DE3816869A1 - Bausatz aus einzelnen bauelementen zur bildung von luftfuehrungskanaelen - Google Patents
Bausatz aus einzelnen bauelementen zur bildung von luftfuehrungskanaelenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bausatz aus einzelnen Bau
elementen zur Bildung von Luftführungskanälen, insbe
sondere für den Orgelbau.
Aus der Offenlegungsschrift 27 52 622 ist ein Luft
führungskanal für im Haushalt eingesetzte Abluftsysteme
bekannt, die aus einzelnen Bauelementen zusammensetz
bar sind. Diese bekannten Kanäle bestehen aus teil
flexiblen Rohren und vollflexiblen Rohren, wobei die
teilflexiblen Rohre aus miteinander abwechselnden
und aneinander anschließenden integralen, nicht
flexiblen und flexiblen Abschnitten bestehen, und bei
denen die vollflexiblen Rohre und die flexiblen Ab
schnitte der teilflexiblen Rohre balgenartig ausgebil
det und allseitig auslenkbar sind.
Bei diesen bekannten Luftführungskanälen werden die
Rohre durch Rohrverbinder miteinander verbunden, wobei,
wie bereits ausgeführt, flexible und nicht flexible
Rohrstücke sich abwechseln.
Ferner ist es bekannt, flexible Rohre, die aus mehreren
Lagen Papier-Aluminium-Papier bestehen, als Luftführungs
kanäle für den Orgelbau zu verwenden. Diese Rohre kann
man mit der Hand biegen und mit einem Messer zuschnei
den und sie werden in Rollen geliefert.
Ferner sind Luftführungskanäle mit einzelnen Bauelemen
ten aus Kunststoff bekannt, die nicht biegsam sind und
deshalb in ihrer Formgebung ein für allemal festgelegt
sind.
Es war ferner bekannt, Luftführungskanäle entweder aus
starren Rohren mit entsprechenden Rohrkrümmern oder
aus flexiblen Schläuchen herzustellen.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Auf
gabe besteht darin, einen Bausatz aus einzelnen Bau
elementen zur Bildung von Luftführungskanälen, insbe
sondere für den Orgelbau vorzuschlagen, mit dem es
auf einfache Weise möglich ist, Luftführungskanäle ver
schiedener Durchmesser herzustellen, die sich den räum
lichen Gegebenheiten anpassen, und die auch von einem nicht
gelernten Orgelbauer schnell aufgebaut werden können.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wurde da
durch gelöst, daß als Bauelemente gerade und abgewin
kelte nicht flexible Rohrstücke verschiedener Durch
messer vorhanden sind, die mittels entsprechender Muf
fen zu Luftführungskanälen zusammensetzbar sind.
Insbesondere bei dem Orgelbau ist es notwendig, Luft
führungskanäle auf einfache Weise bilden zu können,
die verschiedene Durchmesser besitzen, die den Wind zu
den verschiedenen Orgelpfeifen leiten. Für jeweils ver
schiedene Orgelpfeifen können Windführungskanäle benötigt
werden, die einen entsprechenden Durchmesser aufweisen.
Bei der Verwendung der bekannten flexiblen Rohre, die
entsprechend der gewünschten Länge von einer Rolle ab
geschnitten wurden, war es immer notwendig, diese Rol
len zu bevorraten und die entsprechende Länge dann ab
zuschneiden und in dem Gebäude zu verlegen und zu füh
ren. Als starre Rohre wurden früher Zinnrohre verwen
det, die auch die entsprechende Luft führen konnten.
Deren Einbau war jedoch sehr zeitaufwendig und um
ständlich und es mußten die entsprechenden Rohrkrümmer
vorhanden sein.
Mit dem erfindungsgemäßen Bausatz ist es auf einfache
Weise möglich, Luftführungskanäle der verschiedenen
Durchmesser durch Zusammenstecken der entsprechenden
Rohrstücke mittels der entsprechenden Muffen zu bil
den. Die geraden Rohrstücke sind für jeden Durchmes
ser mit verschiedenen Längen vorhanden, so daß je nach
Wahl die beliebigen Luftführungskanäle zusammengesetzt
werden können. Die abgewinkelten Rohrstücke dienen da
zu, die Luftführungskanäle den räumlichen Gegeben
heiten anpassen zu können, so daß durch Zusammensetzen
verschiedener gerader und abgewinkelter Rohrstücke
gleichen Durchmessers ein Luftführungskanal in der
gewünschten Länge und Form gebildet werden kann.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind
als Bauelemente Rohrstücke vorhanden, die an mindestens
einem Endbereich mit einer Muffe fest verbunden sind,
die leichtes Übermaß aufweist und in die ein anderes
Rohrstück sattsitzend einschiebbar ist, das denselben
Durchmesser aufweist wie das erste Rohrstück. Gemäß
dieser besonders bevorzugten Ausführungsform sind die
Muffen nicht als einzelne Rohrstücke vorhanden, was
natürlich zusätzlich auch möglich ist, sondern sie
sitzen auf einem Ende eines geraden Rohrstückes, so
daß ein weiteres gerades Rohrstück gerade in diese
Muffe eingeführt werden kann. Die Befestigung der Muffe
auf dem Rohrstück kann mittels eines Klebers oder
Leimes ausgeführt werden, so daß sie fest mit dem Rohr
stück verbunden ist. Die Muffe kann selbstverständlich
auch auf abgewinkelten Rohrstücken in gleicher Weise
auf einem Endbereich angebracht sein.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs
form sind als Bauelemente abgewinkelte Rohrstücke vor
handen, die aus an mindestens einem Ende schräg ge
formten Rohren gleichen Durchmessers bestehen, die an
diesen Enden miteinander fest verbunden sind. Bei
dieser Ausführungsform bestehen die abgewinkelten
Rohrstücke als Winkelstücke aus Teilen von Rohren, die
bei der Fertigung an den Endbereichen schräg geformt
werden und dann zusammengefügt sind. Dieses Zusammen
fügen ist beispielsweise durch einfaches Zusammen
kleben möglich. Ein derartiges abgewinkeltes Rohrstück
könnte beispielsweise auch als "Winkelstück" bezeich
net werden.
In zwei weiteren besonders bevorzugten Ausführungsfor
men werden diese so gebildeten Winkelstücke näher be
schrieben. Vorteilhafterweise sind zwei jeweils an
einem Ende schräg geformte Rohre zu einem Winkel
stück zusammengefügt, wobei der hierdurch gebildete
Luftführungskanal einen Winkel von 120° aufweist. Ge
mäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs
form ist zwischen zwei jeweils an einem Ende schräg
geformten Rohren ein an beiden Enden schräg geformtes
Rohr unter Bildung eines Winkelstückes gefügt, dessen
Luftführungskanal einen Winkel von 90° aufweist.
Diese beiden eben beschriebenen Winkelstücke bilden
einen Winkel von 90° bzw. 120° betreffend des Luftfüh
rungskanals. Schiebt man beispielsweise dieses Winkel
stück von 90° in seinem Endbereich in eine Muffe ein,
so wird durch das an dieser Muffe befestigte gerade
Rohrstück, das denselben Durchmesser aufweist wie das
Winkelstück, ein Luftführungskanal möglich, der 90°
bildet. Genauso ist zu verfahren mit dem anderen eben
beschriebenen Winkelstück von 120°, das dann den ent
sprechenden Luftführungskanal mit einem Winkel von
120° bildet.
Sofern man beispielsweise diese Winkelstücke in einem
kürzeren Abstand hintereinander mit verschiedenen Rohr
stücken zusammensetzt, so ist es möglich, einen sehr
großen Winkelbereich mit dem Luftführungskanal abzu
decken. Beispielsweise ist es auch möglich, den Luft
führungskanal nicht nur in einer Ebene zu führen,
sondern durch entsprechendes Drehen der Winkelstücke
auch aus der Ebene heraus einen Winkel zu bilden, der
dann durch ein weiteres Winkelstück wieder in eine
andere Ebene geführt werden kann.
In der eben beschriebenen Weise ist es möglich, einen
Luftführungskanal zu bilden, der jeweils einen Durch
messer aufweist, so daß der in dem Luftführungskanal
geführte Wind laminar strömt und an der Innenfläche
des Luftführungskanals auf einfache Weise geführt wird.
Durch Verwendung der eben beschriebenen Winkelstücke
ist es möglich, sowohl in einer Ebene verschiedene Win
kel zu bilden, als auch in Anpassung an die baulichen
Gegebenheiten den Luftführungskanal außerhalb dieser
Ebene heraus zu führen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, Rohrstücke zu
verwenden, die Muffen auf beiden Seiten aufweisen. Wie
bereits gesagt, sollen auch die Muffen einzeln vor
handen sein.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs
form ist in mindestens einem Rohrstück eine quer zum
Luftführungskanal verlaufende Öffnung eingebracht,
in die ein Schieber bis auf die gegenüberliegende In
nenwand des entsprechenden Rohrstückes zur Veränderung
der Luftdurchlaßmenge des Luftführungskanals einschieb
bar ist.
Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, die Wind
menge zu verändern, die durch den Luftführungskanal
strömt.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs
form weist der Bausatz zur Befestigung oder Halterung
des aus den Rohrstücken zusammengesetzten Luftführungs
kanals Vorrichtungen mit Durchbohrungen für die Rohr
stücke auf.
Sind derartige Vorrichtungen vorhanden, so ist es auf
einfache Weise möglich, die Rohrstücke durch diese
Bohrungen zu legen und hierdurch eine Halterung des
Luftführungskanals zu erreichen.
Vorzugsweise sind die Rohrstücke aus Papprohren gebil
det. Bei dieser Ausführungsform ist die Verwendung der
Rohrstücke und das Zusammenkleben besonders einfach
möglich, da die Papprohre durch übliche Kleber zusam
mengebracht werden können.
Ferner sei an dieser Stelle noch darauf hingewiesen,
daß bei der Verwendung von Papprohren das Abschrägen
der Endbereiche besonders einfach möglich ist und dann
anschließend das Zusammenkleben gewährleistet ist. Die
Luft wird durch das Innere der Pappröhre geleitet und
strömt laminar durch den Luftführungskanal. Verwendet
man diesen Luftführungskanal im Orgelbau, so ist eine
derartige laminare Strömung von der Windlade z. B. zu den
Prospektpfeifen sehr vorteilhaft. Bei den bekannten
Luftführungskanälen aus flexiblen Rohren strömt der
Wind sehr turbulent.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Bausatzes be
steht in der relativ schnellen Montage. Es sei noch
mals darauf hingewiesen, daß bei bekannten starren
Luftführungskanälen Blei- oder Zinnrohre verwendet werden, die
vor Ort zusammengelötet werden. Demgegenüber ist es bei der
Verwendung von Papprohrstücken möglich, die Verbin
dungen mit normalem Leim zu kleben, oder als einfache
Steckverbindung zu belassen.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungs
form wird der Deckmantel der Rohrstücke, die den gleichen
Durchmesser besitzen, mit derselben Farbe versehen.
Bei dieser Ausführungsform ist es auf einfache Weise
möglich, sofort die Bauelemente zu erkennen, die den
selben Durchmesser des Luftführungskanals ermöglichen.
Ferner sei darauf hingewiesen, daß es bei dem erfin
dungsgemäßen Bausatz möglich ist, die Innenseite der
Rohrstücke als poliert glatte Oberfläche auszubilden,
so daß eine Wirbelbildung nicht möglich ist.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein gerades Rohrstück
mit Muffe,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch ein Winkelstück,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Winkelstück,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein Rohrstück mit
Sägeschnitt,
Fig. 5 die Seitenansicht des in Fig. 4 dargestellten
Rohrstückes mit dem Sägeschnitt, wobei ein Schieber
eingezeichnet ist,
Fig. 6 den Querschnitt durch das in Fig. 5 darge
stellte Rohrstück in Höhe des Schiebers,
Fig. 7 eine Vorrichtung zur Halterung der Rohrstücke,
Fig. 8 die Seitenansicht der in Fig. 7 dargestell
ten Haltevorrichtung und
Fig. 9 eine Haltevorrichtung für Rohrstücke mit zwei
Durchbohrungen.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein gerades
Rohrstück 1, an dessen Endbereich 2 eine Muffe 3 ange
bracht ist. Die Muffe 3 weist ein leichtes Übermaß auf
und ist mit dem Endbereich 2 des Rohrstückes 7 fest
verbunden. Sofern das Rohrstück 1 und die Muffe 3 aus
Papprohren besteht, ist es auf einfache Weise möglich,
die Muffe 3 auf den Endbereich 2 des Rohrstückes 1 zu
leimen.
Wie leicht aus Fig. 1 ersichtlich, ist es möglich von
rechts das Ende eines anderen Rohrstückes in die Muffe 3
einzuschieben, das denselben Durchmesser wie das Rohr
stück 1 besitzt. Dieses weitere Rohrstück 4 ist ge
strichelt gezeichnet und kann eine beliebige Länge auf
weisen. Die Verbindung zwischen dem Rohrstück 4 und
dem Rohrstück 1 ist bereits dadurch gegeben, daß die
Muffe 3, die leichtes Übermaß aufweist, das Rohrstück 4
sattsitzend aufnimmt. Im Inneren der Rohrstücke 1 und 4
wird somit der Luftführungskanal 5 gebildet. Sofern
die Luft beispielsweise von links durch den Luftfüh
rungskanal 5 nach rechts strömt, ist durch die glatte
Oberfläche an der Innenseite der Rohrstücke 1 und 4
eine laminare Strömung gewährleistet. Dies ist bei
spielsweise bei der Verwendung eines Luftführungs
kanals 5 im Orgelbau notwendig.
Der erfindungsgemäße Bausatz besteht aus einzelnen
Bauelementen, wobei in Fig. 1 lediglich ein Bauelement
mit einem betimmten Durchmesser dargestellt ist. Der
erfindungsgemäße Bausatz enthält jedoch Bauelemente
mit verschiedenem Durchmesser, wobei jedoch die ein
zelnen Bauelemente ebenso aufgebaut sind, wie es oben
und im folgenden betreffend der dargestellten Bauele
mente beschrieben wird. Sie unterscheiden sich ledig
lich voneinander in der Länge bzw. im Durchmesser. Ein
Luftführungskanal weist jeweils denselben Durchmesser
im Inneren auf und wird durch Zusammenstecken der ent
sprechenden Bauelemente gebildet. Zur Kennzeichnung
ist es vorteilhafterweise möglich, daß der Deckmantel
der Rohrstücke, die den gleichen Durchmesser besitzen,
die gleiche Farbe aufweist. Auf diese Weise ist es
bereits von außen ersichtlich, welche Rohrstücke zuein
ander passen.
Damit sich der gebildete Luftführungskanal an die
räumlichen Gegebenheiten gut anpassen kann, besteht
der Bausatz nicht nur aus den dargestellten geraden
Rohrstücken, sondern auch aus abgewinkelten ebenfalls
nicht flexiblen Rohrstücken, die mittels entsprechen
der Muffen ebenfalls zusammensetzbar sind.
Derartige abgewinkelte Rohrstücke sind in Fig. 2 und
in Fig. 3 dargestellt. Das in Fig. 2 dargestellte
Rohrstück 6 ist aus den drei Rohren 7, 8 und 9 zusam
mengesetzt. Das Rohr 7 und das Rohr 9 sind jeweils an
den Enden 10 bzw. 11 schräg abgesägt. Zwischen diese
beiden Enden 10 und 11 der Rohre 7 und 9 ist das an
zwei Enden schräg abgesägte Rohr 8 geklebt. Dieses
Rohr 8 ist derart geformt, daß das aus diesen drei
Rohren 7, 8 und 9 zusammengesetzte Winkelstück 6 einen
Luftführungskanal 12 bildet, der einen Winkel von 90°
aufweist.
In der Darstellung wurden Papprohre verwendet, deren
Ende abgesägt wurde. Sofern andere Materialien für
die Rohre verwendet werden sollen, ist es selbstver
ständlich auch möglich, eine andere Bearbeitungsmög
lichkeit der entsprechenden Rohre zu verwenden.
Fig. 3 zeigt das Winkelstück 13, das aus den beiden
Rohren 14 und 15 zusammengesetzt ist. Sowohl das
Rohr 14 als auch das Rohr 15 ist an einem Ende schräg
abgesägt und beide Rohre 14 und 15 sind an diesen Enden
miteinander verbunden. Der hierdurch gebildete Luft
führungskanal 16 bildet einen Winkel von 120°.
Es ist nun auf einfache Weise vorstellbar, daß sowohl
das Winkelstück 6 als auch das Winkelstück 13 in die
in Fig. 1 dargestellte Muffe 3 mit einem Ende einge
schoben werden kann und hierdurch die Verbindung mit
dem Rohrstück 1 bewirkt wird. Der Luftführungskanal 5
geht somit in den Luftführungskanal 12 oder in den
Luftführungskanal 16 über, die beide denselben Durch
messer aufweisen wie der in Fig. 1 dargestellte Luft
führungskanal 5.
Durch Drehen der Winkelstücke ist es möglich, die Luft
durch die beschriebenen Luftführungskanäle nicht nur
in einer Ebene zu führen, sondern auch aus dieser
Ebene heraus, sofern es die räumlichen Gegebenheiten
erfordern.
In Fig. 4, Fig. 5 und Fig. 6 ist das Rohrstück 17
dargestellt, das die Öffnung 18 aufweist, die quer zum Luft
führungskanal 19 verläuft. In diese als Sägeschnitt ausgebildete
Öffnung 18 kann ein Schieber 20 eingefügt werden. Wird
dieser Schieber 20 in das Innere des Rohrstückes 17
eingeführt, so ist es möglich, die Luftdurchlaßmenge
durch den Luftführungskanal 19 zu steuern. In Fig. 6
ist dargestellt, daß der Schieber 20 bis auf die Innen
wand des Rohrstückes 17 eingeschoben ist, die dem Säge
schnitt 18 gegenüberliegt. Das in das Innere des Rohr
stückes 17 hineinragende Ende des Schiebers 20 ist
entsprechend der Innenfläche des Rohrstückes 17 ge
formt.
Fig. 7, Fig. 8 und Fig. 9 stellen Vorrichtungen dar,
die zur Befestigung oder Halterung von Luftführungs
kanälen dienen können, die aus den eben beschriebenen
Rohrstücken zusammengesetzt sind. Fig. 7 stellt die
Vorrichtung 21 dar, die die Durchbohrung 22 aufweist.
Diese Vorrichtung 21 ist beispielsweise eine Holz
platte, die mittels vier Bohrungen 23 und 24 auf an
sich übliche Weise befestigt werden kann. Ein Luft
führungskanal kann nunmehr durch die Durchbohrung 22
hindurchgeführt werden und wird durch diese Vorrich
tung 21 gehaltert.
Ebenso ist es möglich, die in Fig. 9 dargestellte
Vorrichtung 25 zur Halterung oder zur Befestigung der
gebildeten Luftführungskanäle zu benutzen. Diese in
Fig. 9 dargestellte Vorrichtung 25 wird mittels ihres
Unterteils 26 auf dem Boden befestigt, beispielsweise
aufgeschraubt, und weist einen nach oben ragenden
Teil 27 auf, der zwei Durchbohrungen 28 und 29 auf
weist, durch die die entsprechenden Luftführungskanäle
geführt werden können. Diese Durchbohrungen sind so
dimensioniert, daß Luftführungskanäle verschiedenen
Durchmessers durch sie hindurchgeführt werden können.
Ein Bogenstück könnte auch aus Preßpappe oder ähn
lichem Material, aus gegossenem Zinn, hergestellt sein.
Die Erfindung soll sich auf Rohrleitungssysteme (Luft
führungskanäle) insbesondere für den Orgelbau beziehen,
die aus verschiedenen Materialien, je nach Wahl des
Herstellers, angefertigt werden. Die Erfindung soll
sich nicht auf die Herstellung eines Rohrleitungssystems
aus einem bestimmten Material beschränken.
Claims (9)
1. Bausatz aus einzelnen Bauelementen zur Bildung von
Luftführungskanälen, insbesondere für den Orgelbau,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Bauelemente gerade (5, 17) und abgewinkelte
(6, 13) nicht flexible Rohrstücke verschiedener Durch
messer vorhanden sind, die mittels entsprechender Muf
fen (3) zu Luftführungskanälen (5, 12, 16, 19) zusam
mensetzbar sind.
2. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Bauelemente Rohrstücke (5) vorhanden sind, die
an mindestens einem Endbereich (2) mit einer Muffe (3)
fest verbunden sind, die leichtes Übermaß aufweist und
in die ein anderes Rohrstück (4) sattsitzend einschieb
bar ist, das denselben Durchmesser aufweist wie das
erste Rohrstück (5).
3. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach Anspruch 1
oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Bauelemente abgewinkelte Rohrstücke (6; 13)
vorhanden sind, die aus an mindestens einem Ende (10;
11) schräg geformten Rohren (7; 9) gleichen Durchmes
sers bestehen, die an diesen Enden miteinander fest
verbunden sind.
4. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei jeweils an einem Ende schräg geformte Rohre
(14, 15) zu einem Winkelstück (13) zusammengefügt sind,
wobei der hierdurch gebildete Luftführungskanal (16)
einen Winkel von 120° aufweist.
5. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen zwei jeweils an einem Ende (10; 11) schräg
geformten Rohren (7; 9) ein an beiden Enden schräg ge
formtes Rohr (8) unter Bildung eines Winkelstücks (6)
gefügt ist, dessen Luftführungskanal (12) einen Winkel
von 90° aufweist.
6. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach mindestens
einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in mindestens einem Rohrstück (17) eine quer zum
Luftführungskanal verlaufende Öffnung (18) eingebracht
ist, in die ein Schieber (20) bis auf die gegenüber
liegende Innenwand des entsprechenden Rohrstückes (17)
zur Veränderung der Luftdurchlaßmenge des Luftführungs
kanals (19) einschiebbar ist.
7. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach mindestens
einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß er zur Befestigung oder Halterung des aus den Rohr
stücken zusammengesetzten Luftführungskanals Vorrich
tungen (21; 25) mit Durchbohrungen (22; 28, 29) für
die Rohrstücke aufweist.
8. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach mindestens
einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrstücke aus Papprohren gebildet sind.
9. Bausatz aus einzelnen Bauelementen nach mindestens
einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckmantel der Rohrstücke, die den gleichen
Durchmesser besitzen, die gleiche Farbe aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807051U DE8807051U1 (de) | 1988-05-18 | 1988-05-18 | Bausatz aus einzelnen Bauelementen zur Bildung von Luftführungskanälen |
| DE19883816869 DE3816869A1 (de) | 1988-05-18 | 1988-05-18 | Bausatz aus einzelnen bauelementen zur bildung von luftfuehrungskanaelen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883816869 DE3816869A1 (de) | 1988-05-18 | 1988-05-18 | Bausatz aus einzelnen bauelementen zur bildung von luftfuehrungskanaelen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3816869A1 true DE3816869A1 (de) | 1989-11-23 |
Family
ID=6354599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883816869 Withdrawn DE3816869A1 (de) | 1988-05-18 | 1988-05-18 | Bausatz aus einzelnen bauelementen zur bildung von luftfuehrungskanaelen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3816869A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5341767A (en) * | 1993-05-05 | 1994-08-30 | Aos Holding Company | Combustion air inlet diverter plate for a water heater |
| RU2151965C1 (ru) * | 1999-10-28 | 2000-06-27 | АОЗТ "Лот-Вентсервис" | Способ и система защиты вентиляционных воздуховодов от пожара |
| RU2314459C2 (ru) * | 2005-09-21 | 2008-01-10 | Закрытое акционерное общество "Теплоогнезащита" | Система для защиты вентиляционных воздуховодов от пожара |
-
1988
- 1988-05-18 DE DE19883816869 patent/DE3816869A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5341767A (en) * | 1993-05-05 | 1994-08-30 | Aos Holding Company | Combustion air inlet diverter plate for a water heater |
| RU2151965C1 (ru) * | 1999-10-28 | 2000-06-27 | АОЗТ "Лот-Вентсервис" | Способ и система защиты вентиляционных воздуховодов от пожара |
| RU2314459C2 (ru) * | 2005-09-21 | 2008-01-10 | Закрытое акционерное общество "Теплоогнезащита" | Система для защиты вентиляционных воздуховодов от пожара |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |