DE3819874A1 - Vorrichtung zum einbringen eines abstandskoerpers in eine zigarettenpackung, abstandskoerper fuer eine zigarettenpackung und verfahren zum einbringen eines abstandskoerpers in eine zigarettenpackung - Google Patents
Vorrichtung zum einbringen eines abstandskoerpers in eine zigarettenpackung, abstandskoerper fuer eine zigarettenpackung und verfahren zum einbringen eines abstandskoerpers in eine zigarettenpackungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Zigarettenpackungen sowie
Verpackungsmaschinen und insbesondere eine
Zigarettenpackung mit einem darin untergebrachten
Abstandskörper sowie eine Vorrichtung zum Einbringen des
Abstandskörpers in die Zigarettenpackung.
Bis heute werden Zigaretten mit einer typischen oder
Standardumfangsabmessung von annähernd 25 mm hergestellt.
Pro Zigarettenpackung werden zwanzig Zigaretten
eingepackt. Schlanke oder dünne Zigaretten haben jedoch
eine Umfangsabmessung, die kleiner ist als die typische
oder konventionelle Zigarettenumfangsabmessung. Solche
schlanken oder dünneren Zigaretten werden immer
populärer. Zusätzlich ist es beabsichtigt, weniger als
zwanzig Zigaretten mit dem Standardmaß in eine Packung
einzupacken. Die sich ändernden Bedürfnisse der Raucher
führen zu bestimmten praktischen Problemen bei den
Verpackungen und bei den Verpackungstechniken. Die
einzelnen Zigarettenpackungen müssen am Deckel oder am
Boden einen Steuerstempel haben. Diese Steuerstempel
werden mit Stempelmaschinen herkömmlicher Bauart
aufgebracht. Die Steuerstempel haben eine vorbestimmte
Minimalgröße. Deshalb müssen unabhängig von der Größe
oder der Anzahl der Zigaretten in der Verpackung das
Deckel- und/oder das Bodenende der Verpackung eine
minimale Quer- oder Verpackungsbreitendimension
aufweisen, die ausreicht, den Steuerstempel aufzunehmen.
Wenn jedoch Zigaretten mit sehr kleinen
Umfangsabmessungen in eine solche Verpackung eingebracht
werden, und zwar in einer vernünftigen oder in einer
konventionellen Anzahl, so bleibt ein Volumen oder
Zwischenraum innerhalb der Verpackung frei. Dies kann
jedoch nicht akzeptiert werden, weil die derart
verpackten kleineren Zigaretten sich innerhalb der
Verpackung bewegen könnten.
Die vorliegende Erfindung hat diese Probleme
aufgegriffen und eine unmittelbare Lösung für sie
geschaffen.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine
Zigarettenverpackung zu schaffen, die einen
Abstandskörper enthält, um den Raum zwischen den
Zigaretten und der Verpackungswand auszufüllen.
Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung,
eine Zigarettenverpackung zu schaffen, die einen
Abstandskörper enthält, wobei der Abstandskörper visuell
unauffällig ist.
Weiterhin ist es ein Ziel der Erfindung, eine
Vorrichtung und ein Verfahren zum Einbringen eines
Abstandskörpers in eine Zigarettenverpackung anzugeben.
Im besonderen ist die Erfindung auf eine
Zigarettenverpackung gerichtet, die eine äußere Hülle,
wenigstens ein in eine Folie eingeschlossenes Bündel von
gruppierten Zigaretten in der äußeren Hülle sowie einen
ebenen Abstandskörper besitzt, der innerhalb der äußeren
Hülle zwischen dem von der Folie eingeschlossene Bündel
der gruppierten Zigaretten und einer Wand der äußeren
Hülle angeordnet ist.
Ferner schafft die vorliegende Erfindung eine
Vorrichtung zum Einbringen eines Abstandskörpers in eine
Zigarettenpackung, die folgende Komponenten aufweist:
Einen ersten Transportpfad zum Bewegen von in Folien eingeschlossenen Bündeln von Zigaretten entlang des Pfades, einen zweiten Transportpfad zum Bewegen von in Folien eingeschlossenen oder in Folien eingeschlagenen oder von Folien umwickelten Bündeln gruppierter Zigaretten, wobei jede Gruppe auf der Oberseite eines Abstandskörpers gestapelt ist, und wobei die Gruppen in einer Reihe entlang des Pfades bewegt werden, Mittel zum vereinzelten Plazieren von Abstandskörpern auf dem zweiten Transportpfad, und Mittel zum vereinzelten Bewegen der von Folien umhüllten Bündel gruppierter Zigaretten vom ersten Transportpfad auf den zweiten Transportpfad in einer überlappenden Stapelung jeweils auf der Oberseite eines der Abstandskörper, die sich auf dem zweiten Transportpfad bewegen.
Einen ersten Transportpfad zum Bewegen von in Folien eingeschlossenen Bündeln von Zigaretten entlang des Pfades, einen zweiten Transportpfad zum Bewegen von in Folien eingeschlossenen oder in Folien eingeschlagenen oder von Folien umwickelten Bündeln gruppierter Zigaretten, wobei jede Gruppe auf der Oberseite eines Abstandskörpers gestapelt ist, und wobei die Gruppen in einer Reihe entlang des Pfades bewegt werden, Mittel zum vereinzelten Plazieren von Abstandskörpern auf dem zweiten Transportpfad, und Mittel zum vereinzelten Bewegen der von Folien umhüllten Bündel gruppierter Zigaretten vom ersten Transportpfad auf den zweiten Transportpfad in einer überlappenden Stapelung jeweils auf der Oberseite eines der Abstandskörper, die sich auf dem zweiten Transportpfad bewegen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren
zum Plazieren eines Abstandskörpers in eine
Zigarettenpackung, wobei das Verfahren die folgenden
Schritte umfaßt: Jeweils ein Abstandskörper wird auf
einen sich kontinuierlich bewegenden Transportpfad
gelegt, ein von einer Folie eingeschlossenes Bündel
gruppierter Zigaretten wird auf die Oberseite jedes
Abstandskörpers abgelegt, während sich die
Abstandskörper fortlaufend auf dem Transportpfad
bewegen, jeder Satz eines in eine Folie eingeschlagenen
Bündels gruppierter Zigaretten und ein Abstandskörper
werden in eine äußere Hülle eingebracht.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend
näher erläutert, wobei gleiche Bezugszeichen in den
einzelnen Figuren gleiche Teile betreffen. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Explo
sionsdarstellung einer Ziga
rettenverpackung gemäß der
Erfindung;
Fig. 2 einen Längsschnitt der Ziga
rettenverpackung gemäß Fig. 1
gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine Draufsicht einer Vorrich
tung gemäß der Erfindung zum
Einbringen eines Inserts in
eine Zigarettenverpackung;
und
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Teils
der Vorrichtung von Fig. 3,
teilweise im Schnitt.
Aus den Fig. 1 und 2 ist eine Zigarettenverpackung 10
gemäß der vorliegenden Erfindung erkennbar. Die
Zigarettenverpackung 10 weist eine äußere Hülle oder
Schachtel 11 von konventioneller Bauart auf, die
voneinander beabstandete Vorder- und Rückwände 12 und 14
sowie voneinander beabstandete Seitenwände 16 und 18,
ferner eine Bodenwand 20 und ein offenes Oberende 22
besitzt. Die Verpackung 10 schließt ferner einen
abklappbaren Deckel 24 zum Freilegen und Verschließen
des offenen oberen Endes 22 auf. Im Inneren der Hülle
oder Schachtel 11 ist schließlich ein Rahmenteil 26
angeordnet. Das Rahmenteil 26 weist eine Vorderwand 27
und zwei Seitenwände 29 auf, die unter rechten Winkeln
von der Vorderwand 26 nach hinten gefaltet sind. Die
Vorderwand 27 überlappt die Vorderwand 12 der Hülle oder
Schachtel 11. Die Seitenwände 29 überlappen die
Seitenwände 16 und 18 der Hülle bzw. Schachtel 11.
Entsprechend der üblichen Praxis ist ein von einer Folie
umhülltes Bündel gruppierter Zigaretten in der äußeren
Hülle 11 untergebracht. Das Bündel ist allgemein mit 28
bezeichnet. Das Bündel 28 enthält eine Vielzahl von
Zigaretten 30, die in Folienmaterial 32 eingehüllt sind,
damit die Zigaretten 30 frisch bleiben.
Die Zigaretten 30 gemäß der Figur haben eine
Umfangsabmessung, die kleiner ist als die
Umfangsabmessung eher konventioneller Zigaretten. Die
Verpackung 10 hat hingegen ein Format, das durch das
Erfordernis vorgeschrieben wird, daß zumindest auf oberer
oder auf das Bodenende der Verpackung ein Steuerstempel
aufgebracht werden muß. Deshalb können die gegenüber den
typischen Zigaretten dünneren Zigaretten 30 in
verpacktem Zustand und in einer konventionellen Anzahl
die Verpackung 10 nicht vollständig ausfüllen.
Ein Abstandskörper 32 ist zwischen das in die Folie
eingeschlagene Bündel 28 gruppierter Zigaretten und die
Rückenwand 14 der Verpackung 10 eingefügt, um den von
dem in die Folie eingeschlagenen Bündel 28 der
Zigaretten 30 nicht beanspruchten Raum auszufüllen. Der
Abstandskörper 32 ist eben und mit einer Dicke
ausgebildet, die ausreicht, den verbleibenden Freiraum
in der Verpackung 10 auszufüllen. Der Abstandskörper 32
ist so breit wie der Innenraum der Verpackung 10
zwischen den Seitenwänden 16 und 18. Zusätzlich ist, wie
am besten aus Fig. 2 zu entnehmen ist, die Höhe des
Abstandskörpers 32 geringer als die zwischen dem
Bodenende 20 und der oberen Kante der Rückenwand 14 der
Verpackung 10 gemessene Höhe. Auf diese Weise wird, wenn
der untere Rand des Abstandskörpers 32 die Bodenendwand
20 der Verpackung 10 berührt, der obere Rand des
Abstandskörpers 32 unterhalb der Höhenlage des oberen
Randes der Rückenwand 14 der Verpackung 10 plaziert.
Unter Bezug auf die Fig. 3 und 4 ist schematisch eine
Vorrichtung 34 zum Einbringen eines Abstandskörpers 32
in die Verpackung 10 erkennbar. Die Vorrichtung 34
besitzt einen ersten Transportpfad 36 und einen zweiten
Transportpfad 38. Das stromaufliegende Ende des ersten
Transportpfades 36 ist so angeordnet, daß es in Folien
eingeschlagene Bündel 28 gruppierter Zigaretten 30 von
einer Folienbündel-Formvorrichtung 40 empfängt. Die
Folienbündel-Formvorrichtung 40 ist für sich kein Teil
der Erfindung und von konventioneller Bauart. Da die
Bauweise der Folienbündel-Formvorrichtung 40 für das
Verständnis der Erfindung ohne Belang ist, wird die
Vorrichtung 40 nicht weiter erläutert.
Der erste Transportpfad 26 erstreckt sich in einer
horizontalen Richtung von der
Folienbündel-Formvorrichtung 40 weg, um eine einzige
Reihe aus Folienbündeln 28 zu transportieren. Wie aus
der Zeichnung entnehmbar ist, besitzt der erste
Transportpfad 26 eine ebene, stationäre Gleitplatte 42,
auf der die Folienbündel 28 gleiten. Die Folienbündel 28
auf der Gleitplatte werden dadurch bewegt, daß sie von
nachfolgenden Folienbündeln 28 vorwärts geschoben
werden, die auf das stromaufliegende Ende des ersten
Transportpfades 36 von der Folienbündel-Formvorrichtung
40 abgelegt werden. Der zweite Transportpfad 38 ist im
wesentlichen horizontal und parallel zum ersten
Transportpfad 36 angeordnet. Der zweite Transportpfad 38
ist gegenüber dem ersten Transportpfad 36 derart
versetzt, daß das stromabliegende Ende des ersten
Transportpfades 36 in Längsrichtung das
stromaufliegende Ende des zweiten Transportpfades 38
überlappt. Der zweite Transportpfad 38 umfaßt ebenfalls
eine ebene, stationäre Gleitplatte 44. Wie am besten aus
der Fig. 4 zu entnehmen ist, liegt der erste
Transportpfad 36 höher als der zweite Transportpfad 38.
Zweckmäßigerweise korrespondiert der Höhenunterschied
zwischen den beiden Transportpfaden 36, 38 mit der Dicke
eines Abstandkörpers 32. Der zweite Transportpfad 38
enthält ferner eine endlose Transportkettenvorrichtung
46 mit einer Vielzahl von sich nach außen erstreckenden
Schenkeln 48, die an der endlosen Kette befestigt sind.
Die ebene, stationäre Gleitplatte 44 ist mit einem
längsverlaufenden Schlitz 50 ausgestattet. Die endlose
Kettenvorrichtung 46 ist unterhalb der Gleitplatte 44
angeordnet, derart, daß das obere Kettentrum in
Längsausrichtung mit dem Schlitz 50 liegt, so daß die
Schenkel 48 am oberen Kettentrum sich nach oben durch
den Schlitz 50 bis über die Gleitfläche der Gleitplatte
44 erstrecken.
Mittel 52 zum Ablegen von Abstandskörpern sind beim
zweiten Transportpfad 38 vorgesehen, um Abstandskörper
32 auf den zweiten Transportpfad 38 abzulegen, und zwar
einen Abstandskörper nach dem anderen, so daß sich eine
fortlaufende Reihe von Abstandskörpern 32 auf dem
zweiten Transportpfad 38 bewegt. Die Mittel 52 zum
Ablegen der Abstandskörper weisen einen Speicher 54 auf,
der einen Zuführstapel aus Abstandskörpern 32 enthält.
Das untere Ende des Speichers 54 ist offen und mit einem
Paar Flanschen 56 versehen, die sich quer zum Grund des
Speichers quer über den Speicherboden erstrecken und die
Abstandskörper 32 daran hindern, aus dem Speicher
herauszufallen. Die Flansche 56 sind vom Bodenende des
Speichers 54 um einen Abstand beabstandet, der annähernd
der Dicke eines Abstandskörpers 32 entspricht, so daß
ein Abstandskörper-Ausgangsschlitz 58 an der Vorderseite
des Speichers 54 gebildet wird. Gleichzeitig sind die
Flansche 56 voneinander soweit beabstandet, daß sie den
Schenkeln 48 der endlosen Transportkette 46 den
Durchgang dazwischen gestatten.
Sobald sich die endlose Kettenvorrichtung 46 bewegt,
passieren aufeinanderfolgend die Schenkel 48 den
Bodenbereich des Speichers 54 zwischen den Flanschen 56,
wobei sie den zu unterst liegenden Abstandskörper 32
berühren, den zu unterst liegenden Abstandskörper 32
durch den Ausgabeschlitz 58 auf die Gleitfläche der
Gleitplatte 44 ausschieben und dann die Abstandskörper
32 über die Gleitfläche der Gleitplatte 44 vorwärts
schieben.
Die Vorrichtung 34 enthält ferner Mittel 60 zum
Übertragen der Folienbündel 28 vom ersten Transportpfad
36 zum zweiten Transportpfad 38 in einer überlappenden
Anordnung, so daß jeweils mindestens ein Folienbündel 28
auf der Oberseite eines Abstandskörpers 32 zu liegen
kommt, der sich auf dem zweiten Transportpfad bewegt.
Wie am besten Fig. 3 erkennen läßt, bestehen die
Übertragungsmittel 60 aus einer Schiebeplatte 62 und
einer Schiebevorrichtung, z. B. einem pneumatischen
Zylinder 64, oder dgl. Die Schiebeplatte 62 ist am
stromabliegenden Ende des ersten Transportpfades 36 vor-
und zurückbewegbar, und zwar quer zum ersten
Transportpfad 36 in Richtung zum zweiten Transportpfad
38 und von diesem weg. Wie bereit eingangs erwähnt
wurde, sind der erste und der zweite Transportpfad 36
und 38, obwohl zueinander parallel, in Querrichtung
zueinander versetzt, so daß sie sich in Längsrichtung
überlappen. Sobald ein Folienbündel 28 bei den
Übertragungsmitteln 60 am stromabliegenden Ende des
ersten Transportpfades 36 positioniert ist, und wenn
dann ein Abstandskörper 32 auf dem zweiten Transportpfad
38 seitlich neben dem ersten Transportpfad 38 in
Querausrichtung mit dem Folienbündel 28 auf den
Übertragungsmitteln 60 steht, wird der pneumatische
Zylinder 64 aktiviert, damit sich die Schiebeplatte 62
quer zum ersten Transportpfad 36 bewegt. Die
Schiebeplatte 62 schiebt das Folienbündel 28 vom ersten
Transportpfad 36 auf den Abstandskörper 32 auf dem
zweiten Transportpfad 38, und zwar auf den
Abstandskörper 32, der in Querrichtung mit den
Übertragungsmitteln 60 ist. Die Schenkel 48 der endlosen
Transportvorrichtung 46 des zweiten Transportpfades 38
bewegen dann die Sätze der aufeinander gestapelten
Abstandskörper 32 und Folienbündel 28 den zweiten
Transportpfad 38 entlang zur nächsten Arbeitsstation.
Die nächste Arbeitsstation, die mit 66 angezeigt ist,
ist eine konventionelle Vorrichtung, wie sie in der
Technik zum Aufbringen des Rahmenteils 26 auf das
Folienbündel 28 gruppierter Zigaretten 30 üblich ist.
Die Vorrichtung 66 faltet die Seitenwände 29 mit rechten
Winkeln zur Vorderwand 27 des Rahmenteils 28 nach unten
und plaziert den Rahmenteil 28 auf dem Folienbündel
derart, daß die Vorderwand 28 auf der Oberseite des
Rahmenteils 26 nach unten über die Seiten des
Folienbündels 28 erstrecken. Die Vorrichtung 66 ist von
bekannter und konventioneller Bauart und auch nicht
Gegenstand der Erfindung. Da diese Vorrichtung für das
Verständnis der Erfindung nicht benötigt wird, wird sie
auch nicht im Detail beschrieben werden.
Nach dem Verlassen der Vorrichtung 66 zum Anbringen des
Rahmenteils 26 ist das Folienbündel 28 in dem Rahmenteil
26 eingeschlossen. Diese Einheit wird zu einem
Einschachtel-Apparat überführt, der mit dem
Bezugszeichen 68 versehen ist, und in dem die Einheit
aus dem Folienbündel 28, dem Abstandskörper 32 und dem
Rahmenteil 26 in eine Hülle oder Schachtel 11
eingebracht wird, um die Packung 10 zu bilden.
Üblicherweise wird das Folienbündel 28 auf einem
Schachtelzuschnitt 70 plaziert, ehe der
Schachtelzuschnitt 70 um das Folienbündel 28
herumgefaltet wird, um die Hülle oder Schachtel 11 zu
bilden, die das Folienbündel 28 einschließt. Der
Einschachtel-Apparat 68 ist von bekannter und
konventioneller Bauart und nicht Teil der Erfindung. Da
er für das Verständnis der Erfindung nicht benötigt
wird, wird er auch nicht im Detail beschrieben werden.
Wie am besten aus Fig. 3 zu ersehen ist, wird beim
Plazieren der Einheit aus Folienbündel 28,
Abstandskörper 32 und Rahmenteil 26 auf dem
Schachtelzuschnitt 70 im Einschachtelapparat 68 der
Abstandskörper 32 mit seinem oberen Rand in Ausrichtung
mit der Oberseite des Folienbündels 28 positioniert, so
daß nach dem Einbringen in die Hülle oder Schachtel 11
der obere Rand des Abstandskörpers 32 in Ausrichtung mit
dem oberen Rand der Rückenwand 14 der Packung liegt. Um
sicherzustellen, daß der Abstandskörper 32 in der
Packung 10 so positioniert wird, daß der untere Rand des
Abstandskörpers 32 an der Bodenendwand 20 der Packung
anliegt und der obere Rand des Abstandskörpers 32
unterhalb des oberen Randes der Rückenwand 14 der
Packung bleibt, muß die Position des Abstandskörpers 32
auf dem Schachtelzuschnitt 70 oder in der Schachtel 11
geändert werden. Dies wird mit Mitteln 72 im
Einschachtelapparat 68 erreicht. Diese Mittel 72 zum
Bewegen des Abstandskörpers 32 sind beispielsweise eine
pneumatische Zylindervorrichtung 74 mit einer an der
Betätigungsstange angebrachten, flachen Klinge 76.
Sobald der pneumatische Zylinder 72 aktiviert wird, wird
die Klinge 76 mit dem späteren oberen Rand des
Abstandskörpers 32 in Kontakt gebracht, ehe sie den
Abstandskörper 32 unterhalb des Folienbündels 28 um ein
vorbestimmtes Maß verschiebt, bis der untere Rand des
Abstandskörpers 32 mit der Bodenseite des Folienbündels
28 ausgerichtet ist. Dabei wird, sobald der
Schachtelzuschnitt 70 darauffolgend zum Bilden der
Schachtel 11 der Packung 10 gefaltet wird, der obere
Rand des Abstandskörpers 32 unter die Höhe des oberen
Randes der Rückenwand 14 der Packung 10 verschoben.
Die vorstehende detaillierte Beschreibung soll
hauptsächlich zum Verständnis der Erfindung dienen, ohne
unnötige Einschränkungen für die Erfindung zu bedeuten.
Für Fachleute auf diesem Gebiet sind Modifikationen von
Details im Rahmen der Offenbarung möglich, ohne den
durch die Offenbarung gesteckten Rahmen oder den
Schutzbereich der nachfolgenden Patentansprüche zu
sprengen.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Einbringen eines Abstandskörpers in
eine Zigarettenpackung, gekennzeichnet durch:
einen ersten Transportpfad (36) zum Bewegen von in Folien eingehüllten Bündeln (28) gruppierter Zigaretten (30) in einer einfachen Reihe;
einen zweiten Transportpfad (38) zum Bewegen der Folienbündel (28) aus gruppierten Zigaretten (30) jeweils auf einem Abstandskörper (32) in einer einfachen Reihe;
Mittel zum vereinzelten Plazieren von Abstandskörpern (32) auf dem zweiten Transportpfad (38); und
Mittel zum vereinzelten Bewegen der Folienbündel (28) aus gruppierten Zigaretten (30) vom ersten Transportpfad (36) zum zweiten Transportpfad (38) derart, daß jeweils mindestens ein Folienbündel (28) auf der Oberseite eines Abstandskörpers (32) zu liegen kommt, der sich auf dem zweiten Transportpfad (38) bewegt.
einen ersten Transportpfad (36) zum Bewegen von in Folien eingehüllten Bündeln (28) gruppierter Zigaretten (30) in einer einfachen Reihe;
einen zweiten Transportpfad (38) zum Bewegen der Folienbündel (28) aus gruppierten Zigaretten (30) jeweils auf einem Abstandskörper (32) in einer einfachen Reihe;
Mittel zum vereinzelten Plazieren von Abstandskörpern (32) auf dem zweiten Transportpfad (38); und
Mittel zum vereinzelten Bewegen der Folienbündel (28) aus gruppierten Zigaretten (30) vom ersten Transportpfad (36) zum zweiten Transportpfad (38) derart, daß jeweils mindestens ein Folienbündel (28) auf der Oberseite eines Abstandskörpers (32) zu liegen kommt, der sich auf dem zweiten Transportpfad (38) bewegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und der zweite Transportpfad (36, 38) im
wesentlichen horizontal und im wesentlichen zueinander
parallel liegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Transportpfad (36) höher liegt als der
zweite Transportpfad (38).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das stromabliegende Ende des ersten Transportpfades
(36) das stromaufliegende Ende des zweiten
Transportpfades (38) in Längsrichtung überlappt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Bewegen der Folienbündel (28) aus
gruppierten Zigaretten (30) vom ersten zum zweiten
Transportpfad (36, 38) in der Zone der
Längsüberlappung zwischen dem ersten und dem zweiten
Transportpfad (36, 38) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Bewegen der Folienbündel (28) aus
gruppierten Zigaretten (30) vom ersten zum zweiten
Transportpfad (36, 38) die Folienbündel (28) vom ersten
Transportpfad (36) hinüber zum und auf den zweiten
Transportpfad (38) schieben.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Ablegen der Abstandskörper (32) auf
den zweiten Transportpfad (38) Zuführmittel (52) für
Abstandskörper (32) aufweisen, die im zweiten
Transportpfad (38) stromauf zu dem Bereich angeordnet
sind, in dem die Folienbündel (28) aus gruppierten
Zigaretten (30) im zweiten Transportpfad (38) vom ersten
Transportpfad (36) eintreffen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Transportpfad (38) eine endlose
Transportvorrichtung (46) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die endlose Transportvorrichtung (46) eine Vielzahl
von sich nach außen erstreckenden, voneinander
beabstandeten Schenkeln (48) aufweist, die jeweils an
einem Abstandskörper (32) zur Anlagen bringbar sind und
den Abstandskörper (32) entlang dem zweiten
Transportpfad (38) bewegen.
10. Verfahren zum Einringen eines Abstandskörpers in
eine Zigarettenpackung, gekennzeichnet durch folgende
Schritte:
jeweils ein Abstandskörper wird auf einen kontinuierlich bewegten Transportpfad abgelegt;
während der Bewegung der Abstandskörper auf dem Transportpfad wird auf der Oberseite jedes Abstandskörpers ein Folienbündel aus gruppierten Zigaretten deponiert; und
jede Einheit aus einem Folienbündel aus gruppierten Zigaretten und einem Abstandskörper wird in eine äußere Hülle eingebracht.
jeweils ein Abstandskörper wird auf einen kontinuierlich bewegten Transportpfad abgelegt;
während der Bewegung der Abstandskörper auf dem Transportpfad wird auf der Oberseite jedes Abstandskörpers ein Folienbündel aus gruppierten Zigaretten deponiert; und
jede Einheit aus einem Folienbündel aus gruppierten Zigaretten und einem Abstandskörper wird in eine äußere Hülle eingebracht.
11. Zigarettenpackung, gekennzeichnet durch
eine äußere Umhüllung (11);
wenigstens ein in eine Folie eingeschlossenes Bündel (28) aus gruppierten Zigaretten (30), das in der äußeren Hülle (11) untergebracht ist, und
wenigstens einen ebenen Abstandskörper (32) innerhalb der äußeren Hülle (11), der zwischen dem Folienbündel (28) aus gruppierten Zigaretten (30) und einer Wand (14) der äußeren Hülle (11) liegt.
eine äußere Umhüllung (11);
wenigstens ein in eine Folie eingeschlossenes Bündel (28) aus gruppierten Zigaretten (30), das in der äußeren Hülle (11) untergebracht ist, und
wenigstens einen ebenen Abstandskörper (32) innerhalb der äußeren Hülle (11), der zwischen dem Folienbündel (28) aus gruppierten Zigaretten (30) und einer Wand (14) der äußeren Hülle (11) liegt.
12. Zigarettenpackung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere Rand des Abstandskörpers
(32) unterhalb der Höhenlage des oberen Randes der
benachbarten Wand (14) der äußeren Umhüllung liegt.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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