DE3815539A1 - Vorrichtung zum selbsttaetigen pruefen von hohlglaesern, zum beispiel flaschen, auf schadstellen im muendungsbereich - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen pruefen von hohlglaesern, zum beispiel flaschen, auf schadstellen im muendungsbereichInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
selbsttätigen Prüfen von Hohlgläsern, zum Beispiel
Flaschen, auf Schadstellen im Bereich der Mündungs
dichtfläche und des Glasgewindes und zum Aussondern
von für eine Weiterbehandlung und Wiederverwendung
nicht mehr geeigneten Flaschen.
Nach der DE-PS 21 65 726 ist eine Vorrichtung bekannt,
die einen um die zentrale Maschinenachse umlaufenden
Rundtisch aufweist, der mit Ausnehmungen zur Aufnahme
der zu prüfenden Flaschen versehen ist. In diesen Aus
nehmungen werden die Flaschen während des Umlaufes ge
führt, wobei die Flaschen angetrieben um ihre Längs
achse rotieren. Jeder der Ausnehmungen des Rundtisches
ist eine Lichtsende-Lampe in Höhe der Flaschenmündung
und auf diese ausgerichtet angeordnet sowie eine Foto
zelle zum Empfang von aus Glasfehlern, Abplatzungen und
Rissen herrührenden Fehlerlicht-Reflexionen, die in einem
Verstärker in ein Fehler-Signal aufbereitet werden, das
kontaktlos an eine mit dem Rundtisch kämmenden Aussor
tierstern im Falle des Vorhandenseins eines Fehlers an
der Flasche verbundene Aussortierweiche übertragbar ist,
die von den Flaschen zwecks Abgabe an getrennte Transport
bänder, für Gut- und Ausschuß-Flaschen angelaufen werden.
Es hat sich beim Betrieb der bekannten Vorrichtung
gezeigt, daß bei der Anordnung einer Normallicht aus
sendenden Lichtsende-Lampe und einer Fotozelle, der
direkt oder auch über Lichtleitkabel Glasfehler-Infor
mationen aus mehreren Richtungen zugeleitet werden,
infolge der gemeinsamen undifferenzierten Auswertung
wertvolle Einzelinformationen verlorengehen oder zumin
dest stark abgeschwächt werden. Eine zutreffende Ent
scheidung war bei der Auswahl der Flaschen, die weiter
verwendbar sind oder die auszusondern sind, nicht er
reichbar. Die Folge war bisher, daß eine Vielzahl von
Flaschen nach einer Aussonderung nochmals einer Nach
kontrolle zu unterziehen war, oder trotz Weiterverwend
barkeit als Ausschuß verworfen wurde. Nachkontrollen ver
ursachen erfahrungsgemäß einen erheblich Personalauf
wand und unbegründete Ausschußmengen erhöhen die Kosten
aufwendungen der Brunnenbetriebe. Ein weiterer wirt
schaftlicher Nachteil konnte darin gesehen werden, daß
Flaschen mit nicht erkannten Beschädigungen der Wasch-
und Füllmaschine zugeführt werden. Solche Beschädigungen
bleiben insbesondere dann verborgen, wenn die Fehler-
Reflexion einer Schadstelle in einen von der Fotozelle
nicht abgedeckten Winkelbereich gerichtet ist.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht
darin, eine einer Flaschenwasch-Maschine voranzu
stellende, in ihrem Aufbau einfache Einzweck-Vorrich
tung zu schaffen, mit deren Hilfe es möglich ist,
Glas-Abplatzungen und/oder Risse an Hohlgläsern, z. B.
Flaschen, im Bereich der empfindlichen horizontalen
Mündungsdichtfläche und aller hochbeanspruchten Glas
gewinde-Gänge der auf Wiederverwendbarkeit zu prüfenden
Flaschen zu erfassen und für eine weitere Verwendung
ungeeignete Flaschen auszusondern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den
Kennzeichen der Patentansprüche angegebenen Merkmale
gelöst.
Erfindungsgemäß ist erreichbar, daß infolge der Anstrah
lung eines für eine optimale Flaschenprüfung entschei
denden Zielbereiches, d. h. der Mündungsdichtfläche und
des Glasgewindes aus unterschiedlichsten Winkelpositi
onen mittels mehrerer Normallicht aussendender Licht
sende-Lampen und mehrerer Fotozellen oder Fotodetektoren
zum Empfang der aus Beschädigungen resultierenden Fehler-
Reflexionen eine Vielzahl von verwertbaren Informationen
an die Verstärker weitergeleitet werden. Die volle Erfas
sung der Fehler beruht auf der strahlenförmigen, auf den
erwähnten Zielbereich ausgerichteten Anordnung der Licht
sende-Lampen und der Fotozellen oder Fotodetektoren, die
in einer etwa halbkugelförmigen, den Zielbereich umschlie
ßenden Raum untergebracht sind.
Eine weitere Sicherheit der Erfassung von Schadstellen
ist dadurch erreichbar, daß außer dem Normallicht aus
sendenden Lichtsende-Lampen eine Serie von Lichtsende-
Lampen in einer unterschiedlichen Winkelposition, auf den
gleichen Zielbereich ausgerichtet, angeordnet ist, die
Lichtstrahlen in einer Wellenlänge aussenden, die sich
von der des Normallichts unterscheidet, wobei zum Empfang
der durch diese verursachten Reflexionen ausgelegte
Fotozellen oder Fotodetektoren in weiteren Winkelpositi
onen zusätzlich angeordnet werden.
Durch die Anwendung von Prüflicht in den unterschiedlichen
Wellenlängen-Bereichen ist bei entsprechender Ausgestaltung
der Fotozellen oder Fotodetektoren gewährleistet, daß die
unterschiedlichen Fehler-Reflexionen einer gegenseiti
gen Störung oder Beeinflussung nicht unterliegen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfin
dung dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der in einem
kugelförmigen Raum in verschiedenen Winkelpositi
onen angeordneten Lichtsendelampen und Fotozel
len oder Fotodetektoren, ohne Verstärker;
Fig. 2 in vereinfachter Darstellung unter Weglassung
der Lichtsende-Lampen die Fotozellen oder Foto
detektoren und die diesen nachgeschalteten
Schaltblöcke zur Verstärkung der Fehler-Licht
impulse, vorbereitet zur Übertragung der Einzel
informationen an den Schaltblock bis zu den
Aussortier-Mechanismen;
Fig. 3 vereinfacht dargestellt einige Schaltblöcke bei
zusammengefaßter Fehler-Signallampen-Übertragung
an den Schaltblock des Aussortier-Mechanismus;
Fig. 4 Schaltbild des Schaltblockes zur Verstärkung des
Fehler-Lichtimpulses und Aufbereitung des Fehler-
Signals;
Fig. 5 Schaltbild des mit dem Aussortierstern verbundenen
Verstärkers zur Steuerung der Aussortier-Weiche.
Mit 1 ist die zu behandelnde Flasche bezeichnet, die
während ihres Umlaufes um die zentrale Maschinenachse
angetrieben um ihre Längsachse 4 rotiert. Die aus unter
schiedlichen Winkelpositionen auf die obere Mündungs
dichtfläche 2 und das Glasgewinde jeder Flasche 1 ge
richteten Lichtsende-Lampen sind mit 5 bzw. 5′ und 5′′
bezeichnet. Jede Lichtsende-Lampen-Kategorie ist zweck
mäßig mehrfach verteilt angeordnet. Zum Empfang der aus
Glas-Abplatzungen oder Rissen resultierenden Fehler-
Reflexionen sind im Ausführungsbeispiel jeweils mehrere
der Fotozellen oder Fotodetektoren 6 bzw. 6′ und 6′′
angeordnet, um die in die unterschiedlichsten Richtun
gen gerichteten Reflexionen möglichst vollständig zu
erfassen. Die Lichtsende-Lampen und Fotozellen sind in
einem kugelförmigen Raum strahlenförmig auf einen Ziel
bereich, die Mündungsdichtfläche und das Glasgewinde,
ausgerichtet. Der kugelförmige, jeder Flaschen-Ausneh
mung des Rundtisches der Maschine zugeordnete Träger
der Lichtsende-Lampen und Fotozellen wird zweckmäßig
mit einer Vielzahl von Bohrungen zu deren Aufnahme ver
sehen, die sämtlich auf den Zielbereich ausgerichtet
sein sollen. Durch Umstecken der unterschiedlichen
Lichtsende-Lampen und Fotozellen oder Fotodetektoren
ist die wirkungsvollste Position dieser Sender und
Empfänger von Prüflicht beziehungsweise Fehler-Reflex
ionen zu ermitteln.
Der von einer Schadstelle stärker als von einem unbe
schädigten Glas reflektierte, auf eine der Fotozellen
oder Fotodetektoren 6, 6′ bzw. 6′′ gerichtete Licht
strahl wird zum Meßzeitpunkt, der von einem Näherungs
schalter 21 leistungslos bestimmbar ist, der durch eine
am Näherungsschalter 21 vorübergeführte Metallfahne 22
einschaltbar ist, verstärkt. Die Verstärkung erfolgt im
Verstärker 7, Schaltbild Fig. 4 und ist durch ein
Potentiometer 9 einstellbar. Der Ausgang des in Fig. 4
dargestellten Verstärkers 14 geht auf einen Schwellwert
schalter 15. Die Schaltschwelle ist mittels zweier
Stufenschalter 13 grob und fein einstellbar. Ein vom
Schwellwertschalter 15 durchgeschaltetes Signal wird
mit dem Signal "Messen" des Näherungsschalters 21 in
dem Additionsschalter 16 verknüpft und steuert den Aus
gangsschalter 17 an, wodurch die Fehleranzeige-Kontroll-
Lampe 10 aufleuchtet. Die Fehleranzeige-Kontroll-Lampe
10 wird nur dann eingeschaltet, wenn der empfangene Licht
impuls stärker ist, als der mittels der Stufenschalter
13 einstellbare Soll-Lichtwert. Die Aufbereitung der
von den Fotozellen oder Fotodetektoren 6, 6′ bzw. 6′′
empfangenen Fehler-Lichtimpulse erfolgt einzeln in ge
trennten einheitlich ausgestalteten Schaltblöcken 7,
Fig. 2, wobei die Fehler-Impulse einzeln oder in Zweier-
oder auch in Dreiergruppen auf die Elektro-Magnete 11
der Aussortierweiche übertragbar sind, um die Flaschen,
je nach Fehler-Art und gegebenenfalls Fehler-Lage und
bei entsprechend, grob oder fein eingestellten Stufen
schaltern 13, um auch Fehler geringeren Ausmaßes zu er
fassen, die nicht zu einer Aussonderung der Flasche
führen sollen, auf unterschiedliche Abtransportbänder
leiten zu können.
Das Aufleuchten der Fehler-Anzeige-Kontroll-Lampe 10
wird berührungslos an den Verstärkerblock 8, Schaltbild
Fig. 5, übertragen, durch den der Magnetschalter des
Aussortier-Mechanismus 11 betätigbar ist. Dabei erfolgt
eine Belichtung der Fotozelle 18, wobei ein Spannungs
sprung, verstärkt durch den Verstärker 19, erzielt wird,
durch den der Ausgangsschalter 20 einschaltbar ist. Über
ein Zeitglied 12 hält sich der Ausgangsschalter 20 noch,
auch wenn der Lichtempfänger, die Fotozelle 18, nicht
mehr belichtet ist. Die Impulslänge ist mittels eines
Potentiometers einstellbar. Durch den Ausgangsschalter
20 ist der Elektromagnet 11 betätigbar, der auf dem mit
dem Rundtisch der Prüfvorrichtung kämmenden Austragstern
angeordnet ist.
Die Ausgänge der Ausgangsschalter 17 zu der Fehler
anzeige-Kontroll-Lampe 10 sind nach Fig. 3 als zusam
mengefaßt dargestellt. Diese Anordnung kann ausreichend
sein, wenn eine differenzierte Auswertung der Meßergeb
nisse, etwa nach Fehler-Lage oder Stärke der Fehler-
Licht-Reflexion, oder auch eine Erfassung von Fehlern
mittels eines Druckers zu statistischen Zwecken nicht
für erforderlich gehalten wird. In einem solchen Fall
würde bei der Auswertung nur nach Gut- oder Ausschuß-
Flaschen entschieden.
Entsprechend ist es denkbar, die Ausgänge der Ausgangs
schalter 17 zu den Fehleranzeige-Kontroll-Lampen 10,
die in Fig. 2 zu Zweiergruppen zusammengefaßt sind,
voneinander getrennt auf die Fotozellen 18, Block
schaltbild 8, Fig. 5 zur Einzelwertung wirken zu
lassen.
Im Ausführungsbeispiel sind die Normal-Licht aussenden
den Lichtsende-Lampen mit 5 bezeichnet. Die Lichtsende-
Lampen 5′ und 5′′ können derart ausgelegt sein, daß
dieses Licht mit der Wellenlänge von 370 µm (Violett
licht) beziehungsweise Licht mit der Wellenlänge von
770 µm (Rotlicht) aussenden, wobei die durch Fehler
licht-Reflexionen zu aktivierenden Fotozellen oder
Fotodetektoren entsprechend auszustatten sind.
Bezeichnungen
1 Flasche
2 Mündungsdichtfläche
3 Glasgewinde
4 Flaschenlängsachse
5 Lichtsende-Lampen
6 Fotozellen oder Fotodetektoren
7 Verstärkerblock (Fehlerlichtverstärkung)
8 Verstärkerblock (Aussortier-Weiche)
9 Potentiometer
10 Fehleranzeige-Kontroll-Lampe
11 Elektro-Magnet (Aussortier-Weiche)
12 Zeitglied
13 Stufenschalter
14 Verstärker
15 Schwellwertschalter
16 Additionsschalter
17 Ausgangsschalter (Schaltblock 7)
18 Fotozelle (Schaltblock 8)
19 Verstärker (Schaltblock 8)
20 Ausgangsschalter
21 Näherungsschalter
22 Blechfahne
2 Mündungsdichtfläche
3 Glasgewinde
4 Flaschenlängsachse
5 Lichtsende-Lampen
6 Fotozellen oder Fotodetektoren
7 Verstärkerblock (Fehlerlichtverstärkung)
8 Verstärkerblock (Aussortier-Weiche)
9 Potentiometer
10 Fehleranzeige-Kontroll-Lampe
11 Elektro-Magnet (Aussortier-Weiche)
12 Zeitglied
13 Stufenschalter
14 Verstärker
15 Schwellwertschalter
16 Additionsschalter
17 Ausgangsschalter (Schaltblock 7)
18 Fotozelle (Schaltblock 8)
19 Verstärker (Schaltblock 8)
20 Ausgangsschalter
21 Näherungsschalter
22 Blechfahne
Claims (3)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Prüfen von Hohlgläsern,
z. B. Flaschen, auf Schadstellen im Mündungsbereich,
mittels einer Lichtsende-Lampe, in einer als Rundläu
fer ausgebildeten Maschine, um deren zentrale lotrech
te Achse die zu prüfenden Flaschen, um ihre Längsachse
rotierend, umlaufen, wobei von Schadstellen an den
Flaschen herrührende Glas-Fehler-Reflexionen des auf
jede Flasche im Mündungsbereich gerichteten Prüflichts
mittels einer Fotozelle erfaßbar und in einem jeder
der umlaufenden Flaschen zugeordneten Prüfkopf ver
stärkt in ein Fehlersignal aufbereitet, auf eine fehler
hafte Flaschen aussondernde Aussortierweiche übertrag
bar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß ausgerichtet auf die hori
zontale Mündungsdichtfläche (2) und alle Glasgewinde
gänge (3) der zu prüfenden Flasche (1) in einem etwa
halbkugelförmigen Raum um den anzustrahlenden Zielbe
reich strahlenförmig und in unterschiedlichen Winkel
positionen zueinander mehrere der Prüflicht aussenden
den Lichtsende-Lampen (5) und in gleicher oder abwei
chender Anzahl Fotozellen oder Fotodetektoren (6) zum
Empfang der aus Schadstellen, wie Glas-Ausbrüchen oder
Rissen herrührende Fehler-Licht-Reflexionen und in
einer von den Winkelpositionen der Lichtsende-Lampen
(5) abweichenden Winkelposition weitere auf den glei
chen Zielbereich ausgerichtete Lichtsende-Lampen (5′)
angeordnet sind, die Lichtstrahlen mit einer gegenüber
denen der Lichtsende-Lampen (5) abweichenden Wellen
länge aussenden, die nur von zum Empfang von Fehler-
Licht-Reflexionen in der entsprechenden Wellenlänge aus
gelegten Fotozellen oder Fotodetektoren (6′) zu empfan
gen sind, die in von den Winkelpositionen der Foto
zellen oder Fotodetektoren (6) abweichenden Winkel
positionen angeordnet sind, wobei jeder von einer
der Fotozellen oder Fotodetektoren (6, 6′) als Fehler-
Licht-Reflexion des während des
Flaschenumlaufes auf die zu prüfenden Flaschen einwir
kenden Prüflichts der Lichtsende-Lampen (5, 5′) empfan
gene Fehler-Lichtimpuls in den Fotozellen oder Foto
detektoren (6, 6′) nachgeordneten Schaltblöcken (7) auf
bereitet und in ein Fehlersignal verstärkt und vonein
ander getrennt auf einen Schaltblock (8) des Aussortier-
Mechanismus (11) zur differenzierten Abgabe der fehlerfreien
und fehlerhaften Flaschen (1) übertragbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtsende-Lampen (5, 5′) und die Fotozellen oder
Fotodetektoren (6, 6′) von in abweichenden Winkelpositio
nen angeordneten Lichtsende-Lampen (5′′), die ein Prüf
licht in einer Wellenlänge aussenden, das sich von der
Wellenlänge des Prüflichts unterscheidet, das die Licht
sende-Lampen (5, 5′) aussenden, und Fotozellen oder Foto
detektoren (6′′) in gleichfalls abweichenden Winkelpositi
onen flankiert sind, die geeignet sind, nur das von den
Lichtsende-Lampen (5′′) ausgestrahlte Prüflicht zur wei
teren Aufbereitung und Verstärkung zu empfangen.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die in den den Fotozellen oder Fotodetek
toren (6, 6′, 6′′) nachgeordneten Schaltblöcken (7) ver
stärkten Fehlerlicht-Impulse als ein zusammengefaßtes
Fehlersignal auf den Schaltblock (8) übertragbar sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883815539 DE3815539A1 (de) | 1988-05-06 | 1988-05-06 | Vorrichtung zum selbsttaetigen pruefen von hohlglaesern, zum beispiel flaschen, auf schadstellen im muendungsbereich |
| DE8903515U DE8903515U1 (de) | 1988-05-06 | 1989-03-21 | Vorrichtung zum selbsttätigen Prüfen von Hohlgläsern, zum Beispiel Flaschen, auf Schadstellen im Mündungsbereich |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883815539 DE3815539A1 (de) | 1988-05-06 | 1988-05-06 | Vorrichtung zum selbsttaetigen pruefen von hohlglaesern, zum beispiel flaschen, auf schadstellen im muendungsbereich |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3815539A1 true DE3815539A1 (de) | 1989-11-16 |
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ID=6353841
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883815539 Withdrawn DE3815539A1 (de) | 1988-05-06 | 1988-05-06 | Vorrichtung zum selbsttaetigen pruefen von hohlglaesern, zum beispiel flaschen, auf schadstellen im muendungsbereich |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3815539A1 (de) |
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