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DE3884C - Neuerungen an Webstühlen - Google Patents

Neuerungen an Webstühlen

Info

Publication number
DE3884C
DE3884C DENDAT3884D DE3884DA DE3884C DE 3884 C DE3884 C DE 3884C DE NDAT3884 D DENDAT3884 D DE NDAT3884D DE 3884D A DE3884D A DE 3884DA DE 3884 C DE3884 C DE 3884C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
shuttle
cranks
lever
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT3884D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. WOODMAN in Laco (V. St. v. A.)
Publication of DE3884C publication Critical patent/DE3884C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/46Mechanisms for inserting shuttle in shed wherein the shuttle is pushed or pulled positively

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

1878.
Klasse 86.
HORACE WOODMAN in LACO (V. S. Α.). Neuerungen an Webstühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1878 ab.
Vorliegende Erfindung besteht in einer neuen Vorrichtung zum Bewegen des Weberschiffchens und in einer Vorrichtung, mit Hülfe deren das Abwickeln der Kette von dem Kettenbaum und das Aufwickeln des Zeuges auf den Zeugbaum in sehr regelmäfsiger Weise bewirkt wird.
In beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι eine Vorderansicht des verbesserten Webstuhles;
Fig. 2 eine Endansicht;
Fig. 3 eine obere Ansicht;
Fig. 4 und 5 Detailansichten des Mechanismus, welcher die Lade in Bewegung setzt;
Fig. 6 sind Detailansichten, welche die Art und Weise des Ueberführens des Schiffchens von einem Treiberarm in den anderen. erläutern.
Der Webstuhl hat wie gewöhnlich ein Gestell A, eine Kurbelwelle B, Excenterwelle C und Ladewelle D.
Die Welle D, statt wie bisher unbeweglich und nur als Drehbolzen dienend, ist hier drehbar und mit einem Zahnrad α versehen, welches in das Zahnrad b der Excenterwelle C eingreift, während letzteres in das Zahnrad c der Kurbelwelle B eingreift.
Die Räder α und c haben denselben Durchmesser, so dafs die Kurbelwelle B und die Welle D sich mit derselben Geschwindigkeit drehen und auf diese Weise eine gleichmäfsige Bewegung beider Mechanismen, welche das Schiffchen und die Lade bewegen, erzielt wird.
An den entgegengesetzten Enden der Welle D sitzen Kurbeln _D'J92, welche durch Stangen d mit den Zahnstangen EE verbunden sind, derart, dafs bei der Drehung der Kurbeln die Zahnstangen sich in Führungen der Schwingen F des Baumes G auf- und abbewegen.
An jedem Ende des Weberbaumes befinden sich Schlitze e, in welchen die Zahnsegmente H liegen. Letztere sitzen auf kurzen Wellen /, deren Lagerbüchsen an dem Baume G befestigt sind. Die Zahnstangen greifen in die Zahnsegmente ein, so dafs die Bewegung dieser Stangen die Segmente eine halbe Umdrehung einmal nach einer, dann nach der anderen Richtung hin machen läfst. An den Vorderenden der Wellen / sitzen Kurbeln I, welche durch Stangen J mit den Schiebern K in Verbindung stehen. Die Schieber K laufen in Führungen an der Vorderseite der Lade G und tragen die Schiffchenarme M, welche nach der Mitte der Maschine hin gerichtet sind.
Die Verbindungsstangen d/der KurbelnZ* 1D' und / sind nur wenig länger, als die Kurbeln;( das Verhältnifs ist ungefähr 10:7. Wenn nun die Kurbeln D1D'1 durch die untere Hälfte des Kreises gehen, die Zahnstangen nach unten bewegt werden und die Verbindungsstangen d sich der Linie nähern, welche man sich durch den Mittelpunkt der Welle D und den Stift d1, an welchem das obere Ende der Verbindungsstangen d festsitzt, gezogen denkt, so wird die Bewegung der Zahnstangen nach und nach langsamer, bis die Stangen am .unteren Ende ihres Hubes still stehen, worauf ihre Bewegung wieder zunimmt, bis das Geschwindigkeitsmaximum erreicht ist.
Wenn die Zahnstangen nahe am unteren Ende ihres Hubes angelangt sind, so schwingen die Kurbeln / nach aufsen und oben gegen die Mittellinie der Wellen / hin und wenn die Zahnstangen am unteren Ende ihres Hubes zur Ruhe kommen, befinden sich die Kurbeln / und die Verbindungsstangen J in derselben horizontalen Linie.
Wenn die Zahnstangen am oberen Ende ihres Hubes ■ angelangt sind, so befinden sich die Kurbeln /und die Verbindungsstangen Jwiederum in derselben horizontalen Linie, die Kurbeln sind aber. dann gegen die Mitte des Webstuhles hin gerichtet.
Wenn sich die Kurbeln in der letztbeschriebenen Stellung befinden, stehen die Schiffchenträger am weitesten nach innen.
Die Lade wird durch die an der Welle B sitzenden Kurbeln N mit Hülfe der geschlitzten Arme O und der Gelenke g in Schwingung versetzt. Die geschlitzten Arme werden von der Welle C gehalten, um welche sie schwingen. Am oberen Ende der Arme O befinden sich halbkreisförmige Schlitze h, welche einen etwas gröfseren Halbmesser haben, als die Kurbeln N lang sind; ungefähr im Verhältnifs von 4 Va : 6.
Auf den Kurbeln N sitzen Gelenkbüchsen /, welche in den halbkreisförmigen Schlitzen h stecken und sich frei in denselben bewegen.
Während der Hälfte der Umdrehung der Kurbelwelle B, wenn das Schiffchen durch das Fach geht, erhält die Lade G nur geringe Be-
wegung, während der anderen Hälfte der Umdrehung der Kurbelwelle dagegen wird die Lade schnell und sanft bewegt.
Das Schiffchen P ist von gewöhnlicher Construction, nur hat es an einer Seite nach der Mitte zu zwei schiefe Ebenen k, welche in entgegengesetzter Richtung laufen und zwei Fanghaken bilden, in welche die an den Schiffchenhaltern m befestigten Fangfedern / einschnappen. Die Halter m sitzen an den Stangen M und bilden je eine Hülse zur Aufnahme des Schiffchens. In jedem Halter sitzt ein Federbuffer ti, welcher vorn eine kleine Höhlung zur Aufnahme der Spitze des Schiffchens hat, wenn dieses von einer Hülse nach der anderen befördert wird. Der Buffer fängt den Stofs auf, welchen sonst bei dem Begegnen der beiden Hülsen das Schiffchen auszuhaken hätte.
Wenn das Schiffchen von einem Halter in den anderen getrieben wird, greift die Feder des leeren Halters unter die Feder des anderen und löst diese aus, indem sie selbst gleichzeitig in den ihr am nächsten liegenden Fanghaken k des Schiffchens einschnappt und dieses alsdann bei seiner Rückwärtsbewegung mit sich führt, um es nach einer neuen Vorwärtsbewegung wieder an den anderen abzugeben, der es alsdann seinerseits einmal zurück- und wieder vorbewegt u. s. w.
Der Webstuhl ist derart eingerichtet, dafs der Kettenbaum und der Zeugbaum unter allen Umständen die gleiche peripherische Bewegung haben, wodurch ein sehr gleichmäfsiges Gewebe erzielt wird.
Das Abwickeln der Kette und Aufwickeln des Zeuges wird einzig durch die jeweilige Dicke der bezüglichen Bäume regulirt.
In der Zeichnung ist R der Kettenbaum und .S der Zeugbaum. Dieselben sind wie gewöhnlich angeordnet und jeder derselben ist mit einem Zahnrad T versehen. Das Zahnrad T des Zeugbaumes S steht mit einem auf der Welle /^sitzenden Getriebe in Verbindung. Die Welle V ist in dem Gestell des AYebstuhles gelagert und trägt an ihrem äufseren Ende ein Rad W mit Rippen a ', welche von einer Klemmzange b' umfafst wird. Letztere ist an einem Ansatz cl eines um die Welle V drehbaren Hebels dl befestigt. Dieser Hebel ist an seinem freien Ende mit einem Schlitze versehen, in welchem der Ansatz el der Verbindungsstange/1 steckt und dort von der Schraube ?' gehalten wird. Die Stange /' sitzt an einem justirbaren Stift g*, welcher in einem Schlitz der auf der Welle C sitzenden Scheibe h' gleitet.
Mit Hülfe dieser Anordnung wird der Hebel d1 bei jeder Drehung der Welle Cin schwingende Bewegung versetzt und theilt seinerseits dem Rade W eine intermittirende drehende Bewegung mit, die auf den Zeugbaum S übertragen wird. Ein Sperrstift j, Fig. 3, greift in das Rad W ein und verhindert eine Rückwärtsbewegung desselben.
Ein Hebel X, welcher sich um einen an dem Gestell sitzenden Zapfen dreht, liegt mit seinem freien Ende auf dem Zeuge, welches auf den Zeugbaum aufgewickelt ist, lose auf. Je mehr Zeug nun aufgewickelt ist, desto höher steigt der Hebel X und hebt dabei mit dem an ihm befestigten Stifte1 die Stange/1, so dafs diese mit ihrem Ansatz e' den Hebel d1 immer weiter von seinem Drehpunkte wegschiebt, den Hub desselben hierdurch vergröfsert und infolge dessen das Rad W entsprechend mehr dreht.
Die Theile stehen aber in einem solchen Verhältnifs zu einander, dafs die Umfangsgeschwindigkeit der Zeugwalze stets die gleiche ist.
Das Abwickeln der Kette von dem Kettenbaum vollzieht sich ähnlich wie das Aufwickeln auf den Zeugbaum.
Eine Welle F' ruht in Lagern in dem Gestell A und trägt an ihrem inneren Ende ein konisches Rad v\ Fig. 1, welches in eine am Ende der kleinen Welle m' sitzendes konisches Getriebe /' eingreift. Auf der Welle ml sitzt der Wurm η', welcher in ein Rad T eingreift. Letzteres sitzt auf dem Kettenbaum R. Am äufseren Ende der Welle V1 sitzt ein Rad W^ mit einer Rippe «', welche von einer Klemmzange b - umfafst wird. ■ Letztere sitzt an einem Hebel d2, welcher um die Welle V schwingen kann. Dieser Hebel ist geschlitzt, und in dem Schlitz steckt der Ansatz «2 der Verbindungsstange f-, deren anderes Ende mit der Verbindungsstange /' dnrch ein Gelenk verbunden ist. Ein Winkelhebel X1, Fig. 2 und 3, welcher um einen an dem Gestell A sitzenden Zapfen drehbar ist, ruht mit seinem längeren Arme auf der um den Kettenbaum gewickelten Kette, während sein kürzerer Arm die Verbindungsstange _/2 unterstützt und diese in derselben Weise bewegt, wie dies oben bei dem Hebel X des Zeugbaumes beschrieben wurde.

Claims (1)

  1. Pat ent-Ansprüche:
    ι. Die Schiffchenträger m in Verbindung mit den Armen M.
    2. Die Federbuffer η in Verbindung mit den Schiffchenhaltern.
    3. Die federnden Haken / in Verbindung mit den Schiffchenhaltern.
    4. Ein Schiffchen, welches auf einer Seite schiefe Ebenen k hat, in welche die Federhaken / der Schiffchenhalter einschnappen.
    5. Die Zahnstangen E in Verbindung mit der . Welle D.
    6. Die Zahnstangen E, die Zahnsectoren H nebst Kurbeln und Verbindungsstangen zum Bewegen der Schiffchenträgerarme M.
    Die Anwendung der Kurbeln, welche die Schiffchen bewegen, und der Verbindungsstangen derart, dafs die Axe der Kurbelwelle, die Axe des Kurbelzapfens und der Mittelpunkt des Zapfens der Verbindungsstange in einer geraden Linie liegen, welche mit dem Wege, den das Schiffchen macht, parallel ist.
    Der Regulirhebel X, die hin- und hergehende Verbindungs stange fl und der geschlitzte Hebel dl.
    9. Die Kurbelscheibe hr mit justirbarem • Stift g1 in Verbindung mit dem Mechanismus, welcher die Bäume in Bewegung setzt.
    10. Das Rad JV, die Klemmzange 61 und der Hebel d3 in Verbindung mit dem Zeugbaum i.
    Alles im wesentlichen wie beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT3884D Neuerungen an Webstühlen Active DE3884C (de)

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