DE3824929A1 - Vorrichtung zur fluidmengenmessung in einem stroemungskanal - Google Patents
Vorrichtung zur fluidmengenmessung in einem stroemungskanalInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
Fluidmengenmessung in einem Strömungskanal,
insbesondere in einer Luttenleitung, bestehend aus
einem Rohrkörper mit mindestens einer ersten in
ihm endenden Leitung eines
Differenzdruckmeßgerätes, dessen zweite Leitung
entweder gleichfalls in den Strömungskanal oder in
seine Umgebung endet.
Bekannte Vorrichtungen dieser Art bestehen
aus metallischen Rohrkörpern, die mittels eines
oder mehrerer Flansche am Ende oder an irgendeiner
anderen Stelle in den Strömungskanal eingebaut
werden. Die Meßgenauigkeit einer derartigen
Vorrichtung hängt unter anderem von der
Dichtigkeit und der Zentrierung der Flansche ab,
die oft an schwer zugänglichen Stellen, z.B. im
untertägigen Bergbau direkt unter dem Hangenden,
mit entsprechenden Werkzeugen verschraubt werden
müssen. Derartige Vorrichtungen zur
Fluidmengenmessung sind relativ schwer und
unhandlich und erfordern bei der Montage und
Demontage einen entsprechenden Zeit- und
Kostenaufwand. In jedem Fall erfordern sie
aufgrund ihres Gewichtes eine eigene Aufhängung.
Mit dem mit der Vorrichtung verbundenen
Differenzdruckmeßgerät wird sodann entweder an
zwei in Strömungsrichtung axial zueinander
versetzten Stellen der Differenzdruck des
Strömungsmediums oder mittels eines Prandt′lschen
Staurohres der Staudruck gemessen und sodann nach
der Formel
die den Rohrkörper pro Zeiteinheit durchströmte
Volumenmenge des Fluids, z.B. Luft, ermittelt. In
der vorgenannten Formel bedeutet
V = Durchströmmenge in m3/Sec.,
K = eine Konstante,
in der unter anderem die Dichte des Fluids, die Querschnittsfläche der Meßstellen, der Strömungswiderstandswert und der Faktor 0,5 enthalten sind, während Δ p den Differenzdruck zwischen den beiden Leitungen des Differenzdruckmeßgerätes bedeutet.
V = Durchströmmenge in m3/Sec.,
K = eine Konstante,
in der unter anderem die Dichte des Fluids, die Querschnittsfläche der Meßstellen, der Strömungswiderstandswert und der Faktor 0,5 enthalten sind, während Δ p den Differenzdruck zwischen den beiden Leitungen des Differenzdruckmeßgerätes bedeutet.
Die unterschiedlichen Meßmethoden sowie
unterschiedliche Formen von Rohrkörpern zur
Fluidmengenmessung sind zahlreichen Fachbüchern
der Strömungslehre zu entnehmen. Dieser Stand der
Technik ist in komprimierter Form in dem
beigefügten Merkblatt T 2.6 der BAG Lippe vom
Mai 1986 dargestellt.
Von dem vorbeschriebenen Stand der Technik
ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Gattung zu schaffen, die sich durch ein äußerst
geringes Gewicht, eine leichte Handhabung sowie
eine zeit- und kostensparende Montage und
Demontage auszeichnet und gleichwohl die
gewünschte Meßgenauigkeit gewährleistet.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem
eingangs genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Rohrkörper aus einem
entropieelastischen Material besteht und ganz oder
teilweise in den Strömungskanal einsetzbar und
sodann auf eine vorherbestimmbare,
radialsymmetrische Form aufblähbar ist. Durch
diese Ausbildung kann die Vorrichtung in äußerst
leichter und kompakter sowie zusammengefalteter
Form zum Einsatzort gebracht, dort entweder ganz
oder teilweise in das Ende einer Rohrleitung
eingesetzt und hiernach von außen mit einem
Füllfluid, wie einem Gas, Luft, Helium oder
Stickstoff, oder mit einer Flüssigkeit, wie
Wasser, aufgebläht werden.
Nach einer besonders vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung ist der aufblähbare
Rohrkörper werkzeuglos in den Strömungskanal
einsetzbar. Letzteres gilt insbesondere dann, wenn
die Zuführungsleitungen für das in den Rohrkörper
einzufüllende Fluid zu seiner Aufblähung aus dem
Strömungskanal herausragen.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung weist der Rohrkörper die
Querschnittsform eines Diffusors oder einer Düse
auf. In diesem Fall besteht er vorteilhaft aus
mehreren pneumatisch und/oder hydraulisch
voneinander getrennten Kammern, die in
aufgeblähtem Zustand gemeinsam die
Ouerschnittsform eines Diffusors oder einer Düse
bilden. Die Zuführungsleitungen zur Aufblähung
sind vorteilhaft mit einem Rückschlagventil und
zur Kammer hin mit einem Manometer versehen. Durch
letzteres kann sofort der Druckabfall und die
damit verbundene, veränderte Form des Rohrkörpers
festgestellt, die dann offensichtlich bestehende
Undichtigkeit behoben und hiernach der Rohrkörper
erneut auf seine vorherbestimmte Form aufgebläht
werden.
Nach einer besonders vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung ist der Rohrkörper in
zwei axial zueinander versetzten Radialebenen
jeweils mit mehreren von dem zu messenden
Strömungsfluid beaufschlagbaren Öffnungen
versehen, die jeweils über getrennte Ringleitungen
miteinander verbunden sind, von denen die eine mit
der ersten und die andere mit der zweiten Leitung
des Differenzdruckmeßgerätes meßtechnisch
verbindbar sind. Durch diese Anordnung kann
wahlweise eine Differenzdruckmessung nach der
Bernoullischen Gleichung oder nach dem
Prandt′lschen-Staurohr-Prinzip mit sämtlichen nach
dem Stand der Technik bekannten meßtechnischen
Varianten durchgeführt werden.
Vorteilhaft ist der Rohrkörper an seiner dem
zu messenden Strömungsfluid zugewandten
Außenfläche glatt ausgebildet, wobei die Wandungen
einer jeden Kammer aus Gummi oder Kunststoff
bestehen. Dabei ist der entropieelastische
Werkstoff der Wandungen der Kammern innen und/oder
außen mit einem Gewebe oder einem Netzkörper aus
Kunststoff, wie Polyacrylnitril, verstärkt.
Um Verschraubungen zwischen dem Rohrkörper
und dem Druckmeßgerät im Sinne der
Aufgabenstellung entbehrlich werden zu lassen,
bestehen sämtliche mit dem Rohrkörper in
Verbindung stehenden Ringleitungen des
Differenzdruckmeßgerätes sowie die
Zuführungsleitungen für das Fluid zum Aufblähen
gleichfalls aus entropieelastischen Werkstoffen
und sind vorteilhaft durch Klebung oder Schweißung
stoffschlüssig mit dem entropieelastischen
Rohrkörper verbunden.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung
sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch das Ende
einer Luttenleitung mit eingesetztem
Rohrkörper zur Fluidmengenmessung in
zusammengerollter Lage,
Fig. 2 eine Stirnansicht von Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht gemäß Fig. 1 mit
aufgeblähtem Rohrkörper,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines
augeblähten Rohrkörpers in Form eines
Autoreifens,
Fig. 5 eine Querschnittsansicht durch einen
aufgeblähten, sich aus drei
getrennten Kammern zusammengesetzten
Rohrkörper in Düsenform und
Fig. 6 eine Querschnittsansicht durch einen
in einer Rohrleitung eingesetzten,
aufgeblähten Rohrkörper in Düsenform
mit nur einer Kammer.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 besteht der
Rohrkörper (1) zur Fluidmengenmessung in einem
Strömungskanal (2) aus einem entropieelastischen
Material, welches, wie in sämtlichen dargestellten
Fällen, ganz in den Strömungskanal (2) eingesetzt
ist und sodann auf eine vorherbestimmbare,
radialsymmetrische Form gemäß Fig. 3 aufblähbar
ist.
Der Rohrkörper (1) ist für das einzufüllende
Fluid zur Aufblähung mit einer oder mehreren
Zuführungsleitungen (3) sowie zum Anschluß an das
aus Fig. 3 ersichtliche Differenzdruckmeßgerät (4)
mit mindestens einer ersten Leitung (5) zum
Anschluß an das Differenzdruckmeßgerät (4)
versehen, dessen zweite Leitung (6) entweder
gleichfalls in den Strömungskanal (2) oder in die
Umgebung, beispielsweise in der Atmosphäre (7),
endet. Welche der letztgenannten Alternativen
gewählt werden, hängt von der jeweiligen Variante
der Meßmethode ab, beispielsweise, ob die
Fluidmengenmessung nach dem
Prandt′lschen-Staurohr-Prinzip oder nach einer der
Möglichkeiten der Bernoullischen Gleichung
ermittelt werden soll.
Wie aus der Darstellung der Fig. 3
hervorgeht, besteht dort der Rohrkörper (1) aus
mehreren pneumatisch und/oder hydraulisch
voneinander getrennten Kammern (8, 9), die in
ihrem aufgeblähten Zustand gemeinsam die
Querschnittsform einer Düse mit anschließendem
Diffusor bilden. Jede der Kammern (8, 9) wird
entweder mit einem Gas, wie Luft, Helium oder
Stickstoff oder mit einer Flüssigkeit, wie Wasser,
aufgebläht. Jede Kammer (8, 9) ist für das
einzufüllende Fluid zur Aufblähung mit einer
Zuführungsleitung (3) versehen, in welcher sich
ein Rückschlagventil (10) und vor dem
Rückschlagventil zur Kammerseite hin ein
Manometer (11) befindet. Bei einem vom
Manometer (11) angezeigten Druckabfall wird die
dann offenkundig bestehende Undichtigkeit behoben
und hiernach der Rohrkörper (1) erneut auf seine
vorherbestimmte Form aufgebläht. Diese aufgeblähte
Form wird von dem jeweiligen Rückschlagventil (10)
gehalten.
Die Wandungen (12, 13) einer jeden
Kammer (8, 9) bestehen aus einem
entropieelastischen Werkstoff, wie Gummi oder
Kunststoff und sind innen und/oder außen mit einem
nicht dargestellten Gewebe oder einem Netzkörper
aus Kunststoff, wie beispielsweise
Polyacrylnitril, verstärkt. Dadurch erhält der
aufblähbare Rohrkörper (1) unter Beibehaltung
seiner leichten Handhabbarkeit und
Transportfähigkeit eine allen Anforderungen
genügende Festigkeit.
Der Rohrkörper (1) ist in zwei axial
zueinander versetzten, parallelen
Radialebenen (14, 15) jeweils mit mehreren von dem
zu messenden Fluid beaufschlagbaren
Öffnungen (16, 17) versehen, die jeweils über
getrennte Ringleitungen (18, 19) miteinander
verbunden sind und von denen die eine (18) mit der
ersten Leitung (5) und die andere (19) mit der
zweiten Leitung (6) des
Differenzdruckmeßgerätes (4) meßtechnisch
verbindbar sind. Da in der mit der kleineren
Querschnittsfläche versehenen Radialebene (19) die
Geschwindigkeit des Strömungsfluids ansteigt und
damit sein Druck abfällt und umgekehrt in der
Radialebene (14) mit der größeren
Querschnittsfläche die Geschwindigkeit des
Strömungsfluids geringer und sein Druck höher ist,
kann hiernach aufgrund des am
Differenzdruckmeßgerätes (4) abgelesenen
Differenzdruckes Δ p nach der eingangs genannten
Formel die pro Zeiteinheit durchströmte
Volumenmenge V des Fluids ermittelt werden.
Derartige Fluidmengenmessungen sind beispielsweise
überall dort erforderlich, wo Menschen unter der
Notwendigkeit einer Bewetterung arbeiten müssen,
wie beispielsweise im Bergbau. Um sicherzustellen,
daß aus dem Ende (20) des Strömungskanals (2) auch
tatsächlich die erforderliche und gewünschte
Fluidmenge austritt, muß permanent eine
Fluidmengenmessung vorgenommen werden. Der
Differenzdruck Δ p wird sodann über eine
Steuerleitung (21) einem Steuergerät (22)
mitgeteilt, welches bei zu geringer Fluidmenge
entweder die Leistung des Ventilators erhöht oder
eine Leckage im Strömungskanal (2) anzeigt. Diese
letztgenannte Art der Überwachung ist bekannt und
nicht Gegenstand der Erfindung.
In Fig. 4 besteht der Rohrkörper (1) aus
einem Autoreifen mit kreisrundem Querschnitt sowie
mit einer Zuführungsleitung (3) für das
einzufüllende Fluid zur Aufblähung.
In Fig. 5 weist der Rohrkörper (1) die
Querschnittsform einer Düse auf und besteht aus
ingesamt drei Kammern (23, 24, 25) mit je einer
Zuführungsleitung (3) für das einzufüllende Fluid
und ist in insgesamt drei axial zueinander
versetzten Radialebenen (26, 27, 28) jeweils mit
mehreren von dem zu messenden Strömungsfluid
beaufschlagbaren Öffnungen (29, 30, 31) versehen,
die über jeweils getrennte
Ringleitungen (32, 33, 34) miteinander verbunden
sind. Aufgrund seiner sowohl radial als auch axial
symmetrischen Form kann dieser Rohrkörper (1) in
beiden Richtungen zur Fluidmengenmessung verwendet
werden. Wenn beispielsweise ein oder mehrere
Öffnungen (29) der Ringleitung (32) verstopft,
defekt oder sonstwie für eine Druckmessung
ausfallen und die Öffnungen (31) der zweiten
Ringleitung (34) einwandfrei sind, kann der
Rohrkörper (1) um 180° gewendet und bei gleicher
Strömungsrichtung des Pfeiles (35) weiterhin zur
Fluidmengenmessung verwendet werden.
Gleiches gilt auch für den Rohrkörper (1)
gemäß Fig. 6, der sich von dem der Fig. 5
lediglich dadurch unterscheidet, daß er mit nur
einer Kammer (36) versehen ist. Ansonsten sind mit
der Fig. 5 übereinstimmende Teile mit gleichen
Bezugsziffern bezeichnet.
Sämtliche mit dem Rohrkörper (1) in
Verbindung stehenden Leitungen (3) und
Ringleitungen (18, 19; 32, 33, 34) des
Differenzdruckmeßgerätes (4) bestehen gleichfalls
aus entropieelastischen Werkstoffen. Diese
Leitungen können entweder durch im
Strömungskanal (2) angeordnete Öffnungen
hindurchgeführt oder derart in die Außenhaut der
Kammern (8, 9; 23, 24, 25, 36) eingebettet werden,
daß sie ohne eine Quetschung aus der jeweiligen
Endöffnung (20, 37) des Strömungskanals (2)
herausgeführt und dann mit den betreffenden
Leitungen ihres Bestimmungszweckes, also die
Ringleitungen (18, 19; 32, 33, 34) mit dem
Differenzdruckmeßgerät (4) und die
Zuführungsleitungen (3) für das Fluid zum
Aufblähen mit einer entsprechenden Preßluftflasche
oder einem sonstigen Fluidspender zum Aufblähen
verbunden werden.
Auch die Herausnahme des jeweiligen
Rohrkörpers (1) aus dem Strömungskanal erfolgt
werkzeuglos. Zu diesem Zweck werden die
Rückschlagventile (10) betätigt und sogleich durch
Zusammendrücken der Kammerwände von Hand das Fluid
in den Kammern (8, 9; 23, 24, 25, 36)
herausgepreßt. Hiernach wird der Rohrkörper (1)
aus dem Strömungskanal (2) entnommen,
zusammengefaltet und an seinen neuen
Bestimmungsort transportiert.
Bezugszeichenliste:
1 Rohrkörper
2 Strömungskabel
3 Zuführungsleitung
4 Differenzdruckmeßgerät
5 in den Strömungskanal 2 endende Leitung
6 zweite Leitung des Differenzdruckmeßgerätes 4
7 Atmosphäre
8, 9; 23, 24, 25; 36 Kammern
10 Rückschlagventil
11 Manometer
12, 13 Wandungen der Kammern 8, 9
14, 15; 26, 27, 28 Radialebenen
16, 17; 29, 30, 31 Öffnungen
18, 19; 32, 33, 34 Ringleitungen
20, 37 Ende des Strömungskanals 2
21 Steuerleitung
22 Steuergerät
35 Pfeil der Strömungsrichtung des Fluids
2 Strömungskabel
3 Zuführungsleitung
4 Differenzdruckmeßgerät
5 in den Strömungskanal 2 endende Leitung
6 zweite Leitung des Differenzdruckmeßgerätes 4
7 Atmosphäre
8, 9; 23, 24, 25; 36 Kammern
10 Rückschlagventil
11 Manometer
12, 13 Wandungen der Kammern 8, 9
14, 15; 26, 27, 28 Radialebenen
16, 17; 29, 30, 31 Öffnungen
18, 19; 32, 33, 34 Ringleitungen
20, 37 Ende des Strömungskanals 2
21 Steuerleitung
22 Steuergerät
35 Pfeil der Strömungsrichtung des Fluids
Claims (13)
1. Vorrichtung zur Fluidmengenmessung in
einem Strömungskanal, insbesondere in einer
Luttenleitung, bestehend aus einem Rohrkörper mit
mindestens einer ersten in dem Strömungskanal
endenden Leitung eines Differenzdruckmeßgerätes,
dessen zweite Leitung entweder gleichfalls in den
Strömungskanal oder in seine Umgebung endet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohrkörper (1) aus einem
entropieelastischen Material besteht und ganz oder
teilweise in den Strömungskanal (2) einsetzbar und
sodann auf eine vorherbestimmbare,
radialsymmetrische Form aufblähbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der aufblähbare Rohrkörper (1) werkzeuglos in
den Strömungskanal (2) einsetzbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohrkörper (1) mit einem Gas, wie Luft,
Helium oder Stickstoff, oder mit einer
Flüssigkeit, wie Wasser, aufblähbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der
Rohrkörper (1) die Querschnittsform eines
Diffusors aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der
Rohrkörper (1) mit der Querschnittsform einer Düse
versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der
Rohrkörper (1) aus mehreren pneumatisch und/oder
hydraulisch voneinander getrennten
Kammern (8, 9, 23, 24, 25, 36) besteht, die in
aufgeblähtem Zustand gemeinsam die
Querschnittsform eines Diffusors oder einer Düse
bilden.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß jede
Kammer (8, 9, 23, 24, 25, 36) für das
einzufüllende Fluid zur Aufblähung mit einer
Zuführungsleitung (3) versehen ist, in welcher
sich ein Rückschlagventil (10) befindet.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß in jeder
Zuführungsleitung (3) einer
Kammer (8, 9, 23, 24, 25, 36) für das
einzufüllende Fluid ein Manometer (11) angeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der
Rohrkörper (1) an seiner dem zu messenden Fluid
zugewandten Außenfläche glatt ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Wandungen (12, 13) einer jeden
Kammer (8, 9, 23, 24, 25, 36) aus Gummi oder
Kunststoff bestehen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der
entropieelastische Werkstoff der
Wandungen (12, 13) der
Kammern (8, 9, 23, 24, 25, 36) innen und/oder
außen mit einem Gewebe oder einem Netzkörper aus
Kunststoff, wie Polyacrylnitril, verstärkt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der
Rohrkörper (1) in zwei axial zueinander versetzten
parallelen Radialebenen (14, 15, 26, 27, 28)
jeweils mit mehreren von dem zu messenden
Strömungsfluid beaufschlagbaren
Öffnungen (16, 17, 29, 30, 31) versehen ist, die
jeweils über getrennte
Ringleitungen (18, 19, 32, 33, 34) miteinander
verbunden sind, von denen die eine (18, 32, 34)
mit der ersten (5) und die andere (19, 33) mit der
zweiten Leitung (6) des
Differenzdruckmeßgerätes (4) meßtechnisch
verbindbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß sämtliche mit
dem Rohrkörper (1) in Verbindung stehenden
Ringleitungen (18, 19, 32, 33, 34) des
Differenzdruckmeßgerätes (4) sowie die
Zuführungsleitungen (3) für das Fluid zum
Aufblähen gleichfalls aus entropieelastischen
Werkstoffen bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883824929 DE3824929A1 (de) | 1988-07-22 | 1988-07-22 | Vorrichtung zur fluidmengenmessung in einem stroemungskanal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883824929 DE3824929A1 (de) | 1988-07-22 | 1988-07-22 | Vorrichtung zur fluidmengenmessung in einem stroemungskanal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3824929A1 true DE3824929A1 (de) | 1990-01-25 |
Family
ID=6359316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883824929 Withdrawn DE3824929A1 (de) | 1988-07-22 | 1988-07-22 | Vorrichtung zur fluidmengenmessung in einem stroemungskanal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3824929A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2246671A1 (de) * | 2009-04-27 | 2010-11-03 | TROX GmbH | Sensoreinrichtung zur Erfassung von Differenzdrücken eines strömenden Mediums in einem Kanal |
| CN113819962A (zh) * | 2021-10-19 | 2021-12-21 | 承德菲时博特自动化设备有限公司 | 一种双楔型流量计 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1387616A (en) * | 1971-04-30 | 1975-03-19 | Aeroquip Corp | Flow measurement and control |
| DE2839916A1 (de) * | 1978-09-14 | 1980-03-27 | Treiber Karl Heinz Dr Ing | Flexibles messinstrument zur erfassung des volumenstromes |
-
1988
- 1988-07-22 DE DE19883824929 patent/DE3824929A1/de not_active Withdrawn
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