DE3800798A1 - Warmhalteplatte - Google Patents
WarmhalteplatteInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
- A47J36/24—Warming devices
- A47J36/2483—Warming devices with electrical heating means
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
- A47J36/24—Warming devices
- A47J36/2494—Warming devices using heat storage elements or materials, e.g. lava stones
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- Food Science & Technology (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Warmhalteplatte mit einer Wärme
aufnehmenden und wieder abgebenden Platte, die in ein
Isoliergehäuse mit einer Aufnahme für ein Latentspeichermedium
eingesetzt ist.
Eine Warmhalteplatte dieser Art ist aus der EP-OS 01 41 077
bekannt. Die Platte und das Latentspeichermedium dieser
bekannten Warmhalteplatte werden über Wärmestrahlung aufgeheizt.
Der Aufheizvorgang nimmt dabei eine verhältnismäßig lange
Zeit von einigen Minuten in Anspruch. Durch das
Latentspeichermedium wird eine große Wärmemenge gespeichert,
so daß sich für die Platte eine große Abkühlzeit ergibt.
Es sind, wie das DE-GM 78 04 104 zeigt, auch elektrisch beheizte
Warmhalteplatten bekannt. Diese bekannten Warmhalteplatten
können bei entsprechend großer Heizleistung schneller aufgeheizt
werden. Mit diesen bekannten Warmhalteplatten lassen sich
jedoch keine großen Abkühlzeiten, d. h. Warmhaltezeiten,
erreichen.
Schließlich sind Warmhalteplatten bekannt, die nur aus einer
durch Wärmestrahlung aufheizbaren Platte bestehen. Diese
bekannten Warmhalteplatten haben lange Aufheizzeiten und kurze
Warmhaltezeiten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Warmhalteplatte der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, die eine sehr kleine Aufheizzeit,
aber eine sehr große Warmhaltezeit aufweist, dabei aber einfach
im Aufbau und der Handhabung bleibt.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß
ein Latentspeichermedium mit Fest-Flüssig-Phasenübergang
verwendet ist, daß das Isoliergehäuse elektrische Heizelemente
aufnimmt, die zumindest mit einem Teil ihrer wärmeabstrahlenden
Oberfläche mit dem Latentspeichermedium in wärmeleitendem
Kontakt stehen und daß das Isoliergehäuse mit Anschlußmitteln
zur Stromversorgung der Heizelemente versehen ist.
Durch die Kombination der Verwendung eines Latentspeichermediums
mit Fest-Flüssig-Phasenübergang und dem Einbau elektrischer
Heizelemente mit gutem Wärmekontakt zu dem Latentspeichermedium
wird eine sehr kurze Aufheizzeit bei sehr großer Warmhaltezeit
für die Platte erreicht. Dabei kommt es entscheidend auf den
ungefährlichen Wärmekontakt zwischen den Heizelementen und
dem Latentspeichermedium an.
Der Aufbau der Warmhalteplatte ist nach einer Ausgestaltung
so ausgeführt, daß das Isoliergehäuse eine nach oben offene,
von einem Rand umgebene Aufnahme aufweist, in die die
elektrischen Heizelemente und das Latentspeichermedium
eingebracht sind und die mit der Platte abgedeckt ist.
Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ausgestaltung erwiesen,
die dadurch gekennzeichnet ist, daß als Heizelemente
feuchtigkeitsdichte Keramikheizstäbe verwendet sind.
Eine gleichmäßige Aufheizung des Latentspeichermediums und
der Platte wird dadurch erreicht, daß die Heizelemente in
der runden Aufnahme strahlenförmig angeordnet und direkt in
das Latentspeichermedium eingebettet sind.
Dabei kann die Verdrahtung der Heizelemente ohne zusätzlichen
Isolationsaufwand in einfacher Weise so erreicht werden, daß
die Heizelemente im Bereich des Randes des Isoliergehäuses
elektrisch miteinander und mit den Anschlußmitteln verbunden
sind.
Eine Warmhalteplatte für die Verwendung im häuslichen Kreis
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußmittel als
Anschlußkabel mit Netzstecker ausgebildet sind.
Ist dagegen vorgesehen, daß die Anschlußmittel als zwei
Kontaktbahnen ausgebildet sind, die am Isoliergehäuse
umfangsseitig isoliert voneinander eingebettet sind, dann
werden die Warmhalteplatten in einem eigens dafür vorgesehenen
Halter mit Stromversorgung aufgeheizt, so wie es für Gaststätten
und dgl. sinnvoll ist.
Die Verwendung der Warmhalteplatte auf einem Tisch ist dann
ungefährlich, wenn vorgesehen ist, daß das Isoliergehäuse
aus schlecht wärmeleitendem Kunststoff oder die Platte aus
Kunststoff mit großer Wärmespeicherkapazität hergestellt sind.
Das Isoliergehäuse ist dabei mit einstückig angeformten Griffen
zum Tragen der Warmhalteplatte vorgesehen.
Die Speisung der Heizelemente kann über den Netzwechselstrom
oder über eine Kleinspannung erfolgen. Letzteres ist besonders
dann zu bevorzugen, wenn die Warmhalteplatten Anschlußkontakte
in Form von Kontaktbahnen zur Zuführung der Stromversorgung
aufweisen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht die Warmhalteplatte
mit abgenommener Platte,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Warmhalteplatte im
Bereich der beiden, diametral zueinander angeordneten
Griffstücken und
Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Warmhalteplatte,
der senkrecht zum Querschnitt nach Fig. 2 verläuft.
Die Warmhalteplatte nach dem Ausführungsbeispiel der Fig.
1 bis 3 besteht aus der die Wärme aufnehmenden und wieder
abgebenden Platte 10, sowie dem Isoliergehäuse 11, das mit
dem umlaufenden Rand 12 eine topfartige Aufnahme 15 bildet.
Die Platte 10 besteht aus einem gut wärmespeichernden Material
wie Metall oder einem Kunststoff mit diesen wärmespeichernden
Eigenschaften. Das Isoliergehäuse 11 dagegen besteht aus einem
schlecht wärmeleitenden Material, vorzugsweise Kunststoff,
damit die Warmhalteplatte ohne Gefahr auf einem Tisch
aufgestellt werden kann.
Die Platte 10 und das Isoliergehäuse 11 haben im wesentlichen
runden Querschnitt. An diametral einander gegenüberliegenden
Seiten sind am Isoliergehäuse 11 die Griffstücke 13 angeformt,
welche auf der Oberseite quer verlaufende Rippen 19 tragen,
die das Fassen der Griffstücke 19 erleichtern.
In die Aufnahme 15 des Isoliergehäuses 11 werden strahlenförmig
angeordnete elektrische Heizelemente 16 eingebracht, die
feuchtigkeitsdicht ausgebildet sind, damit der Zwischenraum
zwischen den Heizelementen 16 mit dem Latentspreichermedium
20 ausgefüllt werden kann. Beim Ausführungsbeispiel sind Keramik-
Heizstäbe als Heizelemente 16 eingesetzt, die direkt in das
Latentspeichermedium 20 eingebettet werden. Auf diese Weise
stehen die Heizelemente 16 mit dem größten Teil ihrer Wärme
abgebenden Oberfläche in direktem Wärmeleitkontakt zu dem
Latentspeichermedium 20, ohne befürchten zu müssen, daß beim
Übergang des Latentspeichermediums 20 von der Festphase in
die Flüssigphase ein Kurzschluß entsteht. Das flüssige
Latentspeichermedium 20 dringt nicht in die Keramik-Heizstäbe
ein und kann auf diese Weise aufgrund seiner guten Kennwerte
sehr schnell mit viel Wärme aufgeladen werden.
Die so in das Latentspeichermedium 20 eingebetteten Heizelemente
16 werden durch die Platte 10 abgedeckt. Die Platte 10 wird
dabei die Aufnahme 15 dicht abschließen.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, ragen die Heizelemente 16 mit der
Anschlußseite in den Rand 12 des Isoliergehäuses 11 und können
darin untereinander leicht verschaltet werden, ohne daß dafür
ein zusätzlicher Aufwand an Isoliermaterial vorgesehen werden
muß.
Wie Fig. 3 zeigt, können die beiden Anschlüsse für die
Heizelemente 16 als Kontaktbahnen 17 in die Umfangsseite des
Isoliergehäuses 11 zwischen den beiden Griffstücken 13
eingebettet werden. Dabei werden diese Kontaktbahnen 17.1
und 17.2 an beiden einander gegenüberliegenden Seiten des
Isoliergehäuses 11 vorgesehen, um den Zugang zu den
Heizelementen 16 möglichst zu erleichtern. Dies ist besonders
dann von Bedeutung, wenn die Warmhalteplatten zum Aufheizen
in einen Halter eingeführt werden, um die Stromversorgung
anzuschalten.
Anstelle der Kontaktbahnen 17.1 und 17.2 kann als Anschlußmittel
für die Stromversorgung der Heizelemente 16 auch ein
Anschlußkabel mit Netzstecker verwendet werden. Das Netzkabel
kann mit seinen Adern direkt oder über aufeinander abgestimmte
Steckeinrichtungen mit den Heizelementen 16 verbunden werden.
Im letzteren Fall kann das Netzkabel von der Warmhalteplatte
gelöst werden, bevor diese auf dem Tisch abgestellt wird.
Claims (9)
1. Warmhalteplatte mit einer Wärme aufnehmenden und wieder
abgebenden Platte, die in ein Isoliergehäuse mit einer
Aufnahme für ein Latentspeichermedium eingesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Latentspeichermedium (20) mit Fest-Flüssig-Phasenübergang verwendet ist,
daß das Isoliergehäuse (11) elektrische Heizelemente (16) aufnimmt, die zumindest mit einem Teil ihrer wärmeabstrahlenden Oberfläche mit dem Latentspeichermedium in wärmeleitendem Kontakt stehen und
daß das Isoliergehäuse (11) mit Anschlußmitteln zur Stromversorgung der Heizelemente (16) versehen ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Latentspeichermedium (20) mit Fest-Flüssig-Phasenübergang verwendet ist,
daß das Isoliergehäuse (11) elektrische Heizelemente (16) aufnimmt, die zumindest mit einem Teil ihrer wärmeabstrahlenden Oberfläche mit dem Latentspeichermedium in wärmeleitendem Kontakt stehen und
daß das Isoliergehäuse (11) mit Anschlußmitteln zur Stromversorgung der Heizelemente (16) versehen ist.
2. Warmhalteplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Isoliergehäuse (11) eine nach oben offene, von
einem Rand (12) umgebene Aufnahme (15) aufweist, in die
die elektrischen Heizelemente (16) und das
Latentspeichermedium (20) eingebracht sind und die mit
der Platte (10) abgedeckt ist.
3. Warmhalteplatte nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Heizelemente (16) feuchtigkeitsdichte
Keramikheizstäbe verwendet sind.
4. Warmhalteplatte nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizelemente (16) in der runden Aufnahme (15)
strahlenförmig angeordnet und direkt in das
Latentspeichermedium (20) eingebettet sind.
5. Warmhalteplatte nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizelemente (16) im Bereich des Randes (12)
des Isoliergehäuses (11) elektrisch miteinander und mit
den Anschlußmitteln verbunden sind.
6. Warmhalteplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußmittel als Anschlußkabel mit Netzstecker
ausgebildet sind.
7. Warmhalteplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußmittel als zwei Kontaktbahnen (17; 17.1,
17.2) ausgebildet sind, die am Isoliergehäuse (11)
umfangsseitig isoliert voneinander eingebettet sind.
8. Warmhalteplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Isoliergehäuse (11) aus schlecht wärmeleitendem
Kunststoff oder die Platte (10) aus Kunststoff mit großer
Wärmespeicherkapazität hergestellt sind.
9. Warmhalteplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizelemente (16) mit Netzwechselstrom oder
Kleinspannung gespeist werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883800798 DE3800798A1 (de) | 1987-02-19 | 1988-01-14 | Warmhalteplatte |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3705199 | 1987-02-19 | ||
| DE19883800798 DE3800798A1 (de) | 1987-02-19 | 1988-01-14 | Warmhalteplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3800798A1 true DE3800798A1 (de) | 1988-09-01 |
Family
ID=25852649
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883800798 Withdrawn DE3800798A1 (de) | 1987-02-19 | 1988-01-14 | Warmhalteplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3800798A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2662787A1 (fr) * | 1990-05-30 | 1991-12-06 | Windeck Claude | Accumulateur thermique autonome a usage menager et autres applications. |
| FR2669102A1 (fr) * | 1990-11-13 | 1992-05-15 | Iseco | Dispositif de chauffage et de maintien en temperature pour conteneur. |
| EP0611086A1 (de) * | 1993-02-10 | 1994-08-17 | Bitech Engineering | Elektrisch beheizte, rotierbare Warmhalteplatte für Nahrungsmittel |
| EP0631483A4 (de) * | 1992-02-25 | 1995-04-26 | Douglas Colin Bean | Vorrichtung zur erhaltung der temperatur von esswaren. |
| EP1068825A1 (de) * | 1999-07-16 | 2001-01-17 | INNOVAT Gesellschaft für Sondermaschinenbau, Mess- und Steuerungstechnik mbH | Speisebox für Speiseverteilung |
| DE102005030310B3 (de) * | 2005-06-23 | 2006-12-21 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Wärmeisolierendes Behältnis |
-
1988
- 1988-01-14 DE DE19883800798 patent/DE3800798A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2662787A1 (fr) * | 1990-05-30 | 1991-12-06 | Windeck Claude | Accumulateur thermique autonome a usage menager et autres applications. |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |