DE3811681A1 - Schalenmesser zur montage an einen deckel einer karde - Google Patents
Schalenmesser zur montage an einen deckel einer kardeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schalenmesser
zur Montage an einen Deckel einer Karde in einer quer
zur Kardierrichtung und dieser entgegengesetzt
geneigten Lage.
Ein bekanntes Schalenmesser ist ein massives, relativ
dickes Stück Stahl, an dessen einer Längsseite eine
Messerkante eingearbeitet ist. Auf der entgegengesetz
ten Längsseite ist das Messer sehr massiv ausgebildet
und bildet einen Befestigungsflansch, der mittels
Schraubverbindungen am Deckel befestigt wird.
Solche mit Messern ausgestatteten Deckel können
vorwiegend als stationäre Deckel sind, an verschiedenen
Stellen einer Karde montiert werden. Sie können
beispielsweise gleich nach der Speisewalze unterhalb
des Vorreißers und diesem gegenüber, oder im Vorkar
dierbereich zwischen Vorreißer und Wanderdeckel dem
Tambour gegenüber angeordnet werden. Auch ist es
möglich, solche stationäre Deckel zwischen Wanderdeckel
und Abnehmerwalze dem Tambour gegenüber zu plazieren.
In allen Lagen erfordert das bekannte massive Messer
eine relativ große Umfangserstreckung um den
zugeordneten Rotationskörper (d.h. um Vorreißer oder
Tambour herum), wobei man diesen Platz lieber für
andere Zwecke verfügbar hätte bzw. bei einem größeren
Platzangebot den Vorreißer- bzw. Tambourdurchmesser
lieber kleiner gestalten würde.
Auch ist die Herstellung des massiven Schalenmessers
sehr aufwendig.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein
Schalenmesser der eingangs genannten Art vorzusehen,
das bei kompakter Bauweise günstig herzustellen ist und
wenig Platz in Anspruch nimmt, einfach zu montieren und
auszutauschen ist, jedoch in seiner Funktion mindestens
vergleichbare Ergebnisse bringt wie das massive
Schalenmesser.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß
für das Schalenmesser ein Stahlprofil vorgesehen ist,
das in einem ebenfalls als Profil ausgebildeten und am
Deckel befestigbaren Support durch permanente plasti
sche Verformung dieses Supports formschlüssig und
schlupffrei gehalten ist, wobei die Längsrichtung des
Supportprofils ebenfalls quer zur Kardierrichtung
liegt.
Ggf. kann die Messerkante erst nach dem Einsetzen bzw.
der formschlüssigen Aufnahme des Stahlprofils in den
Support fertiggeschliffen werden. Dabei bildet der
Support eine geeignete Halterung für das erfindungs
gemäß vergleichsweise unbearbeitete Stahlprofil, die
sowohl beim Schleifen der Messerkante also auch bei der
Endmontage des Schalenmessers am Deckel benutzt wird.
Durch Verwendung eines solchen Stahlprofils kann dieses
als Meterware zu einem günstigen Preis hergestellt
werden. Auch der als Profil ausgebildete Support ist
preisgünstig herzustellen. Die plastische Verformung
des Supportprofils um das Stahlprofil herum, um dieses
formschlüssig und schlupffrei in der Betriebslage zu
halten, kann mit verhältnismäßig einfachen Mitteln
erfolgen, z.B. mittels einer Druckwalze, die sich
entlang des Supportprofils bewegt und dieses verformt.
Die Verformung wird vorzugsweise im kalten Zustand
vorgenommen, da hierdurch eine sehr widerstandsfähige,
formschlüssige Aufnahme des Stahlprofils im Support
durch das Kaltfließen des metallischen Supports
erreichbar ist. D.h. das Material des Supports wird
sozusagen um das Stahlprofil herum geschmiedet.
Das Supportprofil kann und soll etwas biegeelastisch
ausgebildet werden, so daß das Schalenmesser erst bei
Montage des Supports an den verhältnismäßig steifen,
sehr genau bearbeiteten Deckel seine Endposition
erreicht. Die Genauigkeit der Form des Deckels gibt auf
diese Weise die Gewähr für die Genauigkeit der Lage der
Messerkante, was unter Berücksichtigung der bei Karden
üblichen, sehr engen Toleranzen und Abständen besonders
von Bedeutung ist.
Weiterhin entsteht durch die Flexibilität des Supports
mit Stahlmesser keine nennenswerte Übertragung von
Kräften auf den Deckelstab, so daß keine Verformung
dieses und damit keine Verschlechterung der Genauigkeit
des Deckelstabes infolge der Befestigung des Arbeits
elementes entsteht.
Der als Profil ausgebildete Support dient vorzugsweise
gleichzeitig als Träger für an sich bekannte Kratz
beschläge, z.B. in Form einer Sägezahngarnitur oder
einer Stachelgarnitur. Auf diese Weise wird für die
Unterbringung des für sich relativ klein bemessenen
Stahlprofils wenig Platz beansprucht. Beispiele für
geeignete Sägezahngarnituren oder Stachelgarnituren,
die mit dem erfindungsgemäßen Schalenmesser bzw. dessen
Support verwendet werden können, sind der schweize
rischen Patentschrift 6 62 824 oder der
DDR-Patentschrift 2 25 599 zu entnehmen.
Der als Profil ausgebildete Support besteht vorzugs
weise aus einer Aluminiumlegierung. Auf diese Weise
wird eine insgesamt leichte Bauweise erreicht und der
Support kann als Extrusion ausgebildet werden, doch
gleichzeitig die Eigenschaften aufweisen, die für das
Zuschmieden der Extrusion um das Stahlprofil herum
erforderlich sind.
Das Stahlprofil hat vorzugsweise im Querschnitt die
Form eines Rechtecks, bei dem die eine Kante zur
Bildung einer spitzen Messerkante und einer schrägen
Fläche am Stahlprofil entfernt ist. Ein solches
Stahlprofil läßt sich sehr preisgünstig mit guten
Messereigenschaften durch Walzen herstellen, ohne daß
eine teuere spannabhebende Bearbeitung erforderlich
ist, außer beim Schärfen der eigentlichen Messerkante.
Die schräge Fläche schneidet sich vorzugsweise mit der
der Messerkante gegenüberliegenden Längsseite des
Rechtecks entlang einer sich in Längsrichtung des
Stahlprofils erstreckenden Linie derart, daß der
verbleibende Rest der Längsseite des rechteckigen
Querschnittes eine Länge von weniger als die halbe
Länge der vollen Längsseite aufweist. Dabei kann die
schräge Fläche entweder direkt oder über eine Stufe in
die der Messerkante gegenüberliegende Längsseite des
Rechtecks übergehen. Hierdurch kann die Größe des
spitzen Winkels der Messerkante des Stahlprofils in
weiten Grenzen variiert werden, ohne daß das Stahlpro
fil so dünn wird, daß es nicht mehr ausreichende
Stabilität aufweist bzw. sich nur unzureichend in dem
Support verankern läßt.
Besonders bevorzugte Abmessungen und Gestaltungen des
Stahlprofils sind den Unteransprüchen 8 bis 11 zu
entnehmen.
Der als Profil ausgebildete Support weist vorzugsweise
im Umriß insgesamt eine etwa rechteckige Gestalt auf,
wobei die dem Deckel abgewandte Längsseite des
Supportprofils entweder zumindest im wesentlichen eben
oder zur Aufnahme eines Kratzenbeschlages ausgebildet
ist.
Die zur Aufnahme des Stahlprofils ausgebildete,
entgegen der Kardierrichtung weisende Kurzseite des
Supportprofils weist eine entsprechend dem Rückenwinkel
des Schalenmessers ausgerichtete Nut mit U-förmigem
Querschnitt auf. Das Messerblatt, d.h. das Stahlprofil,
ist in dieser U-förmigen Nut aufgenommen, wobei seine
Messerkante über den Umriß des Supportprofils
hinausragt. Dabei wird erfindungsgemäß der durch die
U-förmige Nut gebildete, der vorderen Fläche des
Messerblattes benachbarte Schenkel des Supportprofils
so plastisch verformt, daß er sich teilweise an der
schrägen Fläche des Stahlprofils bzw. an der
Übergangsstufe des Stahlprofils anlegt, um so auf diese
Weise die formschlüssige Aufnahme für das Stahlprofil
zu bilden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des
Schalenmessers ist die der Vorderseite des
Messerblattes abgewandte Seite des Schenkels durch eine
zumindest im wesentlichen V-förmige Nut im Support
gebildet. Hierdurch kann, unter Berücksichtigung des
Neigungswinkels des Messerblattes, der erwähnte
Schenkel mit im wesentlichen konstanter Dicke
ausgebildet werden und läßt sich auf diese Weise im
ausreichenden Maße um das der Messerkante entgegenge
setzte hintere Teil des Stahlprofils umformen. In
Kardierrichtung gesehen, wird vorzugsweise eine
geschlossene Kammer im Supportprofil hinter dem die
U-förmige Nut enthaltenden Bereich gebildet, wobei
diese Kammer im Querschnitt vorzugsweise einem
umgekehrten "B" ähnlich ist.
Alternativ hierzu kann das Schalenmesser in Kardier
richtung gesehen hinter dem die U-förmige Nut
enthaltenden Bereich des Supports eine V-förmige Nut
vorgesehen ist, deren eine Seite zumindest im wesent
lichen parallel zum Boden der das Stahlprofil
aufnehmenden U-förmigen Nut liegt.
In der Mitte weist das Supportprofil vorzugsweise eine
T-förmige Ausnehmung auf, deren Balken sich parallel
zur Längsseite des im Umriß rechteckigen Supports
verläuft und deren senkrechten Schenkel an der dem
Deckel zugewandten Seite des Supportprofils mündet.
Dabei wird diese T-förmige Kammer durch einen Steg von
der hinter dem Stahlprofil vorgesehenen Kammer bzw.
V-förmigen Nut getrennt. Bei einer besonders
bevorzugten Formgebung des Supportprofils befindet sich
eine weitere Kammer auf der dem Messerblatt abgewandten
Seite der T-förmigen Kammer und ist zumindest im
wesentlichen L-förmig ausgebildet, wobei der senkrechte
Schenkel der L-förmigen Kammer an der dem Deckel
zugewandten Seite des Supports mündet und durch einen
Steg von der T-förmigen Kammer getrennt ist.
Diese besonderen Ausbildungen des Supports führen dazu,
daß die das Supportprofil bildenden Wandteile und Stege
zumindest im wesentlichen überall die gleiche Dicke
aufweisen. Diese Ausbildung begünstigt die Herstellung
des Supportprofils mit gleichmäßigen Eigenschaften,
welche wiederum eine sichere Aufnahme des Stahlprofils
bzw. evtl. vorhandener Kratzbeschläge sicherstellt.
Weiterhin ist es unnötig, die zur Aufnahme des
Stahlprofils vorzugsweise vorgesehene U-förmige Nut vor
dem Einsetzen des Stahlprofils maschinell zu
bearbeiten, da bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der
Gestalt dieser U-förmigen Nuten, diese mit günstigen
Toleranzen hergestellt werden können. Durch die
Umformung des extrudierten Supportprofils um das
Stahlprofil herum, wird ein ausreichend fester
Sitz desselben garantiert, selbst bei geringfügigen
Toleranzen der U-förmigen Nut. Somit wird die
Herstellung des Schalenmessers weiter begünstigt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Beispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in
dieser zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste
Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schalenmessers,
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine zweite
Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schalenmessers, wobei das Herstellungsverfahren
angedeutet ist,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine dritte
Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schalenmessers,
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine vierte
Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schalenmessers, und
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Karde mit
stationären Deckeln an denen erfindungsgemäße
Schaltenmesser befestigbar sind.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Support 10,
der als Profil durch Extrusion einer Aluminiumlegierung
hergestellt worden ist. Dieser Support 10 weist eine
U-förmige Nut 11 auf, in die ein Stahlprofil 12, das
das eigentliche Messerblatt bildet, eingesetzt ist.
Nach dem Einsetzen des Stahlprofils wird der Schenkel
13 des Supportprofils 10 nach unten gebogen und dabei
plastisch verformt, so daß er die Lage 13′ annimmt, in
der er an der schrägen Fläche 14 des Stahlprofils 12
anliegt und zusammen mit den weiteren Begrenzungswänden
der U-förmigen Nut 11 eine formschlüssige Aufnahme für
das Stahlprofil bildet. Wie ersichtlich, hat das
Stahlprofil im Querschnitt die Form eines Rechtecks,
von dem die eine Ecke entfernt ist, um die schräge
Fläche 14 zu bilden.
Das Supportprofil 10 weist mehrere Nuten bzw. Kammern
auf, um Gewicht zu sparen, den Extrusionsvorgang zu
erleichtern und die Befestigung am zugeordneten
stationären Deckel einer Karde zu ermöglichen.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, kann das Schalenmesser über
den zugeordneten Support 10 entweder nach der
Zuführwalze 15 und unterhalb des Vorreißers 16 oder
zwischen dem Vorreißer 16 und dem Wanderdeckel 17 dem
Tambour 18 gegenüber angeordnet werden. Auch käme die
Anbringung des Schalenmessers im Nachkardierbereich
zwischen Wanderdeckel 17 und Abnehmer- oder Dofferwalze
19 in Frage. Die Befestigung des Supports an dem (den)
zugeordneten Deckel(n) 20 kann in an sich bekannter
Weise erfolgen, wozu die V-förmige Nut 22 oberhalb des
Stahlprofils, die in Kardierrichtung K gesehen, hinter
dem Stahlprofil 12 angeordnete T-förmige Kammer 23 und
die sich hinter der T-förmigen Kammer 23 befindliche
L-förmige Kammer 24 sachdienlich sind. Die V-förmige
Nut 22 dient nicht nur zur Befestigung des Supports
sondern ist auch für die Formgebung des Schenkels 13
maßgebend und schafft zugleich einen Zugang zu dem
Schenkel 13, so daß die Umformung dieses Schenkels über
die schräge Fläche 14 des Stahlprofils leicht
durchführbar ist. Hinter der V-förmigen Nut 22 befindet
sich eine weitere V-förmige Nut 25, die an der dem
zugeordneten Deckel (nicht gezeigt) zugewandten Seite
28 des Supports 10 mündet. In gleicher Weise mündet der
senkrechte Schenkel 26 der umgekehrt T-förmigen Kammer
23 und der senkrechte Schenkel 27 der L-förmigen Kammer
24 an der dem Deckel zugewandten Seite 28 des Supports
10. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist mit wenigen
Ausnahmen die Dicke der einzelnen Stege und Wandteile
des Supports 10 zumindest im wesentlichen konstant, was
der Herstellung des Profils durch Extrusion zugute
kommt.
Bei einem praktischen Beispiel beträgt die Länge des
Supports 10, d.h. in einer Richtung senkrecht zu der
Ebene der Zeichnung, 1014 mm. Das Stahlprofil 12 hat
die gleiche Länge. Die Breite des Supports 10 in der
Richtung von links nach rechts in der Zeichnung beträgt
34 mm, die Dicke, d.h. die Höhe von oben nach unten in
Fig. 1 dagegen 9 mm. Die Wandstärke der Stege und
Wandteile beträgt 1,25 mm.
Die wesentlichen Abmessungen des Stahlprofils sind in
Fig. 1 mit den Buchstaben a, b, c, d und e
gekennzeichnet und betragen 2,5, 2,5, 2,0, 10 bzw.
4,0 mm. Der Spitzenwinkel α zwischen der Vorderseite
und der Rückseite der Messerspitze 29 beträgt 18° und
der Rückenwinkel β des Stahlprofils in der
eingesetzten Lage 60°.
Fig. 2 zeigt eine etwas abgewandelte Ausführungsform,
wobei nur diejenigen Teile, die von Fig. 1 abweichen,
näher beschrieben werden. Das Stahlprofil der Fig. 2
ist das gleiche wie in Fig. 1, ist jedoch mit einem
steileren Rückenwinkel von 45° in den Support
eingesetzt worden, so daß auch die entsprechende Nut 11
einen steileren Winkel mit der der Karde zugewandten
Seite 31 des Supports 10 bildet. Auch bei dieser
Ausführung beträgt die Abmessung c 2 mm. Die Tiefe der
V-förmigen Nut 22 ist etwas geringer als bei der
Ausführung gemäß Fig. 1, dafür ist aber der Schenkel 13
etwas länger. Dies schafft einen etwas besseren Zugang
für eine um die Achse 33 drehbare Walze 34, deren
Oberfläche 35 an die Gestalt der äußeren Fläche 36 des
Schenkels 13 angepaßt ist. Zur Umformung des Schenkels
13 in die Lage 13′ wird die sich um die Achse 33
drehende Walze 34 in Pfeilrichtung 37 gegen die Fläche
36 des Schenkels 13 gedrückt. Zur gleichen Zeit wird
eine unterhalb des Supports 10 angeordnete Walze 38 in
Pfeilrichtung 39 gegen die Unterseite des Supports bzw.
des Stahlprofils 12 gedrückt, wobei die Oberfläche 41
der Walze 38 komplementär zu den sich berührenden
Flächen 31 des Supports und 42 des Stahlprofils
ausgebildet ist. Da die Walzen 34 und 38 mit hoher
Kraft in die Richtung 37 bzw. 39 gedrückt werden,
erfolgt ein Kaltfließen des Materials des Supports 10
um das Stahlprofil herum, so daß dieses formschlüssig
und schlupffrei gehalten wird. Während der Aufbringung
dieser Kräfte drehen sich die Walzen 34 und 38 relativ
langsam um die jeweiligen Drehachsen 33 bzw. 43 und der
Support 10 wird in einer Richtung senkrecht zu der
Ebene der Fig. 2 mit einer Geschwindigkeit bewegt,
welche im wesentlichen der Oberflächengeschwindigkeit
der Walzen 34 und 38 entspricht.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, entfällt bei der Ausführung
nach Fig. 2 die V-förmige Nut 25. Dagegen ist eine
Kammer 44 im Support 10 zwischen dem Stahlprofil 12 und
der T-förmigen Kammer 23 vorgesehen, wobei diese Kammer
44 im Querschnitt umgekehrt B-förmig ist. Die hierdurch
entstehende Nase 45 bildet um die Kante 46 des
Stahlprofils eine Wand mit im wesentlichen konstanter
Dicke.
Auch die Ausführung gemäß Fig. 3 ist gegenüber der
Ausführung gemäß Fig. 2 etwas abgewandelt. Hier werden
nur die abweichenden Merkmale näher beschrieben. Das
Stahlprofil ist bei dieser Ausführung etwas anders
gestaltet, so daß der Winkel α mit 10° kleiner
ausfällt als bei dem Stahlprofil von den Fig. 1 und 2.
Dies führt dazu, daß die schräge Fläche 14 über eine
Stufe 47 in die Oberseite 48 des Stahlprofils übergeht.
Der Rückenwinkel β beträgt jedoch 45°, wie bei der
Ausführungsform in Fig. 2. Auch entsprechen die
Abmessungen des Stahlprofils in anderer Hinsicht den
Abmessungen des Stahlprofils der Fig. 2.
Die V-förmige Kammer 22 entfällt bei dieser Ausfüh
rungsform, kann aber auch vorgesehen werden. Weiterhin
hat die Kammer 44 eine etwas eckigere Gestalt.
Schließlich zeigt die Fig. 4 eine besonders bevorzugte
Ausführung, bei der das Stahlprofil 12 mit einer
Sägezahngarnitur 49 in einem und demselben Support 10
angeordnet ist. Das Stahlprofil 12 entspricht
vollständig der Ausführung gemäß Fig. 3 und der Support
10 ist nur geringfügig, gegen die Ausführung gemäß Fig.
3 abgewandelt worden, um die streifenförmigen
Sägezahneinsätze 49, von denen nur einer in Fig. 4
ersichtlich ist, aufzunehmen. Diese Ausführung hat den
Vorteil, daß sie besonders platzsparend ist und zudem
die Messerkante des Stahlprofils 12 vorzüglich
abstützt.
Claims (20)
1. Schalenmesser zur Montage an einen Deckel einer
Karde in einer quer zur Kardierrichtung und dieser
entgegensetzt geneigten Lage, dadurch
gekennzeichnet, daß für das Schalenmesser ein
Stahlprofil (12) vorgesehen ist, das in einem
ebenfalls als Profil ausgebildeten und am Deckel
(20) befestigbaren Support (10) durch permanente
plastische Verformung dieses Supports formschlüssig
und schlupffrei gehalten ist, wobei die
Längsrichtung des Supportprofils (10) ebenfalls quer
zur Kardierrichtung (K) liegt.
2. Schalenmesser nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Messerkante erst nach dem
Einsetzen bzw. der formschlüssigen Aufnahme des
Stahlprofils (12) in den Support (10)
fertiggeschliffen ist.
3. Schalenmesser nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der als Profil
ausgebildete Support (10) gleichzeitig als ein
Träger für an sich bekannte Kratzbeschläge (49),
z.B. in Form einer Sägezahngarnitur oder einer
Stachelgarnitur dient.
4. Schalenmesser nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der als
Profil ausgebildete Support (10) aus einer
Aluminiumlegierung besteht.
5. Schalenmesser nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stahlprofil (12) im Querschnitt die Form eines
Rechtecks hat, bei dem die eine Kante zur Bildung
einer spitzen Messerkante und einer schrägen Fläche
(14) am Stahlprofil (12) entfernt ist.
6. Schalenmesser nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die schräge Fläche (14) sich mit
der der Messerkante gegenüberliegende Längsseite des
Rechtecks entlang einer sich in Längsrichtung des
Stahlprofils (12) erstreckenden Linie derart
schneidet, daß der verbleibende Rest der Längsseite
des rechteckigen Querschnittes eine Länge von
weniger als die halbe Länge der vollen Längsseite
aufweist.
7. Schalenmesser nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
schräge Fläche (14) über eine Stufe (47) in die der
Messerkante gegenüberliegende Längsseite (48) des
Rechtecks übergeht.
8. Schalenmesser nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der verbleibende Rest eine
Länge aufweist, die im Bereich von 0,2 bis 0,4,
vorzugsweise bei etwa 0,3 mal die Länge der vollen
Längsseite liegt.
9. Schalenmesser nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verhältnis der Längen der kurzen Seiten und langen
Seiten des Rechtecks (Querschnittsverhältnis) im
Bereich zwischen 1 : 3 und 1 : 7, vorzugsweise bei etwa
1 : 5 liegt.
10. Schalenmesser nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Querschnittsform des Stahlprofils (12) eine Länge
im Bereich von 7 bis 15 mm, vorzugsweise von etwa
10 mm und eine Breite, gemessen an dem der
Messerkante gegenüberliegenden Ende des
Querschnittes, im Bereich von 1,5 bis 3,5 mm und
vorzugsweise etwa 2,5 mm aufweist.
11. Schalenmesser nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Spitzenwinkel (α) der Messerkante im Bereich
zwischen 8 und 20° liegt.
12. Schalenmesser nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der als
Profil ausgebildete Support (10) im Umriß insgesamt
eine etwa rechteckige Gestalt hat, wobei die dem
Deckel (20) abgewandte Längsseite (31) des
Supportprofils entweder zumindest im wesentlichen
eben oder zur Aufnahme eines Kratzenbeschlages (49)
ausgebildet ist, und daß die zur Aufnahme des
Stahlprofils (12) ausgebildete, entgegen der
Kardierrichtung (K) weisende kurze Seite des
Supportprofils eine entsprechend dem Rückenwinkel
des durch das Stahlprofil gebildeten Messerblattes
ausgerichtete Nut (11) mit U-förmigem Querschnitt
aufweist.
13. Schalenmesser nach dem Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der durch die U-förmige Nut
(11) gebildete, der vorderen Fläche des
Messerblattes benachbarte Schenkel (13) des
Supportprofils so plastisch verformt ist, daß er
sich teilweise an der schrägen Fläche (14) des
Stahlprofils (12) bzw. an der Übergangsstufe (47)
des Stahlprofiles anlegt, um auf diese Weise die
formschlüssige Aufnahme für das Stahlprofil (12) zu
bilden.
14. Schalenmesser nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die der Vorderseite des
Messerblattes abgewandte Seite (36) des Schenkels
(13) durch eine zumindest im wesentlichen V-förmige
Nut (22) im Support (10) gebildet ist.
15. Schalenmesser nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß in Kardierrichtung gesehen,
hinter dem die U-förmige Nut enthaltenden Bereich
des Supports, eine V-förmige Nut (25) vorgesehen
ist, deren eine Seite zumindest im wesentlichen
parallel zum Boden der das Stahlprofil aufnehmenden
U-förmigen Nut (11) liegt.
16. Schalenmesser nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß in Kardierrichtung gesehen,
eine geschlossene Kammer im Supportprofil (12)
hinter dem die U-förmige Nut (11) enthaltenden
Bereich gebildet ist, wobei diese Kammer (44) im
Querschnitt einem umgekehrten "B" ähnlich ist.
17. Schalenmesser nach einem der Ansprüche 12 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der als Profil
ausgebildete Support (12) in der Mitte eine
T-förmige Ausnehmung (23) aufweist, deren Balken
parallel zu den Längsseiten des im Umriß
rechteckigen Supports verläuft und deren
senkrechter Schenkel (26) an der dem Deckel
zugewandten Seite (28) des Supports (10) mündet.
18. Schalenmesser nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die T-förmige Kammer durch
einen Steg von der hinter dem Messerblatt
vorgesehenen Kammer (44) bzw. V-förmigen Nut (25)
getrennt ist.
19. Schalenmesser nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
eine weitere Kammer (24) sich auf der dem
Messerblatt (12) abgewandten Seite der T-förmigen
Kammer (23) befindet und zumindest im wesentlichen
L-förmig ausgebildet ist, wobei der senkrechte
Schenkel der L-förmigen Kammer (24) an der dem
Deckel (20) zugewandten Seite (28) des Supports
(12) mündet und durch einen Steg von der T-förmigen
Kammer (23) getrennt ist.
20. Schalenmesser nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den
Support (12) bildenden Wandteile und Stege des
Profils zumindest im wesentlichen überall die
gleiche Dicke aufweisen.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3811681A DE3811681A1 (de) | 1988-04-07 | 1988-04-07 | Schalenmesser zur montage an einen deckel einer karde |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE3811681A DE3811681A1 (de) | 1988-04-07 | 1988-04-07 | Schalenmesser zur montage an einen deckel einer karde |
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|---|---|
| DE3811681A1 true DE3811681A1 (de) | 1989-10-19 |
Family
ID=6351560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3811681A Withdrawn DE3811681A1 (de) | 1988-04-07 | 1988-04-07 | Schalenmesser zur montage an einen deckel einer karde |
Country Status (4)
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| EP (1) | EP0336222A3 (de) |
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