[go: up one dir, main page]

DE3809869A1 - Hydrostatisches getriebe - Google Patents

Hydrostatisches getriebe

Info

Publication number
DE3809869A1
DE3809869A1 DE19883809869 DE3809869A DE3809869A1 DE 3809869 A1 DE3809869 A1 DE 3809869A1 DE 19883809869 DE19883809869 DE 19883809869 DE 3809869 A DE3809869 A DE 3809869A DE 3809869 A1 DE3809869 A1 DE 3809869A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
control device
control
motor
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19883809869
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Dipl Ing Deininger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
Priority to DE19883809869 priority Critical patent/DE3809869A1/de
Publication of DE3809869A1 publication Critical patent/DE3809869A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/42Control of exclusively fluid gearing hydrostatic involving adjustment of a pump or motor with adjustable output or capacity
    • F16H61/431Pump capacity control by electro-hydraulic control means, e.g. using solenoid valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/42Control of exclusively fluid gearing hydrostatic involving adjustment of a pump or motor with adjustable output or capacity
    • F16H61/421Motor capacity control by electro-hydraulic control means, e.g. using solenoid valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements
    • F16H61/472Automatic regulation in accordance with output requirements for achieving a target output torque

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein hydrostatisches Getriebe mit einer im Hubvolumen verstellbaren Pumpe und mindestens einem im Hubvolumen verstellbaren Motor, sowie mit einer Pumpensteuereinrichtung und einer Motorsteuereinrichtung.
Es sind hydrostatische Getriebe für Fahrantriebe mit Primär- und Sekundärsteuerung, das heißt mit Steuerung der Pumpe und Steuerung des Motors bekannt, bei denen das Wandlungsverhältnis des Fahrantriebs über den Bereich der Primärsteuerung der Pumpe hinaus vergrößert wird. Die Steuer­ einrichtung für solche Getriebe ist meist in eine überge­ ordnete Steuerung bzw. Regelung eingebunden, beispielsweise eine automotive Steuerung, Grenzlastregelung oder Leistungs­ regelung. Die Signale aus einer der genannten Steuerungen bzw. Regelungen wirken zusammen mit den Signalen des Fahr­ kommandogebers auf Pumpe und Motor, wobei sowohl die Pumpe als auch der Motor eine eigene Stelleinrichtung und ein eigenes Steuersystem aufweisen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hydrostatisches Getriebe mit vereinfachtem Aufbau für Fahrantriebe mit Primär- und Sekundärsteuerung zur Ver­ fügung zu stellen und die Sekundärsteuerung auf einfache Weise in das übergeordnete Steuer- bzw. Regelsystem mit einzubeziehen.
Die Lösung der gestellten Aufgabe liegt darin, daß die Pumpensteuereinrichtung und die Motorsteuereinrichtung miteinander in Wirkverbindung stehen, wobei der Grad der Wirkung von der Einstellung des Hubvolumens der Pumpe abhängt.
Dadurch wird der Motor von der Steuereinrichtung der Pumpe mitgesteuert, so daß als motoreigenes Steuersystem ein einfacher, in einem Gehäuse längsbeweglicher Kolben Ver­ wendung finden kann. Der aufwendige Stellmotor kann also ersetzt werden durch einen einfachen Zwei-Stellungs-Motor. Trotzdem bleibt der Motor über die Wirkverbindung zur Pumpensteuereinrichtung durch die übergeordnete Steuerung bzw. Regelung beeinflußbar.
Bei Stillstand des Fahrzeuges befindet sich die Pumpe zunächst in Nullstellung, das heißt in der Einstellung mit geringstem Hubvolumen, und der Motor in Maximalstellung, das heißt in der Einstellung mit größtmöglichem Hubvolumen. Durch Betätigung des Fahrkommandogebers erhält die Pumpen­ steuereinrichtung ein Signal, woraufhin das Hubvolumen der Pumpe vergrößert und das Fahrzeug aus dem Stand heraus beschleunigt wird. Die Motoreinstellung verbleibt dabei vorläufig noch in Maximalstellung, so daß das maximal mögliche Drehmoment abgegeben wird. Wenn beim Beschleunigen die von der Pumpe aufgenommene Leistung die Nennleistung der Antriebsmaschine überschreitet, tritt die übergeordnete Steuerung bzw. Regelung in Kraft und verhindert eine zu rasche Hubvolumenvergrößerung der Pumpe. Ist eine gewünschte Geschwindigkeit bereits vor Erreichen des maximalen Hub­ volumens der Pumpe erreicht, so wird der Beschleunigungs­ vorgang durch teilweise Rücknahme des Fahrkommandogebers unterbrochen und die gewählte Geschwindigkeit beibehalten. Soll die größtmögliche Fahrgeschwindigkeit erreicht werden, muß der Fahrkommandogeber weiter betätigt werden, so daß das Hubvolumen der Pumpe unter Berücksichtigung der vom Antriebsmotor zur Verfügung stehenden Leistung stetig weiter vergrößert wird. Oberhalb eines bestimmten Hubvolumens der Pumpe, vorzugsweise kurz vor Erreichen des Maximalwertes, tritt die Wirkverbindung zwischen der Pumpensteuereinrichtung und der Motorsteuereinrichtung in Kraft und veranlaßt die Motorsteuereinrichtung dazu, das Hubvolumen des Motors vom Maximalwert in Richtung auf ein kleineres Hubvolumen zu verstellen.
Wenn dabei die Leistung der Antriebsmaschine überschritten wird, beispielsweise beim Befahren einer Steigung, tritt wieder die übergeordnete Steuerung bzw. Regelung in Kraft und veranlaßt eine Reduzierung des Hubvolumens der Pumpe. Bei Unterschreiten eines bestimmten Hubvolumens wird die Wirkverbindung zur Motorsteuereinrichtung unterbrochen, woraufhin der Motor wieder in Richtung auf maximales Hub­ volumen verstellt wird. Die Fahrgeschwindigkeit nimmt dann ab, das Drehmoment hingegen steigt. Ist die Leistung der Antriebsmaschine wieder ausreichend, läuft dieser Steuer­ vorgang wieder in umgekehrter Richtung ab. Der Motor rea­ giert also auf die Signale der übergeordneten Steuerung bzw. Regelung, die direkt auf die Pumpensteuereinrichtung einwirken.
In einer bevorzugten Ausführungsform, die mit einfachen Mitteln und daher wirtschaftlich realisierbar ist, weist die Pumpensteuereinrichtung einen in einem Gehäuse längs­ beweglichen Steuerkolben auf, an dessen Stirnseiten je eine Steuerdruckzweigleitung geführt ist. Der Steuerkolben ist mit Ringnuten ausgestattet, die in Mittelstellung des Steuerkolbens und bis zum Erreichen eines bestimmten Ver­ schiebewegs des Steuerkolbens mit Ringnuten im Gehäuse der Pumpensteuereinrichtung und gleichzeitig mit dem Steuer­ druckmittelbehälter verbunden sind, wobei die Ringnuten im Gehäuse mit einer Leitung, die zur Steuereinrichtung des Motors führt, in Verbindung stehen. Eine Verschiebung des Steuerkolbens durch Beaufschlagen einer seiner Stirn­ seiten mit Steuerdruck bewirkt eine Hubvolumenverstellung der Pumpe, weil der Steuerkolben beispielsweise über ein Stellorgan direkt die Auslenkung einer Schrägscheibe einer Axialkolbenpumpe in Schrägscheibenbauweise steuert. Der Steuerkolben bzw. die Pumpensteuereinrichtung kann aber auch als Servo-Steuereinrichtung gestaltet sein. Beim Verschieben des Steuerkolbens fungieren dessen Ringnuten und die Ringnuten im Gehäuse als Steuerkanten. Bis zum Erreichen eines bestimmten Verschiebewegs stehen die Ring­ nuten im Gehäuse über die Ringnuten im Steuerkolben mit dem Steuerdruckmittelbehälter in Verbindung. Somit ist die an die Ringnuten im Gehäuse angeschlossene Leitung, die zur Motorsteuereinrichtung führt, drucklos und der Motor ist infolgedessen auf seine Maximalstellung einge­ stellt.
Sobald der Verschiebeweg des Steuerkolbens einen bestimmten Betrag überschreitet, was gleichbedeutend ist mit dem Erreichen bzw. Überschreiten eines bestimmten Hubvolumens der Pumpe, wird eine der Ringnuten im Gehäuse mit der Steuerdruck führenden Steuerdruckzweigleitung verbunden bzw. teilt sich der stirnseitig anliegende Steuerdruck der Ringnut mit. Der Steuerdruck wird zur Motorsteuerein­ richtung geleitet und sorgt dort für eine Verstellung des Motors in Richtung auf ein kleineres Hubvolumen. Steuer­ kolben und Gehäuse sind bei einer herkömmlichen Pumpensteuer­ einrichtung einer Pumpe in einem hydrostatischen Getriebe ohnehin vorhanden. Das Einbringen der Ringnuten ist ferti­ gungstechnisch sehr einfach möglich, so daß der Herstellungs­ aufwand gering ist.
Es ist günstig, wenn die Motorsteuereinrichtung einen in einem Gehäuse längsbeweglichen Kolben aufweist, an dessen einer Stirnseite eine Leitung herangeführt ist, die mit den Ringnuten des Gehäuses der Pumpensteuereinrichtung in Verbindung stehen. Auf die gegenüberliegende Stirnseite kann der Förderdruck der Pumpe geleitet werden. Der Kolben steuert über ein Stellorgan die Hubvolumeneinstellung des Motors. Es kann aber auch eine als Servo-Steuereinrichtung ausgebildete Motorsteuereinrichtung zum Einsatz kommen. Der Aufbau einer solchen Steuereinrichtung ist einfach und preiswert.
Ein großer Vorteil ergibt sich, wenn die Pumpensteuerein­ richtung mit einer Regeleinrichtung zum Verhindern einer Leistungsüberschreitung der Antriebsmaschine verbunden ist, denn diese wirkt dann nicht nur auf die Pumpe ein, sondern auch auf den Motor.
Anhand des nachstehenden schematischen Figurenbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden:
Eine hinsichtlich des Hubvolumens verstellbare Pumpe 1, beispielsweise eine Axialkolbenpumpe in Schrägscheiben­ bauweise, wird durch eine nicht gezeigte Antriebsmaschine angetrieben und ist durch zwei Förderdruckleitungen 2 und 3 mit einem im Hubvolumen und in der Drehrichtung verstellbaren Motor 4 verbunden. Der Motor 4 treibt bei­ spielsweise eine Antriebsachse an. Mit der verstellbaren Pumpe 1 ist eine Konstantpumpe 5 starr gekoppelt, die einen Steuerdruck über eine Steuerdruckleitung 6 abgibt und deren Ansaugtrakt mit einem Steuerdruckmittelbehälter 7 über eine Leitung 8 verbunden ist. Der Steuerdruck wird von einem Fahrkommandogeber 9 beeinflußt, der auf ein verstell­ bares Drosselventil 10 einwirkt und zusammen mit weiteren Ventilen eine Steuerdruckkennlinie über der Motordrehzahl erzeugt. Zwei in Steuerdruckzweigleitungen 6 a und 6 b ange­ ordnete, elektrisch betätigbare Fahrtrichtungsschalter 11 und 12 leiten den Steuerdruck je nach gewählter Fahrt­ richtung in die in der Figur linke oder rechte Seite einer Pumpensteuereinrichtung 13. In der Pumpensteuereinrichtrng 13 befindet sich ein Steuerkolben 14, an dessen Stirnseiten mit Durchgangsbohrungen 15 versehene Distanzscheiben 16 anliegen, auf die Federn 17 einwirken. Der Steuerkolben 14 ist in diesem Beispiel durch ein Stellorgan 18 mit der Pumpe 1 verbunden. Der Steuerdruck wirkt je nach betätigtem Fahrtrichtungsschalter 11 oder 12 auf eine der Stirnseiten des Steuerkolbens 14 und verschiebt diesen gegen die Kraft der Feder 17, wobei über das Stellorgan 18 die Pumpe 1 in Richtung auf größeres Hubvolumen verstellt wird. Ab einem bestimmten Hubvolumen wirken zusätzlich zur Feder­ kraft Stifte 19, die vom in Leitungen 2 a oder 3 b anstehenden Pumpen-Förderdruck beaufschlagt sind, und sorgen für eine Begrenzung der Hubvolumenverstellung der Pumpe, falls eine Überlastung der Antriebsmaschine droht. Der Steuerkolben 14 weist zwei Ringnuten 20 und 21 auf, deren Breite so bemessen ist, daß über einen bestimmten Verschiebeweg des Steuerkolbens 14 hinweg sowohl mit dem inneren Raum der Pumpensteuerein­ richtung 13 als auch mit Ringnuten 22 und 23 im Gehäuse der Pumpensteuereinrichtung 13 eine Verbindung vorhanden ist. Der innere Raum der Pumpensteuereinrichtung 13 ist drucklos bzw. mit dem Steuerdruckmittelbehälter 7 verbunden, was in der Figur nicht gezeigt ist. Die Ringnuten 22 und 23 im Gehäuse der Pumpensteuereinrichtung 13 sind an eine Leitung 24 angeschlossen, die zu einer Motorsteuerein­ richtung 25 führt.
Die Motorsteuereinrichtung 25 besteht im wesentlichen aus einem in einem Gehäuse 26 längsverschieblichen Kolben 27, zu dessen einer Stirnseite eine mit Förderdruck beaufschlag­ bare Leitung 28 führt, und an dessen gegenüberliegende Stirnseite die Leitung 24 geführt ist. Der Förderdruck in der Leitung 28 verschiebt den Kolben 27 in eine Endlage, wobei in diesem Beispiel die Verschiebung über ein Stell­ organ 29 auf den Motor 4 übertragen wird. Diese Endlage entspricht dem maximalen Hubvolumen des Motors 4. Wenn in der Leitung 24 ein Steuerdruck vorhanden ist, so wirkt dieser auf die gegenüberliegende Stirnseite des Kolbens 27 und verschiebt diesen entgegen dem Förderdruck in Richtung auf ein kleineres Hubvolumen des Motors 4.
Die Wirkungsweise des hydrostatischen Getriebes ist wie folgt: Durch Betätigen beispielsweise des Fahrtrichtungs­ schalters 11 wird die Ausschwenkrichtung der Pumpe 1 und damit die Drehrichtung des voll ausgeschwenkten Motors 4 festgelegt. Der von der Konstantpumpe 5 erzeugte Steuerdruck wird durch den Fahrkommandogeber 9 und das daran angeschlos­ sene Drosselventil 10 modifiziert und durch den Fahrt­ richtungsschalter 11 hindurch in die in der Figur linke Seite der Pumpensteuereinrichtung 13 geleitet, wo sich der Steuerdruck über die Durchgangsbohrungen 15 der an einem gehäuseseitigen Anschlag anliegenden Distanz­ scheibe 16 auf die in der Figur linke Stirnseite des Steuerkolbens 14 fortpflanzt und eine Verschiebung des Steuerkolbens 14 gegen die Kraft der Feder 17 bewirkt. Da beide Ringnuten 22 und 23 des Gehäuses der Pumpen­ steuereinrichtung 13 an die Leitung 24 angeschlossen sind, steht aufgrund der breiteren Ringnuten 20 und 21 des Steuer­ kolbens 14 die Leitung 24 beim Verschieben des Steuerkol­ bens 14 zunächst ständig mit dem inneren Raum der Pumpen­ steuereinrichtung 13 in Verbindung. Wenn der Steuerkol­ ben 14 weit genug nach links verschoben wurde, was gleich­ bedeutend ist mit einem bestimmten, vorzugsweise kurz vor dem Maximalwert liegenden Hubvolumen der Pumpe 1, steht die in der Figur linke Ringnut 20 außer Eingriff mit der gehäuseseitigen Ringnut 22, während die Verbindung der rechten Ringnut 21 zum inneren Raum der Pumpensteuerein­ richtung 13 unterbrochen ist, und kann der Steuerdruck durch die gehäuseseitige Ringnut 22 und die Leitung 24 auf die eine Stirnseite des Kolbens 27 der Motorsteuer­ einrichtung 25 einwirken. Daraufhin wird sich der Kolben 27 verschieben und den Motor 4 in Richtung auf ein kleineres Hubvolumen verstellen, woraus eine Drehzahl­ steigerung und eine Drehmomentabnahme resultieren.
Dieser Vorgang wird dann unterbrochen, wenn die Leistung der Antriebsmaschine überschritten wird und der Förderdruck so stark ansteigt, daß der vom Förderdruck beaufschlagte Stift 19 die gegenüberliegende Stirnseite des Steuer­ kolbens 14 beaufschlagt und diesen wieder in Gegenrichtung verschiebt, wodurch einerseits das Hubvolumen der Pumpe auf einen kleineren Wert eingestellt wird und andererseits die Verbindung zwischen der Leitung 24 und dem inneren Raum der Pumpensteuereinrichtung 13 wieder frei wird, was eine Druckentlastung des Kolbens 14 durch Wegfall des Steuerdrucks nach sich zieht und damit eine Verstellung des Motorhubvolumens auf den Maximalwert.
Diese Abläufe können auch in entgegengesetzter Richtung verlaufen, wenn anstelle des Fahrtrichtungsschalters 11 der Fahrtrichtungsschalter 12 betätigt wurde. Durch Weg­ lassen einer der Ringnuten 20 oder 21 des Steuerkolbens 14 und der zugeordneten Ringnut 22 oder 23 im Gehäuse der Pumpensteuereinrichtung 13 kann erreicht werden, daß sich der Motor immer nur in einer Drehrichtung bewegen läßt, so daß eine Einschränkung der Fahrtrichtung eines Fahrzeugs, beispielsweise auf Vorwärtsfahrt erreicht werden kann.
Die Ringnuten 20, 22 und 21, 23 wirken als Steuerkanten. Es ist zweckmäßig, zwischen den Steuerkanten, die den Steuerdruck in die Leitung 24 weiterleiten, und denjenigen, die eine Verbindung zum inneren Raum der Pumpensteuerein­ richtung 13 bzw. zum Steuerdruckmittelbehälter 7 freigeben, eine positive Überdeckung zu lassen, so daß die Leitung 24 in einer bestimmten Stellung des Steuerkolbens 14 gesperrt ist und damit der Steuervorgang des Motors 4 beeinflußt werden kann. Durch eine leichte Rücknahme des Fahrkommando­ gebers 9 kann dann die vom Motor 4 verursachte Beschleunigung jederzeit unterbrochen und damit die erreichte Geschwindig­ keit beibehalten werden. Durch den Einbau von Drosselven­ tilen in die Leitungen, die zur Motorsteuereinrichtung 25 führen, kann die Verschiebegeschwindigkeit des Kolbens 27 und damit die Geschwindigkeit, mit der sich eine Hubvolumen­ veränderung des Motors 4 ergibt, gedrosselt werden, wodurch die Geschwindigkeitsübergänge beim Zu- und Wegschalten der Hubvolumenverstellung des Motors 4 besser beherrschbar werden.

Claims (5)

1. Hydrostatisches Getriebe mit einer im Hubvolumen ver­ stellbaren Pumpe und mindestens einem im Hubvolumen verstellbaren Motor, sowie mit einer Pumpensteuerein­ richtung, und einer Motorsteuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpensteuereinrichtung (13) und die Motorsteuereinrichtung (25) miteinander in Wirk­ verbindung stehen, wobei der Grad der Wirkung von der Einstellung des Hubvolumens der Pumpe (1) abhängt.
2. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Pumpensteuereinrichtung (13) einen in einem Gehäuse längsbeweglichen Steuerkolben (14) aufweist, an dessen Stirnseiten je eine Steuerdruck­ zweigleitung (6 a, 6 b) herangeführt ist, und der Ring­ nuten (20, 21) aufweist, die in Mittelstellung des Steuerkolbens (14) und bis zum Erreichen eines bestimmten Verschiebeweges des Steuerkolbens (14) mit Ringnuten (22, 23) im Gehäuse der Pumpensteuereinrichtung (13) und gleichzeitig mit einem Steuerdruckmittelbehälter (7) verbunden sind, wobei die Ringnuten (22, 23) im Gehäuse mit einer Leitung (24), die zur Motorsteuereinrichtung (25) führt, in Verbindung stehen.
3. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß bei Überschreiten eines bestimmten Ver- schiebeweges des Steuerkolbens (14) die Ringnuten (20, 21) des Steuerkolbens (14) mit den Ringnuten (22, 23) des Gehäuses der Pumpensteuereinrichtung (13) außer Verbindung stehen und eine der Steuerdruckzweigleitungen (6 a bzw. 6 b) mit einer der Ringnuten (22 bzw. 23) des Gehäuses in Verbindung steht.
4. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Motorsteuereinrichtung (25) einen in einem Gehäuse (26) längsbeweglichen Kolben (27) auf­ weist, an dessen eine Stirnseite die Leitung (24) heran­ geführt ist, die mit den Ringnuten (22, 23) des Gehäuses der Pumpensteuereinrichtung (13) in Verbindung steht.
5. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Pumpensteuereinrichtung (13) mit einer Regeleinrichtung (2 a, 3 a, 19) zum Verhindern einer Leistungsüberschreitung der Antriebsmaschine verbunden ist.
DE19883809869 1988-03-24 1988-03-24 Hydrostatisches getriebe Withdrawn DE3809869A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883809869 DE3809869A1 (de) 1988-03-24 1988-03-24 Hydrostatisches getriebe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883809869 DE3809869A1 (de) 1988-03-24 1988-03-24 Hydrostatisches getriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3809869A1 true DE3809869A1 (de) 1989-10-05

Family

ID=6350531

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19883809869 Withdrawn DE3809869A1 (de) 1988-03-24 1988-03-24 Hydrostatisches getriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3809869A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3844399A1 (de) * 1988-12-30 1990-07-12 Rexroth Mannesmann Gmbh Verstellpumpe fuer mehrere unabhaengig voneinander betaetigbare verbraucher
WO2018115496A1 (fr) * 2016-12-22 2018-06-28 Poclain Hydraulics Industrie Dispositif d'assistance hydraulique suiveur d'un engin esclave

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3844399A1 (de) * 1988-12-30 1990-07-12 Rexroth Mannesmann Gmbh Verstellpumpe fuer mehrere unabhaengig voneinander betaetigbare verbraucher
WO2018115496A1 (fr) * 2016-12-22 2018-06-28 Poclain Hydraulics Industrie Dispositif d'assistance hydraulique suiveur d'un engin esclave
FR3061092A1 (fr) * 2016-12-22 2018-06-29 Poclain Hydraulics Industrie Dispositif d'assistance hydraulique suiveur d'un engin esclave
US10821825B2 (en) 2016-12-22 2020-11-03 Poclain Hydraulics Industrie Tracker hydraulic assistance device for a slave craft

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2925268C2 (de)
DE3217527C2 (de) Steuereinrichtung für einen hydraulischen doppeltwirkenden Arbeitszylinder
DE2601226C3 (de) Steuereinrichtung für die automotive Ansteuerung der Hydroverstellpumpe eines Hydrostaten
DE2001701C3 (de) Stelleinrichtung für die Fernsteuerung eines stufenlos einstellbaren hydrostatischen Getriebes
DE68903731T2 (de) Hydrostatisches getriebe und steuerung mit leistungsbegrenzung.
DE69512226T2 (de) Stufenloses hydrostatisches getriebe mit pulsbreitenmodulierter übersetzungsverhältnissteuerung
DE2522719A1 (de) Getriebesteuereinrichtung
DE2301776B2 (de) Steuereinrichtung fuer einen aus einer brennkraftmaschine und motor und einem von dieser angetriebenen stufenlos einstellbarem zugorgangetriebe bestehenden fahrantrieb
DE2528094A1 (de) Steuersystem fuer hydrostatische getriebe
DE2844116C2 (de) Hydromechanisches Überlagerungslenkgetriebe
DE4424790A1 (de) Hydrauliknotsteuerung für eine zwischen einem Verbrennungsmotor und einem Getriebe angeordnete Reibkupplung
EP0324928B1 (de) Getriebesteuerung für ein stufenlos arbeitendes Getriebe
DE2363762C2 (de) Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Kraftfahrzeuggetriebe
EP1502043B1 (de) Hydromotoreinheit
DE3880714T2 (de) Hydrostatisches getriebe.
DE1505455A1 (de) Fluidum-Kraftantrieb
DE4307002A1 (de) Verfahren zum Abbremsen eines Fahrzeugs mit hydrostatischem Fahrantrieb und dafür vorgesehenes Fahrzeug
EP0680572B1 (de) Elektrohydraulische regelgetriebesteuerung mit sicherheitsvorrichtung
DE3241793A1 (de) Steuereinrichtung fuer den antrieb eines fahrzeuges mit differenzgeschwindigkeitslenkung
EP0836559B1 (de) Inchbremseinrichtung mit miteinander verbundenen brems- und inchventilen
EP0715698B1 (de) Hydrostatisches getriebe mit bremsventil
DE2220571C2 (de) Bremssteuerung für ein hydrostatisches Getriebe
DE3809869A1 (de) Hydrostatisches getriebe
DE3040321A1 (de) Steuervorrichtung fuer die automotive ansteuerung einer verstellbaren hydropumpe eines hydrostaten in einem fahrantrieb
EP0817730B1 (de) Inchbremseinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8141 Disposal/no request for examination