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DE3810922A1 - Torsionsschwingungsdaempfer, insbesondere reibscheibe fuer ein kraftfahrzeug - Google Patents

Torsionsschwingungsdaempfer, insbesondere reibscheibe fuer ein kraftfahrzeug

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DE3810922A1
DE3810922A1 DE3810922A DE3810922A DE3810922A1 DE 3810922 A1 DE3810922 A1 DE 3810922A1 DE 3810922 A DE3810922 A DE 3810922A DE 3810922 A DE3810922 A DE 3810922A DE 3810922 A1 DE3810922 A1 DE 3810922A1
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DE
Germany
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damper
disc
hub
bearing
disk
Prior art date
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DE3810922A
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English (en)
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DE3810922C2 (de
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Michel Graton
Dieter Rohrle
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Valeo SE
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Valeo SE
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Priority claimed from DE3844987A external-priority patent/DE3844987C2/de
Publication of DE3810922A1 publication Critical patent/DE3810922A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3810922C2 publication Critical patent/DE3810922C2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/12Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
    • F16F15/121Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon using springs as elastic members, e.g. metallic springs
    • F16F15/123Wound springs
    • F16F15/1238Wound springs with pre-damper, i.e. additional set of springs between flange of main damper and hub
    • F16F15/12386Pre-damper cage construction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

Die Erfindung betrifft einen Torsionsschwingungsdämpfer gemäß Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Aus der FR 23 86 729 ist ein solcher Dämpfer mit einem auf der Nabe montierten und drehfest mit einer der Seitenscheiben verbundenen Lager beschrieben, welches allein die Zentrierung der Seitenscheibe bezüglich der Nabe sicherstellt. In der Zu­ satzanmeldung FR 25 70 147 zum Patent FR 25 51 813 wird die Befestigung zwischen dem Vordämpfer und dem Hauptdämpfer mit­ tels zylindrischer Stifte sichergestellt, welche an einer Seitenscheibe des Vordämpfers vortreten und in Ausnehmungen der Scheibe des Hauptdämpfers eingreifen. Diese Stifte si­ chern eine Positionierung der Seitenscheiben des Vordämpfers bezüglich der Scheibe, jedoch stellen sie keine Zentrierung dieser Scheibe hinsichtlich der Nabe sicher.
In der Schrift EP-A 02 09 316 weist der Vordämpfer Rampenmittel auf, wobei ein Lager vorgesehen ist, um die Scheibe in bezug auf die Nabe zu zentrieren. Zu diesem Zweck sind axiale Ele­ mente zur Zentrierung der Scheibe in bezug auf die Nabe axial vorspringend zwischen der Scheibe und einem fest mit dem La­ ger verbundenen Flansch vorgesehen. Diese Elemente sind fest mit dem Flansch verbunden.
In all den Fällen werden radiale Kräfte im Betriebsablauf im Inneren des Vordämpfers freigesetzt, wie etwa Unwuchterschei­ nungen, die zum Auftreten von Vibrationen beitragen, wodurch eine vermehrte Abnutzung der verschiedenen Organe des Dämp­ fers bewirkt wird. Darüber hinaus gestatten diese radialen Kräfte nicht die Reibung im Inneren des Vordämpfers, insbe­ sondere des Lagers gut zu steuern.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile zu überwinden und eine Anordnung zu schaffen, die es gestattet, die sich im Inneren des Vordämpfers entwickeln­ den Kräfte zu reduzieren und somit die Abnutzung und den Ver­ schleiß des Dämpfers zu vermindern, wobei eine gute Steuerung der Reibung im Bereich des Vordämpfers gestattet und weitere Vorteile bereitgestellt werden.
Erfindungsgemäß ist ein Torsionsschwingungsdämpfer der ge­ nannten Gattung dadurch gekennzeichnet, daß die Außenumfangs­ fläche des Lagers in Reibkontakt mit dem Innenumfangsrand der einen der Seitenscheiben des Hauptdämpfers steht. Dank dieser Merkmale ist die Scheibe des Hauptdämpfers bezüglich seiner Seitenscheiben zentriert und zwar derart, daß die radialen Kräfte im Inneren des Hauptdämpfers, wie auch die Abnutzung und der Verschleiß zwischen den Federmitteln und den Seiten­ scheiben reduziert sind. Die Lebensdauer des Dämpfers wird somit vergrößert. Vorzugsweise ist der Innenrand der betref­ fenden Seitenscheibe nach außen abgebogen, um die Auflager­ kontaktfläche der Scheibe mit dem Lager zu vergrößern.
Das Lager kann bezüglich der Nabe frei mit einem Zentrier­ spiel aufmontiert sein. Es ist zu bemerken, daß man dank der Erfindung die Reibung zwischen der Innenoberfläche des Lagers und der Außenoberfläche der Nabe besser steuern kann.
Vorteilhafterweise existiert ein vorbestimmtes Spiel zwischen der Außenumfangsfläche der Nabe und der Innenoberfläche des Lagers, wodurch eine radiale Verschiebung der Nabe hinsicht­ lich des Lagers gestattet ist. Es hat sich unerwarteter Weise gezeigt, daß die Lehrlaufgeräusche, insbesondere dann, wenn der Motor abbremsend oder im langsamer werdenden Betrieb ar­ beitet, reduziert sind.
Die spielbehafteten Verzahnungsmittel sichern die Zentrierung der Nabe bezüglich der Scheibe des Hauptdämpfers, wenn ein Moment angreift, auch wenn die Zentrierung a priori ungenau ist. Im Fall einer Kupplungsreibscheibe in der Einrückphase, während der die dem Träger zugeordneten Reibbeläge nicht vollständig zwischen der Druckplatte und der Gegendruckplatte eingeklemmt sind, kann sich die Nabenscheibe dank der spiel­ behafteten Verzahnungsmittel, die meistens die Form trapez­ förmiger Keilnuten aufweisen, bezüglich der Nabe zentrieren. Auf diese Weise ist eine indirekte Zentrierung bezüglich der Seitenscheiben hergestellt, wobei die Nabe bezüglich der Scheibe schwimmend gehalten ist, so lange das Spiel der spielbehafteten Verzahnungsmittel nicht aufgebracht ist. Es ist zu bemerken, daß die schwimmende Montage es gestattet, die Reibung zwischen dem Lager und der Nabe zu steuern, bis diese Null ist.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Anordnung weist der Flansch in axialer Richtung Abstandselemente auf, deren Außenfläche in Kontakt mit der benachbarten Fläche der Scheibe des Hauptdämpfers kommt. Jedes Abstandselement kann in zwei gegenseitig einen Abstand voneinander aufweisende Teile aufgeteilt sein, wobei jedem Teil ein Zentrierstift des Hauptdämpfers zugeordnet ist. Dank dieser Ausbildungen ist es möglich, den Vordämpfer zwischen dem Flansch und der Scheibe des Hauptdämpfers in dem Raum anzuordnen, der durch die Ab­ standselemente begrenzt wird.
Des weiteren ist es dank elastischer Laschen, die von dem Flansch getragen werden möglich, einen Block zu schaffen, der von dem Vordämpfer und dem Lager gebildet ist.
Die Abstandselemente können als Zentrierelemente für eines der Teile des Vordämpfers, beispielsweise der Nabenscheibe oder der Seitenscheiben, dienen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Torsi­ onsschwingungsdämpfer aus Richtung des Pfeils I-I in Fig. 2 mit herausgebrochenen Bereichen,
Fig. 2 eine Ansicht auf einen Axialschnitt entlang der un­ terbrochenen Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Teildarstellung des erfin­ dungsgemäßen Zentrierauflagers,
Fig. 4 eine Teildarstellung entsprechend derjenigen in Fig. 2, eine nächste Ausführungsform betreffend,
Fig. 5 eine Ansicht analog derjenigen in Fig. 4 für eine weitere Ausführungsform,
Fig. 6 eine Vorderansicht auf den Vordämpfer gemäß Fig. 5,
Fig. 7 eine Ansicht auf einen Axialschnitt einer weiteren Ausführungsform einer Reibungskupplung,
Fig. 8 eine Ansicht des mit III in Fig. 7 gekennzeichneten Details in vergrößertem Maßstab,
Fig. 9 eine vereinfachte Darstellung eines Details der spielbehafteten Eingriffsmittel, und
Fig. 10 eine Ansicht analog derjenigen in Fig. 4 einer nächsten Ausführungsform.
In den dargestellten Ausführungsformen weist die Reibscheibe einen Träger 10 für Reibbeläge (sichtbar in Fig. 7) und eine Nabe 12 auf; diese beiden Bauteile sind in den Grenzen eines vorbestimmten Winkelfederwegs gegeneinander verdrehbar.
Der Träger 10 ist an seinen Reibbelägen zwischen zwei mit der Motorwelle eines Fahrzeugs drehfest verbundenen Kupplungs­ platten einklemmbar, die Reibscheibe mittels ihrer Nabe 12 drehfest auf die Getriebeeingangswelle aufkeilbar ist.
Der Träger 10 und die Nabe 12 sind über zwei Vorrichtungen zum Dämpfen von Torsionsschwingungen mit abgestufter Aktion miteinander verbunden, wobei die eine Vorrichtung A, als er­ ste Vorrichtung oder Vordämpfer bezeichnet, schwächer ist als die andere Vorrichtung B, als zweite Vorrichtung oder Haupt­ dämpfer bezeichnet.
In der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform weist der Vordämpfer A eine drehfest mit der Nabe 12 verbun­ dene Scheibe 13 A, zwei bezüglich der Nabe 12 freie und je­ weils axial zu beiden Seiten der Scheibe 13 A angeordnete me­ tallene Führungsringe oder Seitenscheiben 14 A, 15 A zwischen der Scheibe 13 A und den Führungsringen angeordnete Federmit­ tel 16 A, 16′ A und Tarier- und Reibmittel auf.
Die Scheibe 13 A, vorteilhafterweise aus Kunststoff, bei­ spielsweise durch Glasfasern verstärkt und die Seitenscheiben 14 A, 15 A, erstrecken sich um die Nabe 12.
An ihrem Außenumfang weist die Nabe 12 über einen Teilab­ schnitt ihrer Länge axial vorspringend Keilrippen 20 auf, die gegenüber der Scheibe 13 A und jenseits einer Querschulter 29 radial eine reduzierte Höhe besitzen, wobei an ihrem Innenum­ fang die Scheibe 13 A ihrerseits komplementär Keilnuten 22 aufweist, mittels welchen sie ohne Spiel mit dem Abschnitt reduzierter Höhe der Keilrippen 20 in Eingriff steht. Die Scheibe 13 A weist eine vergrößerte Basis 13 auf, die für die Seitenscheiben 14 A, die gegen diese zur Anlage kommen, einen Anschlag bildet.
Der Vordämpfer A ist im vorliegenden Fall mit zwei Sätzen aus drei Federmitteln 16 A, 16′ A, die die Form von Schraubenfedern besitzen und in Umfangsrichtung zwischen der Scheibe 13 A und den Seitenscheiben 14 A, 15 A eingesetzt sind (Fig. 1). Diese Federn, die eine relativ geringe Federkraft besitzen, sind einzeln zum Teil in Fenster 17 A, 17′ A der Scheibe 13 A und zum Teil in Fenster 18 A der Seitenscheiben 14 A, 15 A eingesetzt.
Ein vorteilhafterweise aus gegossenem Kunststoff bestehendes Lager 50 ist um die Nabe 12 herum aufgesetzt. Dieses Lager 50 weist in Richtung eines Endes einen nicht radial erstreckenden Flansch 51 auf, der zu seinem Außenumfang hin und in axialer Richtung Abstandselemente 52 besitzt, die durch Zentrier­ stifte 53 verlängert sind. Die Zentrierstifte 53 dienen dazu, die Scheibe des Hauptdämpfers bezüglich der Seitenscheiben des Hauptdämpfers zu zentrieren, was unten näher erläutert wird. Im vorliegenden Fall ist das Auflager 50 frei mit einem Zentrierspiel um die Nabe herum angeordnet.
Jedes Abstandselement 52 (Fig. 3) ist in zwei Teile 52 a, 52 b, die einen Abstand voneinander aufweisen, aufgespalten, wobei jedes 52 a, 52 b einem Zentrierstift 53 zugeordnet ist. In dem auf diese Weise definierten Spalt ist der Durchgang für eine elastische Lasche 54 mit axialer Orientierung vorgesehen, die von dem Außenumfang des Flansches 51 ausgeht und mit ihrem in Form eines Hakens ausgebildeten freien Endes 55 durch Einra­ sten auf die gegenüberliegende Seitenscheibe 15 A befestigbar ist. Dadurch ist es ermöglicht, einen vormontierten Block herzustellen, der von dem durch die Scheibe 13 A versteiften Vordämpfer A und dem Auflager 50 gebildet wird. Dieser Block kann nun auf die Keilrippen 20 aufmontiert werden. Jedes Ab­ standselement 52 und jede Lasche 54 führten radial außerhalb an der Scheibe 13 A vorbei. Es sind beispielsweise drei kreis­ förmig und in regelmäßigem Abstand verteilte Abstandselemente 52 vorgesehen. Nach der Montage existiert ein Spiel zwischen den Haken 55 und dem Ring 15.
Jeder Führungsring 14 A, 15 A ist an seinem Außenumfang und je­ weils zu beiden Seiten jedes Abstandselements 52 durch zwei Laschen 26 verlängert, die die genannten Führungsringe mit dem Flansch 51 drehfest verbinden. Die Außenumfangsflächen der Führungsringe 14 A, 15 A kommen mit der Innenumfangsfläche der Abstandselemente 52 in Kontakt, die auf diese Weise eben­ falls die Zentrierung dieser Ringe in bezug auf die Nabe 12 sicherstellen.
Die Reib- und die Tariermittel des Vordämpfers A umfassen ein ringförmiges elastisches Mittel 28, einen Belleville-Ring, der zwischen der Querschulter 29, der Nabe 12 und dem Füh­ rungsring 15 A neben dieser Schulter 29 eingesetzt ist. Dieser Ring 28 ist auf der Nabe 12 zentriert und belastet die Anord­ nung des Vordämpfers A in Richtung des Flansches 21, wobei der Führungsring 14 A zur Anlage gegen den Flansch kommt. Die Montage des Rings 28 kann durch Ausnehmungen bewerkstelligt werden, die kreisförmig durchgehend auf den Keilrippen 20 der Nabe 10 ausgearbeitet sind.
In dem Flansch 51 sind Ausnehmungen 56 gegenüber den Fenstern 18 A ausgebildet, um einen Durchgang für Federn zu schaffen.
Der Hauptdämpfer B weist seinerseits eine Scheibe 13 B und zwei Seitenscheiben 14 B, 15 B auf, die jeweils zu beiden Seiten der Scheibe 13 B angeordnet sind.
Zwei Sätze zu drei Federmitteln 16 B, 16′ B, im vorliegenden Fall Schraubenfedern, sind in Umfangsrichtung zwischen der Scheibe 13 B und den Seitenscheiben 14 B, 15 B (Fig. 1) einge­ setzt. Diese Federn 16 B, 16′ B, die eine stärkere Federkraft als die Federn 16 A, 16′ A besitzen, sind einzeln zum Teil in Fenster 17 B, 17′ B der Scheibe 13 B und zum Teil in Fenster 18 B der Seitenscheiben 14 B, 15 B eingesetzt. Die Spur des Axial­ schnitts durch die Scheibe 13 B ist um den notwendigen Raum zur Aufnahme des Vordämpfers A gegenüber der Seitenscheibe 14 B versetzt. Diese Versetzung wird im vorliegenden Fall durch eine Abbiegung 30 herbeigeführt. Die Scheibe 13 B weist an ihrem Innenumfang Keilnuten 31 auf, die mit dem vorbe­ schriebenen Winkelspiel auf den Keilnuten 30 größerer Höhe der Nabe 12 (Fig. 1) zusammenwirkt, um spielbehaftete Ein­ griffsmittel zu bilden. Es ist zu bemerken, daß die Keilnuten 31 und 20 eine trapezförmige Form aufweisen.
Die Scheibe 13 ist derart auf die Nabe 12 aufgesetzt, daß die Endoberfläche jedes Abstandselements 52 des Flansches 51 in Kontakt mit der benachbarten Wand der Scheibe 13 B gerät, wäh­ rend die Zentrierstifte 53 in entsprechende Einkerbungen der Scheibe 13 B eingreifen, die bezüglich der Seitenscheiben 14 B, 15 B zentriert ist, wodurch eine drehfeste Verbindung mit dem Flansch 51 und dem Auflager 50 hergestellt ist. Präziser ausgedrückt: Es steht die Außenumfangsfläche des Auflagers 50 in Reibkontakt mit dem Innenrand der Seitenscheibe 14 B, wäh­ rend die Innenfläche des Lagers in Reibkontakt mit dem Außen­ umfang der Nabe 12 steht. Dank dieses Umstands wird die Zen­ trierung der Scheibe 13 B und der Nabe 12 bezüglich der Sei­ tenscheiben 14 B, 15 B hergestellt, wobei die Reibungen zwischen dem Lager 50 und der Nabe 12 besser gesteuert sind. Dies ist für den Fall von Vorteil, bei dem das Ende der Getriebeein­ gangswelle frei kragend montiert ist.
In dem Raum, der sich zwischen der Seitenscheibe 15 B und der Hauptscheibe 13 B befindet, ist in Andruck- und Reibring 32 eingesetzt, der axiale, mit dem Spiel in entsprechende in der Scheibe 15 B vorgesehene Einkerbungen eingesetzte axiale La­ schen besitzt. Ein Tarierring 34 des Hauptdämpfers ist zwi­ schen dem Ring 32 und der Seitenscheibe 15 B angeordnet. Es handelt sich dabei um einen Belleville-Ring, der von einer in Richtung des Innenumfangs des Rings 32 gerichtete Schulter 35 zentriert wird.
Dieser Ring 34 drückt die Scheibe 13 B in Richtung des Flan­ sches 51 und sichert somit den Kontakt zwischen den Abstands­ elementen 52 und der Scheibe 13 B. Er übt eine Kraft aus, die größer ist als diejenige des Rings 28, hat jedoch wegen der Abstandselemente 52 keine Wirkung auf die Klemmung der Scheibe 13 A.
An ihrem inneren Ende kommt die Seitenscheibe 15 B in Anlage gegen eine Fläche eines auf die Nabe 12 ausgesetzten Reibrings 36, dessen andere Fläche drehfest gegen eine quer verlaufende Schulter 37 verkeilt ist, die die Keilnuten 20 größerer Höhe begrenzt.
In dem zwischen der anderen Seitenscheibe 14 B und dem Flansch 51 des Lagers 50 vorgesehenen Raum ist ein Reibring 38 mit Laschen eingesetzt, die mit den Federn 16 B zusammenwirken. Der Innenrand in Form eines Kranzes der Seitenscheibe 14 B, der, um die radiale Auflagerfläche zu vergrößern, axial nach außen abgebogen ist, befindet sich in Kontakt mit der Außen­ umfangsfläche des Lagers 50.
Die Seitenscheiben 14 B, 15 B sind mittels üblicher Befesti­ gungsmittel, beispielsweise Abstandsbolzen (wie in Fig. 7 sichtbar) miteinander und mit dem Träger 10 verbunden.
In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind die Ab­ standselemente 52 von zylindrischer Gestalt, durchdringen die Scheibe 13 A und enden in den Stiften 53, die der drehfesten Verbindung und der Zentrierung der Scheibe 13 B des Hauptdämp­ fers dienen. Diese Stift 53, deren Durchmesser geringer ist als derjenige der Abstandselemente 52, sind in Einschnitte der Scheibe 13 B eingesetzt und begrenzen mit letzteren Schul­ tern, gegen welche die gegenüberliegende Wand der Scheibe 13 B unter der Belastung der Tarierfeder 34 zur Anlage kommt.
Der Führungsring 15 A kommt mittels seines Innenrands gegen die Schulter 29 zur Anlage. Auf der der Schulter 29 gegen­ überliegenden Seite weist der Führungsring 15 A einen Vor­ sprung 40 auf, mittels welchem er in Kontakt mit der benach­ barten Wand der Scheibe 13 A tritt.
Die Führungsscheibe 14 A kommt über eine Anschlagfläche gegen den Flansch 51 zur Anlage, während ein elastisches Reib- und Tariermitteln, ein Belleville-Ring, zwischen der Andruckflä­ che der Scheibe 14 A und der Scheibe 13 A eingesetzt ist. Die­ ser Ring 41 mit geringerer Federkraft als der des Rings 34, besitzt Öffnungen für den Durchgang der Abstandselemente 52, welche auf diese Weise die Zentrierung des Rings 41 sicher­ stellen. Dieser Ring 51 drückt zum einen den Führungsring 14 A in Anlage gegen den Flansch 51 und zum anderen über die Scheibe 13 A den Führungsring 15 A gegen die Schulter 29. Wie bereits oben beschrieben, stehen die Führungsscheiben 14 A, 15 A in fester Drehverbindung mit dem Flansch 51 des Lagers 50 und zwar über die Laschen 26, die zu beiden Seiten der Abstandselemente 52 vorgesehen sind, die in gleicher Weise die Zentrierung dieser Führungsringe bezüglich der Nabe 12 sicherstellen.
Für alle beschriebenen Ausführungsbeispiele läßt sich die Funktionsweise des Torsionsschwingungsdämpfers wie folgt be­ schreiben, wobei aufeinanderfolgend die Übertragungszustände bei schwachem Moment, großem Moment und sehr großem Moment betrachtet werden.
Während des Betriebs mit schwachem Moment, beispielsweise bei einem Kraftfahrzeug im Leerlauf des Getriebes, beträgt das auf die Nabe 12 auftreffende Restmoment dem Wert nach nahezu Null, die von den Seitenscheiben 14 B, 15 B übertragene Bewe­ gung wird praktisch unmittelbar auf die Scheibe 13 B übertra­ gn, wobei die Federstärke der Federn 16 B, 16′ B wesentlich größer ist als die Kräfte, die in diesem Stadium auftreten. In den Grenzen des Winkelspiels zwischen der Hauptscheibe 13 B und der Nabe 12 wird diese Bewegung unter Zwischenschaltung der Kuppelstifte 53 von der Scheibe auf die Führungsringe des Vordämpfers übertragen, die sie auf die Scheibe 13 A weiterge­ ben und dabei zunächst die Federn 16 A geringerer Federstärke komprimieren, wobei die Scheibe 13 A (oder 40) ihrerseits mit der Nabe 12 verbunden ist.
Die Schwingungen, die im Inneren des Vordämpfers entstehen können, werden durch die Reibung der Tarierfeder 28 (oder 41) zwischen der Scheibe und einem der Führungsringe des Vordämp­ fers, durch Reibung zwischen dem Lager 50 und der Nabe 12 wie auch zwischen dem Ring 36 und der Scheibe 15 B gedämpft, wobei die Ringe 34 und der Flansch 51 inaktiv sind.
Nachdem das Spiel zwischen den Keilnuten 31 und 20 aufge­ braucht ist, erfolgt ein Übergang in den Zustand mit stärke­ ren Momenten. Während dieses Betriebszustands sind die Federn 16 B, welche ohne Spiel in den Fenstern 17 B eingesetzt sind und deren Federstärke geringer ist als diejenige der Federn der Gruppe 16′ B, in dem Ausmaß zusammengedrückt, in dem sich das zu übertragende Moment vergrößert, wobei keine Relativbe­ wegung in der Ebene des Vordämpfers mehr stattfindet. Die Schwingungen, die im Inneren des Hauptdämpfers entstehen kön­ nen, außer der Reibung in der Ebene der Ringe 36 und des In­ nenumfangs des Lagers 50, werden durch die Reibung zum einen der Scheibe 13 B auf dem Ring 34 und zum anderen zwischen der Seitenscheibe 14 B, dem Flansch 51 und dem Auflage 50 ge­ dämpft. Während dieser Phase kann der Ring 38 dank seiner La­ schen (Fig. 1) von einem der Radialränder der Fenster 18 B der Ringe 14B, 15 B mitgenommen werden und als Reibmittel in Kon­ takt mit der Führungsscheibe 15 B wirken.
Wenn das zu übertragende Moment weiter zunimmt, überschreitet man nach dem Aufzehren des Montagespiels der Federn 16′ B in den Fenstern 17′ B die Grenze zum Betriebszustand mit sehr starkem Moment, während welchem die Federn der Gruppe 16′ arbeiten.
In der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform befindet sich die Außenumfangsfläche 60 des Lagers 50 in Reibkontakt mit dem Innenrand 61 der Seitenscheibe 14 B, wäh­ rend ein vorbestimmtes radiales Spiel zwischen dem Außenum­ fang 62 der Nabe 12 und der Innenumfangsfläche 63 des Lagers 50 existiert. Das Lager 50 ist somit durch die Scheiben 14 B, 15 B um die Nabe 12 herum zentriert aufmontiert. Es ist zu bemerken, daß das vorbestimmte Spiel so gewählt wird, daß eine Radialverschiebung der Nabe 12 in bezug auf die Scheibe 13 B möglich ist und daß es größer ist als das Zentrierspiel, mittels welchem, gemäß der oben beschriebenen Modalitäten das Lager frei auf der Nabe montiert ist. Die Nabe 12 kann sich somit radial in bezug auf das Lager verschieben.
Dank dieser Ausbildung, die insbesondere dann vorteilhaft ist, wenn die Getriebeeingangswelle freikragend ist, werden die Leerlaufgeräusche, insbesondere wenn der Motor im sich verlangsamenden Betrieb befindet, reduziert. Die Keilnuten­ verzahnung 31, 20 (oder Zähne) die trapezförmig ausgebildet sind, bilden sie spielbehafteten Eingriffsmittel zwischen der Nabe 12 und der Scheibe 13 B, die, wenn ein Moment aufgebracht wird, die Zentrierung der Nabe 12 bezüglich der Scheibe 13 B des Hauptdämpfers sicherstellen, und zwar auch dann, wenn diese Zentrierung zu Beginn ungenügend gewesen sein sollte. Beispielsweise kommen während der Einrückphase im Langsam­ laufbetrieb, während dem die Reibbeläge jedes Trägers 10 nicht vollständig zwischen der Druckplatte und der Gegen­ druckplatte eingeklemmt sind, unter Berücksichtigung des auf­ gebrachten Moment die trapezförmigen Keilnuten 31, 20 mitein­ ander in Kontakt und die Zentrierung des Hauptdämpfers wird somit bezüglich der Nabe und also der Getriebeeingangswelle realisiert. Nach der Klemmung der Reibbeläge wird der Haupt­ dämpfer drehfest mit der Kurbelwelle verbunden und verbleibt aus diesem Grunde korrekt zentriert. Dank dieses Umstands sind unkontrollierte Reibungen, insbesondere auf der Innen­ oberfläche 63 des Lagers 50 vermieden, wodurch es ermöglicht ist, die Reibung des Vordämpfers besser zu steuern.
Eine indirekte Zentrierung ist somit bezüglich der Führungs­ scheiben 14 B, 15 B realisiert, wobei die Nabe 12 bezüglich der Scheibe 13 B schwimmend angeordnet ist, so lang das Spiel der spielbehafteten Eingriffmittel nicht aufgezehrt ist.
In dieser Ausführungsform ist der metallische Ring 36 dem Einwirken eines zum Ring 34 invers geneigten Belleville-Rings 64 ausgesetzt und am Ring 32, der dicker ist und vorteilhaf­ terweise aus Kunststoff besteht, zentriert und mit diesem drehfest verbunden. Der Ring 34 ist durch den Außenumfang des Rings 32 zentriert. Genauer gesagt, der Ring 36 ist durch den Innenumfang des Rings 32 zentriert und an seinem Außenumfang mit Zähnen versehen, welche in komplementäre Ausnehmungen eindringen, die der Ring 32 an seinem Innenumfang aufweist. Die Ausnehmungen sind radial unterhalb der Laschen 33 (hier Köpfe) angeordnet. Es wird auf das radiale Spiel hingewiesen, das zwischen dem Außenumfang 62 und dem Ring 32 der Art exi­ stiert, daß die Nabe 12 bezüglich der Scheibe 13 B schwimmend gehalten ist, so lange das Spiel zwischen den Keilnuten 31, 20 nicht aufgezehrt ist.
Die Feder 28 besteht aus einem gewellten Ring und der nach außen gebogene Innenrand 61, wie in Fig. 62 ersichlich, aus einer axialen Abbiegung.
In der in den Fig. 7 bis 9 dargestellten Ausführungsform ist der Vordämpfer A zwischen dem Innenumfang der Scheibe 13 B und dem Außenumfang 62 der Nabe 12 eingesetzt. Hierzu ist die Scheibe 13 B bezüglich der Nabe 12 gegen Federn 16 A verdrehbar angeordnet. Diese sind unter Zwischenschaltung von Sockeln 65, deren Rückseite 66 die Form eines Dieders aufweist, je­ weils in Ausnehmungen 67, 68 der Scheibe 13 B der Nabe 12 ein­ gesetzt, wobei der Satz der Keilnutenverzahnung 31, 20 unter­ brochen ist.
In Fig. 9 sind die geneigten Flanken der trapezförmigen Keil­ nutenverzahnungen 31, 20 mit den Bezugsziffern 69 und 70 ge­ kennzeichnet.
Nach dem Aufzehren des Spiels durch gegenseitiges Zusammen­ wirken der Flanken 69, 70, die aufeinander zur Anlage kommen, wird die Zentrierung der Scheibe 13 B bezüglich der Scheibe 12 sichergestellt, die hier indirekt bezüglich der Seitenschei­ ben 14 B, 15 B zentriert ist.
Der Flansch 51 ist ohne Abstandselemente und trägt lediglich Zentrierstifte 53 für den Flansch 13 B. Dieser Flansch 51 be­ sitzt Absätze 71, 72, um jeweils in den Träger 10, der die hier bei der Bezugsziffer 73 sichtbaren Reibbeläge trägt, und die Überdicke 20 der Nabe inzudringen. Diese Absätze sind axial und radial abgestuft, wobei der Absatz 72 bestimmt wird unter Zugrundelegung der möglichen radialen Verschiebung der schwimmenden Nabe 20.
Es ist zu bemerken, daß der Ring 36 einem klassischen Aufla­ ger aus Kunststoff mit einer axialen Umwinklung 74 angehört, welche letztere über nicht sichtbare Vorsprünge drehfest mit der Seitenscheibe 15 B verbunden ist. Die Vorsprünge dringen in entsprechende Ausnehmungen der Seitenscheibe 15 B ein. Zwi­ schen diesem Ring 36 und der Nabe 12 existiert ebenfalls ein radiales Spiel.
Es versteht sich, daß der Träger einem beliebigen Motor­ element zugeordnet sein kann und kein einstückiges Teil mit einem der Seitenscheiben des Hauptdämpfers bilden muß.
Vorteilhafterweise ist das Auflager 50, das einstückig mit dem Flansch 51 verbunden ist, aus Kunststoff hergestellt, evtl. mit Glasfedern verstärkt, den zugeordneten Federn 16 A, 16′ A geringer Feldstärke angepaßt, um nicht ihre Aktion zu unterbinden; es ist vorzugsweise gegossen.
Die Erfindung ist somit nicht auf die beschriebene Ausfüh­ rungsformen beschränkt, insbesondere können die Zentrier­ stifte mit einem gewissen Spiel in Umfangsrichtung in die Ausnehmungen der Hauptscheibe eingreifen und es ist ebenfalls möglich, eine Umkehrung der Struktur hinsichtlich der Zen­ trierelemente vorzusehen, d. h. daß die Nabenscheibe des Hauptdämpfers axial vorspringend Laschen, Stifte oder analoge Ausbildungen trägt, um mit dem Innenumfang oder Außenumfang der Abstandselemente des Lagers zusammenzuwirken, und um die Zentrierung der Scheibe bezüglich des Flansches und der Sei­ tenscheiben sicherzustellen. In jedem Fall handelt es sich um axiale Elemente zur Zentrierung der Scheibe des Hauptdämp­ fers, die axial vorspringend zwischen der Scheibe 13 B und dem Flansch 51 vorgesehen sind.
Schließlich können in Fig. 10 die Seitenscheiben 14 A, 15 A über den Keilnuten 22 analoge Keilnuten an der Nabe 12 dreh­ fest verbunden sein, komplementär den Keilrippen 20, während die Scheibe 13 B drehfest über Laschen analog der Laschen 26 an den Abstandselementen 56 festgelegt sein kann.
In diesem Fall wirkt zwischen dem Flansch 51 und der Scheibe 14 A eine zusätzliche Reibung bei schwachen Momenten. Diese Ausbildung gestattet es zum einen, die Reibungsverluste auf dem Niveau der Innenfläche des Lagers 50 zu kompensieren und zum anderen Federn 28 einzusetzen, die zwischen zwei Teilen eingeschlossen sind, die miteinander derart drehfest verbun­ den sind, daß die Feder 28 frei auf der Nabe montiert werden kann. Diese zusätzliche Reibung gestattet es bei einer vorbe­ stimmten Reibung, die axiale Belastung zu reduzieren, die durch die Federn 28 ausgeübt wird.

Claims (13)

1. Torsionsschwingungsdämpfer, insbesondere Reibscheibe für ein Kraftfahrzeug, der Bauart, die einen Träger und eine Nabe aufweist, die gegeneinander in den Grenzen eines vorbestimmten Winkelfederwegs winkelverdrehbar und mit­ tels zweier abgestufter Torsionsschwingungsdämpfer an­ einandergekoppelt sind, von denen der eine, erste Vor­ richtung oder Vordämpfer (A) gekannt, schwächer ist als der andere, zweite Vorrichtung oder Hauptdämpfer (B) ge­ nannt, und mit einer mit Spiel, welches den Winkelfeder­ weg ermöglicht, auf der Nabe montierten Scheibe, zwei als Seitenscheiben bezeichnete Scheiben, die fest mit­ einander axial zu beiden Seiten der Scheibe angeordnet sind, und mit Federmitteln für den Winkelfederweg, die in Umfangsrichtung zwischen der Scheibe und den Seiten­ scheiben angeordnet sind und wobei zugeordnete Reib- und Dämpfmittel vorgesehen sind, in denen von einem um die Nabe (12) montierten Lager (50) gebildete Zentriermittel und ein fest mit Lager (50) verbundener Flansch (51) vorgesehen sind, der sich radial zwischen der einen (14 B) der Seitencheiben (14 B, 15 B) und der Scheibe (13 B) des Hauptdämpfers (B) erstreckt und wobei axiale Ele­ mente (53) zur Zentrierung der Scheibe (13 B) axial vor­ springend zwischen der Scheibe (B) und dem Flansch (51) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen­ umfangsfläche des Lagers (50) in Reibkontakt mit dem Innenumfangsrand der einen (14 B) der Seitenscheiben des Hauptdämpfers (B) steht.
2. Dämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Innenrand der Seitenscheibe des Hauptdämpfers (B) nach außen abgebogen ist, um in Kontakt mit der Außenumfangs­ fläche des Lagers (50) zu treten.
3. Dämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (50) mit einem Zentrierspiel frei auf der Nabe (12) angeordnet ist.
4. Dämpfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager mit vorbestimmten Spiel um die Nabe (12) montiert ist.
5. Dämpfer nach mindestens einem der vorangegangenen An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (51) ebenfalls in axialer Richtung Abstandselemente (52) be­ sitzt, deren Außenflächen in Kontakt mit der benachbar­ ten Fläche der Scheibe (13 B) des Hauptdämpfers (B) kom­ men.
6. Dämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß je­ des Abstandselement (52) in zwei, einen Abstand vonein­ ander aufweisende Teile (52 a, 52 b) aufgeteilt ist, wobei jedem Teil ein Zentrierstift (53) für die Scheibe des Hauptdämpfers (B) zugeordnet ist.
7. Dämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenscheibe (13 B) des Hauptdämpfers axial vorspringend Laschen, Stifte oder ähnliche Bauteile trägt, die zum Zusammenwirken mit dem Umfangsrand der Abstandelemente des Lagers geeignet sind, die Zentrierung der Scheibe sicherzustellen.
8. Dämpfer nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß der Vordämpfer (A) zwischen dem Flansch (51) und der Scheibe (13 B) des Hauptdämpfers (B) in dem Spalt eingesetzt ist, der von den Abstandse­ lementen (52) begrenzt ist.
9. Dämpfer nach Anspruch 8, wobei der Vordämpfer (A) eine Scheibe (13 A) und zwei Führungsscheiben (14 A, 15 A) auf­ weist, die zu beiden Seiten der Scheibe (13 A) angeord­ net sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (51) in axialer Richtung elastische Laschen (54) aufweist, die eine axiale Verbindung zwischen den Führungsscheiben (14 A, 15 A) des Vordämpfers (A) sicherstellen, daß ein vormontierter Block, gebildet aus dem Vordämpfer (A) und dem Lager (50), geschaffen wird.
10. Dämpfer nach Anspruch 8 oder 9, wobei der Vordämpfer (A) von einer drehfest mit der Nabe (12) verbundenen Scheibe (13 A) und von zwei axial zu beiden Seiten der Scheibe (13 A) angeordneten Führungsscheiben (14 A, 15 A) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Führungsring (14 A, 15 A) an seinem Außenumfang und jeweils zu beiden Seiten jedes Abstandselements (52) durch zwei Laschen (26) verlängert ist, um eine drehfeste Verbindung mit der Scheibe (13 B) des Hauptdämpfers (B) zu bewirken.
11. Dämpfer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsfläche der Führungsscheiben (14 A, 15 A) in Kon­ takt mit der Innenumfangsfläche der Abstandselemente (52) steht, was ihre Zentrierung bezüglich der Nabe (12) sichert.
12. Dämpfer nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (51) zur Auf­ nahme von Dämpferfedern (16 A, 16′ A) des Vordämpfers (A) Ausnehmungen (56) aufweist.
13. Dämpfer nach mindestens einem der vorangegangenen An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (50) aus Kunststoff besteht und durch Gießen hergestellt ist.
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