DE3815217A1 - Verfahren zur zerkleinerung von sproedem mahlgut - Google Patents
Verfahren zur zerkleinerung von sproedem mahlgutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Zerkleinerung von
sprödem Mahlgut gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiges kontinuierliches Verfahren ist aus der DE
36 09 229 A1 bekannt. Diesem bekannten Verfahren nach dem
Stand der Technik liegt bereits die Zielvorstellung zugrun
de, ein Zerkleinerungsverfahren , wie es in der EP 00 84
383 A1 beschrieben ist, wobei bei letzterem Verfahren bereits
eine Einzelkorn- und Gutbettzerkleinerung durchgeführt wird,
zu verbessern. Diese Verbesserung besteht vor allen Dingen
darin, daß man die nach der Gutbettzerkleinerung vorhande
nen Mahlgutagglomerate einer Auflösung zuführt. Hierdurch
wird angestrebt, den in den Agglomeraten enthaltenen Fein
gutanteil mittels eines Sichtervorgangs bereits zu entfer
nen, damit der Gesamtprozeß unter Einbeziehung der nachge
schalteten weiteren Zerkleinerung wirtschaftlicher gestaltet
werden kann.
Die für die gleichzeitige Einzelkorn- und Gutbettzerkleine
rung üblicherweise eingesetzten Gutbett-Walzenmühlen haben
zwar den Vorteil, daß damit relativ feinkörnig gemahlen
werden kann und Mahlgutpartikel < 2 mm möglich sind. Neben
dem vorausgehend bereits genannten Nachteil der Agglomera
tion erscheint noch gravierender die Tatsache, daß auch gro
bere Mahlgutteilchen die Gutbett-Walzenmühle passieren. Zu
dem erfordert eine Gutbett-Walzenmühle im Vergleich zu an
deren Mühlen oder Brechern einen relativ hohen Investitions
aufwand.
Die die Gutbett-Walzenmühle passierenden Grobteilchen ma
chen es jedoch erforderlich, daß z.B. die nachgeschaltete
Zerkleinerung mittels einer Schwerkraftmühle und insbeson
dere einer Rohrmühle auch mit Mahlkörpern von relativ gro
ßem Durchmesser ausgestattet werden muß. Große Stahlkugeln
sind somit zwangsweise auch durch die eine Gutbett-Walzen
mühle passierenden groben Teilchen erforderlich. Hinzu
tritt, daß man bei einer der Gutbett-Walzenmühle bisher
nachgeschalteten Rohrmühle mit Füllungsgraden im Bereich
von etwa 26 bis 30% gearbeitet hat. Dies vor allen Dingen
deshalb, weil bei einer Absenkung des Füllungsgrades auf
z.B. 20% die Gefahr besteht, daß die relativ groben Stahl
kugeln bei einem derartigen geringen Füllungsgrad bzw. Mahl
spiegel die Mantelpanzerplatten sowie die Schlitz- und
Stirnwandplatten zerschlagen.
Diese nachteiligen Aspekte der Arbeitsweise der Gutbett-
Walzenmühle und der erforderlichen Mahlkörpergröße führen
dazu, daß auch unter Berücksichtigung des Füllungsgrades im
Hinblick auf den Gesamtenergieverbrauch ein vergleichsweise
schlechter Wirkungsgrad, wie bei bekannten Anlagen, erzielt
wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
das gattungsgemäße Verfahren so auszulegen, daß zum einen
der spezifische Energiebedarf für eine bestimmte Mahlgut
menge verbessert wird und weiterhin die Gesamtwirtschaftlich
keit durch eine starke Verringerung der Investitionskosten
erheblich erhöht wird, wobei zudem eine flexible Auslegungs
möglichkeit des Verfahrens gegeben sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem gattungsge
mäßen Verfahren durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
des Anspruchs 1 gelöst.
Ein wesentlicher Kerngedanke der Erfindung kann darin ge
sehen werden, den ersten Zerkleinerungsvorgang des Mahl
guts nicht mehr mit einer relativ teueren Gutbett-Walzen
mühle durchzuführen, sondern mit einem Vorbrecher und ins
besondere einem Schleuderbrecher. Beim Einsatz dieses Vor
brechers nimmt man es bewußt in Kauf, daß die den Vorbre
cher verlassenden Mahlgutteilchen nicht so fein aufgebro
chen sind, wie beispielsweise in einer Gutbett-Walzenmühle.
Dafür wird jedoch bei deutlich reduziertem Grobgut auch
weniger Feinstgut erzeugt, das sonst in einer zweiten Zer
kleinerungsstufe die Zerkleinerung des Grobgutes durch
seine Pufferwirkung behindert. Hierdurch eliminiert man den
bisher gravierenden Nachteil, daß auch relativ große Teil
chen den nachfolgenden Bearbeitungsstufen in einem Feingut
bett zugeführt werden.
Mit dieser Maßnahme, ein definiertes Aufgabematerial am Aus
gang des Vorbrechers zu erreichen, das jedoch nicht so
fein ist, kann man nunmehr in einer zweiten Zerkleinerungs
stufe, für die sich besonders eine Kugel- oder Rohrmühle
mit Mahlkörpern eignet, die Durchmesser der verwendeten
Mahlkörper kleiner halten, das vorzerkleinerte Material ge
zielt beanspruchen und dadurch auch den Füllungsgrad herab
setzen.
So ist es beispielsweise möglich, bei einem definierten Grob
korn kleiner als 3 mm am Ausgang des als Vorbrecher ver
wendeten Schleuderbrechers in einer ersten Kammer einer
Rohrmühle z.B. 40er bis 60er-Stahlkugeln zu verwenden. In
der zweiten Kammer der Rohrmühle können dann z.B. Stahl
kugeln im Bereich von 15 bis 30 mm eingesetzt werden. Da es
zudem möglich ist, den Füllungsgrad gezielt abzusenken er
reicht man einen sehr stark reduzierten Energiebedarf für
den Betrieb der Rohrmühle. Ergänzt wird diese Maßnahme noch
dadurch, daß man die am Austrag der Rohrmühle erhaltenen
Grieße bzw. das Grobkorn im Kreislauf einem Sichter zu
führt dessen Grieße erneut der Rohrmühle zugeleitet wer
den. Das Feinpartikel-Luftgemisch am Ausgang der Rohrmüh
le kann über ein nachgeschaltetes Filter geleitet werden,
so daß die Feinpartikeln zusammen mit dem im Sichtervor
gang erzielten Feingut ausgeleitet werden können.
Durch den Einsatz von im Durchmesser kleineren Mahlkörpern
in der Rohrmühle erreicht man einen geringeren Verschleiß
als er zwangweise bei größeren Stahlkugeln vorhanden ist.
Die bereits für sich selbständigen Erfindungscharakter auf
weisende Maßnahme des Einsatzes eines Schleuderbrechers als
Vorbrecher, mit dem man ganz bewußt von der bisherigen Vor
stellung einer möglichst feinen Zerkleinerung in der ersten
Stufe abgeht und eine vergleichsweise konträre Maßnahme er
greift, bringt den Vorteil geringerer Investitionen. Zum
anderen ist ein Schleuderbrecher üblicherweise deutlich war
tungsärmer und wartungsfreundlicher als eine für die Er
zeugung hoher Drucke meist mit Ölhydraulik ausgelegte Gut
bett-Walzenmühle. Hinzu tritt, daß erfindungsgemäß auch eine
relativ niedrige Bauweise der Anlage erreicht werden kann.
Es wird auf diese Weise nicht nur anlagentechnisch ein ko
stengünstiges Verfahren realisiert, sondern auch der spezi
fische Arbeits- und Energiebedarf kann damit beträchtlich
gesenkt werden. Versuchsweise wurden Werte im Bereich von
2 bis 2,5 kWh/t erzielt.
Bei direkter Zuführung des vorgebrochenen Mahlgutes in die
Rohrmühle als zweite Zerkleinerungsstufe werden geeigneter
weise die Grieße bzw. die Grobpartikeln des Sichtvorganges
in die zweite Zerkleinerungsstufe zurückgeführt.
Sofern bereits eine Einzelkorn- und Gutbett-Zerkleinerung
z.B. mittels einer Gutbett-Walzenmühle vorhanden ist, kann
das im wesentlichen als Agglomerat (Schülpen) vorliegende
Austragsgut ergänzend einem nachgeschalteten Schleuderbre
cher zur Desagglomeration und Grobgutzerkleinerung zuge
führt werden um dann agglomeratfrei für die Weiterbehand
lung zur Verfügung zu stehen.
Ein weiterer Vorteil des Verfahrens besteht darin, daß bei
der Vorzerkleinerung im Schleuderbrecher keine Agglomerate
(Schülpen) anfallen. Dadurch ist auch eine problemlose
Trennung des vorzerkleinerten Gutes in Grob- und Feingut
möglich (z.B. durch Sichtung). Das Feingut wird vor der
zweiten Zerkleinerungsstufe abgezogen und somit die Wirt
schaftlichkeit weiter erhöht, da kein unerwünschtes Fein
gut in die zweite Zerkleinerungsstufe gelangt.
Besonders zweckmäßig ist es auch, der ersten Zerkleinerung
einen Siebungsvorgang direkt nachzuschalten, damit uner
wünschtes Überkorn im Kreisprozeß der ersten Zerkleinerung
wieder zugeführt werden kann. Hierdurch wird sichergestellt,
daß nur gewünschtes Feingut der Kugel- oder Rohrmühle zuge
leitet wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand schematischer Zeich
nungen, aus denen vorteilhafte Weiterbildungen zu entnehmen
sind, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Prinzipdarstellung einer Anlage zur kontinuier
lichen Zerkleinerung von Mahlgut, in der nach der
ersten Zerkleinerungsstufe das Gut direkt einer
zweiten Zerkleinerungsstufe zugeführt ist;
Fig. 2 einen Verfahrensablauf mit den vergleichbaren An
lagenteilen nach Fig. 1, wobei jedoch vor der zwei
ten Zerkleinerungsstufe ein Sichtvorgang zwischen
geschaltet ist und
Fig. 3 eine weitere Variante der Erfindung, in der nach
der ersten Zerkleinerung eine Siebung durchgeführt
wird und nur das Mahlgut bis zu einer bestimmten
Partikelgröße der zweiten Zerkleinerungsstufe zu
geführt wird.
In Fig. 1 ist in schematischer Darstellung der Verfahrens
ablauf in einer Alternative dargestellt, die jedoch bevor
zugt wird. Das Mahlgut, das z.B. Zementklinker sein kann,
wird der Gesamtanlage 1 aus einem Aufgabebunker 2 über eine
Waage 3 zugeführt. Mittels der Waage 3 kann eine zeitlich
dosierte Zuführung vorgenommen werden. Im Anschluß an die
Waage 3 wird das Mahlgut einem Vorbrecher 4 zugeführt, der
vorzugsweise ein Schleuderbrecher ist.
Das bis zu einer relativ definiert einstellbaren maximalen
Korngröße im Schleuderbrecher 4 zerkleinerte Gut wird im
Beispiel nach Fig. 1 direkt über eine Strecke 5 in die zwei
te Zerkleinerungsstufe geleitet, die hier als zweikammerige
Rohrmühle 6 ausgelegt ist. Die erste Kammer 7 der Rohrmühle 6
weist beispielsweise Stahlkugeln als Mahlkörper mit Durch
messern im Bereich von 40 bis 60 mm auf. Die an die Zwi
schenwand 9 anschließende zweite Kammer 8 ist hingegen mit
Stahlkugeln im Bereich von 10 bis 30 mm und bevorzugterweise
mit Durchmessern im Bereich von 15 bis 30 mm versehen. Am
Austrag 10 der Rohrmühle 6 wird das Grobgut nach unten ausge
leitet und gelangt über eine Förderstrecke, die mit einem
Becherwerk 11 versehen ist, und die Leitung 17 in einen
Sichter 18. Für den Sichter 18 eignet sich besonders ein
Querstromsichter, dessen Grieße über den Grobgutauslaß 20
und die Leitung 21 der Rohrmühle 6 als zweite Zerkleinerungs
stufe zugeführt werden.
Die in den Feingutauslaß abgeleiteten Feingutpartikeln wer
den über eine Entnahmestrecke 16 aus dem Verfahrenskreis
lauf abgezogen.
Das Luft-Feinpartikel-Gemisch am Auslaß 23 der Rohrmühle 6
wird über eine Leitung 12 einem Filter 13 zugeführt, in dem
eine Trennung der Feingutpartikeln von der Luft erfolgt. Die
Feingutpartikeln werden über den Feingutauslaß 15 der Ent
nahmestrecke 16 zugeleitet, während die Luft über den Luft
austritt 14 gegebenenfalls in den Prozeßkreislauf zurück
geführt wird.
Das am Ausgang des relativ niedrige Investitionen erfor
derlichen Schleuderbrechers 4 zerkleinerte Mahlgut weist
eine gut definierte Korngröße auf, bei der über den ge
wünschten Größenbereich hinaus weitestgehend keine größeren
Mahlgutpartikeln vorhanden sind.
Dies ermöglicht es in der zweiten nachgeschalteten Zer
kleinerungsstufe, für die die zweikammerige Rohrmühle vor
gesehen wird, mit Stahlkugeln reduzierten Durchmessers zu
arbeiten, wobei auch der Füllungsgrad der Rohrmühle unter
den üblichen Werten liegen kann.
Auf diese Weise tritt einerseits ein geringerer Verschleiß
in der Rohrmühle auf. Zum anderen jedoch wird auch der Ener
giebedarf durch die kleinere Füllung sowie das reduzierte
Gesamtgewicht verbessert. Im Vergleich zum Stand der Technik,
bei dem in der ersten Kammer der Rohrmühle etwa Stahlkugeln
von 90er Größe eingesetzt werden, gelingt es nunmehr mit
Mahlkörpern von einem Durchmesserbereich 40 bis 60 mm auszu
kommen, die in der zweiten Stufe auf 15 bis 30 mm verkleinert
werden können.
In Fig. 2 ist eine Variante der Anlage nach Fig. 1 zur Aus
führung des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt. Überein
stimmende Bezugszeichen betreffen hierbei gleiche Anlagen
teile. Der Unterschied im Vergleich zur Ausführungsform nach
Fig. 1 liegt darin, daß nunmehr dem Schleuderbrecher 4 der
ersten Zerkleinerungsstufe unmittelbar der Sichter 18 nach
geschaltet ist.
Hierdurch wird erreicht, daß das Feingut bereits über die
Feingutauslässe 19 aus dem Verfahrenskreis abgezogen werden
kann und somit als Materialgut nicht mehr die Rohrmühle 6
als zweite Zerkleinerungsstufe des Mahlgutes belastet. Da
der Materialdurchsatz der Rohrmühle 6 reduziert wird, er
reicht man hiermit noch eine weitere Verbesserung des Wir
kungsgrades der gesamten Anlage.
Die Grieße des Sichters 18 werden im Beispiel nach Fig. 2
über den Grobgutauslaß 20 und die Leitung 21 nunmehr im
Kreislauf der Rohrmühle 6 zugeleitet, deren Ausstattung mit
Mahlkörpern entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 1
ist.
In Fig. 3 ist eine weitere Variante der Erfindung dargestellt.
Hierbei bezeichnen gleiche Bezugszeichen wie in den voraus
gehenden Figuren die gleichen Aggregate. Um sicherzustellen,
daß ein vorzerkleinertes Mahlgut bis zu einer bestimmten
Partikelgröße der zweiten Zerkleinerungsstufe zugeführt
wird, wird im Beispiel nach Fig. 3 ein Siebungsvorgang der
Vorbrechung nachgeschaltet. Das den Schleuderbrecher 4 ver
lassende Mahlgut wird deshalb über ein Sieb 35 geleitet. Das
im Sieb 35 erhaltene Überkorn gelangt entweder über die Lei
tung 36 a zum Becherwerk 11 und wird dort im Kreislauf zu
rückgeführt oder wird über die Leitung 36 b dem Schleuder
brecher zugeführt. Hingegen wird das Mahlgut, das bis zu
einer gewünschten Partikelgröße erhalten wird, über die Lei
tung 37 der Rohrmühle 6 zur weiteren Zerkleinerung zugelei
tet.
Im Beispiel nach Fig. 3 gelangt das dem Becherwerk 11 zuge
führte Material in den Sichter 18. Das nach dem Sichtvor
gang erhaltene Grobgut wird über die Rückführleitung 41 a er
neut in die zweite Zerkleinerungsstufe 6 geführt.
Auf diese Weise kann sichergestellt werden, daß kein Über
korn des vorzerkleinerten Mahlgutes in die Rohrmühle 6 ge
langt, so daß die zweite Zerkleinerungsstufe optimal im Hin
blick auf die Größe der Mahlkörper und den Füllungsgrad aus
gelegt werden kann.
Der Anwendungsbereich des erfindungsgemäßen Verfahrens be
trifft dabei nicht nur die Mahlung von Zementklinker, son
dern ist auch bei vergleichbaren Materialien, wie Kalk
stein, Erzen, Kohle, Quarzsand oder Splitt anwendbar, wo
bei diese Angaben nur beispielhaft zu verstehen sind.
Insgesamt gesehen erzielt man daher mit dem erfindungsge
mäßen Verfahren und den dafür vorgesehenen Anlagenalterna
tiven eine Reduzierung des spezifischen Arbeitsbedarfes pro
vorgesehener Mahlgutmenge, wobei dies durch Verschleißre
duzierungen zumindest auf der zweiten Zerkleinerungsstufe
ergänzt wird. Darüber hinaus bedarf es auch geringer Inve
stitionskosten als bei vergleichbaren Anlagen nach dem
Stand der Technik.
Claims (6)
1. Verfahren zur Zerkleinerung von sprödem Mahlgut, wie
z.B. Zementklinker, bei dem
- a) das Mahlgut zunächst einer ersten Zerkleinerung unterworfen wird,
- b) anschließend direkt oder indirekt nach einem Sichtvorgang oder Siebvorgang einer weiteren, zwei ten Zerkleinerung zugeführt wird,
- c) die nach der zweiten Zerkleinerung anfallenden Grieße einem Sichtvorgang zugeführt werden und
- d) die Feingutpartikeln aus dem Sichtvorgang und aus der zweiten Zerkleinerung als Feingut ausgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet,
- e) daß die erste Zerkleinerung als Vorbrechung, ins besondere mittels eines Schleuderbrechers, durchge führt wird und
- f) daß die zweite Zerkleinerung mittels einer für die Feinzerkleinerung geeigneten Mühle, insbesondere einer mehrstufigen Rohrmühle oder einer Walzenmühle, z.B. einer Gutbett-Walzenmühle, durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aus der zweiten Zerkleinerung erhaltenen Grieße
im Kreisprozeß dem Sichtvorgang zugeführt werden, des
sen Grieße der zweiten Zerkleinerung zugeleitet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Zerkleinerung in einer zweistufigen
Rohrmühle mit einem Füllungsgrad von unter 26 bis 30%,
bei einer Verwendung von Mahlkörpern mit einem Durch
messer im Bereich 40 bis 60 mm, in der ersten Stufe
der zweiten Zerkleinerung und in der zweiten Stufe der
zweiten Zerkleinerung mit Mahlkörpern vom Durchmesser
im Bereich von 10 bis 30 mm, durchgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der nach der zweiten Zerkleinerung vorgesehene Fein
gutaustrag einer Filterung oder Zyklonabtrennung unter
zogen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sichtvorgang mittels Querstromsichtung durchge
führt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der ersten Zerkleinerung ein Siebungsvorgang des
vorgebrochenen Mahlgutes nachgeschaltet ist, wobei das
dabei erhaltene Feinkorn der zweiten Zerkleinerung und
das erhaltene Uberkorn im Kreisprozeß indirekt oder di
rekt der ersten Zerkleinerung zugeführt wird.
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