaretten jeder Reihe in totale Ausrichtung
mit der Tasche 66 und zwar vorzugsweise vor Absenken der
Plattform 72 und auf jeden Fall vor Abgabe der nächsten
Zigarettenreihe in die Tasche.
Im allgemeinen wird die Plattform 72 nach Aufnahme der
letzten Zigarettenreihe in einer Tasche 66 abgesenkt
wird, so daß die oberste Zigarettenreihe sich gerade
unter dem Niveau der Ausnehmungen 68 befindet. Dadurch
wird jede Möglichkeit vermieden, an den Zigaretten während
einer nachfolgenden Stufe Spuren zu hinterlassen, wenn
die Zigarettengruppe in der Tasche 66 einer Kompression
in der Tasche 66 ausgesetzt ist.
Die ineinandergreifenden Teile der Finger 32, 34 und Vor
sprünge 44 mögen nicht wesentlich sein. Eine ausreichende
Steuerung der Zigaretten kann erreicht werden, indem
Finger 32, 34 nach unten bis gerade oberhalb der Mittel
linie der Zigaretten und die Vorsprünge 44 nach oben bis
gerade unterhalb der Mittellinie der Zigaretten verlaufen.
Die Finger 32, 34 und Vorsprünge 44 können Abschnitte mit
einem Radius aufweisen, der die Zigaretten berührt.
Es können IR- oder andere berührungslose Prüfvorrichtungen
z.B. zum Feststellen weicher Zigarettenenden und fehlender
Filterstücke neben der Bahn der Zigaretten auf den Über
tragungstrommeln 22 vorgesehen sein. Die Prüfvorrichtungen
können mit Auswurfvorrichtungen entweder für einzelne
Zigaretten oder Zigarettengruppen versehen sein.
Fig. 9 und 10 zeigen einen Teil einer abgeänderten Ziga
rettenverpackungsmaschine. Diese Maschine hat grundlegende
Ähnlichkeit mit den oben beschriebenen Maschinen und ent
hält Teile, die Teilen der Maschine von Fig. 1-3 gleichen
oder entsprechen; diese Teile tragen entsprechende, um 400
erhöhte Bezugszeichen.
Bei der Maschine von Fig. 9 und 10 handelt es sich um eine
Doppelschienen-Maschine. Zigarettengruppen werden auf
parallelen Schienen zur schließlichen Vereinigung in einem
Teil der Maschine zusammengestellt, in dem Gruppen von
beiden Schienen eingewickelt werden. Aufgrund der getrenn
ten Schienen, sind nur drei Magazinauslässe 412 bei jeder
Schiene erforderlich, um Arbeitsgeschwindigkeiten zu er
zielen, die denjenigen der zuvor beschriebenen Maschinen
gleichen. Jede dieser Maschinen kann im Grunde abgeän
dert werden, um Doppelschienen und drei Magazinauslässe
pro Schiene aufzuweisen.
Bei der Maschine in Fig. 9 und 10 werden Reihen zu sieben,
sechs bzw sieben Zigaretten durch Stößel 416 gleich
zeitig aus jedem der Magazinauslässe 412 auf glatte
Platten 420 und unter Mitnehmerschragen 425 von umgekehrter
U-Form (nur einer ist in Fig. 9 gezeigt) gestoßen.
Ein Schrittschalt-Taktriemen 424 trägt die Schragen 425.
Nachdem die Schragen 425 die Reihen empfangen haben,
während sie stationär und mit den Auslässen 412 ausge
richtet waren, werden sie durch den Riemen 424 be
schleunigt, wodurch die Zwischenräume zwischen einzelnen
Zigaretten in jeder Reihe geschlossen werden, die danach
auf die jeweilige Trommel 422 zwischen Vorsprüngen 444
und unterhalb der Haube 446 abgegeben werden.
Die Trommeln 422 drehen sich mit konstanter Geschwindig
keit und geben die jeweiligen Reihen an ein geneigtes
Band 472 ab, das zwischen seitlich beabstandeten Ab
schnitten von Taschen 466 läuft. Das Band 472 läuft
mit einer solchen Geschwindigkeit, daß seine Komponente
in Bewegungsrichtung der Taschen 466 derjenigen des die
Taschen tragenden Förderers 462 gleicht. Wie insbesondere
in Fig. 9 gezeigt, werden aufeinanderfolgende Reihen,
die einzelne Zigarettenlagen enthalten, in jede Tasche
466 abgegeben, um eine wabenförmige Gruppe zu bilden.
Nachdem jede Zigarettenreihe von dem Schragen 425 auf
die jeweilige Trommel 422 übergeben worden ist, wobei
der Schragen 425 zu diesem Zeitpunkt eine der Umfangs
geschwindigkeit der Trommel entsprechende Geschwindigkeit
hat, beginnt der Schragen zu verlangsamen, bis er am
nächsten Magazinauslaß 412 hält. Das Band 424 bewegt
sich somit intermittierend an den Magazinauslässen 412
vorbei, wobei es von der Ruhestellung aus bis zu einer
vorgegebenen Geschwindigkeit beschleunigt und dann die
Ruhestellung wieder einnimmt.
Wenn jede Tasche 466 drei Reihen (Lagen) enthält, bringt
eine weitere Bewegung des Förderers 462 die Tasche an
Mitteln vorbei, durch die die Deckplatten 467 (Fig. 10)
gedreht werden, um die Zigaretten während der Weiterför
derung zum Umhüllungsteil der Maschine zu halten.
Claims (19)
1. Vorrichtung zum Formen von Gruppen stabförmiger Gegen
stände, gekennzeichnet durch ein Magazin (10, 110, 310,
410), Entnahmemittel (16, 416), die Gegenstände von dem
Magazin in axialer Richtung entnehmen, eine geschwin
digkeitsveränderliche Übertragungseinrichtung (24, 124,
324, 424), die aufeinanderfolgende Reihen von Gegenständen
von den Entnahmemitteln empfängt, eine geschwindigkeits
konstante Reihenfördereinrichtung (22, 122, 323, 422), die
Reihen von Gegenständen von der Übertragungseinrichtung
empfängt, und eine Gruppenfördereinrichtung (62, 162,
362, 462), die Reihen von Gegenständen von der Reihen
fördereinrichtung empfängt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die geschwindigkeitsveränderliche Übertragungseinrich
tung (24, 124, 324, 424) sich zwischen der Ruhestellung und
konstanter Geschwindigkeit bewegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Übertragungseinrichtung eine Einwegförder
einrichtung (424) umfaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Übertragungseinrichtung eine hin- und her
gehende Fördereinrichtung (24, 124, 324) umfaßt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenfördereinrichtung
mindestens zwei beabstandete Reihenförderer (22, 122, 422)
umfaßt und daß der Gruppenförderer (62, 162, 462) Reihen
von Gegenständen von mindestens zwei Reihenförderern
empfängt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungseinrichtung
Mittel (32, 34, 425) enthält, die Gegenstände bei der
Übertragung in Anlage bewegen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Bewegen der Gegenstände in Anlage
Führungen (32, 34) umfassen, die aufeinander zu bewegbar
sind, um bei der Übertragung Zwischenräume zwischen
Gegenständen zu schließen.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungseinrichtung
Mittel (32, 34, 34 A, 34 B) enthält, die eine Reihe von
Gegenständen in zwei beabstandeten Abschnitten empfangen
und die Reihe in beabstandeten Abschnitten zur Über
tragung auf die Reihenfördereinrichtung (22) festhalten.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenfördereinrichtung
mindestens eine mit konstanter Geschwindigkeit drehbare
Trommel (22, 122, 422) umfaßt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommel (22, 122, 422) Mittel enthält, die eine
Reihe oder Reihen von Gegenständen empfangen, die eine
Länge bzw Längen besitzt, die beträchtlich geringer
als der Umfang der Trommel ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppenfördereinrich
tung (62, 162, 362, 462) beabstandete Taschen (66, 166,
366, 466) aufweist, die jeweils zwei oder mehr Reihen
von Gegenständen aufnehmen können, um eine Gruppe zu
bilden.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch mehrere Entnahmemittel (16, 416)
und eine entsprechende Anzahl von Reihenfördereinrich
tungen (22, 122, 323, 422).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gruppenfördereinrichtung (62, 162, 362, 462)
Taschen (66, 166, 366, 466) in einem Abstand aufweist, der dem Zwischen
raum zwischen den Reihenfördereinrichtungen (22, 122,
323, 422) entspricht, wodurch jede Tasche übereinander
liegende Reihen von mindestens zwei Reihenförderein
richtungen empfängt.
14. Vorrichtung zum Formen von Gruppen stabförmiger Gegen
stände, gekennzeichnet durch eine Abgabeeinrichtung
(16, 416) zum Abgeben aufeinanderfolgender Reihen von
beabstandeten stabförmigen Gegenständen vorzugsweise
in einer Richtung parallel zur Länge der Gegenstände,
eine Übertragungseinrichtung (24, 124, 324, 424), die
jede aufeinanderfolgende Reihe empfängt und die Reihe
in einer Richtung quer zur Länge der Gegenstände der
Reihe unter Änderung des Zwischenraums zwischen den
Gegenständen bewegt, wobei die Übertragungseinrichtung
mit veränderlicher Geschwindigkeit bewegbar ist, einen
Reihenförderer (22, 122, 323, 422), der Reihen von Gegen
ständen von der Übertragungseinrichtung mit geändertem
Zwischenraum empfängt, wobei der Reihenförderer mit im
wesentlichen konstanter Geschwindigkeit bewegbar ist,
und einen Gruppenförderer (62, 162, 362, 462), der Reihen
von Gegenständen vom Reihenförderer empfängt und min
destens zwei Reihen vereinigt, um eine Gruppe von
Gegenständen zu bilden.
15. Vorrichtung zum Formen von Gruppen stabförmiger Gegen
stände, gekennzeichnet durch eine Abgabeeinrichtung
(16, 416) zum Abgeben von Reihen stabförmiger Gegenstände
in einer Richtung parallel zu ihrer Länge, mehrere
zyklisch bewegbare Übertragungseinrichtungen (22, 24,
122, 124, 222, 323, 422, 424), die jeweils aufeinanderfol
gende Reihen von Gegenständen im stationären Zustand
empfangen und die Reihen auf eine vorgegebene Geschwin
digkeit beschleunigen, und einen Gruppenförderer (62,
162, 262, 362, 462), der im wesentlichen mit besagter
Geschwindigkeit läuft und Reihen von mindestens zwei
Übertragungseinrichtungen empfängt, um Gruppen von
Gegenständen zu bilden, die übereinanderliegende
Reihen enthalten.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertragungseinrichtung eine geschwindigkeits
veränderlich angetriebene Übertragungstrommel (222)
umfaßt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertragungseinrichtung eine hin- und herge
hende, im wesentlich linear mit veränderlicher Ge
schwindigkeit sich bewegende Übertragungsstange (24,
124, 324) umfaßt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertragungseinrichtung einen endlosen Einweg-
Förderer (323, 424) umfaßt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Übertragungseinrichtung ferner eine
Übertragungstrommel (22, 122, 322, 422) mit einer Umfangs
geschwindigkeit umfaßt, die im wesentlichen der besag
ten vorbestimmten Geschwindigkeit gleicht, wobei die
Trommel aufeinanderfolgende Reihen von der Übertragungs
stange (24, 124, 324) oder dem Endlosförderer (323, 424)
empfängt.
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