[go: up one dir, main page]

DE387920C - Steuerung fuer Lufthaemmer - Google Patents

Steuerung fuer Lufthaemmer

Info

Publication number
DE387920C
DE387920C DEH90874D DEH0090874D DE387920C DE 387920 C DE387920 C DE 387920C DE H90874 D DEH90874 D DE H90874D DE H0090874 D DEH0090874 D DE H0090874D DE 387920 C DE387920 C DE 387920C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
control
compressed air
air tank
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH90874D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH HERMANN HESSENMUELLER D
Original Assignee
JOSEPH HERMANN HESSENMUELLER D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEPH HERMANN HESSENMUELLER D filed Critical JOSEPH HERMANN HESSENMUELLER D
Priority to DEH90874D priority Critical patent/DE387920C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE387920C publication Critical patent/DE387920C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/46Control devices specially adapted to forging hammers, not restricted to one of the preceding subgroups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Steuerung für Lufthämmer. Bei dem Lufthammer nach dem Hauptpatent ist gezeigt, wie bei Anordnung eines Druckluftbehälters und eines weiteren Luftbehälters, im nachfolgenden kurz Zwischenkammer genannt, unter Vermittlung zweier zwangläufig gesteuerten Drehschieber die Zwischenkammer so geschaltet wird, daß beider Anlaufstellung der Pumpe und beim Hochhalten des Hammerbären sowohl von der Unterseite der Pumpe her unmittelbar wie auch von der Oberseite der Pumpe her über jene Zwischenkammer Luft von der Pumpe unter den Bär gefördert wird. Zugleich ist dem Druckluftbehälter ein besonderer schädlicher Raum vorgeschaltet, der von dem Druckluftbehälter durch ein besonderes Rückschlagventil abgeschlossen ist.
  • Diese Anordnung der verschiedenen Behälter und ihr Anschluß an die verschiedenen Seiten der Kraft- und Arbeitsmaschine (Pumpe und Hammer) wird durch die zusätzliche Erfindung vereinfacht und verbessert unter gleichzeitiger Verminderung der nötigen 'Ventilzahl.
  • Eine weitere, damit in Verbindung stehende Verbesserung ermöglicht das selbsttätige Zu-und Abschalten eines besonderen, bereits im Hauptpatente beschriebenen, der Regelung des Kammerdruckes dienenden zusätzlichen Raumes, der nach dem Hauptpatente noch von Hand abgeschaltet werden mußte. Im Schmiedebetrieb, wo die Aufmerksamkeit des Arbeiters schon durch das Werkstück und durch seine Bedienung vollständig in Anspruch genommen wird, ist eine derartige Betriebsweise lästig und nachteilig, so daß durch die Erfindung auch nach dieser Richtung eine wesentliche Vervollkommnung des Lufthammers zu verzeichnen ist.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen schematischen, senkrechten Längsschnitt durch Hammer und Pumpe bei derjenigen Stellung der Drehschieber, die für den »Reihenschlag« erforderlich ist.
  • Abb. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach 2-2 und Abb. 3 nach 3-3 der Abb. i, Abb. 4. und 5 senkrechte Schnitte nach y-y bzw. x-x der Abb. 2 und 3 bei der Stellung der Steuerungsteile auf »Hochhalten«, Abb. 6 und 7 wagerechte Schnitte nach 2-2 bzw. 3-3 der Abb. i bei Stellung der Steuerungsteile auf »Auffüllen«.
  • Abb. 8, 9 und io sind die zugehörigen senkrechten Schnitte nach y-y bzw. x-x bzw. z-z der Abb. 6 und 7.
  • Abb. ix und 12 sind die den Abb. 6 und 7 entsprechenden Schnitte bei der Stellung der Teile auf »Niederpressen«, und Abb. 13 bis i5 sind die zugehörigen senkrechten Schnitte nach y-y bzw. x-x bzw. z-z der Abb. ii und 12, während Abb. 16 ein Teil der Darstellung gemäß Abb. i ist bei anderer Stellung der Teile.
  • a ist der Bär und d der Pumpenkolben. Bei der Stellung der Teile nach Abb. i befindet sich der Bär in seinem unteren und der Pumpenkolben in seinem oberen Umkehrpunkt. Der untere Drehschieber u besitzt die Kammern zsl, f u2, u3, u4 (Abb. 3), von denen die Kammern u1 und u2 durch das Ventil h, die Kammern u3 , und is4 durch das Ventil q voneinander getrennt sind. Der obere Drehschieber o (Abb. 2) enthält die Kammern o1 und o2. Aus Abb. i ist ersichtlich, daß der Luft ein freier Zugang von der unteren Pumpenseite e durch Kanäle i und 2 nach der unteren Bärkolbenseite b gestattet ist, desgleichen über die Kanäle 12 und ii von der oberen Bärkolbenseite c nach der oberen Pumpenseite f. Der Hammer arbeitet mit normalem Reihenschlag, der entsprechend einer zwangläufigen Verstellung der beiden Schieber u und o im Sinne des Pfeiles y mehr und mehr abgeschwächt werden kann. Der Druckluftbehälter P und die Zwischenkammer g sind hierbei zunächst abgeschaltet und von einer Beteiligung an den Arbeitsvorgängen ausgeschlossen, was ohne weiteres aus dem Abschluß der Kanäle 3 und 13 ersichtlich wird. Diese Arbeitsweise entspricht auch derjenigen des Hauptpatentes und ist hier nur der Vollständigkeit halber mit aufgenommen. Erfindungsgemäß ist nun die Steuerungsanordnung so getroffen, daß die beidenRäume p und g nicht mehr, wie beim Hauptpatent, unveränderlich an ein und dieselbe Pumpenseite angeschlossen sind, vielmehr ist es jetzt möglich, die einzelnen Pumpenseiten wahlweise mit den beiden Räumen in Verbindung zu setzen; dagegen sind die beiden Räume P und g jetzt unveränderlich an ein und dieselbe Bärkolbenseite angelegt. Beim »Hochhalten« in Verbindung mit »Reihenschlag« sind verbunden der Raum g mit der unteren Pumpenseite und der Raum P mit der oberen Pumpenseite.
  • Nach den Abb. 2 bis 5 strömt ein Teil der Luft von der unteren Pumpenseite e über 1, u3 durch das Ventil q nach 1i4 und 2 unter den Bärkolben und der andere Teil der Luft über u2 und 3 (Abb. .4) nach der Zwischenkammer g zur Begrenzung des Verdichtungsdruckes; eine Verbindung von g mit der oberen Pumpen- und Bärseite besteht nicht, da der Kanal 1.3 (vgl. Abb. q.) geschlossen ist. Die obere Pumpenseite f ist nach Abb. 5 mit Raum P verbunden; sie läuft leer und fördert nur Luft von praktisch bedeutungsloser Spannung über o2, Kanal 16 (Abb. 2 und 5) in den Druckluftbehälter P als Pufferraum. Die Luft über dem Bär entweicht dabei durch 12, o1 und x5 ins Freie (Abb. q.).
  • Beim »Hochhalten« in Verbindung mit dem »Auffüllen« der Druckluftkammer p sind, wie im Hauptpatent, verbunden die untere Pumpenseite mit dem Druckluftbehälter p, die obere Pumpenseite mit der Zwischenkammer g. Die in f erzeugte Druckluft von niederer Spannung geht von f über ii, o1, 13 nach g (Abb. 6 und 8) und von hier aus durch den Kanal 5 (Abb. io) über u1, Ventil h, u2 und 2 (Abb. 7) nach der Bärkolbenseite b. Die Luft über dem Bären entweicht durch i2, 02 und 1q: ins Freie (Abb. 9).
  • Die in e erzeugte Druckluft geht über i, u3, q, Schieberkammer u4 durch den Kanal 6 nach oben in den Druckluftbehälter P (Abb. 7 und 9). Der Kanal i und Schieberabschnitt u3 dienen hierbei äls verkleinerte schädliche Räume im Sinne des Hauptpatentes. Es ist aber erfindungsgemäß noch der durch das Hauptpatent bekannte Zusatzraum v in sehr zweckmäßiger Weise angeordnet. Der Raum v und die untere Pumpenseite e sind durch einen Steuerzylinder s, in welchem sich ein federbelasteter Kolben b1 bewegt, dann miteinander verbunden, wenn der Kolben b1 die Stellung nach Abb. 16 einnimmt. Diese Stellung ergibt sich, wenn der von dem Druckbehälter P über den Kanal p1 auf den Kolben b1 ausgeübte Druck denjenigen der Gegenfeder dl überschreitet. Der Kolben b1 wird also hochgehoben und der Raum v eingeschaltet (Abb. i6). Sinkt aber dieser Druck, so schiebt die Feder dl den Kolben b1 wieder abwärts und schaltet so den Zusatzraum v wieder selbsttätig ab, was früher von Hand geschehen mußte.
  • In der Stellung der Steuerungsorgane gemäß Abb. ii bis 15 erfolgt der Setzschlag und das kräftige Niederpressen des Bären. Die hochgespannte Luft geht aus P über 16 (Abb. i4), die Schieberkammer o2 und den Kanal i2 auf die obere Bärkolbenseite c. Die Luft unter dem Bärkolben entweicht über 2, u2 und 4 (Abb. 13) ins Freie. Die untere Pumpenseite e fördert, wie oben beschrieben, weiter über u3 und 114 in den Druckluftbehälter P, während die Zwischenkammer g an die obere Pumpenseite f angeschlossen ist (Abb. i3), die über o1 und 13 leer in g hineinarbeitet.
  • Hieraus ergibt sich, daß einerseits, wie beim Hauptpatent, die kleinere Pumpenkolbenfläche die Verdichtung auf den höheren Arbeitsdruck besorgt, wobei die große (obere) Pumpenkolbenfläche zum weiteren Hochhalten des Bären dient, während anderseits für das Hochhalten des Bären in Verbindung mit dem Reihenschlag (Leerlaufstellung) günstigere Verdichtungsverhältnisse dadurch geschaffen sind, daß die kleinere Zwischenkammer g an den kleineren Hubraum e der Pumpe angeschlossen ist; der Bär wird also sehr rasch angehoben. Der größere Raum p liegt aber am größeren Hubraum f und ist hierdurch rasch aufgefüllt.
  • Es ist noch von praktischer Bedeutung, daß der Kolbenschieber b1 nicht allen kleinen oder sehr kleinen Druckschwankungen in dem Druck luftbehälter folgt, und sich nicht auf diese Weise in beständiger Bewegung (Zucken) befindet. Das wird in einer sehr einfachen Weise dadurch unterbunden, daß der Kanal PI zwischen Druckluftbehälter p und Steuerzylinder s eng gewählt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung für Lufthämmer mit Druckluftbehälter und Zwischenkammer nach Patent 330308, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung, daß die Zwischenkammer (g) wahlweise an die obere oder an die untere Pumpenseite angeschlossen wird, während der Drückluftbehälter (p) an die in- Betracht kommende Gegenseite der Pumpe anliegt.
  2. 2. Steuerung gemäß Anspruch i mit Zusatzraum zur Begrenzung des Höchstdruckes, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerglied, z. B. ein Kolbenschieber (b1), vorgesehen ist, welches einerseits ständig unter der Einwirkung des im Druckluftbehälter herrschenden Überdruckes steht, anderseits durch den Druck einer einstellbaren Feder (dl) belastet ist und einen von der unteren Pumpenseite (e) nach dem Zusatzraum (v) führenden Kanal in der Weise steuert, daß bei dem gewöhnlichen Pumpendruck die Federspannung jenen Kanal geschlossen hält und daß bei erreichtem Überdruck im Behälter (f) der Zusatzraum eingeschaltet wird.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einschaltung des Zusatzraumes (v) ein derartig enger Kanal (P1) zwischen Druckluftbehälter (p) und Steuerzylinder (s) vorgesehen ist, daß ein Zucken des Steuerkolbens unschädlich gemacht wird.
DEH90874D 1922-08-18 1922-08-18 Steuerung fuer Lufthaemmer Expired DE387920C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH90874D DE387920C (de) 1922-08-18 1922-08-18 Steuerung fuer Lufthaemmer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH90874D DE387920C (de) 1922-08-18 1922-08-18 Steuerung fuer Lufthaemmer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE387920C true DE387920C (de) 1924-01-05

Family

ID=7166002

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH90874D Expired DE387920C (de) 1922-08-18 1922-08-18 Steuerung fuer Lufthaemmer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE387920C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1298752B (de) Druckmittelbetriebene Vorrichtung zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung
DE387920C (de) Steuerung fuer Lufthaemmer
DE384849C (de) Steuerung fuer direkt wirkende Dampfmaschinen
AT92966B (de) Steuerung für Simplexdampfpumpen.
DE487549C (de) Hochdruck-Kolbenkompressor
DE510265C (de) Fallhammer, dessen Baer durch Dampf, Pressluft o. dgl. gehoben wird
DE2117466A1 (de) Hydraulischer Schrittmotor
DE503867C (de) Sicherung fuer Scheren, Pressen, Stanzen und aehnliche Werkzeugmaschinen gegen UEberlastung mittels eines Fluessigkeitskissens
AT143555B (de) Steuerung für doppelt wirkende, schwungradlose Kolbendampfkraftmaschinen.
DE610265C (de) Druckluftsteuerventil fuer Ruettelformmaschinen
DE1225496B (de) Umsteuerventilanordnung an einem einfach wirkenden Druckfluessigkeitsschubkolbenmotor
DE430005C (de) Expansionsschiebersteuerung fuer Kolbendampfmaschinen
DE396881C (de) Kaeltemaschine mit Luftspuelung
AT202002B (de) Steuereinrichtung für hydraulische Pressen
DE701811C (de) Selbsttaetiger stufenloser Leistungsregler fuer Kolbenverdichter
DE668646C (de) Gestaengelose Steuerung von Kolbenmaschinen
DE294188C (de)
DE852093C (de) Schwungradlose Kolbenkraftmaschine
DE742155C (de) Reglungseinrichtung fuer die Foerdermenge bei mehrstufigen Kolbenverdichtern
DE492143C (de) Steuerung fuer Pressluftwerkzeuge
DE12195C (de) Neuerungen an Pulsometern
DE333275C (de) Doppelsteuerung fuer ein- oder zweiseitig wirkende Schuettelrutschenmotoren
DE267466C (de) Druckübersetzer, bestehend aus zwei einander steuernden hydraulischen treibvorrichtungen mit regelung des druckwasserverbrauchs gemäss dem arbeitswiderstande
DE673353C (de) Steuerung fuer das Umschaltventil einer Druckmittelpumpe, insbesondere fuer druckluftbelastete Akkumulatoren hydraulischer Pressen
AT61154B (de) Nockensteuerung für Ventile mit hydraulischer Kraftübertragung.