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DE3804075A1 - Vorrichtung zum halten eines beweglichen elements - Google Patents

Vorrichtung zum halten eines beweglichen elements

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DE3804075A1
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Ichiro Narumi
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Pioneer Corp
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Pioneer Electronic Corp
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    • G11B7/09Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers with provision for moving the light beam or focus plane for the purpose of maintaining alignment of the light beam relative to the record carrier during transducing operation, e.g. to compensate for surface irregularities of the latter or for track following
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    • G11B7/0932Details of sprung supports
    • GPHYSICS
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Halten eines beweglichen Elements, wie beispielsweise eines optischen Abtasters oder dergleichen. In der Vorrichtung nach der Erfindung ist ein flexibler Abschnitt, der in Abhängigkeit von einer Bewegung des beweglichen Elements durchgebogen wird, nahe einem festen Endabschnitt angeordnet.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines optischen Abtasters. Gemäß der Zeichnung ist eine Objektivlinse 1 an einem zylindrischen Element 2 angeordnet und dazu bestimmt, Licht zu fokussieren und eine Platte (nicht dargestellt) mit dem fokussierten Licht zu beleuchten. Das zylindrische Element 2 ist an einer Spule 3 befestigt. Fokussier- und Spurfolgespulen 4 und 5 sind am Außenumfang der Spule 3 befestigt. Die oben beschriebenen Teile bilden ein bewegliches Element. Das bewegliche Element ist mit einem Montageabschnitt 6 versehen, der von einem Tragelement 7 abgestützt ist und mit einem festen Element 8 über das Tragelement 7 verbunden ist.
Wenn ein Fokus- oder Spurfehlersignal der Spule 4 bzw. 5 zugeführt wird, dann erfährt die Spule 4 bzw. 5, die sich im Feld eines Magneten (nicht dargestellt) befindet, eine elektromagnetische Kraft, so daß das bewegliche Element sich in Fokussierrichtung (Fig. 2b) bzw. in Spurverfolgungsrichtung (Fig. 2a) bewegt. Als Folge davon wird der Fokussier-/Spurverfolgungszustand des Lichts, das auf die Platte durch die Objektivlinse 1 gerichtet wird, gesteuert.
Fig. 4 zeigt den Aufbau des oben beschriebenen Tragelements 7. In der Zeichnung ist ein Draht 11 von einem Gummimaterial 12 umgeben. Da der Draht 11 flexibel ist, kann sich das bewegliche Element in der Fokussier-/Spurverfolgungsrichtung bewegen. Das Gummimaterial 12 dient der Unterdrückung unnötiger Schwingungen des Drahtes 11.
In dem so aufgebauten Tragelement ist es jedoch schwierig, Resonanz in der axialen (Längs-)Richtung zu verhindern (zu unterdrücken). Wie Fig. 3 zeigt, wird, wenn in dem Tragelement 7 Resonanz in Längsrichtung (die Richtung A in Fig. 3) erzeugt wird, das bewegliche Element (das die Spule 3 und die von der Spule 3 getragene Objektivlinse 1 umfaßt) in Richtung des Pfeiles B in Fig. 3 innerhalb einer Ebene, die parallel zur Zeichenebene verläuft, gedreht.
Fig. 5 zeigt den Aufbau eines Tragelements, das dazu eingerichtet ist, die obenerwähnte Resonanz in Längsrichtung zu absorbieren. Das Tragelement 7 hat Endabschnitte 21, die fest an einem beweglichen Element und an einem festen Element angebracht sind, wobei die Endabschnitte 21 miteinander durch einen Verbindungsabschnitt 22 verbunden sind. Der Verbindungsabschnitt 22 besteht aus zwei gewellten Teilen 23 und 24 und zwei geradlinigen Teilen 25 und 26, die in der Mitte zwischen den gewellten Teilen 23 und 24 angeordnet sind. Jeder der gewellten Teile 23 und 24 verbindet zwei Endabschnitte 21 miteinander. Die geradlinigen Teile 25 und 26 sind an ihren einen Enden mit den jeweiligen Endabschnitten 21 verbunden und erstrecken sich von letzteren ausgehend, während die anderen Enden der geradlinigen Teile 25 und 26 in einem im wesentlichen in der Mitte zwischen den Endabschnitten 21 liegenden Bereich einander überlappen. Die überlappten Abschnitte der geradlinigen Teile 25 und 26 sind nicht miteinander verbunden, sondern voneinander getrennt.
Der Verbindungsabschnitt 22 wird in einer zur Zeichenebene im wesentlichen senkrechten Richtung gebogen, wenn er sich in Fokussierrichtung bewegt, und in einer zur Zeichenebene im wesentlichen parallelen Richtung gebogen, wenn er sich in Spurverfolgungsrichtung bewegt, wie in Fig. 5 gesehen.
Wenn sich andererseits der Verbindungsabschnitt 22 um Δ X in seiner Längsrichtung bewegt, wie in Fig. 7 gezeigt, dann werden die überlappten Abschnitte der jeweiligen linearen Teile 25 und 26 entsprechend gelängt (oder verkürzt), und die gewellten Teile 23 und 24 werden elastisch verformt. Ein Schwingungsdämpfungselement 27 ist an einer Stelle angebracht (im wesentlichen in Längsrichtung in der Mitte des Verbindungsabschnitts 22), wo die geradlinigen Teile 25 und 26 einander überlappen. Wie in Fig. 6 gezeigt, wird das Schwingungsdämpfungselement 27 von einem Absorberelement 31 aus einem viskoelastischen Material (es genügt, nur ein viskoelastisches Mittel aufzubringen), aus Gummi oder dergleichen und von einem Stützelement 32 aus Aluminiumfolie oder dergleichen, das das Absorberelement hält, gebildet. Da das Absorberelement 31 die Bewegung der geradlinigen Teile 25 und 26 aufnimmt, wird die Ausbildung einer Resonanz in Längsrichtung verhindert.
In der bekannten Haltevorrichtung für ein bewegliches Element, wie in Fig. 5 gezeigt, kann das Auftreten einer Resonanz in Längsrichtung, wie oben beschrieben, verhindert werden. Die Einrichtung hat jedoch einen kleinen Schwingungsdämpfungseffekt gegenüber Verstellungen in der wichtigen Fokussier-/Spurverfolgungsrichtung. Dementsprechend besteht der Nachteil, daß der Gütefaktor (Q-Faktor) bei einer Resonanzfrequenz im unteren Frequenzband relativ groß, etwa 30 dB wird, wie in Fig. 8 gezeigt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Haltevorrichtung für ein bewegliches Element anzugeben, bei dem nicht nur die Resonanz in Längsrichtung unterdrückt werden kann, sondern bei der auch der Gütefaktor bei einer im unteren Frequenzbereich liegenden Resonanzfrequenz klein gemacht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bei der Erfindung sind die ersten und zweiten Endabschnitte an dem beweglichen und dem festen Element befestigt und sie sind über das Verbindungsteil miteinander verbunden. Der flexible Abschnitt ist an dem Verbindungsteil benachbart zu den ersten und zweiten Endabschnitten ausgebildet. Der flexible Abschnitt ist so angeordnet, daß er in Längsrichtung des Verbindungsteils flexibel ist und wenigstens in der Richtung im wesentlichen senkrecht zu erstgenannter.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer bekannten Haltevorrichtung für ein bewegliches Element;
Fig. 2 und 3 Darstellungen zur Erläuterung der Verstellung des Tragelements nach Fig. 1;
Fig. 4 eine Darstellung der Anordnung des Tragelements nach Fig. 1;
Fig. 5 bis 7 Darstellungen der Anordnung eines weiteren Beispiels des Tragelements nach Fig. 1;
Fig. 8 eine graphische Darstellung der Charakteristik des Tragelements nach den Fig. 5 bis 7;
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung einer Haltevorrichtung für ein bewegliches Element gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 10 und 11 Darstellungen der Anordnung des Tragelements der Vorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 12 eine Erläuterungsdarstellung, die die Verstellung des Tragelements zeigt;
Fig. 13 eine graphische Darstellung der Charakteristik des Tragelements, und
Fig. 14 eine Darstellung einer anderen Ausführungsform des Tragelements.
Fig. 9 ist eine perspektivische Darstellung, die eine Haltevorrichtung für ein bewegliches Element gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, angewendet an einem optischen Abtaster. In der Zeichnung sind diejenigen Teile, die jenen nach den Fig. 1 bis 7 entsprechen, mit den entsprechenden Bezugszeichen versehen, und eine detaillierte Beschreibung dieser Teile kann an dieser Stelle entfallen.
Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt, umfaßt das Tragelement 7 gemäß der Erfindung zwei Endabschnitte 41, die fest an einem beweglichen Element bzw. an einem festen Element angebracht sind, ein geradliniges Verbindungsteil 43 zur Verbindung der zwei Endabschnitte 41 miteinander, und flexible Abschnitte 42, die an dem Verbindungsteil 43 jeweils benachbart zu den Endabschnitten 41 ausgebildet sind. Die oben beschriebenen Teile bzw. Abschnitte des Tragelements sind integral miteinander durch ein geeignetes Verfahren, wie beispielsweise durch Metallätzung aus Kupfer, Edelstahl oder dergleichen hergestellt. Schwingungsdämpfungselemente 27 sind an den flexiblen Abschnitten 42 befestigt (in Fig. 10 ist aus Übersichtlichkeitsgründen nur ein solches Schwingungsdämpfungselement 27 dargestellt). Der Aufbau der Schwingungsdämpfungselemente ist der gleiche wie im oben beschriebenen Fall.
Jeder der flexiblen Abschnitte 42 weist einen im wesentlichen ringförmigen Abschnitt 44, einen im wesentlichen U-förmigen Abschnitt 46, der im wesentlichen in der Mitte des ringförmigen Abschnitts 44 angeordnet ist, und einen geradlinigen Abschnitt 45 auf, der zwischen den beiden parallelen Schenkeln des U-förmigen Abschnitts 46 angeordnet ist. Dieser geradlinige Abschnitt 45 und der U-förmige Abschnitt 46 weisen jedoch einen gegenseitigen Abstand auf.
Es sei nun angenommen, daß das Tragelement 7 in Längsrichtung verschoben wird. Der Zustand des Tragelements 7 ändert sich dann von jenem, der in Fig. 11(a) dargestellt ist, in jenen, den Fig. 11(b) zeigt. Das heißt, der ringförmige Abschnitt 44 wird elastisch in eine elliptische Gestalt verformt, so daß der geradlinige Abschnitt 45 um eine Distanz Δ X verschoben ist. Der U-förmige Abschnitt 46 wird hierbei nicht verschoben.
Wenn andererseits das bewegliche Element, das von dem Tragelement 7 gehalten wird, in einer Spurverfolgungsrichtung bewegt wird, dann wird das Tragelement 7 in einer Ebene verschwenkt, die im wesentlichen parallel zur Zeichenebene liegt, wie Fig. 11(c) zeigt. Dementsprechend wird der ringförmige Abschnitt 44 auf der einen Seite gelängt, während er auf der anderen Seite gestaucht wird, so daß der geradlinige Abschnitt 45 innerhalb des U-förmigen Abschnitts 46 schief verläuft.
Beim Auftreten einer Bewegung in der Fokussierrichtung ergibt sich andererseits der Zustand des Tragelements 7, der in Fig. 11(d) dargestellt ist. Die Ebene, in der der geradlinige Abschnitt 45 liegt, ist in diesem Zustand gegenüber der Ebene des U-förmigen Abschnitts 46 geneigt, so daß der geradlinige Abschnitt 45 von der letztgenannten Ebene vorsteht.
Wie oben erwähnt, wird beim Auftreten einer Bewegung in einer der drei Richtungen eine entsprechende Verstellung in dem flexiblen Abschnitt 42 hervorgerufen. Da das Schwingungsdämpfungselement 27 an dem flexiblen Abschnitt 42 befestigt ist, können Schwingungen in jeder Richtung gedämpft werden.
Die Belastungsverteilung beim Verstellen des Tragelements 7 entsprechend Fig. 12(a) wird so, wie Fig. 12(b) zeigt. Die Belastung ist an dem Endabschnitt des Tragelements, der an dem beweglichen Element oder dem festen Element befestigt ist, maximal. Da, wie oben beschrieben, der flexible Abschnitt 42 in der Nähe des Endabschnitts angeordnet ist, wird die Verstellung, die bei jeder Bewegung hervorgerufen wird, am flexiblen Abschnitt maximal. Dementsprechend wird der Umfang der Verformung des Schwingungsdämpfungselements 27 aufgrund der Verstellung des flexiblen Abschnitts 42 maximal, was zu einem maximalen Schwingungsdämpfungseffekt führt. Auf diese Weise wird es, wie Fig. 13 zeigt, möglich, den Gütefaktor (Q-Faktor) bei einer niedrigen Resonanzfrequenz f o klein zu machen, etwa auf 17 dB herabzudrücken.
Fig. 14 zeigt eine weitere Ausführungsform des Tragelements 7 (das Schwingungsdämpfungselement ist hier nicht dargestellt). In dieser Ausführungsform ist der flexible Abschnitt 42 mit einem im wesentlichen halbkreisförmig gebogenen Abschnitt 44 und einem geradlinigen Abschnitt 45 versehen, der von einem Seitenabschnitt eines Endabschnitts 41 linear vorsteht. Bei dieser Anordnung ist es möglich, die gleiche Wirkung zu erhalten, wie bei der ersten Ausführungsform. Das Dämpfungselement muß man sich als den linearen Abschnitt und den halbkreisförmig gebogenen Abschnitt überdeckend vorstellen.

Claims (5)

1. Haltevorrichtung für ein bewegliches Element, gekennzeichnet durch: einen ersten Endabschnitt (41), der an dem beweglichen Element (1, 2, 3) befestigt ist, einen zweiten Endabschnitt (41), der an einem feststehenden Element (8) befestigt ist, einen Verbindungsabschnitt (43) zum Verbinden der ersten und zweiten Endabschnitte (41) miteinander, einen ersten flexiblen Abschnitt (42), der in Nachbarschaft zu einem der ersten und zweiten Endabschnitte (41) an dem Verbindungsabschnitt (43) vorgesehen ist und so ausgebildet ist, daß er in Längsrichtung des Verbindungsabschnitts (43) und wenigstens in einer Richtung, die im wesentlichen senkrecht zu der genannten Längsrichtung verläuft, flexibel ist, und ein erstes Schwingungsdämpfungselement (27), das an dem genannten ersten flexiblen Abschnitt (42) befestigt ist, um Schwingungen des flexiblen Abschnitts (42) zu unterdrücken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter flexibler Abschnitt (42) in Nachbarschaft des anderen der Endabschnitte (41) an dem Verbindungsabschnitt (43) vorgesehen ist und so gestaltet ist, daß er in Längsrichtung des Verbindungsabschnitts (43) und wenigstens in einer Richtung, die im wesentlichen senkrecht zu der genannten Längsrichtung verläuft, flexibel ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Schwingungsdämpfungselement (27) vorgesehen ist, das an dem zweiten flexiblen Abschnitt (42) befestigt ist, um Schwingungen des zweiten flexiblen Abschnitts (42) zu unterdrücken.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste flexible Abschnitt (42) enthält: einen im wesentlichen ringförmigen Abschnitt (44), einen im wesentlichen U-förmigen Abschnitt (46), der in der Mitte des ringförmigen Abschnitts (44) angeordnet und mit einer Seite desselben verbunden ist, und einen geradlinigen Abschnitt (45), der sich geradlinig innerhalb der Schenkel des U-förmigen Abschnitts (46) erstreckt und mit der anderen Seite des ringförmigen Abschnitts (44) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste flexible Abschnitt (42) einen im wesentlichen halbkreisförmig gebogenen Abschnitt (44) aufweist, der an einem Ende mit einem der ersten und zweiten Endabschnitte (41) verbunden ist, und einen geradlinigen Abschnitt (45), der geradlinig von einem Seitenabschnitt des betreffenden Endabschnitts (41) vorsteht und vergleichbar einer Sehne in bezug auf den halbkreisförmig gebogenen Abschnitt (44) verläuft.
DE3804075A 1987-02-10 1988-02-10 Vorrichtung zum halten eines beweglichen elements Granted DE3804075A1 (de)

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