DE3820026A1 - Vorrichtung zur kraftschluessigen kupplung eines festzahnrades und eines verstellzahnrades an einem zylinder einer wendeeinrichtung in einer bogenrotationsdruckmaschine und elektrische absicherung einer solchen vorrichtung - Google Patents
Vorrichtung zur kraftschluessigen kupplung eines festzahnrades und eines verstellzahnrades an einem zylinder einer wendeeinrichtung in einer bogenrotationsdruckmaschine und elektrische absicherung einer solchen vorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kraftschlüssigen
Kupplung eines Festzahnrades und eines demgegenüber in der
Drehlage einstellbaren Verstellzahnrades an einem Zylinder
einer Wendeeinrichtung in einer Bogenrotationsdruckmaschine
mit Merkmalen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die Erfindung betrifft außerdem die Ausbildung einer
elektrischen Absicherung einer solchen Vorrichtung zur
Vermeidung der Inbetriebsetzung einer nicht betriebsbereiten
Maschine.
Eine Vorrichtung zur kraftschlüssigen Kupplung des
Festzahnrades und eines Verstellzahnrades zur Verstellung
der Drehlage beider Zahnräder ist aus der DE-OS 36 11 325
bekannt. Bei dieser Anordnung wirkt eine Klemmscheibe mit
ihrem Rand als Widerlager für auf dem Umfang verteilt
angeordnete Druckhebel, die mit den einen Enden das
Verstellzahnrad gegen eine Ringschulterausnehmung im
Festzahnrad pressen, und deren andere nach innen gerichtete
Enden mit der Federkraft eines zentral angeordneten
Spannorgans belastet sind, wobei das Widerlager zur
Erzielung einer optimalen Hebelwirkung weit nach außen
verlegt ist, damit ein möglichst großes Drehmoment von der
durch die Reibung der sich berührenden Flächen der beiden
Zahnräder bewirkten kraftschlüssigen Kupplung aufgenommen
werden kann. Große Drehmomente erfordern entsprechend sehr
hohe Klemmkräfte.
Für die elektrische Absicherung der auf Klemmung beruhenden
Kupplung ist bei der bekannten Anordnung das Verstellorgan
mittels eines Gewindes auf einem Wege verstellbar, welcher
einen ersten Abschnitt, in welchem die auf die Druckhebel
wirkende Federkraft von einem geringen auf einen zur
Beibehaltung der relativen Drehlage erforderlichen Wert
ansteigt, und einen zweiten Abschnitt umfaßt, in welchem die
zur Beibehaltung der relativen Drehlage erforderliche
Federkraft beibehalten wird, so daß die
Rotationsdruckmaschine nur dann in Betrieb genommen werden
kann, wenn eine genügend feste Kupplung zwischen dem
Festzahnrad und dem Verstellzahnrad besteht. Sobald das
Verstellorgan zum Lösen des Verstellzahnrades aus seiner
Endstellung bewegt wird, erfolgt zunächst eine Unterbrechung
des Versorgungsstromkreises der Antriebseinrichtung und erst
danach eine Verringerung der Kupplungskräfte.
Aus der JP-A-56-1 76 512 ist eine vergleichbare Kupplung
bekannt, bei der das Verstellzahnrad zur Kupplung ebenfalls
in eine Ringschulterausnehmung des Festzahnrades gepreßt
wird. Dazu dienen auf dem Umfang verteilt vier
Klemmsegmente, die je durch einen Zugbolzen mit einem
Gewinde angezogen werden, und zur Verdrehung des
Muttergewindes für diese Zugbolzen ist ein Getriebe
vorgesehen, welches aus zwei koaxial angeordneten Schnecken
und vier Schneckenrädern besteht, die mit ihren Verzahnungen
paarweise von sich gegenüberliegenden Seiten in die
Verzahnungen der beiden Schnecken eingreifen. Beide
Schnecken sind über ein Kegelradgetriebe durch eine
gemeinsame Kurbel verdrehbar. Eine solche Anordnung ist
relativ teuer und in der Handhabung unpraktisch. Das
Schneckengetriebe erfordert mehrere Kurbelumdrehungen, unter
anderem auch für die Betätigung der Phasenverstellung des
Verstellzahnrades gegenüber dem Festzahnrad. Eine
elektrische Absicherung der Kupplung in der Betriebsstellung
ist nicht vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist die Ausbildung einer in der
Betriebsstellung gegebenenfalls elektrisch absicherbaren
Vorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen in der
Weise, daß in einer kostengünstigen Bauweise höhere
Drehmomente bei geringeren Klemmkräften als bisher
übertragen werden können, und dies vorzugsweise mit nur
einer Klemmschraube ermöglicht wird.
Diese Aufgabe löst die Erfindung durch die
Ausbildungsmerkmale nach dem Kennzeichen des
Patentanspruches 1.
Wesentliches Merkmal dieser Ausbildung ist die Vergrößerung
der Reibkraft durch Vermehrung der Anzahl der wirksamen
Reibflächen. Dies wird vorzugsweise durch Reibelemente aus
wechselseitig und lamellenartig ineinandergreifenden
Reibscheiben am Festzahnrad und am Verstellzahnrad
entsprechend Anspruch 2 erreicht, wodurch die Reibkraft
insgesamt erheblich vergrößert wird. Unter der Voraussetzung
eines gleichbleibenden Reibungsbeiwertes kann dadurch die
Klemmkraft zur kraftschlüssigen Kupplung des Festzahnrades
und des Verstellzahnrades reduziert werden. Umgekehrt
ermöglicht diese Ausbildung bei gleichbleibender Klemmkraft
eine wesentliche Vergrößerung des von der Kupplung
übertragbaren Drehmoments, wodurch sich im Hinblick auf
sichere Betriebszustände, vor allem bei schnellaufenden
Druckmaschinen, beträchtliche Vorteile ergeben. Dadurch, daß
sich der Klemmkörper im Überlappungsbereich der Reibscheiben
mit einem ringförmigen Auflager gegen eine äußere
Reibscheibe abstützt, kann die Spanneinrichtung aus einem
einzigen, zentral angeordneten Spannorgan, insbesondere aus
einem Gewindebolzen mit außenliegendem Schraubenkopf,
bestehen, dessen Gewinde in ein Muttergewinde einschraubbar
ist, welches sich zentral in der Achse des Zylinders der
Wendeeinrichtung befindet.
Durch diese eine Spannschraube werden vorteilhafte
Voraussetzungen für die Anordnung elektrischer Mittel zur
Absicherung der wirksamen Kupplung der Zahnräder geschaffen.
Nach einem besonderen Erfindungsgedanken sind diese
elektrischen Mittel mit den Merkmalen nach dem Kennzeichen
des Anspruches 12 gestaltet.
Damit zum Lösen der kraftschlüssigen Kupplung der beiden
Zahnräder ein möglichst großer Drehwinkel der
Gewindeschraube, insbesondere ein Drehwinkel von nahezu
180 Grad, erreicht wird, sind die Ausbildungsmerkmale nach
dem Anspruch 14 vorgesehen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen enthalten die
Ansprüche 13 sowie 15 bis 17.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Reibscheiben und ihre
Anordnungen sind in den Merkmalen der Ansprüche 3 bis 11
enthalten.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung
teils schematisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt in einer Achsebene durch ein
Ausführungsbeispiel einer Klemmkupplung an einem
Zylinder einer Wendeeinrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt wie Fig. 1, jedoch bei einem
anderen Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Darstellung in Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Bauelemente einer
elektrischen Absicherung entsprechend Fig. 2 in
der Betriebsstellung,
Fig. 4a eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles 25 in
Fig. 4,
Fig. 5 eine Draufsicht entsprechend Fig. 4, jedoch in
dem Zustand bei gelöster Klemmkupplung und
Fig. 5a eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles 25 in
Fig. 5.
Beide Ausführungsbeispiele zeigen die Anordnung des
Festzahnrades 1 an dem einen Ende der Welle 2 eines auf der
Zeichnung aus Gründen der besseren Übersicht nicht
dargestellten Zylinders der Wendeeinrichtung einer
Bogenrotationsdruckmaschine für den wahlweisen Schöndruck
oder Schön- und Widerdruck. Das Festzahnrad ist koaxial zur
Welle 2 durch Schrauben 3 mit der Stirnfläche der Welle 2
verschraubt. Auf der Vorderseite des Festzahnrades 1 ist
durch eine in der Schnittdarstellung winkelförmige
Ausnehmung ein Zapfenansatz 4 gebildet, auf dem das
kranzartig gestaltete und durch Klemmung mit dem
Festzahnrad 1 kuppelbare Verstellzahnrad 5 im Drehwinkel
einstellbar angeordnet ist. Diese kraftschlüssige Kupplung
des Verstellzahnrades 5 mit dem Festzahnrad 1 erfolgt durch
eine Klemmplatte 6, die den Klemmkörper bildet, und durch
eine Klemmschraube 7, die eine zentrale Bohrung der
Klemmplatte 6 durchgreift, sich mit dem Schraubenkopf 8
gegen die Klemmplatte 6 abstützt und mit ihrem Bolzengewinde
in ein Muttergewinde in einer Bohrung der Welle 2
einschraubbar ist. An der Innenseite der Klemmplatte 6 ist
ein angeformter Druckring 9 ausgebildet, durch den das
Verstellzahnrad 5 beim Anziehen der Klemmschraube 7 gegen
das Festzahnrad 1 gepreßt wird, so daß beide Zahnräder durch
Reibungskräfte kraftschlüssig miteinander verbunden werden.
Dabei sind die stirnseitigen Berührungsflächen beider
Zahnräder wirksam.
Zur Vermehrung der wirksamen Reibflächen zwischen dem
Festzahnrad 1 und dem Verstellzahnrad 5 sind zusätzliche
Reibelemente vorgesehen und abwechselnd mit einem der beiden
Zahnräder verbunden, wobei diese Reibelemente nach Art einer
Lamellenkupplung sich überlappend ineinandergreifen und im
Überlappungsbereich durch die Klemmplatte 6 über den
Druckring 9, der sich gegen ein außenliegendes Reibelement
abstützt, ebenfalls fest zusammengepreßt werden. Die
Ausführungsbeispiele zeigen Reibelemente aus
Reibscheiben 10 und 11, die entweder an dem Festzahnrad 1
oder an dem Verstellzahnrad 5 mittels Schrauben 12 und 13
befestigt sind und lamellenartig ineinandergreifen, so daß
hinter dem Druckring 9 ein Überlappungsbereich entsteht. Das
in der Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt zwei
Reibscheiben 10, die mittels Schrauben 12 an der Stirnfläche
des Zapfenansatzes 4 befestigt sind, und eine weitere
Reibscheibe 11, die mittels Schrauben 13 an der Seitenfläche
des Verstellzahnrades 5 befestigt ist. Die durch die
Materialdicken in axialer Richtung der Welle 2 bedingten
Höhenunterschiede sind durch Unterlegscheiben,
Zwischenringe 14 oder andere Elemente ausgeglichen. Der
innere Rand der Reibscheibe 11 greift lamellenartig zwischen
die äußeren Ränder der Reibscheiben 10, so daß dadurch drei
zusätzliche, ringförmige Reibflächen gebildet werden, durch
die die übertragbaren Reibungskräfte erhöht werden können.
Eine weitere Vermehrung der Reibungsflächen kann
beispielsweise durch eine paketartige Anordnung der
Reibscheiben erreicht werden, wie sie beispielsweise in der
Fig. 2 dargestellt ist. Hiernach sind an dem
Verstellzahnrad 5 zwei Reibscheiben 11 mittels Schrauben 13
befestigt, die mit ihrem inneren Rand zwischen die äußeren
Ränder von Reibscheiben 10 greifen, die an dem
Zapfenansatz 4 des Festzahnrades 1 mittels Schrauben 12
befestigt sind. Der an der Klemmplatte 6 ausgebildete
Druckring 9 drückt gegen die äußere Reibscheibe 10 des an
dem Zapfenansatz 4 befestigten Reibscheibenpaketes, dessen
innere Reibscheibe sich gegen eine ringförmige Auflagefläche
an dem Verstellzahnrad 5 abstützt, so daß fünf zusätzliche
Reibflächen gebildet sind.
Für die Gestaltung der Reibscheiben 10 und 11 ist eine in
Richtung der Achse der Welle 2 elastisch verformbare
Ausbildung vorgesehen, die den durch den Druckring 9
ausgeübten Klemmkräften möglichst keinen Widerstand
entgegensetzt. Dies kann durch einen elastisch verformbaren
Werkstoff erreicht und gegebenenfalls dadurch unterstützt
werden, daß die Reibscheiben im Überlappungsbereich und
gegebenenfalls darüber hinaus radiale Einschnitte bzw.
Ausschnitte aufweisen, durch die Zungen gebildet werden, die
sich leichter in Achsrichtung der Welle 2 verformen lassen,
wie es sich beispielsweise aus der Darstellung in Fig. 3
entnehmen läßt.
Zum Zwecke der Montage ist vorgesehen, daß wenigstens die an
dem Verstellzahnrad 5 oder an dem Festzahnrad 1 befestigten
Reibscheiben geteilt ausgebildet sind, so daß getrennt
montierbare Segmente entstehen. Vorteilhaft werden die an
dem Verstellzahnrad 5 befestigten Reibscheiben 11 aus
Segmenten zusammengesetzt, die von außen zwischen die
Reibscheiben 10 geschoben werden, nachdem diese bereits fest
montiert sind.
Anstelle der in den Ausführungsbeispielen dargestellten
formschlüssigen Verbindung der Reibscheiben untereinander,
die an dem gleichen Zahnrad befestigt sind, kann auch eine
kraftschlüssige Verbindung vorgesehen sein. Die Montage und
Demontage der Reibscheiben kann dadurch erleichtert werden,
daß die Reibscheiben und Zwischenringe durch Zwischenlagen
zu Paketen zusammengefügt, z.B. miteinander verklebt werden,
so daß nur ein Teil zu montieren ist, entweder in der
Ausbildung als Ring oder als Ringsegment, wie es weiter oben
erläutert ist.
Die Mittel zur elektrischen Absicherung der wirksamen
Kupplung zwischen dem Festzahnrad 1 und dem
Verstellzahnrad 5 bestehen aus einem auf der Klemmschraube 7
drehfest angeordneten Schaltring 15 und aus an der
Klemmplatte 6 radial beweglich geführten Schaltplatten 16,
die der Schaltring 15 beim Lösen der Klemmung zwischen dem
Festzahnrad 1 und dem Verstellzahnrad 5 radial bewegt und
dadurch mit einer kreisbogenförmigen Kontaktfläche 17 auf
einen elektrischen Schalter 18 einwirkt, der im
Versorgungsstromkreis der Maschine angeordnet ist. Die
Schaltplatte 16 ist aus vier Viertelkreissegmenten
zusammengesetzt, von denen je zwei sich diametral zur Achse
der Klemmschraube 7 gegenüberliegen und paarweise
zusammenwirken, so daß sie sich gleichsinnig entweder
gemeinsam nach außen oder gemeinsam nach innen zur Mitte der
Klemmschraube 7 bewegen. Diese Elemente der elektrischen
Absicherung sind auf der Zeichnung in den Fig. 4 und 5
dargestellt, wobei jedoch die Klemmschraube 7 durch den
Schraubenkopf 8 verdeckt wird. Jedes Segment der
Schaltplatte 16 weist an der inneren Ringfläche eine
Nocke 19 auf, die mit einer komplementär geformten Kurve 20
am Schaltring 15 zusammenwirkt. Die Nocken und Kurven des
einen Segmentpaares der Schaltplatte 16 sind zu den Nocken
und Kurven des anderen Segmentpaares der Schaltplatte 16
sowohl axial versetzt als auch radial um 90 Grad zueinander
versetzt angeordnet. Bei einer Verdrehung der
Klemmschraube 7 erfolgt auch eine Relativbewegung des
Schaltringes 15 gegenüber den Segmenten der Schaltplatte 16,
so daß die Nocken 19 und Kurven 20 eine radiale Bewegung der
Segmente der Schaltplatte bewirken, durch die der
Schalter 18 betätigt wird. Damit diese Bewegung bei
minimalem Drehwinkel einen ausreichenden Schaltweg ergibt,
sind die wirksamen Kurvenflächen und Nockenflächen mit einer
Steigung ausgebildet, die gerade oder als Rundung ausgelegt
sein kann. Die Gegenbewegung der Segmente der
Schaltplatte 16 erfolgt vorteilhaft durch Federkraft, so daß
jedes Segment der Schaltplatte 16 mittels einer Feder 21
gegenüber der Klemmplatte 6 nach innen zur Achse der
Klemmschraube 7 abgefedert ist. Die Führung der Segmente der
Schaltplatte 16 erfolgt durch Schrauben 22, die radial
gerichtete Schlitze der Segmente der Schaltplatte
durchgreifen. Die Segmentaufteilung der Schaltplatte 16 und
das paarweise Zusammenwirken der Segmente wird konstruktiv
dadurch erreicht, daß die Nocken 19 a des einen Segmentpaares
auf der Vorderseite der Segmente und die Nocken 19 b des
anderen Paares auf der Rückseite der Segmente der
Schaltplatte ausgebildet sind, wie es sich aus der
Darstellung in den Fig. 4, 4a, 5 und 5a ergibt. Erreicht
wird dadurch eine Klemmschraubendrehung über mehr als 90
Grad unter Öffnung des Schalters 18 im Antriebsstromkreis
der Maschine. Begrenzt wird die Öffnungsbewegung durch einen
mit dem Schaltring 15 verbundenen Anschlagstift 23, der mit
Anschlägen 24 an Schrauben für die Führung und Halterung des
einen Segmentpaares zusammenwirkt und den Öffnungswinkel der
Klemmschraube 7 von einer Anschlaglage bis zur anderen
Anschlaglage bis auf etwa 160 Grad begrenzt.
Bezugszeichenliste:
1 Festzahnrad
2 Welle
3 Schraube
4 Zapfenansatz
5 Verstellzahnrad
6 Klemmplatte
7 Klemmschraube
8 Schraubenkopf
9 Druckring
10 Reibscheibe
11 Reibscheibe
12 Schraube
13 Schraube
14 Zwischenring
15 Schaltring
16 Schaltplatte
17 Kontaktfläche
18 Schalter
19 Nocken
19 a Nocken
19 b Nocken
20 Kurve
21 Feder
22 Schraube
23 Anschlagstift
24 Anschlag
25 Pfeil
2 Welle
3 Schraube
4 Zapfenansatz
5 Verstellzahnrad
6 Klemmplatte
7 Klemmschraube
8 Schraubenkopf
9 Druckring
10 Reibscheibe
11 Reibscheibe
12 Schraube
13 Schraube
14 Zwischenring
15 Schaltring
16 Schaltplatte
17 Kontaktfläche
18 Schalter
19 Nocken
19 a Nocken
19 b Nocken
20 Kurve
21 Feder
22 Schraube
23 Anschlagstift
24 Anschlag
25 Pfeil
Claims (17)
1. Vorrichtung zur kraftschlüssigen Kupplung eines
Festzahnrades und eines demgegenüber in der Drehlage
einstellbaren Verstellzahnrades an einem Zylinder einer
Wendeeinrichtung in einer Bogenrotationsdruckmaschine,
bei der das Festzahnrad und das dazu koaxial angeordnete
Verstellzahnrad durch ein betätigbares Spannorgan und
einen Klemmkörper miteinander verspannbar sind, der sich
gegen das eine Zahnrad abstützt und mit dem Spannorgan
an dem anderen Zahnrad gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Zahnräder (1, 5) Reibelemente (10, 11)
aufweisen, die nach Art einer Lamellenkupplung sich
überlappend ineinandergreifen, und daß sich der
Klemmkörper (6) mit einem ringförmigen Auflager (9) im
Überlappungsbereich gegen ein außenliegendes
Reibelement (10) abstützt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Reibelemente aus Reibscheiben (10,11) vorgesehen
sind, die sich einerseits von außen nach innen und
andererseits von innen nach außen radial erstrecken und
abwechselnd an einem der beiden Zahnräder (1, 5)
befestigt sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmkörper aus einer Klemmplatte (6) besteht,
die einerseits am Festzahnrad (1) gehalten ist und sich
andererseits mit seinem Druckring (9) gegen eine
ebenfalls am Festzahnrad (1) befestigte Reibscheibe (10)
eines Reibscheibenpakets aus mehreren Reibscheiben
abstützt, die die an dem Verstellzahnrad (5) befestigten
Reibscheiben (11) an ihrem Rand zwischen sich aufnehmen
und von denen die außen auf der gegenüberliegenden Seite
des Reibscheibenpakets angeordnete Reibscheibe (10) an
einer Ringfläche des Verstellzahnrades (5) anliegt.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannorgan aus einer außen betätigbaren
Klemmschraube (7) besteht, die eine zentrale Bohrung
einer Klemmplatte (6) mit einem an ihrem Rand
angeformten Druckring (9) durchsetzt und mit ihrem
Gewinde in ein gegenüber dem Festzahnrad (1)
festgelegtes Muttergewinde einschraubbar ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Festzahnrad (1) und gegebenenfalls am
Verstellzahnrad (5) mehrere Reibscheiben (10, 11) und
zwischen diesen angeordnete Zwischenringe (14)
vorgesehen sind, deren Dicke der Stärke der
Reibscheiben (10, 11) an dem jeweils anderen Zahnrad
entspricht.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reibscheiben (10, 11) in Achsrichtung der
Zahnräder (1, 5) wenigstens begrenzt elastisch verformbar
ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die am Verstellzahnrad (5) befestigten, von außen
zwischen die inneren Reibscheiben (10) am
Festzahnrad (1) eingreifenden Reibscheiben (11) geteilt
und aus Segmenten montierbar sind.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß Reibscheiben (10, 11) im Überlappungsbereich
Einschnitte aufweisen, durch die radial gerichtete
Zungen gebildet sind.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reibscheiben (10, 11) und die Zwischenringe (14)
formschlüssig mit den Zahnrädern (1, 5) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reibscheiben (10, 11) kraftschlüssig mit den
Zahnrädern (1,5) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reibscheiben (10, 11) und die Zwischenringe (14)
eine Zwischenlage aufweisen, insbesondere miteinander
verklebt sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 11 mit elektrischen Mitteln zur
Absicherung der wirksamen Kupplung des Festzahnrades (1)
und des Verstellzahnrades (5),
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der das Spannorgan bildenden Spannschraube (7)
ein Schaltring (15) befestigt und an der Klemmplatte (6)
wenigstens eine radial beweglich geführte
Schaltplatte (16) vorgesehen ist, die der
Schaltring (15) beim Lösen der Kupplung radial bewegt
und dadurch mit einer kreisbogenförmigen
Kontaktfläche (17) auf einen elektrischen Schalter (18)
im Versorgungsstromkreis der Maschine einwirkt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaltring (15) und die Schaltplatte (16) mit
einer Nocke (19) des einen Teils und einer komplementär
geformten Kurve (20) des anderen Teils zusammenwirken.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 12 und 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß vier jeweils in der Form eines Viertelkreissegmentes
ausgebildete Segmente die Schaltplatte (16) bilden, und
daß je zwei Segmente sich diametral zur Achse der
Spannschraube (7) gegenüberliegende Segmente paarweise
zusammenwirken und gleichsinnig nach innen bzw. außen
beweglich sind.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die radiale Bewegung bewirkende Nocke (19) an
den Segmenten der Schaltplatte (16) und die komplementär
geformten Kurven (20) in Nuten des Schaltringes (15)
ausgebildet sind, und daß die Nocken (19 a) und
Kurven (20) des einen Paares zu den Nocken (19 b) und
Kurven (20) des anderen Paares der Segmente der
Schaltplatte (16) axial und radial um 90 Grad zueinander
versetzt angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nocken (19 a) des einen Paares der Segmente der
Schaltplatte (16) auf der Vorderseite und die
Nocken (19 b) des anderen Paares der Segmente der
Schaltplatte (16) auf deren Rückseite ausgebildet sind.
17. Vorrichtung nach den vorhergehenden
Ansprüchen 12 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente der Schaltplatte (16) gegen die radiale
Bewegung zur Betätigung des elektrischen Schalters (18)
im Versorgungsstromkreis der Maschine mit einer
Federkraft (21) belastet sind.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3820026A DE3820026A1 (de) | 1988-06-13 | 1988-06-13 | Vorrichtung zur kraftschluessigen kupplung eines festzahnrades und eines verstellzahnrades an einem zylinder einer wendeeinrichtung in einer bogenrotationsdruckmaschine und elektrische absicherung einer solchen vorrichtung |
| DE8989108714T DE58902599D1 (de) | 1988-06-13 | 1989-05-16 | Verstellvorrichtung der relativen drehlage zwischen zahnrad und gleichachsig gelagertem zahnkranz in einer bogenrotationsmaschine. |
| EP89108714A EP0346619B1 (de) | 1988-06-13 | 1989-05-16 | Verstellvorrichtung der relativen Drehlage zwischen Zahnrad und gleichachsig gelagertem Zahnkranz in einer Bogenrotationsmaschine |
| AU36283/89A AU3628389A (en) | 1988-06-13 | 1989-06-09 | Device for the friction-type connection between a fixed gearwheel and an adjustable gearwheel on a cylinder of turning apparatus in a sheet-fed rotary printing press and electrical safeguarding of such a device |
| CN89103766A CN1011768B (zh) | 1988-06-13 | 1989-06-12 | 轮转印刷机上强制耦合装置及其保险机构 |
| JP1148549A JPH0230534A (ja) | 1988-06-13 | 1989-06-13 | 枚葉輪転機の裏返し装置の胴において、固定歯車とこれに対して回動位置を調節できる調節歯車を摩擦接続で連結する装置及びこのような装置の電気的な安全装置 |
| US07/365,596 US5048362A (en) | 1988-06-13 | 1989-06-13 | Device for tensionally connecting a fixed gearwheel and an adjustable gearwheel on a cylinder of a turning apparatus in a sheet-fed rotary printing press and, more particularly, to such a device which is electrically safeguarded |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3820026A DE3820026A1 (de) | 1988-06-13 | 1988-06-13 | Vorrichtung zur kraftschluessigen kupplung eines festzahnrades und eines verstellzahnrades an einem zylinder einer wendeeinrichtung in einer bogenrotationsdruckmaschine und elektrische absicherung einer solchen vorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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