DE3804075A1 - Vorrichtung zum halten eines beweglichen elements - Google Patents
Vorrichtung zum halten eines beweglichen elementsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Vorrichtung zum Halten eines beweglichen Elements, wie
beispielsweise eines optischen Abtasters oder
dergleichen. In der Vorrichtung nach der Erfindung ist
ein flexibler Abschnitt, der in Abhängigkeit von einer
Bewegung des beweglichen Elements durchgebogen wird,
nahe einem festen Endabschnitt angeordnet.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines
optischen Abtasters. Gemäß der Zeichnung ist eine
Objektivlinse 1 an einem zylindrischen Element 2
angeordnet und dazu bestimmt, Licht zu fokussieren und
eine Platte (nicht dargestellt) mit dem fokussierten
Licht zu beleuchten. Das zylindrische Element 2 ist an
einer Spule 3 befestigt. Fokussier- und Spurfolgespulen
4 und 5 sind am Außenumfang der Spule 3 befestigt. Die
oben beschriebenen Teile bilden ein bewegliches Element.
Das bewegliche Element ist mit einem Montageabschnitt 6
versehen, der von einem Tragelement 7 abgestützt ist und
mit einem festen Element 8 über das Tragelement 7
verbunden ist.
Wenn ein Fokus- oder Spurfehlersignal der Spule 4 bzw. 5
zugeführt wird, dann erfährt die Spule 4 bzw. 5, die
sich im Feld eines Magneten (nicht dargestellt)
befindet, eine elektromagnetische Kraft, so daß das
bewegliche Element sich in Fokussierrichtung (Fig. 2b)
bzw. in Spurverfolgungsrichtung (Fig. 2a) bewegt. Als
Folge davon wird der Fokussier-/Spurverfolgungszustand
des Lichts, das auf die Platte durch die Objektivlinse 1
gerichtet wird, gesteuert.
Fig. 4 zeigt den Aufbau des oben beschriebenen
Tragelements 7. In der Zeichnung ist ein Draht 11 von
einem Gummimaterial 12 umgeben. Da der Draht 11 flexibel
ist, kann sich das bewegliche Element in der
Fokussier-/Spurverfolgungsrichtung bewegen. Das
Gummimaterial 12 dient der Unterdrückung unnötiger
Schwingungen des Drahtes 11.
In dem so aufgebauten Tragelement ist es jedoch
schwierig, Resonanz in der axialen (Längs-)Richtung zu
verhindern (zu unterdrücken). Wie Fig. 3 zeigt, wird,
wenn in dem Tragelement 7 Resonanz in Längsrichtung (die
Richtung A in Fig. 3) erzeugt wird, das bewegliche
Element (das die Spule 3 und die von der Spule 3
getragene Objektivlinse 1 umfaßt) in Richtung des
Pfeiles B in Fig. 3 innerhalb einer Ebene, die parallel
zur Zeichenebene verläuft, gedreht.
Fig. 5 zeigt den Aufbau eines Tragelements, das dazu
eingerichtet ist, die obenerwähnte Resonanz in
Längsrichtung zu absorbieren. Das Tragelement 7 hat
Endabschnitte 21, die fest an einem beweglichen Element
und an einem festen Element angebracht sind, wobei die
Endabschnitte 21 miteinander durch einen
Verbindungsabschnitt 22 verbunden sind. Der
Verbindungsabschnitt 22 besteht aus zwei gewellten
Teilen 23 und 24 und zwei geradlinigen Teilen 25 und 26,
die in der Mitte zwischen den gewellten Teilen 23 und 24
angeordnet sind. Jeder der gewellten Teile 23 und 24
verbindet zwei Endabschnitte 21 miteinander. Die
geradlinigen Teile 25 und 26 sind an ihren einen Enden
mit den jeweiligen Endabschnitten 21 verbunden und
erstrecken sich von letzteren ausgehend, während die
anderen Enden der geradlinigen Teile 25 und 26 in einem
im wesentlichen in der Mitte zwischen den Endabschnitten
21 liegenden Bereich einander überlappen. Die
überlappten Abschnitte der geradlinigen Teile 25 und 26
sind nicht miteinander verbunden, sondern voneinander
getrennt.
Der Verbindungsabschnitt 22 wird in einer zur
Zeichenebene im wesentlichen senkrechten Richtung
gebogen, wenn er sich in Fokussierrichtung bewegt, und
in einer zur Zeichenebene im wesentlichen parallelen
Richtung gebogen, wenn er sich in
Spurverfolgungsrichtung bewegt, wie in Fig. 5 gesehen.
Wenn sich andererseits der Verbindungsabschnitt 22 um Δ X
in seiner Längsrichtung bewegt, wie in Fig. 7 gezeigt,
dann werden die überlappten Abschnitte der jeweiligen
linearen Teile 25 und 26 entsprechend gelängt (oder
verkürzt), und die gewellten Teile 23 und 24 werden
elastisch verformt. Ein Schwingungsdämpfungselement 27
ist an einer Stelle angebracht (im wesentlichen in
Längsrichtung in der Mitte des Verbindungsabschnitts
22), wo die geradlinigen Teile 25 und 26 einander
überlappen. Wie in Fig. 6 gezeigt, wird das
Schwingungsdämpfungselement 27 von einem Absorberelement
31 aus einem viskoelastischen Material (es genügt, nur
ein viskoelastisches Mittel aufzubringen), aus Gummi
oder dergleichen und von einem Stützelement 32 aus
Aluminiumfolie oder dergleichen, das das Absorberelement
hält, gebildet. Da das Absorberelement 31 die Bewegung
der geradlinigen Teile 25 und 26 aufnimmt, wird die
Ausbildung einer Resonanz in Längsrichtung verhindert.
In der bekannten Haltevorrichtung für ein bewegliches
Element, wie in Fig. 5 gezeigt, kann das Auftreten einer
Resonanz in Längsrichtung, wie oben beschrieben,
verhindert werden. Die Einrichtung hat jedoch einen
kleinen Schwingungsdämpfungseffekt gegenüber
Verstellungen in der wichtigen
Fokussier-/Spurverfolgungsrichtung. Dementsprechend
besteht der Nachteil, daß der Gütefaktor (Q-Faktor) bei
einer Resonanzfrequenz im unteren Frequenzband relativ
groß, etwa 30 dB wird, wie in Fig. 8 gezeigt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Haltevorrichtung für ein bewegliches Element anzugeben,
bei dem nicht nur die Resonanz in Längsrichtung
unterdrückt werden kann, sondern bei der auch der
Gütefaktor bei einer im unteren Frequenzbereich
liegenden Resonanzfrequenz klein gemacht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bei der Erfindung sind die ersten und zweiten
Endabschnitte an dem beweglichen und dem festen Element
befestigt und sie sind über das Verbindungsteil
miteinander verbunden. Der flexible Abschnitt ist an dem
Verbindungsteil benachbart zu den ersten und zweiten
Endabschnitten ausgebildet. Der flexible Abschnitt ist
so angeordnet, daß er in Längsrichtung des
Verbindungsteils flexibel ist und wenigstens in der
Richtung im wesentlichen senkrecht zu erstgenannter.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer bekannten
Haltevorrichtung für ein bewegliches Element;
Fig. 2 und 3 Darstellungen zur Erläuterung der
Verstellung des Tragelements nach Fig. 1;
Fig. 4 eine Darstellung der Anordnung des Tragelements
nach Fig. 1;
Fig. 5 bis 7 Darstellungen der Anordnung eines weiteren
Beispiels des Tragelements nach Fig. 1;
Fig. 8 eine graphische Darstellung der Charakteristik
des Tragelements nach den Fig. 5 bis 7;
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung einer
Haltevorrichtung für ein bewegliches Element
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 10 und 11 Darstellungen der Anordnung des
Tragelements der Vorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 12 eine Erläuterungsdarstellung, die die
Verstellung des Tragelements zeigt;
Fig. 13 eine graphische Darstellung der Charakteristik
des Tragelements, und
Fig. 14 eine Darstellung einer anderen Ausführungsform
des Tragelements.
Fig. 9 ist eine perspektivische Darstellung, die eine
Haltevorrichtung für ein bewegliches Element gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt, angewendet an einem
optischen Abtaster. In der Zeichnung sind diejenigen
Teile, die jenen nach den Fig. 1 bis 7 entsprechen, mit
den entsprechenden Bezugszeichen versehen, und eine
detaillierte Beschreibung dieser Teile kann an dieser
Stelle entfallen.
Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt, umfaßt das Tragelement
7 gemäß der Erfindung zwei Endabschnitte 41, die fest an
einem beweglichen Element bzw. an einem festen Element
angebracht sind, ein geradliniges Verbindungsteil 43 zur
Verbindung der zwei Endabschnitte 41 miteinander, und
flexible Abschnitte 42, die an dem Verbindungsteil 43
jeweils benachbart zu den Endabschnitten 41 ausgebildet
sind. Die oben beschriebenen Teile bzw. Abschnitte des
Tragelements sind integral miteinander durch ein
geeignetes Verfahren, wie beispielsweise durch
Metallätzung aus Kupfer, Edelstahl oder dergleichen
hergestellt. Schwingungsdämpfungselemente 27 sind an den
flexiblen Abschnitten 42 befestigt (in Fig. 10 ist aus
Übersichtlichkeitsgründen nur ein solches
Schwingungsdämpfungselement 27 dargestellt). Der Aufbau
der Schwingungsdämpfungselemente ist der gleiche wie im
oben beschriebenen Fall.
Jeder der flexiblen Abschnitte 42 weist einen im
wesentlichen ringförmigen Abschnitt 44, einen im
wesentlichen U-förmigen Abschnitt 46, der im
wesentlichen in der Mitte des ringförmigen Abschnitts 44
angeordnet ist, und einen geradlinigen Abschnitt 45 auf,
der zwischen den beiden parallelen Schenkeln des
U-förmigen Abschnitts 46 angeordnet ist. Dieser
geradlinige Abschnitt 45 und der U-förmige Abschnitt 46
weisen jedoch einen gegenseitigen Abstand auf.
Es sei nun angenommen, daß das Tragelement 7 in
Längsrichtung verschoben wird. Der Zustand des
Tragelements 7 ändert sich dann von jenem, der in Fig.
11(a) dargestellt ist, in jenen, den Fig. 11(b) zeigt.
Das heißt, der ringförmige Abschnitt 44 wird elastisch
in eine elliptische Gestalt verformt, so daß der
geradlinige Abschnitt 45 um eine Distanz Δ X verschoben
ist. Der U-förmige Abschnitt 46 wird hierbei nicht
verschoben.
Wenn andererseits das bewegliche Element, das von dem
Tragelement 7 gehalten wird, in einer
Spurverfolgungsrichtung bewegt wird, dann wird das
Tragelement 7 in einer Ebene verschwenkt, die im
wesentlichen parallel zur Zeichenebene liegt, wie Fig.
11(c) zeigt. Dementsprechend wird der ringförmige
Abschnitt 44 auf der einen Seite gelängt, während er auf
der anderen Seite gestaucht wird, so daß der geradlinige
Abschnitt 45 innerhalb des U-förmigen Abschnitts 46
schief verläuft.
Beim Auftreten einer Bewegung in der Fokussierrichtung
ergibt sich andererseits der Zustand des Tragelements 7,
der in Fig. 11(d) dargestellt ist. Die Ebene, in der der
geradlinige Abschnitt 45 liegt, ist in diesem Zustand
gegenüber der Ebene des U-förmigen Abschnitts 46
geneigt, so daß der geradlinige Abschnitt 45 von der
letztgenannten Ebene vorsteht.
Wie oben erwähnt, wird beim Auftreten einer Bewegung in
einer der drei Richtungen eine entsprechende Verstellung
in dem flexiblen Abschnitt 42 hervorgerufen. Da das
Schwingungsdämpfungselement 27 an dem flexiblen
Abschnitt 42 befestigt ist, können Schwingungen in jeder
Richtung gedämpft werden.
Die Belastungsverteilung beim Verstellen des
Tragelements 7 entsprechend Fig. 12(a) wird so, wie Fig.
12(b) zeigt. Die Belastung ist an dem Endabschnitt des
Tragelements, der an dem beweglichen Element oder dem
festen Element befestigt ist, maximal. Da, wie oben
beschrieben, der flexible Abschnitt 42 in der Nähe des
Endabschnitts angeordnet ist, wird die Verstellung, die
bei jeder Bewegung hervorgerufen wird, am flexiblen
Abschnitt maximal. Dementsprechend wird der Umfang der
Verformung des Schwingungsdämpfungselements 27 aufgrund
der Verstellung des flexiblen Abschnitts 42 maximal, was
zu einem maximalen Schwingungsdämpfungseffekt führt. Auf
diese Weise wird es, wie Fig. 13 zeigt, möglich, den
Gütefaktor (Q-Faktor) bei einer niedrigen
Resonanzfrequenz f o klein zu machen, etwa auf 17 dB
herabzudrücken.
Fig. 14 zeigt eine weitere Ausführungsform des
Tragelements 7 (das Schwingungsdämpfungselement ist hier
nicht dargestellt). In dieser Ausführungsform ist der
flexible Abschnitt 42 mit einem im wesentlichen
halbkreisförmig gebogenen Abschnitt 44 und einem
geradlinigen Abschnitt 45 versehen, der von einem
Seitenabschnitt eines Endabschnitts 41 linear vorsteht.
Bei dieser Anordnung ist es möglich, die gleiche Wirkung
zu erhalten, wie bei der ersten Ausführungsform. Das
Dämpfungselement muß man sich als den linearen Abschnitt
und den halbkreisförmig gebogenen Abschnitt überdeckend
vorstellen.
Claims (5)
1. Haltevorrichtung für ein bewegliches Element,
gekennzeichnet durch: einen ersten Endabschnitt (41),
der an dem beweglichen Element (1, 2, 3) befestigt ist,
einen zweiten Endabschnitt (41), der an einem
feststehenden Element (8) befestigt ist, einen
Verbindungsabschnitt (43) zum Verbinden der ersten und
zweiten Endabschnitte (41) miteinander, einen ersten
flexiblen Abschnitt (42), der in Nachbarschaft zu einem
der ersten und zweiten Endabschnitte (41) an dem
Verbindungsabschnitt (43) vorgesehen ist und so
ausgebildet ist, daß er in Längsrichtung des
Verbindungsabschnitts (43) und wenigstens in einer
Richtung, die im wesentlichen senkrecht zu der genannten
Längsrichtung verläuft, flexibel ist, und ein erstes
Schwingungsdämpfungselement (27), das an dem genannten
ersten flexiblen Abschnitt (42) befestigt ist, um
Schwingungen des flexiblen Abschnitts (42) zu
unterdrücken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweiter flexibler Abschnitt (42) in
Nachbarschaft des anderen der Endabschnitte (41) an dem
Verbindungsabschnitt (43) vorgesehen ist und so
gestaltet ist, daß er in Längsrichtung des
Verbindungsabschnitts (43) und wenigstens in einer
Richtung, die im wesentlichen senkrecht zu der genannten
Längsrichtung verläuft, flexibel ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweites Schwingungsdämpfungselement (27)
vorgesehen ist, das an dem zweiten flexiblen Abschnitt
(42) befestigt ist, um Schwingungen des zweiten
flexiblen Abschnitts (42) zu unterdrücken.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste flexible Abschnitt (42)
enthält: einen im wesentlichen ringförmigen Abschnitt
(44), einen im wesentlichen U-förmigen Abschnitt (46),
der in der Mitte des ringförmigen Abschnitts (44)
angeordnet und mit einer Seite desselben verbunden ist,
und einen geradlinigen Abschnitt (45), der sich
geradlinig innerhalb der Schenkel des U-förmigen
Abschnitts (46) erstreckt und mit der anderen Seite des
ringförmigen Abschnitts (44) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste flexible Abschnitt (42)
einen im wesentlichen halbkreisförmig gebogenen
Abschnitt (44) aufweist, der an einem Ende mit einem der
ersten und zweiten Endabschnitte (41) verbunden ist, und
einen geradlinigen Abschnitt (45), der geradlinig von
einem Seitenabschnitt des betreffenden Endabschnitts
(41) vorsteht und vergleichbar einer Sehne in bezug auf
den halbkreisförmig gebogenen Abschnitt (44) verläuft.
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