DE3816449A1 - Verfahren und vorrichtung zum bremsen eines kaefiglaeufermotors - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum bremsen eines kaefiglaeufermotorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung,
um einen Käfigläufermotor zu bremsen, der dabei in an sich
bekannter Weise mittels eines Spannungsumformers gesteuert
wird, wobei der Speisestrom vom Netz zum Motor im Bremszu
stand unterbrochen und danach den Motorwicklungen Gleich
strom zugeführt wird.
Käfigläufermotoren arbeiten häufig nach der sogenannten
Gleichstrombremsmethode, bei der der Motorantriebsstrom un
terbrochen und die Wicklungen dann mit Gleichstrom versorgt
werden, wodurch ein stehendes Feld erzeugt wird, das in der
Käfigläuferwicklung des Rotors ein bremsendes Magnetfeld
induziert. Der Bremsprozeß als solcher kann durch Regeln
des Bremsstroms gesteuert werden, so daß der Motor bei
spielsweise entsprechend einer im voraus festgelegten
Bremszeit oder einem Drehzahlprofil arbeitet.
Bei bekannten Bremsverfahren zum Bremsen eines Motors für
eine oder für zwei Geschwindigkeiten wird von einem ge
trennten Gleichrichter Gleichstrom zwei Anschlüssen eines
Motors für eine Geschwindigkeit oder einer der Wicklungen
eines Motors für zwei Geschwindigkeiten zugeführt (siehe
beim Beispiel Finnisches Patent 64 255), und die Umkehr der
Drehrichtung erfolgt, wenn kein Gleichstrom zugeführt wird.
Diese Umkehr der Drehrichtung kann in den meisten Fällen
entweder mit mechanischen Kontaktgebern oder im Wege der
elektrischen Steuerung der Leistungshalbleiter der Span
nungsumformer vorgenommen werden. Der erzeugte Gleichstrom
kann entweder einer Vollweg- bzw. Zweiweggleichrichtung
oder einer Einweggleichrichtung unterzogen werden, was von
dem benutzten Schaltkreis abhängt.
Die Nachteile der bekannten Verfahren entstehen dadurch,
daß sie wegen der Anordnung eines getrennten Gleichrichters
eine ziemlich große Anzahl teurer Halbleiterkomponenten im
Hauptschaltkreis erfordern und häufig auch eine große An
zahl teurer und voluminöser mechanischer Hochspannungs-Kon
taktgeber. Ferner haben die Kontaktgeber den Nachteil, daß
sie ihren Zustand langsam ändern (die Differenz gegenüber
einer elektronischen Schaltung besteht in der Größenordnung
einer Dekade), was zur Folge hat, daß der Motor während des
Wechsels sich in einem unbegrenzten stromlosen Zustand be
findet, was zu einer Durchgangssituation führen kann. Das
Bremsen durch die Umkehr der Drehrichtung hat den Nachteil,
daß es wenig wirksam ist, insbesondere wenn häufig begremst
werden muß, was zum Beispiel bei Aufzugmotoren der Fall
ist, da der Bremsstrom immer dem Anlaufstrom gleicht
(5 . . . 10 mal Nennstrom), selbst wenn kein Bremsmoment vor
handen ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bremsverfahren zur Verfü
gung zu stellen, welches die genannten Nachteile nicht hat.
Das Verfahren gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, daß der benötigte Gleichstrom von einer Gleichrichter
brücke in die Motorwicklungen eingespeist wird, welche mit
tels elektrischer Steuerung im Bremszustand von gewissen
Halbleiterkomponenten des Spannungsumformers gebildet wird.
Die hauptsächlichen Vorteile der Erfindung bestehen in den
niedrigen Kosten und der geringen Größe, was durch eine mi
nimale Anzahl der benötigten Bauelemente und Kontktgeber
erreicht wird. Außerdem ist der Wirkungsgrad hoch. So sind
zum Beispiel entsprechende Antriebe mit Frequenzumformern,
bei denen die Leistungshalbleiter im allgemeinen von Tran
sistoren gebildet sind, erheblich komplizierter und teurer
als die Lösung gemäß der Erfindung, die mit einem Span
nungsumformer auf der Basis von Thyristoren arbeitet.
Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung
sind in den Ansprüchen im einzelnen gekennzeichnet.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften
Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1a und 1b eine bekannte Tyhristorbrückenschaltung mit
ihrem Funktionsprinzip, bei der die Erfindung an
wendbar ist;
Fig. 2a bis 2c Diagramme der erfindungsgemäßen Thyristor
brückenschaltung und ihres Steuerprinzips während
der Gleichstrombremsung;
Fig. 3 ein Beispiel einer logischen Schaltung, die zur
Verwirklichung der Erfindung für die Thyristor
steuerung geeignet ist;
Fig. 4 ein Beispiel einer Thyristorzündschaltung, die an
die Steuerlogik gemäß Fig. 3 anschließbar ist.
In Fig. 1a ist eine bekannte Thyristorbrückenschaltung ge
zeigt, die zum Steuern eines Käfigläufermotors mit einer
Wicklung benutzbar ist. Um diesen Motor 1 in einer Richtung
zu drehen, wird Antriebsstrom über Thyristoren T 1, T 2; T 3, T 4
und T 9, T 10 zugeführt, während der Strom zur Umdrehung in
entgegengesetzter Richtung über Thyristoren T 1, T 2; T 5, T 6
und T 7, T 8 eingespeist wird. Die beispielsweise für Aufzug
motoren bestehenden gesetzlichen Vorschriften erfordern,
daß es möglich sein muß, den Speisestrom mittels mindestens
zwei unabhängig voneinander arbeitenden Vorrichtungen abzu
schalten. Aus diesem Grund weist die in Fig. 1 gezeigte
Schaltungsanordnung die Kontaktgeber K 1 und K 2 auf, auch
wenn diese für die Erfindung als solche nicht relevant
sind.
Fig. 1b zeigt, wie der Betrieb der Thyristorbrücke mit
einem dreiphasigen Netzstrom R, S, T synchronisiert wird. Der
positive Teil des Speisestroms jeder Phase ist durch den
index "p" gekennzeichnet, zum Beispiel R p und der entspre
chende negative Teil durch den Index "n", zum Beispiel T n .
Da für den Fachmann die Bedeutung der Figur auf der Hand
liegt, wird die normale Arbeitsweise der Thyristorbrücke
hier nicht im einzelnen beschrieben.
Wie schon gesagt, erfolgt das Bremsen bekanntermaßen nach
dem Prinzip des Umkehrantriebs, das heißt durch Umkehren
der Drehrichtung des Motors. Die Umkehr der Drehrichtung zu
Bremszwecken unter Verwendung einer Schaltung, wie sie in
Fig. 1 gezeigt ist, erfolgt durch einen Wechsel der Thyri
storgruppe während des Antriebs.
Dies Verfahren hat jedoch die vorstehend genannten Nach
teile. Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird statt des
sen Gleichstrombremsen angewandt, welches durch Steuern der
Thyristorbrücke in der in Fig. 2a gezeigten Weise erreicht
wird. Aus Gründen der Klarheit sind in der Figur alle nicht
am Bremsprozeß teilnehmenden Thyristoren ebenso wie deren
Strompfade weggelassen. So zeigt Fig. 2a tatsächlich zwei
Gleichstromquellen, die parallel geschaltet sind, wobei die
Größe des von den Quellen gelieferten Gleichstroms U dc ge
trennt gesteuert wird durch ein Unterbrechen des Speise
stroms zu den Gleichstromquellen mittels der Thyristorpaare
T 3, T 6 und T 7, T 10.
Zum Bremsen wird die Zufuhr von Strom zum Motor durch Ab
schalten aller Thyristoren T 1-T 10 unterbunden. Um alle
Kurzschlußpfade auszuschließen, wird im Motor ein stromlo
ser Zustand einer Dauer von ca. 20 ms erzeugt, wobei die
Dauer dieses Zustandes in erster Linie durch Schwankungen
in den Thyristorcharakteristiken bestimmt ist. Als nächstes
werden die Thyristoren T 3, T 6, T 7 und T 10 gezündet, wodurch
die in Fig. 2a gezeigte Schaltung entsteht. Diese Thyristo
ren bilden eine Vollweggleichrichterbrücke, die in bekann
ter Weise zwei Phasen des dreiphasigen Netzstroms gleich
richtet; der dabei erzeugte Gleichstrom wird an zwei An
schlüsse des Motors 1 angelegt, während dem dritten An
schluß kein Strom zugeführt wird. Durch Regeln der Dauer
des leitenden Zustands der Thyristoren kann der erzeugte
Gleichstrom auf die nötige Größe eingestellt werden. Unab
hängig von der Drehrichtung zum Zeitpunkt des Bremsens ist
die Arbeitsweise und Schaltung für diesen Zweck die glei
che.
Fig. 2b zeigt die Zündbereiche für die Thyristoren T 3, T 6, T 7
und T 10 für das Gleichstrombremsen, wenn ein hohes Drehmo
ment benötigt wird. In diesem Fall wirken die Thyristoren
T 7 und T 10 als Nulldiode, was es erlaubt, den Strom durch
die Induktivität der Motorwicklungen aufrechtzuerhalten.
Hiermit werden Stromschwankungen reduziert und folglich
auch mechanische Geräusche. Das läßt sich nicht erreichen,
wenn eine Einweggleichrichtung angewandt wird.
Fig. 2c zeigt die Zündbereiche für die Thyristoren T 3, T 6, T 7
und T 10 für das Gleichstrombremsen wenn ein niedriges Dreh
moment erforderlich ist. Wenn der Bremsstrom klein ist,
stellt die Zunahme der relativen Schwankung des Stroms
keine Schwierigkeit mehr dar. Um den schnellstmöglichen
Wechsel zwischen dem Gleichstrom- und dem Wechselstromzu
stand zu erzielen, wird in diesem Fall auch das Thyristor
paar T 7, T 10 in der gleichen Weise gezündet wie das Thyri
storpaar T 3, T 6 in Fig. 2b. Die Motorinduktivität ist nun
mehr dem zugeführten Gleichstrom entgegengerichtet, was zu
Unterbrechungen im Strom führt, die einen raschen Übergang
zurück zum Zugzustand ermöglichen.
Fig. 3 zeigt eine Schaltung gemäß der Erfindung zum Steuern
einer Thyristorbrücke wie der in Fig. 1 gezeigten. Allge
mein gesagt, sammelt die Schaltung die nötigen Informatio
nen hinsichtlich der gewünschten Antriebsrichtung, das vom
Motorgeschwindigkeitsregler gegebene Startsignal, die ge
wünschte Antriebsweise (Ziehen/Bremsen), die Ausgabe eines
Antriebsbefehls und den Zeitpunkt des Thyristorzündens ge
mäß Fig. 1b und kombiniert dann unter Verwendung gewöhnli
cher NAND-Logik diese Daten, um ein Thyristorzündschema zu
erzeugen, welches der Stromsituation angepaßt ist.
Die Arbeitsweise der Schaltung soll noch mehr im einzelnen
beschrieben werden:
Der Antriebsbefehl wird an einen Punkt 2 angelegt, wodurch
eine logische Schaltung 3, zum Beispiel eine Relaislogik ak
tiviert wird, so daß zunächst die Kontaktgeber K 1 und K 2 in
Fig. 1 mit dem über Leitung 4 gesandten Steuerbefehl akti
viert werden, woraufhin nach einer Verzögerung von ca. 100
ms über Leitung 5 an die Thyristorsteuerschaltung ein Si
gnal zur Erlaubnis des Zündens des Thyristors ausgesandt
wird. Soll der Motor angehalten werden, so werden diese
Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt. Die Zünd
erlaubnis setzt einen Oszillator 6 in Gang, der als Taktge
ber und Zeitgeber für das ganze Zündsystem dient und Im
pulse mit einer Frequenz von 30 kHz an Eingänge von NAND-
Gattern 7 a-7 g liefert.
Die Synchronisierimpulse werden, wie Fig. 1b zeigt, in
ODER-Gatter 8 a-8 c eingegeben, die mit Hilfe von Operations
verstärkern 9 a-9 c am Bezugspunkt 10 a-10 c jedes Gatters ein
Sägezahnsignal erzeugen, wenn irgendeiner der Eingänge
R p . . . T n positiv ist. Die Sägezahnsignale werden an Ver
gleichsschaltungen 11 a-11 c weitergeleitet, um mit dem von
einem PI-Geschwindigkeitsregler 12 gelieferten Regelsignal
verglichen zu werden. Das Regelsignal wird gemäß bekannter
Verfahren entsprechend den Erfordernissen des Momentes va
riiert, das heißt je nach der gewünschten Drehgeschwindig
keit des Motors. Eine Schaltung 13 erzeugt einen absoluten
Wert der Spannung des vom Geschwindigkeitsregler erhaltenen
Signals, und eine der Betonung dienende Schaltung 14 be
wirkt eine Korrektur zur Linearisierung des Drehmoments, so
daß die Regelspannung Ur entsteht. Eine Linearisierung ist
deshalb nötig, weil das Drehmoment des Motors nicht linear
auf Änderungen des Zündwinkels anspricht. Die Nichtlineari
tät hängt vom Impulsverhältnis des Stroms und von der Kosi
nusform des Zündens ab. Der Geschwindigkeitsregler wäre
zwar in der Lage, den Fehler selbst zu korrigieren; aber er
arbeitet zu langsam, wenn das Drehmoment einen niedrigen
Wert hat, und genau dann ist ein rasches Arbeiten erforder
lich. Die Antriebsrichtung wird von einer Schaltung 15 ge
wählt, in die das Antriebsrichtungssignal eingegeben wird,
und die ein Signal abgibt, um die der gewählten Antriebs
richtung entsprechende Tyhristorgruppe zu aktivieren, wobei
das zuletzt genannte Signal in die NAND-Gatter 7 a-7 g einge
geben wird. Die Wahl zwischen normalem Antrieb und Bremsen
wird von einer Schaltung 16 auf der Basis der Regleraus
gangsspannung getroffen (wenn die Spannung negativ ist,
soll der Motor gebremst werden). Ein normaler Antriebsbe
fehl, der über Leitung 17 gesandt wird, aktiviert die NAND-
Gatter 7 a-7 e, und ein Bremsbefehl, der über Leitung 18 ge
sandt wird, aktiviert die NAND-Gatter 7 f und 7 g, welche den
Betrieb der Thyristorpaare T 3, T 6 sowie T 7, T 10 beim Bremsen
steuern, bis die Ausgangsspannung des Geschwindigkeitsreg
lers 12 Null wird.
Die Wahl des Bremsmodus, bei dem das Thyristorpaar T 7, T 10
als Nulldiode benutzt oder ein- und abgeschaltet wird, je
nach der Last (Fig. 2) wird durch Eingabe der Regelspannung
Ur in eine Vergleichsschaltung 10 bewirkt, deren anderer
Eingang die feste Bezugsspannung empfängt. Da die von der
Regelspannung Ur nach der Linearisierung durch die Schal
tung 14 geführte Information auch den Wert des Drehmoments
einschließt, kann dies Signal direkt genutzt werden, und
die erforderliche Schaltungsanordnung ist ziemlich ein
fach. Das Ergebnis des Vergleichs wird von der Vergleichs
schaltung 19 an einen der Eingänge eines ODER-Gatters 20
weitergeleitet, an deren anderem Eingang der Ausgang der
Vergleichsschaltung 11 c anliegt. Die Vergleichsschaltung
11 c steuert das NAND-Gatter 7 g mit Synchronimpulsen der
Netzphasen S und T mit Unterbrechung der Gleichspannung,
gemäß Fig. 2c, in der gleichen Weise wie das Gatter 7 f die
Thyristoren T 3 und T 6 steuert, es sei denn, daß die Ver
gleichsschaltung 19, weil ein hohes Bremsmoment erforder
lich ist, das Gatter 20 permanent im 1-Zustand hält, was
während des Bremsen zur Wirkung hat, daß das Gatter 7 g kon
tinuierlich die Thyristoren T 7 und T 10 entsprechend der vom
Oszillator 6 (30 kHz) gemäß Fig. 2b festgesetzten Zeitbe
stimmung zündet.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel einer Leistungssteuerstufe, an
deren Eingang 21 der Ausgang eines der NAND-Gatter 7 a-7 g
gemäß Fig. 3 anliegt. Die pulsierende 30 kHz-Spannung (Zy
klus = Netzfrequenz), die gegenüber der Leistungsstufe
durch einen Transformator M galvanisch isoliert ist, wird
in Zündimpulse für ein Thyristorpaar, zum Beispiel T 1 und
T 2 umgewandelt, und zwar mit Hilfe von zwei Sekundärwick
lungen. Die von diesen Wicklungen erhaltenen Signale werden
von Anschlüssen 22 a und 22 b an die Gatter der Thyristoren
angelegt. Für jedes NAND-Gatter ist eine Steuerung dieser
Art erforderlich.
Claims (8)
1. Verfahren zum Bremsen eines Käfigläufermotors (1), bei
dem der Motor in an sich bekannter Weise mittels eines
Spannungsumformers gesteuert und der Netzstrom (R, S, T) zum
Motor in der Bremssituation unterbrochen wird, woraufhin
den Motorwicklungen Gleichstrom (U dc ) zugeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der den Motorwick
lungen zugeführte Gleichstrom von einer Gleichrichterbrücke
(T 3, T 6, T 7, T 10) erhalten wird, die in der Bremssituation
mittels elektrischer Steuerung von gewissen Halbleiterkom
ponenten (T 1-T 10) des Spannungsumformers gebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem als Halbleiterkom
ponenten (T 1-T 10) des Spannungsumformers Thyristoren be
nutzt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vollweg
gleichrichterbrücke aus zwei Thyristorpaaren (T 6, T 3;
T 7, T 10) gebildet wird, die den Brems-Gleichstrom (U dc ) aus
zwei Phasenspannungen (S, T) erzeugen.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Thyristor
paare (T 6, T 3; T 7, T 10) getrennt so gesteuert werden, daß im
Fall eines hohen Bremsmomentes eines der Thyristorpaare
(T 7, T 10) kontinuierlich gleichrichtet, wobei es als Nulldi
ode wirkt, während das andere Paar (T 3, T 6) einen pulsieren
den Gleichstrom (U dc ) erzeugt.
4. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Thyristor
paare (T 6, T 3; T 7, T 10) so gesteuert werden, daß im Fall
eines niedrigen Bremsmomentes beide Paare einen pulsieren
den Gleichstrom (U dc ) erzeugen.
5. Steuerschaltung für einen Käfigläufermotor, der stu
fenlos in an sich bekannter Weise mittels eines Spannungs
umformers steuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß ein von bestimm
ten elektrisch steuerbaren Halbleiterkomponenten des Span
nungsumformers gebildeter Gleichrichter beim Bremsen dem
Motor Gleichstrom (U dc ) zuführt.
6. Steuerschaltung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halbleiter
komponenten (T 1-T 10) des Spannungsumformers Thyristoren
sind, und daß zwei Thyristorpaare (T 6, T 3; T 7, T 10) des Span
nungsumformers zur Schaffung einer Vollweggleichrichter
brücke benutzbar sind, die den Gleichstrom (U dc ) zum Brem
sen aus zwei Phasenspannungen erzeugt.
7. Steuerschaltung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Wähler
schalter aufweist, mit dem eines der Thyristorpaare
(T 7, T 10) alternierend zündbar ist, wobei ein kontinuierlich
pulsierender Gleichstrom erzeugt wird.
8. Steuerschaltung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsum
former von einem Transistor-Inverter gebildet ist.
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