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DE102005038738A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen eines frei fallenden Objekts - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen eines frei fallenden Objekts Download PDF

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DE102005038738A1
DE102005038738A1 DE102005038738A DE102005038738A DE102005038738A1 DE 102005038738 A1 DE102005038738 A1 DE 102005038738A1 DE 102005038738 A DE102005038738 A DE 102005038738A DE 102005038738 A DE102005038738 A DE 102005038738A DE 102005038738 A1 DE102005038738 A1 DE 102005038738A1
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DE
Germany
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light sources
recording systems
light
recording
measuring chamber
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Withdrawn
Application number
DE102005038738A
Other languages
English (en)
Inventor
Steffen Dr. Rauer
Rainer Dr. Jahn
Dirk Dr. Helms
Dietmar Dipl.-Ing. Kollhoff
Carsten Dipl.-Ing. Lucht
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HELMS TECHNOLOGIE GmbH
Original Assignee
HELMS TECHNOLOGIE GmbH
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Publication date
Application filed by HELMS TECHNOLOGIE GmbH filed Critical HELMS TECHNOLOGIE GmbH
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    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/34Sorting according to other particular properties
    • B07C5/342Sorting according to other particular properties according to optical properties, e.g. colour
    • B07C5/3422Sorting according to other particular properties according to optical properties, e.g. colour using video scanning devices, e.g. TV-cameras
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/84Systems specially adapted for particular applications
    • G01N21/88Investigating the presence of flaws or contamination
    • G01N21/89Investigating the presence of flaws or contamination in moving material, e.g. running paper or textiles
    • G01N21/8901Optical details; Scanning details

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Abstract

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die eine genauere Prüfung von Objekten mit verringerter Fehlerrate ermöglichen. DOLLAR A Erfindungsgemäß gelingt die Lösung der Aufgabe dadurch, 1. dass die Anwesenheit des Objekts detektiert wird und daraufhin Aufnahmesysteme, welche zweidimensionale oder dreidimensionale Bilder des Objekts aufnehmen, sequentiell oder zumindest teilweise parallel ausgelöst werden, wobei die jeweilig zugeordneten Lichtquellen vorübergehend eingeschaltet werden, und dass aus den aufgenommenen Bildern wenigstens eine Eigenschaft des Objekts ermittelt wird. DOLLAR A Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Prüfen eines frei fallenden Objekts, wobei das Objekt beim Durchqueren einer Messkammer, die mit einer Eintrittsöffnung und einer gegenüberliegenden Austrittsöffnung für das Objekt versehen ist, mittels mehrerer Lichtquelle beleuchtet wird und dabei mehrere optoelektronische Aufnahmesysteme, von denen jedem zumindest eine der Lichtquellen zugeordnet ist, ausgelöst werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Prüfen eines frei fallenden Objekts, wobei das Objekt beim Durchqueren einer Messkammer, die mit einer Eintrittsöffnung und einer gegenüberliegenden Austrittsöffnung für das Objekt versehen ist, mittels mehrerer Lichtquellen beleuchtet wird und dabei mehrere optoelektronische Aufnahmesysteme, von denen jedem zumindest eine der Lichtquellen zugeordnet ist, ausgelöst werden.
  • Derartige Verfahren und Vorrichtungen werden zum Klassifizieren von Gütern verwendet, dabei insbesondere zur Qualitätssicherung.
  • Im Stand der Technik sind Bemühungen um solche Verfahren und Vorrichtungen bekannt.
  • So beschreibt die DE 20 2004 009 194 U1 eine Beleuchtungseinrichtung mit einer einen zu beleuchtenden Objektbereich tunnelartig mindestens teilweise umschließenden flächigen Anordnung von Beleuchtungsorganen, insbesondere lichtemittierenden Dioden. Die Anordnung ist aus einer Mehrzahl gleicher oder verschiedener Module aufgebaut, die jeweils mit einer flächigen Anordnung von Beleuchtungsorganen bestückt sind und über Verbindungselemente mit wählbarer relativer Winkelposition zueinander verbunden sind.
  • Aus DE 199 11 522 A1 ist eine Ringleuchte für eine homogene Ausleuchtung mit LED-Bestückung auf einer Leiterplatte bekannt, die auf der Rückseite mit Widerständen für eine Strombegrenzung und Dioden für einen Verpolungsschutz versehen sind, wobei die LEDs in Leiterplattentechnik verlötet sind und in eine oder über eine zentrale Öffnung der Leiterplatte ein Fotoobjektiv für eine industrielle Bildverarbeitung anbringbar ist. Dabei besteht die Leiterplatte mit der zentralen Öffnung aus einem flexiblen Kunststoff und ist mit einem keilförmigen Ausschnitt versehen, der von der zentralen Öffnung bis zum Außenrand der Leiterplatte reicht. Eine Schnittkante des Ausschnittes ist mit einer oder mehreren Laschen mit Bohrungen versehen. Die Leiterplatte ist konusförmig gewölbt und die Laschen sind im Bereich der anderen Schnittkante des Ausschnittes mit dem Teil der Leiterplatte verbunden.
  • Bei den beiden zuvor genannten Anordnungen ist von Nachteil, dass Messobjekte ungleichmäßig ausgeleuchtet werden. Zudem verringern die verwendeten Streuscheiben die Beleuchtungsintensität.
  • In der DE 101 06 032 A1 wird eine Vorrichtung zur homogenen Ausleuchtung einer kleinen Fläche mit einer Ulbrichtschen Kugel beschrieben. Sie weist eine Mehrzahl von Lichtquellen auf, die in der Wand der Ulbrichtschen Kugel angeordnet sind. Mindestens zwei der in der Wand angeordneten Lichtquellen weisen verschiedene spektrale Eigenschaften auf. Es ist eine Lichtquellensteuervorrichtung vorgesehen, mit der die einzelnen Lichtquellen jeweils ansteuerbar sind.
  • Diese Vorrichtung weist eine geringe Beleuchtungsintensität auf, da die Lichtstrahlen zum Mischen sehr oft an der Ulbrichtschen Kugel reflektiert werden müssen.
  • Die DE 41 32 472 C1 beschreibt ein Verfahren zum Erkennen und Unterscheiden von teilchenförmigen Gegenständen in einer Farbsortiermaschine, bei dem ein die Gegenstände führender Kanal mit einer Strahlung von einem oder mehreren Sendern aus dem sichtbaren oder ultravioletten Bereich durchleuchtet wird. Die von dem jeweiligen Gegenstand zurückgestreute Strahlung wird von mindestens einem Produktsignalempfänger aufgenommen und einer Produktsignal-Verarbeitungsschaltung zugeführt. Darin wird sie in erste elektrische Signale umgesetzt, deren Amplituden proportional zur zurückgestreuten Lichtmenge sind. Nur die von dem Gegenstand nicht zurückgestreute Strahlung wird von einem Restlichtempfänger empfangen und in zweite elektrische Signale umgesetzt, deren Amplituden ebenfalls proportional zu der aufgenommenen Lichtmenge sind. Dabei werden die ersten und zweiten elektrischen Signale miteinander multipliziert und die sich aus der Signalmultiplikation ergeben den Signalmaxima oder Signalminima zur Ansteuerung anderer Komponenten der Farbsortiermaschine herangezogen. Vorgeschlagen wird auch die Verwendung mehrerer Sender-Empfänger-Gruppen, die unterschiedliche Bereiche der Gegenstände aus unterschiedlichen Richtungen aufnehmen können.
  • Bei diesem Verfahren ist der pulsierende Dauerbetrieb der Sender und Produktsignal- beziehungsweise Restlichtempfänger von Nachteil, da er die Lebensdauer der Messvorrichtung begrenzt. Zudem kann hier nur nach einer integrierten Farbinformation klassifiziert werden.
  • Aus DE 41 27 903 C2 ist eine Vorrichtung zur Qualitäts- und Größensortierung von Produkten und Artikeln bekannt, bestehend aus Zuführeinrichtung, fotometrischer Messkammer mit Beleuchtungseinrichtungen und optoelektronischen Bildwandlern sowie Elektronikblock mit zugeordneten Trennmechanismen sowie Austrage- und Auffangeinrichtungen. Eine fotometrische Messkammer ist mit mehreren vorzugsweise ringförmig angeordneten Beleuchtungseinrichtungen und optoelektronischen Bildwandlern versehen. Die Beleuchtungseinrichtungen bestehen zweckmäßigerweise aus Gasentladungslampen, deren Licht mit Wellenlängen von 450 nm, 550 nm und 620 nm ausstrahlbar und dessen Infrarotanteil vorzugsweise kleiner als 2% der Gesamtstrahlungsleistung ist. Die Beleuchtungseinrichtungen sind außerhalb der Messebene angebracht. Die den parabelförmigen Fallkanal bildende fotometrische Messkammer ist über einen optisch transparent prismatischen Körper, wahlweise Glaszylinder, staub- und spritzwasserdicht getrennt, aber optisch verbunden. Die fotometrische Messkammer steht über einen nachgeordneten einen oder mehrere Trennmechanismen bewegenden Elektronikblock mit einer Auffangeinrichtung in Verbindung.
  • In DE 41 40 513 C1 ist eine Vorrichtung zum optischen Überprüfen und Sortieren von Objekten vorgesehen, die seriell im freien Fall durch eine Prüfzone geleitet werden, um die mehrere Lichtquellen und mindestens ein Reflexlichtempfänger umfangsmäßig angeordnet sind. Deren Lichtsignale werden optoelektrisch gewandelt und in einer Steuervorrichtung mit vorgegebenen Grenz werten verglichen, bei deren Unter- oder Überschreitung ein Steuersignal in einem Mikroprozessor erzeugt wird, das eine Sortierweiche beaufschlagt, die unterhalb der Prüfzone angeordnet ist. Die Lichtquellen sind durch jeweils einen Laserscanner gebildet, deren Ablenkebenen im Wesentlichen senkrecht zu einer Objektfallrichtung liegen und die zyklisch nacheinander jeweils etwa für eine Ablenkperiode einen Objekt-Umfangssektor erfassen. Die Lichtempfänger sind Lichtleiterfasern eines Lichtleiterbündels, deren Enden einem optoelektrischen Reflexlicht-Wandler zugeführt sind, dessen Ausgangssignal, das Reflexlichtsignal, der Steuervorrichtung zu dem Vergleich mit den Grenzwerten und einer weiteren Auswertung zugeführt ist. Um die Prüfzone ist allseitig ein Direktlichtempfänger in einer solchen Höhe angeordnet, dass die Laserscannerstrahlen stets auf diesen treffen, wenn sie kein Objekt treffen. Der Direktlichtempfänger führt auf einen optoelektrischen Direktlichtwandler, dessen Direktlichtsignal der Steuervorrichtung zugeführt ist.
  • Bei dieser Vorrichtung ist lediglich die Messung des Querschnittes eines Objektes in genau einer Ebene möglich.
  • Die beiden letztgenannten Vorrichtungen haben den Nachteil, dass je nach Form der Messobjekte, insbesondere bei zerklüfteten Messobjekten, Schattenbildung auftritt. Zudem ist die Beleuchtungsintensität niedrig.
  • Bei allen Vorrichtungen mit geringer Beleuchtungsintensität ergeben sich große Messfehler, da sich durch die erforderliche lange Belichtungsdauer und die beim Fall der Objekte auftretende hohe Geschwindigkeit eine hohe Bewegungsunschärfe ergibt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die eine genauere Prüfung von Objekten mit verringerter Fehlerrate ermöglichen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren, welches die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist, und durch eine Vorrichtung, welche die in Anspruch 6 angegebenen Merkmale aufweist, gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Als Messkammer wird im Sinne der Erfindung jeder offene oder umschlossene räumliche Bereich angesehen.
  • Für das erfindungsgemäße Verfahren ist vorgesehen, dass das Objekt zunächst detektiert wird und daraufhin die Aufnahmesysteme in kurzer Zeit sequentiell oder zumindest teilweise parallel ausgelöst und die jeweilig zugeordneten Lichtquellen vorübergehend eingeschaltet werden und dass mittels der Aufnahmesysteme zweidimensionale oder dreidimensionale Bilder als Signale aufgenommen werden, wobei aus den aufgenommenen Bildern wenigstens eine Eigenschaft des Objekts ermittelt wird. Dreidimensionale Bilder können beispielsweise mit Hilfe von PMD-Kameras aufgenommen werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung enthält eine Detektionsvorrichtung für das Objekt und mindestens vier Lichtquellen sowie mindestens vier optoelektronische Aufnahmesysteme, die räumlich so angeordnet sind, dass sie sich nicht in einer Ebene befinden, wobei jedem Aufnahmesystem mindestens eine der Lichtquellen zugeordnet ist.
  • Die Erfindung weist mehrere Vorteile auf. Zunächst werden aufgrund der vorangestellten Detektion des Objekts die Aufnahmesysteme und Lichtquellen nur ausgelöst beziehungsweise eingeschaltet, wenn tatsächlich ein zu prüfendes Objekt in der Messkammer ist. Dadurch wird die Lebensdauer der Lichtquellen und auch der Aufnahmesysteme verlängert. Die Beleuchtungsstärke der Lichtquellen kann durch den unterbrochenen Betrieb von Leistungsdioden in Blitzweise hoch sein, was lichtstarke, genau auswertbare Bilder mit geringer Bewegungsunschärfe erlaubt. Die Aufnahme von zweidimensionalen oder dreidi mensionalen Bildern ermöglicht eine genaue Auswertung des Objektes nach optischen Kriterien. Die so ermöglichte, genauere Auswertung verringert die Fehlerraten der Prüfung und damit die Wahrscheinlichkeit einer unerwünschten falschen Klassifizierung beim Sortieren.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Dazu zeigen:
  • 1 eine Ausführungsform einer Messkammer in perspektivischer Darstellung in seitlicher Ansicht,
  • 2 eine Vorrichtung mit Messkammer in perspektivischer Darstellung im Querschnitt und
  • 3 eine weitere Ausführungsform einer Messkammer in perspektivischer Darstellung in schräger Draufsicht.
  • Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt eine Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher eine offene Messkammer 1 von vier mattweißen Kugelschalensegmenten 1.4, die einen gemeinsamen Krümmungsmittelpunkt aufweisen, und einer Zuführung 1.5 gebildet wird. Die Kugelschalensegmente 1.4 sind tetraedrisch angeordnet. Auf den konvexen Innenseiten der Kugelschalensegmente 1.4 sind jeweils neun Lichtquellen 2 in Form von Leistungsleuchtdioden angebracht, so dass die Lichtquellen 2 auf einer virtuellen Sphäre liegen, die mit den Innenseiten der Kugelschalensegmente 1.4 übereinstimmt. Die Lichtquellen 2 sind dabei auf den Mittelpunkt der virtuellen Sphäre ausgerichtet. Durch die äquidistante Anordnung der Lichtquellen 2 zum Mittelpunkt der virtuellen Sphäre wird eine gleichmäßige Ausleuchtung des Objekts bei hoher Lichtintensität ermöglicht.
  • Im Zentrum jedes Kugelschalensegmentes 1.4 ist eine Öffnung 1.6 vorgesehen, durch die jeweils ein Aufnahmesystem 3 auf den Mittelpunkt der virtuellen Sphäre und somit auf den gemeinsamen Krümmungsmittelpunkt der Kugelschalensegmente 1.4 gerichtet ist. Die Aufnahmesysteme 3 sind dadurch in den Ecken eines virtuellen Tetraeders angeordnet. Zwei Achsen dieses virtuellen Tetraeders sind dabei orthogonal zur Fallrichtung des Objekts angeordnet. Es handelt sich um die beiden zueinander orthogonalen Achsen des virtuellen Tetraeders. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass jedes Aufnahmesystem 3 außerhalb der Sichtfelder der jeweiligen anderen Aufnahmesysteme 3 liegt.
  • Die Lichtquellen 2 eines jeden Kugelschalensegmentes 1.4 sind in drei Gruppen zu drei Stück aufgeteilt, die einen ebenen Winkel von 120° bezogen auf den Mittelpunkt des betreffenden Kugelschalensegments 1.4 einnehmen. Jede der Gruppen eines Kugelschalensegments 1.4 ist dabei im wesentlichen auf eines der anderen Kugelschalensegmente 1.4 ausgerichtet. Alle Lichtquellen eines Kugelschalensegments 1.4 sind dem Aufnahmesystem 3 des betreffenden Kugelschalensegments 1.4 zugeordnet. Zusätzlich ist jede Gruppe von Lichtquellen 2 demjenigen Aufnahmesystem 3 zugeordnet, auf dessen Kugelschalensegment 1.4 sie ausgerichtet ist. Jedem Aufnahmesystem 3 sind somit sechs Gruppen von Lichtquellen 2 beziehungsweise achtzehn Lichtquellen 2 zugeordnet.
  • Diametral gegenüber jedem Aufnahmesystem 2 können in einer weitergehenden Ausgestaltung farbige, insbesondere blaue Kontrastflächen angeordnet sein, welche als Bildhintergrund die Ermittlung von optischen Eigenschaften des Objekts erleichtern. Durch die tetraedrische Anordnung der Kugelschalensegmente 1.4 können die Kontrastflächen zwischen den Kugelschalensegmenten 1.4 angeordnet sein, ohne die Beleuchtung zu beeinträchtigen.
  • Wird ein Objekt im Zentrum der Messkammer 1, also im Bereich des Mittelpunkts der virtuellen Sphäre detektiert, beispielsweise durch zumindest eine Lichtschranke, so werden sequentiell die Aufnahmesysteme 3 ausgelöst. Zu jedem ausgelösten Aufnahmesystem 3 werden die zugeordneten Gruppen von Lichtquellen 3 vorübergehend während seiner Verschlusszeit eingeschaltet. Durch die spezielle Zuordnung der Lichtquellen 2 werden zu jedem Aufnahmesystem 3 somit sechs Gruppen von Lichtquellen 2 eingeschaltet, so dass das Objekt in einer groben Näherung für jedes Aufnahmesystem 3 von einer jeweiligen Hemisphäre von Lichtquellen 2 beleuchtet wird. Das Objekt wird auf diese Weise für das jeweilig ausgelöste Aufnahmesystem 3 gleichmäßig und mit hoher Intensität beleuchtet. Die Verschlusszeiten können dadurch sehr kurz gehalten werden, was die Bewegungsunschärfe vernachlässigbar macht. In das jeweilig ausgelöste Aufnahmesystem 3 fällt zudem ausschließlich indirektes Licht. Eine Überbelichtung durch direkt einfallendes Licht ist somit ausgeschlossen.
  • Die Messkammer 1 an sich kann prinzipiell eine beliebige Form aufweisen, wenn die Lichtquellen 2 sphärisch angeordnet sind und die Bilder des Objekts entsprechend, beispielsweise mit unterschiedliche Entfernungen ausgleichenden Optiken, erzeugt und, beispielsweise mit digitalem Zoom, ausgewertet werden.
  • Eine bevorzugte Form der Messkammer 1 ist eine physische Sphäre, deren Innenoberfläche mit Lichtquellen 2 versehen ist, die entsprechend der oben angegebenen Art gruppenweise zu Aufnahmesystemen 3 zugeordnet sind, welche bei Auslösung jeweils einen Bereich um den Mittelpunkt der Sphäre abbilden. Dazu sind zweckmäßigerweise Öffnungen 1.6 in der Sphäre vorgesehen, so dass die Aufnahmesysteme 3 außerhalb der Sphäre angeordnet sein können. Auch in einer solchen Form der Messkammer 1 können Kontrastflächen diametral gegenüber den Aufnahmesysteme 3 angeordnet sein. Dazu sind weitere Öffnungen 1.6 zweckmäßig, in denen oder hinter denen die Kontrastflächen angeordnet werden. Vorteilhafterweise ist eine physische Sphäre innen weiß beschichtet oder aus Milchglas gefertigt.
  • 2 zeigt die zuvor beschriebene Messkammer 1 in einer komplexen erfindungsgemäßen Vorrichtung. Im Querschnitt erkennbar ist die virtuelle Sphä re V. Bestandteile dieser virtuelle Sphäre V sind die Kugelschalensegmente 1.4. Unterhalb der Messkammer 1 ist eine Sortiereinrichtung S angeordnet, die in Abhängigkeit der Auswertung der Bilder der Aufnahmesysteme 3 gesteuert wird. Den Aufnahmesystemen 3 diametral gegenüber ist jeweils eine Kontrastfläche 1.7 als Bildhintergrund für die Aufnahmesysteme 3 angeordnet.
  • In 3 ist eine andere Ausführungsform einer Messkammer 1 in schräger Ansicht von oben abgebildet. Es handelt sich um eine Prüfvorrichtung für einen Sortierautomaten für Schuttgüter wie Lebensmittel, insbesondere kleine Früchte, Steine oder kleine Bauteile. Die Messkammer 1 ist als Polyeder mit vierundzwanzig Polyederflächen 1.3 ausgebildet, wobei die Polyederflächen 1.3 als Leiterplatten ausgeführt sind. Die Messkammer 1 ist mit einer Eintrittsöffnung 1.1 im Bereich einer Ecke an der Oberseite und einer gegenüberliegenden Austrittsöffnung 1.2 im Bereich einer Ecke an der Unterseite versehen. Der Polyeder ist an vier weiteren Ecken geöffnet. Diese Öffnungen 1.6 sind als Lichtdurchlässe für vier Aufnahmesysteme 3 vorgesehen. Diejenigen Polyederflächen 1.3, die an eine der Öffnungen 1.1, 1.2, 1.6 grenzen, sind viereckig ausgebildet. Die anderen Polyederflächen 1.3 sind dreieckig ausgebildet. Die Polyederflächen 1.3 sind lichtdicht ausgeführt und weisen auf der Innenseite eine weiße Farbe auf. Die Messkammer 1 ist so angeordnet, dass die Eintrittsöffnung 1.1 vertikal über der Austrittsöffnung 1.2 liegt, so dass ein Objekt durch die Messkammer 1 hindurchfallen kann.
  • An allen Polyederflächen 1.3 sind jeweils drei weiße Leistungsleuchtdioden als Lichtquellen 2 angeordnet. An jeder der vier Öffnungen 1.6 ist eine jeweilige CCD-Videokamera als Aufnahmesystem 3 angeordnet. Die Lichtquellen 2 jeder Polyederfläche 1.3 bilden eine jeweilige Gruppe. Für jede Öffnung 1.6 sind die Gruppen, die auf sie unmittelbar umgebenden Polyederflächen 1.3 angeordnet sind, dem betreffenden Aufnahmesystem 3 zugeordnet. Einem jeweiligen Aufnahmesystem 3 sind zusätzlich jene Gruppen zugeordnet, die auf solchen Polyederflächen 1.3 liegen, die ihrerseits an die die betreffende Öffnung 1.6 unmittelbar umgebenden Polyerderflächen angrenzen. Durch die Form des Polyeders liegen die Lichtquellen 2 näherungsweise auf einer virtuel len Sphäre. In realen Ausführungsformen werden Polyeder mit einer wesentlich größeren Anzahl von Polyederflächen 1.3 verwendet. Sie können beispielsweise durch Tesselieren einer Kugeloberfläche in Dreiecke berechnet werden. In allen Fällen liegen die Lichtquellen 2 im Wesentlichen auf einer virtuellen Sphäre. Aufgrund der Bauhöhe der Lichtquellen 2 und der Aufnahmesyteme 3 sind die Lichtquellen 2 durch die Polyederflächen 1.3 hindurchgeführt und die Aufnahmesysteme 3 außerhalb der Öffnungen 1.6 angeordnet. Dadurch ist eine Wartung von außen möglich. Die Aufnahmesysteme 3 sind auf das Zentrum der Messkammer 1 ausgerichtet und äquidistant zu diesem angeordnet. Die Lichtquellen 2 und die Aufnahmesysteme 3 sind mit einer nicht abgebildeten Steuereinheit verbunden. Die Steuereinheit kann die Lichtquellen 2 gruppenweise und die Aufnahmesysteme 3 einzeln steuern.
  • In der Messkammer 1 sind als Detektionsvorrichtung 4 zwei Lichtschranken angeordnet, bestehend aus zwei Sendern 4.1 und zwei Empfängern 4.2. Fällt ein Objekt durch die Eintrittsöffnung 1.1 bis zum Mittelpunkt der virtuellen Sphäre, in dem gezeigten Fall also dem Mittelpunkt der Messkammer 1, so gibt die Detektionsvorrichtung 4 ein Signal an die Steuereinheit ab. Die Lichtschranken weisen jeweils einen auf den Durchmesser des Objekts aufgefächerten Strahl auf und kreuzen einander, so dass das Objekt auch bei horizontal versetztem oder schrägem Fall detektiert wird.
  • Mehrere Objekte eines Prüfgutes werden der Messkammer 1 über eine nicht abgebildete Vereinzelungsvorrichtung zugeführt und fallen daraufhin einzeln durch die Messkammer. Fällt ein Objekt durch die Eintrittsöffnung 1.1 bis zum Mittelpunkt der virtuellen Sphäre, so unterbricht es zumindest eine der Lichtschranken, so dass die Detektionsvorrichtung 4 ein Signal betreffend die Detektion eines Objektes an die Steuereinheit abgibt. Diese löst daraufhin nacheinander im Abstand von 10 μs jedes der Aufnahmesysteme 3 aus und schaltet parallel dazu die betreffenden zugeordneten Lichtquellen 2 für eine Dauer von 10 μs ein, was der Verschlusszeit der Aufnahmesysteme 3 entspricht.
  • Es ist alternativ möglich, dass die Steuereinheit zunächst parallel die beiden oberen Aufnahmesysteme 3 auslöst und simultan die jeweilig zugeordneten Lichtquellen 2 vorübergehend einschaltet. Nachdem die Verschlusszeit der beiden oberen Aufnahmesysteme 3 von 10 μs verstrichen ist, löst die Steuereinheit dann parallel miteinander die beiden unteren Aufnahmesysteme 3 aus und schaltet simultan die zugeordneten Gruppen von Lichtquellen 2 für eine Dauer von 10 μs ein. Andere sequentiell-parallele Steuersequenzen sind ebenfalls möglich. Die kurzen Verschlusszeiten ermöglichen in Verbindung mit den hohen Beleuchtungsintensitäten der Leistungsleuchtdioden eine hohe Aufnahmequalität mit geringer Bewegungsunschärfe.
  • Die von den Aufnahmesystemen 3 nach dem Auslösen und Beenden der Aufnahmen ausgehenden Signale werden vorzugsweise in Form von zweidimensionalen Digitalbildern zur Auswertung an die Steuereinheit übermittelt. Durch die vier Bilder aus vier verschiedenen Richtungen mit entsprechender Beleuchtung wird die gesamte Oberfläche des Objekts abgebildet. Aufgrund der sequentiellen beziehungsweise sequentiell-parallelen Steuerung der Aufnahmesysteme 3 und der zugeordneten Gruppen von Lichtquellen 2 fällt während den verschiedenen Aufnahmen stets nur indirektes Licht in ein jeweilig ausgelöstes Aufnahmesystem 3.
  • Die Steuereinheit ist mit einer der Messkammer nachgeschalteten Sortiereinrichtung verbunden und kann diese steuern. Die Steuereinheit ist dazu mit entsprechenden Auswertealgorithmen für die Auswertung der zweidimensionalen Digitalbilder hinsichtlich der optischen Eigenschaften der zu prüfenden und zu sortierenden Objekte programmiert und mit entsprechenden Bedingungen für die Klassifizierung von Objekten versehen. Für Früchte als zu prüfende Objekte wird zunächst eine Farbe des detektierten Objekts sowie eine zugehörige Unsicherheit ermittelt. Ist die Unsicherheit der Farbe signifikant, so wird versucht, als zweite Eigenschaft einen kreisförmigen, zusammenhängenden Fleck auf dem Objekt zu ermitteln. Für diese zweite Eigenschaft wird eine zweite Unsicherheit bestimmt. Ist auch diese zweite Unsicherheit signifikant, so wird als dritte Eigenschaft des Objekts dessen Kontur aus den Digitalbildern ermit telt und auf eine Abweichung von einer vorgebbaren Kontur hin ausgewertet. Anhand der einen oder mehreren ermittelten Eigenschaften wird das Objekt klassifiziert. Für die Auswertung und Bewertung der Eigenschaften und Unsicherheiten kann beispielsweise Fuzzy-Logik eingesetzt werden.
  • Die Sortiereinrichtung wird von der Steuereinheit für ein die Messkammer 1 durchfallendes Objekt in Abhängigkeit der Klassifizierung gesteuert, so dass beispielsweise ein fehlerhaftes Objekt aussortiert wird. Die Sortiereinrichtung kann beispielsweise auf der Ablenkung mit Hilfe von Druckluft basieren.
  • In alternativen Ausgestaltungen können mehr als vier Aufnahmesysteme 3 vorgesehen sein, wodurch der zu erfassende Raumwinkel der einzelnen Aufnahmesysteme 3 reduziert werden kann. Es kann auch lediglich ein Teil der Polyederflächen 1.3 mit Lichtquellen versehen sein, vorzugsweise diejenigen Polyederflächen 1.3, die um Öffnungen 1.6 für die Aufnahmesysteme 3 vorgesehen sind. Die Steuereinheit löst stets nur solche Segmente aus Aufnahmesystemen 3 und zugeordnete Lichtquellen 2 parallel miteinander aus, die sich nicht gegenseitig beeinflussen, beispielsweise durch eine die Aufnahme überbelichtende, direkte Ausleuchtung eines beteiligten Aufnahmesystems 3. Die Reihenfolge des Auslösens beziehungsweise Einschaltens ist dabei zweckmäßigerweise für eine bestimmte Messkammer mit bekannter Anordnung der Aufnahmesysteme 3 und Lichtquellen 2 fest in der Steuereinheit vorgegeben. In einer weiteren Ausgestaltung können in dem Polyeder zusätzliche Öffnungen 1.6 für Kontrastflächen angeordnet sein.
  • Für jede Form einer Messkammer 1 kann die Beleuchtungsintensität erhöht werden, indem im Strahlengang eines Aufnahmesystems 3 oder einer Kontrastfläche ein Strahlteiler angeordnet ist, wodurch in den Strahlengang ein Lichtstrahl einer oder mehrerer weiterer Lichtquellen 2 eingeblendet wird. Der von dem Aufnahmesystem 3 beziehungsweise der Kontrastfläche eingenommene Raumwinkel bezüglich des virtuellen Sphärenmittelpunkts kann so auch für die Beleuchtung genutzt werden. Vorzugsweise werden Strahlteiler auf diese Weise vor jedem Aufnahmesystem 3 und jeder Kontrastfläche eingesetzt. Die Messkammer 1 kann dabei Öffnungen aufweisen, in denen die betreffenden Strahlteiler angeordnet sind. Zweckmäßigerweise weisen dabei Öffnungen und Strahlteiler, die vor Kontrastflächen angeordnet sind, eine größere Fläche und mehr eingeblendete Lichtquellen 2 auf als Strahlteiler, die vor einem Aufnahmesystem angeordnet sind.
  • In besonders vorteilhaften Ausgestaltungen können Lichtquellen 2 mit unterschiedlichen abgestrahlten Wellenlängen zur Identifikation unterschiedlicher Objekteigenschaften verwendet werden. Zu diesem Zweck werden vorzugsweise mit jedem Aufnahmesystem 3 mehrere Bilder aufgenommen, wobei das Objekt bei jedem Bild mit einer anderen Wellenlänge beleuchtet wird. Für die Ermittlung unterschiedlicher Objekteigenschaften können dann Bilder aus verschiedenen Beleuchtungssituationen verwendet werden.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Auswertung der Objektbilder nach verschiedenen Kriterien wie Form, Farbe, Struktur, Lumineszenz, Transparenz, Glanz und Infrarotprofil möglich. Insbesondere für die Bestimmung der Transparenz kann die erfindungsgemäße Vorrichtung beziehungsweise das Verfahren auch mit Durchleuchtung verwendet werden.
  • 1
    Messkammer
    1.1
    Eintrittsöffnung
    1.2
    Austrittsöffnung
    1.3
    Polyederfläche
    1.4
    Kugelschalensegment
    1.5
    Zuführung
    1.6
    Öffnung
    1.7
    Kontrastfläche
    2
    Lichtquelle
    3
    Aufnahmesystem
    4
    Detektionsvorrichtung
    4.1
    Sender
    4.2
    Empfänger
    V
    Virtuelle Sphäre
    S
    Sortiereinrichtung

Claims (23)

  1. Verfahren zum Prüfen eines frei fallenden Objekts, wobei das Objekt beim Durchqueren einer Messkammer (1) mittels mehrerer Lichtquellen (2) beleuchtet wird und dabei mehrere optoelektronische Aufnahmesysteme (3), von denen jedem zumindest eine der Lichtquellen (2) zugeordnet ist, ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Anwesenheit des Objekts detektiert wird und daraufhin Aufnahmesysteme (3), welche zweidimensionale oder dreidimensionale Bilder des Objektes aufnehmen, sequentiell oder zumindest teilweise parallel ausgelöst werden, wobei die jeweilig zugeordneten Lichtquellen (2) vorübergehend eingeschaltet werden und dass aus den aufgenommenen Bildern wenigstens eine Eigenschaft des Objekts ermittelt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmesysteme (3) und die jeweilig zugeordneten Lichtquellen (2) so ausgelöst und eingeschaltet werden, dass gleichzeitig ausgelöste Aufnahmesysteme (3) von den parallel eingeschalteten Lichtquellen (2) ausschließlich indirekt beleuchtet werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Detektionsvorrichtung (4) ein Identifikationssignal abgegeben wird, falls sich das Objekt im Bereich des Mittelpunkts einer virtuellen Sphäre (V) befindet, auf welcher die Lichtquellen (2) und die Aufnahmesysteme (3) angeordnet sind.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Eigenschaft des Objekts eine Farbe ermittelt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Farbe und eine zugehörige erste Unsicherheit ermittelt wird, wobei bei einer signifikanten ersten Unsicherheit als zweite Eigenschaft eine kreisförmige Verfärbung auf dem Objekt und eine zugehörige zweite Unsicherheit ermittelt wird, wobei bei einer signifikanten zweiten Unsicherheit als dritte Eigenschaft eine Kontur des Objekts ermittelt wird.
  6. Vorrichtung zum Prüfen eines frei fallenden Objekts, insbesondere zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Messkammer (1), die mit einer Eintrittsöffnung (1.1) und einer gegenüberliegenden Austrittsöffnung (1.2) für das Objekt versehen ist, mehreren Lichtquellen (2) und mehreren optoelektronischen Aufnahmesystemen (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Detektionseinrichtung (4) zur Erkennung der Anwesenheit des Objektes enthält, und mindestens vier Lichtquellen (2) sowie mindestens vier optoelektronische Aufnahmesysteme (3) räumlich so angeordnet sind, dass sie sich nicht in einer Ebene befinden, wobei jedem Aufnahmesystem (3) mindestens eine der Lichtquellen (2) zugeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (2) im wesentlichen auf der Oberfläche einer virtuellen Sphäre (V) angeordnet sind, wobei die Lichtquellen (2) und die Aufnahmesysteme (3) im wesentlichen auf den Mittelpunkt der virtuellen Sphäre (V) ausgerichtet sind.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionsvorrichtung (4) für das Objekt eine Lichtschranke enthält.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtschranke einen aufgefächerten Lichtstrahl aufweist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Messkammer (1) als Polyeder mit mehreren Polyederflächen (1.3) ausgebildet ist, wobei die Polyederflächen (1.3) im Wesentlichen mit der virtuellen Sphäre korrespondieren.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Polyederfläche (1.3) als Leiterplatte ausgebildet ist, auf der mindestens eine der Lichtquellen (2) angeordnet ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass einem Aufnahmesystems (3) diametral gegenüber eine Kontrastfläche (1.7) angeordnet ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Kontrastfläche (1.7) und dem Mittelpunkt der virtuellen Sphäre (V) ein Strahlteiler angeordnet ist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Steuereinheit enthält, welche Signale der Aufnahmesysteme (3) hinsichtlich einer optischen Eigenschaft des Objekts auswertet.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit eine nachgeschaltete Sortiereinrichtung (S) steuert.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass jede Lichtquelle (2) mindestens einer von mehreren Gruppen zugeordnet und jedem Aufnahmesystem (3) mindestens eine der Gruppen zugeordnet ist, wobei die Steuereinheit zum Auslösen der Aufnahmesysteme (3) die jeweilig zugeordnete Gruppe von Lichtquellen (2) vorübergehend einschaltet.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Aufnahmesystem (3) jeweils genau drei Gruppen von Lichtquellen (2) zugeordnet sind, wobei diese Gruppen auf drei um das betreffende Aufnahmesystem (3) herum angeordneten virtuellen Kugelschalensegmenten mit einem ebenen Winkel von je 120° angeordnet sind.
  18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit die Aufnahmesysteme (3) und zugeordneten Gruppen von Lichtquellen (2) so auslöst und einschaltet, dass parallel miteinander ausgelöste Aufnahmesysteme (3) von den jeweilig zugeordneten, parallel eingeschalteten Lichtquellen (2) ausschließlich indirekt beleuchtet sind.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (2) und die Aufnahmesysteme (3) so angeordnet sind, dass die gesamte Oberfläche des durchquerenden Objekts beleuchtbar und optoelektronisch aufnehmbar ist.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (2) punktförmig und mit großem Abstrahlwinkel ausgebildet sind.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (2) als Leistungsleuchtdioden ausgebildet sind.
  22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (2) weißes Licht abgeben.
  23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass vier, in den Eckpunkten eines virtuellen Tetraeders angeordnete Aufnahmesysteme (3) vorgesehen sind.
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