DE3809869A1 - Hydrostatisches getriebe - Google Patents
Hydrostatisches getriebeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein hydrostatisches Getriebe mit
einer im Hubvolumen verstellbaren Pumpe und mindestens
einem im Hubvolumen verstellbaren Motor, sowie mit einer
Pumpensteuereinrichtung und einer Motorsteuereinrichtung.
Es sind hydrostatische Getriebe für Fahrantriebe mit
Primär- und Sekundärsteuerung, das heißt mit Steuerung
der Pumpe und Steuerung des Motors bekannt, bei denen das
Wandlungsverhältnis des Fahrantriebs über den Bereich der
Primärsteuerung der Pumpe hinaus vergrößert wird. Die Steuer
einrichtung für solche Getriebe ist meist in eine überge
ordnete Steuerung bzw. Regelung eingebunden, beispielsweise
eine automotive Steuerung, Grenzlastregelung oder Leistungs
regelung. Die Signale aus einer der genannten Steuerungen
bzw. Regelungen wirken zusammen mit den Signalen des Fahr
kommandogebers auf Pumpe und Motor, wobei sowohl die Pumpe
als auch der Motor eine eigene Stelleinrichtung und ein
eigenes Steuersystem aufweisen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
ein hydrostatisches Getriebe mit vereinfachtem Aufbau für
Fahrantriebe mit Primär- und Sekundärsteuerung zur Ver
fügung zu stellen und die Sekundärsteuerung auf einfache
Weise in das übergeordnete Steuer- bzw. Regelsystem mit
einzubeziehen.
Die Lösung der gestellten Aufgabe liegt darin, daß die
Pumpensteuereinrichtung und die Motorsteuereinrichtung
miteinander in Wirkverbindung stehen, wobei der Grad der
Wirkung von der Einstellung des Hubvolumens der Pumpe
abhängt.
Dadurch wird der Motor von der Steuereinrichtung der Pumpe
mitgesteuert, so daß als motoreigenes Steuersystem ein
einfacher, in einem Gehäuse längsbeweglicher Kolben Ver
wendung finden kann. Der aufwendige Stellmotor kann also
ersetzt werden durch einen einfachen Zwei-Stellungs-Motor.
Trotzdem bleibt der Motor über die Wirkverbindung zur
Pumpensteuereinrichtung durch die übergeordnete Steuerung
bzw. Regelung beeinflußbar.
Bei Stillstand des Fahrzeuges befindet sich die Pumpe
zunächst in Nullstellung, das heißt in der Einstellung
mit geringstem Hubvolumen, und der Motor in Maximalstellung,
das heißt in der Einstellung mit größtmöglichem Hubvolumen.
Durch Betätigung des Fahrkommandogebers erhält die Pumpen
steuereinrichtung ein Signal, woraufhin das Hubvolumen
der Pumpe vergrößert und das Fahrzeug aus dem Stand heraus
beschleunigt wird. Die Motoreinstellung verbleibt dabei
vorläufig noch in Maximalstellung, so daß das maximal
mögliche Drehmoment abgegeben wird. Wenn beim Beschleunigen
die von der Pumpe aufgenommene Leistung die Nennleistung
der Antriebsmaschine überschreitet, tritt die übergeordnete
Steuerung bzw. Regelung in Kraft und verhindert eine zu
rasche Hubvolumenvergrößerung der Pumpe. Ist eine gewünschte
Geschwindigkeit bereits vor Erreichen des maximalen Hub
volumens der Pumpe erreicht, so wird der Beschleunigungs
vorgang durch teilweise Rücknahme des Fahrkommandogebers
unterbrochen und die gewählte Geschwindigkeit beibehalten.
Soll die größtmögliche Fahrgeschwindigkeit erreicht werden,
muß der Fahrkommandogeber weiter betätigt werden, so daß
das Hubvolumen der Pumpe unter Berücksichtigung der vom
Antriebsmotor zur Verfügung stehenden Leistung stetig
weiter vergrößert wird. Oberhalb eines bestimmten Hubvolumens
der Pumpe, vorzugsweise kurz vor Erreichen des Maximalwertes,
tritt die Wirkverbindung zwischen der Pumpensteuereinrichtung
und der Motorsteuereinrichtung in Kraft und veranlaßt die
Motorsteuereinrichtung dazu, das Hubvolumen des Motors
vom Maximalwert in Richtung auf ein kleineres Hubvolumen
zu verstellen.
Wenn dabei die Leistung der Antriebsmaschine überschritten
wird, beispielsweise beim Befahren einer Steigung, tritt
wieder die übergeordnete Steuerung bzw. Regelung in Kraft
und veranlaßt eine Reduzierung des Hubvolumens der Pumpe.
Bei Unterschreiten eines bestimmten Hubvolumens wird die
Wirkverbindung zur Motorsteuereinrichtung unterbrochen,
woraufhin der Motor wieder in Richtung auf maximales Hub
volumen verstellt wird. Die Fahrgeschwindigkeit nimmt dann
ab, das Drehmoment hingegen steigt. Ist die Leistung der
Antriebsmaschine wieder ausreichend, läuft dieser Steuer
vorgang wieder in umgekehrter Richtung ab. Der Motor rea
giert also auf die Signale der übergeordneten Steuerung
bzw. Regelung, die direkt auf die Pumpensteuereinrichtung
einwirken.
In einer bevorzugten Ausführungsform, die mit einfachen
Mitteln und daher wirtschaftlich realisierbar ist, weist
die Pumpensteuereinrichtung einen in einem Gehäuse längs
beweglichen Steuerkolben auf, an dessen Stirnseiten je
eine Steuerdruckzweigleitung geführt ist. Der Steuerkolben ist
mit Ringnuten ausgestattet, die in Mittelstellung des
Steuerkolbens und bis zum Erreichen eines bestimmten Ver
schiebewegs des Steuerkolbens mit Ringnuten im Gehäuse
der Pumpensteuereinrichtung und gleichzeitig mit dem Steuer
druckmittelbehälter verbunden sind, wobei die Ringnuten
im Gehäuse mit einer Leitung, die zur Steuereinrichtung
des Motors führt, in Verbindung stehen. Eine Verschiebung
des Steuerkolbens durch Beaufschlagen einer seiner Stirn
seiten mit Steuerdruck bewirkt eine Hubvolumenverstellung
der Pumpe, weil der Steuerkolben beispielsweise über ein
Stellorgan direkt die Auslenkung einer Schrägscheibe einer
Axialkolbenpumpe in Schrägscheibenbauweise steuert. Der
Steuerkolben bzw. die Pumpensteuereinrichtung kann aber
auch als Servo-Steuereinrichtung gestaltet sein. Beim
Verschieben des Steuerkolbens fungieren dessen Ringnuten
und die Ringnuten im Gehäuse als Steuerkanten. Bis zum
Erreichen eines bestimmten Verschiebewegs stehen die Ring
nuten im Gehäuse über die Ringnuten im Steuerkolben mit
dem Steuerdruckmittelbehälter in Verbindung. Somit ist
die an die Ringnuten im Gehäuse angeschlossene Leitung,
die zur Motorsteuereinrichtung führt, drucklos und der
Motor ist infolgedessen auf seine Maximalstellung einge
stellt.
Sobald der Verschiebeweg des Steuerkolbens einen bestimmten
Betrag überschreitet, was gleichbedeutend ist mit dem
Erreichen bzw. Überschreiten eines bestimmten Hubvolumens
der Pumpe, wird eine der Ringnuten im Gehäuse mit der
Steuerdruck führenden Steuerdruckzweigleitung verbunden
bzw. teilt sich der stirnseitig anliegende Steuerdruck
der Ringnut mit. Der Steuerdruck wird zur Motorsteuerein
richtung geleitet und sorgt dort für eine Verstellung des
Motors in Richtung auf ein kleineres Hubvolumen. Steuer
kolben und Gehäuse sind bei einer herkömmlichen Pumpensteuer
einrichtung einer Pumpe in einem hydrostatischen Getriebe
ohnehin vorhanden. Das Einbringen der Ringnuten ist ferti
gungstechnisch sehr einfach möglich, so daß der Herstellungs
aufwand gering ist.
Es ist günstig, wenn die Motorsteuereinrichtung einen in
einem Gehäuse längsbeweglichen Kolben aufweist, an dessen
einer Stirnseite eine Leitung herangeführt ist, die mit
den Ringnuten des Gehäuses der Pumpensteuereinrichtung
in Verbindung stehen. Auf die gegenüberliegende Stirnseite
kann der Förderdruck der Pumpe geleitet werden. Der Kolben
steuert über ein Stellorgan die Hubvolumeneinstellung des
Motors. Es kann aber auch eine als Servo-Steuereinrichtung
ausgebildete Motorsteuereinrichtung zum Einsatz kommen.
Der Aufbau einer solchen Steuereinrichtung ist einfach
und preiswert.
Ein großer Vorteil ergibt sich, wenn die Pumpensteuerein
richtung mit einer Regeleinrichtung zum Verhindern einer
Leistungsüberschreitung der Antriebsmaschine verbunden
ist, denn diese wirkt dann nicht nur auf die Pumpe ein,
sondern auch auf den Motor.
Anhand des nachstehenden schematischen Figurenbeispiels
soll die Erfindung näher erläutert werden:
Eine hinsichtlich des Hubvolumens verstellbare Pumpe 1,
beispielsweise eine Axialkolbenpumpe in Schrägscheiben
bauweise, wird durch eine nicht gezeigte Antriebsmaschine
angetrieben und ist durch zwei Förderdruckleitungen 2
und 3 mit einem im Hubvolumen und in der Drehrichtung
verstellbaren Motor 4 verbunden. Der Motor 4 treibt bei
spielsweise eine Antriebsachse an. Mit der verstellbaren
Pumpe 1 ist eine Konstantpumpe 5 starr gekoppelt, die einen
Steuerdruck über eine Steuerdruckleitung 6 abgibt und deren
Ansaugtrakt mit einem Steuerdruckmittelbehälter 7 über
eine Leitung 8 verbunden ist. Der Steuerdruck wird von
einem Fahrkommandogeber 9 beeinflußt, der auf ein verstell
bares Drosselventil 10 einwirkt und zusammen mit weiteren
Ventilen eine Steuerdruckkennlinie über der Motordrehzahl
erzeugt. Zwei in Steuerdruckzweigleitungen 6 a und 6 b ange
ordnete, elektrisch betätigbare Fahrtrichtungsschalter 11
und 12 leiten den Steuerdruck je nach gewählter Fahrt
richtung in die in der Figur linke oder rechte Seite einer
Pumpensteuereinrichtung 13. In der Pumpensteuereinrichtrng 13
befindet sich ein Steuerkolben 14, an dessen Stirnseiten
mit Durchgangsbohrungen 15 versehene Distanzscheiben 16
anliegen, auf die Federn 17 einwirken. Der Steuerkolben 14
ist in diesem Beispiel durch ein Stellorgan 18 mit der
Pumpe 1 verbunden. Der Steuerdruck wirkt je nach betätigtem
Fahrtrichtungsschalter 11 oder 12 auf eine der Stirnseiten
des Steuerkolbens 14 und verschiebt diesen gegen die Kraft
der Feder 17, wobei über das Stellorgan 18 die Pumpe 1
in Richtung auf größeres Hubvolumen verstellt wird. Ab
einem bestimmten Hubvolumen wirken zusätzlich zur Feder
kraft Stifte 19, die vom in Leitungen 2 a oder 3 b anstehenden
Pumpen-Förderdruck beaufschlagt sind, und sorgen für eine
Begrenzung der Hubvolumenverstellung der Pumpe, falls eine
Überlastung der Antriebsmaschine droht. Der Steuerkolben 14
weist zwei Ringnuten 20 und 21 auf, deren Breite so bemessen
ist, daß über einen bestimmten Verschiebeweg des Steuerkolbens
14 hinweg sowohl mit dem inneren Raum der Pumpensteuerein
richtung 13 als auch mit Ringnuten 22 und 23 im Gehäuse
der Pumpensteuereinrichtung 13 eine Verbindung vorhanden
ist. Der innere Raum der Pumpensteuereinrichtung 13 ist
drucklos bzw. mit dem Steuerdruckmittelbehälter 7 verbunden,
was in der Figur nicht gezeigt ist. Die Ringnuten 22 und
23 im Gehäuse der Pumpensteuereinrichtung 13 sind an eine
Leitung 24 angeschlossen, die zu einer Motorsteuerein
richtung 25 führt.
Die Motorsteuereinrichtung 25 besteht im wesentlichen aus
einem in einem Gehäuse 26 längsverschieblichen Kolben 27,
zu dessen einer Stirnseite eine mit Förderdruck beaufschlag
bare Leitung 28 führt, und an dessen gegenüberliegende
Stirnseite die Leitung 24 geführt ist. Der Förderdruck
in der Leitung 28 verschiebt den Kolben 27 in eine Endlage,
wobei in diesem Beispiel die Verschiebung über ein Stell
organ 29 auf den Motor 4 übertragen wird. Diese Endlage
entspricht dem maximalen Hubvolumen des Motors 4. Wenn
in der Leitung 24 ein Steuerdruck vorhanden ist, so wirkt
dieser auf die gegenüberliegende Stirnseite des Kolbens 27
und verschiebt diesen entgegen dem Förderdruck in Richtung
auf ein kleineres Hubvolumen des Motors 4.
Die Wirkungsweise des hydrostatischen Getriebes ist wie
folgt: Durch Betätigen beispielsweise des Fahrtrichtungs
schalters 11 wird die Ausschwenkrichtung der Pumpe 1 und
damit die Drehrichtung des voll ausgeschwenkten Motors 4
festgelegt. Der von der Konstantpumpe 5 erzeugte Steuerdruck
wird durch den Fahrkommandogeber 9 und das daran angeschlos
sene Drosselventil 10 modifiziert und durch den Fahrt
richtungsschalter 11 hindurch in die in der Figur linke
Seite der Pumpensteuereinrichtung 13 geleitet, wo sich
der Steuerdruck über die Durchgangsbohrungen 15 der an
einem gehäuseseitigen Anschlag anliegenden Distanz
scheibe 16 auf die in der Figur linke Stirnseite des
Steuerkolbens 14 fortpflanzt und eine Verschiebung des
Steuerkolbens 14 gegen die Kraft der Feder 17 bewirkt.
Da beide Ringnuten 22 und 23 des Gehäuses der Pumpen
steuereinrichtung 13 an die Leitung 24 angeschlossen sind,
steht aufgrund der breiteren Ringnuten 20 und 21 des Steuer
kolbens 14 die Leitung 24 beim Verschieben des Steuerkol
bens 14 zunächst ständig mit dem inneren Raum der Pumpen
steuereinrichtung 13 in Verbindung. Wenn der Steuerkol
ben 14 weit genug nach links verschoben wurde, was gleich
bedeutend ist mit einem bestimmten, vorzugsweise kurz vor
dem Maximalwert liegenden Hubvolumen der Pumpe 1, steht
die in der Figur linke Ringnut 20 außer Eingriff mit der
gehäuseseitigen Ringnut 22, während die Verbindung der
rechten Ringnut 21 zum inneren Raum der Pumpensteuerein
richtung 13 unterbrochen ist, und kann der Steuerdruck
durch die gehäuseseitige Ringnut 22 und die Leitung 24
auf die eine Stirnseite des Kolbens 27 der Motorsteuer
einrichtung 25 einwirken. Daraufhin wird sich der
Kolben 27 verschieben und den Motor 4 in Richtung auf ein
kleineres Hubvolumen verstellen, woraus eine Drehzahl
steigerung und eine Drehmomentabnahme resultieren.
Dieser Vorgang wird dann unterbrochen, wenn die Leistung
der Antriebsmaschine überschritten wird und der Förderdruck
so stark ansteigt, daß der vom Förderdruck beaufschlagte
Stift 19 die gegenüberliegende Stirnseite des Steuer
kolbens 14 beaufschlagt und diesen wieder in Gegenrichtung
verschiebt, wodurch einerseits das Hubvolumen der Pumpe
auf einen kleineren Wert eingestellt wird und andererseits
die Verbindung zwischen der Leitung 24 und dem inneren
Raum der Pumpensteuereinrichtung 13 wieder frei wird, was
eine Druckentlastung des Kolbens 14 durch Wegfall des
Steuerdrucks nach sich zieht und damit eine Verstellung
des Motorhubvolumens auf den Maximalwert.
Diese Abläufe können auch in entgegengesetzter Richtung
verlaufen, wenn anstelle des Fahrtrichtungsschalters 11
der Fahrtrichtungsschalter 12 betätigt wurde. Durch Weg
lassen einer der Ringnuten 20 oder 21 des Steuerkolbens 14
und der zugeordneten Ringnut 22 oder 23 im Gehäuse der
Pumpensteuereinrichtung 13 kann erreicht werden, daß sich
der Motor immer nur in einer Drehrichtung bewegen läßt,
so daß eine Einschränkung der Fahrtrichtung eines Fahrzeugs,
beispielsweise auf Vorwärtsfahrt erreicht werden kann.
Die Ringnuten 20, 22 und 21, 23 wirken als Steuerkanten.
Es ist zweckmäßig, zwischen den Steuerkanten, die den
Steuerdruck in die Leitung 24 weiterleiten, und denjenigen,
die eine Verbindung zum inneren Raum der Pumpensteuerein
richtung 13 bzw. zum Steuerdruckmittelbehälter 7 freigeben,
eine positive Überdeckung zu lassen, so daß die Leitung 24
in einer bestimmten Stellung des Steuerkolbens 14 gesperrt
ist und damit der Steuervorgang des Motors 4 beeinflußt
werden kann. Durch eine leichte Rücknahme des Fahrkommando
gebers 9 kann dann die vom Motor 4 verursachte Beschleunigung
jederzeit unterbrochen und damit die erreichte Geschwindig
keit beibehalten werden. Durch den Einbau von Drosselven
tilen in die Leitungen, die zur Motorsteuereinrichtung 25
führen, kann die Verschiebegeschwindigkeit des Kolbens 27
und damit die Geschwindigkeit, mit der sich eine Hubvolumen
veränderung des Motors 4 ergibt, gedrosselt werden, wodurch
die Geschwindigkeitsübergänge beim Zu- und Wegschalten
der Hubvolumenverstellung des Motors 4 besser beherrschbar
werden.
Claims (5)
1. Hydrostatisches Getriebe mit einer im Hubvolumen ver
stellbaren Pumpe und mindestens einem im Hubvolumen
verstellbaren Motor, sowie mit einer Pumpensteuerein
richtung, und einer Motorsteuereinrichtung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pumpensteuereinrichtung (13)
und die Motorsteuereinrichtung (25) miteinander in Wirk
verbindung stehen, wobei der Grad der Wirkung von der
Einstellung des Hubvolumens der Pumpe (1) abhängt.
2. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Pumpensteuereinrichtung (13) einen
in einem Gehäuse längsbeweglichen Steuerkolben (14)
aufweist, an dessen Stirnseiten je eine Steuerdruck
zweigleitung (6 a, 6 b) herangeführt ist, und der Ring
nuten (20, 21) aufweist, die in Mittelstellung des
Steuerkolbens (14) und bis zum Erreichen eines bestimmten
Verschiebeweges des Steuerkolbens (14) mit Ringnuten (22,
23) im Gehäuse der Pumpensteuereinrichtung (13) und
gleichzeitig mit einem Steuerdruckmittelbehälter (7)
verbunden sind, wobei die Ringnuten (22, 23) im Gehäuse
mit einer Leitung (24), die zur Motorsteuereinrichtung (25)
führt, in Verbindung stehen.
3. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei Überschreiten eines bestimmten Ver-
schiebeweges des Steuerkolbens (14) die Ringnuten (20, 21)
des Steuerkolbens (14) mit den Ringnuten (22, 23) des
Gehäuses der Pumpensteuereinrichtung (13) außer Verbindung
stehen und eine der Steuerdruckzweigleitungen (6 a bzw. 6 b)
mit einer der Ringnuten (22 bzw. 23) des Gehäuses in
Verbindung steht.
4. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Motorsteuereinrichtung (25) einen
in einem Gehäuse (26) längsbeweglichen Kolben (27) auf
weist, an dessen eine Stirnseite die Leitung (24) heran
geführt ist, die mit den Ringnuten (22, 23) des Gehäuses
der Pumpensteuereinrichtung (13) in Verbindung steht.
5. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Pumpensteuereinrichtung (13) mit einer
Regeleinrichtung (2 a, 3 a, 19) zum Verhindern einer
Leistungsüberschreitung der Antriebsmaschine verbunden
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883809869 DE3809869A1 (de) | 1988-03-24 | 1988-03-24 | Hydrostatisches getriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883809869 DE3809869A1 (de) | 1988-03-24 | 1988-03-24 | Hydrostatisches getriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3809869A1 true DE3809869A1 (de) | 1989-10-05 |
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|---|---|---|---|
| DE19883809869 Withdrawn DE3809869A1 (de) | 1988-03-24 | 1988-03-24 | Hydrostatisches getriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3809869A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3844399A1 (de) * | 1988-12-30 | 1990-07-12 | Rexroth Mannesmann Gmbh | Verstellpumpe fuer mehrere unabhaengig voneinander betaetigbare verbraucher |
| WO2018115496A1 (fr) * | 2016-12-22 | 2018-06-28 | Poclain Hydraulics Industrie | Dispositif d'assistance hydraulique suiveur d'un engin esclave |
-
1988
- 1988-03-24 DE DE19883809869 patent/DE3809869A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3844399A1 (de) * | 1988-12-30 | 1990-07-12 | Rexroth Mannesmann Gmbh | Verstellpumpe fuer mehrere unabhaengig voneinander betaetigbare verbraucher |
| WO2018115496A1 (fr) * | 2016-12-22 | 2018-06-28 | Poclain Hydraulics Industrie | Dispositif d'assistance hydraulique suiveur d'un engin esclave |
| FR3061092A1 (fr) * | 2016-12-22 | 2018-06-29 | Poclain Hydraulics Industrie | Dispositif d'assistance hydraulique suiveur d'un engin esclave |
| US10821825B2 (en) | 2016-12-22 | 2020-11-03 | Poclain Hydraulics Industrie | Tracker hydraulic assistance device for a slave craft |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |