DE10202386A1 - Lamellenkupplung - Google Patents
LamellenkupplungInfo
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Abstract
Bei einer Lamellenkupplung zum Einstellen der Drehlage zwischen einem Zahnrad und einem an diesem koaxial gelagerten Zahnkranz ist es vorgesehen, die einzelnen Lamellen axial verschiebbar an der Sitzfläche zwischen Zahnrad und Zahnkranz zu lagern und Mittel vorzusehen, die eine Spielfreiheit und hohe Steifigkeit der gekoppelten Übertragungsmittel gewährleisten.
Description
Vorrichtung zur Verstellung der Drehlage eines Zahnkranzes gegenüber einem axial
fluchtenden Zahnrad.
Es ist bei Wendeeinrichtungen in Rotationsdruckmaschinen bekannt, dass die
Greifereinrichtungen der Wendeeinrichtung, die beim Wendevorgang die
Bogenhinterkante ergreifen, in Abhängigkeit von der Betriebsart und von der zu
verarbeitenden Formatlänge verstellt werden müssen.
Zu diesem Zweck weist ein Zylinder der Wendeeinrichtung ein Zahnrad auf, welches mit
den vorgeschalteten Druckwerken eines ersten Zahnradzuges in Antriebsverbindung steht.
Das Zylinderrad trägt axial fluchtend einen Zahnradkranz, der mit den nachfolgenden
Druckwerken mittels eines zweiten Zahnradzuges in Antriebsverbindung steht. Zahnrad
und Zahnkranz sind miteinander lösbar gekuppelt.
Eine derartige Vorrichtung ist z. B. aus der EP 0 346 619 A1 bekannt. Diese zeigt zur .
kraftschlüssigen Kupplung von Zahnrad und Zahnkranz eine Lamellenkupplung, bei der
eine Anzahl ringförmiger, koaxial angeordneter Lamellen federnd an dem Zahnrad
angebracht sind und eine Anzahl ringförmiger, koaxial angeordneter mit den ersten
Lamellen zusammenwirkenden Lamellen federnd an dem Zahnkranz angeschraubt sind.
Die Befestigungsstellen für die Lamellen sind beim Gegenstand der EP 0 346 619 A1 bei
hohen Übertragungskräften großen Belastungen ausgesetzt und müssen daher sehr hoch
dimensioniert ausgeführt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine alternative Lamellenkupplung zu
schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Es ist ein Vorteil der Erfindung, dass mit dem Einbauort und der Einbauart der
erfindungsgemäßen Lamellenkupplung eine formschlüssige Kraftübertragung von Zahnrad
auf Lamelle und von Lamelle auf Zahnkranz auch bei hohen Drehmomenten möglich ist.
Zur Erzielung einer sicheren Anlage (Spielfreiheit und hohe Drehsteifigkeit) der an der
Kraftübertragung beteiligten Elemente, ist es vorgesehen, axial verschiebbare
Lamellenringe auf einem Zapfenansatz des Zahnrades anzuordnen. Diese können
gegenüber den konventionellen, biegbaren Lamellen eine große Dicke und damit große
Torsionssteifigkeit aufweisen. Jeder Lamellenring weist mindestens einen Mitnehmer auf,
der jeweils in eine z. B. als Nut ausgebildete Aufnahme eingreift. Zur spielfreien
Übertragung eines Drehmomentes sind je Drehrichtung zwei unterschiedliche
Lamellenringe notwendig, nämlich ein erster mit einem Außenmitnehmer zum Eingreifen
in den Zahnkranz und ein zweiter mit einem Innenmitnehmer zum Eingreifen in das
Zahnrad, bzw. Zapfenansatz.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind eine Anzahl, z. B. vier Lamellenringe, zur
Drehmomentübertragung im Uhrzeigersinn als Paket angeordnet und eine Anzahl, z. B.
vier Lamellenringe, zur Drehmomentübertragung gegen den Uhrzeigersinn als weiteres
Paket angeordnet, wobei die Mitnehmer der Lamellenpakete jeweils in Anlage mit den
jeweiligen Aufnahmen gebracht werden müssen. Hierbei ist es zur Eliminierung von Spiel
vorgesehen, elastische Federelemente in den Aufnahmen anzuordnen, die eine ständige
Anlage der Mitnehmer an der Arbeitsseite der Aufnahme gewährleisten. Vorzugsweise
werden hierzu mechanische Federn, Magnete, Kunststoffe oder Gummi etc. vorgeschlagen.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel weist jeder Lamellenring drei Mitnehmer auf, die in
einem Winkel von je 120° zueinander angeordnet sind und unter Montagespiel in die
Aufnahmen eingreifen, um zusätzlich zur Übertragung eines Drehmomentes eine
Verschiebung des Zahnkranzes aufgrund der Zahnkräfte zu verhindern.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, eine gute, sichere, möglichst
spielfreie Anlage der Mitnehmer in den Aufnahmen dadurch zu gewährleisten, dass
mindestens zwei Aufnahmenuten mit einem leichten Zug, d. h. in einer leichten
Krümmung, in der Zapfenaufnahme bzw. mit entgegengesetzten Krümmungen in dem
Zahnkranz angeordnet sind. Durch diese Maßnahme wird gewährleistet, dass die zur
Drehmomentübertragung vorgesehenen Mitnehmer beim Schließen der Kupplung in
Anlage mit den Aufnahmen gebracht werden.
Soll bei einer Weiterentwicklung zusätzlich das radiale Spiel beim Schließen der Kupplung
aus den Drehkraft übertragenden Elementen herausgedrückt werden, ist es zur Aufnahme
der Verschiebekräfte am Zahnkranz vorgesehen, jeweils zwei Aufnahmen je Zahnkranz
bzw. je Zapfenansatz vorzugsweise gegenüberliegend vorzusehen und sowohl die
Mitnehmer als auch die Aufnahmen mit einer radial angeordneten Anlaufschräge zu
versehen.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel weist jeder Lamellenring drei Mitnehmer auf, die in
einem Winkel von je 120° zueinander angeordnet sind und unter Montagespiel in die
Aufnahmen eingreifen.
Es sind mehrere Ausführungsbeispiele in den Zeichnungen dargestellt, die im Folgenden
beschrieben werden. Es zeigen
Fig. 1 eine Rotationsdruckmaschine im Schnitt in schematischer
Darstellung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Lamellenkupplung in
schematischer Darstellung,
Fig. 3 ein Schnitt durch die Außen- und Innenlamellen in schematischer
Darstellung,
Fig. 4a eine Draufsicht auf die Lamellenringe im Schnitt IVa-IVa in
Fig. 2 in schematischer Darstellung,
Fig. 4b eine Draufsicht auf die Lamellenringe im Schnitt IVb-IVb in
Fig. 2 in schematischer Darstellung,
Fig. 5 eine dreidimensionale Darstellung der Aufnahmen im Zahnkranz in
schematischer Darstellung,
Fig. 6 eine Abwicklung von Zahnkranz und Zapfenansatz in schematischer
Darstellung,
Fig. 7 einen Schnitt durch die formschlüssige Verbindung zwischen
Mitnehmer und Aufnahme in schematischer Darstellung,
Fig. 8 einen Schnitt durch die formschlüssige Verbindung zwischen
Mitnehmer und Aufnahme mit Anlaufschräge in schematischer
Darstellung und
Fig. 9 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Lamellenkupplung mit getrennt schaltbaren Kupplungen für Links-
und Rechtslauf in schematischer Darstellung.
Eine Rotationsdruckmaschine, z. B. eine Bogen 7 verarbeitende Druckmaschine 1, weist
einen Anleger 2, mindestens ein Druckwerk 3 bzw. 4 und einen Ausleger 6 auf. Die Bogen
7 werden von einem Bogenstapel 8 entnommen und vereinzelt oder schuppenförmig über
einen Zuführtisch 9 den Druckwerken 3 und 4 zugeführt. Diese enthalten in bekannter
Weise jeweils einen Plattenzylinder 11; 12. Die Plattenzylinder 11 und 12 weisen jeweils
eine Vorrichtung 13, 14 zum Befestigen flexibler Druckplatten auf. Darüber hinaus ist
jedem Plattenzylinder 11; 12 eine Vorrichtung 16; 17 für den halb- oder vollautomatischen
Druckplattenwechsel zugeordnet.
Der Bogenstapel 8 liegt auf einer gesteuert anhebbaren Stapelplatte 10 auf. Die Entnahme
der Bogen 7 erfolgt von der Oberseite des Bogenstapels 8 mittels eines sogenannten
Saugkopfes 18, der unter anderem eine Anzahl von Hub- oder Schleppsaugern 19, 21 für
die Vereinzelung der Bogen 7 aufweist. Darüber hinaus sind Blaseinrichtungen 22 zur
Auflockerung der oberen Bogenlagen und Tastelemente 23 zur Stapelnachführung
vorgesehen. Zur Ausrichtung des Bogenstapels 8, insbesondere der oberen Bogen 7 des
Bogenstapels 8, sind eine Anzahl von seitlichen und hinteren Anschlägen vorgesehen.
Zwischen den Druckwerken 3 und 4 ist eine Wendeeinrichtung 24 angeordnet, die im
Ausführungsbeispiel aus einem Übergabezylinder 26, einer Speichertrommel 27 und einer
Wendetrommel 28 besteht. Die Wendetrommel 28 weist hierbei ein Antriebszahnrad 29
auf, welches mit dem Zahnräderzug der vorgeordneten Zylinder in Eingriff steht. Das
Antriebszahnrad 29 trägt auf einem Zapfenansatz 30 einen verdrehbar gelagerten
Zahnkranz 31, der im Zahneingriff mit dem Zahnräderzug der nachgeordneten Zylinder
bzw. Druckwerke steht. Der Zahnkranz 31 ist gegenüber dem Zahnrad 29 mittels einer
Lamellenkupplung 32 reibschlüssig kuppelbar. Die Lamellenkupplung 32 besteht im
Wesentlichen aus einer Anzahl axial verschiebbar angeordneter Lamellenringe 33 bis 36.
Die Lamellenringe 33, 35 weisen mindestens einen radial nach innen weisenden
Mitnehmer 37; 38 auf, der in mindestens eine nutförmige Aufnahme 39 des Zapfenansatzes
30 des Zahnrades 29 eingreift. Die Lamellenringe 34, 36 weisen mindestens einen radial
nach außen weisenden Mitnehmer 41; 42 auf, der in mindestens eine nutförmige Aufnahme
43 im Zahnkranz 31 eingreift. Die Lamellenringe sind für die Kraftübertragung in eine
Drehrichtung paarweise bzw. paketweise zusammengefaßt, z. B. die Lamellenringe 33 und
34 für eine Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn, die Lamellenringe 35 und 36 für eine
Kraftübertragung in einer Drehrichtung im Uhrzeigersinn.
Bei einer paarweisen Anordnung befinden sich jeweils die Lamellenringe 33, 34 für die
Kraftübertragung gegen den Uhrzeigersinn in Reibkontakt mit den Lamellenringen 35, 36
für die Kraftübertragung im Uhrzeigersinn. Je nach Auslegung der Kupplung kann die
Anzahl der Lamellenringpaare vergrößert werden, wobei diese abwechselnd angeordnet
sind, d. h. z. B. 33, 34-35, 36-33, 34-35, 36.
Zur Erhöhung der Übertragungskräfte durch Erhöhung der wirksamen Reibfläche bei
gleicher Auslegung und Anzahl der Lamellenringe wird eine paketweise Anordnung
vorgeschlagen. Hierbei ergibt sich eine Anordnung der Lamellenringe von 33, 34-33, 34-35,
36-35, 36.
Damit die Lamellenkupplung 32 spielfrei arbeitet, ist es vorgesehen, dass Federelemente
44 in den Aufnahmen 39; 43; 61 bis 64 angeordnet sind, die den jeweiligen Mitnehmer 37;
38; 41; 42 in ständiger Anlage an der Kraftübertragungsseite der Aufnahme 39; 41 halten.
Als Federelemente 44 werden Magnete oder Druckfedern oder Blattfedern eingesetzt, die
sich mit einem Ende an der der Kraftübertragungsseite gegenüberliegenden Seite und mit
dem anderen Ende am Mitnehmer 37; 38; 41; 42 (Rückseite) abstützen. Alternativ können
auch elastische Elemente wie Kunststoff oder Gummi in den Raum auf der Rückseite des
Mitnehmers 37; 38; 41; 42 eingebracht werden.
Bei einer alternativen Ausführungsform ist es möglich, auf den Einsatz von
Federelementen zu verzichten, wenn zwei gegenläufige nutförmige Aufnahmen windschief
(gewindeartig) zur Achse des Zapfenansatzes 30 sowohl im Zahnkranz 31 als auch im
Zapfenansatz 30 angeordnet werden. Bei dieser Anordnung sind im Zapfenansatz 30 zwei
entgegengesetzte Steigungen aufweisende nutförmige Aufnahmen 61, 62 und im
Zahnkranz 31 zwei entgegengesetzte Steigungen aufweisende nutförmige Aufnahmen 63,
64 vorgesehen, wobei die Aufnahmen 61 und 63 sowie 62 und 64 parallel angeordnet sein
können. Hierbei greifen die Mitnehmer 37 der Lamellenringe 33 in die Aufnahme 61 des
Zapfenansatzes 30 ein, die Mitnehmer 38 der Lamellenringe 35 greifen in die Aufnahme
62 des Zapfenansatzes 30 ein. Die Mitnehmer 41 der Lamellenringe 34 greifen in die
Aufnahme 64 des Zahnkranzes 31 ein, die Mitnehmer 42 der Lamellenringe 36 greifen in
die Aufnahme 63 des Zahnkranzes 31 ein. Die Aufnahmen 61 bis 64 beschreiben eine Art
Gewindezug mit sehr großer Steigung.
Beim Klemmen der Lamellenkupplung 32 wird mittels eines z. B. hydraulisch betätigbaren
Hebels 46 eine axiale Klemmkraft aufgebracht. Hierbei werden die Lamellenringe 33 bis
36 axial verschoben und gelangen dabei automatisch mit ihren Mitnehmern in Anlage an
die kraftübertragende Seite der windschief angeordneten Aufnahmennut 61 bis 64. Der
Spannweg ist hierbei (vom gelüfteten in den gespannten Zustand) so groß, dass die Flanken
sicher zur Anlage kommen.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 ist es vorgesehen, zwischen den
Lamellenpaketen 33, 34 für die Drehübertragung gegen den Uhrzeigersinn (Linkslauf) und
die Lamellenpakete 35, 36 für die Drehübertragung im Uhrzeigersinn (Rechtslauf) ein auf
dem Zapfenansatz 30 befestigtes Widerlager 47 anzuordnen, an welchem die
Lamellenpakete im geschlossenen Zustand der Lamellenkupplung 32 zur Anlage kommen.
Ein zweiter z. B. hydraulisch betätigbarer Hebel 48 bringt hierbei die Klemmkraft für das
Lamellenpaket 35, 36 auf, welches somit getrennt vom Lamellenpaket 33, 34 für den
Linkslauf betätigbar ist.
Um auch ein radiales Spiel zwischen den Mitnehmern 39, 41 und den Aufnahmen 29, 31
beim Klemmen der Lamellenkupplung 32 herausstellen zu können, ist es vorgesehen, dass
jeder Lamellenring 33 bis 36 mindestens zwei gegenüberliegend angeordnete Mitnehmer
49, S 1 aufweist, die in radialer Richtung eine Anlaufschräge 52, 53 aufweisen. Die
entsprechenden Aufnahmen 54, 56 weisen ebenfalls eine an die Mitnehmerschräge 52, 53
angepaßte Aufnahmeschräge 57, 58 auf.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass jeder
Lamellenring 33 bis 36 jeweils drei in einem Winkel von 120° zueinander angeordnete
Mitnehmer 37; 38 aufweist, die mit jeweils kleinem Spiel zwischen Mitnehmer 37; 38 und
Aufnahmen 39; 43 axial bewegbar gelagert sind.
Beim Schließen bzw. Klemmen der Lamellenkupplung 32 werden die Lamellenringe 33
bis 36 durch die axiale Kraftwirkung soweit in den Aufnahmenuten verschoben, bis die
Lamellenringe mit ihren jeweils benachbarten Lamellenringen in Reibkontakt gelangen.
Durch die schräg verlaufenden Aufnahmenuten gelangen die Mitnehmer in
Umfangsrichtung in Arbeitskontakt mit der Arbeitsseite der Aufnahmen. Durch die
Anlaufschrägen wird radiales Spiel zwischen den Mitnehmern und den Aufnahmen durch
die in Umfangsrichtung erzeugte Drehrichtung der Lamellenringe herausgedrückt. Bei
einer Anordnung der Mitnehmer um 120° phasenversetzt tritt kein radiales Spiel auf.
1
Druckmaschine
2
Anleger
3
Druckwerk
4
Druckwerk
5
6
Ausleger
7
Bogen
7
a nächster Bogen
8
Bogenstapel
9
Zuführtisch
10
Stapelplatte
11
Plattenzylinder
12
Plattenzylinder
13
Druckplattenbefestigungseinrichtung
14
Druckplattenbefestigungseinrichtung
15
16
Druckplattenwechsler
17
Druckplattenwechsler
18
Saugkopf
19
Hubsauger
20
21
Schleppsauger
22
Blaseinrichtung
23
Tastelement
24
Wendeeinrichtung
25
26
Übergabezylinder
27
Speichertrommel
28
Wendetrommel
29
Antriebszahnrad
30
Zapfenansatz (
29
)
31
Verstellzahnrad (Zahnkranz)
32
Lamellenkupplung
33
Lamellenring
34
Lamellenring
35
Lamellenring
36
Lamellenring
37
Mitnehmer (
33
)
38
Mitnehmer (
35
)
39
Aufnahme (
37
,
38
)
40
41
Mitnehmer (
34
)
42
Mitnehmer (
36
)
43
Aufnahme (
41
,
42
)
44
Federelemente
45
46
Hebel
47
Widerlager
48
Hebel
49
Mitnehmer
50
51
Mitnehmer
52
Anlaufschräge (
49
)
53
Anlaufschräge (
51
)
54
Aufnahme (
49
)
55
56
Aufnahme (
51
)
57
Aufnahmeschräge (
54
)
58
Aufnahmeschräge (
55
)
59
60
Mitnehmer
61
Aufnahme (
33
)
62
Aufnahme (
35
)
63
Aufnahme (
36
)
64
Aufnahme (
34
)
ϕ Winkel
ϕ Winkel
Claims (14)
1. Vorrichtung zur kraftschlüssigen Kupplung eines Kraftübertragungselementes mit
einem gegenüber diesem in seiner Drehlage einstellbaren weiteren
Kraftübertragungselement mittels einer aus mindestens vier Lamellenringen
bestehenden Lamellenkupplung,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lamellenringe (33 bis 36) axial verschiebbar gelagert sind und dass diese für
beide Drehrichtungen eine spielfreie Wirkverbindung mit den Kraftübertragungs
elementen aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zahnrad (29) einen Zapfenansatz (30) aufweist und an einer gemeinsamen
Sitzfläche mit dem Verstellzahnrad (31) eine Aufnahme (39) für die Lamellenringe
(33, 34) und eine Aufnahme (43) für die Lamellenringe (35, 36) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Lamellenring (33, 34; 35, 36) mindestens einen Mitnehmer (37, 41; 38, 42)
aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mitnehmer (37, 38) der Lamellenringe (33, 35) radial nach innen weisen und
dass die Mitnehmer (41, 42) der Lamellenringe (34, 36) radial nach außen weisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mitnehmer (38) der Lamellenringe (35) in eine achsparallele Aufnahme (39)
im Zapfenansatz (30) und die Mitnehmer (42) der Lamellenringe (36) in eine
achsparallele Aufnahme (43) im Zahnkranz (31) eingreifen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mitnehmer (37) der Lamellenringe (33) in die achsparallele Aufnahme (39)
im Zapfenansatz (30) und die Mitnehmer (41) der Lamellenringe (34) in die
achsparallele Aufnahme (43) im Zahnkranz (31) eingreifen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mitnehmer (37, 38) jeweils in zwei Gewindeaufnahmen (61, 62) im
Zapfenansatz (30) und die Mitnehmer (41, 42) jeweils in zwei Gewindeaufnahmen
(63, 64) im Zahnkranz (31) eingreifen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei gegenüberliegend angeordnete Mitnehmer (49, 51) je Lamellenring (33 bis
36) vorgesehen sind und dass diese jeweils eine Anlaufschräge (52, 53) aufweisen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mitnehmer (49, 51) in zwei gegenüberliegende Aufnahmen (54, 56) im
Zahnkranz (30) und die Mitnehmer in zwei Aufnahmen (56) im Zapfenansatz (30)
eingreifen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lamellenringe (33, 34) für eine Drehrichtung im Uhrzeigersinn und die
Lamellenringe (35, 36) für eine Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn unabhängig
voneinander schaltbar angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den Lamellenringen (33, 34) für eine Drehkraftübertragung im
Uhrzeigersinn und den Lamellenringen (35, 36) für eine Drehkraftübertragung gegen
den Uhrzeigersinn ein Widerlager (47) angeordnet ist und dass die verschiedenen
Lamellenpakete (33, 34; 35, 36) mittels unabhängig voneinander arbeitender
Klemmeinrichtungen (46, 48) schaltbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Federelemente (44) zur Unterstützung der Anlage der Mitnehmer in den
Aufnahmen angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Federelemente (44) Druckfedern, Blattfedern, Magnete, Kunststoffe oder
Gummis sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lamellenkupplung (32) in der Wendeeinrichtung (24) einer
Bogenrotationsdruckmaschine (1) eingebaut ist.
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10107715 | 2001-02-19 | ||
| DE2002102386 DE10202386A1 (de) | 2001-02-19 | 2002-01-23 | Lamellenkupplung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE10202386A1 true DE10202386A1 (de) | 2002-08-22 |
Family
ID=7674570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2002102386 Withdrawn DE10202386A1 (de) | 2001-02-19 | 2002-01-23 | Lamellenkupplung |
Country Status (3)
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| JP (1) | JP2002257155A (de) |
| DE (1) | DE10202386A1 (de) |
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