DE3824110A1 - Verfahren zur herstellung und reinigung von an ihrem 5'-ende phosphorylierten oligo- und jpolynukleotidsequenzen und reagenz zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zur herstellung und reinigung von an ihrem 5'-ende phosphorylierten oligo- und jpolynukleotidsequenzen und reagenz zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Phosphorylierungsreagenz,
ein Verfahren zu seiner Herstellung sowie ein Verfahren
zur Herstellung und Reinigung von an ihrem 5′-Ende
phosphorylierten Oligo- und Polynukleotidsequenzen
unter Verwendung des Phosphorylierungsreagenzes.
Oligo- und Polynukleotide finden als Träger von Erbin
formation in der Gentechnologie eine weite Verwendung.
Ihre chemische Synthese erlangt daher mit dem Fortschreiten
der Biotechnologie immer mehr an Bedeutung. So sind
bisher schon die Gene für pharmakologisch wirksame Sub
stanzen wie Insulin, Interferron oder Somatostatin
hergestellt worden.
Die Synthese von Polynukleotiden erfolgt entweder auf
enzymatischem oder chemischem Wege. Bei der chemischen
Synthese wird im allgemeinen so vorgegangen, daß man
die 3′- bzw. 5′-Hydroxygruppen und gegebenenfalls
weitere Hydroxy- oder Aminogruppen der Nukleoside in
üblicher Weise schützt und mittels reaktiven Phosphorver
bindungen zwei Nukleoside durch eine 3′,5′-Internukleotid
phosphodiesterbindung verknüpft. Im allgemeinen wird
die gezielte Synthese von Biopolymersequenzen wie z.B.
Polynukleotiden an Festphasen bevorzugt. Dabei wird an
einer festen Phase ein erstes Nukleosid bzw. Nukleotid
gebunden und anschließend mittels bekannten chemischen
oder enzymatischen Verfahren durch stufenweises Aneinander
knüpfen der jeweiligen Nukleotide das gewünschte Polynuk
leotid aufgebaut. Eine solche Festphasensynthese zeigt
eine Reihe von Vorteilen gegenüber einer Synthese in
Lösung, da die wachsende Polynukleotidkette auf einfache
Weise von anderen Komponenten des Reaktionsgemisches
abgetrennt werden kann. So ist es z.B. möglich, chromato
graphische Trennmethoden durch einfache Wasch- und
Filtrationsverfahren zu ersetzen und die Reaktionen
beliebig oft zu wiederholen, um auf diese Weise die
Ausbeuten zu erhöhen. Auch die Löslichkeit der einzel
nen Polynukleotidderivate ist bei dieser Vorgehensweise
nicht mehr von Bedeutung, da die einzelnen Reaktionen
in heterogener Phase ablaufen. Aufgrund der einfachen
Wasch- und Filtrationsmethoden an einer Festphase wird
es möglich, die Polynukleotidsynthese automatisch
durchzuführen.
Als besonders geeignet für die Synthese an festen
Phasen hat sich die phosphoramitidmethode von Matteucci,
M.D. und Caruthers, M.H. J. Am. Chem. Soc. (1981) 103,
3185-3191 erwiesen.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß alle üblichen Synthese
verfahren den Nachteil haben, daß sie nach dem Entschützen
Polynukleotide mit einem freien 5′-Hydroxyende ergeben.
Solche nicht phosphorylierten Polynukleotide sind
jedoch für biologische Prozesse normalerweise nicht
brauchbar, weil in der Regel dafür Nukleotidketten
benötigt werden, die an ihrem 5′-Ende einen Monophosphat
rest aufweisen.
Obwohl es wünschenswert ist, bei der Synthese auch die
5′-Endphosphorylierung auf chemischem Wege durchzuführen,
um auch diesen Syntheseschritt automatisch durchführen
zu können, werden aufgrund mangelnder Praktikabilität
der bekannten chemischen Reagenzien weiterhin enzymatische
Phosphorylierungsmethoden bevorzugt. Solche enzymatischen
Phosphorylierungen mit z.B. Polynukleotidkinase und
ATP weisen jedoch den Nachteil auf, daß aufgrund von
inaktivem Enzym, ungenau eingestelltem Puffer oder dem
Auftreten von inhibierenden Stoffen die Kinasereaktion
nicht oder nur unvollständig abläuft.
Längere Polynukleotide sind ab einer Größe von etwa 40
Basen aufwärts in der Polyacrylamidgelelektrophorese
analytisch schlecht von sequenzgleichen, nicht 5′-phos
phorylierten zu unterscheiden, so daß es schwierig ist,
die Reinheit des Produktes zu überprüfen. Eine hohe
Reinheit an 5′-phosphoryliertem Material ist jedoch
z.B. bei der Klonierung von Genen unbedingt erforder
lich, da auch die nichtphosphorylierten Polynukleotide
mit dem entsprechenden Gegenstück der DNA beim Klo
nieren hybridisieren, ohne jedoch ligiert zu werden.
Die Anwesenheit solcher 5′-Hydroxypolynukleotide führt
somit zu geringen Ausbeuten an kloniertem Material.
Dies hat zu einer Reihe von Versuchen geführt, die End
phosphorylierung von Oligonukleotiden auf rein chemischem
Wege durchzuführen.
E. Ullmann und J. Engels, Tetrahedron Letters, (1986)
27, 1023-1026 beschreiben ein Verfahren zur Phosphory
lierung des 5′-Endes eines Oligonukleotides durch
chemische Umsetzung mit einem monovalenten Phosphory
lierungsmittel. Dabei wird das Nukleotid mit einem
Phosphorylierungsmittel auf Phosphoramiditbasis umge
setzt und mittels Standardverfahren zum Phosphat oxi
diert. Wird dabei ein Phosphorylierungsagens verwendet,
das eine Nitrophenylethylgruppe enthält, dann kann der
damit erhaltene 5′-Phosphodiester an einer Reversed
Phase HPLC vom nicht umgesetzten Material abgetrennt
werden. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß
eine schonende Entschützung und gleichzeitige Reinigung
an einer festen Phase nicht möglich ist. Außerdem
besitzt die Nitrophenylethylgruppe nur eine geringe
Hydrophobizität, so daß entsprechende Oligonukleotide
mit Basenlängen größer als 15 schlecht mittels Reversed
Phase HPLC zu reinigen sind.
EP-A 8 51 10 454 beschreibt die Abtrennung und Reinigung
von durch Tritylierung an ihrem 5′-Ende lipophil ge
schützten Oligonukleotiden von nicht umgesetztem Material
mittels hydrophober Wechselwirkung an einer Reversed
Phase Matrix. Auf diese Weise werden jedoch keine
5′-Phosphatoligonukleotide erhalten.
T. Horn und M.S. Urdea, DNA (1986) 5, 421-426 beschrei
ben eine chemische Phosphorylierung des 5′-Endes nach
der Phosphoramiditmethode, die zur Anwendung bei der
automatischen Oligonukleotidsynthese geeignet ist.
Dabei wird ein an eine feste Phase gebundenes Oligo
nukleotid mit Bis-(β-cyanoethoxy)-N,N-diisopropylamino
phosphin umgesetzt. Dieses Verfahren weist jedoch den
Nachteil auf, daß die Schutzgruppen schon beim Lösen
der Oligonukleotidkette von der Festphase abgespalten
werden. Damit besteht keine Möglichkeit, die Phosphat
schutzgruppe zur Reinigung auszunutzen. Aus diesem
Grunde müssen die Schutzgruppen von dem fertigen phos
phorylierten Oligonukleotidprodukt mittels zeitauf
wendigen und verlustreichen chromatographischen Verfah
ren abgetrennt werden.
G.R. Gough et al., Proceedings of the International
Symposium on Chemical Synthesis of Nucleic Acids,
Egestorf, Deutschland 1980, (ISBN 0 904147 26 6) Seite
99 bis 102 beschreiben ein Verfahren zum Einführen von
3′- bzw. 5′-Phosphatabkömmlingen in Oligodesoxyribo
nukleotiden. Dabei wird in einem Lösungsmittel ein an
seinem 3′-Ende mit einem Ribonukleotid versehenes ge
schütztes Trinukleotid mit einem 2′,3′-tritylierten
Uridin durch eine 5′-5′-Phosphodiesterbindung zu einem
Tetranukleotid verknüpft, welches anschließend mittels
einer ersten Perjodatoxidation, der eine Detritylierung
mit anschließender enzymatischer Behandlung durch eine
Phosphatase folgt und mittels einer zweiten Perjodat
oxidation zum 5′-phosphorylierten Dinukleotid umgesetzt
wird. Dieses Verfahren zeigt jedoch eine für die Syn
these von Polynukleotiden viel zu geringe Ausbeute und
ist zudem nicht an einer festen Phase durchführbar. Um
reine Oligonukleotide zu erhalten sind deshalb zeitauf
wendige und an Substanz verlustreiche Chromatographiever
fahren notwendig. Die Herstellung von Polynukleotiden
ist bei den angegebenen Ausbeuten von maximal 70% für
einen einzigen Verfahrensschritt nicht möglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die zu
vor geschilderten Nachteile zu überwinden und ein che
misches Verfahren zur Herstellung von an ihrem 5′-Ende
phosphorylierten Oligo- und Polynukleotidsequenzen
bereitzustellen, das an einer festen Phase durchgeführt
werden kann und durch das auf einfache Weise und mit
hoher Ausbeute insbesondere auf automatischem Wege die
jeweils gewünschten Polynukleotidsequenzen erhalten
werden.
Diese Aufgabe wird durch das in den Ansprüchen defi
nierte Verfahren gelöst.
Erfindungsgemäß werden die Polynukleotide in der jeweils
gewünschten Sequenz nach an sich bekannten Verfahren
gewonnen. Dabei wird im allgemeinen so vorgegangen, daß
man die 3′- und 5′-Hydroxygruppen und gegebenenfalls
noch weitere Amino- oder Hydroxygruppen der Nukleoside
in üblicher Weise schützt und mittels reaktiven Phosphor
verbindungen zwei Nukleoside durch eine 3′-5′-lnternukleo
tidphosphordiesterbindung verknüpft. Solche Verfahren
sind dem Fachmann bekannt und sind z.B. zusammenfassend
in E.L. Winnacker, Gene und Klone VHC 1985, Seiten 44
bis 61, die hiermit ausdrücklich zum Teil der Beschreibung
gemacht wird, beschrieben.
Im erfindungsgemäßen Verfahren finden sowohl Polydes
oxyribonukleotide als auch Polyribonukleotide Verwen
dung, jedoch müssen bei letzterem die 2′- und 3′-Hydroxy
gruppen in geschützter Form vorliegen.
Die so auf herkömmliche Art gewonnenen 5′-Hydroxy
polynukleotide werden erfindungsgemäß an ihrem unge
schützten 5′-Ende mit einem Phosphorylierungsreagenz
umgesetzt, welches in gamma- und delta-Stellung zum
Phosphorester einen gegebenenfalls geschützten Diol und
in beta-Stellung eine positive Austrittsgruppe, vorzugs
weise ein H-Atom aufweist und das einen an einer Reversed
Phase Matrix haftenden hydrophoben Rest enthält oder
ein an einen Antikörper bindendes Hapten aufweist.
Anschließend werden die zum Phosphor gamma- und delta
ständigen Hydroxyde zu Aldehyden oxidiert und die
kationische Austrittsgruppe, die vorzugsweise ein
Proton darstellt und mittels einer Base abstrahiert
wird, abgespalten. Durch diese β-Eliminierung wird die
Phosphordiesterbindung gelöst und die 5′-phosphorylierte
Polynukleotidkette freigesetzt.
Vorzugsweise wird ein Phosphorylierungsreagenz der
allgemeinen Formel I
verwendet, wobei
P eine mit einer OH-Gruppe reaktive Phosphat- oder Phosphitgruppe und
R eine abspaltbare OH-Schutzgruppe darstellt,
X=E, OH, Halogen, Alkyl oder Alkoxy ist oder eine O-, N-, Alkylen- oder Oxyalkylenoxy-Brücke zu B, B1 oder B3 darstellt,
einer der Substituenten B bis B3 eine hydrophobe Veranke rungsgruppe oder ein an einen Antikörper bindendes Hapten darstellt, die anderen Substituenten B bis B3 H oder niedrig Alkyl, B2 auch eine Einfachbindung, bedeu ten.
P eine mit einer OH-Gruppe reaktive Phosphat- oder Phosphitgruppe und
R eine abspaltbare OH-Schutzgruppe darstellt,
X=E, OH, Halogen, Alkyl oder Alkoxy ist oder eine O-, N-, Alkylen- oder Oxyalkylenoxy-Brücke zu B, B1 oder B3 darstellt,
einer der Substituenten B bis B3 eine hydrophobe Veranke rungsgruppe oder ein an einen Antikörper bindendes Hapten darstellt, die anderen Substituenten B bis B3 H oder niedrig Alkyl, B2 auch eine Einfachbindung, bedeu ten.
Stellt X eine Brücke zu B, B1 oder B3 dar, so ist es
ein Sauerstoffatom, welches über eine Etherbindung die
Brücke herstellt, ein N-Atom oder eine Alkylen- oder
Oxyalkoxygruppe und vorzugsweise eine Methylengruppe.
Ist P eine Phosphitgruppe, so wird diese vorzugsweise
mit Jod zum Phosphat oxidiert.
Besonders bevorzugt sind solche Reagenzien, bei denen
die beiden benachbarten Hydroxylgruppen des Diols in
cis-Stellung zueinander stehen.
In der obigen Formel sind unter einer hydrophoben
Verankerungsgruppe solche Gruppen zu verstehen, die an
einer Reversed Phase Matrix haften. Im erfindungsgemäs
sen Verfahren werden dafür zweckmäßigerweise Alkylgrup
pen mit 6 bis 20, insbesondere mit 8 bis 18 C-Atomen,
eine Arylgruppe, eine substituierte Aryl- oder hetero
cyclische Arylgruppe oder substituierte Alkylgruppe
verwendet. Vorzugsweise stellt B eine Naphthyl-, eine
Mono-, Di- oder Trinitrobenzyl- oder eine Dinitrobenzyl
oxyethylgruppe dar.
Zweckmäßigerweise werden im erfindungsgemäßen Verfahren
solche Reagenzien verwendet, bei denen X eine Brücke zu
B derart ausbildet, daß ein Ring entsteht, der die bei
den benachbarten Hydroxyle enthält. Vorzugsweise ist
dabei X ein Sauerstoffatom und als Ringsystem wird
zweckmäßigerweise ein Zucker verwendet.
Erfindungsgemäß besonders bevorzugte Reste sind N3-sub
stituierte Uracile, im besonderen N3-(3,5-Dinitrobenzyl
oxyethyl)-2′,3′-o-dibenzoyluracil und N3-Octyl-2′,3′-
dibenzoyluracil. Es hat sich gezeigt, daß sich das
erfindungsgemäße Verfahren besonders gut mit N3-Octyl-
2′,3′-o-dibenzoyluridin-5′-o-(2-cyanoethyldiisopropyl
amido-phosphit) oder mit N3-(3,5-dinitrobenzyloxyethyl)-
2′,3′-o-dibenzoyluridin-5′-o-(2-cyanoethyl)-diisopropyl
amidophosphit als phosphorylierungsreagenz durchführen
läßt.
Erfindungsgemäß ist es jedoch auch möglich solche Rea
genzien zu verwenden, bei denen B ein Hapten darstellt.
Dabei werden zuerst in an sich bekannter Weise Antikör
per, vorzugsweise monoklonale Antikörper, die gegen das
gewünschte Hapten gerichtet sind, erzeugt und isoliert
und mittels üblichen Verfahren an einer Matrix immobili
siert. Bevorzugt wird als Hapten eine Dinitrophenylben
zyloxyethylgruppe oder Dinitrophenyl-ε-aminohexansäure.
Das Phosphorylierungsreagenz der allgemeinen Formel I
wird durch dem Fachmann bekannte Kupplungsreaktionen an
das 5′-Ende der Nukleotidkette ansynthetisiert. Dabei
wird das freie 5′-Hydroxyende der Kette mit der Phos
phat- bzw. Phosphitgruppe umgesetzt. Zweckmäßigerweise
wird hierbei nach dem gleichen Verfahren vorgegangen,
das auch zur Synthese der Polynukleotidkette angewendet
wird, wobei man vorzugsweise nach dem sogenannten
Phosphoramiditverfahren vorgeht. In diesem Fall wird
erfindungsgemäß ein Reagenz der allgemeinen Formel I
verwendet, bei dem der Rest P ein Amidophosphitrest
ist. Dabei wird das Reagenz üblicherweise in Gegenwart
von Tetrazol mit dem Polynukleotid umgesetzt.
Das Abspalten der Schutzgruppen wird mittels üblichen
bekannten Verfahren durchgeführt. Wird das erfindungs
gemäß bevorzugte Reagenz mit Benzoyl geschützten Hydroxy
len und mit Cyanoethylphosphitestern verwendet, so ist
es möglich, beide Schutzgruppen gleichzeitig abzuspalten.
Dafür wird vorzugsweise eine wäßrige Ammoniaklösung
verwendet. Das Entschützen kann jedoch auch in zwei
getrennten Stufen durchgeführt werden, wobei zuerst die
Cyanoethylgruppen in nicht wäßriger Lösung mit einer
starken organischen Base abgespalten werden. Als starke
Base wird vorzugsweise Diisopropylethylamin und insbe
sondere 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en und als
Lösungsmittel Pyridin verwendet. Anschließend werden
die O-Benzoylgruppen und die Schutzgruppen der Nukleo
basen mit konzentrierter wäßriger Ammoniaklösung abge
spalten. Dieses zweistufige Verfahren hat zum Vorteil,
daß dabei keine Aminolyse der Phosphortriestergruppe
auftreten kann.
Nach dem Entschützen wird die phosphorylierte Polynuk
leotidkette an eine Matrix gebunden und von den Reagen
zien und vom nicht umgesetzten Material abgetrennt. Als
Matrix wird erfindungsgemäß eine Reversed Phase Matrix
oder eine Affinitätsmatrix verwendet.
Als Reversed Phase Matrix wird vorzugsweise ein käuf
liches Präparat verwendet, wie es von verschiedenen
Firmen, wie z.B. Kieselgel 60 RP-18 der Firma Merck,
Darmstadt, vertrieben wird. Üblicherweise handelt es
sich dabei um mit längerkettigen Kohlenwasserstoffen
beschichtetes Kieselgelmaterial, wobei erfindungsgemäß
Materialien Verwendung finden, die mit einer Kohlenwas
serstoffkette von C8 bis C18 beschichtet sind. Je nach
Art des aufzutrennenden Materials ist es jedoch möglich,
auch andere Reversed Phase Materialien zu verwenden.
Als Affinitätsmatrix wird erfindungsgemäß eine Matrix
verwendet, die immobilisierte, vorzugsweise monoklonale,
Antikörper enthält, die gegen das Phosphorylierungsagens
und zwar im besonderen gegen den Rest B als Hapten
gerichtet sind. Die Herstellung und Isolierung von
gegen ein bestimmtes Hapten gerichteter Antikörper ist
dem Fachmann bekannt. Die Antikörper werden in an sich
bekannter Weise auf ein Trägermaterial immobilisiert.
Zweckmäßigerweise werden solche Trägermaterialien
verwendet, die mit dem Antikörper kuppelnde Gruppen
enthalten, wie z.B. reaktive Polystyrole, insbesondere
Chlormethylpolystyrol oder Oxirane enthaltende Polyacryl
amidkugeln, die unter dem Namen Eupergit C von der
Firma Röhm Pharma GmbH, Weiterstadt, erhältlich sind.
Obwohl es auch möglich ist, das erfindungsgemäße Ver
fahren im sogenannten Batch-Verfahren durchzuführen,
wird das Matrixmaterial vorzugsweise in eine Säule ge
füllt verwendet. Das erfindungsgemäße Verfahren kann
sowohl mit einfachen, mit dem Matrixmaterial gefüllten
Säulen als auch mit entsprechend gefüllten HPLC-Säulen
durchgeführt werden. In einer bevorzugten Ausführungs
form werden einfache Kartuschen, wie z.B. eine RP-C18-
Kartusche der Firma Baker, Phillipsburg, New Jersey,
USA, verwendet.
Die Oxidation der Diole wird zweckmäßigerweise an den
festphasengebundenen Polynukleotiden durchgeführt.
Dabei wird das mit Substanz beladene Matrixmaterial mit
einer Lösung eines Oxidationsmittels behandelt. Als
Oxidationsmittel finden alle Substanzen Verwendung, die
Hydroxygruppen schonend zu Aldehyden oxidieren. Vorzugs
weise werden jedoch Perjodate und Bleitetraacetate
verwendet.
Gegenstand der Erfindung ist weiter ein Verfahren zur
Darstellung des Phosphorylierungsreagenzes. Dabei wird
ein Diol der allgemeinen Formel II
in der Y bis Y3 gleich B bis B3 sind oder eine mit
B bis B3 verknüpfbare Gruppe darstellen und X und B bis
B3 die in Anspruch 1 definierte Bedeutung aufweisen,
zuerst mit einem die benachbarten Diolhydroxyle schützen
den Reagenz und dann die endständige Hydroxygruppe mit
einer Phosphorverbindung der allgemeinen Formel (R1R2R3)P
(R1R2R3)PO oder P(R1-5)5 umsetzt, wobei die Reste R1-R5
gleich oder verschieden sind und gut hydrolysierbare
Austrittsgruppen darstellen.
Die Herstellungsweisen solcher Diole der allgemeinen
Formel II sind vielfältig und dem Fachmann bestens
bekannt. So ist es z.B. möglich, ausgehend von einer
β, γ-ungesättigten Fettsäure durch Reduktion der Car
bonsäurefunktion mit LiBH4 einen γ, δ-ungesättigten
Alkohol darzustellen, der wiederum durch Umsetzen der
Doppelbindung mit HOCl oder vorzugsweise mit OsO4 oder
MnO- 4 in den gewünschten Diol überführt wird. Eine
weitere Möglichkeit, Verbindungen der Formel II darzu
stellen besteht in der Umsetzung von Glycerinaldehyd
mit Acetaldehyd mittels einer Aldoladdition und an
schließender Verknüpfung des Restes B mit der Aldehyd
funktion sowie Oxidation der gebildeten Doppelbindung
zum Diol.
Bevorzugt wird als Diol der allgemeinen Formel II ein
Kohlenhydrat, insbesondere ein Zucker wie ein Penta-
oder Hexasaccharid verwendet. Zweckmäßigerweise werden
dazu erfindungsgemäß Ribosen, Glucosen, Mannosen,
Allosen und andere geeignete Zucker verwendet, die
leicht mit einem Rest B auf an sich bekannte Weise ver
knüpft werden. Besonders bevorzugt werden erfindungsge
mäß Ribonukleoside wie z.B. Adenosin, Uridin, Guanosin,
Cytidin, Inosin und Thymidin oder andere mit Ribose
verknüpfte Naturstoffe wie z.B. Riboflavine als Diole
der allgemeinen Formel Il verwendet.
Solche leicht zugänglichen Diole werden gegebenenfalls
nach dem Schützen weiterer reaktiver Gruppen mit einem
Hapten oder einer hydrophoben Verankerungsgruppe wie
z.B. einer langkettigen Fettsäure, einem Alkohol oder
einem aromatischen Ringsystem wie Naphthalin bzw. deren
substituierten Derivate umgesetzt.
Diese hydrophoben Reste bzw. das Hapten wird, sofern es
nicht schon von vorneherein im Diolmolekül vorhanden
ist, wie z.B. bei langkettigen Alkoholen, mittels dem
Fachmann bekannten Verfahren mit dem Diolrest verknüpft.
Hierfür haben sich insbesonders Reaktionen mit einer
Aldehydgruppe oder auch einfache nukleophile Substitut
ionen z.B. mittels Jod oder Paratolulsulfonat als Aus
trittsgruppen bewährt.
Als Schutzgruppen für die benachbarten Diole sind
insbesondere Benzoesäure oder Aceton geeignet, die zu
den entsprechenden Benzoesäureestern bzw. zur Isopropyliden
verbindung unter Wasserabspaltung umgesetzt werden, und
als Schutzgruppe für die endständige üblicherweise
5′-Hydroxygruppe wird vorzugsweise ein Dimethoxytrityl
chlorid oder ein Anisoylderivat verwendet.
Als Phosphorverbindungen, die erfindungsgemäß mit dem
freien Hydroxylende des Diols umgesetzt wird, haben
sich sowohl drei- als auch fünfwertige Verbindungen des
Phosphors als geeignet erwiesen. Vorzugsweise werden im
erfindungsgemäßen Verfahren jedoch dreiwertige Phosphor
verbindungen wie Phosphoramidite verwendet, die nach
Verknüpfung mit dem freien Hydroxyende des Diols der
allgemeinen Formel II mittels Jod zum fünfwertigen
Phosphat oxidiert werden. Insbesondere wird diese Oxi
dation nach dem Umsetzen des erfindungsgemäßen Phos
phorylierungsreagenzes der allgemeinen Formel I mit dem
Polynukleotid durchgeführt.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es
möglich, an ihrem 5′-Ende phosphorylierte Polynukleotide
auf einfache Weise und mit hoher Ausbeute herzustellen,
ohne daß das Produkt die in biologischen Experimenten
störenden, nicht phosphorylierten Polynukleotide enthält.
Auf diese Weise können Polynukleotide mit Längen von
über 50 Monomeren hergestellt werden, die auch in einer
Polyacrylamid Gelelektrophorese ein reines Produkt
zeigen. Werden die erfindungsgemäß bevorzugten Phosphor
amiditderivate als Phosphorylierungsreagenz der allge
meinen Formel I verwendet, so ist es möglich, das
erfindungsgemäße Verfahren in der gebräuchlichen DNA-Syn
thesestrategie anzuwenden. Die erfindungsgemäßen Phos
phorylierungsreagenzien sind leicht zugänglich und die
Reinigung und Abspaltung der jeweiligen Reagenzien
werden mit einfachen käuflichen Substanzen durchgeführt.
Durch das Anlagern der Polynukleotide an eine feste
Phase ist das zeitraubende und verlustreiche Abtrennen
der Reagenzien mittels chromatographischen Methoden
unnötig geworden, da diese einfach mit einem Lösungsmit
tel abgespült werden. Die Gewinnung des gereinigten
5′-phosphorylierten Polynukleotids wird mit üblichen
Reversed-Phase-HPLC-Puffern durchgeführt. Diese sind
dampfflüchtig und entweichen daher bei der Gefrier
trocknung. Auf diese Weise wird ein Polynukleotid
erhalten, das sich völlig gleich verhält wie ein her
kömmlich durch eine enzymatische Kinasereaktion gewonne
nes 5′-phosphoryliertes Polynukleotid. Da sämtliche
Verfahrensmaßnahmen an fester Phase und durch Zupipet
tieren der gelösten Reagenzien durchgeführt werden ist
es möglich, das erfindungsgemäße Verfahren zu automati
sieren. Dadurch kann die Reinigung und anschließende
Klonierung dieser Oligonukleotide an einem einzigen Tag
durchgeführt werden.
In 100 ml Tetrahydrofuran werden zuerst 70 ml
Glykol und dann 0,67 g Natrium (28,0 mMol) gelöst
und nach Abkühlen auf 0°C 5,0 g 3,5-Dinitrobenzyl
chlorid (26,0 mMol, gelöst in 40 ml Tetrahydrofuran)
innerhalb 2 Stunden unter Rühren bei 0°C zugetropft.
Man läßt die Lösung sich auf Raumtemperatur erwärmen
und rührt, bis die Reaktion vollständig abgelaufen
ist. Das Reaktionsende wird mittels einem Dünnschicht
chromatogramm bestimmt, Eluens: Essigsäureethylester;
rF=0,58. Anschließend wird der gesamte Ansatz
mit 700 ml gesättigter NaHCO3-Lösung ausgeschüttelt.
Die organische Phase schüttelt man zweimal mit je
100 ml Dichlormethan und wäscht anschließend
zweimal mit je 300 ml Wasser. Nach dem Trocknen
der Dichlormethan-Phase wird das Lösungsmittel
unter Vakuum abgedampft und der Rückstand aus
Toluol kristallisiert. Die Ausbeute beträgt 4,2 g
(66,7%). Im 1H-NMR sind die 1H-Resonanzen qualita
tiv und quantitativ dem Produktmolekül zuortbar.
Das Massenspektrum zeigt einen Massenpeak beim
Verhältnis m/e 242 (berechnete relative Molekular
masse (C9H10N2O6):242).
4,0 g 3,5-Dinitrobenzyloxyethanol (16,3 mMol) und
6,0 g p-Toluolsulfonsäurechlorid (28,0 mMol)
werden in 80 ml Pyridin gelöst und bei Raumtempera
tur gerührt. Das Reaktionsende ist nach ca. 3 Stun
den erreicht. Das Reaktionsende wird mittels einem
Dünnschichtchromatogramm bestimmt. (Eluens: Essig
säureethylester, n-Hexan 7 : 3; rF=0,82). Nach
Abdampfen des Pyridins unter Vakuum wird der
Rückstand mit 700 ml 5%iger Na2CO3-Lösung ausge
schüttelt. Die organische Phase schüttelt man
zuerst zweimal mit je 100 ml Dichlormethan aus und
wäscht anschließend zweimal mit je 300 ml Wasser.
Nach dem Trocknen der Dichlormethan-Phase über
Na2SO4 wird das Lösungsmittel unter Vakuum abge
dampft und der Rückstand aus Toluol kristallisiert.
Die Ausbeute beträgt 5,9 g (91,4%). Im ¹H-NMR sind
die 1H-Resonanzen qualitativ und quantitativ dem
Produktmolekül zuortbar. Elementaranalyse, berechnet
(%)/ gefunden (%), (C16H16N2O8S1): C, 48, 48 / 49, 47;
H, 4,07 / 4,14; N, 7,07 / 7,30. Das MS zeigt einen
Massenpeak beim Verhältnis m/e 396 (berechnete
relative Molekularmasse: 396).
Zu einer Lösung von 6,0 g Uridin (24,6 mMol) in
90 ml Pyridin werden bei 0°C 9,15 g 4,4′-Dimethoxy
tritylchlorid (27,1 mMol) gegeben. Nach einer
Stunde Reaktion bei 0°C und weiteren drei Stunden
bei Raumtemperatur, wobei die Reaktion durch Dünn
schichtchromatographie kontrolliert wird (Eluens:
Dichlormethan, Ethanol, Pyridin 94,5 : 5 : 0,5, rF=0,23)
werden 6,6 ml Benzoylchlorid zugegeben und weitere
30 Minuten gerührt (rF=0,70). Hiernach hydrolysiert
man mit 20 ml H2O für 15 Minuten und dampft im
Vakuum ein. Der Rückstand wird mit 600 ml 5%iger
Na2CO3-Lösung ausgeschüttelt und dreimal mit 70 ml
Dichlormethan extrahiert. Nach Trocknen der Dichlor
methanphase über Na2SO4 dampft man das Lösungsmittel
ab. Durch mehrmaliges Auflösen und Abdampfen des
Rückstandes mit Toluol wird das rohe Produkt
pyridinfrei gemacht. Die Reinigung erfolgt mittels
einer Kieselgel-Säulenchromatographie (Säule 5 cm
Querschnitt, 160 g Si6OH, Eluens: Essigsäureethyl
ester/Hexan/Pyridin 49, 75 / 49, 75 / 0,5). Reine Frak
tionen werden nach Eindampfen und Aufnehmen in
10 ml Toluol aus Essigester, n-Pentan (50 ml : 950 ml)
präzipitiert. Ausbeute: 12,7 g (68,4%); 1H-NMR:
die 1H-Resonanzen sind qualitativ und quantitativ
dem Produktmolekül zuortbar. Elementaranalyse,
berechnet (%)/ gefunden (%), (C44H38N20O10):
C, 70,01 / 70,05; H, 5,07 / 5,07; N, 3,71 / 3,53. Das
FAB-MS (Xe) zeigt einen Massenpeak beim Verhältnis
m/e 754 (berechnete relative Molekularmasse: 754).
8,3 g 5′-O-4,4′-Dimethoxytrityl-2′,3′-O-dibenzoyl
uridin (10,9 mMol) und 4,8 g p-Toluolsulfonsäure
(3,5-dinitrobenzyloxy)-ethylester (12,2 mMol)
werden in 70 ml trockenem Dimethylsulfoxid gelöst.
Nach Zugabe von 4,0 g trockenem kristallinen K2CO3
wird ca. 20 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und
die Reaktion mittels Dünnschichtchromatographie
kontrolliert; (Eluens: Essigsäureethylester,
n-Hexan 7 : 3; rF=0,56). Der Reaktionsansatz wird
in 800 ml konzentrierte NaHCO3-Lösung ausgeschüt
telt. Die organische Phase schüttelt man zweimal
mit je 100 ml Dichlormethan und wäscht anschließend
zweimal mit je 300 ml Wasser. Nach Trocknen der
Dichlormethan-Phase wird das Lösungsmittel unter
Vakuum abgedampft und der Rückstand mit zweimal
100 ml Toluol unter Vakuum coevaporiert. Hiernach
werden zum Rückstand 250 ml 3%ige Trichloressig
säure (in Dichlormethan, W/V) gegeben und zwei Mi
nuten bei Raumtemperatur gerührt (rF=0,22). Die
Reaktion wird durch Zugabe von 30 ml Pyridin ge
stoppt. Den Reaktionsansatz schüttelt man zweimal
mit je 400 ml Wasser aus und engt unter Vakuum zum
Öl ein. Der Rückstand wird in 15 ml Toluol aufge
nommen und aus Essigsäureethylester, n-Hexan
(50 ml : 1000 ml) präzipitiert. Das Präzipitat wird
aus Methanol:Toluol (9 : 1) umkristallisiert. Die
Ausbeute beträgt 5,6 g (75,9%). Im 1H-NMR sind
die 1H-Resonanzen qualitativ und quantitativ dem
Produktmolekül zuortbar. Elementaranalyse, berech
net (%)/ gefunden (%), (C32H28N4O13): C, 56,80/57,81;
H, 4,17/4,32; N, 8,28/8,40. Das MS zeigt einen
Massenpeak beim Verhältnis m/e 677 (berechnete
relative Molekularmasse: 677).
Alle Arbeiten werden unter Argon ausgeführt.
0,5 g N3-(Dinitrobenzyloxyethyl)-3′,2′-O-dibenzoyl
uridin (0,69 mMol) werden in 10 ml trockenem
Toluol gelöst und unter Vakuum eingedampft, um
Spuren von Wasser azeotrop zu entfernen. Der
Rückstand wird in 25 ml trockenem Tetrahydrofuran
gelöst, 0,63 ml Diisopropylethylamin (3,61 mMol)
zugegeben und auf 0°C abgekühlt. Durch ein Gummi
septum werden 0,31 ml Diisopropylamin-2-cyanoethoxy
chlorophosphin (1,62 mMol) mit einer Spritze
innerhalb 3 Minuten bei 0°C unter Rühren der
Tetrahydrofuranlösung zugegeben. Die Lösung wird
noch weitere 30 Minuten bei 0°C und 10 Minuten bei
Raumtemperatur gerührt. Die Reaktion verfolgt man
mittels Dünnschichtchromatographie (Essigsäureethyl
ester, n-Hexan, Pyridin 59,5 : 40 : 0,5; Edukt rF=0,69,
Produkt rF=0,80). Der Reaktionsansatz wird mit
250 ml 5%iger wäßriger eiskalter Natriumcarbonatlö
sung (Argon-gesättigt) ausgeschüttelt und das Ge
misch mit 50 ml Dichlormethan (Argon-gesättigt)
extrahiert. Die organische Phase trocknet man über
Natriumsulfat und engt zum Öl im Vakuum bei Raum
temperatur ein. Die Reinigung erfolgt durch eine
Säulenchromatographie: (Säulenquerschnitt 3 cm,
50 g Al2O3, neutral, Eluens: Dichlormethan, n-Hexan,
Pyridin - 89 : 10 : 1). Reine Fraktionen werden gesam
melt und nach dem Einengen am Rotationsverdampfer
unter Vakuum zum Öl noch zweimal mit je 100 ml
Toluol evaporiert. Das Produkt lyophilisiert man
über Nacht aus 20 ml Benzol. Die Ausbeute beträgt
0,2 g (33,1%). Das MS zeigt einen Massenpeak beim
Verhältnis m/e 877 (berechnete relative Molekular
masse (C41H45N6O14P1) : 877).
Die Darstellung erfolgt analog derjenigen des
N3-(3,5-Dinitrobenzyloxyethyl) -3′,2′-O-dibenzoyl
uridin, jedoch mit 0,75fachem Ansatz: 5,0 g 5′-O-
4,4′-Dimethoxytrityl-2′,3′-O-dibenzoyluridin
(6,6 mMol), 1,8 g Oktyljodid (7,5 mMol), restliche
Chemikalien 3/4 der Menge von Beispiel 1.4. Das
Oktyljodid ist nach 3 Stunden bei Raumtemperatur
umgesetzt (Reaktionskontrolle durch Dünnschicht
chromatographie; Essigsäureethylester, n-Hexan,
1 : 1; Edukt rF=0,29, Produkt rF=0,53). Nach der
Detritylierung und Ausschütteln erfolgt die Reini
gung durch eine Säulenchromatographie (Säulenquer
schnitt 5 cm, 80 g Silicagel Si60H, Eluens: Petrol
ether, Essigester 7 : 3). Reine Fraktionen werden
gesammelt und nach dem Einengen am Rotationsver
dampfer unter Vakuum als Öl bei -20°C gelagert.
Die Ausbeute beträgt 2 g (50%). Im ¹H-NMR sind die
1H-Resonanzen qualitativ und quantitativ dem Pro
duktmolekül zuortbar. Elementaranalyse: berechnet
(%)/gemessen (%), (C31H36N20O18) : C, 65,96/67,29;
H, 6,38/6,68; N, 4,96/4,55. Das FAB-MS (Xe⁺) zeigt
einen Massenpeak beim Verhältnis m/e 565 (berech
nete relative Molekularmasse: 565) .
Alle Arbeiten werden unter reinem Argon durchge
führt. 0,65 g N3-Oktyl-2′,3′-O-dibenzoyluridin
(1,15 mMol) werden in 10 ml trockenem Toluol ge
löst. Spuren von Wasser entfernt man durch azeo
tropes Destillieren im Vakuum. Der Rückstand wird
in 35 ml trockenem Tetrahydrofuran gelöst und
1,0 ml Diisopropylethylamin (5,73 mMol) zugegeben.
Durch ein Gummiseptum werden 0,44 ml Diisopropyl
amino-2-cyanoethoxy-chlorophosphin (2,30 mMol) mit
einer Spritze innerhalb 3 Minuten bei Raumtempera
tur unter Rühren der Tetrahydrofuranlösung zuge
geben. Die Lösung wird noch weitere 15 Minuten ge
rührt. Die Reaktion verfolgt man mittels Dünn
schichtchromatographie (Essigsäureethylester,
n-Hexan, Pyridin 59,5 : 40 : 0,5; Edukt rF=0,68,
Produkt rF=0,90). Der Reaktionsansatz wird mit
250 ml 5%iger wäßriger eiskalter Natriumcarbonat
lösung (Argon-gesättigt) ausgeschüttelt und das
Gemisch mit 50 ml Dichlormethan (Argon-gesättigt)
extrahiert. Die organische Phase trocknet man über
Natriumsulfat und engt zum Öl im Vakuum bei Raum
temperatur ein. Verbliebene flüchtige Substanzen
werden durch mehrmaliges Abdampfen mit trockenem
Toluol entfernt. Der ölige Rückstand wird bei
-20°C aufbewahrt. Ausbeute: 0,7 g (80%). FAB-MS
(Xe⁺) zeigt einen Massenpeak beim Verhältnis m/e
765 (berechnete relative Molekularmasse
(C40H53N4O9P1) : 765.
Die Synthese wird an einem Applied Biosystems DNA-Synthe
sizer Modell 380 A (Applied Biosystems lnc, Foster
City, CA, USA) durchgeführt. Es werden die original
Cyclen abbc 11 (für 1µMol Synthesen) und ssbc102 (für
0,2µMo1 Synthesen) verwendet (Applied Biosystems User
Bulletin DNA Synthesizer Issue No. 36, Juli 1, 1986
(Revised)). Das N3-Oktyl-2′,3′-O-dibenzoyluridin-5′-
O-(2-cyanoethyl)-diisopropylamido-phosphit setzt man
als Lösung in trockenem Acetonitril (70 mg/ml, analog
zu Thymidin) zur automatisierten Synthese ein. Das
N -(3,5-Dinitrobenzyloxyethyl)-2′,3′-O-dibenzoyluridin-
5′-O-(2-cyanoethyl)-diisopropylamido-phosphit löst sich
schlecht in Acetonitril. Hier werden ca. 20 mg/ml in
trockenem Acetonitril gelöst. Wegen der langen Standzei
ten dieser Lösungen in den Teflonschläuchen des DNA-Syn
thesizers wird der Kopplungsschritt zweimal durchgeführt
(wenn die Kopplung nur einmal pro Oligodesoxynukleotid
synthese durchgeführt wird, können während der langen
Standzeiten Sauerstoff und Wasserdampf durch die Teflon
schläuche diffundieren, wodurch die Ausbeute sinkt).
Die Kopplungsschritte, für 1µMol Synthesen waren wie
folgt: 2s Tetrazol zum Abfall, 10s Base und Tetrazol
zur Säule (Flußrate: 1,5 ml/min), 120s warten; die
Schritte werden wiederholt. 0,2µMol Synthesen wurden
folgendermaßen durchgeführt: 2 s Tetrazol zum Abfall, 5 s
Base und Tetrazol zur Säule, 10 s warten, 4 s # 18 (Aceto
nitril) zur Säule, 20 s warten; die Schritte werden
wiederholt. Für die Entschützung und Abspaltung der
synthetisierten Oligodesoxynukleotide wird ebenfalls
ein Standardterminationscyclus benutzt. Jedoch wird
dabei anstelle der Thiophenollösung #8, welche die
Standard-Reaktion vorsieht, wird eine 5%ige Lösung von
1,8-Diazabicyclo-(5.4.0)-undec-7-en in trockenem Pyridin
verwendet. Die Syntheseschritte für 1,0 sowie 0,2µMol
Synthesen waren wie folgt: 30 s #8 zur Säule (Flußrate
ca. 1,5 m1/min), 600 s warten, 15 s #8 zur Säule, 600 s
warten.
Die Reinigung erfolgt nach Dissertation Rudolf
Mieran, 1983, S. 18-19, Univ. Köln.
lmmobilisierung: Der gereinigte Antikörper Ig
22/20 wird in einen Phosphatpuffer (0,1 M
KH2PO4-pH=8,0) umdialysiert. Auf 1 g
Eupergit C, (Kugeln aus Polyacrylamid, mit
Oxiranringen als kupplungsfähige Gruppen)
werden 10,0 mg Ig 22/20 in 9,0 ml Phosphatpuf
fer (der 0,1% p-Hydroxybenzoesäureethylester
enthält) 48 Stunden bei Raumtemperatur geschüt
telt. Durch mehrmaliges Dekantieren und
Zugeben wird der beladene Antikörper auf
Capp-Puffer eingestellt (10% Ethanolamin,
0,2% Natriumacid auf pH=9,0 mit HCl einge
stellt). Das gecappte Eupergit C wird abge
nutscht, erst mit 50 ml Wasser und dann zwei
mal mit je 50 ml PBS gewaschen (PBS=Phosphate
Buffered Saline, 140 mM NaCl, 10 mM KCl, 8 mM
Na2HPO4, 2 mM KH2PO4). Das Material füllt man
in eine Säule. Die Antikörpersäule ist in PBS
(mit 0,3% Natriumacid W : V) monatelang bei 4°C
lagerbar.
Die Antikörpersäule wird mit ca. 12 ml PBS gewaschen.
1/3 bis 1/5 des rohen Syntheseproduktes wird nach
dem Entschützen, wie in Beispiel 5 beschrieben,
und Lyophylisieren in 1 ml PBS gelöst und auf die
Antikörpersäule bei Raumtemperatur aufgetragen.
Mit weiteren 8 ml PBS wäscht man diejenigen Oligo
desoxyribonukleotide aus, die kein Dinitrobenzyloxy
ethyl-U enthalten aus. Das Produkt wird mit 3 ml
einer 80 mM Lösung von N-(2,4-Diniotrophenyl)-capron
säure in PBS von der Säule eluiert. Die dritte
ml-Fraktion enthält das Produkt. Diese Fraktion
wird gefriergetrocknet und danach einer Flüssig
phasenabspaltung unterworfen, wie in Beispiel 5
unter 2. beschrieben.
Dabei entschützt man das Oligonukleotid über Nacht
bei 55°C in 25%igem Ammoniak, wie bei üblichen
Synthesen. Hiernach wird der entschützte Ansatz
mit 80%iger Essigsäure (mit ca. 1/3 an Volumen der
NH3-Lösung) neutralisiert. Zeitlich parallel
spannt man eine Kartusche (Firma Baker, RP C18)
senkrecht ein und wäscht 10 Minuten mit zweimal
500µl 50% MeOH. Dabei läßt man die Lösung langsam
durchlaufen und erzeugt gegebenenfalls mit einer
Gilsonpipette etwas Gas-Druck. Die Kartusche wird
nun dreimal mit 500µl 0,1 M Triethylammoniumacetat
Puffer (TEAA), pH 7,0 equilibriert und anschließend
trägt man je nach Synthese-Qualität und -Menge
(0,2 oder 1,0µMol-Synthese) 1/3 bis 1/5 der
Gesamtsynthese an neutralisierter Oligonukleotid-Lö
sung langsam auf die Kartusche auf. Dann wird
dreimal mit 300µl 15% Acetonitril (in 0,1 M TEAA,
pH 7) gewaschen, um die Oktyl-freien Oligonukleotide
zu entfernen. Bei Oligonukleotiden größer 20mere
benutzt man 12% Acetonitril. Nun wird, wie zuvor,
nochmals mit 0,1 M Triethylammoniumacetat-Puffer,
pH 7,0 equillibriert.
Zur Oxidation der Cis-Diole am Uridin wäscht man
mindestens 15 Minuten lang die Kartusche dreimal
mit 300µl 50 mM NaJO4-Lösung. Dabei muß die Zeit
gut eingehalten und nur hydrostatischer Druck ver
wendet werden. Die Kartusche wird durch zweimali
ges Waschen mit 300µl H2O von Salzen befreit.
Die oxidierte Ribose wird durch 30minütiges Waschen
der Kartusche mit viermal 300µl 5%igem wäßrigem
Triethylamin einer β-Eliminierung unterzogen. Auch
hier muß die Zeit gut eingehalten und nur hydro
statischer Druck angewendet werden. Schließlich
wird die Kartusche von Triethylamin durch vierma
liges Waschen mit 300µl 0,1 M TEAA, pH 7 befreit
und das 5′-phosphorylierte Oligonukleotid mit
zweimal 200µl 15% Acetonitril (in 0,1 M TEAA,
pH 7,0) von der Kartusche eluiert. Danach wird mit
der gleichen Menge an 30%igem Acetonitril die
Elution wiederholt und das Eluat in einem Eppen
dorf-Gefäß aufgefangen.
Die Lösung lyophilisiert man im Hochvakuum. Nach
Aufnahme des Rückstandes in 20µl H2O wird erneut
im Hochvakuum lyophilisiert, um Reste von Triethyl
ammoniumacetat zu entfernen. Das fertige 5′-phospho
rylierte Oligonukleotid wird anschließend in einem
Lagerpuffer (10 mmolar Tris/HCl, 0,1 mmolar EDTA,
pH 8,0) aufgenommen.
Die Probe wird, wie zuvor beschrieben, entsalzt.
Hiernach wird 1/3 bis 1/5 der neutralisierten Lö
sung auf einer C18-Reversed-Phase-HPLC chromatogra
phiert, wobei sich das erfindungsgemäß gewonnene
Oligonukleotid analog den 5′-Dimethoxytrityloligo
desoxynukleotiden verhält. Reine Fraktionen können
nach Verdünnen mit Wasser auf 12% Acetonitril
mittels einer C18-RP-Kartusche wie zuvor beschrie
ben, weiter behandelt werden. Bei Oligodesoxy
nukleotiden die länger als 40 Basen sind, sollte
eine Flüssigphasenabspaltung durchgeführt werden.
Die gesammelten HPLC-Fraktionen werden vereinigt
und im Hochvakuum eingedampft. Für die anschlies
sende Flüssigphasenabspaltung wird der Rückstand
in 50µl 25 mM NaJO4 gelöst und 10 Minuten
bei Raumtemperatur inkubiert. Hiernach werden
50µl 25 mM Rhamnose zugegeben und ebenfalls
10 Minuten bei Raumtemperatur inkubiert. Zuletzt
werden 100µl 5%ige Triethylamin-Lösung zugegeben
und 20 Minuten bei Raumtemperatur inkubiert. Die
Reaktionslösung dampft man dann im Hochvakuum ein
und entsalzt durch eine DEAE 52-Säulenchromatogra
phie. Dafür werden ca. 50 mg DEAE 52 Ionenaustau
scher in 1 ml 2 M Triethylammoniumhydrogencarbonat
(pH 7,5 bis 8) auf Eis 30 Minuten lang gequollen
und etwa 20 mm3 gequollenes DEAE 52-Material wird
in eine kleine Säule gefüllt und mit dreimal
300µl 0,1 M Triethylammoniumhydrogencarbonat
(pH 7,5-8) gewaschen. Die Oligonukleotid-haltige
Lösung wird nach Verdünnen auf 10 mM an Salzen
langsam durch die Säule passiert. Die Säule wäscht
man danach mit zweimal 200µl 0,1 M Triethylammonium
hydrogencarbonat (pH 7,5 bis 8) und danach wird
das Oligonukleotid mit zweimal 200µl 2 M Triethyl
ammoniumhydrogencarbonat (pH 7,5 bis 8) von der
Säule eluiert und in einem Eppendorfgefäß aufgefan
gen. Die Probe lyophilisiert man im Hochvakuum und
nimmt die DNA in TE-Lagerpuffer auf. Wenn Salzreste
nicht unbedingt stören ist es auch möglich, eine
Ethanolfällung durchzuführen. Die Lösung wird nach
der Abspaltungs-/Eliminierungsreaktion lyophilisiert,
in 40µl Wasser aufgenommen und mit 120µl Ethanol
versetzt. Nach 2 Stunden bei 0°C zentrifugiert man
5 Minuten in einer Eppendorfzentrifuge, 1400 rpm.
Der Überstand wird abgehoben und der Rückstand im
Hochvakuum getrocknet.
Wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben,
wurden folgende Dinitrobenzyloxyethyl- (DNB) und Oktyl
(OKT) Uridin- (U) Oligonukleotide hergestellt:
- 1. DNB-U-16C, Okt-U-16C, 16/17mere
DNB/OKT-U-5′-GGT.TTT.CCC.AGT.CAC.G-3′ - 2. OKT-U-16T, 16/17mer
OKT-U-5′-GGT.TTT.CCT.AGT.CAC.G-3′ - 3. PIEROTCR, Mutageneseoligonukleotid
Okt-U-5′-CAG.ATC.ATC.TAA.CCT.CA-3′ - 4. TN5TM, Mutageneseoligonukleotid
Okt-U-5′-GTT.CAA.TCA.TGA.TAT.CCG.ATC.CTC.ATC-3′ - 5. REIREP81, Mutageneseoligonukleotid
Okt-U-5′-CTA.TCA.GCT.CAC.TGC.AAC.CGG.AAG.ACA.TCG.CGA-3′ - 6. SALFXA, Mutageneseoligonukleotid
Okt-U-5′-CAT.CCT.TTA.TGG.TCG.CCC.TAC.CCT.CGA.TGT. CGA.CGG.TCG.AAA.TTC.ACC.TC-3′
Die Oligonukleotide wurden gereinigt und einer analyti
schen Polyacrylamid-Gelelektrophorese unterworfen. Die
Ergebnisse sind in Fig. 1 dargestellt. Fig. 1 zeigt
die Ergebnisse einer analytischen Polyacroylamid-Gelelek
trophorese von rohen und gereinigten Okt/DNB-U-Oligo
nukleotiden.
1: Okt-U-16C roh; 2: Okt-U-16C Kartuschen-gereinigt;
3: 16C kinasiert und Gel-gereinigt; 4: DNB-U-16C Affi
nitätsgereinigt; 5: Pierotor roh; 6: Pierotor Kartuschen
gereinigt; 7: Tn5tm roh; 8: Tn5tm Kartuschen-gereinigt,;
9: REIrep81 roh; 10: REIrep81 Kartuschen-gereinigt; 11:
REIrep8l RP-HPLC-gereinigt, anschließend auf der Kartusche
abgespalten; 12: SalFXa RP-HPLC-gereinigt; 13: SalFXa
RP-HPLC-gereinigt mit anschließender Flüssigphasenabspal
tung.
Die Zahlen über den Balken geben Länge oder Oligonukleo
tide nach Abspaltung des Uridin-Restes an. Das Gel
enthält 14% Polyacrylamid und die Oligonukleotide
wurden mit "Stains All" (Applied Biossystems Inc, User
Bulletin) angefärbt. Daraus ist ersichtlich, daß es mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich ist, phosphory
lierte Oligo- und Polynukleotide in reiner Form darzu
stellen.
Die biologische Aktivität der erfindungsgemäß phospho
rylierten Nukleotidsequenz Nr. 1 des Beispiels 6 wurde
mittels der Markerausbeuten von Mutagenesen im Vergleich
mit einem sequenzgleichen kinasierten Oligonukleotid
verglichen. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle
aufgeführt.
Mutagenesemethode 3.3.L5 (Nucl.Acids Res. 12, 9441-9456
(1984)).
Y: durchschnittliche Markerausbeute. Anzahl der
Primärtransfektanten mindestens 1300, mindestens 500
Sekundärtransfektanten gezählt.
Diese Ergebnisse belegen die hohe Ausbeute an
biologisch aktivem Material, das gemäß dem
erfindungsgemäßen Verfahren gewonnen wurde im Vergleich
zu herkömmlichen enzymatischen Phosphorylierungsverfahren.
Claims (23)
1. Phosphorylierungsreagenz, insbesondere zur Phos
phorylierung des 5′-Hydroxyendes von Oligo- und
Polynukleotiden, gekennzeichnet
durch die allgemeine Formel I
wobei
P eine mit einer OH-Gruppe reaktive Phosphat- oder Phosphitgruppe und
R eine abspaltbare OH-Schutzgruppe darstellt, X=H, OH, Halogen, Alkyl oder Alkoxy ist oder eine O-, N-, Alkylen- oder Oxyalkylenoxy-Brücke zu B, B1 oder B3 darstellt,
einer der Substituenten B bis B3 eine hydrophobe Verankerungsgruppe oder ein an einen Antikörper bindendes Hapten darstellt, die anderen Substi tuenten B bis B3 H oder niedrig Alkyl, B2 auch eine Einfachbindung, bedeuten.
P eine mit einer OH-Gruppe reaktive Phosphat- oder Phosphitgruppe und
R eine abspaltbare OH-Schutzgruppe darstellt, X=H, OH, Halogen, Alkyl oder Alkoxy ist oder eine O-, N-, Alkylen- oder Oxyalkylenoxy-Brücke zu B, B1 oder B3 darstellt,
einer der Substituenten B bis B3 eine hydrophobe Verankerungsgruppe oder ein an einen Antikörper bindendes Hapten darstellt, die anderen Substi tuenten B bis B3 H oder niedrig Alkyl, B2 auch eine Einfachbindung, bedeuten.
2. Reagenz nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß
P einen -P(R1R2) Rest darstellt,
wobei R1 und R2 gleich oder verschieden sind und
eine C1- bis C4-Alkyl-, Alkenyl-, Aryl- oder
substituierte Aryl-, Halogen-, 2-(p-Nitrophenyl)
ethyl-, 2-Cyanoethyl-, Diisopropylamidogruppe dar
stellen.
3. Reagenz nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die abspaltbare OH-Schutzgruppe Ether- oder
Estergruppe, insbesondere eine Benzoyl-, Silyl
ether-, Dimethoxytrityl- oder Isopropylidengruppe
ist.
4. Reagenz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß B eine Alkylgruppe mit 6 bis 20 C-Atomen, eine
Arylgruppe, eine substituierte Arylgruppe oder
heterocyclische Arylgruppe oder substituierte
Alkylgruppe darstellt.
5. Reagenz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Alkylgruppen 8 bis 18 C-Atome aufweisen.
6. Reagenz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß X mit B, B1 oder B3 über eine Acetalbrücke
verbunden ist.
7. Reagenz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß X zusammen mit B einen Zucker ausbildet.
8. Reagenz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Reagenz verwendet wird, bei dem B eine
Naphthylgruppe, eine Mono-, Di- oder Trinitrobenzyl-,
eine Dinitrobenzyloxyethylgruppe darstellt.
9. Reagenz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß B ein N3-(3,5-Dinitrobenzyloxyethyl)-2′,3′-o-di
benzoyluracilrest ist.
10. Reagenz nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß B ein N3-Octyl-2′,3′-o-dibenzoyluracilrest
ist.
11. Reagenz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß es N3-Octyl-2′,3′-o-dibenzoyluridin-5′-o-(2-
cyanoethyldiisopropylamido-phosphit)- oder
N3-(3,5-Dinitrobenzyloxyethyl)-2′,3′-o-dibenzoyl
uridin-5′-o-(2-cyanoethyl)-diisopropylamidophos
phit ist.
12. Reagenz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß es das benachbarte Diol in Cis-Stellung enthält.
13. Verfahren zur Herstellung eines Phosphorylierungs
reagenz nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß man einen Diol der allgemeinen Formel II
in der Y bis Y3 gleich B bis B3 sind oder eine mit
B bis B3 verknüpfbare Gruppe darstellen und X und
B bis B3 die in Anspruch 1 definierte Bedeutung
aufweisen,
zuerst mit einem die benachbarten Diolhydroxyle
schützenden Reagenz und dann die endständige
Hydroxygruppe mit einer Phosphorverbindung der
allgemeinen Formel (R1R2R3)P (R1R2R3)PO oder
P(R1-5)5 umsetzt, wobei die Reste R1-R5 gleich
oder verschieden sind und gut hydrolysierbare
Austrittsgruppen darstellen.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß R 1-R 5 ein p-Nitrophenylethanoyl, Dimethylamin,
Oxazin, Tetrazolrest oder ein Halogenatom ist.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine dreiwertige Phosphorverbindung verwendet
wird.
16. Verfahren zur Herstellung von an ihrem 5′-Ende
phosphorylierten Oligo- und Polynukleotidsequenzen
durch Synthese der Nukleotidkette in an sich be
kannter Weise, insbesondere durch automatisierte
Synthese an einer festen Phase, mit anschließender
chemischer Phosphorylierung der endständigen
5′-OH-Gruppe und Abtrennen der nicht phosphorylier
ten Nukleotidkette an einer Matrix,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach Fertigstellung der gewünschten Nukleotid
sequenz das 5′-OH-Ende der Kette mit einem Phosphory
lierungsreagenz nach einem der Ansprüche 1 bis 12
umgesetzt, anschließend die phosphorylierte Nukleo
tidkette von nicht umgesetzten Reagenzien gereinigt
wird, die zum Phosphorester γ- und δ-ständigen
Diolhydroxyle zum Aldehyd oxidiert werden und die
Nukleotidkette mit einer Proton abstrahierenden
Base behandelt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigung der phosphorylierten Nukleotid
kette an einer Reversed-phase-Matrix erfolgt.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Reversed-phase-Matrix mit C8 bis C18
substituiertem Material verwendet wird.
19. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigung der phosphorylierten Nukleotid
kette durch Affinitätschromatographie erfolgt.
20. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Oxidation der Diole mit Perjodat oder
Bleitetraacetat durchführt.
21. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß man ein Reagenz mit Benzoyl, geschützten
Diolen und mit Cyanoethylphosphitestern verwendet.
22. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Schutzgruppen nach der Reinigung in
einem Verfahrensschritt gleichzeitig abspaltet.
23. Verfahren nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Affinitätschromatographie der immobili
sierte Antikörper Ig22/20 verwendet wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3824110A DE3824110A1 (de) | 1988-07-15 | 1988-07-15 | Verfahren zur herstellung und reinigung von an ihrem 5'-ende phosphorylierten oligo- und jpolynukleotidsequenzen und reagenz zur durchfuehrung des verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE3824110A DE3824110A1 (de) | 1988-07-15 | 1988-07-15 | Verfahren zur herstellung und reinigung von an ihrem 5'-ende phosphorylierten oligo- und jpolynukleotidsequenzen und reagenz zur durchfuehrung des verfahrens |
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ID=6358794
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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1988
- 1988-07-15 DE DE3824110A patent/DE3824110A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8180 | Miscellaneous part 1 |
Free format text: VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG UND REINIGUNG VON AN IHREM 5 -ENDE PHOSPHORYLIERTEN OLIGO- UND POLYNUKLEOTIDSEQUENZEN UND REAGENZ ZUR DURCHFUEHRUNG DES VERFAHRENS |
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