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DE3816869A1 - Bausatz aus einzelnen bauelementen zur bildung von luftfuehrungskanaelen - Google Patents

Bausatz aus einzelnen bauelementen zur bildung von luftfuehrungskanaelen

Info

Publication number
DE3816869A1
DE3816869A1 DE19883816869 DE3816869A DE3816869A1 DE 3816869 A1 DE3816869 A1 DE 3816869A1 DE 19883816869 DE19883816869 DE 19883816869 DE 3816869 A DE3816869 A DE 3816869A DE 3816869 A1 DE3816869 A1 DE 3816869A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
kit
individual components
air duct
components according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19883816869
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Goeckel
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to DE19883816869 priority patent/DE3816869A1/de
Publication of DE3816869A1 publication Critical patent/DE3816869A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/08Pipes, e.g. open pipes, reed pipes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/08Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe
    • F16L27/0849Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe the fluid being turned through an angle when passing from one joint element to another

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Bausatz aus einzelnen Bau­ elementen zur Bildung von Luftführungskanälen, insbe­ sondere für den Orgelbau.
Aus der Offenlegungsschrift 27 52 622 ist ein Luft­ führungskanal für im Haushalt eingesetzte Abluftsysteme bekannt, die aus einzelnen Bauelementen zusammensetz­ bar sind. Diese bekannten Kanäle bestehen aus teil­ flexiblen Rohren und vollflexiblen Rohren, wobei die teilflexiblen Rohre aus miteinander abwechselnden und aneinander anschließenden integralen, nicht flexiblen und flexiblen Abschnitten bestehen, und bei denen die vollflexiblen Rohre und die flexiblen Ab­ schnitte der teilflexiblen Rohre balgenartig ausgebil­ det und allseitig auslenkbar sind.
Bei diesen bekannten Luftführungskanälen werden die Rohre durch Rohrverbinder miteinander verbunden, wobei, wie bereits ausgeführt, flexible und nicht flexible Rohrstücke sich abwechseln.
Ferner ist es bekannt, flexible Rohre, die aus mehreren Lagen Papier-Aluminium-Papier bestehen, als Luftführungs­ kanäle für den Orgelbau zu verwenden. Diese Rohre kann man mit der Hand biegen und mit einem Messer zuschnei­ den und sie werden in Rollen geliefert.
Ferner sind Luftführungskanäle mit einzelnen Bauelemen­ ten aus Kunststoff bekannt, die nicht biegsam sind und deshalb in ihrer Formgebung ein für allemal festgelegt sind.
Es war ferner bekannt, Luftführungskanäle entweder aus starren Rohren mit entsprechenden Rohrkrümmern oder aus flexiblen Schläuchen herzustellen.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Auf­ gabe besteht darin, einen Bausatz aus einzelnen Bau­ elementen zur Bildung von Luftführungskanälen, insbe­ sondere für den Orgelbau vorzuschlagen, mit dem es auf einfache Weise möglich ist, Luftführungskanäle ver­ schiedener Durchmesser herzustellen, die sich den räum­ lichen Gegebenheiten anpassen, und die auch von einem nicht gelernten Orgelbauer schnell aufgebaut werden können.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wurde da­ durch gelöst, daß als Bauelemente gerade und abgewin­ kelte nicht flexible Rohrstücke verschiedener Durch­ messer vorhanden sind, die mittels entsprechender Muf­ fen zu Luftführungskanälen zusammensetzbar sind.
Insbesondere bei dem Orgelbau ist es notwendig, Luft­ führungskanäle auf einfache Weise bilden zu können, die verschiedene Durchmesser besitzen, die den Wind zu den verschiedenen Orgelpfeifen leiten. Für jeweils ver­ schiedene Orgelpfeifen können Windführungskanäle benötigt werden, die einen entsprechenden Durchmesser aufweisen. Bei der Verwendung der bekannten flexiblen Rohre, die entsprechend der gewünschten Länge von einer Rolle ab­ geschnitten wurden, war es immer notwendig, diese Rol­ len zu bevorraten und die entsprechende Länge dann ab­ zuschneiden und in dem Gebäude zu verlegen und zu füh­ ren. Als starre Rohre wurden früher Zinnrohre verwen­ det, die auch die entsprechende Luft führen konnten. Deren Einbau war jedoch sehr zeitaufwendig und um­ ständlich und es mußten die entsprechenden Rohrkrümmer vorhanden sein.
Mit dem erfindungsgemäßen Bausatz ist es auf einfache Weise möglich, Luftführungskanäle der verschiedenen Durchmesser durch Zusammenstecken der entsprechenden Rohrstücke mittels der entsprechenden Muffen zu bil­ den. Die geraden Rohrstücke sind für jeden Durchmes­ ser mit verschiedenen Längen vorhanden, so daß je nach Wahl die beliebigen Luftführungskanäle zusammengesetzt werden können. Die abgewinkelten Rohrstücke dienen da­ zu, die Luftführungskanäle den räumlichen Gegeben­ heiten anpassen zu können, so daß durch Zusammensetzen verschiedener gerader und abgewinkelter Rohrstücke gleichen Durchmessers ein Luftführungskanal in der gewünschten Länge und Form gebildet werden kann.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind als Bauelemente Rohrstücke vorhanden, die an mindestens einem Endbereich mit einer Muffe fest verbunden sind, die leichtes Übermaß aufweist und in die ein anderes Rohrstück sattsitzend einschiebbar ist, das denselben Durchmesser aufweist wie das erste Rohrstück. Gemäß dieser besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Muffen nicht als einzelne Rohrstücke vorhanden, was natürlich zusätzlich auch möglich ist, sondern sie sitzen auf einem Ende eines geraden Rohrstückes, so daß ein weiteres gerades Rohrstück gerade in diese Muffe eingeführt werden kann. Die Befestigung der Muffe auf dem Rohrstück kann mittels eines Klebers oder Leimes ausgeführt werden, so daß sie fest mit dem Rohr­ stück verbunden ist. Die Muffe kann selbstverständlich auch auf abgewinkelten Rohrstücken in gleicher Weise auf einem Endbereich angebracht sein.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs­ form sind als Bauelemente abgewinkelte Rohrstücke vor­ handen, die aus an mindestens einem Ende schräg ge­ formten Rohren gleichen Durchmessers bestehen, die an diesen Enden miteinander fest verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform bestehen die abgewinkelten Rohrstücke als Winkelstücke aus Teilen von Rohren, die bei der Fertigung an den Endbereichen schräg geformt werden und dann zusammengefügt sind. Dieses Zusammen­ fügen ist beispielsweise durch einfaches Zusammen­ kleben möglich. Ein derartiges abgewinkeltes Rohrstück könnte beispielsweise auch als "Winkelstück" bezeich­ net werden.
In zwei weiteren besonders bevorzugten Ausführungsfor­ men werden diese so gebildeten Winkelstücke näher be­ schrieben. Vorteilhafterweise sind zwei jeweils an einem Ende schräg geformte Rohre zu einem Winkel­ stück zusammengefügt, wobei der hierdurch gebildete Luftführungskanal einen Winkel von 120° aufweist. Ge­ mäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs­ form ist zwischen zwei jeweils an einem Ende schräg geformten Rohren ein an beiden Enden schräg geformtes Rohr unter Bildung eines Winkelstückes gefügt, dessen Luftführungskanal einen Winkel von 90° aufweist.
Diese beiden eben beschriebenen Winkelstücke bilden einen Winkel von 90° bzw. 120° betreffend des Luftfüh­ rungskanals. Schiebt man beispielsweise dieses Winkel­ stück von 90° in seinem Endbereich in eine Muffe ein, so wird durch das an dieser Muffe befestigte gerade Rohrstück, das denselben Durchmesser aufweist wie das Winkelstück, ein Luftführungskanal möglich, der 90° bildet. Genauso ist zu verfahren mit dem anderen eben beschriebenen Winkelstück von 120°, das dann den ent­ sprechenden Luftführungskanal mit einem Winkel von 120° bildet.
Sofern man beispielsweise diese Winkelstücke in einem kürzeren Abstand hintereinander mit verschiedenen Rohr­ stücken zusammensetzt, so ist es möglich, einen sehr großen Winkelbereich mit dem Luftführungskanal abzu­ decken. Beispielsweise ist es auch möglich, den Luft­ führungskanal nicht nur in einer Ebene zu führen, sondern durch entsprechendes Drehen der Winkelstücke auch aus der Ebene heraus einen Winkel zu bilden, der dann durch ein weiteres Winkelstück wieder in eine andere Ebene geführt werden kann.
In der eben beschriebenen Weise ist es möglich, einen Luftführungskanal zu bilden, der jeweils einen Durch­ messer aufweist, so daß der in dem Luftführungskanal geführte Wind laminar strömt und an der Innenfläche des Luftführungskanals auf einfache Weise geführt wird. Durch Verwendung der eben beschriebenen Winkelstücke ist es möglich, sowohl in einer Ebene verschiedene Win­ kel zu bilden, als auch in Anpassung an die baulichen Gegebenheiten den Luftführungskanal außerhalb dieser Ebene heraus zu führen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, Rohrstücke zu verwenden, die Muffen auf beiden Seiten aufweisen. Wie bereits gesagt, sollen auch die Muffen einzeln vor­ handen sein.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs­ form ist in mindestens einem Rohrstück eine quer zum Luftführungskanal verlaufende Öffnung eingebracht, in die ein Schieber bis auf die gegenüberliegende In­ nenwand des entsprechenden Rohrstückes zur Veränderung der Luftdurchlaßmenge des Luftführungskanals einschieb­ bar ist.
Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, die Wind­ menge zu verändern, die durch den Luftführungskanal strömt.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs­ form weist der Bausatz zur Befestigung oder Halterung des aus den Rohrstücken zusammengesetzten Luftführungs­ kanals Vorrichtungen mit Durchbohrungen für die Rohr­ stücke auf.
Sind derartige Vorrichtungen vorhanden, so ist es auf einfache Weise möglich, die Rohrstücke durch diese Bohrungen zu legen und hierdurch eine Halterung des Luftführungskanals zu erreichen.
Vorzugsweise sind die Rohrstücke aus Papprohren gebil­ det. Bei dieser Ausführungsform ist die Verwendung der Rohrstücke und das Zusammenkleben besonders einfach möglich, da die Papprohre durch übliche Kleber zusam­ mengebracht werden können.
Ferner sei an dieser Stelle noch darauf hingewiesen, daß bei der Verwendung von Papprohren das Abschrägen der Endbereiche besonders einfach möglich ist und dann anschließend das Zusammenkleben gewährleistet ist. Die Luft wird durch das Innere der Pappröhre geleitet und strömt laminar durch den Luftführungskanal. Verwendet man diesen Luftführungskanal im Orgelbau, so ist eine derartige laminare Strömung von der Windlade z. B. zu den Prospektpfeifen sehr vorteilhaft. Bei den bekannten Luftführungskanälen aus flexiblen Rohren strömt der Wind sehr turbulent.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Bausatzes be­ steht in der relativ schnellen Montage. Es sei noch­ mals darauf hingewiesen, daß bei bekannten starren Luftführungskanälen Blei- oder Zinnrohre verwendet werden, die vor Ort zusammengelötet werden. Demgegenüber ist es bei der Verwendung von Papprohrstücken möglich, die Verbin­ dungen mit normalem Leim zu kleben, oder als einfache Steckverbindung zu belassen.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs­ form wird der Deckmantel der Rohrstücke, die den gleichen Durchmesser besitzen, mit derselben Farbe versehen. Bei dieser Ausführungsform ist es auf einfache Weise möglich, sofort die Bauelemente zu erkennen, die den­ selben Durchmesser des Luftführungskanals ermöglichen.
Ferner sei darauf hingewiesen, daß es bei dem erfin­ dungsgemäßen Bausatz möglich ist, die Innenseite der Rohrstücke als poliert glatte Oberfläche auszubilden, so daß eine Wirbelbildung nicht möglich ist.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein gerades Rohrstück mit Muffe,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch ein Winkelstück,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Winkelstück,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein Rohrstück mit Sägeschnitt,
Fig. 5 die Seitenansicht des in Fig. 4 dargestellten Rohrstückes mit dem Sägeschnitt, wobei ein Schieber eingezeichnet ist,
Fig. 6 den Querschnitt durch das in Fig. 5 darge­ stellte Rohrstück in Höhe des Schiebers,
Fig. 7 eine Vorrichtung zur Halterung der Rohrstücke,
Fig. 8 die Seitenansicht der in Fig. 7 dargestell­ ten Haltevorrichtung und
Fig. 9 eine Haltevorrichtung für Rohrstücke mit zwei Durchbohrungen.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein gerades Rohrstück 1, an dessen Endbereich 2 eine Muffe 3 ange­ bracht ist. Die Muffe 3 weist ein leichtes Übermaß auf und ist mit dem Endbereich 2 des Rohrstückes 7 fest verbunden. Sofern das Rohrstück 1 und die Muffe 3 aus Papprohren besteht, ist es auf einfache Weise möglich, die Muffe 3 auf den Endbereich 2 des Rohrstückes 1 zu leimen.
Wie leicht aus Fig. 1 ersichtlich, ist es möglich von rechts das Ende eines anderen Rohrstückes in die Muffe 3 einzuschieben, das denselben Durchmesser wie das Rohr­ stück 1 besitzt. Dieses weitere Rohrstück 4 ist ge­ strichelt gezeichnet und kann eine beliebige Länge auf­ weisen. Die Verbindung zwischen dem Rohrstück 4 und dem Rohrstück 1 ist bereits dadurch gegeben, daß die Muffe 3, die leichtes Übermaß aufweist, das Rohrstück 4 sattsitzend aufnimmt. Im Inneren der Rohrstücke 1 und 4 wird somit der Luftführungskanal 5 gebildet. Sofern die Luft beispielsweise von links durch den Luftfüh­ rungskanal 5 nach rechts strömt, ist durch die glatte Oberfläche an der Innenseite der Rohrstücke 1 und 4 eine laminare Strömung gewährleistet. Dies ist bei­ spielsweise bei der Verwendung eines Luftführungs­ kanals 5 im Orgelbau notwendig.
Der erfindungsgemäße Bausatz besteht aus einzelnen Bauelementen, wobei in Fig. 1 lediglich ein Bauelement mit einem betimmten Durchmesser dargestellt ist. Der erfindungsgemäße Bausatz enthält jedoch Bauelemente mit verschiedenem Durchmesser, wobei jedoch die ein­ zelnen Bauelemente ebenso aufgebaut sind, wie es oben und im folgenden betreffend der dargestellten Bauele­ mente beschrieben wird. Sie unterscheiden sich ledig­ lich voneinander in der Länge bzw. im Durchmesser. Ein Luftführungskanal weist jeweils denselben Durchmesser im Inneren auf und wird durch Zusammenstecken der ent­ sprechenden Bauelemente gebildet. Zur Kennzeichnung ist es vorteilhafterweise möglich, daß der Deckmantel der Rohrstücke, die den gleichen Durchmesser besitzen, die gleiche Farbe aufweist. Auf diese Weise ist es bereits von außen ersichtlich, welche Rohrstücke zuein­ ander passen.
Damit sich der gebildete Luftführungskanal an die räumlichen Gegebenheiten gut anpassen kann, besteht der Bausatz nicht nur aus den dargestellten geraden Rohrstücken, sondern auch aus abgewinkelten ebenfalls nicht flexiblen Rohrstücken, die mittels entsprechen­ der Muffen ebenfalls zusammensetzbar sind.
Derartige abgewinkelte Rohrstücke sind in Fig. 2 und in Fig. 3 dargestellt. Das in Fig. 2 dargestellte Rohrstück 6 ist aus den drei Rohren 7, 8 und 9 zusam­ mengesetzt. Das Rohr 7 und das Rohr 9 sind jeweils an den Enden 10 bzw. 11 schräg abgesägt. Zwischen diese beiden Enden 10 und 11 der Rohre 7 und 9 ist das an zwei Enden schräg abgesägte Rohr 8 geklebt. Dieses Rohr 8 ist derart geformt, daß das aus diesen drei Rohren 7, 8 und 9 zusammengesetzte Winkelstück 6 einen Luftführungskanal 12 bildet, der einen Winkel von 90° aufweist.
In der Darstellung wurden Papprohre verwendet, deren Ende abgesägt wurde. Sofern andere Materialien für die Rohre verwendet werden sollen, ist es selbstver­ ständlich auch möglich, eine andere Bearbeitungsmög­ lichkeit der entsprechenden Rohre zu verwenden.
Fig. 3 zeigt das Winkelstück 13, das aus den beiden Rohren 14 und 15 zusammengesetzt ist. Sowohl das Rohr 14 als auch das Rohr 15 ist an einem Ende schräg abgesägt und beide Rohre 14 und 15 sind an diesen Enden miteinander verbunden. Der hierdurch gebildete Luft­ führungskanal 16 bildet einen Winkel von 120°.
Es ist nun auf einfache Weise vorstellbar, daß sowohl das Winkelstück 6 als auch das Winkelstück 13 in die in Fig. 1 dargestellte Muffe 3 mit einem Ende einge­ schoben werden kann und hierdurch die Verbindung mit dem Rohrstück 1 bewirkt wird. Der Luftführungskanal 5 geht somit in den Luftführungskanal 12 oder in den Luftführungskanal 16 über, die beide denselben Durch­ messer aufweisen wie der in Fig. 1 dargestellte Luft­ führungskanal 5.
Durch Drehen der Winkelstücke ist es möglich, die Luft durch die beschriebenen Luftführungskanäle nicht nur in einer Ebene zu führen, sondern auch aus dieser Ebene heraus, sofern es die räumlichen Gegebenheiten erfordern.
In Fig. 4, Fig. 5 und Fig. 6 ist das Rohrstück 17 dargestellt, das die Öffnung 18 aufweist, die quer zum Luft­ führungskanal 19 verläuft. In diese als Sägeschnitt ausgebildete Öffnung 18 kann ein Schieber 20 eingefügt werden. Wird dieser Schieber 20 in das Innere des Rohrstückes 17 eingeführt, so ist es möglich, die Luftdurchlaßmenge durch den Luftführungskanal 19 zu steuern. In Fig. 6 ist dargestellt, daß der Schieber 20 bis auf die Innen­ wand des Rohrstückes 17 eingeschoben ist, die dem Säge­ schnitt 18 gegenüberliegt. Das in das Innere des Rohr­ stückes 17 hineinragende Ende des Schiebers 20 ist entsprechend der Innenfläche des Rohrstückes 17 ge­ formt.
Fig. 7, Fig. 8 und Fig. 9 stellen Vorrichtungen dar, die zur Befestigung oder Halterung von Luftführungs­ kanälen dienen können, die aus den eben beschriebenen Rohrstücken zusammengesetzt sind. Fig. 7 stellt die Vorrichtung 21 dar, die die Durchbohrung 22 aufweist. Diese Vorrichtung 21 ist beispielsweise eine Holz­ platte, die mittels vier Bohrungen 23 und 24 auf an sich übliche Weise befestigt werden kann. Ein Luft­ führungskanal kann nunmehr durch die Durchbohrung 22 hindurchgeführt werden und wird durch diese Vorrich­ tung 21 gehaltert.
Ebenso ist es möglich, die in Fig. 9 dargestellte Vorrichtung 25 zur Halterung oder zur Befestigung der gebildeten Luftführungskanäle zu benutzen. Diese in Fig. 9 dargestellte Vorrichtung 25 wird mittels ihres Unterteils 26 auf dem Boden befestigt, beispielsweise aufgeschraubt, und weist einen nach oben ragenden Teil 27 auf, der zwei Durchbohrungen 28 und 29 auf­ weist, durch die die entsprechenden Luftführungskanäle geführt werden können. Diese Durchbohrungen sind so dimensioniert, daß Luftführungskanäle verschiedenen Durchmessers durch sie hindurchgeführt werden können.
Ein Bogenstück könnte auch aus Preßpappe oder ähn­ lichem Material, aus gegossenem Zinn, hergestellt sein. Die Erfindung soll sich auf Rohrleitungssysteme (Luft­ führungskanäle) insbesondere für den Orgelbau beziehen, die aus verschiedenen Materialien, je nach Wahl des Herstellers, angefertigt werden. Die Erfindung soll sich nicht auf die Herstellung eines Rohrleitungssystems aus einem bestimmten Material beschränken.

Claims (9)

1. Bausatz aus einzelnen Bauelementen zur Bildung von Luftführungskanälen, insbesondere für den Orgelbau, dadurch gekennzeichnet, daß als Bauelemente gerade (5, 17) und abgewinkelte (6, 13) nicht flexible Rohrstücke verschiedener Durch­ messer vorhanden sind, die mittels entsprechender Muf­ fen (3) zu Luftführungskanälen (5, 12, 16, 19) zusam­ mensetzbar sind.
2. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bauelemente Rohrstücke (5) vorhanden sind, die an mindestens einem Endbereich (2) mit einer Muffe (3) fest verbunden sind, die leichtes Übermaß aufweist und in die ein anderes Rohrstück (4) sattsitzend einschieb­ bar ist, das denselben Durchmesser aufweist wie das erste Rohrstück (5).
3. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Bauelemente abgewinkelte Rohrstücke (6; 13) vorhanden sind, die aus an mindestens einem Ende (10; 11) schräg geformten Rohren (7; 9) gleichen Durchmes­ sers bestehen, die an diesen Enden miteinander fest verbunden sind.
4. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei jeweils an einem Ende schräg geformte Rohre (14, 15) zu einem Winkelstück (13) zusammengefügt sind, wobei der hierdurch gebildete Luftführungskanal (16) einen Winkel von 120° aufweist.
5. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei jeweils an einem Ende (10; 11) schräg geformten Rohren (7; 9) ein an beiden Enden schräg ge­ formtes Rohr (8) unter Bildung eines Winkelstücks (6) gefügt ist, dessen Luftführungskanal (12) einen Winkel von 90° aufweist.
6. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einem Rohrstück (17) eine quer zum Luftführungskanal verlaufende Öffnung (18) eingebracht ist, in die ein Schieber (20) bis auf die gegenüber­ liegende Innenwand des entsprechenden Rohrstückes (17) zur Veränderung der Luftdurchlaßmenge des Luftführungs­ kanals (19) einschiebbar ist.
7. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er zur Befestigung oder Halterung des aus den Rohr­ stücken zusammengesetzten Luftführungskanals Vorrich­ tungen (21; 25) mit Durchbohrungen (22; 28, 29) für die Rohrstücke aufweist.
8. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke aus Papprohren gebildet sind.
9. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckmantel der Rohrstücke, die den gleichen Durchmesser besitzen, die gleiche Farbe aufweist.
DE19883816869 1988-05-18 1988-05-18 Bausatz aus einzelnen bauelementen zur bildung von luftfuehrungskanaelen Withdrawn DE3816869A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5341767A (en) * 1993-05-05 1994-08-30 Aos Holding Company Combustion air inlet diverter plate for a water heater
RU2151965C1 (ru) * 1999-10-28 2000-06-27 АОЗТ "Лот-Вентсервис" Способ и система защиты вентиляционных воздуховодов от пожара
RU2314459C2 (ru) * 2005-09-21 2008-01-10 Закрытое акционерное общество "Теплоогнезащита" Система для защиты вентиляционных воздуховодов от пожара

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Legal Events

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